Indiana Tribüne, Volume 11, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1887 — Page 3
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l$en Mös 80 CtS. das Pfund. 4- Er ist der b,stc In dir Statt. W. Z, Mixoller, 200 OB WsKingtor. HollzzcitSgefchcnke. Dt fe'.pft: und steigst utwahl v,n Vsrko?., Piano, Stufet", H5ng' k'd Sieb amprn tm taate. .sie C talität son Uoerolattirtt n Veffctn, SaJeintn5 23R.il'. $juptqattr fir Simptn und ?ack,ln. fft Ctl umOafj ti. Ft WashLt4 Xh und ttrnet Sttolcel. fltutftt Ättn. No. 30 und 3ä 9torb Jllino s Straße. gXF Tklkvdon ?U7 -Cl 1T I. M3ItTlI 00 MI. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten s s i g ! Backp'lvcr. (baking powder,) 0iract (flavoring extracU) und G?WZrzc, Alle? rein und unvlMsöt baden ddIlen, dann sragen Sie räch H. F. SOLLID AY'S Waaren na) lebrsuchen Sie keine andern. o, fis & ioo Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. ÖT Zweiggeschäft in Wichita, au. Henry IG aus mann 's Rp. 23 und Ö7 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände vsrdm auf Beflzllunz angefertigt. Möbel werden überaßen, aufgepolstert und lackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rhrgefl chte für Stühle. Vtlliqe Dreise, Prompte Bedkennng. Bau- und Unterlage - Filz! Zwei- und dreifaches ASvhalt Dach Material. Dach-F l. Pech. KoblenTH?er, Dach-Farben. feuerdichter Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. 0. fiHiTHER, (achsolger von Str.! Lmither.l 109 ESeS MarvlandSr. Xclcaftan 801. Anstreicher Arbeiten ramentlich Kontrakte zum Anstreichen von pauset n erden ou' Sckönste auigellldrt son CARL HOFMANN, 130 Madison Ave. tST Preise mäßig.' Schöne und gute Urteil totrd garantirt. VK seyen, Agr öraatOU VANDALIA LINE ; C7 ßSornmf "C3 Ortl sie die kürzeste und beste Linte üb Ot. Lonls, Mlonrl, fan eafli lowr . Nobrnko, TexaN, A.jfcciaffU, Colorado, No-w Moxloo, De oota sm California ist Daß Lahniett iS dou Ctetn und die CchU m find at Stahl. Die Wtaeu habe die UtQksten Verbesserungen. Jede, Zug tj'i Schlafvageu. Passagiere, ob fit nu villett nftn Klasse oder Emigraulen.Villete haben veuen durch nusere PassagieriSge erster last besöttnt. Ob St nun in Billet zu ermäßigten jta. f3, ein Eienrf.onsbillet sder irgend eive orfi visndahnbillttt voll, konuue GU. tht schreib Sie a H. It. Dorlnfj, fftt 4Haal Vfsagtgt. kd? Ei Baiitngton un 32tr.otl SJnb'x . Hlll, v.n'l Supt. St. Louis, ctx 0. & I , Oil'l ?kS.-Nst Ct tui
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Lug und Trug.
C:tinal3t03tcn in dr.i Bachern von Jnttu eller. (Fortsedung.) Um des Himmels Willen, Herr Amtmann!" rief Bernhard drängend, indem er die Hand seines Wohlthäters ergriff, klären Sie mich über diese räthselhaften Worte auf! Ich vermag sie nicht zu verstehen und vergehe vor Ungeduld. Schmerathmend ließ der Ämtmann sich auf einen Sessel nieder. Mein armer, junger Freund," begann er stöhnend, ich handelte in roahnsinniger Verblendung, als ich Sie hierher, als ich Sie in die Nähe Else's brachte, ohne Sie vorher völlig aufzuklären .... .Ich vergaß den Liebreiz, oie Schönheit des boen Mädchens, ich übersah Ihre Jugend, Ihren heißen, leidenschaftlichen Sinn o roie schwer, roie bitter hat sich nun meine Unüberlegtheit gerächt! .... Jch beschwöre Sie, Herr Amtmann," rief Bernhard, indem er die Lände deS erregten Manneö fester umklammerte, gebni Sie mir endlich die erbetene Aufttärung!" Schwermüthig starrte VrandeS vor sich hin. So zwingt mich denn wirklich ein tragisches Geschick," sprach er dann mit umflorter Stimme, das Gebeimniß preiszugeben, das ich so lange orgsam und peinlich hütete, das ich wie ein Hei: ligthum in meine Brust verschloß, so muß ich der Zuneigung, welche das geliebte Kind für mich gefaßt, entsagen, ihre Gemüthöruhe grauj'am zerstören, ihr Geschick verdüstern sie. die bisher so Glückliche in die Nacht des Kummers stoßen und Sie, mein guter Bernhard O mein Gott, mein Gott, womit nur haben wir Alle dieses Elend verdient!" Er bedeckte sein Gesicht mit den Händen, seufzte einige Male tief und schwer und fuhr dann, die Hand Bernhard's ergreifend und ihn näher zu sich heranziehend, fort: Ich muß Ihnen ein Geständniß machen, Bernhard, das Sie überraschen, das Sie erschüttern wird.... Elfe ist nicht meine leibliche Tochter sie ist ein angenommenes Kind die Tochter einer Seiltänzerin, welche kurz nach Else's Geburt vom Seile stürzte und an oen Folgen der erlittenen Verletzungen starb." Der Amtmann hatte diese Worte abgebrochen und stöhnend herausgestozen. Das Gesicht des athemlos lauschenden Bernhard hatte eine fahle Blässe überzogen und er rief: Sie, Herr A.ntiNZNtt Sie glauben, fca0 au ou'iüii Grunde " Branses winkte hastig abwehrend mit d Hans und sprach in derselben Weise wie vorher,in gedämpftem Tone weiter: .'assen Sie mich vollenden Sie willen noch nicht Alles. Ich nahm Else zu mir als mein eigenes Kind, weil ich jene Seiltänzerin, 'jene Miß Alina, ein schönes, engelgutcL Wesen geliebt angebetet hatte geliebt, ohne Erwiderung meiner Gefühle angebetet, ohne doH mein Flehen erhört wurde, denn Miß Alina war die Gattin eines armen, lahmen Künstlers der der " hier schien ein seltsamer Schauer den Körper des Unglücklichen zu durchfliegen sein Leben in den Wellen unseres Flusses vcrlor. Ich nahm Elfe zu mir, weil ich in ibr die Mutter liebte und übertrug auf sie alle die heißen Herzenögefühle, welche ich Alina gewidmet hatte. Ich machte Eise zur Trägerin meines Namens und suchte ihr Loos so glücklich als möglich zu gestalten. Aber " hier steigerte sich des Amtmanns Erregung und seine Blicke hafteten mit schmerzlichem Ausdruck auf dem bleichen Gesicht Bernhard'S, aber Elfe war nicht daS einzige Kind, welches die verunglückte Seiltänzerin hinterließ cS blieb noch ein zweites junges Wesen zurück weniae Jahre älter als Elfe ein Sohn ern Sohn Sie, Bernhard!" Ein lauter Schrei der Verzweiflung durchhallte den stillenNaum. Die Hände vor das Gesicht schlagend, brach Bernhard vor dem Amtmann zusammen und conoulsioisches Zittern durchflog seine schlanke Gestalt. Ja, mein armer, junger Freund," begann Brandes von Neuem, Sie sind der Bruder Else'ö der Sohn jener Seiltänzerin, welche ich einst geliebt und deren Andenken mir heute noch heilia ist! O; daß über die Kinder der Geliebten nun ein solcher Kummer kommen mußte ! " Er holte einige Male tief und schwer Athem und suyr dann fort: Daß meine Liebe anfänalich Ihre? Schwester fast ausschließlich gehörte, wird Ihnen begreiflich erscheinen, denn sie war daS Ebenbild ihrer Mutter Sie m r l. r aoer, zernyaro, gleicyen genau ocm Manne, den ich haßte, weil er diejenige besaß, welcher ich entsagen mußte, und so kam es, daß ich meine innigste, heißeste Zuneigung Elfe zuwandte, daß ich sie als mein eiaenes Kind zu mir nahm, wäbrcnd ich für Sie, -Bernhard, nur ein Freund und Beschützer wurde. Erst durch Ihren edlen und hochherzigen Eharakter haben auch Sle sich merne herzliche Zu Neigung gewonnen .... Ach, ersparen Sie es mir. Ihnen in dieser entsetzlichen Stunde Alles genau zu schildern ti ändert ja doch nichts an der traurigen Thatfache." Wie eine Erstarrung schien es über Dernyaro gekommen zu jetn. Sein Korper regte sich nicht, nur in seinerVrust schien es fieberhaft zu arbeiten. Eine lange Pause entstand ln dem Gespräch der beiden Männer kein anderes Gerauich durchtonte den stillen Naum, als das krampfhaft ächzende Athmen Bernhard'S und die lauten Seufzer, die r r ' pt .f rif "i . stch'ven Kippen jcincs oyiryarers eni rana.cn. Endlich nach langer Xctt yov Vern , ' r i r ,5 x aro oen jcovf empor uno iraare mlk yelerer, von Thränen fast erstickter Stimme : Was soll nun werden?" .Ich weiß es nicht." entgegnete Bran oes in einem Tone, aus welchem tiefe Verzweifluna und bitterer Schmerz spra chen, meine Gedanken haben sich ver? wirrt und ich bin unfähia. klar zu urtbei-
len, zu überlegen. O, elche Katastrophe brach so plötzlich über uns berein! Ar ruZ flutd. ffnm fi.I Upirt fit
erschüttern wenn ich vor sie hintrete ilnd fage: Du bist nicht mein Kind, Du bist ' das Kind einer Seiltänzerin! Aus Gnade und Barmherzigkeit habe ich Dich u mir genommen, o, ich kenne ihren im Grunde so stolzen Eharakter, diese Offenbarung wird sie vernichten!" Niemals darf sie erfahren, daß sie nicht Ihre Tochter ist," rief Bernhard eifrig, indem er sich aufrichtete. Sie haben Necht, Herr Amtmann, diese Mittheilung würde das Glück ihres Lebens vernichten, sie tiefsinnig machen." Und dennoch muß oie Aermste Alles
erfahren! Wie anders sollte ich ihr . denn begreiflich machen, daß sie Ihnen entsagen muß, daß Zyr Euch trennen . müßt, trennen für immer?" Trennen für immer! wiederholte der junge Mann aufschluchzend in wildem Weh und sein Gesicht mit den Händen bedeckend. j . Wie anders sollte ich ihr erklären. daß der Bund zwischen Euch niemals geschloffen werden darr " fuhr der Amtmann tief bewegt fort. Nein, ich muß ihr AlleL sagen ich mun ihr den Bater und den Geliebten zugleich rauben, ich selbst muß meine herzlichen Gefühle für sie opfern, denn sie wird mich dann immer nur alö ihren Wohlthäter betrachten und wag mich am tiefsten schmerzt was mir am ehesten thut, ist, daß dies Alles vergebens, daß dies Alles gefchehen muß, ohne ihr, ohne Euch zu nutzen, oder Euer Unglück zu mildern! . . . . . O, daß sie Dich me aeiehen hatte l Wenn eö dann ein graujamer Zusall, ern plel des Schicksals plötzlich nothwendig machte, daß sie die Wahrheit erführe, dann würde sie einen Ersatz an einem geliebten Manne gefunden haben, dann hätte ihr Herz sich einem Menschen zuwenden können, der ihr die Hand zum Lebensbunde gereicht hätte ! . . Aber ein grausames Geschick hat es an ders beschlossen. Es führte Euch zusammen, es weckte daS heiße Gefühl der Liebe für Dich in ihrer Brust, es machte sie unendlich glücklich, um sie in der nachsten Stunde namenlos unglücklich zu machen! Ihr ganzes Dustm wird mit einem Schlage zerstört!" Ich bitte, ich beschwöre Sie, Herr Amtmann," rief Bernhard leidenschastllch, indem er die Hände des väterlichen Freundes ergriff, sagen, nennen Äie mir ein Mittel, um der Geliebten wenigstenS diesen Kummer zu ersparelf!" Es gibt kein solches," entgegnete der Amtmann in dumpfem Tone. O, doch, doch! Es muß eins aeben,' wir müssen eines ersinnen ! Es giebt keine Macht aus Erden, durch welche der Abgrund, welcher zwischen mir und der Gellebten sich ausgetyan, auSzusullen sein wurde eS kann sich kein Wunder er eignen, durch welches unsere Vereinigung ermöglicht werden konnte, nun wohl. so darf mir auch lern Opfer zu schwer sein, um der Theuren Geschick zu mildern, ihr Unglück zu erleichtern Sagen Sie mir nur, Anttmann, muß sie denn wirklich erfahren, daß sie nicht Ihre Tochter ist?" Starr duckte der Amtmann vor sich nieder starr und regungslos saß er da nur in seinem Gesichte zuckte es seltsam. Ich wttfl, daß ihr armer, zarter Geist die furchtbaren Enttäuschungen, die schweren schlage laum ertragen wird. sagte Brandes endlich langsam, mit unsicherer Stimme, ich fürchte, daß wir das Schlimmste erwarten müssen, und dennoch sehe ich keinen anderen Aus weg." In den Augen des jungen Mannes loderte es wie ein Entschluß der Verzweiflung auf. Und wenn ich entfliehe, wenn ich ohne Abschied von ihr ginge," rief er hastig, während ihm die Stimme fast den Dienst versagte, wenn ich es über mich gewänne, sofort,, vielleicht noch heute, diesen Ort zu verlassen wäre es dann möglich, ihr die andere Enttäuschung zu ersparen, ihr über mein Verschwinden eine halbmegZ beruhigende Auskunft zu geben, wäre dann Aussicht vorhanden, daß sie den Schmerz ihrer Seele überwinden, daß sit mit der Zeit Bernhard hielt einen Augenblick inne die aufquellenden Thränen, welche in seine Auen traten, die schienen auch seine Stimme völlig zu ersticken eS klang kaum vernehmbar, als er vollendete: Wäre dann zu koffen, daß sie mit der Zeit mich vergäße daß vielleicht nach langen Jahren ihre Liebe sich einem anderen zuwendete und sie auch noch glücklich werden könnte?" Mit weit geöffneten Augen, in denen die hellen Thränen standen, starrte er, eine Antwort erwartend, den Amtmann an. Dieser schüttelte nach kurzem Schweigen den Kopf und sagte langsam: Sie vergessen? Ganz vergessen? Nein, das wird Elfe niemals können. Ihre Gefühle sind fest und treu. Aber daß sie vielleicht nach langer, langer Zeit einen anderen Mann achten und schätzen lernen und diesem ihre Hand reichen daß ihr Loos sich auf diese Weise doch schließlich zu einem zufriedenen gestalten könnte, das läge nicht außer dem Bereiche der Möglichkeit. Sie ist ja noch jung, das gan;e Leben liegt noch vor ihr sie glaubt oie Tochter eines wohlhabenden, angefehenen.Mannes zusein sie wurde vielleicht ja, das hasse ich mit Zuversicht diese eine Enttäuschung ihres Herzent), ihre erste Licbe, überwinden und glücklich werden können " Nun, so will ich aehen." stieß Bern hard rasch und hastig hervor, so will ich aus diesem Orte fliehen noch in dieser tunde!" Nein, Bernhard, dieses Opfer " Muß ich bringen," siel der junge Mann entschlossen em, wenn ich das Le ben der Geliebten, daS Leben meiner Schwester, nicht völlia vernichten will! Was wäre denn gewonnen, wenn ich vor sie hlntrate und ihr sagte: Lebewohl Schwester ! Würden mir dadurch glücklicher? Ja, darf ich denn zärtli; chen Abschied von ihr nehmen! Darf ich von ihr scheiden, wie man von der Geliebten scheidet! Nein, nein! Lassen Sie Mich gehen, Herr Amtmann, noch heute, letzt gleich!" Aber, mein Gott, wohin wollen Sie sich wenden, Bernhard? - Wohin? Ich weiß es nicht! Was ich mit meinem elenden Leben begln
nen erde, darüber vermaa ich keine Uukkun Zu 5bm, vißytiÄ - . .
Hier sah er seine Hand plötzlich von der des Amtmanns ergriffen. Vielleicht," fiel ihm VrandeS rasch und lebhaft in die Rede, während es in seinen aroßen Augen hell aufleuchtete, vielleicht giebt es auch für Sie Bernhard, noch eine Möglichkeit des Trostes, des VergessenS." - Für mich? O Herr Amtmann" .Vollenden Sie nicht, hören Sie mich erst an. Das Geschick hat Ihnen ein großes, geniales Talent gegeben ! Wie, wenn Sie dazu bestimmt wären, ein großer Künstler, ein berühmter Maler zu werden? Bernhard, beziehen Sie die Akademie stdiren Sie leben Sie ganz der Kunst und vielleicht kann sie Ihnen einstmals den Verlust der Geliebten ganz ersetzen!" Illusionen, Herr Amtmann, Jllusionen!" versetzte Bernhard düster, ich liebe die Kunst- aber die Wunde meines Herzenö wird sie nie, niemals heilen können! Auch vergessen Sie, V k 1 Jf ! mam. AWMM "M f 0 s 14
VUp iiy iiu tyuiij uirnit t.iufc vm .Oho " unterbrach der Amtmann ihn rasch. Bin ich nicht da? Glauben Sie, ich würde Sie mittellos hinausstoßen m die Welt? Glauben Sie, dazz Sie diesen Ort verließen, ohne daß ich Ihnen wie bisher rathend und schützend zur Seite stände? O nein, Bernhard, ich habe Ihre Mutter geliebt, ich liebe jetzt auch Sie! Und wenn Sie großherzig genug sein sollten, mir und Else das Opfer stillschweigender Entsagung zu bringen, wenn Sie wirklich von hier fortgehen wollten, ohne daß Ihre Schwester volle Aufklärung über das Geheimniß der Herkunft erhielte, glauben Sie, daß ich dieses Opfer annähme, wenn ich Sie einer unsicheren, dunklen Zukunft entgegen gehen sähe? O nein, Bernhard! Fern sei es von mir, Sie zu diesem heroischen Opfer zu überreden, wenn Sie aber entschlossen sind, dasselbe zu vollbringen, dann werde ich für Sie Sorge tragen, ich werde Sie studiren lassen, ich werde Sie unterstützen so lane, blö Sie der Hilfe nicht mehr bedurHerr Amtmann." entgegnete Bernard mit zitternder Stimme, mein heißeter Dank, meine innigste Verehrung gehören Ihnen aber Sie haben bereits so viel für mich so unendlich viel für Else gethan, daß ich Ihr Anerbieten nicht annehmen kann. Ich werde gehen und Gott wird mir beistehen." Nun wohl," sagte Brandes mrt sinsterer Entschlossenheit, so wird Else in der nächsten Stunde Alles erfahren." Wie, Herr Amtmann Sie woll ten " Ihr sofort das Geheimniß ihrer wahren Herkunst enthüllen." ,,Um des Himmels rollten!" rief Bernhard erschrocken aus. ,,Nun, so nehmen Sie meine Vedingungen an," sagte VrandeS rasch. Lassen Sie mich für Sie sorgen so lange, bis Sie ein tüchtiger Künstler geworden sind und auf eigenen Fußen zu stehen vennöaen." Er schritt schnell auf den in einer Ecke seines Zimmers stehenden Geldschrank zu und öffnete denselben hastig. Plc Augen Bernhard s folgten ihm. In furchbarcr Erreauna stand der junge Mann in der Mitte deS Gemachs er stützte sich mit beiden Händen auf die Platte des Tisches, als fürchte er umuswrzen. Seine Brust arbeitete krampfhaft, seine Stirn glühte. Ich kann letzt kein Äeld von Ihnen annehmen," stöhnte er mit heiserer, vor Erregung bebender Stimme, ich kann es nicht." Der Amtmann wendete sich ihm zu und sah ihn wehmuthsvoll an. Mein armer Bernhard, sagte er dann langsam und in weichem Ton, die Katastrophe, welche so plötzlich über uns hereingebrochen, ist so schwer, die Verhältnisse, mit welchen wir zu rechnen haben, sind so ernst, daß wir uns nicht in Jllusionen wiegen dürfen. Ich glaube wohl. daß eö Ihnen unendlich schwer wird, jetzt Geld von mir anzunehmen, so freudigen HerzenS es Ihnen auch gegeben wird, aber nur indem Sie die Ihres H.'rzens, !Zhrer Empfindungen würdige Negung überwinden, wird es Ihnen möglich gemacht, unsere geliebte Elfe zu schonen. (sie besitzen leider qar keine Mittel und sind daher verzeihen Sie mir diesen vielleicht grausam und roh klingenden Ausdruck und sind daher auf meine Unterstützung angewiesen. Sie' haben nicht einmal die Mittel zur Bestreitung der Reisekosten, nicht wahr?" Nem," antwortete Bernhard in kaum hörbarem Tone, den Blick zu Boden senkend, VUii also, eS wäre demnach ein Frevel, eine Sünde von mir, Sie so in die Welt hinausgehen zu lassen, eine Sünde, die ich nimmermehr auf mein Gewissen laden werde. Es bleibt Ihnen daher keine Wahl ! Entweder Sie nehmen jetzt sogleich die Summe, die ich Ihnen aushändige und meine dauernde Unterstützung an, oder Sie bleiben und ich sage -Ihrer Schwester O nein, nein!" rief Bernhard in heiß aufwallendem Gefühl, daS darf ja nicht geschehen! O mein Gott, mein Gott!" Der Amtmann hatte sich inzwischen dem jungen Manne genähert. Er legte nun seine Rechte auf dessen Schulter und sprach mit liebevoller Stimme: Seien Sie vernünftig, Bernhard, nehmen Sie diese Brieftasche, welche eine Summe Geldes enthält, an, reisen Sie noch heute ab und theilen Sie mir dann Ihre Adresse mit. Ich werde Ihnen regelmäßig Nachrichten über Else zugehen und Ihnen zur Zeit weitere Unterstützung angedeihcn lassen." Wenige Minuten später hatte Bernhard das Haus verlassen und schritt mit unsicheren, schwankenden Schritten, fast einem Trunkenen aleich, die Straße ent lang seiner Behausung zu. 7. Kapitel. . Nachdem der Geliebte das HauS deS Vaters betreten, hatte Else sich von dem Fenster ihres Gemachs zurückgezogen. ' Sie war einige Male unruhig in dem freundlichen Raume hin und her geschritten und hatte sich dann auf dem Sopha niedergelassen. ES ist wohl erklärlich, daß daS junge Mädchen sich in großer Unruhe und Er regung befand, sollte doch jetzt' über ihre Zukunft, übn ihr .Glück, üb ihr, .
emlgung mit dem Manne, den sie übe: Alles liebte, dessen Bild ihr ganzes Herz, ihr Denken und Empfinden ausfüllte, entschieden werden. So duldete es sie auch nicht lange auf einem Platz und schon nach einigen Minuten begann sie wiederum ihre Wänderung durch das Zimmer. Erschrocken blickte sie aus, als die Thür plötzlich geöffnet wurde und Beate das Gemach betrat. Erstaunt, fast beunruhigt schaute Else die Eintretende an, diese aber sagte:
! ?3ch fühle mich sehr einsam, sehr rerlassen auf meinem Zimmer, liebe Else, und deshalb komme ich zu Dir, um mit Dir in angenehmer Unterhaltung die Zeit zu verplaudern." i Else war durch diese Mittheilung aufs Höchste überrascht. Die'ernste, strenge Tante besuchte sie, sie wollte mit ihr plaudern das war ja noch niemals gefche Jen ! Lebhaft eilte sie auf Beate zu und ührte sie zum Sopha. j Nun, mein Kind," freute Beate, ' nachdem sie Platz genommen, mitdem ihr eigenthümlichem Lächeln, wie steht es - f V T T v VJiflii? no i-strft O M vvtitt titi vMtvt iw vv vijw ivy ib t Ach Tante! Sie wissen nicht " Was denn, Elfe?" Gerade jetzt ist ja Bernhard drinn beim Papa, um mit ihm über die Sache zu reden." Er bringt seine Bewerbung an?" Ja gerade während wir jetzt hier sprechen," entgegnete Else, und begann von Neuem unruhig hin und her zu gehen. Nun Du brauchst Dich gar nicht so zu ängstigen und aufzuregen, mein Kind," sagte Beate beschwichtigend, ich bin fest überzeugt, daß Dein guter Papa dem braven jungen Manne feine Einwilligung geben wird." Meinen Sie, Tante, meinen Sie wirklich?" Natürlich, natürlich!" Und nun begann Beate, sich in äußerst herzlicher und freundlicher Weise über Bernhard Hcrtel auszusprcchen. Else hörte ihr eifrig und erfreut zu, aber ihre Unruhe wuchs trotzdem von Minute zu Minute. Ob der Papa wohl zn mir kommen wird?" fragte sie plötzlich ganz unvermittelt, als ihre Tante einige Secunden schwieg. ,D meinst, nachdem seine Unterredung mit Herrn Hcrtel beendet ist?" Ja. Meinen Sie?" Gewiß. Er wird sicherlich zu Dir kommen, um Dich selbst nach Deiner Meinung zu fragen und dann Dir seinen Entschluß zu-verkündigen." ,.Ja, Tante, das meine ich auch." Aber die Zeit verging und der Amtmann kam nicht. Eine Stunde roar seit dem Eintritt Beate's in das Zimmer ihk rer Nichte vergangen, und noch hatte der Amtmann dasselbe nicht betreten. Die Erregung und bange Erwartung Else's hatte den Höhepunkt erreicht. O, wie gern wäre sie hinaus vor die Thür des Zimmers ihres Vaters geeilt, um wenigstens zu ergründen, ob Bernhard sich noch bei letzterem befand aber die An wesenbcit der Tante gcnirte sie. (vortsebung folgt.) Vom Tluölande. Im Anschluß a n den Er öffnungsakt des neuen Studienjahres im Berliner Victoria:Lyceum, hielt Profcssor Gneist einen überaus interessanten Vortrag über die Fraucnfrage. Zu Veginn desselben wies er darauf hin, daß alle Reformbcstrcbungcn der Jetztzeit immer von dem Grundgedanken der Gleichheit ausgingen. Unter allen Ungleichheiten des Lebens sei nun aber die weitgrcisendste die der Stellung der Männer und der Frauen in der Gesellschaft; die Frauensrage stehe daher im Vordergründe und werde in Teutschland noch lange nicht zur Ruhe kommen. John Stuart Mill erblicke in der heutigen Lage der Frau eine Knechtschaft im schlimmsten Sinne des Wortes, die dem Negerhandcl und der Sklaverei glcichzustellen sei und die nur fortdauere durch die dumpfe Macht der Gewohnheit. DaS sei übertrieben, und verkehrt fei auch die Ansicht des französischen Sociologen Matthieu, daß in dem Maße, in welchem eine Nation den Frauen Arbeit und Vcrantwortlichkcit aufbürde, die Civilisation sinke. Wäre das richtig, so müßten die höchste Stufe der Civilisation die Lappen erreicht labcn. Der Fehler der Vorkämpser für Frauen - Emanzipation sei der, eine Gleichheit erstreben zu wollen, die mit der Natur im Widerspruch stehe. Jeder Versuch, diese Gleichheit dennoch zu verwirklichen, müsse nothwendigerweise scheitern. Doch auch in der Frauenfrage, so gewaltsam sie jetzt zuweilen zu lösen versucht wird, werde schließlich die Vernunft und die ruhige Uebcrlegung die Oberhand gewinnen. Was auch in Bezug auf die Hebung der Lage des weiblichen Geschlechtes geschieht, immer wird e3 geschehen müssen im Hinblick auf die Stellung der Frau in der Gesellschaft und unter Berücksichtigung der verschiedenen Stellung der Geschlechter. Es'ist unbestritten, daß eS kein Gebiet der Kunst und Wissenschaft giebt, auf dem nicht die Frau etwas dem Manne EbenbürtigcS leisten kann, aber de? Durchfchnittsbcruf deS WeibeS wird immer der der Gattin und Mutter fein. Daher ' darf die Fraucnbildung nie so beschaffen sein, daß sie die Frau dem naturgemäß gegebenen Berufe entfremdet, daß sie sich grundsätzlich abwendet vom häuslichen Leben, sondern sie muß mit ihm in dauernder Verbindung bleiben. Der m c . . i- r c rr vceoner mug oaocr oie .rzieyung oer l jungen Mädchen in Klöstern mißbilligen, ebenso mißbillig: er überhaupt die gründsätzliche Erziehung außer dem Hause und hält die Verpflanzung der consirmirtcn Töchter in eine Pension nur unter der Voraussetzung für gut, daß sie blos ein kurzes Zwifchcnstadium bilde. Die Neiquna zu Kunstfertiakclten soll wohl qepflegt, aber nicht zur Hauptsache gemacht werden, es soll vielmehr auch die praktische Anleitung für den künftigen Beruf lm Hausstand Hand in Hand damit gehen. In dieser Sorge um daS HauS liegt die wirkliche Gleichheit in der Stellung der Frauen, von der Fürstin r r c . n rsr yerao ms zur rau oes nleorigzien r beiterk. MuaVs Ctaarrtnladen befindet sich in slo. iw VW Wamngton stratzt.
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C1IAS. II. ROCKWELL, Gen'l Paü'r and Ticket Agent. "t&cii i ! ' II rf l"üri-r. -rr: :cew ,r i 3 Eisenbahn -Zeit -TadcÜe. Ankunft und Adgang der Eisendahnzöge in Indianapolis, an und nach Sonn tag, den 2. Januar 1887. Sefferssudille, Nattsss und Sudi?vavoli Gisendai. Abgang: Ankunft: 2b r tag. I.. 4.15 Ba I ?ilabücc.. 10 ti t ad Att 8.1.S ' 1 SCfctclrta0iOOJ fta i ab SU SSatl 4 03 Sa I R 9 fl l . 6 45 Vn bsv taa. 72 m 1 et a aataoio ifca Vandalia Liuc. KstlXiat .... 7.30 2 , iniSjug ..... 3 ISP' Csa r, a 11 5, I Matt nd (...10.00 Sirr H,t 2. 1 ag rx I .... (13 flaetfic t 11 (X) I Srprefc 4 IS V,fteraU... &0J 3tm edjntCjuj 3 35 Km Tlevelaud, Colnmbal, ttnetanaii und Judlk uapsli eiUenban (Lee Line.) V OiT I.. 2 5 Inbcrjon Cr ..lK iOm Ccntontlfx. 7.8 90 7 0 u e ofic tl.OO an 3 6t 8 ff Ma 635 laW HJ?l. .. M3XB 5jfrl 3 0J a .!. , vlichigan erxtkß. 4. Lm I Venton Har. 9(.10.t3 fti rigwood Dtdlktou, C. i.t.uud 3. ttng tätlich. 3.M) m 3 tiB ttgltch. 4, 10.3J Fn lt " v 30 X 34. ttzttS. 5) Rat tä,.'.ch.to.Z5 liktSfim 7.8 Cot 5 11.2 lv ...... 2.IU S tlgttch. Z.!5 ' 5 01 t I ttzttch. 7. ?!! ttactauatl, Satianavoltl, Ct. ouil u. Chicago Stseabah. Kinnnnatt Dtdifton. Couil. . 3 :0 ü Unctanott Äs 11 34 Vm gnblanap ?. 10 43 nt At'Bt-3rr. 11.4 Postjllg . ckr t 8 rpreß. 9 r i i$trn Cr ... 13 45 f .5S f ; ct a if 4.3 tut i taju e il ior Lafavette Zcc... 4 U Chicago Didiftsn. Qt Bntl 9k khteago natl p fit Htm t? 7.108 11 f S.N ft.üOÄ tic So Ä V. tätlich itul.. .1.7? Cn 8avttf tt ..1) JEU b Ua l r c. 13 Peseta Stp:j.. t:aU4 I x t II 3, 's Sfa?ette ce... K n Logankxort t.. 7.10 tm Zadtana, Vloomington ndLSkstern Llsendah. Vu ecunai!.. 70 P atnzc(8cc ftx 1J ÜO tju 3 jt5fllUX) fift aster Uz. tfcli$ aom Ctnc 6pic 10.40 L x;:aattc:An. z Qitttt 8.X) d OeÄliche Divisio,. 0eftl.latl....4.t0Vm j Pacifte rrkeß... 7 308a ragl. cptek.... ou Ab ö Ji 3 4s 10 30 xa Itlanti ip.... 3 iiXm Süifient ijp .... 3 i, Wadash, St. Lsni Sc Vacifie. CttC5URatl 7.15 m ( I 2.1! ltziVtS ?; Cl 7.00 Zft v9 rtlg 1 HO icl tU$l..U Um Dtt 45 Uail. ö 45 ft öndisnapolit und ViNkenntt vtsendahu. Mail ,ik Cj 7.15 V I Ctncinnel Krc.10 6) V SiBctancI c . 4.1 Na 1 atl tc . 4 5 J Am tIincinnati,HamiltonI:Zadia2adölitGistJdahu A,d? IS N I 4. v I 0ntttoiZkt 84 TNNrt2, d.Z tat I VtiiL 11. i Cn ZadsliuSt. 8.1015 i Hndx u SLoutkl 4,, 51.. D...? 3.1 I tnctnnetl c 4 U Hm Indtauapolit, Decatur & Springsield. Dee Peo Mail. 8 J.Crn I Schnellzug ret.. 350S ttontejurna &ic I Zonte,uma Siec tat au0 Sonnt. 4 S0SK i aulj öwnr.t.,.10 1C Schnellzug t c d Kd I ilatl l 45 Chicago, St. Louis & Pittöburg. YPSBP . i ftita Ece tut e täziich 4 30 9a kno Sonnt, g.40 V ck l aulac I y B 9 ,VnkZonnt.lt.00v , r tSal ...t 45 ckD eeaukg. I Indianap. ce. 5.'0' Sznataa t.w R Sü?trn aistil...HJ jj um B I täglich 4 h.. UtHU Chtags Rente via Kokoso. lZtcaga SneZ , tZg ii.ij CSttaao irretInd . 5nll,uz... 4.00In Jndxl' ÄCtt. Qniret ... . Z.kv Zudianapolis and St. L,ni iseubah? Ci4 Errttß. cc. ati 7.2' 00 tt Ct 9t. b.iQZm 8 ? u 6t fe I ti;tt4 4 u e c.toa '.mt Srs tgl... 11. ! m x u s r tag cc 1.1Q rn Loeal C!a1nQr. 10.00 B Da f(( tägl Z,iamoxti, 9t 3 4slÄ Lonikville,New Vlbanh Se Chieags. Lir.Line. Oteago 9r tgl..ll.i0?!m i'cago 3;. tgl.. 3.356m , ee 6.0-J Ran c 43L ich Stto hteag. ich. ttc. , all ll.lOÄntl j iaL 3. Züge mit x t, Lehasljsel? mit I, Schlafge mtt v, Uorlot.lai CsSdlSH. IRR DZe körzkZZe urfl &r?e Cat ,ee) Louiaville, Nashvillo, isemphis, Qi&t t&uooga, Atlanta, Savannah, Jacklonville, Mobile and New Orleans. tl ist vorteilhaft fsr affegierc nach Ira Südes, ehe direkte Roste zu eh. Palast-, Schlaf, und Parlor-Sagen zwischru ilhieago und Lonitdille uud St Louis ue Lontsville ohd. Wagenvechfel. Kontfort, Schnelligkeit nud Sicherheit Wt )ie JStfl' die alle zndersfige D. Ml. & D. M. M. H. Dorinc:, sst?tt rat XJaflaati.at, 3:bc Jl va?htngtsn und et?., In,xlI W. F. Black, Superintendent.
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