Indiana Tribüne, Volume 11, Number 46, Indianapolis, Marion County, 3 November 1887 — Page 1
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Aeneß per Telegraph.
tBcttciiUffiAtcn. . Washington. 3. Nov. Schönt?, etwa kühleres Witter. Ein Mord. GreenSdurg. 2. Nov. Ein Sohn des PolizeichesZ Tlraon und TdomaS HugheS gingei zusammen auf die Jagd.
HugheS kam allein heim und sagte, er
habe Ternon au Unvorsichtigkeit erschos
en. Man glaubt aber, er habe ihn ab
sichtlich umaebracht.
George Franci Tralr. O m a h a . I. Nov. George JranciS
Train weint hestig. alZ tt die Besiüti
gng deS Urtheil gegen die Anarchisten
vernahm, und sagt?, er vtkde die Ver
Staaten sür immer v.rlassen.
EditoricUes.
SeeUegesuche.
gesucht lr vZ einem deutschen Matne, welcher gut rfedjpfn un Ji6r qoI athitunglHjf4in traft: ch artetttn tint, eint ittüt. üatift o.SHlöh Ltrsßi 4no
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ZZ scrfiiuTCn: ijin Salo nebtt arm itju niU ufi JUi6$iU tn ( ttttirtt Ccraf. fiel i'tia itceniaioift ist otmunan, str4nfsitt' taihcr oa ist a-iju jt bcn. ach,nsra '' in et Okft t- li 23 ljno
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DaS Oberbundcszericht hat seine
Entscheidung in dem Anarchistenprozeß
abgegeben. Wir sind von diescr Ent'
scheidung nicht im Geringsten überrascht.
Vom Standpunkt amerikanischer JuüS
prudenz aus, war nichts Anderes zu er warten, UN) wir zweifeln sehr, daß die 'Vertheidiger etwas Anderes erwarteten, wenn sie es auch für angemessen hielten, den ganzen Jnstanzengang durchzulaufen.
Die Entscheidung erfolgte auf rein
technische Gründe hm. Für das Ober-
bundesgericht gab es im vorliegenden
Falle in der That keine anderen Gründe.
Es giebt nämlich in Amerika durchaus keine Rechtsphilosophie. Unsere Nevi
sionsgerichte kennen nur den Formelkram,
und wir zweifeln, daß es in der ganzen
Wclt ein N.chtsverfahren giebt, in dem
der Zopf mehr zu Hause ist, als in dem
amerikanischen. Zuweilen und zwar am
öftesten kommt dieser Formelkram dem
Angeklagten oder Aburtheilten zu Gute, znweilen ist er auch, wie im vorliegenden
Falle sein Nachtheil.
Daß das Oberbundesgericht das Jlli-
noiser Jurygesetz für unconstitut?onell er
klaren sollte, konnts um so weniger erwar tet werden, als das Gesetz ein vollständig vernünftiges ist und dem Zeitzeiste ganz
und gar entspricht. Daß das Gesetz in einem Prozesse, in welchem die Leiden
schaft der machthabenden gesellschaftlichen Ge valten denAusschlag giebt, mißbraucht
werden kann, und auch in der niedertrach tigsten Weise mißbraucht wurde, macht es nicht verfassungswidrig. Die Argumente Vutler's, welche auf der Thatsache beruhen, daß Spies und Fielden nicht Bürger sind, hielten wir von allem Anfang an geradezu für ab surd. Es ist lacherlich behaupten zu wollen, daß sür einen Auslander andere Ge' setze gelten sollen, als für den Bürger,
denn die gleiche Behandlung mit dem Bürger ist gewiß das Günstigste was
der Ausländer verlangen kann. Wir halten eS geradezu für kindisch, den NeNszrundsatz aufstellen zu wollen, daß e n Ausländer von Gesetzesänderunzrn
nicht berührt wird. In dem Verfahren vor dem Oberbun
desgerichte war bloß ein Punkt, auf den wir einige Hossaung setzten. DaS war die Verwendung von widerrechtlich er
langten Briefen und Papieren der Ange
klagten, als Beweismaterial gegen sie, wodurch sie gleichsam gezwungen wurden.
gegen sich selbst zu zeugen.
DaS Oberzericht weist dieS jedoch mit dem technischen Grunde zurück, daß kein
Einwand dagegen in erster Instanz erho den wurde, und daß bei dem Appellations verfahren kein Prozeßirrthum geltend ge
macht werden kann, gegen den nicht in
erster Instanz Einwand erhoben wurde.
Dieser Grund ist unter dem englischen
und amerikanischen Prozeßverfahren voll kommen gerechtfertigt.
Wir sind allerdings moralisch überzeugt, daß das Oberbundesgericht in glei
cher Weise entschieden hatte, auch wenn
dieser gerechtfertigte technische Grund
nicht existirt hätte. Wie es nun aber ein
mal i ', besteht dieser Grund, daS Gericht
brauchte sich gar nicht einmal die Mühe zu geben, auf all die Ungeheuerlichkeiten des ersten Prozesses oder auf die allen
Nechtsbegriffen Hohn sprechende Entschei dunz der Jllinoiser Supreme Court ein
zugehen, und man kann nicht sagen, daß
die Entscheidung deS Oberbundesgerichts
unrichtig ist. Daz vom Standpunkte wahrer Gerech tigkeit eS durchaus verwerflich ist, anzu
nehmen, daß ein Angeklazter auf ein Rechtsmittel verzichtet, weil sein Anwalt vielleicht in der Aufregung, in der Ver gissenheit oder auch auS t?nkenntniß es
versäumt hat, im rechten Augenblicks eine
gewisse Form zu beobachten, und dann
auf diese Armahme hin jeden weiteren Rechtsweg abzuschneiden, . brauchen wir wohl kaum zu sagen. ., , Wenn der Richter im ersten Prozesse einen Irrthum begeht und der Vertheidi ger erhebt nicht sofort formellen Einwand, so nimmt das Obergericht nicht etwa an, daß der Anwalt eS übersehen oder verges
sen, sondern daß er absichtlich auf daS'
Recht des EinwandcS verzichtet habe?, und der Jrrtbum deS Richters, sei er noch so schlimm, hat auf daS Urtheil, sei es noch so falsch, keinen Einfluß mehr. Daß daS eine Ungeheuerlichkeit ist, laßt sich leicht einsehen, aber, es ist amerikani scheS Recht und amerikanisches Gesetz. Die Sache liegt jetzt in den Händen dcö Gouverneurs, d. h. theoretisch. Praktisch liegt sie in den Händen der Chicagoer CitizenS Association, ein Verein der reich sten Kaufleute und Fabrikanten. Recht und Gerechtigkeit geben in diesem Prozesse keinen Ausschlag weiter, haben in dieser Sache niemals den Ausschlag ge geben. ES handelt sich sür sie bloß darum, ob es praktischer ist, ihre Opfer zu hangen oder einzukerkern. DaS erste möchten sie, daS zweite thun sie vielleicht auS Klug heit. Vielleicht! Vielleicht auch nicht! dl rast der See, er will sei Opfer hab:n. Die Machthaber rechnen meist nur mit dem Augenblicke und sind selten klug. Sie
handeln meist in blinder Wuth.
Einstweilen aber ist nicht zu vergessen.
daß hier acht Menschen verurtheilt wur den, wegen einer That, bei deren Begeh
ung nur zwei von ihnen anwesend waren.
Emer von ihnen befand sich in der Nähe
und die anderen fünf waren meilenweit
entfernt. Man weiß nicht, wer die That
beging, aber man behauptet, daß die Ver
urtheilten mit dem Thäter in Verbindung
standen. So etwas ist sonst dem Men
schenverstande unmöglich, amerikanische
Gerechtigkeit aber bringt es doch fertig.
Drahtnachrichten. De r A narchistenpo rzeß. Chicago, 2. Nov. fliutn zehn Minuten, nachdem die Entscheidung dS OberbundeSgerichtS bekannt war. bktr.ten acht oder zehn Polizisten in Civilkleidung die Jail um daselbst Wache zu halttn. den Straßen um da Gefängniß ist Alles ludig. Die Polizti ist auf jedes Eteigniß vor bereitet. Während des NachmittigS wurde Niemsnd in da? Gefängniß eingelassen. auS genommen Beamte, N p0lt:r und Ber
wandte dcr Veru:t!zellter'. Sobald sich
die Nachricht von der E'tsch idung ver
breitet batte, kam eine Masse Menschen,
um die G-fangmen zu seien, aber eS rourde Keiner zugelassen. Sderiff Mit fort sagte, er werde keine Besuch'? mehr zulassen und er werde den Verult)el!t:n auch keine Erholungöstunden m.hr gib n
63 thue ihm persönlich lein, daß ,r so
handeln müsse, aber er fürchte, daß man den Gefangenen G ft oder sonst w Ich Ml tcl zum Selbstmord zustecken werde, odmodl er im Grunde machllo? sei, den Selbstmord zu verhindtrn.
Der erste Besucher war Frau Engel.
nachher kam Lingg's ante und Lingg'i Cousine. Sie hatten zuerst Thränen in den Augen, aber die Gefangenen heiterten sie auf. Frank Bieleftld und ein Rkporter von der Arbeiterzeitung kamen nachher und gleich daraus die Mutler und die Brüder Spicö'. Auch Frau ParsonS kam mit ihren zJiei Kindern. Bielefeld sagte beim Verlassen deS Gefängnisses ; ES ist zmeckloS. diese Leute bewegen zu wollen. daS Begnadigungsgesuch zu unt:rzeich' tun. Sie lachen bloß über die Idee. Nina Van Zandt kam wie gewöhnlich
spät AbendS. Sie unterhielt sich mit
SpteS und Beide lachen und Keinem von ihnen konr.te man den Ernst der Situation anerkennen. AuS der Jail werden b viele Gesan.
gene wie möglich entlassen. Man sucht
Bürgschast sür Einige zu rlangen, An dere deren Strafzeit nicht mehr lange
dauert, wlrden sleigegeden. und man
sucht das Gefängniß möglichst zu entvölkern. Die Gefangenen sprechen mit keinem Reporter. Heute Nachmittag erschien ein kleirer Jange an einer Straßenecke. Ee hatte eine Brochure zum Verkauf, welche den Brief deS Advokaten Trumbull an den
Gouverneur enthält, worin der Verfasser die Gründe auSeinanderfedt, warum der Gouverneur die V.'rurtheiittn begradigen
sollte. Der Brief ist in sehr ruhiger, sachlicher, vollständig leidenjchastöloser
Sprache ehalten.
Die Brochure trägt den Titel: .War c8 ein gerechter Prozeß?". Ein Polizist jagt! den Jungen weg und droht, ihm
mit Verhastang. wenn tt die Brochuren verkaufe. Darüber Rede gestellt, meinte ein PolizeiscrzkävVdkr betreffende Polizist habe auf eigene VerantZioitung
gehandelt, ober unter den'gtgenwältlgen Umständen sei eS ganz en der. Ordnung selbst dieVerbreitung einer solchen Schrift zu verhindern. Prof. W. M Salier, der bekannte Vorleser und PrZstdent diZ Verein für ethische Bildung . und Henty V. Lloyd.
f über einer der Redakteure der .Cdicrgo Tribune- kamen beute mit besonderer Er laudniß deS Sheriff! in8 Gefängniß. Sie brachten drei Stunden bei den Ge? fangenen zu. Ueber den Zmcck des Be iucheS verlautet nicht?, ober man vrmu thet. daß eS sich darum handelte, die Gefangenen zur UtkrikichnuNz drS Begna digungSgesucheS zu beeqen. ' Richter McAllister sprach sich heute über den Fall dahin suk. dal Jemand technisch schuldig und doch dr Bearai gung werth sein könne. Er zögere nicht zu sagen, daß wenn man dem &tU$t. freien Lauf lasse, man diese Leute zu Märtyrern mache. C? ürde sür kie Monopolisten daSstlbk sein, was die Hinrichtung John Brown'S für die Sklaveret lcar. ' , Springst ld, Jll. 2 Nov. Al dem Gouvernöe die Nachricht übermittelt wurde, daß die Supreme Court das Gesuch der Anarchisten zurückgewiesen habe, wurde er sehr ernst. Er hat eine große Anzahl von Bliesen und Gesuchen in der Sache erhalten, aber über! sein? Absicht verlautet Nicht?. Man nimt allgemein an. daß er nicht intervenirea wcrdk.
Der Chicagoer Sed erstreik. Chicago, 2 Nov. .250 zur Union gehörige Accidenzseder über die Hälfte der gesammten Anzahl in der Stadt legtm gestern früh die Arbeit nieder. Sie wollen bekanntlich die Einführung eines neunstündigen ArbeitttazeS. Ein Mitglied deS StreikcomileS sagt, mehrere der größten Offizinen hätten in letzter Stunde nachgegeben und e? sei deSiald in diesen kein Streik inscenlrt worden. Die Arbeit geber im Allgemeinen erwueten, siegreich aus dem Kampfe hervorzugehen; sie wo! len mosienhaft Nicktunionisten anstellen. Tod einer Sängerin.
London. 2. Nov Jennie Lend die berühmte Sängerin starb 66 Jahre alt.
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Ver Habet.
Bulgarisches.
Sofia, 2. Nov. Eine große Anzahl
von Mitgliedern der Sobranje (National
versamrrlung) Hut beschlossen. Karavelcff
und andere angesehene Bulgaren wegen ihrerB tdeiligung an dir Ttronentsetzu9 deS hülsten Alexander vor der Kammer
zur Verar tvortung zu ziehen Die Sache
verspricht höchst sensationelle Ertlüllun
aen zu dringen, in welche bochangeseb'ne Personen, an der'n B.theiligung an jener
Betschwörung bisher noch Niemand ge dacht hat. v rv ekelt sein werden.
DerMin,st.ro'ä!ikent E t mduloff wird
in der Sobranje die Vers.dung von Ka
ravelcss, Staneff und N,k,forcff in An
klag, stand weaen Verschwörung zur Ei
mordung deS Füisten beartr iaen. .
In Varna hat ein'r der verhasteien
Verschwörer ausgesagt, daß der slavische
Ausschuß ihn beaustrat. den Für
sten Ferdinand von Bulgarien, den
Ministerpräsidenten Ctammbuloff und den Minister Natscheraitsch zu ermorden
und ihm dafür eine Belohnung von 5000
Napoleon d'OrS und eine hervorragende
Stellung in russischen Diensten verspro
chen habe. Die Bilder des Fürsten Alex
ander und die der zweiten und dntten
Vobrarje sind aus deren Sitzungösaole
entfernt werden. Zarter Wink. Berlin, 2. Nov. Der deutsche Ge
sandte in Copenhagen ist angewiesen wo?
den, anzudeuten, daß der deutsche Hos eS
nicht alS eine Unhöflichkeit betrachten
würd?, wenn der Czar über Deutschland
heimreise, ohne Berlin zu berühren, ob.
wohl rran ihn andernfalls herzlich
empfangen wurde. Schiffsnchrieöten.
Angekommen in : Baltimore: Weser" von Bremen
GlaSgow: .Scandinavian" von
Boston.
NewVork: .England" von Liver-
Pool.
H i e si ge s.
Der 25 Jahre alte William Mc
Coy kam heute Vormittag bei der Arbeit
in den Big Four Eisenbahr:Werlstätten mit der rechten Hand einer Circlesöge zu
nahe und e? wurden ihm zwei Finger ab
geschnitten. Flanner & Buchanan'ö Am Kulanz brachte ihn nach seiner in No. 142 State Straße gelegen -Wohnung..
Kein t?,'d In Folge d'r Voräige in der. letzten
Legistamr und da r.un schon zwei Mal
hiritreinarider keine B'wllltgungöbill
päisiit wi.r)e. weigert sich der ZtiaiZ.
schagmeister Gelder auSzuaklen, von
denen er nicht sest überzeugt ist. daß da Gesetz deren AuS,adlunq gestattet. Ir
Folge dessen hlrischt in allen Etiatküm
eerr, große Verlegenbeit. Der Bo'e deS
Gouverneurs bct bereits abgedankt weil
er fein Gedalt niä,t ausdrzadlt bekam.
StaotZdlbliltzerar CaUiS bct dem Jani
tar und dem Wähler im Ga2up Block
mitgetheilt, tag sie gehen mußlen, weil
kein Geld für ste da sei- Der Generalarjutlnt wild seinen Clclk b?l.t! oder morgtn abschick n. Akhnlich stelzt eS in
ändtknStaätSümtkkn aus.
Gouv rnör Cry sucht den Schahmri-
ster zu üderreden, die Gelber auszuzahlen. er werde schon nachher das5r soraen, daß die Legislatur sein Vcrfa'irer: gut Heike.
aber der Schatzmeister will sich nicht, da
raus verlosten.
m , Naturgas.
. Der .Confumers G2S Trust" hat aestlr.1 sein Geschastttokal im Board ok Trade aufgeschlagen. . Gestern erhielt die Gesellschaft eine Offerte vom Marlindale Syidicat in welchem dasselbe 600 Acker Land im Greenfield GaZgediet zum Verkaufe an bietet. Man will sich die Sache über legen. . M. H. Daniels schreibt. dß ein Jr.'und von ihm im Stande sei. dem Trust 10 000 000 Fuß Gs tZglich zu licfeen. Die Zeichnungen sind b'krsjZ s?br zzh reich und das Unternrkmcn oixb all Nt halben gür.stig beurtheilt. Dr Soiiale Turrivirein hat gestern Abend beschlossen, eine Anzahl Aktien zu zeichnen und Hut seinen Mitgliedern emvsoblen. dasselbe zu tzun. Heute Abend findet im Spritzenhaus. Ecke der Ash und 7. Streß? eine Ver sammluna wr 2 Ward sta't. in wklcher daS Projekt besprochen werden wird. Vaupirmlt.
Jam?S M. Niaa. Rrparaiur an S'all No. 221 Ost Lonisiana Strtß'. $100. . In k'inem unsrer Ge?ich!Slöfe wirdeinRecord ilbcr die leatural,sa?ior.fn gesührt und wnn man w sin will ob und wenn Jemand Büroer.uewvrden is', so ist dazu kine Möglichke't vordabfn.
Schöne Wirtbkchait daS. E st Cle't ZuU'vin hat hier eiren solch n R coid
eingeführt.
. Kaufe Mucho'S "Best Uavanra
Ciiars". Herrn Justas E Adam:' Termin alS Eounly Auditor ist beute abgelaufen und sein Nachfolger. TdomaS Taggael hat sein Amt anrtrettn Herr AkanS hatte sich stetS als liebenswürdiger Beamter gezeigt und die B richtklstctter sehen ihn nur ungern scheiden. Herr Jodn Elirtzn welcher blöder als Cle,k in der Olsice der Courty-Commisiare tdä'ig war, wird auch unter Tagga't den Posten behalten.
Qem VuSlaude.
Ein so n st verläßliche r Correspondcnt der Wes. Z." bringt aus Hainfcld in Oesterreich einen nicht ganz glaublichen Bericht: Dcr Klcinhäutler Martin Thumx trat am Abend des 26. v. M. aus einem Wirtbshause in angeheiterten: Zustande den Heimweg an und wurde seither nicht mehr gesehen, so daß seine Änzi'hörigcn befürchteten. c3 sei ihm ein Unglück zugestoßen. Am 14. Oct. gegen Mittag nun wurde Thuma von Arbeitern in dem Dörrhause eines Bauern schlafend aufgefunden. Er wurde geweckt, ging nach Hause und gab dem auf dcr Suche nach ihm befindlichen Gendarmen, den er traf, an, daß er vor zwei oder drei Tagen in trunkenem Zu.stände in daS Dörrhaus gerathen sei, in demselben ununterbrochen geschlafen und keinerlei Nahrungsmittel 311 sich gcnom: men habe. Er wollte gar nicht glauben, daß er nicht drei sondern achtzehn Tage geschlafen habe und überzeugte sich erst dann, alS er sich in einem Spiegel besah und an seinem Barte erkannte, daß, seit? dem daS Nasirmesser zum letzten Mal über denselben gefahren, mindestens achtzehn Tage verstrichen sein müßten. Die Erhebungen haben ergeben, daß in das DörrhauS in den letzten Tagen Niemand eingetreten ist. Thuma ist angegriffen und sieht abgemagert auS, befindet sich
usa.oniwQ)i. .
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