Indiana Tribüne, Volume 11, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1887 — Page 2
Zndiana Tribune.
Srscheiut Sigkie) d Sstag5. GrVt<4t BXtüinta loütt durch Un Xilfil3 hJ ,,,, xrch,, kli onrtaz .ribk, 5 f ntl pii CHb jojsani I otl, i V? BffJ5Jit (o 5! Ä eil A?' ßf?tj O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 2. November 1887. Wunder der Eisenbahn-Baukunst Früher pflegte tncii sich über die Schnelligkeit zu wundern, mit v?elcher amerikanische Eisenbahnen, wie z. A. die nördliche Pacisiebahn, gebaut niurden, doch ist jetzt eine neue Eisenbahn in einer verhältnißmäßig so kurzen Zeit errichtet worden, wie man dies früher nie für möglich gehalten hätte. Dle gesammte Länge der Bahn beträgt 550 Meilen. und jetzt ist sie bereits vollendet, obgleich noch am 2. April dieses JahreS nur fünf Meilen fertiggestellt n?aren. Eine Firma in St. Paul hatte con? tractlich die Verpflichtung übernommen, die Zweigbahn von Minot in Manitoba nach (reat alls in Montana bis Ende November dieses Jahres zu errichten. Gleichzeitig verpflichtete sie sich zur BeZahlung einer nicht unbeträchtlichen Geldsumme, wenn es ihr nicht möglich sein sollte, die Bahnstrecke in der ausbedunge nen Frist zu vollenden. Sogar erfahrene Eisenbahn-Vauunter-nehmcr. bezweifelten es anfänglich, daß es der Firnla möglich sein werde, ihren Verpflichtungen nachzukommen, sie hat jedoch ein Ucbriges" gethan und die Bahn bereits am 16. October fertig ge stellt, obgleich sie noch volle zwei Wochen länger Zeit gehabt haben würde. Nach Uebernahme des EontractS war es der Firma im ersten Monat nur möglich, 30 Meilen Geleise zu legen, wie überhaupt die Arbeit bis zum l. Juni d. I. nur langsam voranschreiten konnte, da die Erdarbeiter in dieser Zeit für die nachrückenden Schienenleger noch nicht genug Namn" geschafft hatten. Seit der Zeit jedoch wurde die Arbeit Tag. für Tag. die Sonntage sogar nicht ausgeschlössen, mit unermüdlicher Ausdauer fortgesetzt. Einen ungefähren Begriff über diese Arbeit kann man sich aus ob gender Tabelle machen: Der westliche Endpunkt der Bahn, von welchem aus die Arbeit in Angriff genominen wurde, war Minot in Manitoba. Am 2. April d. I. waren westlich 'von Minot nur zwei Meilen Eiscnbahngelcisc fertig gelegt. Am I. Mai waren 35.1, am 1. Juni II 1.1, am 1. Juli 191.7, am 1. August 292.30,om I. September 407.50, am I. Oktober 509. r,o und am 15. October 549.75 Meilen fertig, womit dann auch die gesammte Bahnstrecke vollendet war. An dem Bau wurden im Ganzen 6,600 Menschen und etwa 3,000 Gespanne mit ungefähr 7,000 Pferden und Mauleseln beschäftigt. Sechzig bis 70 Meilen weit konnte man manchmal die 5agcr der (nsenbahn:Arbe!ter in unmit: teloarer Reihenfolge auf einander folgen sehen. Ueber zehn Millionen Cubiksllß (5rde wurden auf der Strecke von Minot bis nach Grcat Falls ausgegraben, während auf der nördlichen Pacisiebahn, die sich bisher rühmte, am schnellsten gebaut morden zu sein, in einem ganzen Sommer nur ,700,000 Cubikfuß Erde ausgegraben wurden. Die Armee der Arbeiter an der neuen Zweigbahn hatte durch eine vollständige Wildnig hindurchzudringen. In der Umgegend gab es weder Farmen noch Brunnen, und nicht allein alle LebensMittel, sondern auch das Trink- und Kochmasser mußte auf weite Entfeniunaen hin herbeigeholt werden. Trotz diesey Hindernde nahm der Bau energisch seinen Vorgang und wurde wie spielend zu Ende geführt. Als die letzte Schiene gelegt werden sollte, erschienen Präsident Hill von der neuen Bahn sowie mehrere andere eingeladene Gäste auf der Endstation, Frau Hill schlug einen silbernen Nagel in die letzte Schiene, eine Flasche Champagner wurde auf das Geleise gcwarfen, und damit hatte der Bau sein Ende erreicht. Die Eisenbahn führt durch ein sehr fruchtbares Gebiet, welches sich wahrscheinlich jetzt sehr bald beoölkern wird. NeicheJndianer. Die Indianer auf der Osage-lgentur sind Aristokraten von reinstem Wasser. Sie beziehen keine Nationen von der Bundesregierung, wie die Cheyennes und andere Indianer, haben aber dabei Eigenthum genug, um sür die reichsten Indianer im ganzen Lande gelten zu können. Außer ihrer geräumigen Neservation, zu der sie einen fast unangreifbaren Titel besitzen, stehen zu ihren Gunsten bei der Bundesregierung $7,000,000 in Svrocentigen Bonds geschrieben, die ihnen einen jährlichen Zinsengenuß von etwa 5250,000 sichern. Da ihr ganzer Stamm mit Einschluß der Frauen und Kinder aus kaum 1600 Personen besteht, so kann man sich leicht vorstellen, daß sie keine Noth zu leiden brauchen, auch wenn sie keinen Finger zur Arbeit rühren. Jedes Mitglied des Stammes, sei es nun Mann, Frau oder Kind, erhält jedes Jahr etwa 9100 von der Negierung. Eine Osage-Familie, die aus 10 Köpsen besteht, bezieht demnach ein festes Jahreseinkommen von $1600. Außerdem hat sie so viel Land, wie sie nur ha: ben will, braucht keine Steuern und keine WobnunSmicthc zu bezahlen und kann sich dem Züßen Nichtsthun nach Herzenslust hingeben, was sie dann auch in der Regel recht gründlich besorgt. Ihre Neseroation bietet nicht allein sehr fruchtbaren Boden für den Ackerbau, son? dern auch ausgezeichnetes Land für Weidezwecke. Trotzalledem fällt es den Osages gar nicht ein, Ackerbau oder Viehzucht zu betreiben. Das Fleisch für ihren Hausbedarf kaufen sie vom Schlächter, und was sie sonst noch haben wollen, bekommen sie in den zahlreichen Kaufläden, die sich in dem Gebiete der Reservation besinken. Trotz ihrer verhältnißmäßig drillanten Einkünfte stecken sie indessen immer in Schulden. Sie kaufen AlleS, roai ihnen gefällt, wie Kinder, und mark
len nie um den Preis. Natürlich eryal-
ten jte Credit, da dle Handler wohl rois scn, daß ihre Kunden von Onkcl Sam regelmäßig ihre Pension" beziehen. Man kann von den Osages mit Recht sagen: Sie säen nicht, sie ernten nicht, und leben doch wie König Salomo in seiner Pracht," d. h. nach indi:ischer Begriffen. . Sie sind sich ihres Reichthums sehr wohl bewußt und lieben es gern, die Großmüthigen zu spielen. Dle Jndianer in der Nachbarschaft, welche nicht so glücklich gestellt sind, wie sie, kommen zu ihnen möglichst häufig auf Besuch und lassen sich bei solchen Gelegenheiten tractircn. was das Zeug hält. Auch nehmen sie sehr gern freundschaftliche Geschenke" an, jodaß es den gutmüthigen OsageS durchaus nicht an Gelegenheit fehlt,-sich ihres Reichthums zu entledigen. Müßiggang ist aller Laster Anfang, und diefcr alte Spruch bewahrheitet sich auch in Bezug auf die reichen Osages. Sie sind liederlich und faul und haben sich dadurch Krankheiten auf den Leib ge zogen, die den ganzen Stamm auszurotten drohen. Hhre Anzahl nimmt fortwährend ab, und c3 ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß die Osages im Lause der nächsten 100 Jahre vollständig aufgehört haben werden, zu eristiren. Nur die Mischlinge, d. h. die Kinder von Osages und Weißen, gedeihen besser und nehmen im Nathe der Nation" vermöge ihrer geistigen und körperlichen Tüchtigkeit eine hervorragende Stellung ein. Einige dieser Mischlinge sind sogar Leute, deren sich keine civilisirte Nation zu schämen brauchen würde. Im Laufe der Zeit wird es wohl dahin kommen, daß die Mischlinge die Vollblut-Osages gänzlich verdrängen werden, wie sehr sich auch der Stolz der Vollblütigen" gegen diese Idee jetzt noch emvört. 'vaö Ende ttneS Maulhelden. (Hui der Hamb. .Reform.") Ja, das Ende eineS Maulhelden, so läßt sich die Maßregelung des General Boulangcr am besten, am treffendsten bezeichnen, denn jene 30 Tage strengen Arrestes, die über ihn verhängt sind, sie berauben den Heldcn-Gencral der Reoanche vollständig des Nimbus, mit dem ihn die Poesie der Gassenhauer. geschmückt hatte. Spät, sehr spät hat die franzofische Negierung den Muth gefunden, disciplinarisch gegen den General Boulanger, cinzuschrnten. Man hätte eine solche Entschließung schon erwarten sol len, als der ehemalige Kriegsminister seine seltsamen Koniodien auf dem Pariser Bahnbofc aufführte, oder als er seine ausfallenden 3!eden gegen die Mitglieder des neuen Eabincttö' veröffentlichte, oder als er seine geradezu beleidigenden Briefe gegen Herrn Nouvicr und Herrn Ferron der Presse übergab. Indessen es scheint, als habe die französische Regierung in der That eine Zeit lang Sorge getragen, daß ein beherztes Vorgehen gegen den volksthümlichcn General ihre eigene Stellung gefährden könne. Wie eine Satire, wie ein Spott freilich. ein äußerst unfreiwilliger von Seiten der Freunde des Generals wirkt die zufälliger Veise gerade jetzt vcröffcntliebte Broschüre, die den Titel führt: Der Staatsstreich", welche den General Boulangcr verherrlicht und nach dem bekannten Muster der Schlacht von Dorking schildert, wie sich die Dinge zugetragen hatten, wenn Bonlanger zur Bcrwirklichung seiner- Absichten geschritten wäre. Der phantasierciche Berfasser schildert zuerst, wie Boulangcr Grevy absetzt, die Kainmer auslöst und sich zum Dictator erklärt. In Folge der Dictatur Boulangers erklären Deutschland und Italien gleichzeitig den Krieg; Nuszland aber bleibtneutral. Im Lande herrscht riesige Begeisteruug, und selbst die gewaltsam abgesetzten Deputaten unterzeichnen einen gemeinsamen Aufruf zu den Massen. Der erste Zusammenstoß zwischen Franzoscn und Deutschen findet auf deutschlothringischem Gebiete bei Diedenhofen statt. Achtundvierzig Stunden dauert die Schlacht; der erste Tag bleibt ohne Entscheidung, am zweiten aber gelingt es drei von Boulangcr geführten Armeecorps, die deutschen Positionen zu umgeHeu. Dreißig Regimenter, von zwanzig anderen in zweiter Linie gefolgt, werfen sich mit der ganzen tiireur franaise auf den linken deutschen Flügel, und trotz enormer Verluste durchbrechen sie ihn. Nun bemächtigt sich der Deutschen eine heillose Panik, und ganz Frankreich durchzittert Siegesjubel. Kaiser Wilhelm läßt sofort um Frieden bitten", der ihm unter folgenden Bedingungen gewährt wird: 1. Die deutschen Armeen ziehen sich hinter den Main zurück. 2. ElsaßLothringen fällt wieder an Frankreich zurück. 3. Die Nheinpfalz und Lurembürg werden franzosische Provinzen. 4. Das gesammte Betriebsmaterial der elsaß - lothringischen, pfälzischen und Luremburgcr Bahnen wird an Frankreich abgetreten, ö. Eine Kriegsentschadlgung von sechs Milliarden Mark wird in zehn Jahresraten von Deutschland an Frankreich ausbezahlt, ü. Bis zur BeZahlung der drei ersten Zehntel der Kriegsentschädigung verbleibt in Franksurt a. M. eine französische Garnison. Während die französischen und deutschcn Unterhändler diese Bedingungen vereinbaren, eilt Boulangcr von der Mosel nach der Niviera, betritt an der Spitze seiner Truppen italienischen Boden bei Vcntimiglia, besetzt ohne Umstände Genua und will gegen Turin aufbrechen, so daß König Umberto ebenfalls um den Frieden bittet". Die Bedingungen lauten: 1. Näumung von Massauah und des bei Beginn des Krieges besetzten Tripolis; 2. Auflosung der Alpenbataillone; 3. WiederHerstellung der von Italien nach Frankreich führenden Straßen; 4. Abschluß eines für die französische Industrie günstigen Handelsvertrages ; 5. Herabsetzung des Fricdcnspräsenzttandcs der italienischen Armee auf drei KorpS; 6. Zahlung einer Kriegsentschädigung von zwei Mitliarden Franks; 7. Besetzung Genuas bis zur Auszahlung der. Entschädigung. Nun feiert Boulangcr als zweifacher Sieger über Deutschland und Italien seinen Einzug in Paris, aber er mißbraucht seine Stellung nicht, und läßt sich .blos" Zum Vräsidcuttu der Republik
uno s)cneraulsnmus oer jransojijajcu
Armee ausrufen. Gott sei Tank ist die Schlacht bei Diedenhofen nur ein Phantasiebild, desscn Verwirklichung, wenn sie stattfinden sollte und könnte, jedenfalls dem General Boulangcr unmöglich geworden, trotzdem derselbe sein Entlassungsgesuch noch nicht eingereicht hat, und auch nicht die Absicht halben soll, solches zu thun; den: niemals hat ein ehrgeiziger Streber sich selber die Grube zu graben verstanden wie in diesem Falle General Boulanqcr. Man hätte ihn für klüger halten S i 'rt louen, wenn man nicyr anncmnen nun, daß er zum Acußcrstcn entschlossen sei. Es ist möglich, daß sich der ehemalige Held des Pariser Mobs noch in die Tage j zurückttäumt. da er die Macht gehabt hätte, eine Verfassung zu vernichzen. Es .-. v l. l t."!i ! iji mogttiH, vaß er ven viiuü) ucuuiu;; tigt, heute die Versäumniß nachzuholen. Er wird die Enakruna machen, da auch für ihn das Wort gilt: Was Du ' vor der Minute ausgeschlagen, bringt keine Ewigkeit zurück." In dem Kampf zwischen Ferron und Voulanger wird der ' r i ft. - V 1 eycmallge rlumpyaior oen kürzeren ziehen, und dle Tage seines Glanzes, seiner Hoffnung sind vorüber. Sein Ausspruck: ,Die Armee hat nicht zu urtheilen, sondern zu gehorchen", ist in seinem Munde zur leeren Phrase geworden, zur Phrase, wie Alles, waS jener Held des Pöbels hervorgebracht, und der nach allen seinen hochtrabenden Reden, nach allen seinen Nodomontaden jetzt das Ende gefunden, das ihm von Gottes und ökechtswegen gebührte dal Ende eines Maulhelden. . yolera in Amerika. Die letzten Berichte von den Quaran täne-Stationen im Hafen von New Jork lauten durchaus nicht befriedigend, da aus ihnen erhellt, daß die Cholera auch auf dem Dampfer Vritannia" ausgebrochen ist, ohne daß die Beamten es für nöthig gehalten bätten, das Pub licum über die Zustände an Vord des Schiffes wahrheitsgemäß zu unterrichten. Der Vritannia" wurde erlaubt, an der oberen Quarantäne mehrere Tage lang nach ihrer Ankunft aus Italien zu bleiben, obgleich sie dort jeden Ta von Booten umzchwärnlt wurde, die mit ihr einen regen Verkehr mit der nahen Küste unterhielten. Die Passagiere des Schisfes durften ungehindert mit den Leuten auf den Booten verkehren, und die Gefahr lag deshalb sehr nahe, daß vermit: telst der Boote die Cholera von dem Dampfer nachdem Festlande eingeschleppt werden konnte. Trotzalledem erklärten die Gesundheits-Bcamten, eö liege durchaus keine Gefahr vor, und sie ließen ungehindert die Passagiere des Dampfers Qlt den Booten von der Küste verkehren. Seither ist nun die Britannia". nach der unteren Quarantäne-Station befordert morden, und jetzt hat es sich herausgestellt, daß mindestens einer ihrer Pass jagicre an der Eholera gestorl.cn ist, obgleich noch am Tage vorher der Gesund-Helts-Beamte Smith positiv erklärt hatte, das Schiff sei cholerafrci. Seine Behauptungcn erlitten einen empsindlichen Stoß, als es bekannt wurde.daß dcr Jtaliencr Savoui, einer der Passagiere der Britannia", auf Swinburne Island, wohin er vom Schisse transportirt wors den war, an der Eholera gestorben sei, und daß auch ein andere Passagier dieses Schiffes an derselben Krankheit leide. Es scheint fast, als ob die Nachricht von diesen beiden Cholerafällen mit Absicht einige Zeit lan dem Publicum vorenthalten worden jei, wahrscheinlich in der Absicht, um die eigene Unvorsichtigkeit zu verdecken und den Einwohnern der Ver. Staaten vor der herannahenden Seuche keinen Schrecken einzujagen. Sehr scharf äußert sich die Medical News" in Philadelphia, ein anerkanntes medicinischcs Fachblatt, über die Vorgänge in der Quarantäne-Station im Nero Jorkcr Hafen wie folgt: Wir haben allen Grund zu der Annahme, daß weder in Swinburne noch auf Hoffman Island eine stetige, ärztliche Aufsicht und Pflege stattsinde't, und daß die für die Bewachung der Zugänge zu diesen beiden Stationen eingesetzte Mannschaft durchaus nicht ausreicht, um ihrer Aufgabe vollkommen gerecht zu werden. Wie wir hören, dürfen die Passagier der in Quarantäne gebrachten Schiffe ungenirt ihre Kleider und ihre Wäsche in der Nähe von alten Cisternen waschen. Das Wasser dieser Eisternen ist den Einwanderern derart zugänglich, daß sie davon sogar trinken können, wenn sie nur wollen." Ein weiterer Grund, warum die Cholcra aus Hoffman Island noch nicht auf? gehört hat, wird nach Ansicht drs Dr. Peters darin zu fuchen sein, daß verschie dcne Einwanderer gezwungen wurden, von einem und demselben Geschirr zu essen und sich anstatt der Gabeln und Messer hierbei ilrer schmutzigen Finger zu bedienen. Dan auf diese Weise der Ansteckungsstoff leicht weiter verbreitet werden konnte, ist selbstverständlich. Die italienischen Einwanderer sind an und für sich so unwissend, wie kleine Kinder, so- ' daß man ihnen nicht zur Last legen kann, was unsere Gcjundheltsbehorden eigentlich besser wissen sollten. Vom Inlands. Bauern - Lu st i g k e i t. Nicht s;u den Angeklagten) : Könnt Ihr Ihtch denn so Har nicht unterhalten' Müßt Ihr denn immer streiten und raufen und mit den Messern und Prügeln einHauen? Bauer: Ja. ja, wir wissen'S schon! Steuern dürfen wir schon brav zahlen, aber lustig sein dürfen wir nicht! Das von der Staats-Legis: latur von Illinois kürzlich angenommene Gesetz, welches den Verkauf von Tabak, Cigarcttcn und Cigarren an Kinder unter 10 Jahren verbietet, wurde dieser Tagk in Ehicago zum ersten Male in voller Strenge ausgeführt. Mehrere Besitzer von Eandn- und Eigarrenläden, welche an Schulknaben Eigarctten verkauften wurden verhaftet. . Ueber die Auswanderuno aus Eanada wird aus Ottawa berichtet: Der hiesige Bundcsconsul hat in den letzten drei Tagen über 60 Eanadiern, welche nach den Ver. Staaten ausmam dern wollen, die nothigen Auswande-rungs-Papiere ausgestellt. Die meist derselben nehmen persönliches Eigenthum im Werthe von vielen Tausenden von Dollars mit.
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der Nähe von Barnstaüle in Massachu-. sctts wurde dieser Tage eine Flasche ge: funden, worin sich ein Zettel mit folgen: den Zeilen befand: 10. Sept. 1880. An Bord des Dampfers Sidiin; Wright." An Denjenigen, welcher diesi Flafche jemals sindcn wird. Wir besin: den uns 50 Meilen von Key West; dit Kolbenstange ist gebrochen und die See geht hoch. Ich befürchte, daß wir nie: mals nach Hause kommen werden. Alles wohl an Vord. Wenn uns kein Fahr: oug zu Hilfe kommt, sind wir verloren. Hoffe, daß Dies gefunden wird. Tennis Murphn, Boston." Der Sidncr. Wright" fuhr am 14. September vor, Philadelphia nach Florida ab, erreichte aber seinen Bestimmungsort nicht und ist seitdem verschollen, also zweifellos mit sei: ner aus dem Capitän McCue uilv v Per? sonen bestehenden Mannschaft untergc, gangen. , Gouverneur Noß vor. Teras hat dieser Tage von dem Countv: Nichter von StarrEounty ein Schreiben erhalten, worin ihm mitgetheilt wurde, daß in jenem Eounrn Näubcr und Mör? der ihr Wesen treiben, gegen welche die gesetzlichen Behörden machtlos seien. In dem Schreiben sind mehrere gräulich, Verbrechen erwähnt, die in jüngster Zeit dort verübt worden sind. Der Nichtcr fügt hinzu, daß die Behörden auf bei mexikanischen Seite Willens seien, daö County von dem gefährlichen Gesinde! befreien zu helfen und daß sie nur auj daS Vorgehen der texanischen Behörden warten. Gouverneur Noß hat erwidert, daß er sofort eine Abtheilung Nangcruach Starr-Eountv beordert habe und überhaupt Alles thun werde, waS in seiner Macht 'stehe, um die Macht de, Staats-Negicrung gegenüber. dem Näu bergesindel gelteno zu machen. WiesüdcarolinischeDameiz gegen das Kartenspiel der Herren einschreiten, erhellt aus folgender Mitthci: lung der Eharlestoner Deutschen Ztg.: Die feine Gesellschaft in Walterboro (45 Meilen von Charleston), ist bis in ihre Grundfesten aufgewühlt. Hr Law: rence Edwards, ein junger Advokat, desJen Frau die Tochter des Col. Nion ist, ,atte die Gewohnheit, Karten zu spielen bis spät in die Nacht. Die junge Frau beschloß ihren Mann zu holen und suchte, mit einer Neitpeitsche bewaffnet, die Spieler auf, welche nichts ahnend,ruhig am Tische saßen. Die junge Frau schlug auf den ersten Besten ein, welches Hcn Dellinger war. Dieser drohte ilzren Mann zu erschießcn, woraus Frau Ed: wards um Berzeihuna bat und mit ihrem Manne fortging. ?ln den nächsten Ta: gen trafen sich die jungen Leute, uni Bellinger wollte Edwards erschießen, doch schließlich prügelte er ihn auf bei Straße durch. Nun erwartet man allgemein, daß noch eine blutige Schießerei folgen wird." Der aus Baumeistern vor EiscnbahnwaggonS bestehende Ehicagk Nailwan Etiib" in Chicago hat den Beschluß gefaßt, daß die mordbrenncrischen Waggon - Heizöfen von jetzt an durch Dampfheizung ersetzt werden sollen, und hat sich in dieser Angelegenheit mit dem Eastcrn Nailroad Club" in Verbindung gesetzt. Es hätte gleichzeitig auch die Abschaffung der feuergefährlichen Bl.: leuchtungslampen beschlossen werden sol: len. Im Uebrigcn- haben solche Be: schlösse nur geringen Werth, wie anerkcnnenswcrth sie sonst sein mögen. Die New Jorkcr Ctaats:Gesetzgebung hat es den Eisenbahnen gesetzlich zur Pflicht gemacht, die Heizöfen abzuschaffen. Die Gesetzgebungen aller anderen Staaten sollten ein Gleiches thun. Am besten wäre es. wenn der Congreß vermittelst seines Ncchtcs, den zwischenstaatlichen Verkehr zu regeln, ein Bundesgesetz für alle.zwischenstaatlichan Eisenbahnen ma chen und oie Durchführung desselben der Bundes - Eisenbahn - Commission über lassen würde. Ein junger Vatermörder in Kentucky, der zwanzigjährige Wallace Carpenter auS Cascy-Eounty, kann trotz ser überwältigendsten Schuldbemeisc nicht verurtheilt werden. Sein Vater, Adam Carpenter. wurde, als er bereits im Bett lag, vor die Thür gerufen und beim Hin? austreten aus einem Hinterhalt erfchof: scn. Daß der eigene Sohn der Verüber dieses Meuchelmordes ist, unterliegt tib nem Zweifel. Zugleich steht aber fest, daß der Ermordete ein wahres Scheusal, ein seine ganze Familie tyrannisirender Wütherich war. In dem ersten Proceß gegen Wallace Carpenter nahm dle Mutter desAngeklaqten offen Partei für ihren Sohn, den sie als einen sehr braven Sohn lobte und dessen Schuld an der Ermordung ihres Mannes sie bezweifele. Und die Jury, obwohl von dieser Schuld überzeugt, vermochte sich nicht auf einen Wahrspruch zu einigen, weshalb kürzlich im Kreisgericht zu Somerset in Pulaskr. Countn ein zweiter Proceß stattfand. Auch ln diesem wurde die Mutter als Zeugin vernommen. Der Proceß nahm folgenden Ausgang : Nach längerer Beralhung erschien die Jury im Sihungssaal und erklärte, sie könne sich auf keinen Wahrspruch einigen. Obgleich die Ge; schworenen von der Schuld des Angeklagten überzeugt, waren, stimmten doch acht für Freisprechung, weil sie den jungen Mann nicht auf Lebenszeit verurtheilt wiffen wollten. Sie hatten das Strafmaß ja aus Tod oder lebenslängliche Haft setzen müssen, und das widerstrebte ihnen einem solchen Wütherich wie dem Ermordeten gegenüber. Dazu meint der Louisv. Anz.": Mit dem von ihnen als Geschworenen abgeleisteten Cid stimmt das freilich nicht; aber die Schuld an solchen Abnormitäten trägt in hohem Grade unser Justizwesen." Vom Auslande. Spanische Rechtspflege, llnter dieser Spitzmarke schreibt man aus Malaga: Unter den vielen Beispielen selbstsüchtiger Haarspalterei spanischer Richter verdient daS Folgende erwähnt zu werden: Dem Verwalter cincS Gutsbesitzers wird bei einem Besuche in der Stadt sein Maulthier gestohlen. Cin Polizist betrifft ein verdächtiges Jndividuum in dem Besitz des gestohlenen Thieres, das bis zur gefällten Entscheidung auf Kosten des Besitzers in einer Posade untergebracht wird. Dem Besitzer .liegt eS nun ob, vor dem Nichter sein un v?ttttlb'afteS Eiaentbum5r5cht .erwcp
sen. michtcr: ie jagen, das Tyter ge-
hört Ihnen. Das müssen Sie beweisen. Zu diesem Zwecke wird ein zweiter Termin angesetzt, in welchem der Eigenthümer zwei Zeugen stellt, welche aussagen, daß er das Thier seit 10 Jahren imStall habe. Richter: Ist durchaus ungenügcnd. Sie müssen Ihren Verkäufer als Zeugen bringcu. Dritter Termin: Der Eigenthümer erklärt, daß er den Mann, von dem er or mehr als 10 Iahren das Thier gekauft hat, nicht mehr fmden kann und beruft sich aus seine Zeugen, welche beweisen, daß er dasselbe 10 Jahre schon unbestritten besitze. Richter : Dann müssen Sie beweisen, daß das Thier mehr als 10 Jahre alt ist. Vierter Termin: Ter Eigenthümer bringt daS Attest eines ThierarzteS'bci. Der Richltcr findet aber, daß das Attest eines Thierarztes bei einer so schwierigen Frage nicht ausreichend sei, ferner müsse der Werth deS Maulthicres durch einen Sachverständigen festgestellt werden, und schließlich sei cS erforderlich, daß der Bestohlene, um zu seinem Eigenthum zu gelangen, Partei ergreife", d. h. gegen den Dieb die Privatklage einleite Summa Summarum 6 Termine! Der Kläger sieht, daß er auf geradem Wege nicht zum Ziele kommt und besticht den Gcrichtsschrciber. Der Erfolg ist ein überraschender: der Prozeß wird niedergeschlagen und das Maulthier dem rechtmäßigen Besitzer ausgeliefert. Freilich versichert derselbe, die Summe, die er für Atteste, Futter, Miethung eines anderen Maulthiercs, Bestechung :c. ausgegeben, würde genügen, um ein ganzes Gefpann neu zu kaufen. Wo lebt man am billig sten in Preußen? Die jetzt vom statistifchcn Bureau veröffentlichten Durchschnittspreise für cin'ge der hauptsäch lichsten Nahrungsmittel gestatten im All, gemeinen die Aufstellung deS folgenden UcbcrsichtSplanes : Nach jenen Tabellen würde den Anhängern eineS saftigen Schweinebratens eine kleine Reise nach der Provinz Posen anzurathen sein, allwo das struppige Borstenvieh in gcschlachtetem Zustande am niedrigsten im Preise steht, während den Liebhabern von Nindersilcts, Kalbsbraten und Hammelskeulen daS ostprcußische Gebiet empsohlen werden kann. Wer für geräucherten Speck schwärmt, mag sich nach Berlin bcgeben,um sich redlich und billigst zu er nähren, dagegen winken den Vegctarianern in Ostpreußen die billigste Eßbuttcr,in Westprcußen1)ie billigsten Cier. Umgekehrt würde der sparsame Hausvater auf den Consum von Nmd- und Kalbfleisch in Schlesw!g-Holstc!n, von Schweinefleisch, Hammelfleisch und Eiern in Nhcinland und von geräuchertem Speck in Schlesien verzichten müssen, da diese Nahrungsmittel in den genannten Provinzen weit über pari stehen. Daß die Eßbuttcr in Berlin am theuersten ist, dürfte nicht allgemein bekannt sein; hier muß die vom 1. Oktober ab unter eigcner Flagge segelnde Margarine" Ersatz bieten. $m Durchschnitt eines Jahres und aller preußischen Gebietsteile stellt sich am billigsten das Kalbfleisch mit 1,01 Mark. Hammelfleisch ist um 10 Pf., Rindfleisch um I Pf. und Schweinefleisch um 13 Pf. pro Kilogramm theurer. Ueber bic Verar mnn g von Wien und die traurige Auszehrung, von welcher dort die niedrigen Volksclassen deshalb ergriffen sind, weil es ihnen mehr und - mehr unmöglich wird, sich genügend zu nähren, laufen jeht nähere Berichte ein. Selten haben wohl die Zeitungen eine so trübe Botschaft befordert, als sie jetzt über die Resultate einer über die Lage der Wiener Schulkinder angestellten amtlichen Untersuchung bringen. Es ist schlimm genuz, wenn Erwachsene kein Fleisch und nicht einmal Brot zu essen haben und wenn sie in feuchten Kammern zusammegedrängt Hausen müsien, wie neulich berichtet wurde. Aber die sociale AnSzchrulig,an Kindern beobachtet, wirkt geradezu erschütternd. Der erwähnte amtliche Vericht constatirt, daß sich über 4000 Schulkinder in den Krallen deS Hungers besinden, und daß nicht wenige davon thatsächlich dem Hungertode nahe sind. Eine lange Liste ergreifender Einzelfälle ist zu Tage gekommen, und eS unterliegt keinem Zweifel, daß nicht wenig der armen Kleinen bereits wirklich verhungert sind. Daß in dem amtlichen Ver.cht nichts übertrieben ist, geht daraus hervor, da die Aerzte Hunderte von Kleinen alS elende Skelette vorgefunden haben. Ganz Wien ist entsetzt über diese Zu stände und der gutherzige, wohlthätige Sinn der Wiener zeigt sich bei diesem Anlasse im besten Richte. Die armen Kinder werden im Augenblicke von aller Welt gepflegt und gehätschelt. Die Zeitungen haben Supzcriptionen eröffnct und das Geld strömt von . allen Seiten herbei. Die Hotels und Restaurants wetteifern in der Zahl der Kleinen, di sie tagtäglich abfüttern. Der französische Natio? nal-Oekonom, Professor Daponte inParis, hielt kürzlich einen Vortrag über die Steuern. Der Professor sagte: Man besteuert bei uns nicht zu wenig, aber in ungerechter Weise, so haben beispielsweise die Frauen noch immer nicht genug Abgabe zu leisten. Besteuert jede Frau, die mehr als tausend Francs jährlich für ihre Toilette verausgabt, lasset euch in der Hauptstadt für jede Badereise eine Tare zahlen, besteuert jede Frau, die sich ein Kammermädchen oder eine Friseurin hält, den Betreffenden geschieht kein Unrecht und die Einnahmen werden sich heben". Die Rede des National-Qckono-men wurde von den anwesenden Damen mit Zischen begrüßt und das Hcrrenpublikum drückte aus Galanterie gleichfalls scvi Mißfallen ans. Mehrere Staatsmänncr gratulirtcn dem Professor zu seiner Idee, allein Jeder erklärte, er würde nicht den Muth haben,' diese auch in der Praris zu verfechten. Mozart - Halle! X,ool Boa, Eigenthümer. Das größte, schSuke und älteste derartige Lokal iu der Stadt. Die geräumige und schön eingexichtete Halle steht Vereine, Logen und Privaten zur Abhaltung von Vällen, Konzerte und Versammlungen unter liberalen Vedw-geuzsrvtMnae,
flehen Neuralgie. Berichte Lber die Erfolge von Ct. Jakov Oel. welche vor.Jahren erzielt würben und jetzt bu stätigt werden. knralgiend Lähmuug geheilt. Z?od. 1880. SprinAsield, Ztrrt. Meine Frau litt 13 Monate an Reuralgk tinb Lähmung, kein Mittel wollte ihr helfen. Nachdem sie ungefähr eine Flasche Ct. Jakob Ocl aufgebraucht hatte konnte sie wieder ehe. Jos. P. Murxh,. 6 Jahre spZtcr. Takrud.'gkllt. Sxrinasield, Tenn.. Oktober 17, 188. - Meine Frau war gelähmt und konnte keine Schritt gehen. Ehe sie eine Flasche Et. Jakob Oel ansqebrauckt hatte war sie im Stande im Hause herumjugeheu. I l.P.urxh?. vusttnltidtu gkhkilt-dkuiier 1850. Scott Depot, utnan, So., Q. fte. Eh tS ansing St.Jatods Ol iii brauch war ich bettlägerig in Folge von Hüftnrschm cn ; je?! bin ich im Stand mit LeichUjkeU ta Zimmer herumzugehen. Tha Torm,. 6 Jährt spStkr-Ztütkrui tMllt. cott Devot. Putnam So..W. 3a., 15 Ctt., 1836. LmSlf tat war ich bettlageriq ta rheumatischer Schmerzen ln dr HLft. Ntchtl bracht mi? Linderung feil ich ine Flasche St. Jakob Oel anwandte. Räch etner dreiuuUt gen Vnwcndung war ich aeheilt. Thoö.Tor,. Kenralglt nB heumitismnZ hellt. Tomer Hill, Appomatox Co., La.. Nov 1SS4. Jahr lang hatt ich an Neuralqt und Rbu tnatiSrnii gelitten. Tag und Nacht quälte trnch ocittt Schmerzen. ?ch versucht St. Ja tobt Cd und all Schmerjl rerschwandrn, Robert L. K,l. THE CHARLES A. VOGELER CO.. BalllfflOrt. Bd. A HAMBURGER BRUSTTHEE geze tu xtidtnua ttt Vrusi, Lungen und der Kehle. Kitt ta CTijtaaUitctt. Prri, dattl. Z t3a tteetberra tu hittit. Iltf CHiliLUS A. YOCXX&tt Iw-, IULTU9&S. SO. OKMO'fO-K)'f'O Gin kinderlose Ehe ist selten eine gluckliche. lUit und wodurch diesem Uebel t kn rzerj ei t abgeholfen wertenlzan. zeigt der .,NettungS,nker", 2öi Seiten, mit nr.tur getreu, Uoeru, elcher ve dem a'.ten deursen HeÜ'Jnstltut tn ö!e,v Fort herausz,'gcbea wird, auf k.e klarste ?2eise. Junze Vtuit tit in Un Etand der Ehe Uetcn Zellen, fsCicn den Cpru EchierS : D'ru m prüfe, wer sich e,?tg bindet", wohl beherztzen, u,;d daS rorlreff!lch Buch lesen, cbesie den wichtigsten Schritt des UitnS tdiin l aSiiö sür '2i Qtm$ in Postmarken, tu teutscher Cprackie, sorgsam verpackt, freirenandt. Adresse : Deutackl;i1-Institiit,1! ClintoaPlce. New York, N Y. i',a 3nttanacl:, Ind., bei ZUuchhaudier G. Keyler, 29 Sud IeUare St. 000000 Cures wlRemoves Tan Sunburn, Bee StlngSt Mos 1 qutto and AU Insect Cites, , , -nirLEs, BLOTCUCS, 2X0X0073, Elrth-nara, And every form of mtr'.n fclesnisbcs, positivcly eored oa t&o xus oolicato ftlr.n wit&oui leavinj a scas, bj TTox Otn-tment. Prlco S&cts.. COcta. and ZI ' At drurrlsta er Irr maU. Th 11001111 !Sxa.Tg Co., Uovr London. Conn. I.Ittle IIop TMll sor siok-headacbe, dyspepsia, biliou3nesand constipsUon bave no equ&L 25a. In all D0t(ettt U tjatxn. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten W s s i g ! Backpulver, (baking powdor,) QgtttiCt'f (flavoring extracta) und Gewürze, ZllleS rein und unvrrfZllöl iaben wol len, dann fragen Sie nach ll. F. SOLLIDAY'8 Waaren A&l brauchen Sie keine andern. Ö,fl8 100 Süd Prnnsylvania Str. Jndianapoli, Ind. IZT Ztvaaesäaft in Wiebita, Start, ILsnÜs: H,0 IS9 für He eoilon 1887. M. C a y ' 0 r, Office i 400 Nord TVt tr. iU" Telkvdk,!, 949. Vicherbeit, Sparsamkeit und Bequemikckkelt ann nicht besser fjttoai;t lveröen, als durch die Koch-Gas-OestlU Henry Klausmann's i r ' r. yfr
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