Indiana Tribüne, Volume 11, Number 45, Indianapolis, Marion County, 2 November 1887 — Page 1

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tn. Sahrgang 11. Office: tto. 120 a QorOlmjö Gtstftt Unnmx 45. Judlanapolio, Zudkana, Mittwoch, den S. November i8S7.

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VnzeigelZ a dieser Spalte koste S Cent per Zeüe. Anzeigen in welchen Stellen gesucht, oder ofttritt werden, fisdea unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben 5 Tage Sehen, sonnen abtr kubeschräntt erneuert werden. Llnzeigen, welche bis Mag 1 Uh, adse. geben werde, finden nach am selbige Lage Aufnahm e.

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NencS per Telegraph.

Qette ulsichten. Walbington. 2. Nov. Schönt. Wltter, etwas wärmer. Ein t unklare D epesche. Washington, 2. November. Die Supreme Court hat da? Gesuch der An archisten um einen writ of error odgc schlagen. Odttrichter Waite verliest eben die Entscheidung in dem Falle der Ehicagoer Anarchisten. Er bat noch nicht angekündigt, ob da? Gesuch bewilligt oder zurückzemiesen mird, bat aber etklört. dab da? Julygesed von Illinois const ttionell ist. Jess.-DaviS. M a c 0 n. Ga.. 2. Nov. Jeff. TaviS liegt bier schwer krank darnieder. Sein Auskommen ist zmeifelhafk. Editorielles. Freiheit, die ich weine. Die mein Herz erfüllt! ES sind nicht immer große, bedeu tende Ereigniss?, an denen sich die Er barmlichkcit unserer Zustände, und die Erbärmlichkeit der Menschen erkennen läßt. Oft genügen dazu kleine Begeben heiten, wrlche an sich unbedeutend er scheinen, vollkommen. Das Comite von Hundert hatte vorgestern eine Versammlung. Bei dieser Gelegenheit theilte der Vorsitzer mit, daß ein Mitglied seinen Austritt angemeldet habe, weil die Sache ihn im Geschäfte schädige. Er theilte ferner mit, daß er Beiträge von verschiedenen Geschaftsleu ten bekommen habe, welche jedoch aus G.schäftsrücksichten nicht ihre Namen genannt haben wollen. Selbstverständlich fand man daS natür lich. Es wurde kein Wort darüber ver loren und keine Zeitung fand sich bc müßigt, ein Wort darüber zu schreiben. Sie meldeten einfach die Thatsache. Nun haben wir nicht die geringste Sympathie für dieses Comite, von Hun dert. Wir halten es für geradezu absurd zu glauben, daß diese alten Partei Politiker den Augiasstall der Corruption reinwaschen können, oder auch nur wol. len. Und wir sind der Ueberzeugung, daß Viele nur beizctreten sind, weil es sich gut macht" als Vertheidiger der Ehrlichkeit in der Politik aufzutreten. Aber, fragen wir, haben denn diese Leute nicht das Recht dazu ? Wenn sie der Meinung sind, daß sie etwas GuteS bezwecken können, wer hat das Recht, sie dafür zu bestrafen ? Diese Angelegenheit ist eine öffentliche, was hat der geschäftliche Privatverkehr damit zu thun ? Ist unsere vielzerühmte politische Freiheit auch nur einen Schuk Pulver werth, wmn Jemand aus geschäftlichen Rücksichten sich fürchten muß, Theil an einer öffentlichen Angelegenheit zu nehmen? Wo bleibt die bürgerliche Freiheit, wo bleibt daö freie Stimmrecht, wenn die Anhänger einer Richtung die Anhänger einer ande ren im geschäftlichen oder geselligen Berkchr anfeinden ? Kann man da noch von einem Rechte der eigenen Meinung redm? Erbärmlich sind die Feiglinge, welche auS geschäftlichen Rücksichten ihre Meinung verbergen und ihre Gesinnung vcrbeim lichen, aber noch weit erbärmlicher sind Solche, welche die Meinungsverschieden' heit in öffentlichen oder politischen Ange legenheiten zum Gegenstande geselliger oder geschäftlicher Anfeindung machen. Wir hatten jüngst Gelegenheit, auf einen Fall hinzuweisen, der seiner Natur nach dem oben erwähnten ganz gleich ist. Die Temperenzweiber in Washington hat ten beschlossen, nichts mehr bei Geschäfts leuten zu kaufen, welche die Lizenögesuche von Wirthen unterzeichnen. Ein solcher Boycott ist eine Schmach, eine Schande für daS Land, wie für die Unternehmer, denn er ist ein Eingriff in die Persönliche Freiheit. Und ist der Eingangs erwähnte Fall weniger ein Eingriff in die persönliche Freiheit ? Wohin soll eS kommen, wenn auf diese Weise der politische Kampf, die Verschiedenheit der Ansichten zu einem geschäftlichen und geselligen Krieg führt, und die Unduldsamkeit aus der einen Seite Unduldsamkeit auf der andern Seite gebärt? Wer Freiheit will, der muß auch Frei heit gewähren, sonst ist er nicht der Freiheit werth. N. oM. Chicago. 1. Nov. Assembly o. 1307 der ttnight os Labor iate heute Abend eine Versammlung. ES wurde beschlossen, aul dem Orden aufzutreten.

DrahtnagrilJten.

. Die Bunde schuld. Washington. 1. Nov. Die Rc. bullton der BundeSschuId während deS MonatZ Oktober belies sich aus $16.833. 696. Die Gesammtschuld nach Abzug deS Baarb:stande ist $1,233.692.701. Die Anarchisten. Chicago. 1. Nov. LauiS Lingg. Adolph Fischer und George Engel haben offene Briese an den Gouvernör geschrie den, wertn sie sagen, tajj sie nicht um Gnade bitten werden, sie wollen die Frei heit odlr den Tod. Engel sagt: Ich habe kein Gesetz riefet. Ich hab daS Recht der freien Rede benutzt und den ge genwärtigen Zustand der menschlichen Gesellschaft krilistit. . Man kann mich dafür ermorden, aber nicht strafen." Fischer IM: .Ich bin kein Mörder, und habe nicht um Gnade zu bi:ten. weil ich Prinzipien befolgte, welche ich sür groß und edel halte. Ich bin kein Heuch ler und die Erfahrung derletzten achtzehn Monate hat mich nur in meinen Anstch ten bestStkt Der Advokat Vere W. Hunt, ein Jr länder. -hat einen Artikel veröffentlicht, der mit folgenden Worten beginnt: Jndem ich die Proztß.Aktkn eifrigst studirt und den Prozeß selbst unparteiisch verfolgt habe, kann ich nicht umhin, zu dem Schluffe mich zu 'bekennen, daß da Ulthtil ein schreiendes Unrecht ist ! Jttzt. am Vorabend eine? JustizmröeS. er greife ich die Feder, um im Namen des AdookatenthumS. im Namen der Mensch lichktit, im Namtn mtin:r Nationalität als geborener Jrländer, meinen Protest darzuthun " Der Artikel enthält ferner folgende Stellen: .Die Schandflecken diese? Prozesse? brauche ich nicht zu veranschaulichen. Die Zeugnisse ine Gilmer und Consorten tkktden die Schamtölhe einem jeden dillig denkenden Advokaten und Bürger iu'i Gesicht! Wo bleiben die Eerunarn schasten der Magna Charta, der sieben Bischöfe, die Berunh-'iluna, ttari'S l.. die Veru'theilung Jakob'S II.. die Toleranz Roger Williams, die Reden eintS Pj'nck Henry, die G'undfötzk eine? Benjamin Ftanklin. die Prinzipien der Unabhängig keitS rklärung ! Wo bleiben die veitr eften Rechte dtS freien Amerikaners, wo die Garantien der Bundes Constitntion. wenn Alles der Willkür eines Bosield anheimgestellt ist? In dem Tode dieser Sieben trazen wir die Freiheiten unsere? Gemeinwesens zu Grabe. Indem wir die sieben Unschu! digen opfern, verwuken wir a jch unsere Jreihkit:n, denn waZ dem Einen recht, ist dem Andern billig !. Bon ihnen zu er warten, daß sie um Gnade nachsuchen, ist eine Beleidigung, und wenn daS Oder bundeS'Gericht sie dem Henker üdergidt dann werden a iS ihren Gebeinen die Schrecknisse der kommenden Revolution etsteigen. Der bekannte Advskat Gineral M. M Trumbull bat einen off nen Brief an den Gouvernör geschrieben, der in Brochuren form erschienen ist. ur.d worin der Gouvernör aufgefordert wird, die Beruf theilten zu begnadigen. Trumbull urterwirst den ganzen Prozeß einer einaehen den Kritik und sagt, derselbe sei von An sang bis zum Ende recht gewesen und nicht der geringste Schuldbeweis liege gegen die Berurtheilten vcr Soll, sagt Trumbull, daS Rachezirkular vom 4 Mai durch ein anderes Rachezukular in der Fl.rm einer richt rlichen El tscheiduna be antmoitct werden? Richter und StaalS anwa't reichten sich die Hände, ließen sich von der Presse bestimmen und der Proz'ß wurde in einer Weise geführt, daß ein Entkommen unmöglich war. Den Oderrichter Mulkey, welcher sagte, eS seien Irrthümer in dem Prozesse be oangen worden, aber er stimme dem Ur theil seiner College doch bei, vergleicht Trumbull mit PilatuS. der Jesu? verur theilte und nachher seine Hände von dem Urtheil reinwusch. Trumbull zeiet. wie aus Anordnung dtS StaatSanwalteS der BailiZf bloß Leute sür den Geschworenend:enst z'tirte. von deren Voreingenommenheit gegen die Angeklagten er überzeugt war, und sührt einen ähnlichen Fall an, wo eine Liste katholischer Geschworener unterdrückt worden war, weil der Angeklagte katho lisch war. und wo deshalb der englische Lord Oberlichter Dennan daZ Urtheil mit den Worten umstieb : .Eine solche PeaziS macht das Jukyversaheen statt zu inemRechtZschutz zu einem Hohn, einem Betrug und einem Fallstrick. Ver üatil DaS alte Geschwätz Berlin, 1. Nov. DaS in Brüssel erscheinende amtliche Mundstück deS rus fischen Ministerium? de Auswärtigen ,Le Nord", sagt : .In den maßgeben den russische Kreisen herrscht di Ansicht,

daß sich da? europäische Gleichgewicht-' zv R ßlandS Ungunsten verschoben iabe. Crikpi hat den Abschluß deS Dreibund'S offen eingestanden, deshalb müssenFrankreich und Rußland in ollen europäischen Fragen gemeinsam handeln; ein sörw licheS Bündniß erscheint gegenwäktig un thunlich, weil eS fraglich ist, ob nicht Frankreich sich mcraen in den Händen von Abenteurern befinden wird, rrohl aber erscheint ein Verständigung von Fall zu Fall wünschenSwertd Liberaler Wahlsieg. Bern. 1. Nov. Bei den Wahlen für den Schweizer Nationalrath wur den 95 Liberale und 92 Conservative ge-wählt

Gegen da Chicago Urtheil. R a v e n n a, 1. Nov. . In einer gestern hier stattzesundenen Versammlung von italienischen Socialisten wurden Prot, st beschlösse gegen die Hinrichtung der Chi cagoer Anarchisten gesaßt. Anarchist v erb astet Wien, 1. Nov. Der Anarchistensührer Kercal wurde verhaftet. Er war in eine neue Verschwörung verwickelt. Seltene Ausnahme. London, 1. Nov. In der Musik Halle zu Car.t rbura brach, während die Theatervorstellung in vollem Gange war. Feuer aus. Wa wohl noch nie daze Visen, ist diesmal eingetroffen. Sobald der Brand nämlich entdeckt war, gad der Regisseur dem aus 4000 Personen beste henden Publikum Kunde davon und er mahnt dasselbe, in aller Ruhe daS HauS zu verlassen, da keine dringende Gefahr vorhanden sei. Und daS Wunderbare geschah : die 4000 Menschen verließen daS HauS in derselben Weise, wie e? sonst nach dem Schlüsse der Vorstellung der Fall ist. Noch h der letzte - Besucher übrigens da? Theater vkrlassen hatte. war di Feuerwehr des Brandes Herr ge worden. Kaiser Wilhelm. . Lon dn?-1. Nov. Die Krankheit Kaiser Wilhelm'S erregt große Besoraniß. Die Aerzte sagen zwar, daß sein Zustand sich bessere, aber sein hohe? Alter wacht sein Ableben jederzeit möglich. Der ttronveinz ist dere,. bei der ersten Nach richt nach Btrlin abzureisen. DaS Be. finden deS Letzteren ist zwar besser, aber an seine gänzliche Wiederherstellung will Niemaad g!auben. SchtssSvchrtcStev. Angekammen in : Hamburg: .Lesstng" von New Pork. . Gr.eenock: .Circassta- von New York. NewY ork: .Wyoming- von Liver Pool. -H i e si ge Zur VkaturgaS'Jrage. Die TrusteeS deS .ConsumcrS GaSTrust" haben folgend Heeren zu Direktoren gewählt : Robert N. Lamd. Fred. Fahnley. Edward Clayvool. John H. Holliday. Julius I. Pr.tk. John P Frenzel. Thomas DaviS, Eli Lilly und Henry Coburn. Die Genannten mit Ausnahme deS Herrn Holliday haben accext rt. Letzterer hat als Grund für seine Weigerung an gegeben, daß eS sich sür ihn, als Zei tangSherauSgeber nicht schicke, an der Spitze eines Unternehmens zu stehen. welches die Critik der Presse herauöfor dert. Er wird indeß so lange als Direk tor sungiren, bis sein Nachs lger erziählt ist. Gestern Abend fand eine Versammlung deS ganzen VervaltungSratheS statt, wo bei folgende Beamte gewählt wurden : Präsident-R. N Lamb. VicePräsident Heney Coburn. Schatzmeister E. F. Claypool. Sekretär A. F. Pott?. Man einigte sich, nachdem verschiedene Vorschläge hin und der besprochen waren, aus folgenden FinanzPlan : Beiträge in Summen von nicht wem aer als $25 werden angenommen und wie folgt erhoben: 20 Prozent 10 Tage nach der Zeit, da das Kapiial von $5W,WX aufgebracht ist, 10 Prozent jeden Moral 3 Monate lang und dann werden monatliche Aufligen nach Anord nung der Direktoren erhoben. Heute Nachmittag wurden die Sud scriptionSscheine s,r.ig gestellt und ein Comite, bestehend auS den Herren E. F. Claypool. John P. Jrenzel. Eli Lily und A. F. Pott;, nimmt Zeichnungen er.tzegen. ES wurde serner beschlossen Ward dir sammlungen abzuhalten, in welchen den Bürgern daS Projekt erlläkt wird. Wenn daS Kapital von $500.000 aus gebracht ist will man ernstlich an die Lu serung von GaS denken. Eine Resolution wurde avgtvolaen.

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Christian Wiese, Liichmötflat er. 35-39 N. Eaft Str. Telephon O S. deS Jnha.tZ. büß die Raten sür Privat Consumenten die in de städtischen Qdi nanz angesetzt n niemals übersteigen sollen und daß die Fdeikanikn - niemals mehr al 6 Cents per 1000 Kudikfuk bezahlen sollen. . Ferner wurde' Sekretär PottS beauf tragt, ein Cirkular an das Publikum auS zuarbe ten. Die Jdiaiopali? ?,'atral GaS Co.' bedauptet, daß sie vollständig auf eigenen Füßen stehe und nur insofern mit der Standard Oil Co.. ur.d dem Guffey Syndikat in Verbindung stehe, als ste deren GaSgebiet angekust habe. Heute früh begann sie mit dem Legen von GaSrögeen von NodleSville hierher und ste giebt sich der Hoffnung hin. doß. wenn sie erst einmal mit der Leitung bis an die Thore von Indianapolis gekom men ist, ihr leichter Einlaß gewährt wer den wild. vs Un oncttf&ifc. S u d r i o r Conti. Zimmer No. 2. Thomas Quill gegen Lostnda A.Tutewiler. Ncter-klage; Ur. theil sür $275 72. ChaS. Hartman gegen J'a:c King. Urtheil für $5l. Abner R. Hyde gegen die'Jndpl'S. Ell Rivlr R.R. Co. In Verhandlung. B undesgericht. Gecrt halth wegen Aerlebung deS Jnlandsteuergesetzes angeklagt, bekannte sich schuldig und wt!r)e zu $25 und Kosten in einem Falle verurtheilt und der andere Fall wurde niedergeschlazen. Der Antraz deS Dr. Th Wgnce auf Ausschluß von W. g. vl. Bernla ntr als Advokat im Bundesgericht wnxle nieder geschlagen. D.r Pnjf5 gege dn PeniianS schwlnUer John .ÄcOy'.n wurde, nachdem verschieden techrische Ar träge erledigt waren, vor Geschmore nen begonnen; eS sind gegen 20 Zeugen zuverttren. Die Civilklage Kean gegen die County CommissZre von Delamare Co. wurde von Richter Wood? in Erwägung ge zogen. Neu Klagen Christine Meier gegen JameS Mack. BesttzrecdtSklaae. Calvin I. Linaerse!t:r gegen Cyntia Anna Lingenfekiir. StbeidunpSklage. Hjrot!)ktkn am 17. Juli 1877. Grund zur Scheidung : Vraufme Behandlung und treuloses Verlassen. Rb i fljlb gegen die JnianopoliS Vll:c?nnkS Eisenbahn Co. Schadenersatz klacie. $Z00. Am 1. Jinuar subr K ögerin von bier -ach Brooklyn. Auf dem Wege stieß der Zua M't einem andern Ziu zusammen wlb i ffiäae'in verl tzi wude. . Vom Auslande. . r. Travcrsil ein e h e m a liger italienischer Militärarzt, der seit Jahren am Hofe des Königs Menilck II. von Schoa in Ost-Afrika lebt, sendete vor Kurzem ein Tiplom nach Florenz, laut welchem der Florentiner Spirituosen:Fabrikant Gualtierotti zum Hoflieferanten des NeguS von Schoa ernannt wird. Das interessante Schriftstück aus dem Kabinet der schwarzen Majestät kantet: Wir Menilek II., König von Schoa, Kassa und. aller Länder der Galla, ertheilten mittelst dieses Vreocttos dem Guiseppe Gualtierotti in Florenz. welcher die Medizinen macht und die süßcn und guten Liqueure, das Recht, diese guten drei Sachen auch für uns zu fabrizircn, und wir bewilligen ihm, r.nser Wappen über dem Thore seiner Werkstatte anbringen zu dürfen. Gegeben in der Stadt (siitotto am 1l. des Monats der Maiiam 1876. Menilek, NeguS von Schoa, welcher besiegt hat den Löwen von Juda." Zwei schwanzlose Kätzchen. welche vo'n Geh. Rath Virchom auf dem Naturforscher - Congrc zu Wresbaoen vorgeführt wurden, erregten daselbst allgemeines Aufsehen, und zwar deshalb, weil sie diesen Defcct von der Mutter geerbt haben. Diese verlor den Schwan; durch einen Unfall und nun hat sich dieser Dcsect überraschender Weise auf die Jungen übertragen, welche nicht eine Spur'von Schwanzanfatz zeigen. Für die Frage der Entstchung der Arten ist dicscö Äorkommnist sehr int?ressant. Werden nun auch die Abkömmlinge die; ser Thiere wieder denselben Defcct zeiaenb Um diese interessante Frage zu beantworten, hat Dr. Hermes, welcher dem Congrcß beiwohnte,- die Thicrchen für das Berlin:? Aquarium erworben Und wird mit ihnen. Züchtungsversuche

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