Indiana Tribüne, Volume 11, Number 44, Indianapolis, Marion County, 1 November 1887 — Page 2

Indiana Tribune. Erscheint FöglitZ und SsvstsgS.

DiltlgUl .XrtMne ko?t durch Un X:IjiU entlxer iZoch, die Ccrmtagl .XrtlftntTJ pf Viida ,sae vfc all. V, Ve cil$urt to srarZSzahlnn 52 sv. QfStt: 120 Q. MarvlanbSr. JsdianapvliS, Ind., I. November 1337. 25on England nach Indien. In dem Parlament der . kanadischen Dominion wurde zu? Zeit, als die canadische Pacincbahn gebaut n?crden sollte, mit großem Nachdruck betont,, daß die Bahn für England sich von großem Vortheile erweisen romde, wenn eS sich da rum handelt, Truppen von England nach Indien aus die möglich schnellste und sicherste Weise zu befördern. Die Bahn ist seither gebaut morden, aber die ftra tegischcn- Hoffnungen, die man in sie zu setzen pflegte, sind zerstäubt, wie Sand vor dem Winde. Erst kürzlich hat Major Mayne, ein englischer Offizier, über die kanadische Pacijicbahnals strategischen Punkt für England ein sehr abfälligeö Urtheil geäußert. Seinen Angaben nach kann England, falls der SuezEanal durch irgend ein5 feindliche Macht geschlössen werden sollte, nach Indien nur um das Vorgebirge öer guten Hoffnung oder über die canadische Pacisicbahn gelangen. Nach den Karten der englischen Admiralität betrage die Entfernung von Portömouth in England nach Bombay um das Vorgebirge herum 1-2,933 Mci len. Ueber die Pacificbahn und dann nach Indien bieten sich für die Englän der zwei Wege, und zwar der eine ü&ci Hongkong, der andere über die malai scheu Inseln. Auf dcr crstcrn Strecke ergibt sich eine Entfernung von Port Moody nach Vom bau von 12,909 Meilen, auf dcr zweiten über die malaischen Inseln eine solche von 11,814 Meilen. Dazukommt noch die Entfernung von Portsmouth nach Halifar in Neu Schottland, welche 2.860 Meilen beträgt, und die Ueberlandrcise von Halifar nach Port Moodu mit 3,753 Meilen, so da?) die Gesammt:Entfcrnung von Portsmouth über Halifar und Hong Kong von England nach Bombay 15,69 und über die malaischen Inseln 14, 704 Meilen beträgt. Die Reise um das Vorgebirge der guten Hoffnung ist demnach von England aus zur See nicht nur um 1,751 bis J.0I Meilen kürzer, sondern braucht auch nicht auf die Entfernung zwischen Quebec oder Halifar in Eanada bis an die Küste des stille Oceans Nück sicht zu nehmen, wodurch die Reise um wei:ere ;i,0S0 bis 3.753 Meilen verlängert wird. Räch den Berechnungen des Major Mayne dauert die Fahrt von England nach Indien über Eanada vermittelst dcr canadischcn Pacisicbahn nicht nur 7 bis 9 Tage länger, sondern nimmt auch außerdem eine längere Seefahrt von fünf bis zu 10 Tagen in Anspruch, als die directc Fahrt um das Vorgebirge der guten Hoffnung herum. Außerdem käme die Zeit noch gar nicht in Betracht, welche erforderlich sein würde, um die englischen Truppen nebst Zubehör in Halifar oder Quebec ab- und wieder umzuladen. Dieses würde mindestcns 24 Stunden in Anspruch nehmen, so daß schließlich sich die Route über die canadische Pacisicbahn über Eanada um mindestens 15 bis 22 Tage länger gestaltete müßte, als dies über die'Route um das Cap der guten Hoffnung dcr Fall fein würde. Außerdem bietet der Weg via canadische Pacisicbahn für englische Truppen auch noch andere Schwierigkeiten. Bekanntlich gelten Kohlen im Falle eines Krieges für internationale. Eontrabande, und es würde sehr leicht möglich sein, daß die englischen Schiffe auf ihrer Fahrt an den Sandmich-Jnseln vorbei keine Kohlen für die Weiterfahrt erlanaen könnten. Auch könnten z. B. die Russen englische Transportschiffe an .zahlreichen Küsten des stillen McereS, wie bei Vancouvcr, Hong Kong, den Sandwich-Jnseln u. s. w. überfallen und dadurch ihnen den Weg nach Indien vcrlegen. Die Geschichte einer Teemuschel. Vor 2 Jahren begab sich ein kleines Mädchen au? dem Elternhaufe an der Halbmond-Vai in Ealifornien an den Strand, um dort zu spielen. Da daS Kind gewohnt war, sich an dem Strande stundenlang aufzuhalten, so gab seine Mutter wenig Acht darauf, bis der Abend anbrach. Erst dann siel e3 der Mutter ein, sich nach dem Kinde umzugehen, und sie begab sich auf den Strand, um dort zu ihrem Schrecken wahrzunehmen, dan das Kind nirgends zu finden war. Sie fraqte in allen Häusern in der Nachbarschast nach, und mehrere Tage und Rächte hindurch wurde die ganze Umgegend nach dem verschwundenen Kinde abgesucht, als aber Alles rnchts fruchtete, kam man all gemein zu der Ueberzeugung, dast ba Kind in die See gestürzt und in derselben ertrunken sein müsse. Eine Spur ron ihm war nirgends zu nnden. Die Jahre vergingen. Die anderen Kmder der rn'au, welche damals ihr ochterchen auf eine so geheimnisvolle Weise verloren hatte, wuchsen unterdeizen her an, verheiratheten sich und hatten selber Kinder. Die unglückliche Mutter hatte unterdessen ihren kleinen leblli.g nie vergessen können, der auf eine so tragische Art vor langen Jahren verschwunden war. Da kam vor einigen Taaen einer ihrer bereits verheiratheten Söhne vom Strande mit eine? arouen Ceemuschel heim, die man dort unter dem Namen der toalone kennt. Er öffnete zu Hause die Muschel, und zwar in Gegenwart seiner Mutter, die sofort ausschrie, als sie das Innere der Muschel sah. Die kleinen Schuhe, welche ihr Liebling ror 26 Jahren getragen hatte, waren der jetzt alten Frau noch immer nicht aus dem Gedächtniß entschwunden. und sie erkannte in einem seltiamen, vcrkalkten Gebilde im Innern dcr Muschel inen Schuh, welchen ihr Tochterchen ge trafen öaUe!

Anfänglich lachten ihre Angehörigen über die Idee, da der Inhalt dcr Muschel ein K'inderschuh sein könne, als aber ein anderes Paar Schuhe, welches die verschwundene Kleine vor jenen langen Jahren getragen hatte und das seither von dcrMuttcr mit liebevoller Trauer aufbewahrt worden war, mit dem Abdruck in'r Muschel verglichen wurde, da stellte es sich wirklich heraus, daß dcr wie Perlen glitzernde Auswuchs in der Muschel auf'6 Haar einem Kinderschuh ähnlich war. Jetzt konnte man sich auch die Geschichte von dem Verschwinden dcS Kindes erklären. ES war beim Spielen

am Sccstrande von einem Aclint in das Wasser gefallen und mir einem Fuße in die offenen Schalen einer Abalonc" ,?- rathen, die sich über ihn wieder geschlossen -v c . im..rj..f halte, oie riesig groye tuscci 1159 fest an den Felsen geklammert hatte, so konnte auch das schwächliche Kind sich nicht von ihr losreißen und ertrank, als die Fluth wieder rn die Hohe zu steigen begann. Die . schwachen Hilferufe des Kindes waren von dem Toben der Mee, reswellen übertönt worden. Aehnliche Fälle sind an der californisehen Küste durchaus nicht neu. In San Diego kann man.noch auf den heutigen Tag einen Chinesen sehen, welchem die rechte Hand fehlt. Er war bei dem Fischfange zur eit der Ebbe mit der Hand einem Abalone" zwischen die Schalen gerathen und hatte unbedingter trinken müssen, wenn er nicht in stoijchem Heldenmuth die Hand mit seinem Taschenr Messer gerade über der Stelle, wo sie von der Muschel gefaßt worden war, abgeschnitten und sich dadurch das xtotn gerettet hätte. Die Muschel war so scst an dem seifigen Untergründe angeklamM'.rt, daß es ein Wahnsinn gewesen wäre, sich aus eine andere Welse auö ihrer umarmunz- zu befreien. Zur Zxrage der (SefSugnißardeit. Die Wupperthalcr Knopffabrikantcn und Arbeiter haben um eine Aushebung dcr Gefängnißarbeit pelitionirt. Zu dieser Angelegenheit, insbesondere zu der notorischcn Nothlage der Thürschloßfabrika tion, die ihren Sitz hauptsächlich in Nadcvormwald hat, äußert sich die Han delskammer des KrciscsLenncp wle folgt: Diese ungünstigen weltwlrthschastlichen Verhältnisse drücken den Fabrikationszwciq hart, härter aber empsinen es die Fabrikanten, daß ihnen in ihrer Nothlage die Staatsverwaltung eine r- r c ? . ;t ... ni . Konkurrenz geschossen yar, oie lyre -ücs tricbssähiakeit in Frage stellt. Es wird von den Fabrikanten mit großer Bitterseit behauptet, das Ausland habe tynen die Butter vom Ärote genommen, daS Inland entreiße ihnen nun daS Vrot selbst. Die Handelskammer, die mit aller Objektivität, wie cS in ihrer Vestlmmung liegt, die Beschwerden geprüft hat, kann sich dem Eindrucke nicht verschließen, daß die Klagen der Schloßfabrikanten nicht ohne Berechtigung sind. daß der Nothstand thatsächlich durch die Eonkurrenz der Gefängnißarbeit bcträchtlich verschlimmert wird und vielleicht zum Ruin dieses für Radcvormwald charakteristischcn Industriezweiges führen wird, wenn nicht höheren Ortes den Verhältnissen Rechnung getragen wird. Ferner sagt der Bericht: Das Wesen der Gefängnißarbeit ist Starrheit: daS alckche Quantum, die gleiche Leistung. Dcr sog. Zuchthauspächter" befindet sich rn der Zwangslage, Tag für Tag ein stetiges Quantum des gleichen FabrikateS fertig zu stellen, gleichviel, ob Aufträge vorliegen oder nicht. Er muß auch in schlechten Zeiten fortarbciten und seine Waaren aus den Markt bringen, selbst wenn kcin Bedarf dafür vorhanden ist. Es sammeln sich mehr und mehr Vorräthe an, deren er sich entledigen muß, und deren er sich nur dadurch entledigen kann, daß er sie bedeutend unter dem Marktwerthe anbietet, hierdurch die Kauflust spekulativer Händler reizt und den freien Fabrikanten den Markt ver bis 6t"; und ferner: Sie (die Fabrikanten) behaupten, das Wesen der Gefänanißarbcit bedeute die systematische Jtuinirung dcr freien Produktion, und zwar insofern, als 1. Dcr Znchthauspächter um der geringen Qualität feiner Erzeugnisse genöthigt sei, wenn er überhaupt verkaufen wolle, unter dem Preise dcr freien Producenten anzubieten, und als 2. die Staatsverwaltung dem Pächter die Möglichkeit gewahre, stets bllllger als feine Eonkurrcntcn producircn zu können. Die Kammer schildert weiter den schäbigenden Einfluß der Gefängnißarbeit, namentlich im Auslande, und die Austände, die dieser Einfluß rn ihrem Be zirk geschaffen hat: sie bekämpft den Einwand, daß durch Vergeben der Gefängnißarbeit im Submlssionswege Selbsthulse geschassen sei, und bittet end? lich, für die nächste Zukunft die fabrikmäßige Produktion einfacher Thür? schlösse? in den Strafanstalten gänzlich zu untersagen. Der Frage gegenüber, womit denn die Sträflinge beschäftigt werden sollen, macht die Kammer das Recht der Existenz geltend; sie hält sich weder für verpflichtet, noch berechtigt, nach dieser Richtung hin Vorschläge zu machen und schließt mit folgender allgemeinen Betrachtung: Wir sind zwar der Ansicht, daß es nationalwirthschaftlich nicht zu rechtfertigen ist, um einer Einnahme von ca. 4 Mill. Mark willen die natürlichen Produktionsverhältnisse beständig zu vermirrcn, wir halten es für eine schlechte Rechnung, wenn dem Gcsammtvermögen eine bei Weitem größere Summe verkümmert wird, um bei einem einzelnen Etattitel 4 Millionen in Abzug bringen zu können, wir möchten auch in dem Uebergang von der handwerksmäßigen Beschästigung der Strafgefangenen zur Fabrikarbeit einen erzieherischen Fortschritt nicht erkennen, auch bezweifeln wir, daß e3 einem zu solcher mechanischen Thätigkeit eingearbeiteten Sträfling leichter fallen wird, sich seine bürgerliche Eristenz zurück zu erarbeiten, als wenn er zu selbständiger Thätigkeit angehalten wäre, wir glauben, daß der produktive volkswirthschaftliche Eharaktcr der Gcfangenenarbeit gänzlicb in den Hintergrund treten könnte, und daß nur die staatsmirthschaftliche Form der Gefängnißarbeit zulässicz ist, so daß die Allgemeinheit und nicht emige Wenige aus der frei gewordenen Arbeitskraft der vsa der Gesellschaft auSaeüokenen Indi-

viöuen einen Vortheil ziehe , gleichwohl erkennen wir die Schwierigkeit der r 1 r" C jf st

ürage zu seyr an, um rna;i sur oie nacyirlicgcnden Aufgaben unseren gehorsamsten j Bericht ausschließlich auf die Resolution des preußischen Landtages' vom 4. Mai 1850 und dem entsprechenden Reskript des hohen Ministeriums an die Behörden zu stützen, nach welchem der Arbeitsbetrieb in den Strafanstalten so eingcrichtet werden muß, daß dadurch dem freien Gewerbe so wenig als möglich entgegen getreten wird." Auch die Varmcr Handelskammer steht, wie aus ihren Jahresberichten hervorgeht, auf diesem allgemeinen Standpunkt, der im Interesse von Industrie und Han dcl nur gebilligt werden kann. - Oluch eine amerikanische Ehe. Vor etwa sechs Wochen wurden die Einwohner von Milsord in Elermon! Eounty, Ohio, durch die Nachricht in Erstaunen gesevt, daß Miß Gcrtie Armk strong, die einzige Tochter des- wohlha, benden Farmers George Armstrong, Knallund Fall sich mit dem jungen Elmer Poole, dem Sohne eines wohlbe kannten Grundeigenthums - Agenten in dem benachbarten Ncmberrv, verheirathcl habe. Miß Armstrong ist ein bildhüb: sches Frauenzimmer und jetzt erst 17 Jahre alt. Sie genas bislang eines gu, ten Rufes, vor einiger Zeit begann man jedoch in der Nachbarschaft sich zu erzähl len, daß es mit ihr nicht geheuer sei und daß sie alle Aussicht habe, demnächst eine Mutter zu werden. Die Geschichte sollte sich bald genug als wahr herausstellen. Anfänglich leugnete das Mädchen zwar alle Schuld, dann aber siel es seiner Mutter in die Arme und legte ihr unter Thränen das Geständniß ab, daß der junge Elmcr Poole sie verführt habe und mit ihr schon seit Jahresfrist in ungeseh lichen Beziehungen stehe. Die unglückliche Mutter war durch die seS Geständniß so erschüttert und erschrockcn, daß sie cS gar nicht über daS Herz bringen konnte, zu ihrem Manne über den Borfall zu sprechen. Erst am nächsten Tage bezwäng sie sich soweit, daß sie ihm von'dem Vorgefallenen Mit' theilung machen konnte. Der alte Arm strong, ein biederer, streng rechtlich Mann, konnte die Kunde von dcr seinem Hause widerfahrenen Schmach kaum fas sen. Er verschloß sich mehrere Tage lang in sein Zimmer, und seine Angehö rigen befürchteten bereits, daß er aus Kummer den Verstand verlieren werde. Plötzlich jedoch trat er wieder unter die Seinen, bestellte sich einen Wagen und fuhr naty dem benachbarten Vatavia, wo er sich eil Hcirathslicenz für feine Toch ter holte und die Dienste eines Predigers für eine TrauungS - Ecremonie sicherte. Dann fuhr er nach Hause zurück, befahl seiner Tochter, in den Wagen zu steigen und fuhr mit ihr nach Newbcrru, wo er spät Abends vor dem Hause Elmcr PaolcS anlangt. Bald stand dcr junge Mann er zählt erst etwa 22 oder 23 Jahre vor dem Farmer draußen, ohne zu wissen, was derselbe eigentlich von ihm haben wolle. Aus seine Fragen sollte er indessen bald eine nicht mißzuverstehende Antwort erhalten. Armstrong hielt ihm einen geladenen Revolver vor den Kops und sagte: Ich verlange, daß Sie meine Tochter hcirathen, und zwar noch heute Nacht. " rA6cr, Herr Armstrong," stammelte dcr junge Mann erschrocken. Kein Aber, junger Mann," sagte der Farmer streng. Entweder Sie heirathen meine Tochter sosort, oder ich bringe Sie in eine Lage, daß Sie nie mehr an eine Hcirath werden denken können." Und dabei funkelten die Augen des Alten so unheimlich und seine Geoerden waren so drohend, daß der junge Bursche es für gerathen fand, sich dem Wunsche sein?S zukünftigen Schwiegervaters zu fügen. Er fuhr mit', und noch in derselben Nacht fand seine Trauung mit der hübschen Gertie statt. Kaum war die Ceremonie vorüber, als er sich auch schon auf den Weg nach seiner Heimath machte. Seine junge Frau hat er seither nicht mehr gesehen, trotzdem sie mittlerweile wirklich die Mutter eines kleinen Kindes geworden ist. Damit war aber dcr Vorfall noch lange nicht zu Ende. Bald sing man in dcr Umgegend an, sich zu erzählen, daß der junge Poole nach seiner Verhei rathung mit der Tochter Armstrongs einfach ein Bigamist geworden sei. Eine junge Dame in Milsord, Miß Lou Julien, sei mit ihm schon vor längerer Zeit heimlich vcrheirathet gewesen, und nur die Angst vor dem Revolver des alten Armstrong habe ihn bewogen, sich mit der Tochter desselben trauen zu lassen. Eine Menge anonymer Briefe wurden in dieser Angelegenheit allen Angehörigen der beiden Familien zugeschickt, und allgemein war man der Ansicht, daß Miß Lou Julien die Verantwortung für diese Briefe trug. Ein Berichterstatter machte sich neulich auf den Weg, um sie über ihr cr r r 1 .... c rr - DeryailNin zu oem lungen Pooie ausuforschen, sie verstand eS jedoch auf eine sehr geschickte Weise, allen directen Anfragen aus dem Wege zu gehen. Ich habe niemals gefagt, daß ich mit Mr. Poole verheirathct bin," erklärte sie. Auj die Gegenfrage, ob sie jede Verbindung mit dem jungen Manne ableugne, gab sie reine Antwort. Poole selber behauptet, er sei kein Bigamist. Er habe zwar mit Miß Julien geliebäugclt, aber seine gesetzliche Frau sei sie nicht geworden. Ebensowenig dürfe er sich der Ehre rühmen, der alleinige Liebhaber seiner ihm mit dem Revolver aufgczwungenen Frau gewesen zu sein. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Umgepflanzte Zähne. , . In dem Dental-Dcpot" an ie? d. Straße und dem Broadmay in Nem Fork hält sich jetzt ein Neger aus, der nicht wenig stolz darauf ist, dau er von Zahnärzten von Fern und Nah bewundert wird, und zwar bloß um eines einzigen Zahnes willen, den er sich ' in seinen Mund hat einpflanzen lassen. Der betreuende Neger ist Portier in der besagten Anstalt und bildete sich von jeher nicht wenig auf seine Schönheit" j ein. Er war wirklich ein strammer Bursche, doch entstellte seinen Mund eine Zahnlücke, und zwar gerade dann am mnöea. wenn er verauügt losrius

wollte. ite Studenten, weicyc in na, türlich jeden Tag sahen, intcrcssirten sich für die Lücke in der Reihe seiner schnceweißen Zähne schr und gaben ihm den Rath, sich auf künstliche Weise einen Zahn in dcr betreffenden Leere" rirn setzen zu lassen. Anfänglich wollte er nichts davon wissen. Er hatte Angst vor den Schmerzen, die mit dcr Operation verbunden sein würden, und wollte sich auf die Geschichte nicht einlassen. Die Studenten ließen sich jedoch nicht ein: schüchtern und stellten ihm die Operation so harmlos vor, daß er sckließlich ein-

willigte, ein Opfer dcr Wissenschaft zu werden und sich einen wirklichen, aus dem Munde eines anderen Menschen entnommenen Zahn in seinen Kiefer setzen zu lassen. Die Operation wurde in Gegenwart sämmtlicher Studenten dcr Zahnheilkunde sowie vieler bereits praktizircnden Zahnärzte unternommen. Dcr Porticr wollte sich nicht durch Ehlorosorm oder Aether narcotlsiren lassen, forderte aber mehrere Schnapse, um sich auf die Operation j vorbereiten zu können. Er hatte bereits eine ganze Menge Whisky' vertilgt, als r c . er slcy in. ocn zperarlonssrutn scyle, avcr trotzdem verursachte ihm das Bohren in seinen Kiefer solche Schmerzen, daß er von Neuem zu der Whiskyflasche seine Zuflucht nahm. Endlich war das Boh; r:' vorbei. Die Aerzte hatten einen yuvschen, gesunden Menschcnzahn ordcntr. . i . c c . . l r lien voroereller uno oesmnclrt uns voyr ten ihn nun langsam in den Kieser em. Dem Neger liefen vor Schmerz die Thra- - f . i. ? rr ....... r . . . nen uocr oie rangen, avcr er ijien Stand, bis die Operation vollendet war. Sie gelang vollkommen. Der neue Zahn wuchs fest im Gaumen ein und verursacht dem Neger keine Schmerzen. Er ist ordentlich stolz auf den neuen Zahn, oer viel besser aussieht, als die anderen Zähne, die ihm selber gewachsen waren. LanvwtrtlischastltcheS. Dcr Zweck dcr Gänsezucht ist ein dreifacher. Es handelt sich um den Gewinn von Fleisch, Fett und Federn. Je nachdem man nun den einen oder den andern Zweck in erster Linie zu erreichen strebt. V . cr r C r C . r t c INUN oie Zlleyanoiung UN) nameniiicy oie Fütterung der Thiere eine andere sein. Bisher hat man hierzulande dcr Gänsezucht im Allgemeinen einen geringen Grad von Ausmerksamkcit gewidmet. Der eingeborene Amerikaner hat eine so stark ausgeprägte Vorliebe sür den Puterbraten, daß die Nachfrage nach fetten Gänsen im Vergleich mit der in anderen Ländern eine geringere ist. Daß man aber auch in unserem Lande die Producte einer mit Fachkenntniß ausgeführten Gänsezucht recht wohl zu schätzen versteht, beweisen die großen Erfolge, welche die Pommer'schcn und Mecklenburgischen Gänsezüchter in der Nähe von Watertomn, Wiö., erzielen. Bei der Mästung kommt es darauf an, die Gänse nicht nur fett, sondern auch daS Fleisch recht wohlschmeckend zu machen. Dieser Zweck läßt sich auf verschiedenen Wegen crrei: chen. Am leichtesten und besten geschieht die Mast nach den Westprcußischcn Landwirthschaftlichen Mittheilungen" folgendermaszen: Ein mit Stangen stocketartig eingefriedigter Raum steht nahe an dem Gänscstall, damit die Gänse nach Belieben in denselben eingehen können. Besitzt man einen möglichst dunklen und von allem Geräusch fernliegenden Stall, so ist dieser immer vorzuziehen. In den ersten acht Tagen der Mastzeit erhalten die Gänse 0 Mal gestoßene Möhrcn und Runkelrüben bis zur hinlänglichen Sättigung. Nach diesen Wurzeln wird der Fleischansah weit größer als nach sofort gefütterten Körnern ; auch fressen die Gänse den später gereichten Hafer lieber. In der dritten und vierten Woche füttert man früh, Mittags und Abends Hafer oder gekochte Gerste in solcher Menge, daß für zede Gans eine gute Hand voll gegeben wird. Die Tröge müssen immer ganz rein auSzefressen fein, ehe man frisches Futter giebt. Neben die Futtcrtröge setzt man grandigen Sand und Lehm von alten Wänden. Frisches, reines Wasser muß mehrere Male täglich gegeben werden. In den letzten acht Tagen der Mastzeit, die im Ganzen nur vier Wochen dauern soll, füttert man mit gekochter Gerste. Nach der in Pommern üblichen Art werden die Gänse in eingefriedigten Plätzen gehalten, in welchen sie sich frei bewegen können. Ja den ersten acht Tagen erhalten sie als Futter gestampfte Möhrcn mit gekochten, zu steifem Brei angerührten Kartoffeln, nebenbei etwas Erbsen. Hierauf füttert man I 4 Tage gekochte und wieder erkaltete Gerste und vom 11. 12. Tage ab Gerstenschrot in Gemenge mit Kartoffelbrei. Nach acht Tagen solgen Erbsen, welche in den täglich zu reinigenden Wassertrog geschüttet werden, damit sie quellen. So gefütterte Gänfe liefern feines Fleisch und Fett und gute Federn; sie erreichen ein Gewicht von IS 20 Pfund und mehr und man schreibt ihre auffallende Zröße besonders dem Umstände zu, daß sie nie gerupft werden. Deutsche Lokalnachrichten. Königreich Sachsen. Der Stadtgcmeindcrath in Meißen ha. die Errichtung einer Pflichtfeuerwehr in der Stärke von 120 Mann beschlossen. Die freiwillige Feuerwehr bleibt dabei noch bestehen. Neulich feierte die Knappschaft deS Kaiserin. Augusta-Schachtes in Oelsnitz ein großes Bergfest, an welche, auch der Fürst Georg Victor von Waldeck, der Besitzer dcS GrubenwerkeÄ, theilnahm. Der Weber und Gärtner Friedrich LouiS Rockstroh aus Ulrichenbach, welcher am 6. Juli seinen Haus: wirth. den Tuchmacher Robert Harten stein, erschlug, ist zu 4 Jahren Gesangniß verurtheilt worden. Der Maurer Herrmann tfnrtma) XLiioif in wcrau, der in sechs Fällen der Brandstistung beschuldigt wird, ist verhaftet worden. Der SchulknabeUhlignuS Lugau hat sich aus Furcht vor Strase ertränkr, der Die ner des Domherrn Schröder Namens Uhlig hat sich im Gefängniß in Oschatz erhängt, der Lcdcrfabrikant Wilhelm zur Gathcn aug Ofchah und der Orkonom Nauman aus Wadlitz haben sich erschossen. Der Geschirrsührer Dittrich aus Chemnitz wurde todtgefahren, , die Ehefrau des Restaurateurs Härtet in Denn laiü Razb an Brandsmldeu. bk sie bei

der rplosion einer Petroleumlampe er litten hatte, der 20jährige Unecht Richter auS Hohcnstcin und dcr ?luSzügler und Bcsenbinder Karl Schmidt aus Kohlenbrück sind ertrunken und dem Arbeiter Strobcl aus Biclau wurde dcr Kopf ,wischen den Puffern zweier Eisenbahmvagen vollständig zermalmt. Thüringische Staaten. In der Thalhüttc im Walde bei Blan.'cnhain wurde vor Kurzem die Leiche des Ockonomicinspcktors des Karl FiicdrichSHospitals ausgefunden. Der II jährige Knabe dcS FärbercibcsitzcrS HaaS in Eiscnach ist in einen Kessel voll heißen BcnzinS gefallen und zu Tode gebrüht worden. Im BcrwaltungSbcricht dcr Stadt Saalfcld wird betont, daß die Bürgcrmcistcr ohne Pensionsberechtigung in eine abhängige, unsichere Stellung den Stadtverordnete gegenüber kommen, und die Gemeindebeamten ungünstiger als die Arbeiter, welchen Kranken? und .Unfallversicherung zur Seite stehen, gestellt seien. Dcr Sohn de3 Kaufmanns Finsterwald in Eisenach und dcr Student der Philologie H. Spindler aus Thränitz, Einjährig-Frciwilligcr in Gera, haben sich erschossen ; der Schuhmacher Eisenträger, ein alter Junggeselle, in der Cf.'.TJ. .. 1 w. c

zvieiscnergasse m isenacy woynyarr, oer Maurergeselle Friedrich Hildebrandt aus Finsterbergen und der Webermeister Karl Julius Btödner aus Nonneburg haben sich erhängt. Königreich Baiern. in München: der kgl. Ministcrialrath Albert v. NöSgen, und der EontrolKafsirer der General-Zolldirektion, Ludwig Haag. Dcr ehemalige Postgehilfe Franz Bchr von Hausen, zuletzt Kanzlei gehilse beim Oberpostamt München, wurde zu 3 Jahr 1 Monat Zuchthaus und lOjährigcm Ehrverlust verurthellt. Die von dem Fabrikbesitzer Gebh. Oit in München unter .Zustimmung seiner Ehefrau mit einem Kapitale von 35,000 M. zu Gunsten dcr Arbeiter seiner Fabrik begründete Stiftung unter dem Namen 'Gebhard Ott'sche PensionSkassa" ist landesherrlich bestätigt und zugleich angeordnet worden, daß diese Stiftung un? ter Anerkennung des von dem Stifter bewiesenen GcmeinsinncS durch das StaatsMinisterium dcö Innern bekannt gegeben werde. In Memmingen erhängte sich der Lehrling Müller, in Noth der ledige Balthasar 'Kaül von Fürth. Derselbe war durch den Strike der Goldschläger in Noth gerathen. In Wangen erschoß sich dcr Mechaniker Bauer. In Bergel verunglückte dt? Bierbrauer und Magistratsrath Emmcrling in Folge des Scheuwcrdens seines Pferdes, in Burghausen der Priester Kandelbindcr dadurch, daß ein Nad von seinem Wagen losging und er herausgeschleudert wurde; in der Dreschmaschine verunglückte der Vater deS Kunstmühlenbesitzers Steigendörfer in Fürth ; in Kissingen wurde der Metzger Jsaak Mann von einem Schlagfluß getödtet. Beim Vegräbniß desselben wurde auch dessen Schwester, die Frau dcö Metz-' gers Lob Hamburger, von einem Schlagsluß getroffen und war sosort todt. Durch einen Sturz verunglückten in Otterinz der Student Zeilcr, der dort in den Ferien bci seinen Eltern u Besuch war. Auf dem Bahnhof zu Plattling wurde beim Nangiren dcr Wagenauffchreiber Mosl schwer verletzt. Bei Starnberg ertranken die Hofsifcherin Erünwald und ein Zimmergesclle aus Secshaupt. Die Unglücklichen konnten sich unter weithin schallenden Hilferufen noch lange über Wasser halten, trotzdem kam die rafch gewordene Hilfe zu spät. Durch einen Sturz von der Leiter fand in Kl.-Sulz der Taglöhncr Georg Vubel den Tod. In Wallcrsdors wurde die Frau des Gütler? Lehr von einer Kuh tödtlich verletzt. Königreich Württemberg. s Kommcrzicnrath Karl Hartenstein in Eannstatt. Der Lauer Hoch von Stoßlerhof hat das au3 einem Vicr gespann bestehende große L00S dcS Eannstattcr Nennvereins gewonnen. f In Perousc der Privatier Reyle, der in den 60er Jahren in Philadelphia als Unternehmer ein Vermögen erwarb. Als armer Maurergeselle war er 1331 nach Amerika ausgewandert und 18L3 kehrte er als gemachter Mann nach seinem Geburtsort Perouse zurück. Die Ehefrau des Bauern Jäger von Nordhcim hat sich in einem Anfalle von Geistesstörung die Gurgel durchschnitten, der ledige Kellner Karl Traub von Mundcrkingcn hat sich erhängt und dcr Untcrofsicicr K. von der 7. Eompagnie des 7. Jnfanterle-Ncgi-ments in Stuttgart hat'sich erschossen. Die Frau des Bäckers Abendschein aus Dörzbach und der Landwirth 7laser aus Neugcrshausen brachen das Genick ; der frühere Schultheiß Wurster auS Oberensingen erlag einem Schlaganfalle und j das 8jährige Mädchen des Bauern Gei1 ger von Savcrwang bei Ellwangen starb , an Brandwunden, die es beim Feuermachen aus dem 'eloe erlitten. G ro ßh er; 0 g t h um Baden. Der Uhrmacher Hannes Fallcr in Gutenbach, welcher feit einigen Iahren die Wechselreiterei auf ebenso unverschämte, als großartige Weise betrieb, ist wegen Betrugs und einfachen BankerottS zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Für das Scheffel-Denkmal in Heidelberg sind bis Ende September 29,004 M. eingeganen, und es stehen noch größere Beitrage ln Aussicht. In Dinzlingen hat sich der dort wohnende Maler Joses Noßwoog von Nastatt erschossen. Der ledige Bürgerssohn Karl EhriSman aus Bötzingcn wurde verschüttet und war todt, ehe e? herausgezogen werden konnte ; der Schuhmacher Renner aus Mahlspüren wurde von einer Wagendeichsel erschlagen; durch einen Sturz kamen ums Leben: die Frau des Maurermeisters Kreis in Mannheim und der Landwirth Paul Killmer aus Sulz bei Lahr; der Priva. tier Reinhard ocherer . auS Utzenfcld wurde durH das plötzliche Loszehen seiner Jagdflinte, die er beim Slen zwischen den Knieen hielt, tödtlich getroffen. Es wurden verurtheilt: loezcn Körpervcrlctzug mit nachgesolgtem Tode der EtuiSmcber Franz Brenk von Bil, singen z 3 Jahren S Monaten Gcfangniß. Die besten Bürsien kaust an bei H. Scdmedel. No. 423 Atratnia Avenre. Kaust Mucho' "Best Havann Cigarg".

WUllÄ-KoemgÄ $)HAMBUKBK TROPFEN gegen Magonleiden. Berichte Lber die krfolge von Tr. Augu Sn'.a'S Hamburger Tropfen, welche vor Jahre r,iclt wurden und jetzt bestätigt werden. eichere? Erfslg-Septkmber 187. Ct. Von'face, ?a. Mein Sohn litt feit längere? Zeit an einem Vagenleiden, wclchcZ kcinem der vielen anqc. wandten Mittel weichen wollte. Stuf Anratdci Kinti Freundes gebrauchte ich Tr. August Kd nig'S Hamburger Troxfen und in kurzer Zeit Wir er wieder hergestellt. Thomai 0 tt. ksch 11 Jahren bigeS Zeugniß bejlitkgt. Ct. Doniface. 8. Februar. 1387. vor Iahren iitt mem Cohn an einem heft! ttgeu Maäenleiden. Gin Nachbar riech mir, ihm Tr. lugust Aontft'4 Hamburger Trovsen u geben, ich befolgte den Math und er rovrde geheilt. Hnne ist er tta gcsimdcr un Uffti ge? jaiigex fficrxn. Th?. Ott, Postmeister. feSft gebnmcht-Jnui 18 iS. . Manchester, N. H. Echo seit Jahren gebrauch ich Dr. u&uft Snig'K Hamkurger Trovfen, sie wirken immer izezeichuet und sollten in kc inemHaus fehlem, Herman Nittner. Rftft 9 Jkbren. Manchester. N. H.. 2. Februar, irer. Vmitmillil! bejeuk'.e ich, daß Tr. ugust önig'S Hamburger Tropfen mich 0 Unver. daulichknt, etc. geheilt haben und kann ich die Lmvendung dieses auSqczkichnetkn HeilmiUeli nicht arm genug em?lehlcn. Herman Rittner. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Kl Veg benmattSm, Knralgka, Fnftbnl, HkZknlämb. Sreu,weh, üSensch merzen. Lergavchuvaen. Vrühnngeu, eqvimzWvvrn. Zahnschmerzen, osfivey. rmdwunde?!. ! SO Cratl, tn tu Vpetfctfc l tetetu TBX yiUBlK A. TOCm tOiBALIIJLtia73X. 000000 Gine kinderlose he ist selten eine glückliche. &ie und wodurch diesem Uebel ta k u rz r e i t abgeholfen erden kann, zeigt ter Nettuugs,nkcr", 2&) Seiten, mit nctur getreuen idUvera, welcher von dem a'.ten deulsen Hkil-Iusttut tn Ze.o Fork hcrauSgk'gcben lvtrd, aus ti klarste Qetse. Junge Leu:e. die in dc Glaub ter G6 treten wollen, sollten den Spruch CcherS: 3)'rura rufe, wer sic ewig bindet-, w?hl l)eerz!zeu u,,d daS rortressliche Buch lcsen, ebe s,e Ua nichtigste Schritt bei Lebe tdnn l Wirö für 1 " Gca;4 tn Pftinarken, in deutscher EpraSe, sorgsam verpackt, fr reri:nrt. Adresse : I)stitc!.eUzQ-lQtitut,Il CllntoaPhca, Now York. N Y. 311 IudianaroliS, beim Buchhändler G. Xeylcr. 2 Uud DeUware SU 000000 Cures Removes Tanf Sunburn Oee Stlng3f Kloo qulto and All Incect Citec rm-LLS, elotchtj, Uiraoxs, Zrtbf naiä, sd ovfeg j txem ofsV'n Wrm!-;v,pi, posltlvclj enrod cm Cio noct dolicto tia. witliout loavlm a acar, trj xz:ox omtaozit. rrlco CGcta., COcts. ead ZI. At dru. rista or b7 iriaiV. Th Hop PIH JSwiTg Co., l-vr IjonÄon, Conn. Litüe IIop Pill sor elci-headoclo, dyspepsla, bilioiisnccs and costipatlon hav no equiL ss. gXf I allen Apotheken zu haben. Wenn Sie den besten, reinsten ur.d stärksten ??5 g! Backpulver, (baking powder,) Ojttaci (flavorings extracta) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben wol len, dann fragen Sie räch H. F. SOLLID AY'S Waaren Kl gebrauche Sie keine andern. 96, 98 & 100 Süd Pcnlisylvauia Str. Indianapolis, Ind. tST Zveizgeschäft in Wtckita. an. o im, sür die Sailon 1887. M. Caylor, Office: O Nord Woit 8tr. Televbon 949. (Zlcherbeit, Sparsamkeit und Bequemllckkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch- Gas -Ocfen! Henry Elansrnann's " jr. etäftäUe. o.SOS und 207 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stande werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Oilliae Vreise, Veompte Oebieuavg.

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