Indiana Tribüne, Volume 11, Number 41, Indianapolis, Marion County, 29 October 1887 — Page 2
Zndiana Tribune. Erscheint ?5g lich nd S stkgs.
Yttlc.i9 .XrliSn- kö?et durch kl Xrleiiil Unti pt BoCJ, Mt Ssntae .rtbk, b CiBtl pti CcC. vttd ,ufs,u ii SAli. yn 8fi?$t3t ta era?daz,Z!as II si:. Osse?: O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 29. Oktober 1637. Wohin kommen wir? Diese Frge stellt die VI. Y. Sun auf, indem sie gleichzeitig auf die großen Veränderungen aufmerksam macht, roclche unter den eingeborenen Amerikanern in New Jork im i'amc der letzten Generaxion Platz gegriffen haben. Da man ähnliche Wahrnehmungen, roie in Nero Vork, auch in allen anderen Städten des amerikanischen Continents machen kann, so halten roir es für angebracht, auf die Anführungen dcS New Jorker VlatteZ etwas näher einzugehen. Eine Generation schreibt die N. I. Sun" hat unter den Verhältnissen zwi schen den beiden Geschlechtern in der Stadt förmlich eine Revolution hervor aerufen. Während das weibliche Ge schlecht in seiner Ausbildung stetig oonrn geschritten ist, leidet das männliche ebenso unter einem steten Rückgang. Die Frauen New Jorks übertreffen geaenwärtig ihre Mütter bedeutend an Schönheit, Kraft und Gesundheit, während die Männer immer schwächlicher, gebückter und kränklicher werden. Das aufregende Lebe und der Kampf um Besitz und Reichthum hat die Männerwelt ruinirt, während i derselben Zeit die Frauen eine ungewohnliche Schönheit und Gesundheit erlangt haben, und zwar aus Kosten der Männer. Es ist nur nothwendig, eine Vorstel lung in der Metropolitan:Oper zu besu chen, um sich von der Wahrheit dieser Angaben zu überzeugen. Dort sitzt im blendenden Glänze der Vühnenlichter eine Amerikanerin, die Frau oder die Tochter eines bekannten Kaufmannes. Man sieht eS ihr an, daß sie keine Nah? rungsforgen und keinen Geldmangel kennt. Ihre Augen sind rein nnd klar, ihre Lippen sind rosig und üppig und ihre Haut ist zart und weich. In feine Seide und.in Sammet eingehüllt, bietet sie das Bild der sorglosesten Ueppigkeit und Pracht dar. Um ihren Mund spielt ein vergilügtcS. selbstbewußtes Lächeln. Sie ist unzweifelhaft von ihren eigenen Vorzügen und ihrer Schönheit überzeugt und geberdct sich, wie eine Königin. Neben ihr sitzt vielleicht ihr Gatte. Seine Stirn ist von tiefen Falten der Sorge durchfurcht, seine Haut sieht welk aus, wie Pergament, und feine gebückte, müde Haltung steht in einem grellen Gegensatz zu oer üppigen Frau an seiner Seite. Er ist es zufrieden, wenn er in einem Tage fünf Stunden lang sich einem unerquicklichen, ruhelosen Schlummer hingeben darf ; die übrige Zeit feines Lebens widmet er ununterbrochen seinen Körper und Geist ruinirenden Gefchäften. Dabei spielt er in der Welt auf seine Weise eine hervorragende Rolle. Er ist vielleicht ein Kaufmann, Bankier oder Fabrikhcrr ersten Ranges, der vielfach um seinen Reichthum beneidet wird. Und doch kann man es ihm ansehen, daß sein Reichthum nicht dazu beiträgt, ihm Ge? sundheit, Kraft und Zufriedenheit zu verleihen. ' Seine einzige Sorge scheint darauf gerichtet zu sein, seiner Frau und seinen Töchtern ein lururiöscs Leben zu bieten, während sein eigenes Leben nur aus Angst und Arbeit besteht. Die spanischen Frauen stehen in dem Rufe, die besten Mütter zu sein, während die Amerikaner im Allgemeinen als die bestcu Väter von dcr Welt gelten. Der Franzose verlangt von seiner Frau, daß sie ihm in seinem Geschäft helfe und erzieht auch seineKinder für das Geschäft ; der Engländer und der Deutsche zwingt seine Frau, die Hausarbeit zu verrichten, damit er sich den schweren Lohn für die Dienstboten ersparen kann, der Amerikaner dagegen umgicbt seine Frau, sofern ihm dies nur feine Mittel erlauben, mit allem Lurus und ist stolz darauf, wenn sie recht verschwenderisch auftritt. Die .reiche Amerikanerin besucht jeden Sommer die einheimischen Bäder oder das Ausland, macht häunge LandPartien zu Pferde oder zu Waaen und spielt Lawn Tennis oder andere Spiele in der freien Natur, wahrend ihr Gatte oder Bruder daheim ängstlich über seinen Gesäftsbüchern brütet. Im Winter beiucht )t regelmäßig Balle, Eoncerte oder das Theater und schläft am näcksten Tage fast bis Mittag, um sich nach ilrem Erwachen von ihren Dienstboten aus die ausmerkzamite Welse pflegen zu lassen, bis es ihr einfällt, Spazierfahrten zu machen oder Besuche abzustatten. Geld hat sie immer die Fülle zur Hand, dafür mutz ja der Mann, der Vater oder der Bruder sorgen. So lebt sie üppig und vergnügt, und nimmt fortwahrend an Körperfülle und Kraft zu, während ihr eigentlicher Ernährer-unter der Last sei; ner Geschäfte immer mehr zusammen: bncht, kränkelt und vorzeitig altert. Ueberall stehen hier die Frauen im Vordergrunde, während die Männer sich bescheiden trn Hintergründe halten. Es würde- so schreibt das Blatt sehr mterefjant fein, einen Blick m unsere Zu? kunft zu werfen, wie sie sich vielleicht in 100 fahren gestalten wird. Möglicher: weise erden dann unsere Frauen riefenstark und majestätisch sein, während bis Männer zu wahren Zwergen zusammen m f tt m y fr taiti tut" 1 1 t.it viivtai Goldbarren. Ein sehr unscheinbares Gebäude ist die ,Assa Ofsice" der Rer. Staaten in New Jork. P!an würde es ihm, wie es sich bescheiden hinter einem Flügel des Unter Schatzamtes an der Wallstraße verbirat. kaum ansehen, daß in ihm Jahraus Jahrein mehr Gold und Silber ange . r , rf f. l i v yausl ilkgl, als vlcueivyl in uijciiu einem anderen Gebäude in der ganzen Welt. Durch die .Aisa Ofn" rnu6 alles
Edelmetall wandern, ehe es seinen Weg in den öffentlichen Verkehr antritt, und jeden Tag kommen aus allen Theilen der Ver. Staaten sowie aus den Ländern über dem Meer Haufen von Gold und Silber, die erst in der Assay Ofsicc" umgeschmolzcn, rafsinirt und in Barren mit dem Stempel Onkel Sams umgegössen werden müssen, ehe sie weiterhin versandt werden können. Der Superintendent dcr Anstalt, Herr Andrew I. Mason, tritt einfach und bescheiden auf, und es würde ihm kein
Mensch ansehen können, daß durch seine Hände mehr kostbare Metalle achen, als durch die irgend eines anderen Menschen in der Welt. Seit dem 23. Juli d. I. wurde in der Assay:Ofsice allein Gold im Werthe von 27 Millionen Dollars abgeladen. Fast alles Gold, welches aus dem Auslande nach den Ver. Staaten kommt, wird zuerst in die Assay Ofsice in New Fork gebracht. Es wird sämmtlich geschmolzen und in Barren umgegossen. mit Ausnahme spanischer und mericanischer Dublonen und amerikanischer Mun zen, falls sie nicht zu leicht befunden ! werden, in welchem fraue sie natürlich auch in den chmelztiegel wandern mussen. Sogar amerikanische Barren, die be reits den Stempel der Asian-OsNce tra gen, werden in der Regel von Neuem umgeschmolzen und mit einem neuen Stempel versehen, um ihre Feinheit und ihren Werth anzuzeigen. Andere Länder verfahren nicht so genau. D'e Kosten für das Umschmelzen und Ncujrempeln der Barren sind fehr gering. Sie belaufen sich auf nur den zehnten Theil von einem Cent auf die Unze, und dcr Verlust bei dem Um schmelzen lfl nahezu verschwindend klem. Russischs Logik. Es ist wunderbar, schreibt ein VeterS Bürger Corrcspondent der Köln. Zeit.-, wie schnell wir heute leben, wie schnell auch politische Anschauungen weckseln, die noch vor kurzem sur dauernde Errungenschaften unserer ganzen geschichtlichen Entwickelung galten. War nicht bis vor zehn oder fünfzehn" Jahren Jedermann von der Unerschütterlich keit des ElvlltsatlonSprtnclps überzeugt, welches jedem Staat, jedem Volk Europas nach der Hohe der geistigen Bildung feinen Rang in der Reihe der Nationen anwies. Und was ist heute die Bildung werth in dcr Öffentlichkeit r . . n nr r r mancycr laaienl wt yocy roiro sie namentlich in Nuuland aeschatzt! Man kann den Wechsel in dieser Schäl: zung ziem, ich genau datiren von der hronbesteioung Alexanders 111., schar fer noch von dem Taae des Akischlages dieses Jahres, dem 13 .März. Damals waren mehrere Lehrer der Militäranstalten und Schuler deö olvatenstandeS an dem Anschlage betheiligt, insbesondere -- 4L i- . . Nyrer uno scyuier von regimeniern, in denen nach preußischem Muster den Soldatcn Unterricht ertheilt wurde. Als dcr Ezar dieses aus dem Bericht über die Untersuchung erfuhr, verfügte er, so heißt es, höchst eigenhändig, den Unterricht einzustellen" oder, wie man ebenso richtig übersehen kann, die Bildung aufzuheben" (Perekraschtschatj Obrasowanijc). So steht eS seitdem in den Acten. Und nach den bisher gemachten Erfahrungen mun dcr Ressortminister osfcnbar jene Verfügung in dem zweiten Sinne verstanden haben : denn es ist seitdem Grundsatz geworden, die Bildung aufzuheben". Zeugniß dessen ist die Verfügung dcS Ministers vom 13. j 30. Juni, welche berufen ist, ein historisches Eurlosum zu werden, nämlich jene Versugung, derzusolge Kinder von unavangigcn Leuten, wie z. B. Kutschern, Zedienten, Wäscherinnen" u. s. w., von den mittleren und höheren Schulen zuruckzuwclscn sind. Gegenwärtig wird nun an einer weiteren Maßregel zur Bekämpfung der Bildung gearbeitet, namlich an einem Gesetz, welches die Vorrechte derselben im Staatsdienst aufheben sott. Bekanntlich waren diese Vorrechte, besonders im Kriegsdienst, recht erheblich und bildeten einen wesentlichen Antrieb zur Erlangung höherer Schulblldung und zu? Uebersullung der bezüglichen Lehranstalten. Dieses Vorrecht will man abschatten, nicht wie in Frankreich aus Glcichheitsfanatismus, sondern behuss Eindämmung der überschüssigen Bildung. Die verblüffende Einfachheit dieser staatlichen Politik und Logik hat etwas Imposantes: aus den Schulen kommen Nihilisten, folglich verringcre man den Andrang zu den Cchulen" : die Nibilisten sino aebildet. folalich bekämpfe man die Verbreitung der Bildung in den weiteren Volkskrcisen." Dieser Minister der Volksauf klärung", der seit Monaten hauptsächlich darauf sinnt, mt der Aufklärung des Volkes am wirksamsten entgegenzutreten wäre, wird einst n denkwürdiger Mann der Ge? schichte werden. Und nichts ist so geeignet, die von Rußland beabsichtigte Lostrennunq von Europa so zu fordern, als diese Absage an jede Civilisation. Wie wurde der croße Peter wohl über das klägliche Eplgonengeschlecht denken! (Fanal der zwei Meere. Man berichtet aus Paris: Auf dem in Toulouse stattgehabten Eongreß des französischen Vereins für den Fortschritt der Wissenschaften hat der Bergbau-Jn-genieur Wickersheimer die Geschichte und die Bedeutung eines Unternehmens besprechen, das scit dem Jahre 1867 die Ingenieure Frankreichs beschäftigt und dessen Ausführung von unermeßlichem Einfluß auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des französischen Südens sein würde. Es handelt sich dabei um nichts weniger, als um die Verbindung des Atlantischen Oceans mit dem Mittel meer durch einen Eanal, dcr die Ebenen der Gaöcogne und La:iguedoc durchschneiden soll. Vi'? oder fünf Projecte sind übei7 die Ansführung dieses Eanals in die Oesfent? lichkeit gedrungen. Eines derselben wurde einer Versammlung von Fachleuten im Jahre 1378 bei Gelegenheit der Weltausstellung durch Herrn Manier vorgeleat. Unter dem Patronat des Herrn Tuclerc bildete sich ewr besondere Gesellschaft zum Studium deö Unterneh, nzens und übertrug dem. Herrn lIodin.
Ehcs-Jngenicur deZ Brücken- und Wegebaucs, die Ausarbeitung eines Projektes. Derselbe veranschlagte die Kosten eines für Schiffe aller Größen fahrbaren Eanals uuf 550 Millionen Francs. Im Jahre 1880 trat auch die französische Regierung der Sache näher, und der Minister der öffentlichen Arbeiten setzte eine Eommission zur Prüfung des Projektes ein, welche die Ausführung desselben für möglich erklärte, aber die Kosten auf 1 Milliarden veranschlagte. Auf Grund des Berichtes dieser ComMission würbe durch ein Decrct vom 1. Juni 1882 eine zweite, aus sicbenundvierzig Senatoren und Tcputirtcn bestehende Eommission ernannt, die ungefähr zu demselben Resultate gelangte. Nun bildete sich eine neue Gesellschaft zur gründlichen Prüfung der Projecte, deren Arbeiten noch nicht bis in's Einzelne ausgeführt sind. Es sind die Projecte dieer Gesellschaft, über welche Herr Wikkersheimer auf dem Congreß zu Toulouse Bericht erstattet hat. Darnach soll dieser "Canal des deux rners" bei Bordeaux beginnen, die Stadt im Westen umfaffen und dem Laufe der Garonne an ihrem linken Ufer 35 Kilometcr folgen. Elektlifches Bogenlicht wird den Eanal beleuchten. Durch die Wasser der Garonne, durch Saugpumpen, von denen jede 11,253 Eublkm. Wasser in der stunde liefert, und durch Reservoirs, die zusammen 150 Mill. Eubikm. Wasser enthalten, soll der Eanal gespeist wer den. Die Kosten sind auf 650 Millionen veranschlagt. Außer dem augenscheinlichen Vortheil für Handel und Schisffahrt die Fahrt der Schiffe wird um 6 10 Tage abgekürzt werden , würde der Eanal lm Falle eines Krieges mit England von unberechenbarem Nutzen sein, -da er die Fcstung von GibraUa? leh in legt. wina vlark Gaineö.
Der vielbesprochene Proceß der Frau Myra Elark GaineS gegen die Stadt New Orleans, in welchem eS sich um Grundeigenthum im Werthe von Millionen von Dollars in der Stadt New Orleans handelt, wird demnächst in dem Ober-BundeSgericht zu Washington zur endgiltigen Entscheidung gelangen. Die Frau sollte es nicht erleben, daß ihr Proceß, an dem sie mit jeder Faser ihreS Lebens hing, zu Ende kam. Sie ist bereits im Jabre 185 am 8. Januar gestorben, uno dcr Proceß wird jetzt von ihren Erben weitergeführt. Er ist die einzige Habe, welche sie ihnen hinterlassen hat. Sie selber starb in Armuth und Noth. Daniel Elark, der Vater der Myra, war in Irland im Jahre 17C6 geboren uno kam später nach New Orleans, wo es ihm gelang,' ein großes Vermögen zu erwerben. Zur Zeit seines Todes, dcr in New Orleans im Jahre 1313 erfolgte, hinterließ er seine gestimmte Habe seiner Mutter, welche damals in Germantomn in Pennsylvanien wohnte. In dem aus dem Jahre 1811 datirten Testament waren gleichfalls einige Testamentsvollstrecke? ernannt, welche dann kraft dcr ihnen verliehenen Vollmacht ein Stück Land in New Orleans, den sogenannten Blanc Tract", für $4759 verkauften. Der neue Eigenthümer, Evariste Blanc, schlug das Land 13 Jahre später an die Stadt selber los; das Land wurde in 00 Gevierte getheilt und dann auf Rechnung dcr Stadt an den Meistbietenden öffcntlich versteigert. So kam es, daß der frühere Elark'sche Besitz in New Orleans jetzt auf eine Masse von Privateigenthümcrn vertheilt ist. Mehr wie 30 Jahre verflossen, ohne daß eS Jemand eingefallen wäre, daran :u zweifeln, daß die jetzigen Eigenthümer ves Blanc Tracts." keinen richtigen Besitztitel hatten. Da tauchte auf einmal im Jahre 1834 in der Stadt eine Frau auf, welche behauptete, sie sei die rechtmäßige Eigenthümer! deö Blanc Tracts". Auf Grund dieser Behauptunc; forderte sie das Land von den derzeitigen Eigenthümern zurück und drohte ihnen mit einer gerichtlichen Verfolgung, falls ihrem Verlangen nicht Folge geleistet werden würde. Die Frau nannte sich Mvra Elark und war mit einem gewissen William Wallace Whitney verlzeirathet. Sie erklärte, sie fei die rechtmäßige Tochter des verstorbenen Daniel Elark und könne beweisen, daß ihr Vater ihr in einem späteren, vom Jahre 1813. also kurz vor seinem Tode datirten Testamente sein gesammtes Grundeigenthum in New Orleans vermacht habe. Das Testament von 1811 sei ungiltig, und die Vollstrecker dieses Testaments hätten kein Recht gehabt, daS Land in New Orleans an irgend Jemand zu verkaufen. Die Stadt weigerte sich natürlich, auf das Verlangen der Frau einzugehen, und ließ es auf einen Proceß ankommen, dcr jetzt mit geringen Unterbrechungen fast volle 53 Jahre gedauert hat. Mrs. Garnes erlebte zwar die Genugthuung, daß Nichter Villinas vom Bundes-Di-strictSgericht für den östlichen District von Louisiana ihr Recht gab und die Stadt New Orleans zur Bezahlung von etwa H2,000,000 an sie verpflichtete. doch appellirte die Stadt wieder an das Ober-Bundesgericht, und die alte arme Frau, welche dem Proceß ihr ganzes Le ben geopfert hatte, mußte sterben, ohne daß es ihr vergönnt gewesen wäre, die Früchte ihres jahrelangen Ringens und StrebenS zu genießen. Sollte dasBundeö-Obergerichtdie Ent fcheiduna des Richter VillinaS umstoßen. dann wird wahrscheinlich der Proceß für immer ein Ende haben. Frau Myra Eark GaincS, die Unermüdliche, lebt nicht mehr, und ihre Erben werden eS wohl kaum wagen, in ihre Fußtapfcn zu treten. Ueber eine Familien-Tra-I gödie aus Eairo, Jll., wird berichtet: j r r. stt i Dieser age senou ranz anmnger, ein Barbier, seine Frau in den Mund, schnitt sich dann die K?hle durch, stach sich dann mehrmals mit einer cheere, ergriff dann ein Beil und schlug sich mehrmals mit demselben gegen den Kopf; dann sprang er in eine trockene Eisterne, aus welcher er herausgezogen und nach dem Hospital gebracht wurde. Er wird wahrscheinlich sterben, während seine Frau möglicherweise mit dem Leben da vonkommen wird. Als Ursache der bin tigen That wird angegeben, daß Gauninger auf feiue Frau eifersüchtig war
Vom Jnlande. Nach der Schätzung einer New Yorker Firma belauft sich die diesjährige Neisernte in den Ver. Staaten auf nur 453,000 Faß, ein Ausfall von mindestens 200,000 Faß gegenüber dem Vorjahr. Im südlichen Wisconsin haben einige Farmer in diesem Jahre mit Erfolg einen VcrsuÄ mit dem Anbau
von Erdnüssen gemacht. In Lafayctte ' Eounty z. B. ergab ein kleines mit Erdnüssen bepflanztes Stück Land eine so reiche Ernte, daß dcr betreffende Farmer im nächsten Jahre mehrere Acker Land damit bepflanzen will. Vor einigen Abenden hat in Montreal in Eanada ein Studenten, Krawall stattgefunden. Eine Anzahl Studenten der icGill-Uniocrsität hatten nach - einer Theatervorstellung, die sie selbst veranstaltet hatten, einen Umzug gehalten, wobei sie sich so roh benahmen, daß die Polizei einschreiten mußte. Da ne Studenten daö Polizcigebäude zu stürmen versuchten, feuerten die Polizisten auf sie. Mehrere Studenten wur- , 'en hinter Schloß und Riegel gebracht. Unter einer eigenthümli-j chen Anklage wurde in Jersey Elty, vc. I., ein Mann Namens Adam NalomSki serhaftet. Er soll kürzlich die Frau Moszynska, welche mit ihrem Galten Felir zusammenwohnt, mit dem Tode bedroht haben, falls sie sich weigern sollte, mit ihm durchzubrennen und die $200 mitzunehmen, welche ihr Mann sich erspart hatte. Aus der Flucht wird jetzt jedenfalls nicht? werden, denn die geängstigte Frau zeigte ihren Licbhabcr an und verHals ihm dadurch zu einem unfrei willigen Aufenthalt im Gefängniß. Von einer naturaeschichtlichen Seltenheit wird aus Vuffalo, N. I. berichtet: Herr Jacob Gräber, dcr in No. vso Vroadway eme Wirthschaft betreibt, schlachtete vor einiaen Tasen drei Hühner. Nachdemieselben dem Leben entsagt hatten, fand Herr Gruber in den Gedärmen, eines der Hühner ein vollkommen entwickeltes kleines Hühnchen. Das Thierchen hatte ein Gewicht von zwei Unzen. Das Merkwürdigste bei der Sache ist, daß es eine geraume Zeit am Leben blieb. Dies kann von wenigstens 15 glaubwürdigen Bürgern bezeugt werden. Ein gelungener Unfall ereignete sich dieser Tage an dem neuen Gerlchtsgebaude in Macon. Ga. Dort siel vom Gerüst ein mit Mörtel gefüllter Eimer herab und einem Neger gerade aus den Kopf. Der Eimer ging entzwei und der Mörtel hüllte den Kopf des Negers vollständig ein. Glücklicherweise bewahrte diesen ein anderer Neger vor dem Erstickungstode, indem er den Mörtel schnell abkratzte. Ausgenommen geringe Schmerzen im Gesicht und incn Augen von der Schärfe des Mörtels hat der ?!ecr keine Übeln Folgen von dem Unfall verspürt. In der Nähe von Dccatur in Illinois wurde dcr Malcr Silas McManus, als er mit seinem Schwager durch ein Kornfeld ging, von Farmern, welche ihn und seinen Genossen in dcr Dunkelheit für Korndicbe hielten, geschössen und schwer verletzt. Die Felder der benachbarten Farmer waren scit längerer Zeit von polnischen Korndicbcn heimgesucht worden, und die Farme? paßten deshalb scharf auf. Dcr Mann, welcher den Schuß abfeuerte, konnte noch nicht ermittelt werden. McManus hat gegen 50 Schrotkörner in den Kopf und das Gesicht bekommen. Seine Wunden sollen so gefährlich sein, daß an ein Wiederaufkommen des Verletzten nicht zu denken ist. Großer Jubel herrscht in Bowling Green, Ky., weil dort die Petroleum & Fuel Eo." in einer Tiefe von 24!) Fuß auf Naturgas stieß, welches aus einer zweizölligen Röhre strömte und eine 34 Fuß hohe Flamme in dcr Dicke eines Tabaks - HogSheadS in die Höhe schießen ließ, als sie angezündet wurde. AlL man noch einige Fuß tiefer bohrte, nahm die Flamme um 50 Proc. an Kraft zu. Naturgas scheint sich in unerschöpflichen Mengen vorzufinden, und der Druck beträgt zwei Pfund auf den Quadratzoll. Die GaSgestllfchaft in der Stadt trauert, da fest versichert wird, daß der gegenwärtig fließende Strom schon hinreicht, um 1500 Familien mit Beleuchtung und Heizmaterial zu versehen. Ueber einen neuen Schwindel, der an Farmern im westlichen Theile von Missouri verübt wird, berichtet eine im dortigen Vernon Eounty erscheinende Zeitung Folgendes: Ein gut gekleideter junger Mann verkauft den Farmern Hühnereier zu einem ziemlich hohen Preise und verpflichtet sich zu gleicher Zeit schriftlich, die aus den Eiern auSgebrüteten Küchlein später zu H3 das Stück zu kaufen, falls der Farmer mit der neuen Hühnerart nicht zufrieden fein würde. Ein wohlhabender Farmer der Nachbarschaft, der unzweifelhaft gut" ist, steht auf dem Bond als Bürge, sodaß in diesem Punkte Alles seine Nichtigkeit hat. Das einzige Häkchen bei dem Handel besteht darin, daß der junge Mann die Eier, die er verkauft, vorher gekocht hatte. Am H a r t a s E r e e k in Lincoln Eounty, W.-Va., hat einen Mann Namens Paris Arumsicld dasselbe Schicksal ereilt, das er drei anderen Leuten bereitet hatte. Er wurde im Streite erschlagen. Er war mit Eain Adkins in einen Wortwechsel gerathen und schlug diesen in's Gesicht. Darüber ergrimmte Green McEoy. AdkinS' Schwiegersohn, so, daß er ein Vierpfund-Gewicht ergriff, Vnimsield damit niederschlug und ihm damit in grausamster Weise auf den Kopf zu hämmern fortfuhr, bis dcr Schädel an sechs Stellen gebrochen war und die Augen aus den Hohlen heraushingen. Brumsield starb nach wenigen Stunden, aber man betrauert ihn nicht, da' ei, wie gesagt, selbst drei Menschenleben auf dem Gewissen hatte. Der 13Jahre alte Sohn I os e p h des im obersten Stockwerk des Hauses No. 59 an der Avenue E wohnhaften Charles Berger, eiis Angestellten in einer Mostrich-Fabrik in New Jork, war seit Samstag vermißt morden und sein Vater hatte bereits im Stationshause und im Volke! - Hauptauartier Nack-
sorschungen nacy' tym angestellt, als man seine Leiche in einem Keller an der 5. Straße fand. Der Kopf des Knaben lag auf ein aus alten Säcken hergcrichtctcs Kiffen gebettet, und eine Seite seincö Gesichts war von den Ratten furchtbar zerfleischt worden. Wie es sich seither herausgestellt, hatte dcr Knabe am Samstag Nachmittag für die Angestellten in einer Küfcrci zu verschiedenen Malen aus Wirthschaften Vier geholt und wahrschcinlich hin und wicdcr"selbcr einen Zug aus dem Kessel gethan. Man glaubt, daß dcr Knabe in berauschtem Zustande in den Keller gegangen sei, dort einige Säcke zusammengerafft und sich auf denselben zum Schlafen niedergelegt habe. Da er, den Anösagen seines Vaters zufolge, ein Opfer von epileptischen Krämpscn war, so ist es wahrscheinlich, baß ein solcher Anfall seinen Tod hervorrief. Aus dem Umstanie, daß aus den durch die Bisse der Ratten im Gesichte dc Knaben hervorgebrachten Wunden kein Blut geflossen war, geht hervor, daß der Tod des Knaben schon längere Zeit eingetreten war, ehe der Körper deö Knaben von den Ratten benagt ward.
Vom Auslande Von den neuesten Scan do.lcn, welche die Londoner Gesellschaft in Aufregung erhalten, wird aus der . Themsestadt des Naheren berichtet: Ein dreifacher Earl, mit einer Garnirung von orelhundcrijahrigen Ahnen, doppelter Vicomte zugleich, doppelter Baron, Grundherr über 80,000 Acker Landes, Sohn des Führers im heroischen Balaklawaritt, der junge Earl Azlcöbury, ist von der Sportswelt auögestoszen cum infarnia. Jede Rennbahn ist ihm hinfort unterfaßt und die SportScomiteS überliefern zeine Sündendcr Presse. Er hat wiederholentlich gegen seine eigenen Rennpferde gewettet und seinen Jockeys geboten, zu verlieren. Kleinere Sünden wurden übersehen, u. A., daß er sich in Schnapshäuser begab, sich dort prügelte und nach dem Hinauswurs die Fenster einschlug, auch eine rnousseuse aus einem Winkeltheaterchor zum Weibe genommen. Das HauS der Lords, dem er angehört, kann ihm jedoch seinen Sitz nicht verwehren, ebensowenig, wie dem Herzog von Marlborough geschah, als er von seiner Gemahlin geschieden wurde wegen Ehebruchs und weil er sie, als sie schwanger war, brutal geprügelt. Das englische Gesetz gestattet einer Frau nur dann die Scheidung, wenn außer dem Trcubruch auch körperliche Mißhandlung nachgewiesen wird. Bciläusig bemerkt, können in England nur bemittelte Leute einen Scheidungsprozeß erzielen, weil die Kosten zwischen fünfzig und zweihundert Pfd. St. betragen. Ein anderes Mitalied des Hauses der Lords, Lord St. Leonards, Sohn eines verstorbenen Lordkanzlcrs, wurde vor zwei Jahren wegen Versuchs einer Gewaltthat an einer Magd im Hause eines Freundes in Untersuchungshaft genommen, welche drei Wochen dauerte, dann aber ohne Verhandlung vom Richter mit einer Strafpredigt entlassen und die kurze Haft als warnende Lection" für ausreichend erklärt. Wir haben ein verschiedenes Recht für Arme und Ikciche" ist eine allgemeine Redensart. Wieder ein an: dcrcS Mitglied dcs HauscS der Lords, Lord AylcSford, entzog sich damals dcr Schande durch seine Auswanderung nach TexaS, wo er als Branntwcinschänkcr starb. Keine Sünde kann ein Mitglied des Oberhauses seiner Privilegien verlustig gehen lassen. Selbst am Galgen, wie dicS einmal vorgekommen und wozu ein Pair nur von Pairs vcrurtheilt werden kann, stürbe ein Mörder doch als PairdcS Reiches." In Kamerun hat eine eremplarische Bestrafung einiger, gegen die Anordnungen dcs deutschen GouverneurS auffäfsiger kleiner Negerhäuptlinge stattgefunden. Die am Unterlaufe des KamcrunflilsscS wohnenden DuallaS wurden nämlich von einzelnen oberhalb am Abo und Wuri hausenden schwarzen Raubrittern gezwungen, von ihren aus diesen Flüssen transportirten Waaren Zoll zu geben, andernfalls nahm man ! ihnen ihr Eigenthum einfach mit Gewalt - weg. Strafandrohungen und endlich . eine Verurthcilunq zu einiien tausend Mark Entschädigung wurden von diesen rtr w r . , . ä ; negeroaronen nicyr veacykek. , teresse dcS freien Handelsverkehrs mit dem Innern sau sich endlich Herr von Puttkamer in Kamerun, als Vertreter ( deS in Europa weilenden Gouverneurs ' von Sodon, gezwungen, Ernst zu machen und requirirte ein Detachement von dem in Kamerun stationirten Kanonenboot ! Habicht." Am 12. Juli gingen die ' Dampföarkasse und Pinasse, sowie zwei ' Boote mit Marinemannschastcn ab, den ' Kamerunflun und dann den Wuri hm aus, zerstörten dort zwei Dörfer deö ui ' zwischen entflohenen Häuptlings Etoka I eil .n v v ri... in Bonambasi, und dampften am nach sten Tage den Abo aufwärts, wo in Tiko bei dem Häuptling Singi in gleicher cv7 t r ... Ameise versayren wuroe. eir sicser Lektion hat die Belästigung der DuallaHändler aufgehört und die beiden aezüchtigten schwarten Raubritter haben sogar A A l V A tt. aTSA A StA A . imijcuiiiui, ii ic caiuiuuti U!l uic Re gierung in Kamerun abzuführen. Ein Professor derAesthe tik hatte eine schöne Tochter, in welche ein Student verliebt war; sie erwiderte diese Liebe und bestellte den Studenten stets, wenn ihr Vater Kolleg las. Der junge Mann kam in Folge dessen während des ganzen Semesters nicht in hie Vorlesung, was dem Professor längst aufgefallen war. Als der Student das Honorar zahlte, fragte ihn daher der Gelehrte: Aber Verehrtcstcr, ich habe Sie nie in meinen Vorlesungen gesehen, obgleich Sie belegt haben; arbeiten Sie denn so zleißig zu Hause?" O nein, Herr Professor", erwiederte der Student, ich studire unterdessen Aesthetik nach Jhrem älteren Werke." Der neueste EensuS der Stadt Vuffalo, N. Y., ist noch nicht beendet, aber die Berichte, welche bis jetzt ttnnrfnufen sinS r?Atfertisl st die Altnähme, daß die Bevölkerung 230,000 ! Porsonen betragt. Nach dem Census ; vom Juni 1885 hatte die Stadt 202,313 ' Einwohner.
,UÄWtMW HAMBURGER TROPFEN 23 gcgcn verschiedene Krankheitcu. velfrn stktZ. Poriage, Wi.c., 8. Februar 1337. Mit Vergnügen kann ich bestZtigen. dak Dr. August Äönig'S Hamburger Tropfen mir in den er,chicdensten Krankheitsfällen schon auSae. zeichnete Dienste gekcistet haben im möchte ich nicht ohne dieselben sein. Frau A. Culberg. 0? kkrthd.ll. Ha?.?. ?oma. S. ??eb. 187. Ihre wertbvollen Dr. August König' Ham burger Famitien.Nedizinen haben mir schon in rielen Krankheitsfällen gro.e Dienste ge leistet. Eie wirken immer, roeun andere Mittel wirkungslos waren. Chr. Fink. Suche ihre Gleichen. Ne Oritakn Sonn.. 8. Fe.rnar 1SS7. Ihre berühmten Dr. uguft Kbnt' Ham burger ZZamilien Medizinen bewahrten sich t iedcm Falle, ro ich clegendeit hatte dissel den amumenden. Cckion seit vielen Jahre halte tcb dies ausgezeichneten Hausmittel fttt im Haufe rorröthtg und möcht nicht ohn die selben sein. Lndre Slox. vkdihre sich immer. Lenkodcn, WlSc. 12. Februar, 1887. Mit Verlagen bescheinige ich. daß Ihr Dr. Aug. König' Hamburger Familten,Medi ,inen schon seit einerReihe vonJahren ta met nem Hause angewandt erden und waren die Erfolge, welche mit deren endunz eniett den, peti zufriedenstellend. John Srundhofer. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md. kg hkumakSmnS, töorrttlflltt, Rro5BealRL berruschub. reuiweh, ückevschaerzeu. verstauch nnen, Brühungen, , Schüttn!!, hnschmerzen. pfweh. randwunde, $rcil 50 Ctutti I Um CpotVtrn , (Sr. CUX tll-KlI-S A TOVUfcB 1U sxi;.uk, EJ, Cures mA Remotes Tan Sunburn, Bee Stlnso, Klos qulto and AU inooet Citos rxrc3, cLOTcinj, üc-nors. Elrt-v-narVi. asd cvvvj tsrm oscla blem'-i-icc, postvc7 cerod on tlio moct dolicato rV'n wltliout lcavla o scor, fcy TToc Oi -n t.m on t. Prloo Sct3., C0ct3. end kl. At üraisia or by Emil, The Hop Pm Mas g Co., l.'ovr London, Com. unw itop ii.ia ior -acj-i.oac.gno. cytpepEa, bi-ioc-rne r.n d co-tetipatioa have no egnaL S&o. yi Sa'aLun ftxotdctcn u Had. V- y, :j f. ,V " v'M'f: V L3 pj Den emztgcn uveg V Vanneskrakt vollständig Hfi'Nen, ndk,ibNdi,krd?inbar unbeilbattnÄllevlZU' 10. lZkschlecktSkrallkbeiteu silbrr und dauernd vx l belle, ferner, enane Auflliiruva über nnbarkett! SSridlichkeit ! Vbe l 0iuder , Qniile derselben und veiluna. znat das ae. .. M'.r itA Sitt.inia.ifw" a. IVV.gvH. VUW ViMHHHV'tlilf I ufl 250 Seiten rntt ja' treichen lebe, treuen Bildern. Wird in deutscher Cvrache i geze Einsendung von 2"6BtJ ia cft I Slamvs, sorasam verva. nei vmaner. . Qton Plare. nahe Broadwy. New Tork, M at ix : IVutsrh II elUl nstlt n 1. 1 1 Ulln1 . T. an Indianapolis, nd., detrn Bucd, Händler C. Jiejlor. Ls öua caware at, O V7STV Oa Wenn Sie den b e st e n. r e i n st e n und ,.- stärksten - Sffigl Backpulver, Q)abng powilcr,) OytröCt', (flavorinj extracts) und Gkwürze, Alles rein und unvkrsülscht Haben wollen, dann fragen Sie nach H, F. SOLLIDAT'S Waaren nvX zebrauchen Eie keine andein. S. 8 100 Süd Prnnsylvania Str. Judiauapoli, Ind. tZT Zweiggeschäft in Wudita, Kav. W.H.DOiI'S I. X. Le cöfsslürae Aas beste NViZfew! llvurzl Wau8Wanu's . S&evWätätt cio. 2s und 267 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stande wnden auf Bestellung angefertigt. ' Möbel werden überzogen, aufgepolßnt und lacknt ! Mattatzen werden ai'.fgcpolftert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Villige Vreise, ötoautt Oedieuung.
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