Indiana Tribüne, Volume 11, Number 39, Indianapolis, Marion County, 27 October 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint FS S lich nd S SVtgS.

DUUglichl wrMLnr lostet durch Un Xilg? fetttl per Wflchc, li eoavtasS.SnitBtS CsbII x ttoch. fcfsss:K t tat3. VL P?V tagt&tOt In kK,tzlÄ f P StCt. SsSlse: ISO O. Marvlandür. Indianapolis, Ind., 27. Oktober 1837. Seistersehtte! !u Tllaöka. Veut. Cfanrneu' erzählt folgendes in pressante Stückchen von Ceisterseherei an der Küste von Alaska, von dem er im Jabre 1835 während eine? Forschungsreise Augenzeuge roar: Die' Frau eines Eingeborenen, ein altes Weib von 60 bis C5 Jahren, mit blöden Augen, siel plötzlich zu Aoden und wir liefen hin, zu sehen, was vorgefallen ; sie schien in eine vollkommene Ohnmacht gefallen zu sein. Ihre Lippen waren blau und die Zähne fest aufeinander gebissen. Die Augen waren geschlos sen und als ich sie öffnete, waren die Pupillen sehr klein und die Augen selbst c,anj ausdruckslos. Ihr Mann lief sofort auf sie zu und nachdem er einen starken hirschledernen Riemen um ihren Kopf gelegt, band er denselben an. das Ende eines dicken, etwa sechs Fuß langen Knuttelö. Dann setzte er sich dicht an den Kopf der Frau und legte den Knüttel so über seine Hüfte, daß er einen starken Hebel daraus machte. Zunächst begann er einen an einen Geist gerichteten Gcsang und darnach richtete er Fragen über den muthmaßlichen Erfolg, der nächsten Jzzdzüge an ihn. Wenn eine Frage gethan war, machte er eine Pause und versuchte den Kops deZ Weibes mittels des Hebels empor zu heben. Brachte er dies fertig, so hielt er dies für eine günstige Antwort, wenn nicht, so wurde daS Eegentheil als die Antwort betrachtet. Diese Vorstellung dauerte längere Zeit und so viel Kraft wandte der Mann oft an. um den Kopf zugeben, daß ich fürchtete, er würde ihr den Hals brechen. Während der Sitzung", wenn man cS so nennen mag, ließ der Mann sich seine Büchse und Jagdmesser bringen, um sich aber deren ejute oder schlechte Qualitäten ;u vergewissern. Als alle Fragen und Antworten gestellt und gegeben waren, wurde der Frau der Riemen vom Kopfe genommen und, nach einigen Strichen, wie sie von Spiritualisten gewöhnlich qemacht werden, erlangte das Weib ihr Äeußtfein wieder. Eine Zeitlang schien sie schwindlich zu sein, erholte sich aber baft und erzählte, was sie im Traume gesehen. Sie gab vor, weit weg im Lande der Hirsche gewesen zu sein und Verwandte Anwesender gesehen zu haben, die ihr mit Entzücken lauschten und das größte Vertrauen in ihre Mittheilungen zu selzeu schienen. Streng, sder gerecht. In auffallend scharfer Form bespricht die Rordd. Allg. Ztg." den EafferelScandal. Es heißt da: Der Ernst und die Strenge, mit wel cher die Polizeibehörden sowohl, als namentlich der Kriegsminister, General Ferron, gegen die Schuldigen vorgehen, zeigt, daß man weder auf die gesellschaftliehe, noch auf die dienstliche Stellung der in den unsauberen Handel verwickelten Personen irgendwelche Rücksicht nehmen und vielmehr Leute, die sich an den beiden Institutionen, die jedem ehrliebenden Franzosen ein Palladium sind, d. h. die sich an der A r m e e und an der E hrenlegion so schwer vergangen haben, der ganzen Strenge des Gesetzes überliefern will. Das sich in diesem Augenblick in PariS abspielende gesellschaftliche Drama ist ein chirakteristischer Beitrag zur Kennichnung der politischen und socialen Zustände der Republik. ES zeigt zunächst, wohin die Zersetzung des Parteiwesens führt ; es zeigt ferner, wie verderblich und gefährlich es ist, politischen Einflüssen innerhalb deS festen organischen GefügcS, dessen jedes große Heer bedarf, eine gewisse Berechtigung zuzuerkennen und, anstatt die persönliche Tüchtigkeit und die militärische Qualisication zur Richtschnur bei der Bcurtheilung eineS Ofsiciers zu machen, vielmehr nach der Parteirichtung dcöselben zu fragen, der er angehört. Die Saat, welche Kriegsminister wie (öeneral Thibaudin und General Boulanger ausgestreut, hat ihre Früchte getrafen. Indem sie die Politik in die Reihen des Heercs einführten, öffneten sie der Parteilichkeit und der Eorruption die Wege, und boten sie, die obersten Hüter dft Waffenehre, als erste die Hand zur Demoralisation des französischen Ofsiciercorps. Um die Aufmerksamkeit von den Folgen, die ein solches System unausbleiblich haben mußte, abzulenken, dazu bedürfte es allerdings etwas starker und sicher wirkender Reizmittel. Als solche wendete namentlich der Vorgänger des Generals Perron die Jagd nach Spionen und das Drängen zur Revanche an, und erzZelte damit bei der leichten Erregbarkeit des nationalen Temperaments seiner Landsleute einen nicht zu unterschätzenden Erfclg. Derselbe General, der die Geheimhaltung der Organisation des Heeres als eine dir wesentlichsten Aufgaben seiner Amtsführung ansah, setzte sich über die Frage, welche Bürgschaften der Eharacter der Personen seiner nächsten Ume b u n g für die strenge und pünktliche Ausrichtung des Dienstes gemährte, leicht hinweg und übersah, daß, während er die DureauS seines Ministeriums hermetisch nach Außen verschloß, der Räuber an der Ehre der Armee in seiner unmittelbaren Nähe hauste. Die stille Hoffnung auf den -Revanche-krieg übertönte alle anderen Empsindunen, hielt alle anderen Regungen nieder. Kam eS ;u demselben, dann waren im Fall deS Siebes alle Schäden und Mängel des politischen Parteireglmentes ohne Iede Bedeutung, im anderen Falle wurde ie Rechnung auf das große Schuldbuch übertragen und verschwand in dem Wirr sr deö llaemeinm Cbaoö einer Nieder

la'ge. Es ist vielleicht ein lehrreiches Blatt Geschichte, das mit dem Proceß Easfarel schließt, lehrreich wegen der Herbeiführung eines besseren Verständnisses mancher nur an der Oberfläche beurtheilter Erscheinungen der letzten Jahre, zu welchen jener Proceß die Handhabe bictet." - Das herbe Urtheil des Kanzlcrblattes wird in Frankreich sicherlich eine gewaltige Erregung hervorgerufen haben, um so mehr als es ein wohlverdientes ist und verdiente Vorwürfe immer am meisten zu schmerzen pflegen. Teutscher Seesisch-Handel. Während in den Ver. Staaten schon seit vielen Jahren frische Fische, Austern, Muscheln und andere Wasserproducte von ein Meeresküsten und den Großen Seen aus viele taufende von Meilen in's Binnenland befördert werden, hat man in Deutschland bisher nurgefalzene, geräucherte oder in Essig gelegte Fischwaarcn auf weite Strecken hin versendet. Jetzt endlich hat man angefangen, die Schätze des Meeres in frischem Zustande der Binnenbcvölkerung zugänglich zu machen. Aus Hamburg wird hierüber geschrieben: Die Bemühungen, welche sich darauf richten, den mit Anfang laufenden Iahres hier eingerichteten Großsischmarkt mit Auktionsbetricb immer mehr zu einer zweckmäßigen Bezugsquelle prciswerther Fischnahrung für das gesammte deutsche Binnenland- auszugestalten, haben beständig wachsenden Erfolg zu verzeichnen, öcicht allein, daß schon vor Monaten das Krieaslninistcriunr seine Genchmlauna

zur Einfübrung von Fischnahrung in die Menagen ocr Truppen ertheilte, so daß dirccte Verhandlungen mit verschiedenen Abtheilungen der deutschen Armee haben angeknüpft werden können, welche zu regelmäßigem Versandt billiger Seesische selbst bis nach dem Elsaß führten, neuerdings hat man aucy Verbindungen mit den großen Hüttenwerken in Rheinland -We st falen und Schlesien angeknüpft, um auch diese, sofern sie Verkaufsstellen vonRahrungsmittcln für ihre Arbeiter oder öffentliche Kochanstalten für dieselben eingerichtet haben, 'zur regelmäßigen Abnahme von Fischen zu veranlassen. DaS Verfahren beim Versandt in das Inland ist ein überaus einfaches; dem Auktionator ist behördlich untersagt, selbst Mitbicter in dem von ihm geleiteten Verkauf zu sein, nur wenn es sich um den Ankauf wohlfeiler, für Armee- und andere Staatsoder gemeinnützige Menagen passender Fische handelt, darf er als Käufer auftreten. Ist ein derartiger Ankauf erfolt, so erhält das Regiment oder dasjenige Hüttenwerk, für welches das Quantum bestimmt ist, telegraphische Benachrichtigung von der bevorstehenden Sendung, deren Eintreffen es sich nach dem verarmten Postengange genau auszurechnen vermag, da vie Versendung ab Hamburg stets mit den gleichen vorher fest verabredeten Vahnzügen erfolgt. Petroleum in Italien. Herr Earlo, Gardini, der Eonsular Agent der Ver. Staaten von Amerika in Bologna in Italien, berichtet: Als ich vor einiger Zeit einem unserer bedeutendsten Aadeplätze, der Ortschaft Salsomaggiore am Fuße der Appenin nen, sechs Meilen örtlich von Vorgo San Domino, einen Besuch abstattete, hatte ich die Gelegenheit, einige artesische Brunnen zu besichtigen, welche unter der Oberleitung des Ingenieurs Earlo Ribighini, eines früheren Mitbürgers der Ver. Staaten, gebohrt worden waren. Der erste Versuch, Petroleum in Jtalien zu finden, wurde in dem Jahre 1864 von Herrn Ribighini gemacht, doch schlug der Versuch damals fehl, weil es an Geld mangelte, um die Geschichte zu Ende zu führen. In späteren Jahren, so z. A. in 1672, 1873, 1874 und 187, wurden von anderen Ingenieuren in Jtalien neue Bohrungen nach Petroleum veranstaltct, doch fehlte es bei diesen Versuchen entweder an dem nöthigen Eapital oder an der nicht minder unerläßlichen Erfahrung, sodaß die Nachforschungen kein zufriedenstellendes Resultat lieferten. Auch im mittleren Theile von Italien, so besonders in den Provinzen Parma und Piaccnza, wurden Bohrungen nach Petroleum veranstaltet, und zwar vorwiegend in den Ortschaften Ozzano, Miano, Langhirano, Montechino und Veleja, wo man ein Oel von vorzüglicher Güte gewann. Dasselbe hatte, wie das beste pennsylvanifche Oel, eine specifische Schwere von nur 310 bis 330 Grad, während bei früheren Bohrungen in der Gegend von Tocco Eaufaria in der Provin; Ehieti im nördlichen Italien das Oel eine Schwere von 900 bis zu 920 Grad ergab. Im Jahre 1830 unternahm es eine französische Gesellschaft, in Tocco Eausaria und in Rioazzano in der Lombardei wieder nach Oel zu bohren. In dem erstgenannten Orte wurden zur Arbeit amerikanische Maschinen und Arbeiter verwandt und man erzielte auch ein durchaus nicht zu unterschätzendes Resultat. Dasselbe lieferte zwar nicht sehr viel Oel, es deckte aber vollständig die damit verbundenen Unkosten. Schließlich jedoch fehlte eö an Geld, und die Arbeiten wurden in Folge dessen eingestellt. In Rioazzano waren vier Oelbrunnen gebohrt worden, von denen jeder eine Tiefe von ungefähr 1000 Fuß erreichte. Es fehlte an den nothwendigen Röhren und den anderen Maschinen, um die Ausnutzuna der Oelquellen auf eine rationelle Weise zu betreiben, sodaß j die ganze Arbeit eingestellt werden mußte. Trotzdem konnte man die Wahrnehmung machen, van die Oelquellen bet einer guten Bearbeitung einen lohnenden Ertrag liefern würden. j In Salsomaggiore wurde im Monat März 1834 mit den Bohrungen nach Petroleum begonnen. Es wurden fünf Brunnen gegraben, von denen ein jeder eine Tiefe von 500 bis 2200 Fuß erreichte. Die Brunnen wiesen sämmtlich Oel auf, und zwei derselben liefern noch bis auf den heutigen Tag je zwei big drei Barrels Oel. Jetzt hat sich in Bologna eine neue Gesellschaft von franzosiichen Capital!- ! sten gebildet, die Herrn Ribighini in ihre Dienste genommen und den Versuch

gemacht tjat, neue Oewrunnen zu gra- ' ben. Einer von diesen Brunnen liefert' bei einer Tiefe von 1000 Fuß gute Spuren von Oel ; der andere hat gegenwärtig erst eine Tiefe von ungefähr 200 Fuß erreicht. Der Betrieb dieser Brunnen ist ganz auf amerikanische Weise eingerichtet. Die Maschinen, Dampfkessel und Loccmotiven stammen aus der Fabrik von Tarra und Trefts in Buffalo, N. und auch alle anderen Vorrichtungen zum Betriebe der Brunnen sind aus Amerika importirt worden. Waö sonst nicht dircct aus den Ver. Staaten gekommen ist, wurde genau nach amen'kanischcn Mustern hergestellt. Auch die Arbeiter, obgleich sie zumeist auS eingeborenen Italienern bestehen, folgen der Leitung von Amerikanern, die übrigens über die Leistungsfähigkeit ihrer Gehilfen nur lobend sich auszusprechen wissen, j Herr Carlo Gardini ist nicht der Ansicht, daß die italienische Petrolcum-Jn-dustrie berufen sein wird, der amerikanischen große Concurrenz zu machen. In der ersten Reihe ist das Product der italienischen Brunnen nur gering. Es ist

bisher noch nicht gelungen, auch aus dem besten italienischen Oelbrunnen mehr als fünf Barrels Ocl täglich zu gewinnen, und auch in diesen Brunnen sank die Production im Laufe der Zeit auf zwei bis drei Barrels herab, ohne sich wieder zu steigern. j Auch die Kosten für daS Drillen sind sehr bedeutend, da man in der Regel 1500 bis 1000 Fuß tief bohren muß, ehe man überhaupt auf Oel stößt. Dann ist der Erdboden sehr locker, und eS erfordert viele Röhren und viele Zeit, um den Ein stur; der neugegrabenen Brunnen zu verhüten. Die Herrichtung eines jeden einzelnen Brunnens kostet 4000 bis 000, von den Maschinen, Gerathen und Röhren ganz abgesehen. Der schwerste Punkt' jedoch, den die Petroleum:Jndustrie in Italien zu überwinden hat, besteht darin, daß eS sehr schwer fällt, das zu ihrem Betriebe nothwendige Capital aufzubringen. Die Italiener sind im Allgc..einen keine sehr großen Freunde des Bergbaues und find durchaus nicht geneigt, ihr Geld und ihre Zeit für ihn herzugeben. Auch die anderen Völker Europas hegen für die MinenrJndustrie keine große Reiqung. Es fehlt demnach fast immer an Capital, wenn eS sich darum handelt, Acticn für Bergwerks - Unternehmungen zu verkaufen. Würde eS möglich fein, diesen letzten schmierigen Punkt zu überwinden, dann könnte sich die Pctrolcum-Jndustrie JtalienS bald zu einer großen Blüthe entwickeln. Spuren von Petroleum trifft man dort auf einem sehr ausgedehnten Gebiete an. und zwar nicht nur an den Abhängen der Appeninen, sondern auch sonst in der Umgegend von Genua, Voghcra, Piacenza, Parma, Modena, Bologna und tief bis nach Sicilien herab. Die Petrolcumqucllen sinden sich ebensowohl auf dem Abhang zum adriatifchen, wie zum mittelländischen Meere vor. Die zuletzt gebohrten Brunnen haben ziemlich lange angehalten. Auch die im Juli 1884 gebohrten liefern noch bis heute jeden Tag je zwei bis drei Barrels Oel. Seiner natürlichen Beschaffenheit nach scheint das Oel sich seit der ersten Bohrung durchaus nicht verschlechtert zu haben und es läßt sich sehr wohl zur Veleuchtung von Häusern sowie sogar zum Kochen in der Küche verwenden. Die Betriebskosten der Brunnen sind nur sehr gering. An jedem Brunnen ist nur ein Mann nothwendig, um das zugleich mit Salzwasser aus der Tiefe dringende Ocl von .der Obelfläche der Behälter zu schöpfen. Auch die Arbeitsfräste sind in Italien sehr billig. Das Petroleum in Italien unterliegt einem sehr hohen Einfuhrzoll. Ameri--konisches Petroleum kostet im gereinigten Zustande ohne Einfuhrzoll nur 20 Francs per Kilogramm, während seine Kosten mit dem Zoll für dieselbe Quantität 67 bis 63 Francs betragen. . Nach der Ansicht des Herrn Gardini kann allein amerikanischer Unternehmungsgeist und amerikanisches Capital der Pctroleum-Jndustrie Italiens zur Blüthe verhelfen. Vom Inlands. Fünfzehn Meilen südlich von Meridian im Staate Mississippi ist an dem Fuß eines Hügels eine Quelle entdeckt worden, welche eine Art Limonade sprudelt ; das Wasser enthält nämlich mehr Säure als Süßigkeit. Die canadische Regiern g hat für den Postverkehr zwischen Großbritannien und Japan auf der canadifchen Pacisic-Bahn Montreal und Vancouoer am Stillen Meer zu Hauptstationen gemacht. Man muß sich nur ju helfen wissen. In San Diego .in Californien haben die Bürger aus ihre eigenen Kosten drei Ertra-Clerks im Postamt angestellt und besoldet, um die sich über die Kräfte der dort vom Bunde angestellten Postbeamten anhäufenden Postsendungen zu erledigen. In der Nähe von Red ding in Ealifornien übcrsielen vor einigen Tagen mehrere Straßenräuber Nachts einen Omnibus., machten jedoch keine Beute, da der. Kutscher auf die Pferde loshieb, sodaß der Wagen im Galopp davonfuhr. Die Räuber feuerten mehrere Schüsse auf die Kutsche ab und ein Neisende? Namens Hendcrson wurde gctödtet. In Lincoln in Illinois war seit einiger Zeit eine Gesellschaft aus Ohio mit dem Bohren nach Gas beschäftigt. Vor einigen Tagen trafen die Bohrer in einer Tiefe von 620 Fuß aus eine starke Ader Wassers. Dasselbe kocht jetzt über den Rand des Bohrloches hinweg und droht, die ganze Gegend zu überfluthen. Ein donnerähnlichcs Geräusch wie das Rollen eines Eisenbahnzuges, schallt aus der Tiefe empor. Alter schützt vor Thorheit nicht. Der 74 Jahre alte Henry Schäsfner hatte sich in Pottsville in Penn sylvanien erst vor einem Jahre verheirathet, und zwar mit einer Frau, die 66 Jahre alt war. Dieser Tage aerieth er mit ihr in Streit und schon, ihr eine Kugel in den Kopf, worauf er sich.durch eine andere Kugel selber tödtete. Viel' leicht war der alte Bursche auf seine holde Ehebält'te" eifersüchtig .....

In New J o r 5 war der M i l-1 lionär E. G. Francklyn von Neuem zum Präsidenten der Horn Silvcr Mining Co." erwählt worden, genoß die Ehre jedoch nicht lange, da er noch an dcmscl- t ben Abend unter einer schwerwicaenden :

Anklage verhaftet wurde. Er wird nämlich beschuldigt, $500,000 von den Geldern unterschlagen zu haben. Francklyn behauptet, eine gekränkte Unschuld zu sein. Das Geld, das er angeblich unterschlagen haben soll, sei ihm nur von der Minen:Gescllschast geliehen worden. E i n j u n a e r M a n n i n B r o o kIrrn Namens Alfonio Philipps i st vor einigen Tagen von einem Richter in Jersey Eitv zu einer zweijährigen Hast im StaatSgefängniß zu Trenton vcrurtheilt worden. Philipps' junge Frau hatte sich einen Diamentring gewünscht, ihr Mann besaß jedoch kein Geld und hatte überdies keinen Verdienst. Trotzoem war er schwach genug, den albernen Wunsch seiner Frau zu erfüllen. Er fälschte einen Check, kaufte dafür einen Rinz und muß' jetzt für sein Vorgeben mit einer zweijährigen Hast im StaatsgesZnznisse zu Trenton büßen. Ueber eine Ehetragödie wird aus Frachville in Pennsylvanien berichtet: Mark Stinson und seine Frau, beide dem Trunk ergeben, hatten einen Streit miteinander, in Folge dessen Stinson seine Frau schlug. Sie flüchtete sich in ihre Wohnung und stürzte plötzlich aus einem Fenster deS zweiten Stockwerks auf den unten befindlichen Zaun, auf den sie stch auffpießte. Der Gatre wurde verhaftet. Da man Blutflecken im oberen Stockwerk fand, so nimmt man an, daß Stinson erst seine Frau schlug und dann zum Fenster hinausstürzte. Er besindet sich jetzt in Has"t. Im Oktober des Jahres 1334 hatte ein Mann Namens David Roberts in Weit Libertn in Kentucky einen gewissen I. L. Kendall erschlagen und war wegen des Mordes vergastet worden, eö gelang ihm aber, sich seiner Strafe durch die Flucht zu entziehen. Seitdem lebte er unter einem angenommenen Namen im Westen, bis vor Kurzem der Sohn des Ermordeten dem Flüchtling, der jetzt bereits 70 Jahre zählt, aus die Spur kam und feine Verbaftung veranlaßte. Jetzt ist David Roberts von dem Kreisgericht zu Morgan County in Kentucky wegen jener Mordthat u lebenslänglichem Zuchthaus verurtheilt worden. :ui der 55?tsHs?5 lF: s r r : 5 in der Nähe von Waterbury in Connee, ticut wohnte ein überspannter alter Fa?' mcr, John O'Maloney, der einsam als Junggeselle lebte. Er hatte sein gan;cs Leben lang hart gearbeitet und mujztc sich ein kleines Vermögen erspart haben; seine Freunde warnten ihn stets daoor, seine Ersparnisse im Hause zu behalten oder qar mit sich herumzutragen, und riethen ihm, daS Geld in der Bank anzulegen. O'Maloney lächelte stets bei diesen Warnungen und Rathschlägen verschmitzt ; er wußte eS besser, w.o seine ndischen Schätze verborgen waren. Vor sechs Wochen starb er ; es wurde nach seinem Gelde gesucht, aber Niemand konnte cS finden. Vor einigen Tagen befanden sich zwei Männer aus Morris in der Umgegend auf der Jagd und schössen ein Eichhörnchcn an. Die Jäger verfolgten die Spur und sahen das Thier in ein Kästchen schlüpfen, welches hoch anf einem Baume zwischen dn Zweigen angebracht war. Einer der Männer kletterte mit großer Schwierigkeit auf den Baum und erreichte, den Kasten; derselbe wurde, nachdem das Schlupfloch verstopft war, herabgeholt, geöffnet und was fand man? Das todte Eichhörnchen auf einem Haufen zernagter Banknoten, von denen auch nicht eine einzige unversehrt war, liegen ; es ward die Summe von wenigstens 85000 zusammengerechnet. Das Häuschen des Eichhörnchens hatte dem geizigen Farmer Maloncy als sparbank gedient, und das Geld war damit dm Verderben geweiht. Ueber die Verhaftung eiiieS naturalisirten Bürgers der Ver. Staaten wegen Nichterfüllung seiner Militär? Pflicht in Deutschland wird Folgendes ans New Dork gemeldet: Dem Oberkoch Valthaser Arunner im Asto? House" wurde die telegraphische Nachricht zu Theil, daß sein Bruder Adam, der von hier aus eine Vcsuchsrcise nach Bitsch in Lothringen gemacht, dort von den deutschen Vebörden wegen Nichtcrfüllung seiner Militärpflicht verhaftet worden sei, trotzdem er mit seinem amerikanischen Bürgerschein und seinem Paß versehen war. Die beiden Brüder wanderten, wie Valthasar angibt, vor neun Jahren aus Lothringen aus und erlangten hier im Jahre 1834 ihre Vürgerpapiere. Mam erhielt eine Stellung als Oberkellner in Delmonico'ö und stattete vor drei Jahren seinen Eltern in Loth: ringen einen Besuch ab. ohne irgendwie molestirt zu werden. Vor vier Wochen erhielt er ciaen Brief des Inhalts, sein betagter Vater sei schwer erkrankt, und er machte sich sofort auf die Reife nach seiner Heimath. Er wußte, daß er kurz nach seiner Abreise aus Lothringen vor drei Jahren ween Nichterfüllung seiner Militärpflicht zu einer Geldstrafe verurtheilt worden war. und versah sich des? halb mit seinem Bürgerpapicr und einem Paß. Nach seinem Eintreffen in Bitsch ließen ihn dort die Behörden zwei -Wo-chen lang in Ruhe, bis schließlich seine Verhaftung erfolgte. Der hier wohnende Bruder Valthasar, welcher erklärte, Adam sei erst 17 Jahre alt gcwesen, als er auswanderte, um sich der Wehrpflicht zu entziehen, sandte sofort ein Telegramm an den Gesandten Pendleton nach Berlin, den er darin ersuchte, sich seines Bruders anzunehmen, auch wandte er sich an den Staatssecretär Bayard mit dem Gesuche, die Frcilassung Adam's seitens der deutschen ReI gierung zu erwirken." Vom Auslande. Untet dem Titel ..Anti, semitismuS" ist eine- kleine Schrift aus der Feder des österreichischen ReichsrathSAbgeordneten und Suverintendenten Dr. Theodor Haase erschienen. Der Abschnitt Antisemitismus und Christenthum" beschäftigt sich vorwiegend mitTübring, der sich durch seine leidenschaftlich; Unduldsamkeit seine Position an der Ver-liner-Universität zerstört' hat. Herrn Dühring, der (eine Autorität erkennt, aii seine eiaene und jeneöalilei'S. führt

Haase den geistvollen Auösprucy ncri's entgegen ; Nichts kennzeichnet besser die kleinliche Leidenschaftlichkeit, in welche ein so großer Denker wie Dühring sich da hineinredet, als dessen Antij'emitiömuZ. der nichts Anderes ist, als die Rcalisirung d?s Daseinkampfcs im vcrwerflichstcn Sinne. Was würde aus ihm selbst werden, wenn eines .Tages Galileo Galilei, der Einzige, den er aanz netten laut, auf den er sich aber

j auch allein stützt, als ein Galiläcr ans j Galiläa sich herausstellte?" Von Tühring rührt das Wort her: Ein Christ, wenn er sich selbst versieht, kann kein emsthaftcr vollständiger Antisemit sein", und der erwähnte Abschnitt ist dem Nachweise gewidmet, daß dieser AuSspruch Dülring'S durchaus begründet ist. Vom christlichen Standpunkte aus", schreibt Haase, kann der Antisemitismus immer wieder nur als eine Verhöhnung der cwigen Grundwahrheiten des Evangeliums, als eine Versündigung an der christlichen Moral, alö eine Verleugnung des Ur sprungcö des eigenen religiösen Bekennt- , nisses, alö eine Verletzung der Pietät, welche wir der'Pcrson des Erlösers und seiner Apostel schulden, als eine Erniedrigung deS eigenen Gottesdienstes an gesehen werden." Der letzte Abschnitt bespricht die antisemitischen Kampfmittel" unter welchen die Verlogenheit den ersten Platz einnimmt. Im angeblichen Kampfe für die Sittlichkeit und gegen die : Corruption", sagt Haase, wird gelogen, oan tue udanoe, welche von den gespro chenen Lügen widerhallen, und daö Papicr, auf welchem sie gedruckt zu lesen sind, schamroth werden möchten." Un ter Anführung einer Serie handgreiflichcr Lügen führt Haase, den Nachweis daß der Antisemitismus selbst in Corruption das Acußcrste leistet, ja die verkörperte Corruption ist." Sehr treffend bemerkt Haase: Daß daS antisemitische Haberfeldtrciben Dimensionen annehmen konnte, welche nachgerade die öffentliche Ordnung gefährden, läßt sich nur darauS erklären, daß diejenigen, welche in erster Linie dazu berufen waren, aus den verschiedensten Gründen eS unterlassen haben, energisch genug dagegen aufzutrcten. Warum soll man in Wien, Berlin und anderwärts die freiwillig dargcbotenen Stimmen der Antisemiten nicht mitnehmen, weil diese Herren nun einmal die Schrulle haben, immer über die Juden zu schimpfen? Andere Stimmen kosten ja viel mehr als daS Bischen Con, vcninz, womit sich die Antisemiten genügen lassen." D i e N e m c s i S, w e l ch e den Verbrecher ereilt, braucht mitunter hierzu sehr viel Zeit. Nach mancherlei Irrfahrten ist dieser Tage ein Pariser Gauner endlich vor dem Zuchtpolizcigericht von dem verdienten Schicksal ereilt worden. Leon Pailler war als Vankdicner bei der Looiöts f?un6ralo angestellt; an einem schönen Äugusttage des Jahres 183 fand er es nicht für nöthig, mit seiner vollgefüllten Geldtasche in's Bankgebäude zurückzukehren, er sandte durch einen Dicnstmann seine Livrö zurück und nahm das Geld mit sich. Eine Weile hindurch lebte er in Paris verborgen, doch eines Tages lernte er eine schöne Portiörin kennen und machte in Gesellschaft derselben, unter der Firma neuvermähltes Ehepaar", eine Reise nach Nizza. ' Bald gefiel es ihm dort nicht mehr, und eine italienische Schönheit, die er kennen lernte, führte ihn nach Monaco, wo er von den hunderttausend Francs, die er der Gesellschaft entführt, 37,000 Francs am Roulette verlor. Nun beschloß er, ein solideres Leben" zu beginnen, und kaufte sich in Ventimiglia eine reizende, von Palmen beschattete Villa, in welcher er sich einen, aus sechs Damen bestehenden Miniatur-Ha-rcm einrichtete, der von einem echten schwarzen Ricsenneger bewacht wurde. Eines Tages brannte der Sceger durch, und mit ihm verschwanden 15,000 Frcs., die sich Pailler für seine alten Tage zu, rückgelegt. Den gleichen Flug in's Weite nahmen in kurzen Zwischenräumen auch die sechs Harcmödamen, und jede raubte beim Scheiden einen Theil der Wcrthobjccte ihres Gebieters. Als letzte verschwand die mandeläugige Suleika, rects Marie Giotti, ein römisches Vlumenmädchen. All' diese Unglücksfälle verleideten Pailler den Aufenthalt in Italien, er verkaufte die Villa wieder und ging mit 20,000 Frcs., seinem gesammtcn Vermögen, nach Barcelona. Dies Geld aber, das er unter dem Parquetboden seines Zimmers versteckt hatte, wurde ihm gestohlen; der unglückselige Pailler wurde vor Hunger und Elend ohnmächtig in den Straßen Barcelonas aufgefunden und den französischen Gerichten ausgeliefcrt. Bei der Gerichtsverhandlung sagte er melancholisch: Meine Herren, ich habe aus meiner Reise mindestens fünfundzwanzig Personen rennen gelernt, die weit schlechter waren als ich!" Heiter sagte der Präsident: Wir glauben ohnehin nicht, daß die Herrschaften, die Sie bestohlcn, mit hohen Orden ausgezeichnet werden; die meisten dürfte ihr Schicksal bereits ereilt haben." Der arme Pailler wurde zu vier Jahren Gefängniß verutheilt und bittet den Präsidenten nur um die Erlaubniß, in der Zelle feine ReiseErinnerungen schreiben zu dürfen. In Havre wurden kürzlich Versuche mit einem neuen elektrischen Boote gemacht, welche sehr günstige Resultate lieferten. Die dabei in Vcrwendung gestandenen Accumulatoren sind fünfmal höher an Spannkraft, - als diejenigen, welche bei der Volta" in Gebrauch waren, als sie vor einiger Zeit in drei Stunden fünfzig Minuten von Dovcr nach Calais fuhr. Ein Augenzeuge berichtet: Die Probefahrt des neuen Bootes mit elektrischer Triebkraft war bewunderunaswürdig. Es war ein prächtiger Anblick, als eö sich sicher und ruhig i urch das Wasser bewegte ; ohne Mast, ohne Rauch und Rauchfang, kurz ohne alle äußeren Zeichen, ohne die man sich ein Schiff nicht vorstellen und noch weniger in Bewegung denken kann. Die Admiralität hatte eine Schnelligkeit von sechs Knoten durch , drei Stunden und . zehn Pferdckräfte stipulirt. .Die Probefahrt ergab sechseinhalb. Knoten durch I r - , . i. - i. n mz suns.runoen mn ziovli H),cti;euu,ien, wobei aber am Ende , dieser Zeit noch nicht die ganze vorräthige 'Elekti.icität, verbraucht war. Den folgenden Tag legte !.daS Boot den Weg nach Tancarville und retour, eine Streck von 45 Seemeilen.-

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