Indiana Tribüne, Volume 11, Number 38, Indianapolis, Marion County, 26 October 1887 — Page 1

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I 11. Sfsiee : Ho. 120 Oü OZartzland Strsße. s itir; S KNUZner 38. Vadiauapolls, Zoviaoa, Mittwoch, dos s. Oktober i87.

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Q e t t e , u f i t e n ' Washington. 26 Okt. WärmtreZ Wette.?. Kohlenmangel. Sprin gfield, Jll.. 2 Oktober. Wegen ttohlenmangtl in Folge diS Streiks rnuttrn die öffentlichen Schulen geschlossen werden. - Dr. Nächtig all'S Leiche. Paris, 26. Oltsbr. Es wird beab. NZztiat. die Leiche deZ AfrikaforscherS Dr. Nachtigall von Camp PalmaS nach meran. dem Lande seiner ersten Ent deckungen zu bringen und ihm irgendwo an der Küste ein Denkmal zu seben. Diebttahk. London. 26 Okt. Montag Nacht wurde in die Wohnung der Ädelina Patti eingebrochen. Eine Quantität werthvoller Juwelen wurde gestohlen. Ebitorielles. Den letzten Berichten nach zu ur theilen, müssen die Sozialdemokraten bei den Landtägswahlen in Sachsen ziemlich erfolgreich gewesen sein. Die Art und Weise wie man den Arbeitern begegnet, ist überall dieselbe ; ob Republik oder Monarchie: eS ist alles Eins. Während der letzten Reichstags Wahl in Deutschland nahm die Polizei ihre Zuflucht zum Saalabtreiben". Ob nun die New Jorker Polizei das Saalabtreiben" von der deutschen Poli zei gelernt hat, oder ob sie selbst so sindig" war, genug die Central Labor Union, welche eine Protestversammlung einberief, konnte keine Halle für diesen Zweck bekommen. Die Polizei hatte nämlich den Hallenbesttzern mit Entzie hunz der Lizens gedroht, wenn sie ihre Halle für den besagten Zweck hergeben. Die Poltzeicommissäre leugnen dies zwar, und eS mag ja wohl fein, daß sie nichts davon wußten und daß ihre Miethlinge auf eigene Faust handelten, aber die Thatsache ist da und z?igt, daß gerade wie in Europa, so auch bei uns, die Polizei das Wttkzeuz der Machthaber ge genüber dem Volke ist, und daß sie sich zu den gemeinsten und schmutzigsten Diensten gebrauchen läßt. Eine Correspondenz zwischen dem Gouverneur Gray und dem Sheriff von Carroll County wegen des in Delphi dieser Tage vollzogenen LynchgerichtS macht im Augenblicke viel von sich reden, ob. wohl sie im Grunde genommen eine lächerliche Affaire ist. Der Sheriff ist ein von dem Gouverneur ga.iz unabhängiger Beamter und der Gouverneur hat auch nicht dle geringsten Machtbefugnisse, welche ihn befähigen könnten, ein Lynch verfahren zu verhindern. Was er also in dieser Beziehung schreibt oder spricht, ist rein für die Katz, wie man zu sagen pflegt. In dieser Beziehung spielt ein Gouverneur dieselbe lächerliche Rolle, die in Europa ein stolzer Adeliger spielt, der kein Geld hat. Mit dem AuSdruck : Ein Titel ohne Mittel" macht man sich lustig über ihn. Und in der That giebt es nichts Lächerlicheres, als wenn Jemand als Beamter das Maul weit aufreiht, ohne in der Angelegenheit die geringste Autorität zu haben. Die Folge war auch, daß der Sheriff den Gouverneur ganz ge hörig ablaufen ließ. Der Fall wäre an sich allerdings eine ganz unbedeutende Episode, wenn er nicht auf die Thatsache aufmerksam machen würde, daß hierzulande kein Beamter unter. genüzendir Controlle steht, und daß jeder Beamter sozusagen ein Souverän in seinem Amte ist, vom Präsidenten herab bis zum lumpigsten Eo.istabler oder Polizisten. Die Folge davon ist, daß jeder Veamter sich alVe möglichen Uebergriffe, Ver nachlässizungen und Ungehörigkeiten erlauben darf und dem Bürger kein anderes Hilfsmittel übrig bleibt, als ein langwieriger kostspieliger Civilprozeß. Die Angelegenheit der Anarchisten besindet sich jetzt vor dem Oberbundesgerichte. Eines der neuen Mitglieder deS Gerichtshofes heißt Field. Man wird sich erinnern, daß vor längerer Zeit der Congreß ein Comite einsetzte, um die Angelegenheiten der Pacisic Bahn zu untersuchen. Vor Kurzem saß dieses Comite in San Francisco und ver hörte den Eisenbahnkonig Sansord, den Präsidenten der Bahn. Derselbe wurde aufgefordert, gewisse Bücher und Papiere vorzulegen, er weigerte sich aber, weil er sich nicht selbst mkriminiren wollte. Daö

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Comite wendete sich darauf an da? Bun deSzericht mit der Bitte, dasselbe möge Stanford zwingen, die gestellten Fragen zu beantworten und die Bücher und Pa Piere vorzulegen. Richter Field wies daS Gesuch ab und sagte : Unter allen bürgerlichen Rechten sind nur wenige von größerer Wichtigkeit und nothwendiger für den Frieden und das Wohlsein deS Bürgers, als daS Recht der persönlichen Sicherheit. Und diesiö begreift nicht nur in sich den Schutz seiner Person gegen Angriffe, sondern auch die Unantastbarkeit seiner Privatangelegenheiten die Sicherheit feiner Bücher und Papiere vor der Jnspizirunz und Einsicht nähme Anderer. Ohne die Gewähr leistung dieses Rechtes würden alle an deren Rechte die Hälfte ihreS Werthes verlieren." Zur Bepätigung dieser Ansicht citirt der Richter sodann die Entscheidung deS Oberbundesgerichts in dem Boyd'Fall. Die Quintiffenz dieser Entscheidung ist. daß cs gegen die Verfassung der Ver. Staaten verstößt, eine angeklagte Per son zu zwingen durch Produzirunz ihrer Bücher oder Papiere, Zeugniß gegen sich selbst abzugeben. Solch' erzwungenes Velastungs-Zeuzniß", heißt es in jener Entscheidung, welches einer unter Eid besindlichen Person abgerungen wird, oder die erzwungene Auslieferung ihrer Pri vatbüchcr oder Papiere, in der Absicht, sie (die Person) dadurch eines Verbrechens zu überführen, verstößt gegen die Grund sätze einer freien Regierung ; es ist ab scheulich (adnorrent) und unvereinbarlich mit den Einrichtungen des Englän ders, und es ist eine Niederträchtigkeit, vor der der Instinkt des Amerikaners zu rückschreckt ; es mag den Zwecken despo tischer Mächte angemessen sein, aber in der reinen Atmosphäre politischer und per fönllcher Freiheit kann ein solches Ver fahren nicht bestehen " Nun, dem Oberbundeszerichte liegt jetzt in dem Anarchistenprozesse ganz genau dieselbe Frage vor. Unmittelbar nach der HeumarktAffaire hielt die Polizei Haussuchung ohne Warrant bei all den Angeklagten. Die Polizei erbrach den Pult des August Spies und die in dem selben vorgefundene Privatcorrespondenz wurde bei dem Prozesse als Beweismaterial benutzt. Das Gleiche geschah mit Büchern und Gegenständen, welche bei den anderen Angeklagten gefunden wur den. Diese Thatsache ist einer der Punkte, auf welche .sich die Vertheidigung stützt. Sie hält die Prozeßführung für unge recht unter dem 14. Amendement der Bundesverfassung, weil in dieser Weise mehrere der Angeklagten gezwungen wurden, indirekt' gegen sich selbst zu zeugen, ein Verfahren, das dieses selbe Gericht früher als unvereinbar mit politischer und persönlicher Freiheit erklärte, welche Ansicht noch kürzlich ein Mitglied dieses Gerichtsbofes in dem Falle Stanford's aufrecht erhielt. Jetzt sind wir nur neugierig, ob in die sem Lande gleiches Recht für Alle gilt, oder ob das, was einem Eisenbahnkönig gegenübe? unvereinbar mit politischer und persönlicher Freiheit ist, einem Anarchisten gegenüber zu Recht besteht. In der That, wir sind sehr neugierig. DrahtnachriHteu. Die Cberokee-Unruhen. T a h l e q u a h , Jndianerterritorium. 25. Okt. Mai bifünU t. tab die gestern erfolgte Ermvr)ung van B. H. Stone, dem HtrauSgeber M Tahlkquah Tele arap!T, zu einem Bürgirkrieg in der Cherokti'Nation führen wird. Die Tragödie war die Folge eines der bitiersten politischkn Kämpse. Die beiden Parteien in der Eherokee-Nation die Nationalisten, unter Führung deS halb' blutJndianerS Rabbitt Bunch. und die Reforlnpartti, unter Führung eines Wci ßen Namens Sam May?, stnd jetzt heftiger als je an einander. Stone war eines der Häupter der Refcrmpartei und seine Freunde sind fest entschlossen, seine Ermordung zu rächen. Seit den letzten Wahlen für da? Amt des EhiefS hat der Streit eine so unheimliche Form ange nommen. Bei der ersten Stimmenzäblung kam süe den Reformer MqZS eine Mehrheit von 13Z Stimmen he:auS ; die an dere Partei, welche die Zügel lange Jahre jn Händen gehabt halte, kreischte über Betrug; eS wurde eine nochmalige Zah. lung vorgenommen und bei dieser soll ein Stimmkasten gestohlen, nach einer Privat wohnung gebracht und dort .gestopft' worden sein. DaZ Resultat war, dak letzt Bunch süe erwählt erklärt wurde. Darod surchtbare Aufregung bei der an

deren Faktion. Der ermordete Stone hatte am meisten über die Schwindeleien

derBunchianerloSgedonmrt. Der Wahl streit soll morgen über eine Woche vor daS Council zur Entscheidung kommen, man sürchtet aber, daß eS schon vorher zu einem blutigen Parteikampse kommen wird. Einstweilen ist Jedermann be waffnet und die höchste GerichtZ.Jnstanz wird wohl die Schrotflinte sein. 5k. o. L. Chic ago. 25. Okt. Assembly No. 1307 hatte heute eine lange Versammlung. Die Slimmung war eine äußerst bittere, und die Meisten waren der Rebellion ge gen Zar Powderly günstig. Eine Abstimmung über den Antrag au? dem Orden zu treten, wurde nicht vorenom men, aber ti wurde bescklossen, sich mit dim kürzlich ausgestellten provisorlschen Comite in Berbinung zu setzen. Der Streik der Kohlengrüber. B i n c e n n e S, Ind.. 25. Oktober Die Situation in Washington, Daviek County, wird immer ernster. Wenigstens die Hälfte der Bergleute ist ganz und gar fortgezogen, und die andern behaupten unter keinen Umständen nachgeben zu woller. Ihr Verlangen ist ein vollständig gerechtes. Sie beanspruchen denselben Lohn, der anderwärts in der Gegend be zah't wird und halbmonatliche - Aus zalung. DerStreik der Kohlengräber in Pennsylvania. ' PittSville. Pa. 25 Ock. Die Streiker in dir Lehigh Gegend stehen fest. Unterstützungen laufen reichlich ein. Heute wurden Z5.000 empfangen. Typhusfieber in Cincinnati. Cincinnati. 25. Okt. Cta sünf hundert Personen stnd hier am TypduS sieb er erkrankt und die Krankheit breitet stch rasch auS. Die Kohlen grübe r. P ittS bürg. 25. Okt. Ein Versuch ist im Gange, sämmtliche Kohlengrüber im Lande in einer einzigen Organisation zu vireinigen.' ES giebt etwa 250.00 Kohlengräblr im Lande, davon kehören 50.000 zur MinerS' National Assembly der KnigttZ of Labor und 14,000 zur Federotion of MinerS. Ver Nadel. Ganz amerikanisch. ' Leipzig 25. Olt. Die bish:rige Untersuchung deS PankerctteS der .DiS conto-Bank haben ergeben, daö seitdem Jahre 1832 die Bilanzen der Bank gc fälscht wurden. Hr. Jerusalem, einer der auSgerissenen Direktoren, wurde in Mainz verhafttt. Socialistenverfolgung. Leipzig, 25. Okt. Hier sind wieder 17 Socialdemokraten ausgewiesen wor den. Die sächsischen Wahlen. Dresden. 25. Okt. Die osficikllen Berichte über die Landtagöwahlen erge den. dak der nächste säckstsche Landtag solgendirmaßen zusammengesetzt sein wird: 46 Conservative. 12 Nationolli berale. 16 Deutschfreisinnige und 5 So cialdemokraten. (In einer früheren Dc vesche hatte eS geheiben. die Socialdemo kraten hätten nur einen Candidaten durchgtbraclt). Nach den. Angaben des (amtlichen) .Dresdener JournalHaben die Socialdemokraten 12 47C Stimmen erhalten, gegen 2.474 im Jahre 1831. Darin liegt keine Abhilfe. L on don. 25. Oktober. Die beiden kür, lichen Tumulten der Arbeitslosen ver hafteten Leute sind zu je 3 Monaten Hast veruitheilt worden. Einer der Männer, welche dle gestrigen Unruhen an und in der Westminster Abtei verursachten. der2ZZährige Strau benfedkrRelnier George Buduett. wuide heute im Bowstr.Pslizeigericht zu ein.r Geldstrafe von ö Pfund verurtheilt. Der CanonicuS Prothero bezeugt?, daß. als er mit dr Predigt begonnen, Budgett aus gerufen labe: .Geben Sie die Hälfte Ihres SalärS heraus. Sri v'rd ter , und dann reden Sie von Wohl thaten für die Armen!" Als die Polizei ihn dann fortbringen wollte, wehrte er stch verzweifelt. SchissSnchricdteu. Angekommen in : Hamburg: .Gellert' von New Yerk. New Vor k: .Elbe' von Bremens .Westernland" von Antwerpen. Q u e e n S t o w n : .Spain" von New Vo,k. Wenn Jemand von Rbeumat Smuö geplagt ist, fo sollte er nicht verzagen. Eme emztge Flasche von dem berühmten Salvation Oel, richtig angewandt, wirr, in den -meisten Fällen diesen Plagegeist verlreroen.

i e si g e s. Neue Klagen Luttia Finn gegen George W. Finn; Scheidungsklage. Die Leute heiralhlten in 1SS0. Vor zwii Jahren hat nach An gäbe dkrk!ägerin der Mann seine Freu und sein Kind verlassen und nicht mehr für dieselben gesorpt. Sie verlangt auch $50) Alimente. .Valamkr?se Leach gegen Lucy Leach; Scheidungsklage. Kläger giebt an, daß seine Frau ihm trotz seines poetischen Na mens untreu wurde, uNd k aJ er ste deshalb verlassen Hit. . Alina M D. Polt.'k gegen die Jndia napoliS & Vizcennks Eisenbahn Co. SchadtNklsatzklaie auf $U)000. Ihr Gatke William D. Porter sil im letzten Juli von einem Zuge und wurde ge töntet. .Alice C. Hammond gegen WillZam A. Bell. Klage auf Theilung von Grund eigenthum. Ollie A. Claud gegen Burton S. Cland. . Scheidung? Klage. Crand : Grausame Behandlung und Trunkenheit. Alice C. Ha-nmond gegen Wiliam I. Quickiey u. A. K.'aze auf Theilung von Grundeigenthum. t& 43 Fälle von DipU!,:ria jetzt in der Stadt. Mumo'S Ciaarrenladen kenndet stck in Ns. 199 Ost Woibinaton Strafte. DaS StaatshauS ist setzt voll ständig slrig. ES hat $i93ü.UX) ge kostt. also $20.000 weniger als Ursprung lich dasür auSaesetzt war. Vom Auslande. G rav ft z ne vcrwayrr sich entschieden gegen jeden Pcrsonalkültus. Als er letzter Tage eine Deputation von Kidderminstcr durch seine Bibliothek führte, nahm eines der Mitglieder ein Homerule-Pamphlct vom Fußboden auf und bemerkte, das; er und seine Freunde Gladstoniancr wären. Gladstone beanstandcte sofort den Ausdruck und verwahrte sich dagegen, dajj sich die Liberalen Gladstoniancr nennen sollten. ' Er sagte, er könne nicht bcgrcifcn, daß sich eine so riesige Gewalt und eine so weitreichende Politik, wie sie die Liberalen besaßen, an einen persönlichem Namen anklammern sollten. Als darauf Herr Willis sagte, daß die gegenwärtige Politik der Liberalen das Resultat der humanen Gefühle Gladstonc'S gegen Irland sei und sie alle gegenwärtig ebensowohl Gladstoniancr, wie Liberale seien, cnviderte Gladstonc, daß cs doch ein Fehler sei, den Liberalismus als etwas PersonlicheS aufzufassen und er nicht umhin könne, dagegen zu protcstircn. Das e r st e j a p a n c s i s ch e Grabdenkmal in Berlin ist kürzlich ans dem Jnvalidcnkirchhof in der SchgrnHorststraße errichtet worden. ES ist dem im Sommer dieses Jahreö dort verstorbenen hohen Beamten gewidmet, von dessen Bestattung die Zeiningen seiner Zeit Mittheilung machten. -An dem Kopfende des Grabhügels erhebt sich auf einem auS unbehauenen FelSstcinen gebildeten Sok? kcl ein hoher Obelisk auS polirtcm Syenit, dessen oberer Theil bis zur Spitze mit japanesischen Schriftlichen in reicher Vergoldung bedeckt ist. Am unteren Theile stehen gleichfalls incrgols deten Buchstaben die Worte: hc'suke Oku, kaiserlich japanesischer Geheimer Oberrcgierungsrath, gestorben am Jl. .li 1837." Eine ehemalige Eollegir dcS. verstorbenen Künstlers MatraS, di eS vorgezogen hat, als .Schloßfrau in den Bergen Steicrmarks zu leben, sendet der W. A. Z." folgende gute Worte" aus dem Leben MatraS': Sur Zeit seincs höchsten Glanzes proponirte ihm seine Schwester, er möge doch die Mutter nach Wien kommen lasten, damit sie ihn einmal spielen sehen könne. Um keinen Preis!" rief A!atras, meine Alte schlagcrt die Hand' nbcr'n Kopf z'sammen und sagcrt: Dn Lump, wannst mir g'folgt hättest, warst jetzt scho' Spei: setrager oder gar Zählkellner und müßt' Di not von dö Lcut' setzt auslachen lassen." Bei einer Galavorstellung mit der Fatinitza" sah man in einer Parterreloge zwei breite Hökerinnen vom Raschmirkte mit flammenden Gesichtern sitzen. Ter Hof war anwesend, und die ungewohnten Logengäste erregten einiges Aufsehen. Man wußte, daß Matras die Loge zu seiner Verfügung gehabt und stellte ihn wegen der Verwendung zur Rede. Ja, wißt's," sagte er, ich bin über den Markt g'gangen und da hab' ich den vielen Spargel gesehen, den mein Leopold" so gern ißt; Geld hab' ich keins g'habt, so bin ich hingegangen und hab' den Kräutlcrinnen g'sagt: DaS Theater ist ausverkauft, daS ist die letzte Loge, für an Bund Spargel und an Butter is' zu haben, Scmmctbrösel sind e zu Haus; nun und daS Geschäft ist zu Stand gekommen." Eine bekannte Wiener Lcbcdame ließ Matras eines Abends zu sich laden und begann die Con versatio-.l damit, daß sie ihm übcrschwcttg: liche Complimente über seine Leistungen machte. Matras, der sich dabei langroeittc, meinte phlegmatisch: Gnä' Frau, fangen wir beim fünsten Akt an, und schenken wir uns die ersten vier."

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