Indiana Tribüne, Volume 11, Number 36, Indianapolis, Marion County, 24 October 1887 — Page 1

J 1 . -V L L ZShrgZJZ 11. Osflee : No. 120 OS OiarölWd GtrHe. Unmer 36. Asdisnspolio, Joblaoa, Montag, den su. Oktober SS7.

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AsueS per Telegraph

W t t e r - u f t t e n. Washington. U. Okt. KSIttttS, schönes Wktte.r. Schwere Stürme. Buffa lo. 21. Oktob. Dkr gtstrige Sturm blies mehrere Häuser um. Clev eland, 24. Okt. Zehn Meilen östlich von hier wuide ein grokeS Schiff durch den Sturm an die Allste geschleu dert. Der Mannschaft droht Gefahr zu irtrinken. Marquette, Mich.. 24. Okt. Der gesikige Sturm hat großen Schaden argerichtit. Das Schiff .Alva Bradley . sowie der Schooner .Shkrman- gingen unter. Während des Sturmes fchncite es heftig. Ebitorielles. Man lise die Berichte über die gestrige Versammlung der unbeschäftigten Arbeiter in London und man wird wieder zu der Ueberzeugung kommen, daß die einzigen Ruhestörer in der Welt die Polizisten sind. Etwas ganz Neues! In Washington bocotten die Frauen diejenigen Geschäftsleute, welche Gesuche um Wirthschaftslizensen unterschreiben. Der Boycott wurde bisher stets als unamerika nisch" bezeichnet. Es wäre interessant zu wissen, ob diese Art des Boycotts von unseren Prominenten" auch für uname rikanisch gehalten wird. In New Jork gehört eS jetzt zur eleganten Mode, daß man den Pferden die Schwänze abschneidet. Das ist eine infame Grausamkeit. Wenn im Som mer die Insekten die Pferde peinigen, dann sollte es zur Mode werden, daß sie auf elegante Weise scheuen und doch wir sind nicht so grausam, wie die Reichen. Es geht doch nichts über Law and Order" und eine Metropolitanpoliz-i. Wir vermuthen, daß der Polizeisuperintendent es bereits erfahren Hit, daß Samstag Nacht nach 11 Uhr ein Street cardriver todtgeschlagen, und daß einem andern die Geldbüchse geraubt wurde. Vielleicht hat er seitdem auch in Ersahrunz gebracht, daß im Geschäfte von Charles Mayer & Co. der Geldschrank ovn Spitzbuben gesprengt wurde. Wir sagen vielleicht" denn man kann doch wirklich nicht im Ernste verlangen, daß die Polizei sich um solche Kleinigkeiten kümmert. Nach 11 Uhr Nachts hat die Polizei Wichtigeres zu thun. Man denke ! Wenn um diese Stunde noch eine Wirthschaft offen wäre, welch schreckliches Unheil könnte daraus für die Stadt erwachsen! Was ist gegenüber solch wichtiger Sache an dem Leben eines lumpigen StraßenbahndriverS gelegen? Der Mann hatte Weib und Kind pah ! was liegt daran ? Laß sie betteln gehen. wenn sie hungrig sind !" Die Polizei kann sich nicht um hungrige Weiber und Kinder bekümmern, sie hat um die Wirth schasten herumzuschnüffeln. Das Journal" brüstet sich heute da mit, daß die Polizei so streng auf die Wirthe aufpaßt. Elende, erbärmliche Heuchelei ! Das Blut deS armen ermor deten Streetcardrlvers schreit zum Him mel. Die Polizei und die ganze Mucker bände ist mit Schuld daran. Der erbärm lichen Muckerei halber wird der Sicherheit der Bürger keine Beachtung mehr geschenkt ! Mordthaten, Einbrüche, Diebstähle kommen allnächtlich vor. Dank der Polizei und dem Muckerthum, dem sie dient. Das sind Zustände, wie sie der Fanatismus geschaffen hat, gegen welche die Bürger in öffentlichen Versammlungen protestiren sollten. Die Versammlungen der unbe schäftigten Arbeiter Londons sollten doch Denjenigen, welche immer mit der hoch weisen Erklärung bei der Hand sind, daß I Keiner zu hungern brauche, der gewillt ist, zu arbeiten, zu denken geben. Cs kann keine thörichtere Phrase geben. All überall, auch in Amerika giebt es selbst in den besten Zeiten eine Menge Men schen, welche keine Beschäftigung sinden können. Wenn sich dies dann hie und da einmal durch eine Demonstration in auf fallender Weise kundgiebt, dann hat der Minister keinen anderen Rath, als den : Geht in's Arbeitshaus " und der Pre diger keinen andern als : Wendet Euch an die Wohlthätigkeitsgesellschaften!" Mit Recht riefen die Arbeiter dem reich besoldeten Prediger von Westminöer Abtei

zu: Wir wollen kein Almosen, wir wollen Arbeit !" Sage man nicht, in Amerika sei es an ders, als in England. Die Zahl der unbeschäftigten Arbiter ist auch in Amerika jederzeit eine riesige. Sage man nicht, die Leute wollen nicht arbeiten ! Schreibe nur einmal Jemand zur Probe eine Stelle aus und er wird sinden, wie massenhaft die Bewerber um dieselbe sich herandrängen. Es hat noch zu jeder Zeit Arme und Reiche gegeben, das ist wahr. Aber eS hat noch zu keiner Zeit Menschen mit ge funden Armen und gesundem Kopfe ge geben, welche, wenn sie arbeiten wollten, keine Gelegenheit zum Arbeiten sinden konnten. Diese Zustände wurden erst im letzten Jahrhundert durch unsere moderne Industrie geschaffen. Wie kann es auch anders sein ? Während auf der einen Seite mit Hilfe, von Maschinen die Dinge in unendlicher Menge erzeugt werden, bekommen auf der andern die Arbeiter bloß einen kärglichen Lohn, so daß sie von den massenhaft erzeugten Waaren nur verhältnißmätzig wenig verbrauchen können. Die Waaren bleiben

also übrig und es entsteht Arbeitslosigkeit. Dem Kapital ist aber mit der Arbeitslosigkeit nicht gedient, der unbeschäftigte Arbeiter bringt ihm nichts ein. Da gründen England, Frankreich und Deutschland um die Wette Kolonien in Afrika, damit ihnen die Schwarzen Hüte, Schuhe, Kat tun und Schnaps abnehmen und Elfenbein und andere kostbare Dinge dafür geben. Und dieweil der Neger am Congo im schwarzen Cylinder, in guten Schuhen und nackt im Frack herumläuft, müssen unsere Arbeiter im Winter frieren, weil sie keine Kleider und keine Schuhe haben. Solchen Zuständen aber hilft man weder durch mitleidige, wohlwollende Phra sen, noch durch Armenhäuser und Arbeits Häuser ab. Unsere Arbeiter hungern, der Congo neger lernt das Schnapssaufen, aber der Nationalreichthum wächst, und das ist für die gegenwärtige Politik die Hauptsache. Die Handelsbilanz ! Das ist daS große Ideal der heutigen Staatsmänner. Aber es wird einmal eine andere Bilanz gezogen werden. Die ziehen aber nicht die Staatsmänner, sondern das Volk. DratztnaHriHten. Der Anarchistenvrozeß. Washington. 23. Oktober. Die Vertheidiger der verurlhkilten Chicago Anarchisten haben die auf ihre Beschwer depunkte bezüglichen Theile der Proclß acten. der ihnen ertheilten Weisung ent sprechend, drucken lassen und dem OberbundeSgerit unterbreitet, und dieses hat daraufhin beschlossen, weitere Plai doy:rS in der Beschwerdesache anzuhören. Die PlaidoyrrS wurden auf nächsten Donnerstig Mittag anberaumt. Zu gleich beschloß natürlich daS Girickt. dem Staate Illinois, resp, der Anklage. ebenfalls da- Wcrt zu geben, und ließ daher den Generalan'valt Hunt auffor dern, zu erscheinen und gegen die Be schwerde zu plaidiren. Die Erwartung also, daS Bundesgericht werde schon bei der Vorverhandlung erklären, dotz cö keine JuriSdictlon in der Sache habe, hat sich Nicht bewahrheitet. Die Vcrverhand lunz ist abgeschlosser, und daS Bundes gericht hat die Angllegenheit ernstlich in Angriff genommen. Natürlich lütt sich daraus noch absolut kein zuverlässiger Schluß auf daS Resultat ziehen. K. of L. Chicago, 23. Okt. Der Krieg zwischen den radikalen Mitgliedern des Orden? und der Executive ist zum off nen Äuöbruch gekommen. Ungtsähr 35 der von MinneapoliS zurückkehrenden Dtlegaten hatten hier eine Conferenz. und beschlossen eine Reorganisation deS Ordens httbeizuführen. Ein vroviforischtS Comite von fünf mit Charles Seid als Sekretär wurde aufgtsttllt. DaS selbe erlieb zunächst ein Z'rkular. worin auStinandlrgestdt wird, wie die öxcu tive sich alle Macht aneigne und die Be amten in Rücksicht auf die Gkialtt AllkS aufbieten, um im Amte zubleiben. Die Executive wird beschuldigt, die Gelder deS Ordens in ungksetzlichtr Weise und häusiz für die persönlichen Zwtcke der Beamtin zu' verwenden. Der Boycott wurde selbst gegen Akdtiterzeitungtn in Anwendung gebracht, blob um sie dafür zu bestrafen, daß sie der Extcutive oppo nirten. ES bestehe ein Ring und eine Verschwörung zur Erhaltung der Macht in Händen dee Verschwörer. Die Gel der melden in der rücksichtslosesten Weise verschwendet und wenn daS so sort gehe, erde der Orden bald vernichttt sein.' Alle, welche mit dem Cirkular überein

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stimmen, sind gebeten, sich mit CHS. Seid, ISO Ost Washington Straße. Chicago in Verbindung zu setzen. y,r QabtU Hat ihm schön. Leipzig. 23. Okt. Einer der au? gerissenen Direktoren der Leipziger DiS kor.tobank ist in Mülhausen. Elsaß verhasttt worden. Der kranke Kronprinz. Berlin. 23. Okt. Wie die Kreuz. zeitung" alS zuverlässig erfährt, haen die deutschen Aerzte von vornherein die Spaltung deS Kehlkopfes deS Kronprin zen nöthig erachtet, um feine Stimme zu erhalten; die Operation soll keineswegs gesährlich sein. Dr. Mackenzie glaubte den Einschnitt ebensowohl vom Munde auS machen zu können. Leider ist ihm der Versuch mißlungen. Die langwierige Krankheit. deS Kronprinzen erregt hier Mißstimmung, besonder? aber die That sache, daß die Nachrichten über sein Be finden erst über England nach Deutschland gelangen. Mit Recht wird der langt, daß der zukünftige Kaiscr nicht fremden Händen allein anvertraut wird, obwohl die deutsch'freisinnige Presse beHaupt t. daß ec dem Tode verfallen sei. Eine interessante Entdeckung. St. Petersburg 23. Oktober. Ausgrabungen in Jerusalem auf dem der russischen Regierung gehörigen Grunde führten zur Entdeckung der alten Stadtmauer. wie sie zur Zeit Jesu? stand. Die Arbeiterbewegung in London. L o n d o n. 23. Oktober. Zur Ueber raschung Aller störte die Polizei heute die Arbeiterversammlungen, welche sie gestern verbctkn hatte, nicht im Geringsten. Un geheure Menschenwassrn hotten sich auf dem Trasalgar Sqaare eing, funden, aber nicht die 'gkringste Unordnung kam vor An mehreren Stellen waren Renner' bühnen aufgeschlagen, und die Theil nähme der Anmefenden steigerte sich zu ungeheurem Enthusiasmus. Hütte die Polizei versucht einzüschttiten. dann wäre eS zweifellos zu schrecrlichem Blut vergießen gekommen. So aber ging AlleS ruhig vorüber. Mehrere tausend unbeschüstigte Arbeiter zogen vom Trasalgar jquare auZ räch Westminster Adbey, der alten berühmten Kirche, in welcher die Könige begraben werden. Eine rothe Fahne wurde ihnen vorangeirazen. welche sie jedoch vor der Kirche stehen ließe. Die unwillkommenen Besucher benahmen sich zwar nicht mit dem bei den .besseren Klassen- gebrüuch lichen Anstand, aber sie verhielten sich verhältnismäßig ruh'g. Die gewöhnlichen noblen Kirchenbefucher entfernten sich und der Prediger hatte ein nach Tausenden zählendes in Fetzen gekleidetes Publikum vor sich. Er fuhr in seiner Predigt fort und sagte, d.r Mensch müsse sich selbst seinem Gotte opsern. Er sprach üb.r die noth wendige Bestrafung dir Uebelthätir zum Besten der Gesellschaft, alS ihn mehrere Stimmen mit dem Rufe unterbrachen: Unsinr, Geschwätz! Er elmhrt: sie daraus zur Ruhe und sate. daß ihnen bloß durch die Gesetzgebung geholfen wir den könne, daß aber Jeder für sie füdle und Sympathie für sie hegte. Daraufhin erfolgte allgemeines Gelächter und der Ruf : .TaZ ist Alles, waö wir bekommen. Der Prediger verwieg sie darauf an die WohltöStigkeilSinstitute, worauf die Meng rief : .Wir wollen keine Almosen. wir wollen Arbeit. EtvaS zufriedkner wurden die Leute, alS der Prediger sich zu Gunsten der Unterstützung der ArbeitS losen von Seiten dS Staates erklürte. Schließlich zog die Menge wieder ab und gab ihre Unzufriedenheit durch lauteö Zischen kund. Aus dem Trasalgar Eqaure faßte sie Beschlüsse gegen die Kirche, weil dieselbe nicht hilft, die Lage der ArbtilS lofen zu vlrbeffern. SchiffSnchrivten. Angekommen in : New Bork: .Saale von Bremen, .La GaScogne von Havre. .'Umbria" von Liverpool. Boston: .Cephalor.ia'' von Liver Pool. Glasgow: .Auflrian" von Boston Q u e e n s t o w n : .Etruria van Nkv York. Havre: .La Bourgogne" von New York. Plymouth: .Gtll.rt" von NewYork nach Hamburg. Hiesiges. Neue Klagen Albert Galvin vkrklagte heute Cathe rine Hamlin bei Squire Smock auf Herausgabe seines Eigenthums, bestehend im Emmett Hotel. Man wird sich erin

nern. daß die Verklagte erst kürzlich Gal vin verklagt hat, damit er gezwungen werde, das Hotel zu verlassen. Mattie Prince gegen John Prince Scheidungsklage; die Leute heirateten am 9. September 1875 und lebten zusammen bis 13. Juni 1877. Grund : Wer lassen und Nichtoersorgung. William C. Smith u. A.- gegen Wil liam Hoffield ; Kla.e auf Umstoßung dcö Verkaufs von Grundeigertum. v n ttstz5ke.

EuveriorCourt. ZimmerNo. 1. F. I. Stevenson gegen C. W. Well?. Niedergeschlagen. Jennie H. Harris gegen I. I. Harris. Scheidungsklage; Niedergeschlagen. G. W. PittS gegen C. M. Brown u. A. Exkcutio.Svelfllhren; Niedergeschlagen. I. CaiSsord gegen N. Schmidt. Scha denersatzklaue; Urtdeil laut Verdikt 1 Ct. John Fike gegen JoS. Carney. Schuldklage; in Verhandlung. Mary Wallcce, gegen C. Wcllace. Scheidungsklage ; Niedergescklagen. Zimmer No. 3. Doktor Theo. Wag ner, Coroner sür Marion Courity gegen die County-Commsffäre. Klage auf ge wiffe Gebühren, für Jr.queste deren Be zahlung von den Commiffaren verweigert wird. Criminalgericht. Andrew Handren und Belle Reed, an geklagt i.r. wilder Ehe gelelt zuhaben, werden gegenwärtig prozessi't. Der Fall gegen den der Brandstiftung angeklagten Jodn'Stull wurde heute Vormittag den G:fchworznen übergeben. Dentscke Lokal - Nachrichten. Ans der N hei np falz. Der Redacteur des Pfälzischen Ku, ricr", Ernst Klcinvaul in Ludwigshafen, wurde irrsinnig und entfernte sich von da. Erst nach drei Tagen wurde er, ziellos umherirrend, aufgefunden .und ärztlicher Pflege übergeben. Dcr frühere Buchhalter Otto Gripp aus Ludwigshafen ist bei Frankfurt a. M. verhaftet worden. Die im Jahre 1847 aus dem Semmar zu Kalferslautern entlassenen Leyrer feierten im Hotel zum .Weißen Lamm" in Neustadt ihr 40jnhrigcs D.ienstjubiläum. Dcr Winzer Georg Jos. Wenh von tzdcshcim wurde wcgcn verschiedener Verbrechen gcgcn die Sittlichteit zu 12 Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Mundcnycim erhängte sich der Vackstcinmachcr Jofcph Dreyer, in Pirmasens der GcfchaftSagcnt Bändel. In Eifenbcrg verunglückte dcr Arbciter Bernhardt in dcr Schmitt'schenThonqrube, in Frankcnthal verlor dcr Lehrling deS Tünchers Gerber, Johann' Weiß, das Leben durch einen unglücklü 6)cn Sturz; ebenso verunglückten in Hainfeld dcr Maurer Ehrist. Brück. Dcr Nachtwächter und Laternenanzünder Karl Hammcrsdorf in Ludmigshafen, welcher am Vorabend des Scdanfestes mit dcm Abfeuern von Böllern betraut war und durch Zcrplaben cincs derselben so schwere Verletzungen erhielt, daß eine Amputation dcS rechten BcincS nöthig war, ist seinen Leiden erlegen. In Kriegsfcld wurde dcr Sohn dcö AckcraZ Fr. Doll von einer wild gewordenen Kuh. todtgeschleift. In Speycr wurde dcr Sohn dcö AckcrcrS 9!ik. Zimmermann in einer Sandgrube verschüttet. Elsa ß-L o th ringen. f Dcr Assistenzarzt an der Strajzburger Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankhciten, Dr. Mar Flückiger. In Obersvechbach feierte der 78jährige Jos. Sauncr.mit seiner qlcichalteriacn Gattin das goldene Ehciubiläum. In Ge- ! . M .-. : Tl. . - riir (nii. rr inuiy uiuiirnciiir juui vi. -oci Schlosser Stadelmann in Mülhausen hat seine Frau durch Messerstiche crmordct und sich dann selbst Verletzungen beigebracht, an denen cr einige Tage später starb. Im Kanal bei Nicderweilcr ertränkte sich die Frau Duchöne aus Vrudcrdorf. Braun schweig. Anhalt. Lippe. Der Buchhalter Otto Frickc, Mitglied der in Konkurs gerathenen Firma Lecke u. Flicke in Braunschlvcig, der bereits mit drei Wochen Gefängnis wetzen einfachen AankcrottS vorbestraft ist, wurde wegen fahrlässigen FalscheidcS zu 8 wcitercn Monaten verurtheilt. - -Der Landwehrvcrcin in Scefcn hat einen Fonds von 1025 Mar' für die Errichtung eines Kriegerdenkmals aufgebracht. Die bei den Bürgern veranstaltete Sammlung erbrachte 678 M. baar und die Zusicherung von vierteljährigen Vcitgen 114 Mark. Seitens des Stadtmagistrats ist ein Zuschuß von 600 Mark in Aussicht gestellt. Die Sammellisten bei den 9 Kricgcrver, einen des AmtsverbandcS werden voraus sichtlich ebenfalls an die 2000 M. bringen. Die feierliche Grundsteinlegung zum. Monument wird noch im Laufe des Monats Oktober erfolgen. Das Rentier Köhlcr'sche Ehepaar in Eoswiz feierte das goldene Hochzcitsjubiläum. Der Bremser Hüncrbcrg aus Braunschweig wurde von einem Nangirzug überfahren und gctödtct, derKothsaß Nabätje aus Hciligendorf brach das Genick infolge eines Sturzes vom Wagen und dcr Kolon Mayer aus Wendthagen starb an inneren Verletzungen, die er sich beim Sturze von einer Leiter :uae!oacn batte.

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