Indiana Tribüne, Volume 11, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1887 — Page 3
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C. PINGPANfi'S d e n t sly e Buch - Handlung 1 7 Wabn,aftv. y K e r i l e x Sprachen. JK?" ?lrttf gebrachte Bücher. 5ddeil5e seziiUifiischsr QerZe nd F!ug fchriftcn. WAS t ich. J II ? StTJtf? SJ L5?k t$3 H JL-&nr!, ilraphb, Cba htcos.' Atlacta, äarannnii, J ackMohii ?d Not Orioan. t Tq;Ci?! ÄttsjiTr: s A tn, r?is 5?." j- tljrvs 2,l JtL5?;?f5 T.'Vl &J-VtiT 1- ft -' yV? -T 1 ,. r -. -v. .? K . -Ji. "I 4 t- .-.. .. . t ZrJiv:l, tr."Ti' i riftMt?r? M? c7r i--".. ;3. M. &. A. V. 3R. 13.. SÄ. OoT'iMß, 4nKst ?trrc! ?s?;??.3 vtYt tiafiinats rn'd ZÄtt Vc?.. TT. F. Black, rpc?-QlCT6äöa-dfU-5IS?Sc. Sitfastt a?l f:nJ5nA? ? t Z'5!25SV0'j?,s5 u?d nech Sonnt?z. deu 2. Januz? 1357. $?2rT:2, 5aMi$ and Jndtsoapsl, a;-fni55!U 3 i s g: fio tn n f t: t5,. k . .5 8I3l'aCce.. lOD5r 9 Sttttbalu tne. av.; iat r.soF. e$ii48 zz? X-,l st. t u l Nd Äs:...1'.Vn0 rrfti4M Ttt. .f ! 2? turt V 1 ?0 ! Erp?i 4 ?3" O??k:ViZU... SO-)oj 34cB;aj 3 3&t C5vlira, öslumbes, fttactoictl nd Jnbw. ZÄp?Zii Sttdah? (Tet Line.) M B Srf 2 V Cm . & t S ?t S.5K SUUtT .ll.rtai ls.ltJ0 fi ft- 7' I H I E?.... S 1 wt ;R5Bt; ,.. 7 ;.t) -3 5ia ff 3 &J s eTt? ai.öo m 0 r 3i4tgan 8x?if S. V.m j Sto Har. j. 10.15 z?m ert3?ta;3o DwiZou. . tt.t.uas 5. lich. 2. N , ! 7L Lm ! tzttq. ?S 10.3J 11 . V - 2.00 4 J 4 1 "c ilt . , a".3.io.ri I).5!m XI 4 6 4 11.91 Sn .... 1-13 Sa - t!!ict. 5S S ' - ,.... 583 Cbuteaoit, JRdisaaseM, Ct. Lenis n. khlezg, cseuijchs. LKewLtt Diölfls. ftttvMv.ga. 3iOCa ?di,na? See. 1V 4? S, iXW.it 11.41 sla BJro 5 ... Ui s; i et is,ttS l. l Sefojette 5cc. 4.46 5h Ctactrncll StfUUfu JUt Hr Ul CtfTtl U. CT. A V 4.3 j tn GHKsgo DidN. 7.1? ! '.c K CUtu ßU i.Ü-C I ttzNch e 1. , ft 3 35n 1 far9tt ist ..11 1 81 ttzNH f 13 l'i . 3 B K 0! St k 11 J ' 5?I ' rpir.. ' 1 - Ü4fttfttt Kec... 6-C S,n, t.. 7. ci IAHtss, VlsskLton aiCxra Ctlfttlh.. xl. 7. JuaftfeiBicc 4. 12 R 0u a Ä1JW H flltSrr gl $ it Te Cjt: m 4; C smis sz 3 z '. CiTrtJ . Oestliche Didisi,. DUUUtU....4.t8i32CtCr?T... 7 3CTJ Lizl. ??.... 9N J.Z ...... Ma BUaTtttc 3oIÖneT R .... 3iSw Vsbash, St. Lonis Pacific. ttKVsU7 X9t 3 JL ftm V KI V, , iki 7.00 W cufcs G?ttz inr, rai ts rt..u4 ? Dtt anAl Kk ZnttssaysM nd Giseubahn. Ctzl tatro t 7.1 i tcK?tl Icc.tO 5) f Ctitinntl . 4.13 &x I EU 4 J 1 kewatt,HailtiSSsi:apollsSisSahk Nf -wu m 0 8.5T) V . l nn im m CwnfTf 9l3f3t 85 39 . 11.44 8 fu 9laet. 8.10 b et8tttii4 ?- l.,L.T.A.V 33 nrt rncinnsttXee ObUxr Sudtanapolis, Deeatur & Spriugsield. e $9 Ritt. 8 Vonttzuma fi:e t)l tuifl Sonnt. 6 cCTIS 42jU3 1 c I...19 Ä5 echnelzuz r cl.. Z övVa ilorntiam See uz Sonnt.. .101 Ha M?.ir Ehieags, St. Loai4 ä, Pittiburg. ?1VV!S0'V , Xk? e klZlKch 33 Bai 5?o Öcpnt. 3.40 C Dck l ai,z,. i SS B ? si.i4.oaks , iz,?i? ...z'4'.n chD Rckftulg. j Jndiana. ce. 3.'0 Gjti 4.0C ; Dörfler ilati...iOJ 1 iaökt ?tZttch , j.. 4'L jtl . SHKsgz Ksu!: dia Kökos. C)lci39 C5nI Itt3 t5g ll.liO-3 hieazs 5 16 SS Jv, K 2o. SAntXmft. Jnd?!', Los. 4.00 im Ctoiti .... H ro Nm 3aV.3aafiIU ud St. SsüU 6if?a5a aj 9pui, c 3ait4 7.2 c öS N St 2 7. S.'S u t S öll n c f. 13.50 tmt Sro tgl... ll.'-SOa D Cl tSj cc 2. ö tt ?z5xe, 10.0'.' C 1 Daijttc clljt .75 rinktenssaitl r 3 40Ur Lsuisvill?,?!? Llbauh & Chicazs. Atr-Line. CiUia tzl..!'.'. Veago ?Z tg!.. 3.353 ,5S n ..Wäb j Ronsa 9 S3r ich CU3 Shtsag. fivj. 5'ty ff;c. Ä? Uil......H.10Tol mUrtt..... 3451 54 mit r f, 8;nfffltfr tt . chlsa p, paiartr
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Die Zweite.
Roman doa Ludwig A n d e r e i. (FortsetzunA und SchwK ) sammelte sich die Dorfbevölkerung. In hellen Schaaren standen Männer und Frauen, Knaben und Mädchen umher und warteten der Dinge, die da kommen sollten. Fand doch heute in der Dorfkirche eine Doppelhochzeit statt! DaS ist an und für sich schon ein Ereigniß, aber roie rouchS die Bedeutung desselben durch die betheiligtln Personen! Führte doch der Professor Nöder, der berühmte Sohn des allbekannten und beliebten OberförsterZ die aute Fee des Thales, die Tochter des Gutsherrn heim und der Sohn des Verstorbenen Müllers, der Rechtsan alt Bernhard, die Tochter seine? Freundes, Gretchen Nöder. Eri?artunaLgoll schult? die Menge die Straße hinauf nach der Richtung, rso der Gutshof lag. Endlich ertönte der Ruf: Sie kämmen, sie kommen!" Und in drei Wagen rollte die Hochzeit? gefellschaft heran. Aus dem ersten stiegen Olga Sturm und Prsessor Nöder, Gretchen Nöder und Rechtsanroalt Bernhard. In dem zuzeiten Wagen saßen die Eltern der beiden Brautpaare, in dem dritten die nenigen Gäste. Der .alte Sturm haßte die großen Gesellschaften und so sollte die gemeinschaftlich auf dem GutZhofe sn Ellerniruch gefeierte Hochzeit auch nur im engsten Kreise der Familie und weniger guter Bekannte? begangen erden. Wie schon die Brautleute sind! Hirte man die Zuschauerinnen 'flüstern. Die Paare verschwanden in der Kirche und ihnen nach strömte die Dorfbeoolkerung. In wenigen Augenblicken roar die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt; selbst an den eiten standen dir Neugierigen dicht gedrängt. -DaS Schlußlied voax rüier nd der Menschenstrom Verließ die Kirche. Links nd rechts bildete alles Spalier, um die NeuVermithlten noch einmal zu sehen. Olga und ihr nunmehriger Gatte schritten ernst vorüber; Äretchen und thr RechtSanmalt lächelten froh und heiter. Der Oberst sonnte sich im Glück stiner Kinder und sein Blick hing roie gebannt an den Beiden, die sich innig an einander schmiegten und vollständig EinS zu sein schienen. Auch der Oberförster, seine Gattin und Ht Müllerin ftrahlten vor Freude. Sie konnten das Glück kaum fassen, daS ihren Kindern wiederfuhr. Die Theilnahme der Zuschauer wendete sich hauptsächlich der geliebten Tochter deS Gutsherrn und ihrem Gatten, dem gelehrten Herrn Professor zu. Man konnte das kleine, elfenartige Weibchen nicht genug bewundern in dem neißen rauschenden Schleppkleide und dem langen, durchsichtigen Schleier, der die VVt OU 441 ... .,., eiüen Kirche von Ellernbruch gesammte Gestalt umschloß. Die Hochzeitsgesellschaft bestieg die Wagen, die dem Gutshofe zufuhren. Noch lange stand die schaulustige Menge auf dem Platze vor der Kirche in Gruppcn beisammen, und besprach den seltenen Vorfall. Innige Wünsche für da? Wohlergehen der Neuvermählten folgten diesen. Ein halbes Jahr ist vergangen. ' In einem behaglich eingerichteten Zimmer sitzt die junge Frau Professorin. Sie katte das Lockenköpfchen in eine Ecke des SophaS gelehnt, und ruhte für einen Augenblick von der Wirthschaft arbeit. Man konnte sich nicht satt sehen an dieser lieblichen Erscheinung in dem zierlichen Morczcnrock, mit dem rosig angehauchten Gesicht und den lachenden Augen, die augenblicklich auf ein Buch gerichtet waren, daS die junge Frau in der Hand hielt. Plötzlich warf sie das Buch auf den Tisch. Ach, waS ist da? für eine dumme Geschichte von der zweiten Frau!" rief sie verdrießlich. Gehen die Beiden nebeneinander her, kalt, gleichgiltig, voller Haß, sagen sich die unangenehmsten Sachen, statt sich um den Hals zu fallen. Das verstehe ich nicht! Muß denn erst der Haß die Liebe erzeugen?" Sie lachte auf. 'Fritz und ich haben uns geliebt vom ersten Begegnen an, und daS ist doch natürlich! Wenn ich ein Romanschreiber wäre, würde ich die ganze Welt mit Liebe umfassen und mein Fritz müßte immer ,ie Hauptrolle spielen." Die Klingel wurde gezogen. Da ist mein Herr und Gebieter; ich kenne seine Art, die Glocke zu ziehen. Er will mich nicht erschrecken, und da zerrt er, daß der!L?ht kreischt! Schnell m jene Ecke; er soll mich suchen." Sie huschte hinter den Hausrock ihres Mannes, der an dem Kleiderständer hing und zog die Schöße um ihren zarten Körper. Ein Auge lugte durch daS Knopfloch. Die Thür öffnete sich und der Professor trat herein, blieb aber verwundert stehen und schaute sich nach allen' Seiten um. Nun, nicht hier?" rief er. Olga, Herz, wo steckst Du?" Keine Antwort. Röder lauschte noch einen Augenblick, dann trat er an den Tisch und blätterte in dem Buche. Da ergriffen plötzlich zwei weiche Hände seinen Kopf und eine Stimme flüsterte ihm in'S Ohr: Hier ist die zweite Fraa!" Im nächsten Augenblick lagen sich die Gatten in den Armen. Kleiner Schalk!" flüsterte der Professor, Du bist mein Glück, mein Trost, mein Leben!" Wie heller Sonnenschein lag e5 auf seinem minnlich-schönen Angesicht. Ich weiß eS!" erwiderte sie leise, und ich bin stolz darauf. Ich bin sehr glücklich. Niemals hätte ich geglaubt, daß man einem Manne so gut sein könne ! Ein seliges Gefühl beschleicht mich, wenn ich Deinen Tritt auf der Treppe höre oder wenn Du die Klingel ziehst. Wie Wonne klinat mir ihr Schall, da er
Deine Rückkehr verkündet." Röder zuckte zusammen. Er dachte cm Irma. Sie hatte niemals auf ihn gewartet und auf seinen Tritt gelauscht, ie hörte rsobl den Ton der Älocke an OttfmvUttttit ge trsts M
nur Mer Vcn kreischenden 'aut, Der lyr, ' wie sie sagte, durch Mark und Bein ging. Damals hatte er wohl ein Heim, aber niemals sehnte er sich nach demselben. Und jetzt? Seine Gedanken schweiften stets nach seinem Heim. Sein Herz klopfte freudig, wenn er seinen Fuß über die schwelle dieses Hauses setzte; wußte er doch, daß ihn hier liebende Arme umsingen, und schmeichelnd erhielt er zärtliche Küsse von Lippen, die Falten von seiner Stirn scheuchten. R.öder griff in die Seitentasche und
zog zwei Briefe hervor. Vom Vater und von Bernhard," sagte er. Erzähle, erzähle, was macht der Vater?" rief die kleine Frau, was machen unsere Lieben?" Der Vater befindet sich wohl und wird uns in den nächsten Wochen besuchen." Olga jubelte laut. Und hat er sein Gut verkauft?" Noch nicht, doch ist alle Aussicht da. zu vorhanden. Seit Du fort bist, mein Herz, will ihm das Landleben nicht mehr behagen. ES kommt ihm so still und einsam in Ellernbruch vor. Stöffel und seine Kathrine wird er mitbringen, wenn er nach der Residenz übersiedelt." Und wie geht eS Bernhard?" fragte daS junge Weib und schlug beide Hände um den HalS des Gatten. Der Professor lächelte schelmisch. DaS Pärchen liebt sich über Alles!" Oho!" siel hierOlga ein, .werwagt daS zu sagen?" Grctchen selbst, die den Brief geschrieben hat. Sie meint, ihr Mann trägt sie auf den Händen!" Und der meine trägt mich im Herzen!" Ihr Mann erfüllt alle ihre Wunsche!" Ich habe keine!" rief Olga lachend. Du bist mein einziger großer Wunsch, den ich täglich bei mir habe!" Die Beiden sind sehr glücklich!" Wir sind noch glücklicher, Geliebter!" Sie wollen uns im Laufe des SommerS besuchen sagte Röder, und dann werden wir zusammen eine Vergnügung?reise machen!" DaS wird köstlich werden! S etwaS habe ich längst gewünscht!" Der Prozessor faßte seine Frau an'S Kinn. . Sich, kleiner Schelm, da haben wir ja gleich einen Wunsch! Ich denke, Du hast keinen?" O ich reise ja in Deiner Begleitung, Fritz," erwiderte die kleine Frau. Du bist und bleibst mein Alles, selbst nenn wir auf der höchsten Spitze deS Himalaya ständen! Doch was giebt'S sonst noch NeueZ?" Röder wurde ernst. Die Baronin von Breithaupt will in's Kloster gehen. Dein Vater hat zwar abgerathen, eil er die Frau für eine Heuchlerin hält, aber sie bleibt unerfchütterlich bei ihrem Entschluß fest. Otto, ihr Sohn, hat sich für die Eolonien in der Südsee anwerben lassen. Warum er da? gethan, weiß ich nicht, ftdenfalls abe? hat er stch in seiner Garnison unmöglich gemacht. Seine Mutter läßt ihn n h z liehen. Die Liebe für ihr einziges Kind, das ihr im Leben niemals Freude bereitet hat, ist ersterben. Sieh dagegen unsere Eltern, Kind, sie freuen sich über unser Glück und ihr Angesicht leuchtet, wenn wir froh und zufrieden sind. Elternl':öe ist ein Schatz, köstlicher als Gold und Edelstein." Das ist wahr. Geliebter," sagte Olga aber ich kenne noch eine Liebe, die weiter' geht als das Weltall und tiefer ist' als' der Meeresgrund. Es ist di, Gattenliebe!" Ende. 'l; Die Wcinprobe. Novelle d Hank Hoffman. lFortsetzung.) Und unter den andrrn Bildern tauchte die Gestalt eines 5ZünalinaS or ibr auf. der ihr fremd war, vornehm un nicht nach der Sitte ihres Dorfes gekleidet: sie wußte nicht, ob sie etwas Wirkliches sahe oder ein luftiges Gebilde nie eine Wo'ue.' Der Jüngling selbst aber ward von einem Schreck betroffen, als sei ihm das verbotene Bild einerWaldnmphe erschienen, und er löste seine Zunge nicht, sondern lehnte stumm an einem Baumstamm und schaute die Liebliche an, bis ihm Thränen süßen Verlangens in's Auge traten. Da ging er zu ihr und wagte eS und küßte sie. Und wie er nicht fragte, weigerte sie nichts, sondern schloß die sammetnen Augen ganz und lächelte selig. So schwiegen sie Beide immerfort und küßten sich leise. In dieser stunde hatte Jannula daS Schweigen gelernt; als sie in ihr Dorf zurückkam, plauderte sie ntcht mehr, und ihre Lippen verriethen nichts von dem Glück, daS sie genossen hatte; nur ibre Augen strahlten so wunderbar, daß die Leute heimlich einander zuraunten: Sie hat einen Gott gesehen." Sie aber wußte, daß eS die Liebe war, die im MittagSzauber über sie ge? kommen und ihr die Lippen erschlossen hatte. Denn der große Pan und EroS sind die einzigen Götter, welche Solches ,erinögen, wie die Alten lehren. Und eS sind nun fast zwanzig lange Jahre, 'daß jenes Mädchen geschwiegen hat." Mit diesen Worten endete Marsilio sein Märchen und versank in Nachdenken oder in Erinnerungen; Spiridon aber wagte nicht, ihn zu stören, denn sein Antlitz sah seltsam aus, wie in einer Weiteren Verklärung. Nach einer Weile jedoch kehrte er sich mit einem leichten Lächeln herum und sprach: ,,Mein Spiridon, ich will morgen in aller Frühe zu Fuß und ganz allein nach dem Dorfe Gasturi pilgern, daS ich von früheren Zeiten her kenne und werthschätze um seiner schonen Lage willen und um etlicher Erinnerungen 'willen, welche mein Herz mit Freuden bewahrt. Auch habe ich rühmen hören," setzte er scherzend hinzu, ,,die Leute seien dort als rechte Enkel der Phäaken meines wackeren Homer noch immer sehr ausgezeichnet in derKunst, die herzkrinkende Arbeit zu ermeiden: fotäi Kunst aber edenke.ich mit
List ihnen abzulernen, um meine Weisheit zu vollenden." Auf diese Eröffnung verbeugte sich der Diener mit Bescheidenheit; in seinen Augen aber funkelte viel Uebcrmuth und schlaue Schalkheit, als ob er Etwas denke, was er nicht sagn dürfe. Am folgenden Morgen that Marsilio nach seinen Worten und machte sich frühe auf die Fahrt. Es war im Winter, um die Zeit der ersten Olivenernte, leicht und lieblich die Luft, und als die wärmende Sonne ein . . n ! ... ...
wem yoyer ae neuen war, ram er in das Dorf, das er suchte ; dasselbe lag sanft in eine Schlucht geschmiegt wie in ein Bette, das hochzeitlich umkränzt schien mit Oelbäumcn, Eypressen und breitschattenden Platanen. Das gefiel ihm wohl, und er lagerte sich in das Gras . am Lange deS Berges an einer Stelle, i von der aus erdaS ganze E.ngtbal mit den j Häusern, Gärten und Weinbergen und j darüber hinweg das hügelig absteigende ; Land weltum bis an den Mceressund ' überschauen konnte. Er lag im leichten Schatten eines Oelbaumes, dessen vielgekrümmtes Gezweig der Wintersonnenschein gleichsam scherzend durchdrang, indem er mit heiteren Lichtern über dem fetten Rasen spielte. Er lag sehr lange und tränkte sein Auge; denn Alles, was er sah, gesiel ihm so, daß er schwur, in allen Handen niemals etwas gleich SchöneS genossen zu haben. In feinen Hügeln wellte sich das Land, langsam mit sattem Behagen sich ausglätt'end zum Meere bin; grün schimmerte daS edle Gesilde in eller Fülle des Segens, und der breite Sonnenalanz fluthete fruchtzeugend darüber. Vielmal höher wuchs der Oelbaum undvielmal breiter als in jeglichen anderen Landen; auf jcdcmBaume reifte die Frucht und unter den Bäumen Wein und Korn und reiches Gemüse zwischen lämmernährendem Rase. So war daS Eiland ein rauschender Wald zugleich und ein üppiger Garten. Weit hinten aber, am Golf, erhob sich die zweizinkige Beste der Stadt, von schimmerndem Rauch überkräuselt, und über dem Golf auftrotzende Berge mit Schnee gekrönt; und die zackigen Gipfel der Berge waren on so viel Licht umaoldet, daß er meinte, die olympischen EZöttcr in langem, seligem Zuge leuchtend orüberfchreiten zu sehen. So wellte er im Schauen gefesselt, und seine Hände waren müßig wie seine Füße. Dicht vor sich aber blickte er voll in daS Dorf hinein, nnd um sich her auf dem gedehnten Hang sah er die phäakischen Leute bei der Arbeit, wie eS . sein Begehr gewesen. Unter den Bäumen hockten die Frauen und sammelten gemächlich die Oliven vom Boden in schöngeflochtene Körbe, indem sie dazu yausig umherspahten, einander zunickten und sehr viel plauderten. ES viel aber von den Bäumen im MittagSwind ein leise klopfender Regen der edlen Früchtchen hernieder, den Rasen plötzlich überstreuend, wie nenn nach einem Wetter die schweren Tripfen sich langsam von den Blättern lösen und mit traulichemTupsen niederrieseln. Und wenn es einmal durch einen Zufall oder die Gunst eines Heiligen geschah, daß einer Sammlerin eine frucht gerade in den Schooß oder in den Korb siel, dann lachte dieselbe herzlich und blickte mit ruhevollem Staunen cmpor zu den Zweigen über ihr und betrieb solche DankeSandacht ausrastend eine überaus lange Zeit. So arbeiteten diese, sammelten und nahmen, was die reichhinstreuende Natur ihnen hinwarf, und nichts darüber. Den jüngeren Mädchen aber war ein so schwcreS nicht anvertraut; jeglichem von ihnen hatte man ein Lamm überantwortet, das eS an einem Stricke hielt und grasend nm sich kreisen ließ wie um einen schöngeschnitzten Pflock, ohne das Thierchen durch unnöthige Bewegungen zu stören und von der Mvttcrbrust der Erde abzuscheuchen. Die Männer wiederum des Dorfes beflissen sich noch andersartiger Arbeit. Bei Weitem den größeren Theil einer jeden Stunde standen sie auf der Gasse in Gesprächen, nelche ernst und verständig und sehr anstrengend sein mußten, wie ihre Mienen und Geberden verriethen. Unterweilen aber stieg Einer um den Andern hinauf zu den Frauen, feuerte sie mit herrlichen Worten zur Arbeit und kehrte dann emsig zu seinen Gefährten zurück, weiter über das Wohl des Landes zu berathen. So rückte der heitere Morgen vor, und der Tag zu seiner Höhe. Und um. die Mittaaszeit kamen die Männer alle zusammen, breiteten schön gewebtes Linnen über das Gras, setzten Brot darauf und Oli,en, Zwiebeln, frischen Salat und Wein, und also schmausten sie unter de Oelbäumen mit Freuden lange Zeit hindurch. Und auch die Frauen kamen on allen Seiten herbeiaemandelt und erhielten ihr aebührendeS Theil von den Speisen. Und die bräunlichen Gesichter glänzten allzumal von Frohsinn und freundlichem Behagen. Dieses Alles sah Marsilio von seiner anmuthigen Ruhestätte aus und hatte seine Lust daran, em wemg aber auch seinen Spott im Herzen, denn er dachte: .Wahrlich, diese Götterlieblinge verstehen eS, die herzkränkende Arbeit mit Sorg fält zu vermeiden." Einen einzigen Menschen sah er unter dem fröhlichen Volk, der ein ganz andes res Ansehen hatte, voll Unrast und Friedlosigkeit immerfort umberspähte und sich on den Genossen abgesondert hielt, auch nicht mit ihnen schmauste, sondern zur Essenszeit allein in sein Haus ging und nach wenigen Minuten schon wieder hervortrat, den Nest seines Arotes unter wegg kauend. Die Anderen überblickten ihm mit spöttischer Verachtung nach und schienen allerlei lose Neben über ihn zu fuhren. Marsilio verwunderte sich hierüber, weil der junge Mensch sonst hübsch und stattlich war, und fragte einen vorübergehenden Alten, munteren und chrwürdiaen Aussehens, was es mit jenem abgcsonderten Kauz für eine Bewandtniß habe. Diesen Mann," versetzte der treffliche Greis, nennen wir Gaidari, den Esel, weil er nach Art dieser Thiere den ganzen Tag hindurch arbeitet. Er begnügt sich nicht, die abgefallenen Oliven zu sam meln, sondern er erklimmt die Bäum selbst mit unsäglicher Mühe und schlözt nt? lSufia wsfoitt? SchHe.dl
Früchte mit clncm'S'ackc ab, auf das; ihm keine derselben unbenutzt am Zweige zurückblcibe. Auch pflegt cr seine Bäume zu kappen und ihrc.Acj'te zu verkrüppeln, damit sie besseres Ocl'gcbcn. Und nicht anders wüthet cr in seinem Weinberge und seinem Fcigcngartcn. Aus diesem Grunde heißen wir ihn Lastcscl; denn die Esel schuf Gott, wie Du weißt, o Herr, zu immerwährender schrecklicher Arbeit und nicht wie die Menschen zur Freude." Hierin hast Du gewiß recht geredet," sagt lächelnd Marsilio; allein Du weißt auch, den Esel treibt zur schrccklichen Arbeit nicht die eigene Begierde, sondern der dumpfaufdröhncnde Knüttel; waS aber treibt nun diesen Mann, den Ihr Gaidari nennt? Ist es etwas Böses, daß Ihr ihn darum so verspottet und verachtet?" DaS weiß Niemand, Herr, und auch Niemand begreift es. EtwaS Böses ist es wohl nicht; denn man hat noch nichts UebleS davon verspürt, aber etwas Gutes kann eS doch ganz gewiß nicht sein." Nach diesem Bescheid ging der GrciS und begab sich hurtig an die Arbeit, r.t. ... c?..-. c . -
uoer oiqc prägen oes remolings sorgfaltig mit seinen Gefährten zu berathen. Marsilio aber dachte m stch selber: Wie sonderbar, daß ein Mensch, der sich durch nichts Anderes als durch eine höchst preisenswerthe Tuaend, nämlich die des Fleißes, von seinen Volksgenosen unterscheidet, um eben dieser Tuaend willen von ihnen getadelt und geschmäht werden kann! Sollte eS denn möglich sein, daß solche Thorheit auch von den weiseren Männern in den Städten bcgangen werde? Sollte es denn etwa wahr sein, daß wir die Ketzer vornehmlich um deswillen hassen, verfolgen und verbrennen, well sie an verstand und anderen Tugenden die meisten Gläubiacn übertreffen? Doch dergleichen Problemta sind überaus schwierig zu losen, und schon daran zu rühren, lst nicht allem unbequem, sondern auch gefährlich." Um so düstere Grobeleien zu verscheuchen, zog Marsilio etliche Feigen und andere nährende Früchte aus der Tasche und verzehrte sie freudig, nicht ohne ei nen Stolz, die phäakischen Dorfleute in der Tugend der Mäßigkeit noch übcrtrcffen zu können; dazu trank er aus seiner Feldflasche hintcnüberaelehnt ein wenig Wein. Nach dieser Mahlzeit schlummerte er em Weilchen, und als er erwacht war. blickte er wie zuvor ungeregt auf da' blühende Land und auf daS Volk, welches dessen genoß. Und je länger cr ru'te, desto fröhlicher ward ihm zu Sinn;".-.? jene ruhefamen Gestalten der phäakischen Männer und Frauen schienen ihm in einem reineren Licht zu wandeln als andere Menschenkinder und eine edlere Luft, zu athmen, und ob sie gleich ärmlich gekleidet und ohne Schmuck waren, meinte cr doch, an ihnen gleichsam einen Abglanz jencS GötterzugcS über den Bergen zu sehen, den sie täglich von ferne schauen durften ; denn still und heiter war ihr Wandel und festlich ihre Miene. Also ging der herrliche Tag herum, und die Sonne neigte sich tiefer gegen den Abend. Nun begannen die Frauen mit hohen Krügen zum Brunnen hinabzusteigen, plauderten lange und kehrten in schönem Zuge zurück, indem jegliche hochschrcitcnd den gefüllten Krug über dem Scheitel trug. Sie alle grüßten den Fremdling heiter und gingen vorüber, tiortskd'n folgt.) Vom Ausland. Ans Nüd cöhcim wird a eschrieben, daß die Aussichten für die dieSjahriae &amqe biS jetzt durchaus gut sind. Jedenfalls wird die Qualität gut; 00 sie vorzüglich werden wird, hängt von der ferneren Gestaltung des Wetters biS zur Lese, die Ende October stattfindet, ab. Die OuantitätS- Echäz zungen schwanken zwischen $ und 4 Herbst ; im großen Durchschnitt dürfte es eineS vollen Ertrages geben. (5lne gute Weinernte würde um so gelegener kommen, als die beiden vorigen Ernten, 185 und 1830, nur wenig Wein lieferten, so daß im Allgemeinen die Vorräthe, namentlich die gangbarsten billigen Weinsorten recht knapp geworden und im Preise gestiegen sind. Wie aus Stutt gart geschrieben wird, verspricht die Lese in vorzüglichsten wurttcmberglschen wem produzircndeu Orten, selbst in geringe ren Lagen, in Bezug auf Qualität, eine vorzügliche ,zn werden. Die Ergebnisse werden verschieden geschätzt; man rechnet in Stuttgart auf 4-, in Heilbronn 4, Weinsbera und Umgebung über 4, Vcsigheim bis ; in Metzingen und im Lenninger Thal erwartet man sogar bis zu IG Eimer per wurtt. Morgen. Man schreibt aus Metz: Das craicbiaste Handwerk ist hier aegenwärtig das der Firmenmalcr. Während unsere Stadt bisher bezüglich der Firmenschilder mehr den Eindruck einer französischen Stadt machte, da wohl die in geringerer Anzahl vorhandenen Geschastsleute, welche aus Deutschland nach Metz qezogen waren, neben ihrer deutschen Geschäftsbczeichnung meistens eine solche in französischer Sprache anbringen ließen, die Eingeborenen hingegen in der Mehrzahl geflissentlich die deutsche Inschrist unterließen, ist jetzt die vor einiaer Zeit erlassene Beitlmmuna, nach welcher auf den Firmenschildern die deut; sche Sprache obliaatorisch, die franzosi sche daneben fakultativ ist, in der ÄuSluhrung begriffen. Bei dem Graben eines Brun nens stieß Herr Lohr in der Nähe von Batnbndae in (zieorgm auf ein ansckei ncnd unerschöpfliches Lager von Kaolin (Porcellan:Erde). Das Kaolin hat eine sehr helle z)arvc, enthalt leinen and .i A -r r r rrund ist oeinaye so zayewie acs. Die Habsucht hat den rei chen Klcidcrhändlcr Moses Harris in Ehlcaao aus die Anklagebank gebracht. Derselbe hatte eine förmliche Diebsbande organisirt, welche ihm Kleider aus den Gütcrwaaen der Eisenbahnen stehlen mußte und dafür jämmerlich schlecht behandelt wurde, sodaß seine Helfershelfer nur zu gern bereit waren, gegen ihn als , Etaatszcugen aufzutreten. Der Proceß z i ist jetzt im Gericht gegen Harris im i Gange. Sein Vermögen wird auf $100,000 geschätzt, die Armuth zwang ihn also sicherlich nicht dazu, ein Berfrecher zu erd.
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