Indiana Tribüne, Volume 11, Number 34, Indianapolis, Marion County, 22 October 1887 — Page 2

Stiirtona Tribune. Erscheint lich sd Z s l e K s.

DtiUiUf .riSSne Irttt dS im XxIiiiD t,, ZLaH, M enxUl .rilft ClttlVft BtQt. m taf 1 Snl. tn tsfiicift ,;r, v 13. O7Lc MeylandAr. Indianapolis. Ind., 22. Oktober 1887. Sine uuteriedifche Eisenbahn. Die längst geplante unterirdische 3i senbahn am Aroadway in New York Vird aller Wahrscheinlichkeit nach noch im Laufe dieses Herbstes in Angriff genommen werden, und die erste Sektion, bis zur 42. Straße, soll bereits in Jahren fertiggestellt sein. Die gesetzlichen Schwierigkeiten, welche dem riesigen Unternehmen in den Weg gelegt wurden, sind zum größten Theil durch gerichtliche Entscheidungen überwunden, und was die anderen Hindernisse anbetrifft, wie z. 23., daß während des Baues der Verkehr auf dem Vroadmay in keiner Weise gehemmt werden darf, so sind sehr sinnreiche Mittel gefunden worden, um denselben zu begegnen. Herr Mcloille C. Smith, Viccpräsi. dent und Vetricbsdirector der ?lrcade Nailway Co." macht über daS großartige Werk folgende Angaben: Der Bau wird mit Ausnahme jener Stellen, wo der Untergrund aus FelS besteht, und wo in Folge dessen erhebliche Sprengungen stattsinden müssen, bei dem jetzigen Stande der Jngcnieurkunst kaum bedeutende Schwierigkeiten bieten. Die AusGrabungen werden 17 Fuß tief unter dem !ioeau der Straße gemacht werden und es sollen dann vier Geleise gelegt werden. Die Ausgrabung selbst wird mit Vton fundirt, starke Mauern in Cement werden an den Seiten aufgeführt und große eiserne Pfeiler werden zusammen mit diesen Mauern, die als Widerlager dienen sollen, das Gewölbe tragen, auf dem nach einem Aufschutt von 'Erde und KieZ das Pflaster für den Vroadwan gelegt werden soll. Von den 4 Geleisen werden die beiden inneren nur für Erpreßzüge verwendet werden, die nur einmal innerhalb s'der Meile anhalten ; die ieiden äußeren Geleise sollen dem Lokaloerkehr dienen und die Züge auf denselben werden nicht schneller fahren, als diejenigen der Hochbahn, während die Erpreßzüge die Strecke von der Vattcrr bis nach Harlcm in 15 und 20 Minuter zurücklegen werden. Eine der wichtigsten Fragen, die zu lösen war, ist die Unterbringung der Röhren, Drahtleituugen und AbzugScanäle, die, dem Freibrief maß, der Gesellschaft obliegt. .Diese Mohren :c. .werden, nachdem es zuerst die Absicht war, eigene Tunnelsander Seite der großen Arkaden zu bauen, wodurch dann freilich die Untcrkellcr der Häuser ' am Broadwan hätten in Anspruch genommen werden müssen, jetzt u n t e r die beiden äußeren Geleise gelegt werden. L)!an wird einfach die Fundirungsmauer so tief führen, daß man eine geräumige Eallerie erhält, die unter jedem Geleize entlang läuft. Nach den Mittelgeseisen zu werden Mauern von gleicher Stärke die Gallerien einschließen, während der Grund eine feste Schicht von Vvtonmasse erhalten soll. So wird eine sortlaufende Gallerie hergestellt, in der sämmtliche Röhren aufgenommen werden können, ohne irgendwie den Verkehr zu hemmen und ohne daß andererseits ihnen selbst j irgend welche Schädigung erwachsen kann. Durch Zugangslöcher (man Kalos), die fr. einer Entfernung von je 500 Fuß angebracht werden sollen, wird der Zutritt zu diesen Gallerien ermöglicht, und es können so Neparaturarbeiten aller Art ohne irgend welche Verzögerung vorgenommen werden. Einer der Hauptoortheile, der aus dieser Anlage erwachsen wird, ist der, daß es nicht mehr nöthig sein wird, daS Pflaster auf dem Broadway aufzureißen, so daß z. A. das in Asphalt gelegte Pflaster, welches in vielen europäischen Hauptstädten in letzter Zeit verwendet worden ist, jetzt auch hier in Gebrauch genommen werden kann. WaS nun die Nothwendigkeit der Lahn betrifft, so hielt Herr Smith dieselbe für außer aller Frage stehend und ieS zur Vekröftigmig dieser Behauptung us statistische Zusammenstellungen hin, welche die erstaunliche Thatsache ersehen lassen, daß der Verkehr auf Straßcnbahnen in 153, als es nur zwei gab und die Bevölkerung 515,547 Seelen betrug, sich so gestaltete, daß auf jeden Einwohner 12 fahrten im Jahr entfielen, während 30 Jahre später, mit 23 Eisenbahnen (Pferde- und Hochbahnen) und einer Einwohnerzahl von. etwa 1,300,000, auf den einzelnenBewohner New ?)orks nicht weniger als 215 Fahrten im Jahr entsielen. , In 1853 bezifferte sich die Zahl der Passagiere auf 6,835,543 und in 1863 auf 203, 749,877, während sie im Verhältniß zur Vermehrung der Einwohnerzahl sich nur aus etwa 14,500000 hätte zu belaufen brauchen. Hieraus folgerte Herr Smith, daß die umfassendere Benutzung der Eisenbahnen seitens des Publikums ein Resultat der durch die größere Anzahl von Bahnen gebotenen Facilitäten sei. Die Vermehrung der Beoölkerunz betrug in diesem Jahrhundert 46 7J10 Procent per Decade, während die Zunahme des EisenbahnverkehrS 141 4110 Procent per Dekade erreichte. Weitercntwickelung im sclben Verhältniß würde für daS Jahr 1900 die ansehnliche Zahl von 1,22800,517 Passagieren ergeben, zu deren Bewältigung die Pferdebahnen und Hochbahnen bei Weitem nicht aus. reiche würden. Die unterirdische Bahn würbe in den ersten Jahren sicherlich 50 Millionen Passagiere per Jahr zur Veförderung erhalten, wovon etwa 10MilZionen für die Erprcßzügc, 10 Cents, und 40 Millionen für die Lokalzüge, ö Cents ; außerdem würde sie ctlva 500,000 Tonnen Fracht, G Hl, zur Veförderung erhalten, was eine Gcsammteinnähme von etwa &3, 500,000 auS- - machen würde. Die Betriebskosten zu AO Procent der Einnahmen gerechnet, erblciben 51,750,000 Gewinn, oder, in einem ottenanschlaa. von $30. 000.

000 für Herstellung der Bahn, 5 2s5 Procent des Anlagecapitals. Die Lokalzüge der Bahn sollen mit einer Geichwindigkcit von 10 und die Erpreßzüge mit einer solchen von 30 Meilen pei Stunde fahren. Diesen Ausführungen gemäß würde die Bahn jedenfalls das Problem des Schnellverkehrs besser lösen, als dies durch eine Surface"- oder Hochbahn möglich wäre, um so. mehr, als während der Nacht zwei von den vier Geleisen für den Frachtvcrkehr bcnützt, mithin die Waaren aus den in den Vororten gelegenen Frachthöfen direkt bis in's Eentrum, der Stadt befördert werden kör.'len. ehinesett im Ausland. Vor etwa einem Jahre schickte die chinesische Regierung eine Eommission in's Ausland, um sich zu überzeugen, wie es ihren Unterthanen in der Fremde gehe. Die Eommission hat sich ihrer Aufgabe gewissenhaft entledigt und alle Länder besucht, in welchen Chinesen weilen, von dem französischen Eochin Ehina angefangen, bis nach Australien und den Ver. Staaten. Am besten geht es den chinesischen Auswanderern in den asiatischen Ländern. Im malam'schen Archipel, in Eochin Ehina und überhaupt in dem Jnselreiche nördlich vom australischen Festlande spielen sie eine große Rolle. Schlau, energisch und sparsam, wissen sich die Chinesen bald überall in den Vordergrund zu drängen und in Finanzund Handelssachen eine hervorragende Stellung einzunehmen. Sie haben es dort sogar bereits so weit gebracht, daß sie auf die Eingeborenen als auf eine untergeordnete $lixfi .it Vefachtunc herabblicken. Nicht so gut habcn cS die Chinesen in Australien. M2 behandelt sie dort vorwiegend nur wie Lastthiere, welche zufrieden sein müssen, rsenn sie bei dem Holzfällen im Walde oder bei Eisenbahnbauten gegen kärglichen Lohn arbeiten dürfen. UeberdieS ist in der neueren Zeit auch in Australien eine förmliche Chinescnbetze in's Leben getreten, und es haben d) zahlreiche Arbeiter-Vereine gebildet, welche auf ihr Programm das Verlangen gestellt haben, daß keine Chinesen mehr nach Australien importirt werden dürfen. Der Vorsitzende der chinesischen Untersuchungs - Commissäre, Gen. Wong, erklärte während seines Aufenthalts iu Australien indignirt, die aus Europa eingewanderten Bewohner Australiens hätten gar keine Ursache, sich gegen die Ehinefen so sehr zn ereifern. Es wäre für die Chinesen viel besser gewesen, wenn sie in ihrer Heimath gcblieben wären, auch wären sie die Letzten, um eine Verringerung der Arbeitslöhne herbeizuführen. Sie würden gern möglichst hohe Löhne verlangen, wenn sie nur dürften. In keinem Weltthcile mit der Ausnähme von Asien ist cS jedoch den Elzinesen gelungen, sich eine geachtete Stellung zu verschaffen. Noch schlimmer, als in Australien, geht es ihnen an der Küste dcZ Stillen Öccans in den Ver. Staazen. Sie sind dort so verhaßt, daß man sie am liebsten insgesammt wieder aus dem Lande jagen möchte. Die oben erwähnte Eommission faßt die Geschichte jedoch anders auf und meint, die Chinesen in Calisornicn u. f. w. seien nur deshalb so unbeliebt, weil sie fleißig, sparsam und genügsam sind, waS man von den weißen Arbeitern nicht immer sagen könne. Auch Südamerika wurde von der ComMission besucht. In Chile wurden keine chinesischen Kuliö zur Arbeit zugelassen, und es befinden sich dort überhaupt nur wenige Chinesen. Dagegen wurden in Peru seit den letzten Jahren mindestens 65,000 Kulis mit landmirthschaftlichen Arbeiten, Eiscnbahnbauten und in den Minen beschäftigt. Sie mußten e5 sich gefallen lassen, daß ihr LooS um nichts besser war, als das gewöhnlicher Sklaven, und die Mehrzahl von ihnen kehrte wieder in die Heimath zurück, sobald sich ihnen dazu nur eine Gelegenheit bot. Auch in Afrika will man jetzt chlnesische Arbeiter haben, und zwar zum Bau von Eisenbahnen im Congo-Staate. Die chinesische I!cgicrung scheint durchaus nicht Willens zu sein, ihren Unterthanen die Auswanderung nach dem schwarzen Weltthcile" zn erlauben, sodaß das Project wahrscheinlich nicht zu Stande kommen wird.

verschärfter VelKgerungözustand, Der ncuerdings wieder auf ein Jahr verlängerte sog. kleine Velagerungözustand über Berlin enthält zum ersten Male unter Anderem die Bestimmung, " c cr . . oan ote crvrellung von rualcyrlslcn aus osscntllchen Wegen, Straßen, Platzen oder an anderen öffentlichen Orten ohne besondere polizeiliche Erlaubniß verboten ist." Das Bedenkliche dieser Vestimmung liegt auf der Hand, schreibt man der Franks. Zeitung" aus Berliu; man konnte mit ihr den gezammtcn Straß e n v e r k a u f der Zeitungen unterdrükkcn, auch derjenigen Blätter, die mit socialistischen Tendenzen nichts zu schaffen haben. Daß diese Bedenken nicht ganz ungerechtfertigt sind und daß diese Bcstimmung, die zu erlassen der Bundesrath nach dem Wortlaut des Socialistengcsetzes allerdings befugt ist, zu Zwecken mißbraucht werden kann, die zur Beseitigung einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit" in gar keiner Beziehung stehcn, das beweist eine Ausführungsverordnung, die der Polizeipräsident nunmehr erlassen hat. In dieser wird allerdingS die Verbreitung der regelmäßigen Auslagen periodischer Druckschriften, also in der Hauptsache der Zeitungen unter Vorbehalt des Widerrufs" und die Verbreitung von Druckschriften, die lediglich den Zwecken des Gewerbes und Verkehrs dienen, vorbehaltlos genehmigt, dann aber heißt es: Die Verbreitung aller anderen Druckschriften z. V. Flugblätter, Extrablätter bedarf der jedesmaligen polizeilichen Genehmigung." Bei Flugblättern könnte man allenfalls noch an solche socialdcmokratischcr Tendenz denken, wenn es nicht notorisch wäre, daß diese nie auf öffentlichen Straßen oder Plätzen, sondern heimlich in den Häusern verbreitet werden. Socialdemokratische Ertrablätter hat es noch nie gegeben. Bereits wird auch ofsicioL mitaetbeilr. fe iHt Veilimrnunz m Zaeck habe.

dem Ertrablatl-Schwlndcl in Berlin zu steuern." Dieser Zweck mag löblich sein, wir z. B. billigen ihn, es muß aber lauter Protest dagegen erhoben werden, daß zum ersten Male eingestand eermaßen eine Bestimmung des SocialistcngcsctzeS zur Erreichung eines Zweckes benutzt werden soll, der mit sosialistischen Umsturztendenzen und dem kleinen Belagerungszustand nicht daS Geringste zu thun hat. Es besteht allerdings in Berlin seit einigen Jahren ein Ertrablattschwindel; obskure Drucker oder Verleger lassen unter dem gellenden

j Ruf: Neuestes! Neuestes! Extrablätter verbreiten, in denen die Kunde von emcm Unglücksfall, oder einer alten Mordgefchichte, zuweilen auch eine politische Nachricht steht, die durch die Zeitungen längst bekannt sind. Die Käufer eineS solchen Extrablattes werden thatsächlich um ihre zehn Pfennige betrogen, uno man könnte diesem Unfug, der übrigens, da das Publikum gewitzigt ist, bereits abnimmt, ganz gut dadurch steuern, daß man die einzelnen Fälle als Betrug oder auch als den jetzt so beliebten groben Unfug verfolgte. DaS Socialistengesetz aber dazu zu benutzen, ist frHer unbcrechtigt, und man muß gegen diesen ersten offenen Versuch einer falschen Anwendung der Ausnahmemaßregeln ener gische Verwahrung einlegen. Thatsächlich würden also jetzt die Ertra blätter in Berlin einer Censur unterliegen, die Polizei hätte es damit in der Hand, die Verbreitung ihr unliebsamer politischer Nachrichten, und eö können das sehr wichtige sein, erheblich zu verzögern. Praktisch wird die Ausgabe von Extrablättern sogar in den meisten Fällen unmöglich werden, denn dem Entschluß beim Eintreffen einer wichtigen Nachricht ein Extrablatt auszugeben, muß die Ausführung so schnell folgen, daß die Einholung einer polizeilichen Genehmigung namentlich in den Abendstunden oder an Sonn- und Feiertagen das ganze Unternehmen vereitelt. Es handelt sich hier wieder um einen der jetzt nicht mehr seltenen Versuche, die Beseitigung eines wirklichen oder vermeintlichen MißstandcS zu einer allgemeinen Frei heitsbcschränkung zu benutzen. Auch für A-l t o n a und Umgebung ist durch Bekanntmachung des StaatS-'Mini-steriumS von demselben Tage eine Verschärfung des kleinen Velagerunszustandes erfolgt, indem man sowohl die in Berlin bereits im vorigen Jahre eingeführte Bestimmung, daß Versammlungen, in welchen öffentliche Angelegenheitcn erörtert oder berathen werden sollen, der schriftlichen Genehmigung der OrtsPolizeibehörde bedürfen, auch dort in Kraft gesetzt und gleichzeitig daS oben besprochene Verbot der Vertheilung von Druckschriften auf öffentlichen Straßen :c. ohne polizeiliche Genehmigung auch für Altona, Harburg. Lauenburg ic. erlassen hat. Der Senat der freien treibt Hamburg glaubt, daß für das hamburgischc Gebiet daS Recht der Ausweisung genüge, und hat die für die angrenzcnden preußischen Gebietsteile erlassenen Bestimmungen für Hamburg nicht beantragt. Dom Jnlande. Ein großer KürbiSzüchter öor dem Herrn ist Nelson Need in Stanhope, New Jersey. Er hat auf seinem Felde mehrere Kürbisse gezogen, die zusammen 450 Pfund schwer sind. Der größte Kürbis hat ein Gewicht von 66 Psund. Oie K o h l e n - In d u st r i e in Tenncssee ist in stetem Ausblühen bcgrisfen Man sindet Kohlen in 25 Countics des Staates, und seit 1381, in welchem Jahre 494.000 Tonnen Kohlen gewonnen wurden.ist die Ausbeute in diejem Jahre auf 1,700,000 Tonnen gestiegen. Jn Jron Mountain inMichigan ist das Tvphussiebcr auf eine wahrhaft entsetzliche Weise ausgebrochen. Mehr als 100 Personen liegen an der Krankheit darnieder, und täglich sindcn mehrere Beerdigungen statt. Die ortsangesessenen Aerzte sind sämmtlich krank und können ihrer Pflicht nicht warten, da sie selbe? hilfsbedürftig sind. Die Behörden der Stadt haben sich nach Ehicago gewendet, um von dort Aerzte zu bekommen. Dem Ersuchen wird jedenfalls entsprochen werden. JameS N. Long, welcher in Pine Grooe in Pennsvloanien ein Eisen-waaren-Gcschäft betrelbt, wurde vor einigen Nächten durch ein verdächtiges Geräusch in seinem Laden geweckt. Als er aus seiner Wohnung herunterkam, wurde er von 7 maskirten Männern überwältigt, die ihn banden und an einem Haken in der Zimmerdecke aushängten. Darauf plünderten sie den Laden vollständig aus und verschwanden. Lona wurde erst nach mehreren stunden von seiner Frau aufgefunden und aus seiner gefährlichen Lagt befreit. In Salt Lake Citr) haben nunmehr die Verhandlungen über die Consiöcirung des Eigenthums der Mormonenkirche durch die Bundesregierung begonnen. Letztere hat um Ernennung eines Einnehmers für die Mormonenkirche nachgesucht, weil dieselbe ungesetzlicher Weise mehr als $50,000, nämlich volle drei Millionen Dollars mehr Eigenthum besitze. Er-Vundessenator McDonald von Jndiana und der Advokat James O. Broadhead von St. LouiS sind o?n den Mormonen angestellt worden, ihnen in diesem Kampf auf Tod und Leben beizustchen. In Fort Smith inArkansas wurde ein 45 Jahre alter Mann Namens I. B. Coatcs eines scheußlichen Verbrechcns für schuldig befunden. CoateS' Frau war vor einigen Monatengestorben und hatte ihm ein Töchterchcn hinterlassen, welches 10 Jahre alt war. Der unnatürliche Vater hielt mit dem kleinen unschuldigen Mädchen wiederholt verbrecherischen Umaana. bis die Verletzunacn - des Kindes die Anfmerksamkcit der Nachj barn erregten. Die Sache kam zu Tage und Coatcs wurde verkästet. Der Ver- ! breche? benimmt sich sehr frech und kaltblütig, obgleich er n?5'ch, daß ihm die Todeözrrase oroyr. Das amerikanische Schiff Accidental" war am 29. Januar d. I. mit Kohlen von Cardisf nach Acapulco rintiuiilt. Am l. März.hatte Favt.

5ohn Williams einen Wortwechsel mir ohn Johnson, einem Matrosen; John? son stieß ihm ein Messer in's Hcrz. so da5 ter Capitain sofort todt niedersank. Te? erste Ofsicier John Crane übernahm das Csmmando, aber die Mannschaft wollre ihm nicht gehorchen und manövrirtc daö Schiff auf eigene Faust. In Valparaiso angekommen, wurden der Mörder und die Meuterer dem amerikanischen Consul ausgeliefert. Sie behaupten, daß Crane nach dem Mord' mit der Frau des Capitäns auf vertraulichem Fuße gestanden, und daß sie in der Cajüte mit einander tranken und Orgien hielten. Als das Schiff in Acapulco ankam, wurde Crane vom Delirium Tremens befallen und mit MrS. Williams nach San Francisco geschickt. Das mexikanische Fieber brach an Bord aus ; der Zimmcrmann starb ; die meisten von der Mannschast erkrankten und das Schiff konnte nur unter den größten Schwierigkeiten Port Townsend erreichen. Vom sech S monatlichen Schlaf :ines Zuchthäuslers in Kentucky berichtet der dortige Zuchthaus-Arzt Dr. Goba: Vor zwei Jahren kam der Farbige Eli LucaS von LouiSville aus Lebenszeit wegen Mordes in das Franksortcr ZuchthauS. Er befand sich bis vor sechs Monaten vollkommen gesund und war im Stande, die schwersten Arbeiten zu verrichten. Vor sechs Monaten bekundete er ungeheure Neroenerregung, schrak zusammen und verkroch sich in Winkel, als ob er große Furcht habe. Bald konnte er kein Glied mehr rühren, verfiel in schwere Betäubung und war vollständig empfindungslos. In diesem Zustande verblieb er, allem Anscheine nach ein Todter, nur daß gelegentlich eine Wendung deS Kopfes stattfand, bis zum Tage der kürzlich erfolgten Inauguration deS Gouverneurs Buckner, an welchem Tage er die ersten Symptome rückkehrenden Lebens durch einen schwachen Versuch, zu stammeln, kundgab. Einige Tage darauf trat eine sichtbare Besserung ein, und jetzt erklärt der Arzt ihn für vollständig an Geist und Körper wiederhergestellt. Aber er hat vollständig sein Gedächtniß be.treffS seiner Veläubung verloren; er glaubte, daß er nur ein oder zwei Tage im Hospital gewesen sei, und war sehr überrascht, als er erfuhr, daß er auS eincm vom Apnl bis Mitte Oktober dauernden Schlafe erwacht war. Die ärztliche Behandlung deS Kränken hatte sich auf daS Gehirn als den Sitz Der Nervencentrcn gerichtet. I m Juni d. I. wurde eine Ordre ei lassen, wonach die JicarillnrApachen nach ihrer alten, nordwestlich von Santa Fe in Neu Mmc und an der Grenze von Colorado gelegenen Ne servakion, die eigens für sie bestimmt worden war, zurückgebracht werden mußten. Später wurden sie aber nach der MeScalerokeservation gebracht. Nachdem dieser Wechsel während dcZ letzten Sommers vorgenommen war. liefen vielfach Klagen ein. daß die aufgegebene Neseroation von Weißen in Besitz cnommen worden sei. welche sich u berechtigter Weise dort angesiedelt hätten, Spe-ckal'-AgklU Walton vom niü.ir'enBiu reau erhielt den Auftrag, die Sache zu untersuchen. Derselbe bcr'lchtctc, daß nur 15 von den 65. weißen Einsiedlern sich Rechte erworben hatten, welche von der ökegierung anerkannt werden müßtcn. Viele der angeblichen Ansiedler seien lediglich Bedienstete von Viehzüchlern gewesen, die ohne einen Schatten von Berechtigung auf dem Lande sich festgesetzt hätten, als wenn eS ihr Eigentlzum wäre. Schließlich erhielt General Grierson. der Befehlshaber in dem be? tresjenden Militär-District. den Befehl, alle unbefugten Ansiedler auZzutrciben. und die von diesen gemachten .,Vcrbcs? senrngnt" zu zerstören, dagegen die ehrllchen Ansiedler zu schützen. Zwei Schwadroncn vom 6. Cavallerie - Regiment haben diesen Befehl soeben unter General GriersonS persönlicher Oberleitung voll zogen. Ungefähr 50 angebliche Ansiedler wurden mit 20,000 Stück Rindvieh und 10,000 Schafen auSgetricbcn, und zwar ohne daß irgendwie Gewalt angcwandt werden mußte, da die Leute cS geratben fanden, keinen Widerstand zu versuchen. Die wirklichen Ansiedler wurden zugleich dahin verständigt, daß sie ihr Vieh nur auf ihrem eigenen Grünt und Boden weiden lassen dürscn. Zur äußersten Prohibitions-Ty-rannci gesellt sich in Kansas der tollste Sonntags-Dcspotismus. Wie dieser z. B. in der Staatö-Hauptstadt Topeka gehandhabt wird, darüber schreibt der Kansas StaatSanzeiger:" Der Mayor in Topeka erließ dieser Tage eine Proclamatlon, worin er jede Geschäftsthätigkcit in der Stadt am Sabath streng untersagt. -Im Gespräche mit einem Berichterstatter über diese SonntagsProclamation erklärt der fanatische Mavor, daß er alles aufbieten werde, um das SonntagSgesetz in seiner ganzen Strenge zur Ausführung zu bringen. In den Hotels darf keine Cigarre, in den Apotheken kein Glas Sodawasser verabreicht werden. Die Zeitungsjungen und Stiefelwichser dürfen sich deö Sonntag nicht blicken lassen, kurz es fehlt nur noch das Wiederaufleben der Bestimmung aus dem puritanischen Blauen Gesetz," wonach es einem Manne bei strenger Strafe verboten war, seine Frau am Sonntag zu küssen, um in die Zeiten des lächerlichsten und unvernünftigsten Fanatismus zurückgesetzt zu sein. In Lawrence soll der Sonntagszwawcmg ebenso wie in Topeka durchgeführt werden."' , Vom Auslande

Das Budapester Ta geblatt" berichtet über folgenden merkwürdigen Lebenslauf: Thcrefc Ebergcnm' war in Budapest die gefeiertste Schönheit der vierziger Jahre. Ihr Vater war ein Privatbcamter, welcher sein kleines Einkommen zum überwiegenden Theile für seine Tochter verwendete, weil er hoffte, daZ überaus schöne Mädchen werde einen vornehmen und reichen Freier sindcn und mithin auch er sein Glück machen. Eines Tages aber machte Th?rese dem Vater, die Mittheilung, sie sei entschlossen, die Gattin eines entfernten Vlrm.rnoten, eines armen jungen Manncs, zu werden, welchem es gelungen war, ihr Herz zu gewinnen. Der Vater beugte sich dem Willen der Tochter, und Adrian Scümitt sübrte die aeieierte

schöne heim. Die Liebe zu seiner 'Frau brachte den jungen Mann, welcher ihr ein sorgenfreies Leben verschaffen wollte, auf Abw?ge, und gerade am Tage der Geburt seines dritten Sohnes wurde Schmitt wgcn Wcchsclfälschung in Haft genommen und später zu sechs Jahren Kerker? veiurtheilt. A!5 er, an Leib und Seele ein gebrochener Mann,, heimkehrte, faird er feine Gattin nicht vor; sie war inzwischen einem anderen Manne gefolgt, mit welchem sie in einer Provinzialstadt in wilder Ehe lebte, aus welcher ebenfalls mehrere Kinder entsprossen. Schmitt reiste seiner Frau nach, ließ sich dann aber gegen eine Summe von 5000 fl. abfinden, willigte dann in die Scheidung, wanderte nach Amerika aus und ließ nichts mehr von sich hören. Die Frau wurde dem Manne auf seinem Todtenbette angetraut. Als Wittwe verheirathete sie sich zu Ende der sechziger Jahre zum dritten Male mit einem in Wien wohnenden Budapester, welchen sie jedoch, da er sie schlecht behandelte, nach kaum scchsmonatigcr Ehe heimlich in Gesellschaft eines Ofsiciers verließ. An der Seite des OfsicierS, welcher sich während des .deutsch - französischen Krieges in Frankreich anwerben ließ, kam sie nach Nantes, wo sie nach dem Tode ihres Entführcrs, welcher in der Schlacht von Gravelotte siel, mehrere Jahre noch immer eine schone Frau in ungebundener Weise verlebte. DaS Ende vom Liede war, daß sie aus Nantes ausgewiesen wurde. Die Frau ging nun nach Paris, wo sie sich in den VolksbelustigungSLokalitäten unterster Qualität herumtrieb. Als auch hier ihres VlcibenS nicht mehr war, entschlon sie sich, nach Amerika zu gehen, um dort eventuell ihren ersten Gatten wiederzusinden. Die Absicht gelang ; sie wurde in New tyoxt von Schmitt, welcher in einer Taverne Matrosen dang, dortselbst LereitS total verkommen aufgefunden und von ihm, trotzdem er verheirathet und bereits Großvater ist, aus Barmherzigkeit nach seinem Wohnorte Mile im Staate Ala bama mitgenommen. Schmitt besitzt !n Alabama ausgedehnte Baumwollenplantagen und erfreut sich im Kreise einer großen Familie eines behaglichen Wohljtandcs. Sein erstes Weib versiel in äelrnurn tremens und starb in Folge dieser Krankheit am 12. August d. I. im Alter von 53 Jahren. Ihre Erlebnisse hat dem einstigen Gatten selbst erzählt. Eine in der -Exchange Hall, Blackburn, von der Amerikanerin Miß Fay veranstaltete Sptritisten-Vor-stelluna fand ein sonderbares Ende.

Unter den von der Dame producirten' Kunstjtuckchen war auch dleZ, daß sie in dem verdunkelten Local von dcrPlatform aus über die Köpfe der Zuschauer hinweg durch die ganze Länge nach der Spitze der Knppel über dem Haupteingang flog. Schon am nächsten Abend hatten die Zuschauer Lunte gerochen und einen solchen Lärm gemacht, daß die Vorstellung plötzlich geschlossen werden mußte. An einem der jüngsten Abende nun schienen einige Ungläubige beschlossen zu haben, der Sache ans den Grund zu kommen, denn als eben das GaS.heruntergedrcht worden war und anscheinend eine weibliche Figur im Halbdunkcl über den Köpfen der Zuschauer durch den Saal schwebte, zündeten die Ungläubigen verabrcdctcrmaßen zu gleicher Zeit in verschiedenen Theilen der Halle Streichhölzer an und einer der Verschworenen holte mittels einer langen, vorn mit" einem eisernen Haken versehenen Stange die schwebende Figur herunter, die sich als ein mit Luft gefüllter Leinwandbeuiel entpuppte, der mittels einer Schnur rasch an einem dünnen, über die ganze Länge der Hatte laufenden Draht entlang gezogen wurde. Miß Fay aber, die gleich, als die Streichhölzer angezündet wurden, ausgerufen hatte, man jolle doch das Licht auslöschen, da sie noch nicht ganz fertig ti und der Erfolg der Vorstellung von der Dunkelheit abhinae, wurde auf der Spitze der Kuppel über dem Hauptcingang stehend gefunden. Die junge Dame suchte vergebens die Situation zu erklären ; man ließ sie nicht zu Worte kommen, und zuletzt war der Scandal so groß, daß die Polizei geholt werden mußte,' die endlich die Ruhe joweit wieder herstellte, daß die Vorstellung zu Ende geführt werden konnte. Miß Fay suchte dann zu erklären, daß die attrapirte Figur stets von ihr zu einem Probeflug benutzt würde, um zu sehen, ob anch Älleö in Ordnung sei ; sie fand aber keinen Glauben, da sie vorher dem Publikum zu verstehen gegeben hatte, sie selbst schwebe durch die Halle, und zwar von der Plattform nach der Kuppel und nicht umgekehrt, wie sie nachher behauptete. Bei der in Petersburg am 24. Sept. stattgehabten erstmaligen Stellung einberufener Reservisten zu drei wöchentlichen, am 27. September begin nenden Uebungen kamen arge Ausschrei' tungen vor. Die Reservisten, welche in der an der Scmeonowbrücke gelegenen Kaserne erschienen, hassten, nach Erledigung einiger Formalitäten freigelassen zu werden, wurden aber beim Anfange ihrer Uebung in der Manege ohne jede Berücksichtigung ihres Standes und ohne alle Bequemlichkeit untergebracht. Vor der Kaserne sammelte sich eine Masse Weiber an. Verwandte der' Reservisten. Die Letzteren protestirten nach langem Warten gegen die ihnen wirderfahrene BeHand lung und suchten gewaltsam durch Thü, ren und Fenster einen Ausgang zu gemin nen. Den um fünf Uhr Nachmittags erscheinenden Stadthauptmann beichmoren die Weiber knieend, ihre Männer zu befreien. General Gresscr suchte die Menge zu beruhigen und versprach Befrciung. rief aber zwei Bataillone herbei und ließ die Kafcrne mit Gendarmen umzingeln. Soldateu, welche in die Manege drangen, wurden ron dcn Rcscrvisten angefallen, von einizcn sogar mit Messern und Revolvern. Die Re)'enu sten verbrachten die Nacht ohne Nahrung. ',n der Manege. Ans Berlin w!rd q eschrie. ben: DaS hiesige erste Gardc-)ragoncrs Regiment besitzt noch ein Pferd in voller Dicnstthätigkeit, das den berühmten Todcsritt bei Mars-la-Tour mitgemacht hat. Es ist die jetzt 23jährige braune Stute Nike", ein Nemontcpferd aus dem Jahre 18(59. Das Regiment kann auf diesen lebenden Beweis seines Pferdcmaterials, wie auf seine ausgezeichnete PferdebeZandlung mit Necht stolz sein.

ßra y.r . m J 5"SZeS55??! VyTV SSf ' fA 18gegen alle Schmerzen. JE? Berichte über den ?rslz von S!. Ja??HZ Oel, welche v?r Jahren erjieU en und jetzt bestätigt erden. lOcrrruItcZ Hndklenk geZeitt-Znuk 1981. Oeaver, Beave? Co., Pa. Vor einigen Tagen siel ich von Wagen und verrenkt mir das Handgelenk in einer schlim rnen Weise; die Schmerzen waren furchtbar. Konnte keinen ffinger bewegen und nicht schla sen. Nachdem ich St. Jakcb Oel angeniandt hatte waren ll Schmerzen in 10 Minuten ver schnmnden. . S. Atkina. K Zehre später. Leaver, Beaver Co.$a.t9. 0!tber lSS. Lor etlichen Jahren siel ich ,m Wagen und errenkt wir da Handgelenk Ick urd eranlaßt Et. Jakod Oel , ersuchen t, in d Zeit lstandia, geheilt. Q. ..tkl. Bk tt&8 titttt Siltklrivf. Attmingtn, III., DftfierlSM. Ich tlt iel Jahre an rheumattjch Qchmenen iu meinem Xenkel gelitte und konnte durch nicht Linderung finden. Drei Einreibungen mit t. Jakob Oel stellten üch jaft g.n,iedh,r. ,,xe, . ?ls,. GZehr, Filter -khkilt. loomlngt,n, IN., It. Cn. 1KS. Jch'alaube e a? im Jahre 1S30, I ich durch 6t. Jakobß Oel cn Rheumatim t freU wurde. Derfclie hatt sich im Senkel feftgef t und ich konnte Nicht ohne Stock ehe, ach nigen inreidungen mit dem uge zeichneten Schmerz ensttllt? r ich hergestellt und bin seit der geil ,n Sin Schmerzen er Ichoiuu". V,, ..Foll. THE CHARLES A. V0CELER CO.. KaMmo. US j- ' " ' VzLMÄKemZKi UAiuimiDßrD iinifiuuiiui.il TROPFEN I egfm Owtkranlheiten, Seier-. Magenleldeu f iU, M dtU et fünf 5 loscht $i.a in tSUm. X(tftt!fn tu tikciu flU CniElM A. TOtm CO iui.TaoES.ra, . Um? üftiORIl II Ours Rsrnoves Tn( Sunburn, D Stlnsst Mos qult and All I insjx HiTes J TOtrULt, LTC1M, Euoii, Xirtb-iurk, ul tm7 ran mlBÜM. psltfTlr orod ca. Ui nett 6Uofc akia wilhout 1mt1x Mor. y Sop Ol.-n trnant. Trle 9Sota.. SOota. mU $1. A. drarrirt r br taaL Th Iro?IU Vir.Tr Co.. Ho w InAoai, Cana. Ltttln Pllla sor Biok-kMuUabe. dyncp!, bliioTTinwJid oaTitlpUoa ha-ra no quAl. S&o. J. I " I aScn S rotheken ju haben. OI-OJ0-i000 Sin klnberlsse She ist Testen eine glSikliche. t3;e un durch diesem Uebel in t u r i e r i t geholfen erden kann, zeigt der Ntttungß, Anker", 2 Seiten, mit uatur zetreuen Vttdern, elcher oa dem alten teutschen Heil.Jnstitut in Nei, ZZork herauSzezeben wird, uf die klarste ZZ e i s e. Junge Leute, die i den tand der Che heten ollen, solltet: den Exruch Schiller: t'iun rtf e, er sich eroia bindet, rshl beherzig?, und tat vortreffliche Auch lesen, ehe sie den nichttzstea Schritt des ?tbent thun t .'Ztrd für ii ffentf in Poftmkcn, ta deutscher Sprache, sorzsm e rakt. frei rerizndt Adreffe: I)ontcdoSoi!.Iutitnt.1l Clinton 1ce Kw Tori, 5.T. In IndisnavoliZ, Ind., Suchhndler O. KtjUr, 29 Süd Dali war St, 0KH 00 Wenn Sie dcn besten, reinsten und stärksten G s f i g ! Backpulver, 0u? io6er, OjtCÖCtfV (flaToring extracU) nd Gewürze, , Alles rein und unvkrsäZscb! lalln to liiert, lann frtgen Oie räch H. F. SOLMDAT'S Daareo inl jeBtaiijei Sie ferne andern. 06, 90 f 100 Süd Pennsylvania Str. Indiauapolie, Ind. Zweiggeschäft in Wtchita, Start Henry Klausmann's f ISO 0 o. 2S und 20? Nord Ncw Jcrscy Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Mattatzen werden aufgepolstert. Neue Nchrgeflechte für Stühle. Billige ttxtlU. Vrompte Vedkcnnn OU.tOCll DncisGD-fliioiilai?, Etablirt uit 1859. CMb? Mefen llo., ith Bush ui Sprssa Streif, (Trüuji aull&l&r.) Kerr 1rorlc koo LM all Artta ts OM9hClslaneij9t,Frr99nalau'9rdrit tngi i. für 4X XiiiiHg,t0wit sitf alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. EtaatlUfe DtiVAmorlkiaie XtitUfaf lic im tiima G(k4fU-LLil ht it hiuHBi eiC Vw rkrtm Bmunk 4tM&or El MktucrrU Mht, Un PmMlte i

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