Indiana Tribüne, Volume 11, Number 33, Indianapolis, Marion County, 21 October 1887 — Page 2

Zndisna Tribune. Erscheint FögltZ ud S ,VStgs.

DitS,ttq, 0xmnf feget durch W Iii'lill Cati per 23ö$s, tU ZsaT&itii . SriSiüt f inil B9.. ?eid isjasrs t enfs. Es ,asN ia LAi,,;:? i 2?, 0f3tfi IZSO.MarvZandSr. Indianapolis, Ind., 21. Oktober 1837. Zollinspectorinnen in New York. Bekanntlich sind jetzt im Zollamt zu New 2)orf mehrere Zollinspectorinnen angestellt, denen die Verpflichwng obliegt, das Gepäck der in dem dortigen Hasen landenden Passagiere nach zollPflichtigen Geaenständen zu durchsuchen. Gerade um diese Jahreszeit haben sie die meiste Arbeit zu thun, weil die Vcrgnügungsrcisenden" jetzt aus Europa zurückzukehren pflegen, und nicht einmal am Eonntag haben die vielen Beamten des Zollamts Ruhe. Sobald ein neuer Dampfer im Zollhause angekündigt wird, fährt eine Barke nach den Stromengcn hinaus, um die Beamten an Bord des Ankömmlings zu bringen. Die Beamten nehmen im oderen Salon Platz und lassen alle Passagiere im Gänsemarsch an sich vorbeiziehen. Jeder Passagier wird nach Namen, Wohnort und seinem Gepäck gcfragt; handelt es sich um eine Dame, dann roird noch an sie die Frage gerichtet, ob sie allein, oder in Gesellschaft eines Herrn reise. Bejaht sie ersteres, dann wird sie von vornherein der ,, Fürsorge" der Zollinspectorinnen anvertraut und kann sich darauf gefaßt machen, daß ihr Gepäck gründlich durchschnüffelt wird. Jedermann ist verpflichtet, jedes einzelne Stück seines Gepäcks zu nennen. Haben Sie nichts steuerbares bei sich?" lautet die inhaltschwere Frage. Besonders Damen scheinen die Bedeutung dieser Worte nicht begreifen zu können. Sie antworten in der Negel mit einem liebenswürdigen Lächeln, sie wüßten nicht, ob die kleinen Sachen, die sie mit sich führen, zollpflichtig seien, und unterzeichnen willig ein Formular, welches er; klärt, daß sie unter ihren Sachen nichts Steuerbares haben. Endlich ist der Dampfer am Pier angelangt. Die Passagiere drängen sich über die Planken an's Land, um dort von den Zollbeamten in Empfang genommen zu werden. Auffallend ijt es, daß viele Damen dabei viel korpulenter aussehen, als sie bei ihrer Abreise nach Europa waren. Das europäische Klima ist uns so gut bekommen," erklären sie liebenswürdig ihren Bekannten und Vcrwandten, die gekommen sind, um sie vom Schiffe abzuholen. Die Arbeit der Zollbeamten beginnt. Die Jnfpectorinnen machen sich vorwieaend mit dem Gepäck der weiblichen Passagiere zu schaffen. Jede einzelne Kiste, ja jede Hutschachtel wird sorgfältig durchsucht. Eine Menge Sachen, die anscheinend ganz neu sind, werden bei Seite geschoben, ohne einer Besteuerung gewürdigt" zu werden. Sogar kaum zum dritten Theile zusammengeheftete neue Kleider gehen zollfrei aus, nur werden die Nähte sorgfältig untersucht, weil sich häusig herausgestellt hat, daß in ihnen wcrthvolle . Spitzen und andere Kostbarkeiten verborgen waren, die dann natürlich verzollt werden müssen. Auch theure Vasen u. s. w. finden sich manchmal in den Koffern versteckt, und manche unscheinbare Lampe birgt iu ihrem Fußgestell eine Menge kostbarer Spitzen. Die in den Koffern gefundenen Sachen werden vcrhältnißmäßig gnädig behandelt. Sie werden, auch wenn sie zollpflichtig sind, nicht consiscirt, sondern gegen Entrichtung dcsZolles dem Eigenthümer oder der Eigenthümern zurückerstattet. Wehe aber, wenn die Jnspectorin eine Dame auffordert, ihr behufs persönlicher Untersuchung in ein Eabinet zu folgen! Besonders der Bustle" wird eingehend untersucht, und liefert auch in der Ziegel eine sehr reiche Ausbeute an Spitzen, Seidenwaaren, Meerschaumpfeifen, Juwelen u. s. w. Sogar das Haar müssen sich die reisenden Damen durchsuchen lassen, weil Fälle vorgekommen sind, daß in demselben werthvolle Diamanten verborgen waren. Alles Steuerbare, welches man an der Person eines Passagiers sindet, wird unrettbar consiscirt. Manche Dame, die noch leuchtenden Auges in das Eabinet der Zollhyäne" trat, verläßt dasselbe mit thränenden Blicken. Daß aber auch Onkel Sam so ungalant sein und anständige Damen um die lieben Geschenke berauben kann, die sie von trauten Freunden im Auslande erhalten ! Interessant war die Beute, welche vor einiger Zeit die Zollbeamten in dem Gepäck einer Kleidcrmachcrin fanden. Die Dame hatte auf eine sehr schlaue Weise die theuersten Sachen zu verbergen geroußt, trotzalledem aber kamen die Beamten hinter ihre Schliche und entdeckten Waaren, die mindestens $10,000 werth waren. Die Schmugglerin riß sich fast alle Haare aus dem Kopse, als sie gezwunaen wurde, für alle diese Sachen den schweren Zoll zu bezahlen. Ergöhlich war der Zwischenfall, welfoer sich neulich im Hafen mit einer Zmischendecks:Passagieru: ereignete, die eine ungewöhnlich große Körperfrllle zeigte. Bei ihrer Untersuchung stellte es sich nämlich heraus, daß sie zwei vollständige neue Männcranzüge unter ihren Frauen kleidern verborgen hatte ? Spielende Fische. Ein Naturfreund, der sich längere Zeit in Haoana aufhielt, pflegte jeden Tag aus die Werfte hinauszuwandern, wo er durch ein Loch in den Brettern das Treifcen der Mische unten in der kühlen Fluth ungenirt beobachten konnte. Unter dem heißen Hlmmetsttrlch jucyen Dort ote ftiscke soaar im Wasser qern die Stellen auf, welche ihnen Schatten bieten, und das Wasser unter der Werste schien ihnen besonders dann zu veyagen, wenn oie Sonne oben am Himmel ibre glühendste? Strahlen zur Erde hernieoersandte. . : Der Unterarund der Kulte bei Sa-

vana besteht auZ feinem, weißen Eanv, sodaß es dem aufmerksamen Beobachter ein Leichtes war, Alles zu sehen, waS in dem Wasser unter der Werfte vorging. Er machte u. A. die Wahrnehmung, daß die meisten Fische ihren bestimmten Aufenthaltsort hatten, welchen sie nur selten zu verlassen pflegten. Ebenso selten gcschah es, daß fremde, nicht ortsangchörige" Fische sich an die betreffende Stelle verirrten. Es war ein unbeschreiblich reizender Anblick, alle die Fische in ihrer bunten Farbenpracht in den klaren Wellen hcrumplätschern und spielen zu sehen. Die ganze stumme Eolonie" schien mit einander m der größten Harmonie zu leben. Nur sehr selten kam ein räuberischer Fisch herbei, um auf die junge Brüt Jagd zu machen, auch war ein in Euba unter dem Namen ber Doctor" bekannter Fisch durchaus nicht geselliger Natur und pflegte mit seinem lanzettförmigen Rüssel auf jeden Fisch loszufahren, der sich in seine Nähe wagte. Die übrigen Fische vergnügten sich damit, lustige Schwimmfahrten zu arrangiren. Gewohnlich stellte sich ein Fisch an die Spitze und schoß pfeilschnell davon, während ihm die ganze übrige Schaar folgte, so schnell dies möglich war. Wurde der Verfolgte eingeholt, dann stellte sich gewöhnlich ein anderer Fisch an die Spitze, und die Hetzjagd begann von Neuem. Ein förmliches Fest schien c3 für die Fische zu sein, wenn sich ein nicht zu dicker Zweig eines Baumes auf dem Wasser schwimmend zeigte. Mit unermüdlichcm Eifer schnellten sie sich dann über daS Wasser empor und machten Luftspränge über den Zweig, um dann wieder plätschernd in die Wellen zurückzufallen. Das Spiel wurde wiederholt, bis der Zweig weit in die See hinausgcschwommen xoax, rei aus Trauvensamen.

In Italien hat man ein neues Versahren entdeckt, welches es ermöglicht, aus dem Samen reifer Trauben ein gutes Oel herzustellen. Die Ncvue Francaise" entwirft von dem Verfahren folgend! Schilderung : Sowie die Trestern aus der WeinKelter entfernt sind, läßt man sie ordentlich trocknen und scheidet vermittelst eines Fächers die anderen Bestandtheile von dem Samen aus, welchen man alsdann einem gründlichen Nernigungs - Proceß unterwirft. Ist der Same vollständig rein und trocken geworden, dann bringt man ihn in eine Mühle und mahlt ihn, wie Weizen. . Je feiner das auf diese Weise gewonnene Mehl wird, desto mehr Oel gewinnt man. Bei dem Mahlen muß man auf eine entsprechende Stellung der Mahlsteine einige Aufmerksamkeit lenken. Sowie das erste Mahlproduct fertig ist, wird eö auf einem Siebe ordentlich durchgesiebt. Die auf dem Sieb übrig gebliebenen Neste werden von ökeucm gemahlen, und man fährt auf diese Weise fort, bis auf dem Sieb kein Mehl mehr übrig bleibt. Jedesmal, wenn man das Mehl wieder aus die Steine schüttet, muß man dasselbe mit etwas Wasser anfeuchten. - Hat man auf diese Weise dem Mehl den gewünschten Grad von Feinheit vcrliehen, dann bringt man es in einen Kessel und macht in der Mitte der Masse ein Loch, welches bis zu dem Boden des Gefäßes reicht. In dieses Loch wird Wasser gegossen und zwar in dem Vcrhältniß von drei Liter Wasser zu zehn Liter Mehl. Der Kessel wird über ein langsames Feuer gebracht und sein Inhalt mit der Hand oder einem entsprechcnden Löffel wohl durcheinander gemischt, sodaß sich keine Klumpen bilden. Wird die Mass? so heiß, daß man die Hand in ihr nicht mehr lassen kann, dann stellt man den Kessel vom Feuer fort.- Das noch heiße Mehl wird in Tücher gewickelt und zur Presse gebracht, wo man tS demselben Processe unterwirft, wie jeden andern ölrcichen Samen. Nach dem ersten Pressen zcrbrökkelt man die Ucberreste mit der Hand und preßt sie noch einmal. Ein hundert Kilogramm Samen von gutgerciften Trouben liefern 10 12 Kilogramm Oel. ! eutsch-Tüdlvtstafrika. (AuZ der Hamb. Reform.') Deutsch - Südwcstafrika macht gegen wärtig viel von sich reden ; aber was von dort berichtet wird, ist recht unerfreulich. Welche stolzen Hoffnungen wurden 1884 an Ängra-Pequena, das erste deutsche Colonialgebiet geknüpft! Nunmehr ist Angra-Pequena, wovon damals so hüb' sche Abbildungen alle illustrirten Blatter füllten, ganz und gar verlassen und vcrödet. L ü d e r i tz ist verschollen. Einige reiche Leute mußten sich in Berlin zusammenthun und ihm für alle seine Rechte und Aufwendungen eine Absindungssumme, weit über Gebühr, zahlen, weil dieser als Bahnbrecher des Deutschthums 1884 überall gefeierte Mann sonst seine Ansprüche an Engländer abgetreten hätte. Dienack Abnnduna von Lüden gebildete I 0 1 Gesellschaft, an deren Spitze der be- I rannte nationalllverale Abg. H a mm acher sieht, hat sich gar bald überzeugt, daß in Sückwcstufrika absolut nichts u haben ist, weder in bergbaulicher noch m kommerzieller Beziehung. Schon über Jahressrist ist daher jcoer Gejchästsbetrieb dieser Gesellschaft eingestellt worden. Die Verroaltungskosten, welche nach dem soeben pro 188087 veröffentlichten Bericht sich jährlich aus 40,154 M. belaufen, werden in wenigen Jahren die noch verfügbaren Mittel der Gesellschaft von knapp 200,000 M. aufgezehrt haben. Neuerlich hat die Gesellschaft sich mit einem Herrn von Lilienthal abgefunden, welcher behauptet, dort Minenrechte irgendwo erworben zu haben. Man hat für 300,000 M. neue Aktien ausgegeben und dieselben von Lilientbal als Absindung ausgehändigt, so daß derselbe jetzt zu einem Fünftel an der Gesellschaft betheiligt ist. Das kostet der Gesellschast nichts, bringt aber freilich auch Herrn von Lilicnthal nichts zu als einen formellen Anspruch. Ein halbes Dutzend (HstlWnW rtll 9sitftrnltin ftpssf i,4if für vv V, hivi vv JVV 1 I pifimp fNfnfii itnS rfirMtrt ffcrtt-frfci? n I vjv v v m V v vj vt (j I tll gen nach Gold an, nachdem umfassende Forschungen nach Kupfer, welche die Gesellschaft früher angestellt hatte, gänzlich erfolglos geblieben sind. Hoheitsrechte über Dcutscü - .Südwcstafrika sind der

Gesellschaft wiederholt angeboten wor- I

den; Kammacher aber war jo ilug, oieselbcn nach' dem Vorbild des Herrn Wörmann in Kamerun dankend abzulehncn. Nicht zu verwechseln mit dieser deutschcn Colonialgesellschaft für Südwestafrika", welche Eorporationsrcchte besitzt, ist eine sogenannte Deutschwcstafrikanische Compagnie Zchlicke und Genossen. Diese erfüllt, während die Gesellschaft Hammachers sich bescheiden still verhält, alle ihr zugänglichen Zeitungen fortgesetzt mit Iceklamcn, auch halten Zchlicke und Genossen in der Umgegend von Berlin Vorläge, um Geldbetheiligungcn an ihren Unternehmungen hervorzurufen. Irgendwelche staatlicherseits anerkannte Rechte ous Südwestafrika besitzt diese Deutschmestafrikanische Compagnie" nicht. Haftbar sind nur Zchlicke und Brückner. Wer ihnen für ihre Deutschwestafrikanische Eonpagnic" Geld oder Waaren anvertraut, die Herren nehmen von fünfzig Mark an, wird ihr stiller Gesellschafter für seine Einlage. Durch ihre Neklamcn sollen die Herren für etwa 50,000 M. Waaren zusammengcbracht haben, welche größtentheils auf Credit unter Zusicherung von Gewinnanthcilen entnommen wurden. Damit ist eine Erpedition über Kapstadt unter Führung eines Freiherr v. Stein äck er abgezogen, welche am 31. Mai aus der englischen Walsischbai auf Ochsenwagen aus Tauschhandel in das Innere zog. Anfangs September ist eine zweite Erpedition von 14 Pcrsoncn von Hamburg abgezogen, um das Vieh, welches die erste Expedition einhandelt, zu schlachten und zu Seife und Kerzen zu verarbeiten. Vcrlautbart hat über die erste Expedition noch nichts, als daß sie angeblich mit dem Häuptling Kamahcrcro in Damaraland einen Vertrag abgeschlossen, wonach dieser Häuptling eines !omadenstammcs Zchlicke und Genossen so viel Land unentgeltlich überlassen will, als sie haben mögen. Daß außer dem Vertrag sonst noch etwas für Waare eingetauscht wurde, ist nicht gemeldet worden. Verträge sind aber in Südwcstafrika bekanntlich noch billiger, als in Ostafrika. Zufällig trifft es sich, daß derselbe Kamahcrcro, welcher diesen Vertrag mit der neuen Weltmacht Zehlicke und Genossen abgeschlossen hat, jetzt gerade sich nicht mehr erinnern will, mit Deutschland jemals einen Schutzvertrag abgeschlossen zu haben. Und doch datirt der letztere erst vom 23. Oktober 1885. Die Kap-Timcs sind aus Anlaß dieses Umstandcs so unhöflich, daS ganze deutsche Protectorat in Südwcstafrika eine traurige Farce" zu nennen. Indeß ist das letztere so lange noch einigermaßen auszuhalten, als nicht vom Ncichc, abgesehen von den Unterhaltung?kosten für den Ncichscommissär Dr. Göring, seinen Secretär und einen Diener, neue Opfer gefordert werden. Das ganze Schutzgebiet ist nämlich zur Zeit Gegenstand heftiger Kämpfe zwischen den verschiedenen Nomadcnstämmcn der Hereros, DamaraS und NamagnaS, welche einander beständig überfallen und das Vieh fortstehlen. Eine deutsche Autorität ist für dieselbe nicht vorhanden. Die Colonialenthusiasten aber versuchen in der deutschen Presse eine Agitation rege zu machen, daß Deutschland mit bewaffneter Hand sich einmische, womöglich auch mit Eavallcrie und Artillerie. Vorläufig bat das auswärtige Amt dem Stamm der Hereros 500 auSrangirte Gewehre nebst Munition geschenkt mit dem Anheimstellen, daS Schießen damit selber zu besorgen. Dieses Opfer würde weniger bedenklich sein, wenn nicht die unentgeltliche Hergäbe von Gewehren gerade den für den Tauschhandel gangbarsten Artikel im Preise verdürbe. Je mehr eS auch der dünngcsätcn Nomadcnbevölkerung erleichtert wird, sich gegenseitig todtzujchießen, desto mehr wächst die Gefahr, daß indem dortigen Schutzgebiet zuletzt Niemand übrig bleibt, als der deutsche Neichscom, missär und sein Diener. Vom Inlande. In Buckingham Township in der canadischen Provinz Quebek will man neulich ein reiches Lager von gold haltendem Quartz gesunden haben. Unter der Bevölkerung von Pamrapo in New Jork wüthet die Diphtheritis in beunruhigendem Maße, sodaß vort, wie auch in dem benachbarten Staatsburgh, wo die Krankheit ebenfalls aufgetreten ist, der Schulunterricht zeit weilig eingestellt werden mußte. Einer soeben veröffentlichten ofsicicllcn Liste zufolge gibt es noch 35 Wittwen von Soldaten, welche in dem Kriege um die Unabhängigkeit der Ver. Staaten gckämpft haben. Alle diese Wittwen erhalten natürlich eine Pension. In Centreville in Kentucky ist dieser Tage John Allen Gano im Altcr von 62 Jahre gestorben. Er gründete vor beinahe 00 Jahren im Verein mit Alerandcr Campbell die sogenannte Christliche Kirche", deren Anhänger auch Campbelliten genannt werden, und die gegenwärtig in den Ver. Staaten über eine Millisn Vekcnncr zählt. Eine Viehseuche, welche sehr verheerend wirkt, ist in Crittenden Township in Champaign County, Jll. ausgebrochen. Man kennt die Natur der Krankheit noch nicht, halt sie aber für die Folge der langen Dürre und der dadurch bedingten mangelhaften Tränkung des Viehes. Unter den Passagieren deö Dampfers ,,Alesia, welcher bekanntlich in Quarantäne genommen worden ist, sind neuerdings einer Meldung aus New Jork zufolge wieder zwei Todesfälle durch Cholera vorgekommen. Seitdem die Alesia" die Häfen des Mittelmeeres verließ, sind demnach von ihren Passagieren 28 an der Cholera gestorben. In der Nähe von Woodville in Ballard County, Kentucky, waren die erwachsenen Söhne der etwa 00 Jahre alten Wittwe Moore zur Arbeit auf'S Feld gegangen und ließen ihre Mutter zu Hause allein. Als sie Abends wieder nach Hause kamen, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick dar. Die Mutter lag 'todt aus dem Boden, und ihr Hinterkopf war förmlich zu Brei geschlagen. Es war augenscheinlich, daß der Mord von Näubern verübt worden war, denn das ganze Saus war ausvlündert. Es befand

sich eine große Summe Geldes in dem Hause, doch wurde sie von den Vcrbrechern nicht gefunden. Vor etwa einem Jahre gelang es einem im nördlichcu Theile des Staates Californien wohnhaften Wirth Namens James Miller, ein jungcs Mädchen Namens Thurman derart zu bethören, daß sie mit ihm durchbrannte und ihn später heirathcte. Vor einigen Wochen kam das Paar uach einem Badeplatze bei Santa Cruz, und hier machte

Miller den Versuch, seine Frau in einem j schlechten Hauje unterzuormgen, um von ihrem Sündengelde zu leben. Dies gelang ihm, und bald war der schmähliche Handel in der ganzen Nachbarschaft bekannt. In einer Nacht kamen gegen 100 maskirte Männer nach der Wohnung ! Millers, holten ihn heraus und brachten ihn vor die Ortschaft. Dort entkleideten sie ihn und theerten und federten ihn dann, worauf er den Befehl erhielt, binnen zwei Stunden den Ort zu verlassen. Die ganze Lynchjustiz ging sehr ruhig von statten, nur konnte man das Geschrei des Schurken hören, als der heiße Theer auf ihn gegossen wurde. Zu Coffecville, einer Ortschaft im mittleren Theile des Staates Mississippi, hat soeben eine Heirath nach blutigen Vorgängen stattgefunden. Icobert Woodward, ein junger Mann von gutem Rufe, war in Alice Douglas, die hübsche Nichte eines alten dortigen P flanzcrs Namens Douglas, verliebt und fand Gegenliebe. Als das Pärchen jetzt um die Cinwilligung des grciscn Onkels Douglas zu der Ehe bat, verweigerte er sie barsch und drohte, Nobcrt zu erschießen, wenn er sich je wieder bei ihm. oder vor seiner Alice blicken ließe. Eine Entführung wurde zunächst geplant, aber der Alte überraschte den Liebhaber dabei und begann sofort aus nächster Nähe ihn mit Kugeln aus seiner Büchse zu bcschießcn, worauf ihn Woodward durch einen wohlgezicltcn Schuß aus seinem Ncvolver todt zu Boden streckte. Woodward wurde in Hast gebracht, ist aber jetzt auf Grund der Nothwehr gerichtlich freigesprochen worden, worauf er sofort seine Alice, die ihm durch Dick und Dünn auch nach der Tödtung ihres Oheims treu geblieben war, gcheirathct hat. JnFairchild beiEanClaire in Wisconsin hat sich ein rcichcs junges Mädchen in sträflichem Leichtsinn verhcirathet. Vor mehreren Tagen gingen einige ledige Leute, darunter der 40 Jahre alte und von seiner Frau gcschiedene Stationsagent der Omaha-Bahn Edward Foß, spazieren und begegneten Frl. Clara E. Fostcr, einer 19jährigen jungen Dame, welche mit dem Friedensrichte? N. C. Hine spazieren fuhr. In der sich entspinnenden Unterhaltung kam die Nede auf's Hcirathen, und einer von der Gesellschaft, mciute angeblich im Scherz, Herr Foß und Fräulcin Fostcr seien ein treffliches Paar, denn sie habe nur die drei letzten Buchstaben ihres Namcns fallen zu lassen und ein S anzuhängen. Beide stimmten lachend zu, und unter großem Jubel vollzog der Frie densrichter die'Trauung. Erst am nachsten Tage wurde es Fräulein Foster klar, daß der Scherz für sie sehr vcrhängniß? volle Folgen haben könne, und sie hält sich seitdem In ihrem Zimmer cingcschlossere. Die Sache sieht sehr nach einer Verschwörung aus, deren Opfer das junge, unerfahrene Ding geworden ist. DieEntführung einesKnaben macht in Sherman in Texas viel von sich reden. Der zehnjährige Sohn des Richters und früheren Bürgermeisters Vuckley verschwand plötzlich eines Abends, und man hörte nichts von ihm, bis nach einer Woche eine Depesche von seinen Großcltern in Maysfield in Kentucky, anlangte, daß er sich dort befinde. Jetzt ist auch er zurückgekehrt uud erzählt Folgendes: An dem betreffenden Abend habe er bei Dunkelwerden auf der Straße gespielt, als zwei Männer ihn baten, ihnen den Weg nach Schäfer's Hotel zu zeigen. Er sei mitgeczanzen, aber an einer cinsamen Stelle m der Nähe des Bahnhofes hätten die Männer ihn gepackt, ihn zu tödten gedroht, wenn er ein Wort sage, und ihn in die Kabüse eines Vichzugcs geschleppt, mit welchem sie bis Dcnnison abfahren seien. Von dort seien sie über öt. Louis nach Cincinnati gefahren, wo sie ein Boot den Ohio hinauf bestiegen. Dem Maschinisten des Bootes siel es auf, den gutgekleidcten und wohlerzogenen Knaben in der Gesellschaft der rohen Kerle zu sehen, er nahm Gelegenheit lhn auszufragen, und erfuhr von ihm seine Geschichte, auch daß seine Großcltern in Maysoille wohnten, welches am Ohio liegt und die er (der Maschinist) pcrsönlich kannte. Die Entführer bemerkten die Unterredung und machten sich an der nächsten Landung aus dem Staube, und Gussie, dies ist der Name des Knaben, wurde bei seinen erstaunte.: Großeltern abgeliefert. Es ist möglich, daß die beiden Kerle nur einen dummen Streich haben spielen wollen. Aber auf alle Fälle ist dieser Vorfall wieder eine Warnung an alle Eltern, ihre Kinder nicht nach Dunkelwerden allein auf der Straße li Uflen. Vom Auslande. Der Maurer Franz Mikl sek in Wien wurde vor einigen Tage im fünften Bezirke arrctirt, weil er, obwohl für beständig abgeschafft, dennoch nach Wien zurückgekehrt war. Zur StrafamtsHandlung wegen - verbotener 3iückkchr wurde er dem Bezirksgerichte Wicdcii eingeliefert, und fand vor dem Strafrichte? hierüber die Verhandlung statt. Der Angeklagte, der eine Gewerbeschule absolvirt hat, gab dem Richter an, er habe sich bisher in Znaim aufgehalten, dessen Bürgermeister sein Schulsreund sei, und es sei ihm daselbst ganz, gut geganzen. Vor einigen Tagen nun habe er die Nachricht erhalten,daß seine Mutter in Wien sterbenskrank darniederliege und vor ihrem Tode ihren Sohn noch ein, mal sehen möchte. Ich habe keinen Augenblick gezweifelt, Herr Nichter", sagte Mikiser, sofort nach Wien zu meiner Mutter zu fahren, denn ich glaubte und glaube noch, das Gesetz wird eine Ausnahme machen, wenn ein Abgeschaffter nur deshalb sich der verbotenen Nückkehr schuldig macht, um seine alte, sterbenskranke Mutter zu sehen. Ich weiß, daß ich ein Gesuch an die hiesige Polizei hätte einreichen sollen, aber dazu war ! reine Zelt mehr, und lch kam gerade nocü lureckt. um meiner armen .Ätutter

die Migen zuzudrücken cme Stunde nach meiner Ankunft war sie gestorben. Noch am selben Tage wurde ich vcrhaftet und hierhergebracht." Der Richter erkannte den Angeklagten der verbotenen S!ückkehr schuldig und vcrurthciltc ihn zu fünf Tagen strengen Arrests. In der Begründung dieses Urtheils wurde hervorgchobcn, daß die Entschuldigung des Angeklagten, er habe zu seiner sterbenden Mutier müssen, wohl als Strafmilde-rungS-, keineswegs aber als StrafauSfchlieußngSgrund gelten könne. Das Grab Napoleons in der Krypta des Jnvalidendomcs sei erbrachen und die sterblichen Ueberreste desselben entwendet."' Diese Nackricht, die alsbald von dem Gouverneur des Jnvalidenhauscs als vollständig erfunden erklärt wurde, hatte dieser Tage ein Pariser Blatt verbreitet. Der Gouverneur theilte bei dieser Gelegenheit über den Verschluß der Grustkirche folgendes n.it: Angenommen selbst, es gelänge Jemand, in den mittleren Theil des Invaliden. domes einzudringen, so mijjzte er, um die Krypta zu erreichen, ein starkes Marmorgcländer durchbrechen und zwei bronzene Thüren einstoßen. Der Deckel des Sarges ist von Porphyr. Er wiegt wenigstcns 12,000 Kilogr. und ist außerdem mittelst bronzener Klammern an dem Sarge befestigt. Ein Mensch könnte daher unmöglich den ungeheuren Block von der Stelle bewegen, dazu bedürfte eL einer Schaar von mindestens fünfzehn geübten Arbeitern, die mehrere Tage hindurch mit einem komplizirten Handwerksgcräth und an zu dem Zweck aufgeschlagcnen Gerüsten thätig wären, und die man, ohne das Grab zum Theil zu zerstören, dort nicht einführen könnte. Seit dem Tode Napoleons hat kein Handwerkcr die Kapelle betreten. Auch während der Kommune ist niemals der Versuch gemacht worden, das Grab des Kaisers anzutasten; man beschränkte sich nur darauf, einige Waffen und das Silberzeug des Jnvalidenhotels fortzunehmen. Der Degen, den der Kaiser bei Waterloo getragen, und sein goldenes Wchrgehäng, die in einem Kästchen, das vordem Grabe steht, aufbewahrt werden, waren vor der Blokade nach Havrc gesendet worden, ebenso wie die Fahnen und Trophäcn, welche die Kapelle schmücken. Deutsche Schönheitsgallerie", so nennt sich das neueste ,,Familicnjournal" in Berlin, eine Speculation auf die Eitelkeit junger Mädchen. Auf dem Gebiete des Abonncntcnfangcs Neues zu erfinden, gehört zu den schwie rigstcn Aufgaben, allein es giebt noch Leute, die vor deren Lösung nicht zurückschrecken. Ein solcher Herr ist Adolf Weinreich in München, allem Anschein nach ein tiefer Kenner des weiblichen Herzens. Wer auf die Eitelkeit der Frauen baut, hat noch immer seine Rechnung gefunden, und so bietet denn Herr Weinreich jedem deutschen Mädchen zwischen dem 17. und 25. Lebensjahre die Möglichkeit, inseiner Deutschen Schönheitsgallcrie" Aufnahme zu finden wenn sie auf diese Gallerie abonnirt ist. Warum die Deutsche Schönheitsgallerie" Frauen im Allgemeinen und Mädchen über 25 Jahren verschlossen bleibt, vermögen wir nicht zu begreifen. Sollte Herr Weinrcich vermeinen, daß man nur bis zum 25. Jahre naiv genug ist, seine Pläne zu fördern? Blos auf die Eitelkeit hat aber Herr Weinreich als vorsichtiger Mann sein System nicht aufgebaut, denn auch die Freude des weiblichen Geschlechtes an glitzernden Schmucksachen weiß er für seine Zwecke zu verwenden. Er setzt einen Schönheitspreis aus und verspricht der Schönsten eine goldene Damen-Nemontoiruhr mit.goldener Kette (Anschasfungswerth 120 Mark), den drei Nächstschönen-einen goldenen Damenschmuck, ein Paar Ohrgehänge und einen goldenen Damenring mit Stein. Doch auch damit sind die Lockmittel des findigen Verlegers nicht erschöpft, es muß noch mehr geboten werden: Jeder Abonnent ist zugleich Preisrichter. Aus der Menge der eingelaufenen Bilder wäklt vorher ein Prüfungsausschuß" die schönsten aus. Im Vierteljahr erscheincn 13 Lieferungen mit 26 Bildern. Und aus diesem Weizen was mit der preu geschieht, wird nicht gesagt können dann die glücklichen Abonnenten die Auöwabl treffen. Sehr idyllische PreßverHältnisse herrschen noch in Arabien. So wird der W. Ällg. Ztg." berichtet: Abdul Fazil, Sultan von Lahadsch, unweit Aden, interessirt sich ungemein für alles, was in der Welt vorgeht, und da es in seinem ganzen Reiche auch nicht eine Zeitung gibt und er andererseits wieder auf die englischen Blätter Adens, die er nicht lesen kann, nicht abonnircn mag, so gab er seinem Agenten in letzterer Stadt den Auftrag, ihm zwei- oder dreimal in dcr Woche durch die vom Adener Markte zurückkehrenden Lahadschcr Kaufleute einen Auszug aus dcn erwähnten Blättern zu senden. Diescr Bericht wird dann vom Sultan, nachdem er ihn gelesen hat, seinem Minister des Acußcren, dcr zugleich auch sein Jmam (HauSkaplan), sein Sekretär, sein Doktor, sein Apotheker und auch der Erzieher seiner Kinder ist, übergeben, der nun davon so viel Kopien machen läßt, wie es Moscheen in dieser Stadt gibt. ES wird dann an jeder Moschee eine solche Kopie angeheftet, damit die Gläubigen" erfahren sollen, was in der Welt vorgeht. In unserem nüchternen Jahrhundert ziehen auf historischen Nuincn sogar chrsnmc Schuster in Gemüthsruhe ihren Pechdraht. Aus Klausenburg in Siebenbürgen verlautet, daß in der Stube, in welcher dcr Ungarkönig Mathias Corvinus geboren wurde, gegenwärtig ein Schuhmacher fleißig auf den Leisten klopft. Da darf wohl daran erinnert werden, daß dasselbe Schicksal die ehemalige Burg des Kaisers Mar in dem Dorfe Toblack theilte. Im zweiten Stockwerke dieses Gebäudes, deö rothen Thurmes", in welchem der Kaiser Max 1511 gewohnt, entfaltet jetzt ebenfalls ein Schuhmacher seine Thätigkeit. Die ebenerdige Hauscapelle, in welcher hie und da die Vergoldung herausglänzt, dient zur Einlagerung für das Holz dcS Schuhmachers. ' Der Schnurrb art ist dem jungen Manne, was. den jungen Mädchen die Figur: beides wird mit Sehnsucht erwartet, um damit kokettiren zu können.

MVMuÄKMM m m m m w. tmm. mm mm nAlvlbUKübtt TROPFEN gegen Leberlciden. Berichte Über die Erfolge von Dr. Äugusl önia'S Hamburger Troxien. welche vor Jahren erzielt wurden und et bestätigt erden. Finden ßktt Ludeudung Janr 1882. Gebar Falls, WiSc. Ihre Dr. Äugust KSnlg'S Hamburger Tro? fen haben mich von einem Leberleiden besreit an welchem ich Jahre gelitten haue. Franz Mlchel. 5 Ja$re Mn-hellk iMS -2 Fei. 1837. Celar Falls, WiSc. Segen Leknlekden giebt eS nicht bessere wie r. August ünigs Hamburger Troxjen. Ich ende sie schon fett Jahre an. f Franz Michel. nSsezelchnkte Crfolge theilt. Woodbury.Minn., 6 Juli, 1876. Schon seit längerer Zeit war ich umvohl und keinS der angewandten Mittel besserte meinen uftand ; schließlich gebraucht ich Dr. Llugust önig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war ich wieder hergestellt. JohnILore, Nivxoldt. Kach 11 Jahren. WoodLury, 1. Mir,, 1887. In meinem Hause dürfen Dr. August König' Hamburger Tropfen niemals fehlen, da sie mir in vrelen Krankheiten schon geholfen haben. , Sie sind da beste Hausmittel, welches ich je malö gebraucht habe. John Lorenz Nixxoldt. . THE CHARLES! A. VOGELERCCO., Baltimore, Mi Vege VhenmaUS?, Venlaia, Frogleule, Hezenfchutz, ttreuzwrh, üSenschmerzen, Verstauchungen, Vrühuugru, Schnittwunden, Zahnschmerzen, opfweh, Brandwunden, frcii 60 Cent; in allen xotheke zu habe, TU 4" L. TOGILC& CO BUIUO&Z, EU Cures d Removes Tan Sunburn Bee Stlngs Mos -qulto and All v IncApt r? Itoo I IV. 4 rartKS, BLOTCUXS, Humors, Birtli-marVs, and evory form os skln blemishos, poeltively cored on tho most delicato ekin without leaving a Bear, by Hop Oi-n txrxoxa-t. Prlco SScts., 60cts. and $ 1. - At drucirifita or by xaaiV . Tho Hop Pill KanT(f Co., II ew Ixandon, Conru Litt le iiop ni is lör sicK-neaaacne, ayspepeia, biliousnesa and cot stipatiem have no cqiial. 25c In allen Arotheken u haben. 000 000 CSine kinderlose he ist selten eine glückliche. & und wodurch diesem Uebel in k u s z e r Z e i t abgeholfen werden kann, zeigt der ..Rettungs.Ai'kcr", 25 Seiten, mit atur. getreuen Bilvern, welcher von dein alten deutschen Heil'Jnstitut in S'ew Fork herausgegeben wird, auf die klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand der-übe treten wollen, sollten den Spruch EchillerZ: ).D'ru m prüfe, wer sich ewig bindet",, wohl beherzizrn, lind daZ vortreffliche Wuch lesen, ehe sie den wichtigsten Schritt ttS Leben thu j Wird für 23 Ceutö in Postmarken, in deutscher Sprache, sorgsam verpackt' frei rerjantt. Adresse : Deutsche Häi1-Institut,n CliutonPlace. New York, N. Y. Ja Jndianarolis, Ind., beim Buchhändler O. Keylor, 29 Slid Dclaware Lt. 000000 Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten ssig! Backpulver, 0afchig powder,) Qgtcacifr (flavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben wollen, dann fragen Sie nach H. F. SOILIDAT S Waaren nnl gebrauchen Sie keine andern. 96, 98 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. Zweiggeschast in Wichita, Kav. Charles Mlius Heveen - Schneider Reinigen, Reparawren, Färben, IST Alle Arbeit garantirt. Zlo. 66 West Marhland Cit. Detj.t3ctie MlMWllF, "11 lilLj Etablirt seit 1859. CMBfflepiisio., Ecke Nassau ood Spnics Street, ITrüua Buiiains.) New York, besorgen alle Arten tot Cfem1i3,flmHiMigmfPermalaujsordrrtngen et, für dlee Xeitung, $noi für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. S&Bimtliehe. DentMh-Amerik&niach. Zeitungen liegen In unserem CteBchifts-Lot&l ru firelea Xlasiekt dM PahUkwns au Dte gvehrtoa Heranggeber öeaUoher BUtter werden achtu&gttoll raucht, uaa Ihre Pnbliktitkmea für unser Barfatratnr zu fcbecaenden ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of adverösing in American papers by addressing Geo. P Rowell & Co., Newspajoep Advart isirlg Bureau, lO Spnioe St., New York, nd SOotifr tor lOOPftQ Pamjftfc

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