Indiana Tribüne, Volume 11, Number 32, Indianapolis, Marion County, 20 October 1887 — Page 2
SnSiana Tribune. Erscheint Möglich und SosJtegs.
Di,tt,ttq, ksftet dq Un rixn iZ entixerOoch,. bU es,teg.,T,-.Zdb Cents tct B99. TStiS lasst 1 et .r V?5 insiismi i V5:,i5Z!Ls j? ? L?. SsSes: ILS O.MsLtzlandür. JkdianspsliS, Ind., 20. Oktober 1687. LrispiveiBiSmarS. Noch größeres AufseKen, als diessektS des Oceans erregte selbstverständlich der Besuch des italienischen Premierministers beim deutschen Leichskanzler in Europa. Die italienische Prejse billigte im Allgemeinen daS Unternehmen Crispis. Mehrere römische Blätter veröffentlichten das Antu? ortstelegramm des Fürsten Bismarck auf CrlSpiS Glückwünsche zum LSjährigen MinisterJubiläum. Fürst Bismarck hebt darin die Analogie der deutschen und der italienischen Einheitsbildung hervor, rühmt Erispis Werth als Staatsmann und hofft eine immer engere Verbrüdes rung beider Staaten. Einige radikale Organe xolemistrten gegen Erispls Reise nach Friedrichsruh, die sie gewissermaßen els einen Abfall von den Traditionen Italiens bezeichnen. Die gesammte römische Presse erkannte jedoch die hohe Wichtigkeit der Reise an. Die Riforme" betonte die friedliche Vedeu tung der Reise Eriöpis, die Jtalien wie ganz Europa gleich befriedigen müsse. Erispis Eharakter bürge dafür, daß derselbe weder die Rechte Italiens noch die freundschaftlichen Beziehungen zu irgend welcher Nation verletzen werde. Die vaticanische Frage bleibe selbstverständlich gänzlich außer Spiel. Die übrige Römische Presse, heißt es in einer Depesche, fährt in der eifrigsten Eommentation der Reise Erispis fort. Die Italic" und andere Blätter nennen dieselbe die natürliche Eonsequenz von Kalnokys Reise nach Friedrichsruh; erst jetzt sei Italien in die Allianz getreten. Der Zweck der Entrevue ist nach der Italic", eine Uebereinstimmung zwischen den italicnischen und österreichischen Interessen auf der Balkanhalbinsel herzustellen. Die .Tribuna" sagt, Italien sei jetzt nicht mehr der Vasall der Kaiscrmächte, sondern erscheine diesen gleichberechtigt, und spricht die Meinung aus, daß Fürst Bismarck weniger durch die orientalischen Wirren, als im Hinblick auf Frankreich zu einer entschiedeneren Schwenkung nach Rom bestimmt worden sei. Wie man in Wien die- Reise Erispis ausfaßte, ergiebt stch aus folgendem Telegramm: EriSpis Besuch in Friedrichsruh findet in allen politischen und diplomatischen Kreisen die größte Beachtung. Derselbe wird als eine Ergänzung der jüngsten Zusammenkunst des Grafen Kalnoky und des Fürsten Bismarck in Friedrichsruh aufgefaßt und gilt als ein eklatanter Beweis, daß Italien unerschütterlich an dem Friedensbund festhält. Der Zweck von Crispis Besuch kann nur der gleiche sein, wie jener des Grafen Kalnoky eö gewesen, nämlich ein Ideenaustausch und die erneute Constatirung des t r e u e n Z u s a m m e n -stehens der drei Friedensmächte, behufs Bewahrung der Ruhe und der Abwehr etwaiger Angriffe. An abenteuerliche Pläne oder Projekte, sowie an eine Vermittelung deS Fürsten in der Römischen Frage, von der man in Paris fabelt, glaubt hier Niemand. Es ist nicht das erste Mal, daß Erispi mit dem deutschen Reichskanzler zusammentrisst, schreibt das Bert. Tagebl." Als im Jahre 1832 Erispi eine Rundreise durch Mittel-Europa machte, auf welcher .er bekanntlich auch Berlin berührte, benutzte er die Gelegenheit, um dem Fürsten Bismarck in Gastein einen Besuch abzustatten. Schon damals galt Erispi als designirter Nachfolger des Alten von Stradella". Doch mehr als vier Jahre vergingen noch, bevor er als leitender Minister in das italienische Eabinet eintrat, um dann nach dem Tode Depretis' die Leitung der italienischen Politik voll und ganz zu übernehmen. Man wird in dem Besuche Crispis in Friedrichsruh mit Recht ein erfreuliches Zeichen der zwischen Italien und Deutschland bestehenden vortrefflichen Veziehunaen erblicken und diese Entrevue als eine Ergänzung der jüngstem Zusammenkunft des Grafen Kalnoky mit dem Fürsten Bismarck betrachten. Es liegt auch sicherlich nicht brt geringste Unterordnung darin, wenn sich der jüngere, körperlich rüstige Staatsmann entschließt, die weite Reise zu seinem älteren, vielfach kränklichen Eollegen anzutreten. . Einige freisinnige Zeitungen konnten sich übrigens das Vergnügen nicht versaaen, auf die heftigen Angriffe hinzuweisen, denen Erispi bei seinem Amtsantritte von Seiten der Nordd. Allg. Zeit" ausgesetzt roar. Erispi ist bekanntlich nicht nur ein Einheitspolitiker, sondern auch entschieden fortschrittlich gesinnt, ja sogar radical. Deshalb sah das Kanzlerblatt in siiner Ernennung eine große Gefahr. Daß er trotzdem in Friedrichsruhe so herzlich aufgenommen wurde, zeigt jedenfalls, wie wenig ernsthaft manche Auslassungen BiSmarcks aufzufassen sind. Wenn die hohe Politik" in Frage kommt, ist ihm ein Fortschrittler ebenso lieb, wie ein Reactionär, vorausgesetzt, daß Ersterer seinen Zwecken dient. Jzaguirre. Als ich" so erzählt der amerikanische Reisende William DrySdale mich auf dem Dampfer Eüy of Merida" in den letzten Tagen des Monats December 1878 von New ?)ork aus nach Mexico einschifftkMbefand sich unter meinen MitPassagieren ein junger Mericaner mit feiner tckönen Gattin und einem kleinen Kinde. Der Mericaner war offenbar 'ein seingeblldcter wann, uno icy wuroe Th mit iFim bekannt. lr eriäblte mir. er heiße Don Manuel E. Bzaguirre und . 4 -r f "" " sei der soyn oes mcricannmcii tfinan Ministers Lanre unter ' der..P.rM
Dentschaft von Zuarez ; er yave pcy nur seiner Frau längere Zeit in Europa und in New 9)ork aufgehalten und befinde sich jetzt aus dem Wege nach seiner HeiMath. Er sprach recht gut englisch, so daß ich mich mit ihm bequem unterhalten konnte ; leider war seine Gattin nur der spanischen Sprache mächtig, und so konnte ich Mlch mit ihr nicht verstand!gen. Wir hatten eine glückliche Fahrt und erreichten ungefährdet Havana, wo wir an's Land stiegen. Vguirre mußte in Havana Schlimmes aus seiner Heimath gehört haben, denn er wurde fortan mit jedem Tage schweigsamer. Als wir in der Nähe der Küste von Mexico bei Vera Cruz anlangten und verschiedene Beamte vom Lande aus an Bord unseres Schiffes kamen, um sich xi überzeugen, ob nicht einer von uns
Passagieren ihr Land stehlen und in oer ascye weglragen woue, oracy zaquirre vollständig zusammen. Er versteckte sich in seine Kajüte, und als ich ihn dort aufsuchte, weinte er, wie ein Kind. Auf mein eindringliches Fragen schüttete er mir endlich sein Herz aus. Äin Vater sei in Mexico bei Juarcz in Ungnade gefallen und auch er der Sohn werde unzweifelhaft gefangen und in den Kerker geworfen werden, sowie er nur den Fuß auf mericanischen Boden setze. Ich sprach ihm Trost ein, so gut ich konnte, doch sah ich wohl ein, daß meine Worte keine große Wirkung auf ihn ausübten. Endlich siel mir eine gute Idee ein. Ich sagte ihm, er solle sich in meine Kleider stecken und vollständig als Amenferner austreten. Ich wollte unterdessen mich für ihn ausgeben und seine Frau mit dem Kinde sicher in's Hotel bringen, bis er sich auf der Eisenbahn weiter m's Innere des Landes geflüchtet haben würde. Dcr.Plan leuchtete iym ein und er versprach, mir zu folgen. Als wir endlich an's Land gelassen wurden, entfernte sich Vzaguirre mit einem leichten Neifekoffer vom Schiff und ging mitten unter den Zollbeamten hindurch, als ob er dazu ein volles Recht habe. Ehe man sich dessen versah, war er in einer Nebenstraße verschwundcn. Auch mir gelang es ohne große Schwierigkeiten, mit der Frau und dem Kinde meines Freundes sowie mit unsercm Gepäck das bestimmte Hotel zu erreichen. Jemand mußte aber Bzaguirre vcrrathen'haben. Er hatte sich gerade in em Elsenbahn-Eoupe gesetzt, um weiterzufahren, als einige Polizeibeamten daS Eoupe betraten und ihn für verhaftet erklärten. Die Beamten schienen mit ihm Mitleid zu haben und hätten ihn wahrfcheinlich gern die Gelegenheit gegeben, zu entwischen, er setzte sich aber wieder hin und weinte, wie ein Kind, während ein paar Schritte zur Hinterthüre des Waggons ihn hätten retten können. Als ich später nach Mexico kam, befand sich Azaguirre richtig als Staatsgefangener im Gefängniß. Ich suchte ihn auf, und er begann, wieder zu weinen. Unter Schluchzen erklärte er mir, er sei unschuldig, und doch dürfe er nicht einmal seine Frau sehen. Auf meine Vorwürfe, warum er so wenig Muth gczeigt und nicht die Flucht ergrissen habe, als sich ihm dazu eine so gute Gelegenhcit bot, starrte er mich wie geistcsabwesend an. Er schien gar nicht zu begreifen, daß ein Mensch das Recht habe, für seine Freiheit zu kämpfen. Ich verließ ihn endlich, und habe seither nie wieder von ihm gehört. Wie anders, dachte ich mir, würde ein Amerikaner gehandelt haben, wenn er sich in einer ähnlichen Lage befunden haben würde, wie Vzaguirre! Dieser eine Vorfall allein gab mir von den Mericanern einen ganz eigenthümlichen Begriff. Seit jener Zeit habe ich auf die Energie und Findigkeit der Mexikaner nie mehr große Stücke gehalten, und meine späteren Erfahrungen lieferten mir den Beweis, daß meine Beurtheilung diefeS Volkes im Allgemeinen eine richtige war." Landstraßen in Vsien. Ein Amerikaner Namens Thomas Stevens, der auf einem Bicycle" eine kreise um die ganze Erde gemacht hat, soweit dieö überhaupt zulässig war. meint, fast in keinem civilisirten Lande der Welt gebe es so schlechte Landstraßen, wie bei uns in den Ver. Staaten. Die prachtvollen Chansseen, wie man sie überall in Europa sinde, seien hier ganz unbekannt, und sogar daS uncivilisirte" Asien hab: im Allgemeinen viel bessere Landstraßen, als das auf seine Intelligenz und Eultur so stolze Reich Onkel Sams. Die besten Wege .in der - ganzen Welt" hat Stevens im britischen Indien gefunden. Von Pefhawur, an der Grenze von Afghanistan, bis nach Cal cutta erstreckt sich unter dem Namen der Grand Trunk Road" eine Landstraße von 1G00 Meilen Länge, die in jeder Beziehung mustcrgiltig genannt werden kann. Die ganze lange Strecke hindurch ist sie mit einem kalkartigen Gestein gepflastert, welches unter den Eingeborenen unter dem Namen ,,Kunkah" bekannt ist und sich zu diesem Zwecke ganz vor züglich eignet. Die Steine werden mit Wasser begossen und dann mit einer schweren eisernen Walze festgerollt, so daß sie eine dauerhafte, fast spiegelglatte Obcrstäche bilden. Anfänglich boten sich den Engländern bei dem Bau neuer Landstraßen in Indien große Schwierigkeiten dar. Sie mußten ihre Arbeitskräfte unter den indischen Kleinfarmern suchen, denen ihr Kastenvorurtheil verbietet, für Andere um Geldlohn zu arbeiten. Die Jndier kamen wohl willig zur Arbeit und thaten, waö man von ihnen verlangte, weigerten sich aber entschieden, eine Bezahlung dafür anzunehmen. Schließlich halfen sich die Engländer dadurch, daß sie den Straßenbauern ab und zu ,, Geschenke machten, die ungefähr dem Werth der von ihnen geleisteten Arbeit gleichkamen. Jetzt hat Indien ein System von Landstraßen, auf welches eS mit Recht stolz sein kann. Auch in Japan gibt es sehr gute Landstraßen, trotzdem das Land gebirgig ist. An manchen Stellen sind durch die Berge förmliche Tunnels für die Straßen gebohrt. Am Ein- und Ausgang dieser Tunnels sind gewöhnlich Refiectoren angebracht, um Licht.inden dunkeln Tunnel
zu werfen ; tn besonders langen Tunnels I sind Lampen aufgestellt, die Tag und
Nacht brennen. Manche dieser (tratzen sind wahrhast künstlerisch gebaut und sinden in anderen Ländern kaum ihres Gleichen : nur eine ciiuige Straße fand Stevens in Unordnung: sie lies parallel. mit einer Eisenbahn, die einen lebhaften ! Verkehr zeigt. Die schlimmsten Straßen in der ganzen Welt dagegen hat Stevens in Ehina angetroffen. Er meint, von eigentlichen Straßen könne in Ehina überhaupt nicht die Rede sein. Aickackförmige oder sich wie Schlangen windende Pfade, die -hier und da unregelmäßig mit steinernen Blöcken in die Kreuz und Quer gepflastert sind und sich häusig in verschiedene Ausläufer und Nebenpfade abzweigen, das sind die Straßen Chinas. Man könnte manchmal auf einer unebenen steinernen Mauer leichter vom Fleck kommen, als auf einer dieser Straßen. Neuerdings bauen die Türken unter Oberaufsicht europaischer Ingenieure recht gute macadam'sirte Straßen in Kleinasien, obgleich auch hier das gebirgige Terrain manche Schwierigkeiten bietet. In Persien findet man überhaupt nur in der Nähe der Hauptstadt einige Straßen, deren Zustand übrigens viel zu wünschen übrig läßt. In Sibirien gibt es einige ganz gute Straßen ; auch haben die Franzosen bei Saigon neuerdings sich auf den Bau neuer Straßen verlegt. Erntefeste in Kirchen. Die Sitte, im Herbst Erntefeste zu feiern, hat sich von Deutschland und von England aus auch in den Ver. Staaten eingebürgert, während aber früher das Fest hauptsächlich nur auf dem Lande gefeiert wurde, ist eS neuerdings auch in oen Großstädten Mode geworden, derartige Festlichkeiten zu veranstalten, und zwar hauptfächlich in Kirchen. Nicht allein die Wände und die Kanzel der Kirche werden mit Emblemen der Ernte geschmückt, sondern ganze Wagenladungen voll Producte deS Obst- und GemüsegartenS und der Farm werden in die irche gebracht und vor dem Altar und der Kanzel mit mehr oder minder großem Geschmack in riesigen Haufen aufaethürmt. Bei einem Erntefest, welches kürzlich in einer Kirche in St.Paul in Minnesota stattfand, konnte man derartige Productcn tonnenweise ausgehäuft sehen, so daß die Kirche aussah, als ob in ihr ein ländlicher Jahrmarkt abgehalten werde. Außer Getreide und Früchten sowie Gemüse und Blumen aller Art gab es da Hopfen, Besenkorn, Flachs, große Laibe Brot, Kuchen, Pasteten und Zuckcrwerk, eingemachte Kirschen, Tomatos und Aepsel, verschiedene Gelees, Preserven u. f. w. in einer Fülle, daß die Gemeinde in einem ganzen Monat nicht im Stande gewesen wäre, Alles aufzuessen. Natürlich war das nicht ihre Absicht. Die guten Sachen" wurden, nachdem sie in der Kirche ihren Dienst geleistet hatten, in die Hospitäler geschickt und unter bedürftige Arme ver. theilt. Ein angloamcrikanisches Blatt meint, daß die an und für sich fchone Sitte hier yi Lande zu einem Unding auszuarten drohe. Die Haufen von Rüben, Kohl, Kürbissen, Squashes, 'Wassermelonen und Blumenkohl, über die thurmartig Welschkornstaudcn mit daran gehängten Schnüren aus Zwiebeln und Knoblauch aufgehängt werden, seien gewiß nicht geeignet, die Gedanken der Anwesenden auf religiöse Gegenstände zu lenken. Die großen Körbe mit verlockenden ölepfeln, Birnen, Psirsichen und Pflaumen erweckten nur in den Knaben in der Kircke die Luft, sich heimlich ihre Taschen mit diesen Herrlichkeiten zu füllen, und sie thäten dies auch, wenn sie sich unbemerkt sähen. In einer anderen Kirche hatten die frommen Gcineindcmitglieder in jedem Fenster eine f rmliche Bauernhof-Scene arrangirt. ) is Geländer von dem Al tar war in eine grüne Hecke verwandelt, vor welcher sich ein kleines Weizenfeld ausdehnte. Die Kanzel war mit Hopfenranken und Zweigen behängen, an welchen Aepfel und Pfirsiche hingen. Das Taufbecken war mit Wasscrkresse umgürtet. An dem einen Ende des Altars standen mehrere Bunde Stroh, gegen die eine Gctrcidcgabel und ein Dreschflegel fich lehnten. Auf dem anderen Ende war ein richtiger Heustaken aufgebaut, der natürlich etwas kleiner ausgefallen roar, als man ihn sonst auf dem freien Felde aufzurichten pflegt. Es fehlte nur noch ein Hühncrstall und ein Schrattnekoben, um die ländliche Jdnlle voll? standig zu machen. Bisfig schließt das Blatt: Derartige Kirchenfeste mögen sich in Zukunft für den Unterricht in praktischer Landmirthschaft werthvollcr erweisen, als die landwirthschaftllichen Ausstellungen, wie sie jetzt allgemein gang u. gäbe sind. Vielleicht sinden sich auch balo unternehmende Politiker ein, um diese Feste mit ihrer Gegenwart ebenso zu verberrlichen, wie die Viehausstellungen aus dem Lande." Vom Anlande. In Deverc in Wisconsin wat iie Nachricht eingetroffen, daß auf der benachbarten Oneida Reservation eine Indianerin ihr eigenes Kind verbrannt habe. Daraufhin begaben sich der Friedensrichter, zwei Aerzte, Polinsten und eine Jury auf den Schauplatz oer That. Die halbverkohlte Leiche des Kindes wurde nicht weit von dem Hause, in welchem die Rabenmutter wohnte, vergraben gefunden, die Mörderin war jedoch entflohen. Die Aerzte hielten eine Untersuchung über die kleine Leiche ab und sprachen die Vermuthung aus, daß das Kind bereits todt zur Welt gekommen sei. Nachrichten aus Brownsville in Teras zufolge sind die fünf Banditen, welche vor einiger Zeit den reichen Viehzüchter Verrera in Starr-Eounty absingen und ihn verborgen hielten, bis seine Familie ein Lösegeld von $15,000 für ihn bezahlt hatte, von den ihnen nach setzenden Viehhirten cingefangen und auf der Stelle hingerichtet worden. Ehe sie starben, enthüllten sie noch eme !derschwo rung, welche bezweckte, in gleicher Weise wie Verrera den reichsten Mann an der ganzen Grenze, einen Herrn Vturna aus i Brownsville, emzusangen und thm-eu ' großes Löseaeld abzuvreiZen.
Ein soeben aus (5olonin New Fork eingetrossener Eivil-Jngenieur theilt init, daß die Arbeiten am PanamaCanal nur langsam vorwärtsschreiten und in Folge dessen recht schlimme Zustände dort herrschen. Viele Arbeiter sind beschäftigungslos und aller Geldmittel bar. Die Kaufleute und Vcwoh-
ncr von Colon und Umgegend befürchten den Ausbruch einer Nevolte und eine Wiederholung der Scenen vom März 1885. Es ist nicht unmöglich, daß die Regierung der V'er."Staaten um Hilfe ersucht werden wird, um die Städte auf dem Isthmus vor Zerstörung zu retten. In Mexico sind zahlreiche Fälschungen von Vollmachtrn zur Uebertragung von Forderungen an die Regierung entdeckt worden, die Regierung erleidet aber dabei keinen Schaden, da die Fälschungen noch rechtzeitig von Beamten entdeckt worden sind. Es sind bereits zahlreiche Verhaftungen vorgenommen worden. Die Spekulation scheint das Ereigniß sür sich ausnützen zu wollen, und es wird das Gerücht verbreitet, daß gefälschte Regierungsbonds für öl, 000.000 im Umlaufe feien. Diese Werthe, welche gegenwärtig im Eurse stetig steigen, sollen dadurch im Preise heruntergedrückt werden. In New Vork hat sich ein Comite zu dem Zwecke gebildet, das dort bestehende System d.'s Ambulanz - Dienstes auch in Paris, der. Hauptstadt von Frankreich, einzuführen. DaS Eomite organifirte sich auf Veranlassung des französisch-amerikanischen Arztes Dr. Henry Nachtel, welcher sich seit längerer Zeit vergeblich bemüht hatte, diesen Dienst in Paris einzuführen. Er brachte es aber nicht weiter, als daß die Behörden jener Stadt die Erlaubniß zur Einführung dieses Systems ertheilten und auf dem Wege der Privat-Subscrip-tion 60,000 Francs aufgebracht wurden, eine Summe, welche natürlich für den Zweck nicht ausreicht. Dr. Nachtel und seine Freunde wollen jetzt noch mehr Geld sammeln, um den armen Parisern" die Wohlthat deS Ambulanz-.SystemS unentgeltlich zukommen zu, lassen. Ein Erpreßzug der Galveston, Harrisburg und San AntonioBahn wurde neulich in einer Entfernung von einer Meile von El Paso von drei maökirten Männern zumHalten gebracht. Zwei deckten den Locomotivführcr und den Heizer mit ihren Revolvern, während der Dritte nach dem Postwagen lief und gegen die Thüre desselben eine Bombe warf. Die Erplosion, welche daraus folgte, zertrümmerte die Thüre , und eine Seite des Waggons. Der Agent wurde zwar sehr erschreckt und etwas betäubt, blieb aber unverletzt und erholte sich schnell wieder. Er ergrisf ein Doppelgemehr und tädtete den Räuber durch einen Schuß durch die Brust. Als die beiden andern Räuber dies bemerkten, ergriffen sie die Flucht und entkamen in der Dunkelheit. Die aus Ausländern bestehcndc und in Schottland in's Leben gerufene Matador Land and Eatle Eompany" hatte bei dem Staatssecretär von TeraS um einen Freibrief für den Staat Teras nachgesucht. Der StaatSsccrctäi hat jedoch daS Gesuch abgelehnt, und zwar mit dem Hinweise auf ein Gutach: ten des GeneralanwaltS Hogg. welcher auseinandergesetzt hat, daß die Höflichkeit eines Staates nicht so weit gehen dürfe, um einer aus Ausländern bestehenden Eorporation im Widerspruche mit den Gesetzen und einer gesunden öffentlichen Politik außergewöhnliche Privilegien zu aewähren. Man würde einer einhcimischen Gesellschaft, welche sich lediglich den Ankauf von Grundcigenthum im Staate Teras zur Aufgabe gemacht hat, keinen Freibrief gewähren, um so weniger dürfe man darin Ausländern zu Gefallen sein. Der Staatssecretär hat die Weisung des GeneralanwaltS befolgt. Seit mehreren Jahren fchoi hat die Diphtherie in Davenport in Iowa fast ununterbrochen geherrscht und sehr zahlreiche Opfer gefordert. Ganz erloschen scheint die Krankheit in dieser Zeit niemals gewesen zu sein ; zu manchen Zeiten kamen dagegen im Monat bis zu 70 oder 80 Erkrankungen vor, von denen 20 bis 25 Procent einen tödtlichen Verlauf nahmen. Gegenwärtig herrscht in Davenport wieder eine Diph-therie-Epidemie. Im Laufe deS Monats September sind einige 00 Krankhcitsfälle angemeldet, von denen 10 oder 12 mit dem Tode endigten. Die meisten Erkrankungen an der Seuche kommen in dem niedrig gelegenen Stadttheil vor. Der Baugrund ist daselbst ein ausgcfülltes Sumpfland. Die Drainirung ist noch sehr mangelhast und hat bis vor Kurzem noch ganz gefehlt. In vielen Familien wird anstatt des reineren Lci tungswasscrs aus dem Mississippi für den Hausgebrauch das Wasser aus den alten Brunnen genommen, die durch eingesickcrtes Wasser verpestet werden, welches durch Abfallstoffe aller Art und sogar durch Fäkalstoffe aus den ungemauerttn Abtrittsgruben verunreinigt ist. In Philadelphia fand man dieser Tage die in No. 2203 Nord Front Straße wohnhafte 58 Jahre alte Frau Margarethe Ncitz Morgens todt in ihrem Bette. Eine sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß der in demselben Hause wohnhaste Knabe Wm. Hofsmann in der Grocerie von McEurdn fünf Eier gekauft hatte, welche dann von der Hoff, mann'fchen Familie sowie von d?r Frau Reih verzehrt worden waren. Uninittelbar nachher erkrankten Alle unter Symptomen, die auf eine Vergiftung schließen ließen. Der Zustand der übrigen Patienten besserte sich, aber Frau Reitz mußte sterben. Nachfragen in dem McCurdy'schen Geschäft feiten? der Polizei ergaben, daß McEurdn einige Eier mit Arsenik gefüllt und in den Keller gebracht hatte, um die vielen Ratten zu tödten, welche sich in dem Keller aufhielten. McCurdy's Clcrk hatte dem Jungen den Auftrag gegeben, sich die gewünschten Eier selber aus dem Keller zu holen, und so kam es, daß eines der vergifteten Eier in die Hände deS Jungen und später auf den Speisetisch der Hoffmanns gerieth. Der Grocer ist bis auf Weiteres verhaftet worden. . t -n Merrschaumpseisen, lange .deutsche Pfeift!,, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. MuSo, No. 199 OK Washington Str.
"Vom NuSkande. Von einer überaus in teressanren' Diebin berichlek man aus Moskau. 20. September: Die in Nuß: land unter dem Namen da? Goldhändchen" bekannte Diebin Sophie Vluwstein, welch? kürzlich vom Moskauer Gerichte abgcurthcill wurde, ist auf ihrem Bestimmungsorte, der Insel Sachalin, mit dem sie begleitenden Zuge von 1 50 weiblichen Sträflingen angelangt. Sophie Bluwstcin, welche im Älter von vierzig Jahren steht, ist noch immer eine stattliche Erscheinung, und selbst im Arrcstantenkittel macht sich der fein gcschnittcne Kopf, die hellblihcndcn Augen und daS fchwarzgclockte glänzende Haar noch immer vortheilhaft bemerkbar. Sie verstand es meisterlich, sich die Herzen der Männer zu erobern, und besser als Alles spricht hierfür der Umstand, daß sie sechsehnmal mit Männern verfchiedenster Nation ,md Esnfession verleirathet war. Auch im Auslande übte sie ihre Thätigkeit aus, und zweimal Verschwand sie unter Mitnahme der kostbarsten Habseligkeiten ihrer Männer aus Frankreich, dreimal aus Deutschland. In Wien hielt sie sich, natürlich unter falschem Namen, im Jahre 1873 auf. Das ihren Männern gestohlene Gut betrug mehr als 300,000 Rubel. Den, noch scheint es dieser Dame, die stets auf größtem Fuße lebte und immer aus ihren Zährten die erste Klasse benutzte, nicht genügt zu haben. Auf ihren Vcrgnügungsfahrtcn knüpfte sie gewöhnlich intcressante Bekanntschaften an, welche den damit beehrten Herren gerade nicht billig zu stehen kamen und gewöhnlich mit dem Verschwinden von Brieftaschen, Dia mantringen und Goldketten ein rasches Ende fanden. Sibirien., ihr jetziger Aufenthaltsort, ist ihr nicht mehr unbekannt; denn schon einmal ist sie vom Moskauer Gerichtshofe dahin beschickt
worden. Jedoch kaum daselbst ange-! langt, hatte sie stch die Neigung des Gefängnißobersten zu erwerben gemußt; ; nach rasch erfolgte? Heirath verschwand ! daS saubere Pärchen und lebte kurze Zeit in Konstantinopel. Selbstverständlich f '- - m 9T.fi.. . ? . 1 vmieß vie leuoermllyiie aucy lesen Gatten und kehrte nach Nußland zurück, wo sie, jedoch erst nach zwei Jahren, in die Hände der Behörden siel. Ihr Gemahl, der auf der Suche nach seinem Weibe, ebenfalls das russische Gebiet betrat, wurde ergriffen und harrt noch im Gefängnisse von Moskau deö ihn trefsenden NichtersprucheS. Sophie Vluwstein spricht fließend Russisch, Deutsch, Französisch, Englisch und Rumänisch und ist im Ausüben von allerlei Gaunerstückchen äußerst gewandt. Dazu besitzt sie genügend Geist und Humor, was ihr bei Ausübung ihres Gewerbes von nicht geringem Nutzen war. Die Lust zu heiteren Stückchen ist ihr auch im Gefängnisse nicht ganz verschwunden. Als kurz vor der öffentlichen Verhandlung ihr Vertheidiger sich mit ihr berieth, dankte sie diesem in beredten Worten und überreichte ihm als Anerkennung seiner Mühe eine goldene Uhr und Kette. Dem Vertheidiger erschien dieselbe bekannt; er griff in die Tasche es war die seine. Wird der Humor die wackere Dame nicht verlassen, wenn sie die ihr vom Moskauer Gerichtshofe zugesprochenen achtzig Peitschenhiebe erhalten wird? DaS Goldhändchen" wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verur? theilt. DaS Betnaren niesen, halb schon zur Legende geworden, scheint in Ungarn wieder auf'S Neue zur Blüthe zu gelangen,' besonders in den Landestheilen jenseits der Donau, wo ja heute noch der sagenhafte alte Bakonyer Wald steht. Neuestens werden die folgenden Räuberstückchen gemeldet: In Recse sandte eine Räuberbande eine förmliche Deputation an den Großgrundbesitzer' Ladislaus Inkey. Die Strolche forderten Geld und Herr v. Jnkcy wicö sie an seinen Hofrichter, der ihnen angeblich auch 400 Fl. yegeben hat, worauf die Räuber unbehelligt wieder von dannen zogen. In Esap verbuchten vier bewaffnete Betyaren am 20. Sept. Nachts in das gräflich O'Donncll'fche Eastell zu dringen. Sie fanden jedoch versperrte Thüren und vermochten dieselben nicht aufzusprengen. In Pußta-Magyarod wurde ein wohlhabcnder Bürger ausgeraubt. Dem dortigen Grundbesitzer Franz Taranm' aber ließen die Räuber sagen, daß sie nächstens ihn besuchen" werden. Herr Taranm' hat eö aber vorgezogen, mit seiner Familie ungesäumt nach Lak überzusiedeln. Ei ncm Theile des Räberoolke3 ist man übrigens auf der Spur. Es gelang, in der Person des Vizvar-Pußtaer Sdjsf? Hirten Vendelin Varga eines gefährlichen Hehlers habhaft zu werden. Dem Genannten wurde nachgewiesen, daß er die Räuber Koloman Renko, Paul Oroßlan und Stefan Szanto, nachdemdieselben den MercnvcerRaub begangen, drei Tage hindurch bei sich beherbergt und sie auch beköstigt hat. Dabei hat sich der Kühnste dieser Räuber, Koloman Renko, mit seincm Gastfreunde" ungenirt im Wirthskaufe gezeigt. Varga -hat den Betnar seinen Bekannten als einen Vetter vorgestellt. Eine weitere Räubernachricht kommt aus Jglo; nahe dem Macsolader Walde wurde der Regalpächter Ezechmeister von bewaffneten Strolchen angefallen und seiner 157 Fl. betragenden Baarschaft beraubt. Des Fenieren wird mitgetheilt, daß im Bakonner Walde selbst eine aus acht Köpfen bestehende Räuberbande ihr Lager aufgeschlagen. Sie haben bereits in der Nähe Sücs, den Postboten überfallen, ließen ihn aber wieder ziehen, da er keine Wer the bei sich trug. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nowsptptr Advartiting Bureau 1O Spruo St., Naw York. lOct. so lOO-Paff PiUftfl.
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m '8 ge ge n Neuralgie. T Berichte über die Erfolge Von Ct.Ja?ok Del, welche vorLaHren erzielt urdea und jetzt tu stätigt werden. euralglklnnd Lähmung geheilt. Nod. 1880. Cpringsield, Tenn. Meine .Frau litt 18 Monate aa Neuralgie und Lähmung, kein Mittel wollt, ihr helfen. Nachdem sie ungefähr eine Flafche Et, Jakobs Oel aufgebraucht hatte konnte sie wiedergehen. Joj. P. Murph,. 6 Jahre später. TauerndlgeZellt. Springsield, Tenn.. Oktober 17, 188. Meine Frau war gelähmt und konnte keinen . Schritt gehen. Ehe sie eine Flasche St. Jakob Oel ausgebraucht hatte war sie im Stande t - Hause herumzugehen. I o s . P. Murxh y. höftenleideu gehettt-Nodemlek 1880. Scott Depot. Putnam Co., LZ. Hau Ehe ich anfing St. Jakob Oel u gebrauchen war ich bettlägerig in Folge von Hüftenschmer, ,en : jetzt bin ich im Stande mit Leichtigkeit tat Zimmer herumzugehen. Thomak Tor?. Jahre später Dauernd gehellt. c,tt Depot. Putnam Co.,3. a., 13 Okt., 1886. Zwölf Tage war ich bettlSgeriq ia Folg rheumatischer Schmerzen in der Hüfte. Nickt brachte mir Linderung bis ich ine Flasche St. Jakob Oel anwandte. Slach einer reimaü gen nwendunz war ich geheilt. Tho.Trm,?. Kenralgle und NheumatiSmnS geh eilt. XorDtx Hill, Slppomator Co., La.. Nov., 1. Jahr lang hatt ich an Neuralgie und Rbeu matiSmu gelitten. Tag und Nacht quälte, mich acute Schmer. Ich verfuchte St. Jeu kob Oel n5 alle Schmerzen verschwanden. Robert. ?le. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. AuÄKoenZK HAMBURGER BRUSTTHEE gtgen out jncmca etz Vrust, Lungen und der Kehle. - Kr tu Oizial-Vkete. Prei. Gcntl. S aOcs Stccthcfm u taten. tUI CHARI.ES A. YOCLit CU BHIUOSE 80. Cures d Removes Tan Sunburn, Bee Stlngs, Kos ' qulto and All IhcaM Sa h I m vO mrLis, blotcuxs, Humors, EirCi-maxka, and every form ossia blfTTTTskoc, positives cerod oa. uia moss ceiicato can wüSiout leavtLS & scar( by 3Hox Oxi tm.oix"tPrioe S5cts., COcts. and $1. At dru?i?3 er by man. The HopMl JSnfe Co.. Naw Iionrion. Cona. Llttl Ilop PU1 ibr siclc-lioadaclie, dyepepsia, blUounnesB and constipsti on have no oquaL 25o. In allen pot&tten , tjaecn. .O'KM'CH'O'f'O'I'O Sine kinderlose he ist selten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel takurzerZeit abgeholfen werden kann, zeigt der ..RettungsiÄnker", 2S Seiten, mit natur getreue MUoern, welcher on dem alten deutschen HeU,Jnstitut in Neu Fork herauözkziben wird, auf die klarste Weise. Junge Leute, die in den Stand i der Lbe treten ollen, sollten den Spruch Schiller?: D'r um prüfe, er sich ewig iindet-,' wohl beherzigen, u?id daS vortreffliche Buch lsien, ehe sie den wichtigsten Schritt LebenArdun t Wird für 2Z öen:s in Prstinarken, tn deutscher Srrache, sorqsam verpackt, frei versandt. Adresse : I)ntobslji1-In!'titnt,1I Clinton New York, N.T. In Indianapolis, Jod., beim Buchhändler G. Keyler, 29 Süd Delaware St, OO'i-OO-f'O'i'O Wenn tzie den b e st e n, x t n e n und stärksten ffij! Backpulver, (baking powder,) Qttactff (flavoring extracts) 'S unb - .'V Gewkrze, ALeS rein und unverfälscht haben wollen, dann fragen Sie räch H. F. SOLLIDAT'S Waaren nnl zebrauchen Sie keine andern. 96, 98 & 100 Süd Pennsylvania Str. Jndiauapoli, Ind. 7 Zweiggeschäft in Wtchita, Kav. V. H. DOM'S l. X. L. GagsMiw. Z)as öeste . Nüy As?6w! Henry Klausrnann's rrA C7o. 203 und 267 Nord Nkto Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werdm auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlackirt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Nohrgeflechte sür Stühle. Silliae Vreise, Vrompte Bedienung.
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