Indiana Tribüne, Volume 11, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1887 — Page 4
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i'? ?;r WMMN 55 er roßte SAmerscttftiflrr ans der Welt. Lindert. Keilt cyeuniattvmuo, vccuralgia, Schwcllunacn, labmeu. steife Glieder picr2?6Mn, Eic7)t, Ü m w wm neueren in icicnticmcricn. Kreuzwel), Brand-, Schnitt ti. Vrühwunden, Frostbeulen, Quetschungen, Kovf,-Ohren und Zahnweh, Geschwüre, ic. In allen Apotheken zu haben. Preis 23 entS per Flasche. V i esige s. ZzdianspsliS, Ind., 19. Oktober 1837. Nn unsere Leser ! ßli ersuchen unsere Leser alle UnregelÄö!gkeiten in Bezug aus Ablieferung der .Tribüne unZ so schntll wie möglich Liitzuth eilen. J51 Eefer der Iribune fln& ersucht, ein Sbon emntSzldr an die tilget, sondern nni an Herr Schmidt, unser Eollektoe der t d Offtee u baU. H?r Schmidt tft für all au m Offte i0xdtn Leitungen verantmoNUch, stellt feUft fern !,ig,k an. und all nt)endn erluft falle ihm I. 43tx ditten deshalb ihn vor vchaden ,u bemah, ttn, der ihm dadurch rmachsen tinnt, dai Sudsknr ttoaeldr an Jemand ander? all an i&n, oder in I r Ome biahlt erden. mü&U den der betr. 1:13 ,w va Herren Schmidt ntr,tcht Oilttung (jaden. (?ivilvanderegislev. flraea Uni tU tzr Hatt! .) 0 t b u 1 1 1 n. ZichariaS Blake. M.. 13. Oktober. Jerry Busch, tf.. 13. Oktober. Wm. Broomstrob. K.. 13. Oktober. Michal Rigan. ß., 13. Oktober. Kkull. Tl., 18. Oktober. 0eo. Pkösch:!. M.. 13. Oktober. Job Janker, M., 17. Oktobkr. Fred Laxen, fl., 17. Oktober. H e i r a t d e n. Alb. A. Doughlrty mit Cora A. Sdelby. Btrnd. A. Duckee mit 3Jaru W. LippS. Jos. N. Brunson. mit Rache! Ban Camp. Alonzo Johnson mit Ntttie R. Thomas. Truman B. French mit Elizi A. Cooper. Nelson Lmrence mit Mary Bann. Auz. De Pzir mit Nancy I. Fouse. Thom2? JzneS mit Emma Stiles. Todes f ct l I . Elizabtt) Blyzn. 29 I.. 14. Oktober. Eine Herausforderung ! Die Eigenthümer von Dr. Buü'S Husten Syrup toiDtr.1 dierm t die Doktoren der Beteinizten Staaten herau?, eine billlgere und wilksamere guftcn Uieoijin zu verschreiben, als ihre. IQ Mayer Denny hat gestern seine Bürgschaft im Betrage von $6,000 gesleCr. Man schäijt, tö die Hime Rle Fair einen Gewi.in von $l,5J0 adgeroorfen ha'. Kaufe Mucho'S "Lo3t Uavuoä Cfears". In Adams Eonserv:n-Geschäft erplodirte gestern ein Ta-ripfkesZel, wobei zAei Ärdeilee schlimme Blandmunden im Gesichte erlitten. Ernst Trendelman, welcher vor iaizen Tagen von einem Kohlenmagen herab siel und sich am Rücken schwer ver letzte, dftndit sich auöer Gifahr. Zur augenblicklichen Linderung von Schmerzen in den Muskeln habe ich nie a S eln bistereS Heilmittel gefunden, oic S'. Jzkodö Oel. B. G. Tyoma?, L5ington. Ky. AuS dem Haule deS CondukleurS Wm. Smitb, Ecke Huron und Noble Straße würzen gestern Schmucksachen im Werthe von $100 entwendet. tS Die Moöler SascocLcck Co. hat den Auftrag zur Lieferung eines Geld schranke? für daS StaotZschatzamt er halten. Der Schrank kostet 1.500. t& Gestern Abend um 7 Uhr wurden aus dir Wohnung von David Joselit, No. 15 Russell Avenue 85 Pfund gute Betlsedern gestohlen. Die Polizei hat nichts davon wahrgenommen. Die besten Bürsten kaust man bei V. Schmkdel. No. 423 Vtrawla Avenue. S Die TyvhuSfitber-Me mehren sich schon wieder, und wenn die Krank heit sich in den rüchsten Tagen weiter ausbreiten sollte, wird der GesundheitS rath daraus dringen, daß alle Fälle ge meldet werden. e Gouverneur Gray ist der Ansicht, daß es nicht in seiner Mattbesugnik steht,, einen Notar abzusetzm, und Mayor Denny will deshalb sein Gesuch um Ab sedung von I. L. F. Steeg als Notar vor die Circuit Court bringen. Mucho'S Ctgarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Strake. Heute Nachmittag um 2 Uhr wurde der am Sonntag von einem Straßenbahnwagen überfahrene Phil. I Carleton beerdigt. In Bezug auf diesen UnglückSsall wurde- noch Folgendes er mittels : Herr Caelkton war am Sonn tag Abend um 5 Uhr in die Stadt ge gangen. Um 6 Uhr hatte er um nach Hause zu sahren einen Straßenbahnwagen bestiegen uud kurze Zeit räch 6 Uhr wurde er von einem Sirakenlahnwagen über fahren, auf dem Fahrwege vor seinem Hause gtsundkn. Am Montag kam d.r Btrlttzte auf kurze Z?it.zur Besinnung und er erzädlt.', dab er beim Auösteizen ouS dem Wgen voi den Mauleskln eineS andern W?genS. der dem e:st;n Wagen direkt fol. t?. niederaemorfen und dob er von dem zweiten Wazen über fahren wurde.
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F u k r. Die MatrabkFbrik von'T. B. Lay cock & Co.. an der Ecke der 1. Etrabe und dem Kanal ist gistern rin Raub der Flam men geworden. TaZ Feuer halte sich schon ziemlich weit ausgebreitet, ehe eS ertdlckt worden war, und als die Feuer wehr anlangte, war eZ ihr nicht mehr rr.öglich, diel zu than, und sie besKräntte sich daher nomert'.ich daraus, die benach Karten Häuser vcr Schaden zu schützen. Trotzdem wurde daS HauS Sansor') Grayson's und das von Wm. Tiltn je zum Blitze von $30 geschädigt und zwii Häuser der La'ira Str'ckland, No. 320 und 322 Wtst 1. Etraöe wurden ebtnsallS stark mitgenommen. Der Sckaden an dem Fablikgebäude beträgt $5000. die Versicherung biträgt aber nur $1.000. Vollzet', richt.
Im Polizeigericht rrar mcn heute schnell fertig. Zwei waren wegen eines Rausches, einer war wegen Friedensstörung ange klagt, und Beide bekannten sich schuldig. John Engelton wurde wegen Verkaufs von geistiaen Getränken am Sonntag um $25 und Kosten bestraft. Harry P. Hill wurde wegen Sabbath schändung um $5 und Kosten bestraft. Der Fall wurde appellnt. Eduard Schäfer, angeklagt Milton Langley gllchttgen zu haben, wird mor gen prozesstrt. Jsabella Harvington, angeklagt- ihre Nachbarin Ellen Leary m:t Wasser lt gössen zuhaben, wurde freigesprochen. Joseph Warfield. angeklagt Wasser von den Wasierwerken gebraucht zu haben. ohne vorher Erlaubnis eingeholt zu haben, wurde um $1 und Kosten bestraft. Kurz und zur Sache. Dvsvevsia ist schrecklich. Eine kranke Leder bedeutet Elend. Unveedaulichkeit st ein schlimmer Feind guten HumsrS. Der menschliche VerdauungSapparat st die komplizirteste und wunderbarste Sache. Er geräth leicht aukerOrdnung. Zu fette oder zu zähe Nahrung, schlechte üche, Kummer, lange? Wachen, unngel makkges Leben und andere Dtnge die nicht Wm sollten haben die Amerikaner zu einem Volke dysvevtlscher Men. schen gemacht. Green'S August Jlowcr bat in dieser Beziehung schon viel guieS gethan und Viele glücklich gemacht. Kem Glück ohne Gesundheit, Green'S August Flower lringt Gesundheit und Glück den Drnvkvtischen. Verlang? von Deinem Apotheklr eine Flasche Fünsund siebzig Cents. Uns cn rtStsHSteu S uv e rt o ? Court. Zimmer No. 1. JaS. W. veö gegen S. P. Owens u. A. Ultheil für den Verklagt:n. John I. Baum gegen Richaed TiduS u. A. Du R ceiver erfla t tk Bericht und wurde enl?ass:n. Zimmer No. 2. James L. Msson gegen. Co."rad Schneider. Die Geschwo renen gaben ein Viraikt zu Gunsten des Beklagten ab. Zimmer No. 2. Nircy A. Smith ge gen William JudkinS u. A. Niederge schlagen. Annie Bernstkin gegen Morman & Co. Urtheil sür $2:0. Henry W. Talbctt gegen Wm. M Steckiin u A. Ji Verbandlung.Zimmer No. 3. Lenioboti Van Hern gegen Samuel E. Van Horr. Schei düng bewilligt. First National Bank gegen Henry C AdamS. Noienklage; Urtheil für $1663 51. Lewis C. GrrriaS geaen ChzrleS M Flltcher. Schuldklage; U theil für $735. Neu Klagen William H. Morrision gegtn John M Biik u. A. BesitzrechtZklage. Mary G. Galvin u. A. gegen Jfock C. Walter u. A. Besitzrechtttlage. . JameZ M. BraSshaw gegen die Slrabenbahnwagen'GeseUschaft. Klage auf einen Gemeinschaden (Transfer Car.) Vaupermt S. Frau S. Moore Cottage an No. 612 Noit!, Pennsylvania Straße. $Z50. JameS Schuhmacher, FromehauS an Ecke von Pine und Arch Strabe. $1.200. Das einfachste M ttil um sich von Kopf oder Zahnschmerzen zu befreien, ist eine Flalche Salootion Oel. Alle Apotheker verkaufen S für 25 CentS. kW- Wir machen auf die Anzeige des Hirrn Adolph Baue aufmersam. Hier bittet sich eine gute Gelegenheit sür Erwachsene und für Kinder, daS Tanzen zu erlernen, und eS ist ja btkanrt. daß wer sich seines Lebens freuen will, heutzulage ohne tanzen zu können, kaum mehr durch? Lebkn kommt. Merrschaumpseifen, lange deutscht Pfeifen. Cigarrensvttzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Waibinaton Str. S- Der Frauen.HilfZ. Verein hatte gestern Nachmittag eine Aersammlang. welche recht gut besucht wcr und den Zwtck halt', die Untikstüdung sük die Wintermonate wieder aufzunehmen. ES wurde beschlossen, die Unterstükung vor läufig in der biSh?r gebräuchlichen Weise an die Armen'zü verabfolgen. Zu denbesten Feuer.VerflcherungS. Gesellschaften deS Westens gehört unbe dingt die .Franklin von Indianapolis. Ihr Vermögen beträat $232.000. Herr Jodn Wocherist Präsident dieser aner. kannt guten Gesellschaft und ist alS Agent der folgenden Gesellschaften hier thätig: Bri:isb Amerika V'rmöaen 5800 000. Detroit F. & M. V rmögen $900 000. ss.anklin. Ind. Vermögen $232 000. Merman American. N. V.. Vermögen $5,150 000 Die .Franklin" hat nicht nur billige Rat', sie läßt auch außer den regelmäßigen Raten, selbst bei großen Verlusten keinen Aufschto j erfolgen. Hr Her man T. Brandt, ist Solicitor für die hiesige Stadt und Umgegend.
Kouzert der Lvra.
(Van nuserem - neuen musikalische Bericht statler.) Geehrte Redaktion ! Sie hätten'S nicht thun sollen. Mich für die musikalische Berichteistattung der Saison zu engagi ren, ist ein gewagtes Stück. Sie wisien ja. ich bin ein Kobold, der Niemanden ungeschoren laffen kann, den Dirigenten der Lyra ausgenommen, denn der braucht das Scheeren nicht mehr. Aber damit da? Wagniß ganz allein auf Sie fällt, werde ich meinen NomkN hübsch ver 'chweigen. Ich nenne mich O'vbeus. Das klingt gut und gehkimnißvoll und wenn Jemand 1öS Über mich wird, soll er mich nur suchen. Ich war ganz übeirascht, a!S ich gestern Abend die Lyra.Halle betrat. Die Bühne sah ganz anders auS und im Vorder gründ der Halle heirschte eine sür In dianapoliser Verhältnisse ungewöhnliche Helle. Ein außerordel tlicheS Jmprove mert! Die pküä.tigen Coulissen sind wahrscheinlich zu irgend einem Antiqui tätenhändler gewandert und werden viel leicht nach Jahrhunderten von einem verrückten Engländer alS artike Kunstwerke angekauft werden. Angesicht der zu nehmenden Verrücktheit der Menschen sehe ich nicht, warum eS anders kommen sollte. Einstweilen thut der blaue Hin tergrund dem Auge wohler, als die ma lerischen Kunstleistungen, welche vorher da waren. Nur bin ich einigermaßen im Zweifel, ob daS Blau dasjenige deS Himmels, oder dasjenige deS Veilchens ist, denn daß irgend eine Sinnigkeit in dieser Blauheit zu suchen ist, kann man wohl mit Bestimmtheit annehmen. Man könnte dafürhalten, daß da? Blau das des Veilchens ist, wenn die Bescheidenheit nicht sosehr unamerikanisch wäre. Ich nehme daher an, daß deS Himmels Bläue dargestellt ist, 'und daß daS Oeffnen der großen Flügelthüren mitten in dem im endlichen Blau und daS Heraustreten Sei Musiker, Sänger und Sängerinnen dSS Oeffnen der HimmelSpsoitm und daS HaUelujah'Blosen und Singen der Se raphim und Cherubim sinnig darstellen soll. Eine brillante Idee! Wahrhaft bewundernswcrth in unserm Zeitalter der Schwalbenschwanzröcke und der steifen Hemdendusen. Das Anbringen der beiden proßen Lampen im Vordirgrund war selbstver stänolich eine Folge deS bekannten Göthe' schen: .Mehr Lichts weShalb ich schließe, daß eS sich für Hallendester sehr empfiehlt GSthe zu lesen. Ausfallend muß eS erscheinen, daß beide Lampen im Vordergrunde ange bracht sind, und der Dirigent so eigentlich mliten zwischen denselben steht und von allen Stit:n beleuchtet wird. Offenbar liegt auch diesem Arrangement wieder eine Sinnigktit zu Geunde. Ob nun an gedeutet werden soll, daß eS vor Allem der Dirigent ist. welcher Erleuchtung braucht, oder daß alle Erleuchtung vom Dingen ten 'ausgehen muß. will ich, wegen deS zu zeitraubenden Studium? der Frage unentschieden lasten. Nun alur, werden Sie wohl meinen, eö sei Zeit, daß ich etkras über as Konzert sage. Ich glaube Sie haben Recht, wenn der Mer.sch tn'I Schwätzen kommt, weiß er nicht m?hr auszuholen. Ich sage: Der Mensch. Das schlißt Weiber und Männer ein. ES war ein gutes Konzert. Kurz und gul ! Womit ich natürlich nicht sagen will, daß die Güte in der Kürze bistand. Gotl behüte! Aber man wird mir beistimmen, wenn ich sage, daß die Länge von Kon zertprozeammen keinen Maßstab der Güte bildet. Die erste Nummer war die Jubelou verture. ES ist wohl ganz in der Ocdnun eine Konzertsaison mit Jubel zu eröffnen, aber eS ist nicht viel Jubel in dieser Ouv rture. DaS BiSchen was darin ist, kommt ,umSch!uß und ist so sehr loyal, daß es keine Reso- aiz beim Hörer findet. Kein Wunder deshalb, daß das Publikum sich sehr kühl verhielt. D r Melodie deS .Heil Dir im Siegerkranz hü te vielleicht höchstens der Mayor Wallber von Milwaukee opplaudirt. welcher kürzlich Herrn Cleveland alS den "rulor o5 thc nation" vorstellt?. ES ist eben nicht I der loyal. Waldeinsamkeit' von Akt war Num mer 2 deS PkogrammS. DaS prächtige Lied wurde vom gemischten Chrr ebenso prächtig gesungen und daS Publikum gab seiner Befriedigung durch recht leb' basten ApplauS Ausdruck. Dies dient mir alS Beweis, daß da? Publikum auch zuweilen daS Gute vom Schlechten zu unterscheiden weiß. Aber nur zuweilen, denn den Waffentrnz auS Gudrun nahm eS sehr kühl aus, trotzdem derselbe sehr brav gespielt wurde. Aber leider ist der Geschmack verderben DaS Sentimentale gesällt mehr als da? Kästige. Natürliche. Dieser Wasfenlanz ist eine heroische Compösition in Wag ner'jcher Manier; die k ästigen, schwellen den Trompitknstöße bringen - eine er Hedende Wirkung hervor, d. h. aus den geistig gesund angelegten Menschen. Lei der oder ziehen die meisten Menschen daS sentimentale Waldeinsamkeitsgelispel der gesunden, natürlichen Urprünglichkeit vor. Frau Smith, welche mit Nummer 3 aus dem Programm stand, war verhindert zu singen. Sttt ilr.r sang ffrau Leve ring. . Die Dame ist als tüchtige Sän. gerin bekannt. Sie Hot Stimme und Schule und Beide in hohem Maße. Sehr gut gefallen hat mir die vom ge mischten Chrr mit Orchesterbegleitung vorgetragene Serenade von Milde. Hübsche Adagiostellen wechseln mit einer reizenden nun weiß ich wirklich nicht mehr, war es eine Walzer- oder Polka
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MelobZs ab. da? TonstüZ ist lebhaft und gefällig und der ausgezeichnete Vertrag ließ Nicht? zu wünschen übrig. Der Frauenchor Annie Laurie war eine vorzügliche Leistung. DaS italienische Guitarreständchen war eine ganz hübsche musikalische Causerie. Aber warum es italienische? Guitarre fländchen heif.t. da? ist eine? jener großen Räthsel, deren Lösung wir der Pythia? überlasten. Der Schlußchor mit Orchesterbeglei' tung : .Aufforderung zum Tanz- von Oesten, wurde ausgezeichnlt vorgetragen. und das Publikum rra? vom Konzert als Ganzes offenbar sehr befriedigt, wobei nicht vergessen werden darf, daß auch ich zum Publikum gkbkrle. Daher kommt eS. daß ich meine KoboldNatur nicht zur Geltung bringen kann. Ich finde nichts zu tadeln. Dirigent. Chor und Orchester haben ihre Schuldigkeit gltan. Sie haben keine üdkigroßen Anforderungen an sich, gestellt, und haben ihre Sache brav gemacht. Wenn ich nicht fürchtete, daß dieser Bericht zu lange wird, hätte ich noch in Bischen Modestudien gemacht. Aber lasten wir da? bis zum nächsten Mal Ich will mein Pulver nicht aus einmal verschießen. OrpheuS. (Eingesandt.) An die Redaktion der Tribüne ! Bitte diesen paar Zeilen in ihrem werthen Blatte Raum zu gestatten. An die deutschen Zimmerleute (Oarpeuter) von I n d i a n a voll Sund Umgegend! Wollt Ihr sür immer eine Stunde länger arbeiten als die Backsteinmaurer, Mörtellräger, Gypser (rwstorer) ? oder denkt Ihr nicht auch, daß es genug sür unS wäre, wenn neun Stunden herum stnd? Ist eS nicht beschämend sür jeden Carpenter jeden Tag eine Stunde länger zu arbeiten als Andere, eine K,ste voll werthvoUes Werkzeug habe-, zu müssen, und dain den niedrigsten Lohn zu er halten? Wobir kommt es daß die Back steinmaurer und alle Branchen die im Bausach arbeiten, weniger Zeit arbeiten, und bisseren Lohn erhaltm alS die Carpenter? Erstens lasten diese Arbeiter ihre persönlichenDifferenzen alle auf derseite. schließen sich fest zusammen in eine Ver einigung und kämpfen sür ihr allgemeines Jnterest?. So wur)e der Lohn hoch genug gehalten, um anständig mit einer Familie leben zu können. Thun las auch die Carpenter hier? . Sollten wir unS denn nicht auch vereinigen? ES wäre jetzt an der Zeit um wenigstens für nächstes Jahr die Schmach abzuwenden. Wenn man den Repokt vom Sekr,tlr der Int. Carpenter Union- liest, so findtt man, daß durch die Reduzirung der ArbeitS zeit, von den betreffenden Local Union?, 2.963 Männer Arbeit fanden, welche bei der lOstündigen Arbkit?zeit keine Arbeit gehakt HLtten. Ferner tollen diese Lccal Unions eine Lohnerhöhung von 25 CtS. per Tag er zielt, in manchen Städten sogar 50 CtZ. pro Tag, waZ räch oberflächlicher Be rechnung von 21,000 Mitglteklri nahezu 6.000 Dollar pro Tag sür dieselbe aus. macht. Ich möchte daher den Vorschlag machen, daß wir uns vereinigen und eine Union gründen. Ein Carpenter. Süd Meridian spar uud Leih' Verein Ro 2 ist vollständig orqanistlt. Eintritt 25 C'S und Beiträge 50 Et?. Per Antheil von $200. Die ElnzZhlungen beginnen am 3. Mittwoch im Novembir. Antheile können noch geze'cdn,! werden bei Michael Hofmann, Präl . 470 S M.risian Ete., Rodt. Kmpf. Sekr.. 424 Sud Meridian Str , Wm. C R'dling. Schatzm , 319 Süd Delaware El'. Oe naictffneoami u,krra,vßez.
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