Indiana Tribüne, Volume 11, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1887 — Page 1
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Otlttr .uilldhn Washington. 19. Okt. Wär. mereS, schönes Wette.?. Die Schattenseite des Naturgast. PittSburg, 19. Okt. Heute Vor mittag um 10 Uhr erfolgte im Albermarle Hotel eine schreckliche NaturgaSexplofion, DaS Gebäude soie die nebenan sieben den Häuser wurden schlimm zugerichtet. Acht Pirsonen wurden schwer, davon zwei tödllich verledt. Viele trugen leichte Ver letzungen davon. Wie daS Monopol es macht. New York. 10 Okt. Ueber 2000 Angestellte der Baltimore & Obio Tele graph Co. erbielten gestern Notiz von der Western Union, dak vom 1. Novem der an ihre Dienste nicht mehr gebraucht werden.. EditorielleSv Amerikanische Verhältnisse werden den europaischen, oder sagen wir lieber russischen, immer ähnlicher. In New Jork verlauste ein Kolporteur Namens Stein in der Nähe der Hoboken Ferry sozialisti sche Schriften. Ein Polizist kam hinzu und fragte ihn, ob dies sozialistische Schriften seien, die er verkaufe. Als Stein bejahend antwortete, forderte der Polizist ihn auf, mit nach dem Stations haus zu kommen. Dort angelangt, nahm der Sergeant die Zeitungen sammt den Brochuren an sich, dem Stein bedeutend. er werde dieselben durchlesen, er solle am Montag wiederkommen, dann wolle er ihm sagen, ob dieselben "all nghVf seien oder nicht. Man sieht, wir bedürfen in Amerika gar keiner Ausnahmegesetze, ja wir be dürfen gar keiner Gesetze. Die Polizei kann schon Alles besorgen, sie steht so wie so über dem Gesetze. Viel Commentar ist zwar zu Vorfällen dieser Art nicht nöthig. Wir haben wei ter nichts dazu zusagen, als: Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht. Sehr richtig bemerkt der Eleveland Anzeiger", der weder sozialistisch, noch anarchistisch, sondern unabhängig re publikanisch ist, Folgendes : Es wird Zeit, daß diejenigen Bürger des Landes, welche sich des Werthes frei heitlicher Einrichtungen bewußt sind, ei nen möglichst lauten Protest gegen die NückwärtSstreber einlegen. In der letz ten Zeit sind wiederholt Volksverfamm lungen im Voraus verboten oder von der Polizei ohne jeden triftigen Grund auseinander gesprengt worden. Weil diese!ben aber zufällig von Socialisten oder Anarchisten einberufen worden waren. fand der größte Theil der Presse und vermuthlich auch des Publikums dieses willkurliche Verfahren der Behörden vollstän dig in Ordnung. Die Anarchisten wollen ja jedes Gesetz über den Haufen werfen," heißt es, also können sie auch nicht den Schutz der Gesetze anrufen." Solches Geschwätz soll man auch noch als geistreich und logisch" bewundern ! Was die Anarchisten, Socialisten oder andere Jsten glauben oder nicht glauben, ist Nebensache. Mögen die behäbigen Bürger, die schadenfroh über die Niederknüppelung von Anarchisten und Sozialisten grinsen. die Thatsache nicht vergessen, daß man der Polizeiwillkür nicht nach Belieben Halt gebieten kann. Wer bürgt dafür, daß nicht morgen schon die Prohibitioniflen in Kansas und Iowa mittels einer StaatsPolizei die Versammlung der Liberalen auseinander sprengen lassen ? Sie kön nen ja auch sagen, man müsse befürch ten", daß Versammlungen, in denen so stark gegen die Staatsgesetze gehetzt" wird, zu Ruhestörungen führen könnten. Von der Haussuchung nach Sp:rituosen bis zu der Unterdrückung der Preb-, Rede- und Versammlungsfreiheit ist kein gar so großer Schritt. Ist erst einmal das Prinzip geopfeU, , so giebt es kein Halten mehr." Woher man es am Wenigsten erwarten sollte, aus Frankreich, wo die Be völkerung in Bezug auf Ab- und Zu nähme eine stagnirende ist, kommt die Klage über die überflüssigen Kopfarbeiter. Es ist eben überall dasselbe. Da meinen unsere Superklugen, wenn der Mensch nur eine gute Erziehung genossen und etwas gelernt hat, so kann eS ihm an Erfolg nicht fehlen. ES giebt aber so Viele, welche eine gute Erziehung genossen und etwas gelernt haben, daß man nicht mehr
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weiß, wie und wo man sie unterbringen soll. Es giebt bald mehr Advokaten ohne Praxis als mit Praxis. Bei den Aerzten ist es ebenso. Die Zahl der stellenlosen ElerkS ist stets eine große. Studirte" Leute müssen sich glücklich schätzen, wenn sie einmal eine Stelle als Elementarlehrer bekommen, junge Damen, welche Stelle als Gouvernante, Lehrerin u. s. w. suchen und darin erfolglos sind, giebt es massenhaft. -Man gehe nach NewIork und man wird unter den Kellnern, Versicherung? ägenten, Theaterstatisten, TingeltangelMusikanten u. s. w. eine überraschend große Zahl hochgebildeter Leute finden. Da stehen sie mi: all ihrem Wissen und ihrer Bildung und find froh, wenn fie mit gewöhnlicher Arbeit so viel verdienen, um Leib und Seele zusammenzuhalten. So wenig wie sich folgern läßt, daß jeder Arbeiter Gelegenheit hat, reich zu werden, weil es einige reiche Leute giebt. die einmal Arbeiter waren, ebenso wenig läßt .sich aus dem Umstände, daß dann und wann ein hochbegabter Mensch zu Reichthum und Ehre gelangt, folgern, daß Können und Wissen imm-r Erfolg bringen. ES hangt Alles von Glück und Zufall ab. Aber eS ist Zeit, daß man einsieht. daß die herrschenden gesellschaftlichen Zu stände nicht nur ein Proletariat der Handund Maschinenarbeit, sondern auch ein Proletariat der Kopfarbeit geschaffen haben, welch' Letzteres um so schlimmer daran ist, als es die Unmöglichkeit des Vorwärtskommens und das Elend tiefer empfindet. DrahtnaHriHten. Nothstand unter den ttohlengräbern. Freeland.Pa..13 Okt. Diebe denklichtn Folgen des großen Kohlen gräberstreikS machen sich rasch sühlbar. Alle Artm GeschSste. m't Ausnahme der Schankmirthschalten, liegen sichtlich dar nieder und viele der kleinen Läden haben bereits geschlossen werden müssen. Die Schanknzirtkschasten niedrigsten NaigeS dagezen haben Zulauf genug und werden die Hauptquartiere einer Menge verzmeiseltkr Charaktere, welche gewöhnlich bei ttohlengrübeistreikl hier austauchen und die Nothleidenden zu Verbrechcra zu machen suchen. Waren hier ohnedies die ungarischen, slowakischen, polnischen und italienischen Raufbolde stark vertreten, so wimmelt eS jebt geradezu von ihnea und sie erhalten die Polizei und die DetiktivS in beständiger Bewegung. Die Ankündigung seitens der Agenten der Lehigh Kohlen und SchistfahrtS Co., tak, letztere den Betrieb Utt Ge schäste aus ein Jahr gänzlich einstellen werden, wenn nicht die Streike? bis zum 20. dl. MtS. wieder zur Arbeit zurückge kehrt seien, hat im Pantheithal-Distrikt und in anderen Theilen der Lehighregion große Aufregung hervorgerufen; die Aulfichten indeß, daß die Streiker so bald die Arbeit wieder aufnehmen, find sehr geringe. Die Grubenbesitzer der Lehighgegcnd bemühen sich noch fortwährend durch Ar beitldureauS in New Vork, Philadelphia, Boston und Baltimore Leute zu kriegen, haben ader keinen Erfolg damit. Auch heißt eS. daß mehrere Firmen beabsich tiger, Chinesen kommen zu lassen; indeß hat sich, diese? Gerücht noch nicht be stätigt. Die Noth unter den Aulstär.digen Hut bereits einen beunruhigenden Grad er reicht. Vielen Familien gebricht eS an dem Allernothwendigsten. Krankheit herrscht ebenfalls vor. Mai sieht mit großer Besorgnib in die nächste Zukunft, zumal starke Aussicht dafür vorhanden ist, daß sich der Streik bis Ende Oktober auch nach der Wyoming und Lackawan naregion ausdehnt. Wie es heißt, denkt auch daS unruhige Element der Aus ständigen an allerlei schreckliche Tha ten. Brandstiftungen, Explostonen u s.m., und haben bereits mehrere starkbefuchte Gebeimversammluugen stattgefunden, in welchen diese Pläne besprochen wurden. Die Leiden der Fischer in Labrador. Montreal, 18. Okt. Zwei Familien find soeben angekommen, und damit dem Hungertode in Labrador entgangen. Die Leute, erzählen, daß die Fischer in Labrador durch die Gewinnsucht der Händler häufig dem Hungertode preiSge geben feien. Sie erhalten kein Geld sondern nur LebenSmittel und Kleidungsstücke für die Fische und die? in äußerst knapper Weise. Man giebt ihnen kein Geld, weil man befürchtet, daß sie daS Geld dazu verwen den würden, von dort wegzukommen. Die Noth ist fürchterlich und die Hilfe von
Seiten der Regierung ist äußerst gering.
Fleifch, Kartoffeln oder Gemüse sind für die armen Leute unbkkannte Dinge. K. of L. MinneapoliS, 19. Oct. Heute wurde e:n Antrag gestellt, den Mitgliedern der Executive Barry und Baily gegen über daS Mißtrauen der Convention au? zusprechen. Kaum war der Antrag ge stellt, all ein solches Zischen erfolgte, daß Powderly zögerte, denselben zur Ab sttmmung zu unterbreiten. Er wurde fast einstimmig verworfen. Ein Beschluß wurde gefaßt den Jndi anapoliS Sent'mel und das Jndianapo liS Journal zu boycotten weil sie fämmt' liche Union Setzer entlassen haben. $2r Qabel t G R. Kirchhofs, f London. 18 Okt. Der bekannte deutsche Physiker Kirchhofs ist gestorben. (Gustav Robert Kirchhofs wurde am 12. März 1821 in Königsberg geboren, stu dirte daselbst seit 1312 Mathematik und Physik, habilitirte sich 1818 an der Berliner Universität, ging 1850 als außeror dentlicher Professor nach BeeZlau. 1851 als Professor der Physik nach Heidelberg und 1871 zur Errichtung und Leitung eine? SonnenobseroatoriumS ra h B?rlin. KirchhoffS erste Arbeitea galten der ElektricitZt. der . Würm.t)ecrie. der Spannung des WasierdampseS, dem Magnetismus, der Elastic tlt u. s. m . sowie den Fraunhofir'schen Linien. Mit Bunsen entdeckte er die Spektralanalyse und lieferte dann sehr genaue Zeichnun gen des Sonnenspectrums sowie die wich tigsten Untersuchungen in Bezug auf die Begründung und we't:re Ausbildung der Spektralanalyse ) Ganz wie bei uns. London, 18. Okt. Die Disconto Gesellschaft von Leipzig, deren Capital 9,000 000 Mark betrg. hat in Folge un gesetzlich,? Spekulationen fallirt. Die Direktoren Jerusalem und Winkelmann sind mit großen Geldsummen durchge brannt. Berliner Bankier erleiden be deutende Verluste. Die Hungrigen London?. London, 18. Oktob. Die Revolte, welche von den Unbeschäftigten auf Dafalgar Square inscenirt wurde, dauert fort. Die Polizei hat heute mit erneuten Anstrengungen die Hungrigen vom Trasalgar Square vertrieben, diese aber be gaben sich nach Hyde Park und hielten dort Reden. Einer der Redner fagte, daß die Arbeiter in Schweineställen woh nen, während die Jaullenzer in Palästen wohnen. Rufe wie: Verbrennt die Aristokraten" wurden laut und die Polizei schloß die Thüren de? Hyde Park. AIS da? Volk dies bemerkt? ertilad ein Auf uhr und im Kampfe mit der Polizei wurde eine Anzahl Personen verletzt und drei wurden verhaftet. Hiesiges. eS AuS dem Model wurde gestern Abend von einem jungen Burschen eine Weste gestohlen. tS' Die hiesige Polizei wurde benachrichtige, daß letzte Nacht in der Poflosfice u ColumbuS, Ind., eingebrochen wurde. $100 in Geld und etne Anzahl Briesmar ken wurden entwendlt. CSr Dir städtische Ingenieur .hat einen Brief von Colonel Dudley erba'ten, in welchem derselbe mittheilt, daß mit der Errichtung der Kabelbahn nach Haugh ville in einigen Wochen begonnen werden soll und daß die Aahn biS zum l. Januar im Gange sein wird. Wenn'S nur wahr ist. 0 Der Lumpenhändler Samuel Mark?, an Süd Meridian Straße wohn haft, erhielt gestern Abend eine Depesche aus einem kleinen Städtchen in Illinois, daß fein Vater plötzlich todt zu Boden gestürzt fei. Der Mann, war ein Be wohn er hiesiger Etrdt-und hat sich auf einer Geschäftsreise in Illinois befunden. tZT Ein Frachtzug der I. M. & I. Eisenbahn verunglückte gestlra Nachmiltag bei MemphiS. Ind.. und die Pasta gierzüge derselben Bahn trafen in Folge besten um mehrere Stunden zu spät hier ein. Auch einige Wagen eine? Passa gierzugeS wurden zertrümmert, doch ist Niemand verletzt. Die Eise'dahnbeamten verhielten sich wie gewöhnlich sehr zu geknöpftLber die Sache. t& Ein auSlausender Passagierzug der I. B. & W. Eifenbahn collidtrte gester an der Nord Straße Kreuzung mit dem AblieserungSwagen des Holz Händlers Jrd Gaul und das Pferd, wkl cheS vor dem Wagen gespannt war, wurde gitödt:t. Der Knabe, welcher den Wagen lenkte, wurde eine Strecke von 20 Fuß geschleudert, entkam aber unverletzt. - Verlangt Mucho'S Best Havanna Cigars".
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