Indiana Tribüne, Volume 11, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1887 — Page 3

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3 r für tU Saison 1837. A. G 6 y i o v, Office . 4tl() rtford Wo t sti-. G3T telcöton s. ß .- t- . -tr TT W TCsi" JQ '. L 2 r 2 T d e U ! f w uch - Handlung ! " Dttd NZabaiNiilt?. ft A r s ! l ? 5 h r i r! .? n. - -W n v v v w V " 5 ?!vue und g-.brzute Bücher. Niederlaz? fc;;aliti!cher Werke und Flug Juristen. Q) tO-J!2Vitif ftrA'ÄlWS C::CAS3 RT'(3?2r:2 unb di?;5Ze5k Li?i vor ? ; T) I A. IV? A OI T 5 - s Franksert. Delphi, MonticcHo, Michig Ciib, Chicago, nud allen Orten in n3:Michcn33cicna, Nicht, aan, nördlifn Illinois, Wiöcousin, Iowa, Vwuesota. ebrat'a. ffansas, Rev Mezico'. Dakota, Zcedada, $liade, Saliforoien nufc Oregon. s direkte Züqe täglicd 2 von Jndianapoliz nach CMcago; ebenso nach Richigan Ktty. Sie? ant,. Pullmann Schlaf vagganS auf den NacKtzüa.. Vedäckmarkev b!S an't Re-.ftziel ertheilt. Ski Bah it größer umlichkitn d tiHigtr Rat al air. 3UV und Suivirung nicht , ödrtrfn. eta$l(3lt, , Piaifo? nd ort?sen, Lu?tdrkfn und a. modernen Ctn. Nchtugen, unübettrefflichk Lortjtt' fttr migxan. ten, fcard iin&ourttr.h:ite tuv irgend wo Ort, dr on andrn tfibncn beruht nnifc. &tnn an nördlich, füdt;3, 5V.il) tt ftit x 'krifn wünscht, kaufe man nicht dai-nVo. ilet ö S man unser Pr-.s, u. s. r, gesehen, ßtga Klhmst anbe an ftch a j. D. ßalil wia; Ttstri!t Pcrffagi, Kznt ?. 2 54 JSinot Sttige, Zndianax, 4. 3 ?oön V. S,xso. . C. Paltw. atfl9r9a'tt ntial Slflac .-MMMtt fc"üf . rrv-DTSH yji-xa ?s FikegÄakZI.ZcikTgdcsjk. S?Zu:!s! lind Ädzznz der Eisenbahn ;üg in Indianapolis, an und nsch Sonntag, den 2. Januar 1837. UoMfaa nud Iüdisslik Sifenban. Sdzaug: U k u n f t ? v!d Ol tZ. . . T.tS k5 , JudH,dce. . tv 23 Tv 1 ad e... 8.13 ' ndckZKicSzttgiVV I J,d ak all 4 OD tn I . I Im: tf i- 7)CSni & Ä3t2jl02 aV V ?t ?. 6 1 ?? Vandslia Lme. MttItatB 7.30 93 Slg 9t9, 9 tl S) 4rr ftavti f Ct. 4 00 BartS x 11.00 Eeftent SSatl... d 0.1 Nm E?,?i Z 4t Ok SS s II nd ;c...l'(H) !ir Zqs arcf.... ffrjrS 4 15 Oi Echne2juz 3 35??ni Tkdeland, ColnAdnß, e;nri??att und Zndls. eapoli S'.sendahz (See Line.) nseeri-. 2s Cabcrls ..11.(5 Tr)tonlitf;. 7.3) Ba R fiS Ct.... 7.20 fha t et 8 fs ttz 6.N5 7 189 A S.ll 03 r.... IS k 2t7 catt i;.w pw ' v mi j Vttchigan Ei?reß. 4. V ! Vento Har. Nm vzivood Vidifisn.G. S.T.und Z tZ,Uq. 2. W 33 oi 30 7.2 C 11X5 c 11.3 nn 1.10 l5gttch. iTi !0.3j 11 3; 3.00 . ..... 4 ? ttzl:. i.K H4.ii.in I'.SRm ' tllUQ. z.? 5 02 ZS ttzlich.7.5Z Gweinnatt, ZudiasadoliI, St. Louis u. icx Vifendahu. indnnati Divistov. Ksui,o.L. Z uktatt Act 11 B Andisn Se? ll) l ü'o:t tip. ,14 's Ir G, lj 45 üa l Ct il 's) Poftzug. .. 5 .. 6.55 ! Ct 2 rxrei 4 J Dm I täsIiA In c 11 10 " I La'aqett See.. 4.45 Nm lhilLgs DUZiftou. J,S Oail C. 7.10C Itcago all p.:i."a titUm i 59 tl3Uch I f C 11-3 8 2ifa?tte Äcc... ö.oo rn Eoganlport ix.. 7. 0 In ixc SO ff . tsgtts Kai.. 3.1 Cm 4o e .AI iflf C 2 ir ic. $.3 Zi Poria Erxrei.. 4 , Zndiana, Vloommgtsn ndB?firn ifenbadn. BiifiaSitl.. 70 Bn Ätn 8tt 4 5 c öi 1300 a Ca H 3 f tSfllUt) ib ar 0. täglich s 50 tn tvte 10 4.? e .' t:att Ozu. sss rx kß s., Ak Oeftliche Division. Oftl.kU... .4.102 I Paeifte fx;t... 7 XAftl. cpict.... 9 0u ftft I iö M 3 10 30fijr EUaittt 0(p.... Z 5Zm iStftetn ;p .... 3 5äa abalh. St fifluil Jb Pacifik. Btt C6tnatl 7.1) S t 3.15 tzl Ntch , ti 7.00 25 C5i3 R Srtg 1 1 Um ZQlA gtS 5.. I 45 Set Eh vatt. 613 Kl 3sdiana?0lll unb ViZkenseö Eisenbahn all atro is 7.15 I 0tI See. 10 5i t, ee . 4.15 mm uc. 4 5) kktti2Aati,HaAiltoäzZudianapolitzistndZöd J,5, t 9 4.00 Bm I ontloiSiBr 8X5 8 (axlotaKc BJMKb I Ratl. lt. 45 Q SBfcpll tt 6t. 2.10 Ü Bs I Ind? U etjut810 4) in D..K.V 30 K I tnctnnatt Ite 4 55 Indianapolis, Decatur 6? Springsield. T M Pe ZZail. 8 S;Bm Monte iuma Sie tal aula Sonnt. S 8CT25 ÄncCiui rcl.. 3503 3Jtontuma Se aulg Sonnt. ..lOlCn ßatl 2 öS Cchntajug r CS...10VÄ& Chicago, St. Louis & Pittsburg. sZYPVVKP ich e iü ' fx tätlich 4 ZI Ls fifnoa Ssnal. A.4,) ' D C nagt- Rf)!P0 9. V aomm6oRnt.ll.09Ca tajUch 4 LLkceenZz. iIndianav. ce. Z. 0 Kr tag 4.00 Tn kBtftem i8atl...lu 3 jw RP9Q09 üjtajtvch 9.. ucxai Chieago Aoute dia Kokomo. HUgo Schnee 133 tl? 11.15 Oa St, Er,?. 1 .35 d , Znd'I 80a. Vchnilzzz... 4.U0 Cm l Jndpl'I A Soa. Irttil rn i. 3nMancoIil nai &t Ltatl E:senkahs -XU tnnt c - Ug!ich 7.2, Bo4 Ctfi 9i. S.iORa S St L S? laü I a CC.10.C0 v a S 1 tfla e 3. "'i LolBzZlg,k 10.0' S , L:ykeet2gl ?liaxolti k 1 40':, 2tmtöi tgl... 11.5 m I Louisdille, New Zlldany Chicago. Zlir-Line C&leaaa Cx tal..ll.lOflrn j. tgl.. 3.35 fl kisnon Are 5.0Uia Ich U, 5iC33. . SNS ac 9 55 er stch. dita jie. I Uail... . 3 45n x stau luiunm Z2ze U x t, Lhnfsselar mit i, Schlafwage? ,ii,, Vrlk.Ek.

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Die Zweite.

Roman von Ludwig Anderes. (Fortsesung.) 13. In seinem Zimmer auf dem Korbstuhl saß der Oberst Sturm. Der alte Herr war in recht unangenehmer Stimmung. Die Sehkraft hatte er ganz verloren und rocnn er auch die große blaue Brille trug, so nalf ihm daö doch mchts. Der alte Herr rückte ungeduldig hin und her. - ! Friedrich !" Der Diener nahte eilig. ,,Sieh einmal nach, Friedrich, ob daS Fräulein noch nicht kommt!" Der Diener ging hinaus. Wohl zum zwanzigsten Male blickte er aus Befehl des Herrn die Dorfstraße entlang, doch kein Wagcngerassel n?ar zu hören. Er meldete es dem ungeduldig Warten den. Ein leiser Fluch entschlüpfte diesem. 9!ach wenigen Augenblicken rief er abermalS dem Diener: ,,Die Chriaine soll zu mir kommen!" Das weißbeschürztedralleZimmermädchcn erschien in der Thür. ,,Das Fräu, lein bringt den Doctor nein, den Herrn Professor Röder mit, der wird bei uns wohnen. Sorqe dafür, daß dem Herrn zwei bis drei Stuben im oberen Stock zur Verfügung stehen. Du kannst gehen!" Der Oberst zog die Kniee an sich und stützte beide Hände auf dieselben. Weiß Gott, was doch einem alten KricgSmann alles vassiren kattn!" brummte er vor sich hin. Die Muskeln erschlaffen, die Knochen werden steif tmd min die Augen, die bösen Augen! 3vo aber nur Olga bleibt," unterbrach er sich dann. Friedrich!" 8u Befehl, Herr Oberst!" Friedrich, daö Fräulein kommt immer noch nicht. Was machen wir?" Werde wieder einmal nachsehen müssen. Herr Oberst. Vielleicht ist da etwas vorgefallen, oder der Herr Profcfsor hat nicht kommen können!" Hat nicht kommen können, Friedrich?" brauste der alte Herr auf und stieß seinen Stock auf die Erde. Nicht kommen können? Schwerenoth, Mensch, woher weißt Du das?" Ich meinte nur so," antwortete Friedrich verlegen. Solche gelehrte Herren sind gar beschäftigt. Sie dienen' Königen und Fürsten und vielleicht hat irgend einer von ihnen den Schnupfen oder das Podagra bekommen!" Sturm lachte belustigt auf. Möglich," sagte er, doch glaube ich kaum, daß mich der Doctor im Stiche läßt. Doch halt ! war das nicht Wagengcrassel?" Friedrich sprang schnell an das Fenster. Sie haben Recht, Herr Oberst, daö Mädchen fährt soeben vor, aber Was aber?" Mensch, so rede doch! Ist ein Unglück geschehen?" Nein, aber der Herr Professor ist nicht mitgekommen. Ich ahnte es! Die großen Herren in der Residenz haben sich erkältet!" Die Thür öffnete sich und Olga trat mit heiterem Gesicht herein. ,,Da bin ich. Vätcrck)en. Ich bin wohl i lange geblieben?" Sie küßte den Vater zärtlich und streichelte liebevoll sei: .nen ergrauten Kopf. ,,Aber Kind, wo hast Du denn den Professor?" ,.Der ist bei den Eltern geblieben. Er kommt erst morgen und hat eingewilligt, in unserem Hause zu wohnen und jeden Deiner Schritte zu bewachen. Freue Dich, Papa, Du erhältst Dein Augenlicht wieder und dann ist AlleS wiedei gut!" Sturm lächelte. ,,Kind, Du hegst Hoffnungen, die vielleicht nicht in Erfüllung gehen. Röder mag geschickt und klug sein, aber Du weißt, cS qiebt Fälle, wo auch die Kunst der geschicktesten Aerzte zu Schanden wird." Am Vormittage deS folgenden TageS erschien der Professor. Er ging durch den Vorgarten und stieg die teppichbelegten Stufen der Veranda empor. Ein eigenthümliches Gesühl beschlich ihn. Vor Jahressrist hatten seine Füße ebenfalls diese Stiegen betreten. Aber wie verändert fühlte er sich heute! Ein Gefühl freudiger Ruhe batte ihn überkommen; er war ja in der Heimath unter liebenden theilnehmenden N!cnschen. Er trat schnell durch den weinbelaubten Eingang, blieb aber freudig überrascht stehen, denn an dem kleinen, weißbehangcncn Tischchen saß Olga mit einer Handarbeit beschäftigt. ..Willkommen im Hause meines Vatcrs. Herr Professor!" Sie erhob sich und reichte dem Arzte beide Hände entgegen. Der Papa hat schon sehnlich auf Ihr Erscheinen gewartet. Er ist so ungeduldig!" ..Aber warum siht denn der Herr Oberst nicht hier unter der Veranda? fragte Röder verwundert. Die dumpfe Stubenlust muß ihn ja melancholisch machen." ..Unser Arzt hat ihm den Aufenthalt hier draußen verboten." Der Professor schüttelte 'den Kopf. Sie gingen in das Haus. Der Öberst saß an seinem gewohnten Platz. Er erhob den Kopf und tauichte; er merkte sofort, daß ein Fremder heran? kam. Gewiß, der Herr Doctor!" rief er und streckte feine Rechte dar. Gott fei Dank, daß Sie eingetroffen sind. Habe mich sehr verändert, wie? Schon damals, als Sie meinen Fuß kurirten, merkte ich eine starke Abnahme meiner Sehkraft. Seit der Zeit ging es reißend abwärts!" Röder legte seine Hand in die deS Gutsherrn. Ein forschender Blick flog über den alten Herrn, der körperlich zu fammcngcsunken war. Können Sie durch die Brille etwas wahrnehmen?" fragte der Professor. Nein, nicht das mindeste!" Dann würde ich daS unnütze Stück Möbel ablegen. Wozu sich eine Last aufbürden, die zwar nicht schädlich, aber f--si. .. ... r.- ( - ' " onji uoerfiuijlg ijii" Seine Hand entfernte die Brille. So! Nun erlauben Sie mir. wohl Ähren Arm. Serr Oberst. ,roUen

einmal" einen G6ng nach der Veranva unternehmen." Glauben Sie nicht, daß mir die Luf da draußen schädlich ist?" rief Sturm, doch erhob er sich bereits. Röder. lächelte. Der Körper muß bei solcher Stubem hockerel zu Grunde gehen. Licht und

uft. bedarf der Mensch qleich der Pflanze l um Wachsen und Gedeihen. So, da ind wirl Hier. Herr Oberst. Ihr Sitz. Fräulein Tochter hat Ihren Stuhl mitgebracht. Sie scheinen denzelbcn lieb gewonnen zu haben. , Sturm ließ sich nieder. Er athmete mehrere Male tief auf, dann fuhr ein Lächeln über sein Gesicht. Ah, das ist ja, als fahre neue Lebenskraft in meine Adern! Kind, scheint die Sonne, oder ist der Himmel mit Wolken bedeckt? O, wie wohlthut diese Luft! Ich gäbe ein Vermögen her, wenn ich jene Schwalbe sehen könnte, die uns zwitschernd umfliegt." Der Professor beobachtete stillschwci, gend den Kranken. Olga konnte sich der Thränen nicht erwehren. Sie ergriff des Vaters Hand und drückte einen Kuß auf dieselbe. Vater, lieber Vater, Gott wird Dir helfen durch die öunst unseres Freundes. Nicht wahr, Herr Professor?" Wir wollen es hoffen! Was in meiner Macht steht, will ich thun," versetzte dieser. Gestatten Sie, Herr Oberst!" Er beugte sich zu dem Greise, hob leicht das eine Augenlid empor und beobachtete den kranken Augapfel. Es ist der graue Staar!" sagte er endlich. Eine Operation könnte ich jedoch erst, nach imei bis drei Wochen vornehmen, daß heißt, wenn Sie sich meiner Hand anvertrauen wollen, Herr Oberst." Der alte Herr nickte. Ich habe großes Vertrauen zu Ihrer Kunst, Herr Professor", sagte er und suchte nach der Hand des Arztes. Wird sich die Operation hier ausführen lassen, ohne weiteren ärztlichen Beistand?" t O gewiß, Herr Oberst! Ich habe die erforderlichen Instrumente mitgebracht. Für die nothwendigen Bandagen wird Ihr Fräulein Tochter sorgen" antwartete Röder. Olga hob daS liebliche Antlitz zu dem Doktor empor, dann sagte sie: Der arme Vaier, er wird wohl viel Schmerzen erleiden müssen?" Röder lächelte. Gerade diese Operation ist schmerz: los und dauert nur wenige Minute. Furcht und Angst sind demnach auögeschloffen. Ein Soldat darf überhaupt vor dergleichen nicht zurückschrecken." DaS hatte gefaßt. Sturm lachte lu: stig auf. Sehr wahr, Herr Professor. Siebzig und einundsicbzig fragte kein Mensch vorher, ob die Kugel des Feindes auch Schmerzen bereiten werde. Frisch drauf los.durch den Kampf zum Sieg ! Wetter noch einmal, war das damals ein Leben ! Ich sage Ihnen, Professorchen, unsere Leute sprangen bei Saarbrücken die Höhcn hinauf, als fei das nichts. Wie Manchem sind durch eine Kugel die Knochen im Leibe zerfchinettert worden und er hat dennoch den frischen, frohen Solda: tenmuth behalten. Also still, Kind, Dein alter Vater sieht ruhig der Operation entgegen." Mehrere Tage waren vergangen. Der Professor schien sich äußerst wohl im Hause des Oberst zu fühlen. Erbrachte die frühen Morgenstunden gewöhnlich im Parke zu, wo er oft mit Olga zusam mentraf. Sobald Sturm daS Bett ver: lassen hatte, ging Röder zu ihm, scherzte und lachte mit ihm, las ihm etwas vor oder führte ihm die Stege des Gartens auf und ab. Die Luft und der warme Sonnenschein thaten ihre Wirkung. Der Oberst nahm körperlich zu und sein frü: hcrer Glcichmuth kehrte zurück. Er lachte viel und manch witziges Wort kam von seinen Lippen. Olga war überglücklich. Sie schob dem Professor diese wunderbare Wirkung zu und ihr Herz strömte von Dankbarkeit cegen den klugen Mann über. Oft hing ihr Blick mit stiller Bewunderung an seinen Augen und ein Lächeln verklärtt ihr Angesicht, wenn sie seinen leichten Schritt aus den Fliesen des Korridors hörte. Er war auch eine fesselnde Erscheinung, dieser schlanke Professor mit der hohen Stirn und den tiefen ernsten Au gen. Olga bewunderte ihn oft im Stillen und dann stieg langsam ein lebhaftes Roth in ihre Wangen und sie wandte den Kopf, u:n es zu verbergen. r Es war an einem Sonntag früh. Die Sonne war noch nicht aufgegangen, aber im Osten strahlte bereits der Himmel feurig roth. Röder war zeitig aufgestanden. Eine Eigarre rauchend, schritt er auf der Veranda auf und ab und blickte zum Himmel empor. Schwirrend flogen die ersten Schwalben vorüber und zögen mächtige Kreise in der Luft. Dann schritt er die Stufen herab der Dorfstraße zu. Da legte sich eine kleine Hand auf seine Schulter. Darf ich Sie begleiten, Herr Profcssor?" . Röder. zuckte zusammen. Ein Laut freudigen Erstaunens entfuhr seinen Lippen. Eine angenehmere Ueberraschung konnte mir nicht bereitet werden, als Ihre Begleitung. Fräulein Olga," sagte er dann, und ein sast inniger Blick traf das junge Mädchen. Ich sah Sie von meinem Fenster aus," erwiderte Olga, und da ergrisf mich der Wunsch, einmal mit Ihnen hinaus zu wandern in die schone Gotteswelt. Ich bin so lange nicht da oben gewesen in der Vuchenlaube, meinem LieblingsplStzchcn. Wissen Sie noch, Herr Professor, in jener Laube, in der Sie überrascht waren, mich zu finden." Röder 'blickte lange aus das junge Mädchen.' das so kmdlich:einfach "sprach und so ruhig an seinem Arm dahinschritt. Der Wald nahm Beide auf. Thautropfen glitzerten auf Busch und Baum. Ein sanfter Wind fuhr kosend darüber hin und, die Blätter mit. den blitzenden Wasserdiamanten bewegten sich leise aus und ab. . Glauben Sie, Herr Professor, daß die Operation bei meinem Vater gut aus fallen wird ?" fragte Olga nach emiar

Zeit, und ihre Stimme klang änaZtlich. .Ich hoffe es ! Sie dürfen unbesorgt sein. Fräulein, und können getrost und ohne Furcht dem Tage der Operation entgegen sehen. Auönahmefälle kommen freilich vor, doch bilden sie nur einen verschwindend kleinen Procentsatz!" Beschleicht Sie nicht ein Gefühl der Angst, wenn Sie den Patienten gegenüberstehen, besonders kurz vor dem entscheidenden Augenblick?" fragte Olga. Der Doctor lächelte. Rein!" versetzte er. Es Handel! sich um die Ausübung einer Kunst, der wir uns gewidmet haben und die mit unserm Sein und Leben verwachsen ist. Sie interesssrt uns, sie spannt alle Fasern unseres Denkens an und das Bewußtsein. Glück und Segen zu bringen, verschasst dem Auge und der Hand Sicherheit. Freilich. Ruhe und Kaltblütigkeit sind unerläßlich dabei nothwerwig." Sie waren auf der Höhe angekommen, gerade als die Sonne am Horizont erschien. Sie standen und bewunderten die Feuerkugel, die fast zusehends emporstieg und bald voll und ohne Fühlung mit dem fernen Horizont dastand. Olga lächelte vor sich hin. In der Nähe unseres Pensionats, dem ich drei Jahre lang angehörte," sagte sie. hatten wir eine Anhohe, die uns eine Fernsicht nach allen Himmelsgegenden gestattete. Meine Pcnsionsfreunöin: nen verschliefen fast regelmäßig den Sonnenaufgang, und so stand ich gewöhnlich allein aus der kahlen Höhe, die von einer dichtbelaubten Tanne gekrönt wurde." Haben Sie sich in diesem Pensionat wohlgefühlt?" fragte der Professor. öie Vorsteherin war eine wenig energische Dame," versetzte Olga. Sie ließ uns allen Willen und wir hatten unter ihrem Regiment viel freie Hand. Nur auf Festhalten der äußeren Formen wurde streng gehalten. Ich habe mich niemals in bestimmte Formen hinein: zwängen können und deshalb war über meine Leistungsfähigkeit ein großes Fra?ezeichen gemacht worden. Meine Eouine Irma soll sich die Gunst der Oberin im größten Grade verdient haben...." Das junge Mädchen erblaßte und brach plötzlich ab. Also war Irma in demselben Pen: sionat?" fragte gleichgiltig Röder. Ja, einige Jahre früher. Aber wol: len wir nicht in das Thal hinabsteigen? Ich liebe es, in dem Nebel dahin zu schreiten!" Und sich eine Erkältung oder im bc: sten Falle einen starken Schnupfen zu holen!" rief der Professor lachend. Da wollen wir doch lieber vom gesicherten Uferrande aus auf die Wolkenj'chicht hinabschauen." Sie traten an den Rand des Hochplateaus und blickten auf die Wiese und den Nebel, der in feinen Geweben dahinzog und schlcierartig das Thal umhüllte. Da drüben am gegenüberliegenden Waldrande steht der Vater auf der Morgenwacht!" rief plötzlich Röder. Ich kenne ihn an der großen Schirmmütze, die hinter dem grauen Kiefcrnstamm hervorragt. In dem Wicscngrunde müssen Hirsche stehen. Da " Ein donncrartiger Knall wurde hörbar, und im nächsten Augenblick sah man ein Geweih über der Nebelschicht erschei: nen, um sofort wieder zu verschwinden. O, welch trauriger Abschluß unseres Spaziergangcs!" flüsterte Olga. Hatte doch die Kugel ihr Ziel verfehlt ! Kommen Sie, wir wollen heimwärts gchcn." Eine halbe Stunde später trat Olga in ihr hübsches Stübchen imUntergeschoß. Sie warf den leichten Strohhut auf ein Tischchen und setzte sich auf das kleine Sopha in die Nähe des Fensters, von wo aus man einen Blick auf die Straße und auf das Dorf hatte. Sinnend faß sie da. Ein Lächeln flog über ihre Züge. Es war so herrlich da draußen heute am frühen Sonntagsmorgen, wo Sabbathruhe auf Feld und Wald lagerte, wo die Arbeit schwieg und nur die Vögel des Waldes ihr Lied erschatten ließen. Das Herz fühlte sich so leicht, so froh und so glücklich. Das junge Mädchen ergrisf ein Buch und blätterte eine Weile darin. Dann legte sie es wieder auf den Tisch zurück. Ihre Gedanken weilten bei dem Professor. Irma mußte mit Blindheit geschlagen fein, daß sie diese tiefernsten Augen nicht verstand ur.d die Gedanken, welche hinter der hohen Stirn thronten. Nur dünkelhafte Selbstüberhebung konnte so etwas übersehen und nur ein kaltes, liebelcercs Herz vermochte achtungslos an dem Manne vorüberzugehen, der zur Vewandcriutg, zur Verehrung zwang. Olga preßte beids Hände auf das klopfende Herz und seufzte. Es kam über sie ein eigenthümliches, rätbselhaftcs Gefühl, das sie sich nicht zu erklären vermochte. Sie hatte doch schon viele Männer gesehen, aber über keinen hatte sie so oft nachdenken müssen, als gerade über diesen Röder. . Ach was!" ries sie laut und sprang von dem Polstersitz. Wir Frauen haben doch zuweilen recht dumme Gedankcn! Wie anders die Männer; die nchinen Alles von der leichten Seite und verachten solche Kindereien V1 Aber der Professor dachte in seinem Zimmer auch an solche Kindereien. Er schritt, die Hände auf dem Rücken, in seiner Stube aus und ab und sprach laut vor sich hin. Sie hat Gesühl und Verstand': Trotz des Reichthums ihres Vaters zeigt sie eine Bescheidenheit, eine Anspruchslosigkeit. die man bei solchen Frauen selten findet. Irma war stolz und ein gebildet; Olga ist freundlich gegen. Jedcrmann und mildthätig gegen die Armen. Irma war eine elende JntrigucAtin und geistlose Weltdame, Olga aber ist ein Charakter ohne Falschheit, ohne Heuchelei und Ziererei. Er schritt im schnelleren Tempo dahin. Plötzlich blieb er stehen und auf seinen Lippen zeigte sich ein Lächeln. Sie weiß, daß sie von einem geschieh denen Mann nichts fürchten hat, daher auch ihr kindliches Austreten. Wäre ich ein Jüngling mit einem unzcrstörten, hoffnungsreichen Herzen, ich würde diesem lieblichen Mädchen nicht widerstehen können!" Er öffnete daS Fenster und schaute hinaus. Da unten standen Arm in Arm der Oberst und seine Tochter. Olga warf einen Blick hinauf. Sie sah den Lk des VroMorS und .nickte ibm iu.. .

Kleine Mission beginnt!" sagte RSder leise vor sich hin, wandte sich und stieg langsam die stufen der breiten Treppe hinab.

19. Die drei saßen im Park in' einer schatiigen Laube. .Hier innen war cS kühl, draußen aber brannte die Sonne mit einer Gluth, als solle Wald und Feld versengt werden. Auf den Dächern der Ställe und Scheunen flimmerte die Hitze und das Auge wurde matt, wenn eö lange in diesen Glanz hineinsah. Der Oberst saß in eine Ecke gelehnt und stützte beide Hände auf den Stock. Ihm gegenüber halte der Professor Platz genommen, während Olga in nächster Nähe deS VatcrS faß und wie. gewöhnlich an einer Stickerei arbeitete. Der alte Sturm fien heute verdrießl:ch u än. Seine Stirne lag in lcich-. ten Falten und um seinen Mund schiebte ein ernster, fast schwermüthtgcr Zug. Olga warf von Zeit zu Zeit einen prüsenden Blick auf den Vater, endlich sagte ste: Dem Auöscl'en aefällt mir heute j durchaus nicht, Papa. Du bist gegen 'ell'.e fonnlae iLzewcynyeu ernzi un? still. Fühlst "Du Dich unwobl. Väterchen?" Nein, Kind, ich bin vollkommen gefund, und doch liegt aus meiner Brust ein Druck, den ich gerne herunter haben möchte. Die Nacht und Finstern, die mich umgeben, mag vor allen Dingen zu dieser 'Mißstimmung beitragen, aber ich glaube, auch das unthätige, arbeitö lose Leben nimmt mir den Muth und raubt mir den Frchsinn. der mich sonst, nicht verlassen hat. Was meinen Sie, Professor, ist es nicht zum Verzweifeln, Tag für Tag im Stuhle zu siyen und in sich hineinzustarren wie ein nun. wie ein Maulwurf oder wie ein Dachs zur Zeit des WintcrfchlasZ ?" Darf ich Ihnen als Antwort auf Ihre Klage eine Geschichte erzählen, Herr Oberst?" fragte Röder. Ich bin gespannt daraus, Freund," erwiderte der alte Sturm. Möglich, daß ich daraus lerne, wie man sich zu verhalten hat, wenn das Herz bangt und zagt und wenn man langsam für die Dinge dieser Welt abzusterben meint." Begleiten Sie mich im Geiste nach der Residenz," begann der Professor. Meiner Wohnung gegenüber steht ein Patrizierhaus aus der Zeit des Mittelalters. Es trägt noch den Charakter der damaligen Zeit und ist überreich an alterthümlichcm Schnitzwcrk an Erkern und Thürmchen. DaS Gebäude war ehemals ein KaufmannShaus und birgt außer hohen, gewölbten Gängen riesige Lagerund Speichcrräume in sich, die von der Zeit wenig berührt worden sind. Bis vor kurzer Zeit war dics HauS bewohnt von einem Wucherer, über den das Gerücht wunderbare Dinge erzählt. Er darbte und hungerte und war glücklich, wenn er neue Schätze den alten hinzufügen konnte. Die gefüllten Truhen waren sein Stolz und das funkelnde Gold sein Gott, vor dem er am Abend und Morgen knieend zubrachte. Er war verheirathct gewesen mit einem tugcndhasten Weibe, das ihn liebte, das ihn auf den Händen trug und jeden seiner Wünsche zu erfüllen strebte. Zwei Kinder waren ihm geboren, zu einer Zeit, da der Teufel deS Geldes sein Herz noch nicht ergriffen hatte, wo er noch nicht wußte, daß das kalte Gold jede Fiber des Körpers zu erregen im Stande ist. Da kam eS über ihn, langsam löste sich in seinem Herzen eine Faser nach der andern, bis endlich daS Band zerrissen war, welches ihn an sein Weib und an seine Kinder kettete. Er suchte einen Grund und fand ihn, um sich von ihnen zu trennen ; die Frau war zu stolz, um Widerspruch zu erheben. So wurden sie in die erbarmungslose Welt hinausgestoßen. DaS Riesenthor schloß sich hinter ihnen und der Geizhals blieb allein zurück mit seinen Goldbarren." Der Professor stützte seinen Ellbogen leicht auf den Tisch. Olga legte ihre Handarbeit zur Seite und blickte zu dem Manne hinüber, der auf des Vaters Frage eine so merkwürdige Antwort aab. (vortfedung solgt.) Deutsche Lokalnachrichtcn. Provinz Brandenburg. Dem Obersecundaner Paul Artl in Lippchne, dll am 12. Dezember v. I. einen zehnjä.igen Knaben aus dem Wendelsce gerettet hatte, wurde dafür die Rettungsmedaille verliehen. Der Eigarrenmacher Wilh. Schefsler in Rirdorf wurde im Streit mit dem Eigarrcnmachcr Sobann tödtlich verletzt. In NeuLängsaw erhängte sich der Arbeiter Müllcr, in Sonncwalde ertränkte sich der Schankgutbcsitzer Bilagk, im See bei Rcinickendorf eine Frau Noack. Durch einen Sturz aus dem Fenster verunglückte. in Berlin die Tochter des Beamten Pusch, durch eine Gaserplosion fand daselbst der Kutscher Preuß seinen Tod. In Klietznik starb der Sohn des Schmieds Eggcrt an einem Pflaumenkern, den er verschluckt hatte, in Spandau stürzte der Arbeiter Werch in einem Krampfanfall todt zu Boden, in Wrictzen trank der Händler Julius Grcim anstatt Schnaps Karbolsäure und starb daran. jProvinzSchleswig-Holstcin. Die Stadt Husum hat den Dichter Th. Storm an seinem 70. Geburtstage zum Ehrenbürger. gemacht. Anläßlich des 600jährigcn Bestehens der St. Marienkirche in Rendsburg haben Damen aus der Gemeinde zur Ausschmückung von Kanzel und Altar einen nach einer Zeichnung. von Münchener Künstlern gestickten Tcppich in gothischem Stil, cinc rothsammctne Altardecke mit Kreuz, Kelch und Patene in reicher, kunstvoller Goldstickerci, einen weißen, sehr hübsch verzierten Ucberwurs, sowie einen neuen Kanttlschmuck angefertigt. Die Kosten für das Material sind durch freiwillige Gaben von Gcmeindegliedern bestritten. In Großcn-Aspe erhängte sich der Häusler Diedrich Mohr von Neumünster. I In Schleswig ertrank der Schiffer Paul Jensen, in Kiel der Matrose Peter Ibsen. In Lauenburg wurde der jüngste Sohn deS Fuhrmanns Steffens, Johan- . nes, von einem Pferde erschlagen..

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