Indiana Tribüne, Volume 11, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint FögkiH sd Ssnutsgs. rUtIft4i Xzttaac Kftet dH km tliiril ett xerlSs,, tU snn ag .TrtHt, K f iBtl x So$i. Clid festtrat il Ssntf fci V? irjtjvli ta 2aaS&!&lIasi I M Scjt. OtUtn 120 MsrvlandÜr. SaKtnapcli5f Ind., 18. Oktober 1887. Llleohol und nationale Größe.
Auch in angloamerikanischen Zeitungen trifft man jetzt, was bekanntlich srüker sehr selten war, vernünftige Artikel üoer die Prohibitionsfrage. So äußert sich . V. die Chicago Times" in einem Artikel über Alcohol und nationale Größe" wie folgt: ,,Bei einem Vergleich Zwischen den Ländern, in welchen berauschende Getränke aller Art allgemein genossen werden, und solchen Ländern, in denen sie gänzlich verboten sind, fällt die Entscheid düng entschieden zu Gunsten der ersteren aus. Die meisten berauschenden Getränke werden in christlichen Ländern hergestellt und getrunken, und gerade diese Länder weisen den größten Fortschritt und den größten Reichthum auf. In einigen derselben, wie z. V. in England, sind Armuth und Verbrechen in rapider Abnahme begriffen. Ossiciellen Vcrichten zufolge werden in Schottland, Holland und in der Schweiz im Verhältniß zur Anzahl der Bevölkerung mehr Spirituoscn genossen, als in irgend einem anderen Lande der Welt. Und doch werden diese Lander immer wohlhabender, und Künste und Wissenschaften, welch? zur Veredlung der Menschheit beitragen, machen in ihnen stete Fortschritte. Die geringsten materiellen und intellectucllen Erfolge findet man in den mohamcdanischen Ländern, in welchen sogar der Weingenuß seit mehr als 1200 Jahren verboten ist. Keines dieser Länder hat Fortschritte in sinancieller, geistiger oder sittlicher Beziehung aufzuweijcn. Im Gegentheil milcht sich in ihnen ein steter Rückschritt bemerkbar. Sie weisen mit Stolz" nicht auf ihre Gegenwart, sondern auf ihre Vergangenheit. Sie geben kein Geld für ,,Gng" aus, haben aber trotzdem keines. Es gibt dort keine Trunkenbolde, dafür aber um so mehr Bettler, und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung besindet sich in tiefer Armuth. In Indien, wo es viele Nassen und Religionen gibt, sind die Trinker von Brandy, Wein und Vier wohlhabend, während Diejenigen, welche nur Thee und Wasser trinken, in jeder Beziehung arm sind. Der Engländer, welcher Champagner und Baß Ale trinkt, wird reich, während der nur Wasser und Thee trinkende Hindu arm bleibt. Die Prohibitisnisten erklären zwar, daß nicht der Genuß berauschender Getränke das Wohlergehen der christlichen Nationen bedinge, sondern der Unterschied in der Äcnschenrasse und in der Religion. Erst dann könnte man über die Wirkungen des Alcoholgcnusses ein richtiges Urtheil fällen, wenn es möglich wäre, in Maine, Iowa und Kansas die Prohibition sirict durchzuführen und dann die Einwohner dieser Staaten mit ihren Nachbarn zu vergleichen. Jedenfalls aber ist es eine geschichtliche Thatsache, daß in unserem , .heroischen Zeitalter", d. h. in der Zeit vor dem NeoolutionSkriege und während desselben, hier zu Lande sehr viel ,,Rum" getrunken wurde. Patriotische Geistliche tranken erst einen vollen Humpen Whisky, ehe sie auf die Kanzel traten, um gegen die britischen Eindringlinge zu predigen. Rum bildete einen Theil der Rationen für die Soldaten und befand sich auf jedem Kriegsschiffe. Rum wurde in reichlichen Mengen an dem Vorabend mancher entscheidenden Schlacht unter dn? Soldaten vertheilt. Die Perioden des Druckes, welche auf unserem 'Lande lasteten, wie die von 1840 und 1860, trafen immer mit großen Temperenz-Bcwegungen zusammen. Kur; vor und nach dem Ende unseres Bürgerkrieges, als das Whiskytrinken in fast jedem Theile der nördlichen Staaten allgemein üblich war, herrschte überall im'Laude große Thätigkeit und alle Geschaste blühten. Es gibt keinen interessanieren Gegenstand, als das Studium der Beziehungen zwischen Alcohol und nationalem Wohlstand." Selbstverständlich meint die ,, Times" nicht, daß die Trunksucht eine Tugend ist. Sie will nur beweisen, wie unbegründet die Behauptungen der Prohibitionisten sind, die alle Uebel auf den Genuß geistiger Getränke zurückführen. Wirthsknisse. N !ach den Mittheilungen eines dortiBlattes aeben die Wirthe in Philagen oelphl keine rioatichtuisel mehr aus. um ihre Kunden an Sonntagen durch die Hinterthüren in ihre Vocale eintreten zu lallen, vcic haben letzt andere Mittel entdeckt, die es ihnen -möglichen, den Schnusselnazen der Polizel an Schnippchen zu schlagen. Kommt man z. B. an einen Bretter zaun, der den Hofraum einer Wirthschaft aegen eine Gasse zu abschließt, dann lieht man wohl eine Thüre, die in den Hof führt, sie ist aber verschlossen und läßt sich durch kein Rütteln und kein Schütteln öffnen. Ueber der Thüre ist em kleines Brett settaenaaelt, amcheinend, um ein Loch zu verdecken. Dieses Brett hat für den Eingeweihten eine große Bedeutung. Er schiebt es mit einem schnellen Ruck zur Seite, und wie it einem Zanberschlege öffnet sich langsam die Thüre von selber. Der Mcchanismus ist sehr einfach. In der Thür ist ein Loch gebohrt, durch welches ein Stück Seil führt, dessen eines Ende an das Brett, das andere aber an einen hölzernen Riegel festgebunden ist, der die Thüre von innen verschließt. Durch das Wegschieben des Brettes wird das Seil straff gezogen und zieht den Riegel fort, so daß die Thüre sich öffnen kann. Ein anderer Wirth hat eine Einrichtun aetrofsen, die des Scharfsinns eines tüchtigen Tctectivs spotten würde. Die TbFre ju snüttn Hof. befindet, sich an
einer Minen 40 Füß'von ocm MrryStocal entfernten Hintergasse. An der Ecke der letzteren ist auf dem Zaune ein kleiner Ring befestigt ; die Thüre zum Hof befindet sich 20 Fuß weiter in der Gasse. Kein Mensch denkt daran, daß der Ring irgendwie mit der Thüre in Verbindung stehe, doch so wie man daran zieht, entfernt man auch den' inneren Riegel, und ein Holzstück klemmt sich vor den Riegel ein, so daß er nicht wieder zuschnappen kann, bis man ihn von innen wieder zuschiebt. Es gibt Wirthschaften, in die man nur
gelangen kann, wenn man ein bestimmtcs Brett im Zaune m die Hohe zieht oder an einen Knopf drückt, der mit einer elektrischen Glocke in dem Local in Verblnduna stelzt, lim Wirth will qar tn in seinem Saloon" verschiedene Spiegel so aufstellen, daß er von semer Bar" aus sehen kann, wer hinten in seinem Hofe Einlaß begehrt. Verdächtige oder unbekannte Personen werden natürlich nicht eingelassen. Längere Dienstzeit Ein deutscher MilitZrschriftsteller weist darauf hin, daß die diesjährigen Mangver hauptsächlich dazu dienen sollten, den Unterführern und den Soldaten selbst Gelegenheit zur Massenubung mit dem neuen Repetirgen?ehr zu geben. Von Mitte des Winters bis jetzt, sagt er. tt in der ganzen Armee mit angestrengtcm Fleiße darauf hingearbeitet worden, die Truppen mit dem neuen Gewehr berannt zu machen, und haben die SchießÜbungen außerordentlich günstige Resultäte erzielt. Die Fabel, welche neulich m emem franzoiijchen Blatte auftauchte und seitdem in allen dortigen Blättern die militärischen Fachschriften nicht ausgenommen die Runde machte, oat m ahllosen fallen ln der deutschen Armee Verwundungen der Soldaten an der einen Hand durch Rückwärtsausbrennen der neuen Gewehre stattgefunden haben, diese sich als gänzlich unbrauchbar erwiescn hatten, die preußische KnegSoerwalxu'ig vor diesem unerwarteten Ereiqniß rathlos dastehe u. s. w., ist selbstverständllch vom erzten bis zum letzten Wort erfunden und verdankt nur den SenjaNonSgelüsten irgend eines erlmdunaSretchen Pariser Reporters ihr Dasein. Wie gut aber auch das Repctiraeroehr auf den Schicßständen der deutschen Armce sich bewährt, so möge man nicht ver genen, daß es ein großer Unterschied ist. ob einzelne Leute unter strenger Aufsicht ihrer Vorgesetzten eine Wasse führen, oder r tm r c i rroo tc in großen eroanoen, wo oer !inzelne mehr sich selbst überlassen ist, von derselben Waffe danernd Gebrauch zu machen haben. Für die Beurtheilung des letzteren Umstandes, die praktische Feststellung der Eigenschaften des Nepetiraewehres für den Feldgebrauch, haben die letzten Manover reichlich Gelegenheit gegeben und waren somit von besonderer Wichtigkeit in taktisch-technischer Beziehung. Man hat die Erfahrung gemacht, daß diejenigen Mannschaften, welche bei häufigem Gebrauch der Schußwaffe wie dies wohl bei jüngeren Soldaten, die ihre ersten größeren Uebungen mitmachen, mitunter der all ist unruhig und dadurch fürden Einfluß der Befehle undAnweifungen der führenden Ofsiciere unempfindllcher werden, leicht der Versuchung erliegen, bereits während des einleitenden Feuers, wo vas Repetirgewehr nur als Einzellader gebraucht und nur eine beschränkte Anzahl Patronen verfeuert werden sollen, das Laden zu vergessen und diejenigen Patronen rafch hintereinander zu verfchleizen, die t im Magazin haben. Wird das vom Ossicier nicht bemerkt, und im Ernstfalle lft das bei den kriegsstarken Abtheilungen selbst bei größter Umsicht und Aufmerksamkeit nicht festzustellen, so haben die betreffenden Mannschaften bei einem plötzlich eintretenden kritischen Moment, wo aus Kommando von dem Magazin Gebrauch gemacht werden soll z. B. bei einem überraschenden Eavallerieangrlsf kein gefülltes Patronenmagazin mehr zur Verfügung, und geht damit der eigentliche Zweck des Repetirgewehrs verloren. Um so gefährlicher ist dieser Umstand, well die dicht neben einander placirten Mannschaften bei dem rollenden Getöse und dem dichten Pulvernebel des Magazin-Schnellfeuers in einer größeren Jnfanterie-Abtheilung es oft gar nicht bemerken, daß ihr Magazin leer ist und sie, dem Eommando folgend, ihr Gewehr abdrücken, ohne wahrzunehmen, ob sie schießen oder nicht. Einem ruhigen uirt besonnenen Manne passirt das natürlich nicht, aber junge, wenig geübte Soldaten befinden sich in solchen Momenten, mitunter schon beim Manöver, in erhöhtestem Maße natürlich im Ernstfalle der Schlacht in leicht erklärlicher Aufregung und verlicrcn in solchen Momenten Empfindung und Urtheilsfähigkeit. Diese Wahrnehmuna führt tu dem Resultat, dan die Schießausbildung und die Uebung in der c....:2.' i f', ti t vcucivibclpiln, oie olölang scyon rn oer preußischen Armee an Sorqfältiqkeit die i, - r ' w m " . oer vorigen Armeen überragten, noch intensiver als bisher gehandhabt werden müssen. Es wird in Folge dessen auf diesen Dienstzweig der Einzel-Schieß-Übungen wie des Gefechtschießens wie im vergangenen Sommer so auch inZukunft erheblich mehr Zeit, Mühe und Atbeit verwandt werden als dies bei der Ausbildung mit unseren früheren Waffen erforderlich war. Nur die allerbesten, die intelligentesten und gewandtesten Mannschaften werden in. einer zweijährigen Dienstzeit annähernd die Sicherheit und Routine im Gebrauch des RepetlrgewehreS gewinnen können, die wir von einem kriegStüchtien Soldaten unbedingt verlangen müssen. Den bei weitem größten Theil des Ersatzes aber wird man absolut nicht im Stande sein, in kürzerer, als dreijähriger Dienst? e i t zu der Feucrdisciplin und Feuerficherheit und zu der intelligenten Verwcndung des Repctirgewchrcs heranzu? bilden, die eine so complicirte Waffe erfordert, wenn die Truppe im Ernstfällein der Hand deö Führers bleiben soll und wenn die kriegerischen Erfolge mit dieser Wasse erzielt werden sollen, die man sich von ihr verspricht. Die KM. Zeit." und andere Vlätter fällten bekanntlich ein anderes Ur--tbeil. als das $Un mitaetbeilte. Sie
' . . . I m'i rs v 1 5 htti in trAt(Att 4if htAl)0tl I- I
behaupteten, die Gefechtsdisciplin beiden Manövern sei vollkommen gewesen. Doch die ,,Nordd. Allg. Zeit", gab ihnen zu verstehen, daß dieses Urtheil von den militärischen Autoritäten nicht getheilt werde. An eine allgemeine Hcrabsctzung der Dienstzeit auf zwei Jahre ist also wohl nicht zu denken. Jndiclenbeweise. .Vor vielen Jahren" so erzählt! neulich im alter Detectiv einem Berichterstatter entlief ich meinem Onkel, welcher in der Nähe von Liverpool in Medina Eounty in Ohio eine Farm be- t saß. Der Onkel war zu meinen ältern aus Besuch gekommen, that sehr freundlick und bat meinen Vater, er möge mir erlauben, bei ihm die Farmwirthfchast zu erlernen, er werde mir gerne für drei Jahre $100 Lohn bezahlen. Ich hatte große Lust, ein Farmer zu werden, und da mein Onkel die 8100 meinem Vater gleich im Voraus entrichtete, so dursteich mit ihm reisen. Ich war damals 18 Jahre alt und ein gesunder, krästigcr Bursche. Anfänglich gefiel es mir auch auf der Farm meines Onkels ganz gut, bald aber mußte ich die Wahrnehmung machen, daß er ein wahrer Tyrann war. Seine Frau und seine Kinder zitterten vor seinem Blick, er mißhandelte sie tag- . r r c r c lagillli, uno oaio fing er auaj au, jicij au mir zu vergreisen. Ich konnte ihm nichts recht machen, durste mich nicht satt essen und wurde behandelt, wie ern Hund. Als er mir eines Abends drohte, er werde mich am nächsten Morgen halb todt schlagen, bcschlof; ick, die Flucht zu ergreifen. Sobald die Nacht angebrochen war. schnürte ich mein kleines Bündel, öffnete das Fenster in meiner Schlafkammer und sprang m's Freie. Ich wollte nach dem 25 Meilen entfernten Eleveland, um mich dort unter der Masse zu verlieren und vor dem zornigen Onkel, der mich fedensalls verfolgen wurde, zu verstecken. Ich wanderte die ganze Nacht hindurch, bis ich um 9 Uhr Morgens in Elcveland anlangte. Ich hatte noch nicht den Geschäststheil der Stadt erreicht und ging nach Baucrnart mitten in der Straße, als ich plötzlich im Straßenstaube drei blitzende Tiamantringe vor mir liegen sah. Etwas weiter fand ich zwei goldene Damenuhren und noch andere Schmuckfachen. Ich steckte Alles in meine Taschcn und ging weiter, bis ich einen Polizistcn treffen würde, um denselben von meinem Funde Mittheilung machen zu können. So kam ich vor einen Bäckerladen, in welchem ein Knabe stand. Ich hatte Durst und bat den Knaben um einen Trunk Wasser. Er hieß mich in den Hof gehen, wo ich einen Ärunnen finden würde. Kaum hatte ich meinen Durst gestillt, als ein großer Hund aus mich losstürzte und laut bellend an meinen Kleidern zu zerren begann. Auf meine Hilferufe eilten der Bäcker und seine Frau herbei. Sie hielten mich für einen Ein? brecher und wollten mich festhalten, ich riß mich jedoch von ihnen los und lief auf die Straße, wo ich einem Polizisten in die Hände fiel, der auf den Lärm herbeigeeilt war. Mich überfiel eine tödtliche Angst. Sollte ich dem Polizisten sagen, wer ich war? Würde dann nicht bald mein Onkcl. wissen, wo ich mich aufhalte, mich abholen und seine Drohung an mir ausführen? Ich beschloß, auf alle' Fragen des Polizisten über meine Herkunft nichts zu sagen und ließ mich ruhig von ihm in's Gefängniß führen. Dort fand man die Schmuäsachen in meinen Taschen: fie gehörten einem Juwelier, der in der vorhergehenden Nacht von Einbrechern beraubt worden war. Ich betheuerte meine Unschuld, aber Niemand wollte mir glauben. Mein einfältiges Auftreten bestätigte nur den Verdacht, daß ich ein abgefeimter Verbrecher sei, der fich dumm stelle, um seine Mitschuldigen nicht verrathen zu müssen. Aus Angst vor meinem Onkel weigerte ich mich noch immer, die über meine Person verlanate Auskunft in aeben. Alle Umstände waren gegen mich, und ich wurde wegen Theilnahme an dem Raube zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt. Ich sügte mich in mein Schicksal. Im Zuchthause würde man mich wenigstens nicht schlagen und mir genug zu essen aeben, dachte ich, nach der Entlassung aber würde ich großjährig sein und mir allem m der Welt weiterhelfen können. Ich befand mich bereits vier Monate im Gefängniß, als ich eines Tages in die Office des Wurden s gerufen wurde. Es befanden fich dort mehrere Herren, unter oenen lcv oen raatsanwait von Euyahoga-Eounty sowie zwei Detectios aus Eleoeland erkannte. Der Staatsanwalt theilte mir mit, man habe meine Unschuld erkannt, und er sei gekommen, um mir die Begnadigung des Gouver neurs tu überbringen. Ein Detectiv war den wirklichen Einbrechern aus die Spur gekommen, hatte fie verhaftet und den größten Theil der gestohlenen Sachen in ihrem Besitz gefunden. Die Beweise gegen fie waren so überwältigend, daß fie ihre Schuld freiwillig eingestanden. Sie waren dabei ehrlich genug, zu bekennen, daß fie die von mir auf der Straße qefundenen Werthsachen bei ihrer schnellen Flucht unterwegs verloren hatten und daß ich mit ihnen in keiner Verbindung stand. Ich fuhr mit meinen Befreiern nach Elcveland zurück und wurde dort zu dem Juwelier geführt, der von mir angeblich bestohlen worden war. Der gute Mann erkannte mich nicht und beschwor, er habe mich noch nie in seinem Leben gesehen. Und doch hatte er vor meiner Verurthel!unq steif und fest behauptet, er habe mich vor längerer Zeit vor seinem Laden auf verdächtige Welse herumschleichen sehen! m O Belohnte Geistesarbeit. Ein schlagendes Beispiel für die Voll .'ommenheit, welche man jetzt bei der Her stellung von arbeitsparenden Maschinen erreicht hat. bietet dem ..Inaustrial Journal" zufolge die Vlechbüchsen-Jn dustric. Bekanntlich werden diese Vüch sen durch Maschinerie heraestellt. Eine dieser Maschinen ist im Stande, den Längensaum von 50 Büchsen in einer Minute zu löthen, wobei jedesmal ein r- n i . c rv. r , tropfen roiye umen an oernnen ette der Büchsen kleben bleibt. Es würde zu zeitraubend gewesen.sein, diesen Tropsen zu entfernen. Unter 100 Leuten dachten f-f nn v . r. . , mr ..r i 5 ivou v, vau es uoeroauvk mau lovne.
stcy mit diesem einen Dropsen zu befassen.
va erfand cm Arbeiter cme einfache, finnig ausgedachte Vorrichtung, welche :S möglich machte, den Tropfen obne jeden Zeitverlust zu beseitigen. Er theilte seine Erfindung seinen Arbeitgebern mit, und diese ertheilten ihm den Rath, dieselbe patcntiren zu lassen. Jetzt hat der Mann für seine Geistesarbeit bereits mehrere tausend Dollars bekommen, und die Fabrikanten zahlen ihm willig eine anständige Summe für die Benutzung des Patents. Ta die Löthmaschine in rv aa aa-. tu r r T Deutsche Lokalttachrichtcn. Königreich Baiern. f in München : der Gchcime-Nath Uni oersitätsprosessor Dr. Al. v. Brinz, einer der bedeutendsten Juristen des Königsrcichs. Ferner der Geschäftsmann Earl Stiegele scn., ehemaliger üof-e-wcyrfabrikant. Die bekannte Baronin Alexandra v. Fraunberg, welche vom Landgerichte im Juni l. I. wegen Be trugs und Wechselfalschung zu 6 Jahren ZuchtShaus vcrurthcilt worden ist, wurde j jetzt, nachdem ihre Revision vom Reichsgcricht verworfen worden ist und daS Ur- ! theil die Rechtskraft erlangt hat, zur Verbüßung ihrer Strafe nach Würzburg abgeliefert. Das durch den Brand am Ostermontag fast ganz zerstörte Torf Michelfcld ist nun bis auf 2 Häuser wieder aufgebaut. Die neue Vaulinic zieht sich gerade zu beiden Seiten der Strafe hin. Die Häuser find zweckmäßig u td ncll gevaut; ymkcr ocnseivcn s.eycn in ehonger Entfernung d'e Ockonomiegeäude. Die Liebesaaben in Geld betrugen allein 6:,000 M. ohne die Kleidungsstücke und Nahrungsmittel. Der Ort Blschofsgrun ist durch einen Brand bis ausdie Fabrik Äodcnschatz, den i)astHof Puchtler und das Gendarmcriclokal zerstört worden. Ueber 100 Anwesen sielen dem Feuer zum Opfer. Das Feuer brach in der Scheune des Wirthes Kaiser aus. Die Kirche war rcnovirt worden und sollte an nächsten Sonntag eingeweiht werden; fie ist bis auf m: Umfassungsmauern niedergebrannt ; mit ihr find mehrere werthvolle historische Sehenswürdigkeiten, besonders in aus der Neformationszeit stammendes kostbares Meßgewand, zu Gnrnd gegangen, .le jtira;cngioani sino geschmolzen und herabgestürzt; die Zciger der Thurmuhr sind um 10 Uhr in ihrem Laufe stehen geblieben. Selbstmord begingen: in Altdorf der Wagner des ZicgcleibefiherS Hagel, indem er fich mit dem Schnitzelmcsscr die Gurgel durchschnitt; in Ansbach der cntlasscne Briefträger Hartl, in Rcwork der Friedmann Hutschenrcuther von Brannenburg. In Kempten erschoß sich in der Nähe der früher seinem Vater gehörigen Pulvcrmühle der ledige Eommis Karl Beil von hier, ältester Sohn des vor einigen Jahren fallirten KaufmannsHauses N. Beil von hier in einem Anfall von Schwermuth ; in Mclsbcrg ertränkte sich wegen eines unheilbaren Leidens der Gastwirth Fr. Kupfer; in Ncu-Ulm erträiNtcn fich die Wirthschelcutc Langenbucher gemeinsam, nachdem fie in ihren Vermögensverhältnissen ganz zurückgekommen waren. In der Dreschmaschine zu Aitcrhofcn verunglückte der VauerSsöhn Jos. Krä ; todtgefahrcn wurde bei Altdorf der Wcchselwärtcr Mehl; in Eadolzburg wurde der Vater des Kunstmühlenbetzers Stinzcndörfer von Ammerndors in der Dreschmaschine gctödtet. Durch unglücklichen Sturz verloren das Leben: der Bote Krodcl von Vanrcuth, der HäuSlcrosohn L. Köck von Finsterau, der Gütlerssohn Maicr von Großarmschlag, derSohn des BrcmsersHüttner von Schwandorf, der Maurer Bartl Lindncr von Windisch - Eschenbach. Ertrunken sind: der Sohn des Ockonomcn Maicr von Streichers, das Mädchen des GeflügelhändlerS Will von Straubing und der Gemcindchlrt von Zolling. An Blut? Vergiftung starben: der Sohn dcS Maurermeistcrs Hermann in Gauting und die Huberbäuerin von Hörlbach. Todtgefahren wurden: der Kutscher Nik. GSrisch von Hof, der. Wagenschicbcr Gietl von München, der Zicglcr B. von Nördlingcn, der Fuhrmann Tafcrtshofcr von Polling, der Schreinermeister Därr von Windsheim, die Frau des Anwesendesitzers Andreas Kurz von Winzer. Bcr? brannt find : die Tochter des Oekonomen Weilbacher in Mindelzell und ein Kind des Metzger's Trerler in Obervicchlach Großherzogthum Baden. Der Ackercr Baptist Hausmann aus Schutterthal, ein bekannter Wilderer, wurde erschossen im Walde aufgefunden. Der Stadtpfarrer, Geistl. Nach Kaiser in Löffinacn, beging sein 50jähriqeS Priesterjubiläum. Die Nebenbahn von Mannheim nach Welnhcun'ist nunmehr dem Betrieb übergeben und wird an Markttagen flcifZlg von den Bauern des Oberlandes benutzt. Dem Germa-nia"-Wirth Joh. Namsberger in Gutenstein wurden beide Beine bis über's Knie !inaus in der Trommel einer Drcschmachine zermalmt. Wilhelm Amann. ein alter 48er in Nastatt, wurde zu Grabe getragen. Der Landwirth Joh. Ehristian Deuchler in UnterömiSheim wurde wegen fahrlässiger Tödtung einer Frau, während er im Gemeindewalde jagte, zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Marie Gutenbcrg von Donaucschingen und der Landwirth Franz Göhringen von Kartung haben sich erschossen; der frühere Todtcngräbcr Christoph Kurz von Grötzingen ließ sich von einem Eisenbahnzuge überfahren und der Armeu.' Häusler B. Heinz in Heidelberg stürzte sich aus einem Fenster, so daß er kurz daraus starb. Der Dohlcnbauer Ettwein von Buchenberg ist ertrunken, der Sohn des Landwirths und Holzhändlers Ludwig Haber von Fernach wurde todtgefahren und der Landwirth Konrad Frei von Sinzheim erlag einem Schlaganfalle. Aus der Rheinpfalz. Wegen mangelhafter Geschästsführung wurde der bankerotte Goldarbeiter Karl Weil in Frankenthal zu 2 Monaten Gefängniß verurthcilt. Der unter Anklage des betrügerischen Bankerotts stehende Krämer Franz Weber von Spe:)er wurde zu IS Monaten Gesängpiö verurtbeilt. seine l?rau wurde krciae.
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löthet, so ergibt sich an dem Löthmatcria! allein eine tägliche Ersparniß von $15. j
sprechen. Sie waren feiner Zett Veioe
nach Basel geflohen, doch war die rau freiwillig zurückgekehrt und hatte sich den Gerichten gestellt. Der Drechsler Georg Gleich von Wcilerbach, der im Streit den Tagner David Wcißmann mit einem Stein so verletzt hatte, daß derselbe starb, wurde zu 8 Jahren ZuchtHaus, der Fabrikarbeiter Benedict Hager von Erlenbach, der die Fabrikarbeiterin Lina Beura, mit der er ein Verhältniß unterhielt, so gestochen hatte, daß der Tod erfolgte, wurde zu 10 Jahren Zuchthaus vcrui theilt. Selbstmord begingen: bei Erlcnbach der lcdige Georg Alois Erhard, ein Krankenwärter der Krcisirrcnanstalt Klingcnmünstcr, in Folge der Entlassung aus seiner Stellung, und in Kaiserslautern der Fabrikarbeiter Stadler, wie eS heißt, aus LiebeSkummcr. Todtgefahren wurde in Fesselsdorf dcr'Dienstknccht Joh. Schubert (bei Joh. Hclmstcttcr dienend), in Dreisen der Arbeiter Wilh. Gelßler und der Sohn deö Uhrmachers Maucrmann von Ludwigshasen. Tcm Sohn des Bürgermeisters Denn w Katzweiler wurde durch eine Mähmaschine die linke Hand abgeschnitten. In Landau fiel beimAbbruch einer Wirthsbude dem Zimmerer Vorenz Wochlngcr ein Balken aus den Kopf und brachte ihm eine solche Wunde bei, daß an seinem Wiederaufkommen gezweifelt werden muß. Elsaß-Lothringen' Der Fabrikant Gast, einer der tendstenGroßindustriellenElsak-Lotbrin-gens, der Schwiegersohn des früheren französischen Ministerpräsidenten Büffet. wurde ausgewiesen. Auch in Metz fanden neurdinas zahlreiche Ausweisungen w jii r a v. n 6 r? t i a.. vi v. h c I :. Waldcck. Der Kaufmann Karl Donath in Dessau ist wcgcn Beleidigung des Landgerichtspräsiocnten in Halle a. S. zu 300 Mark Geldbuße eventuell 10 Tagen Eefänguiß verurtheilt worden. Die 100jährige Jubiläumsfeier des Bestehens der Kirche in Arolscn hatte sich zu einem aroßartigcn Feste gestaltet. Die ganze Residenz prangte im vollen Flaggenschmucke. Eandidat Meyer aus Ärolsen ist zum Neckar der Bürgerschule, in Mengeringhausen ernannt worden. Es wurden durch Feuer zerstört: Eine 130 Schock enthaltene Korndieme des Ackcrcrs Jacob Franz in Hohnslcben sder 8jährige Knabe Helf wurde als Brandstifter verhaftet), die Anwesen deö Fuhrmanns Wngand und des Zimmermanns August Sackwitz in Koswig: Oldenburg. Der Zellcr W. Fellage in Lastrup wurde todtgefahrcn ; der Mandatar Borgstcde in Lchc starb an Blutvcrgiftung und der Eigner H. Witte in Schie? rcn in Folge eines Schädclbruchcs z der Sohn des Kaufmanns WillerS in Osternbürg fiel in eine Kalkgrube und erlitt tödtliche Brandwunden. Ueber die Vorgänge, welche am Geburtstage des Kaisers in Samoa stattgefunden und in der Folge zu den deutschen Strafmaßrcgeln gegen Malictoa geführt haben, erfahren wir von einem AugenzeugenFolgcndcs: Nach Schluß der Feier des Geburtstages nach Mitternacht waren in der Fcsthallc von Schmidts Kegelbahn noch eine Anzahl Festtheilnchmer, etwa 12 Herren, versammelt, die sich noch an musicalischen Unterhaltungen erfreuten, als durch die geöffneten Fenster plötzlich mehrere Steine von erheblicher Größe hcreinflogen. Vor dcm Fcstlocale hatte sich eine; große Menge Eingeborener von amoa versammelt, von denen es feststand, daß sie einen Putsch gegen die Deutschen untcrnehmen wollten. Die Steine wurden vonen samoanischen Hütten her gcmorfcn, welche gegenüber derLängsscite der Schmidtschen Kegelbahn stehen und das Dorf Matascle bilden. Die Samoancr setzten die Steinwürfe fort, als fich die Teutschen nach ihren Wohnungen bcgcben wollten, und cs fielen unter den Deutschen einzelne Verwundungen vor; unter andern wurde dcm Zimmermann Stiller das Nasenbein an zwei Stellen zertrümmert-. Der Gcmeinderichter von Apia hatte auf die erfolgte Anzeige eine Untersuchung eintreten lassen und drei samoanische Eingeborene wegen jenes Angriffes zu einem Monat Gefängniß verurtheilt. Gegen diese Entscheidung hatte die Regierung Malictoas Berufung eingelegt und der Proceß ist nicht weiter verfolgt worden. Die Untersuchung hat zur Gewißheit gebracht, daß die Angreifcr Lcutc des Königs Malictoa waren und daß diese dem Malictoa selbst und seiner Regierung genau bekannt waren. Aus diesem Grunde hat der deutsche Consul den König Malictoa aufgefordert die Samoaner zu bestrafen. Der König hat jedoch gegen die klare'Lage die Sache und gegen das Ergebnis der erfolgten Vcwcisverhandlung geleugnet, daß die Sainoaner die Angreifer gewesen wären. Er hat sogar die Frechheit gehabt, die Deutschen zu beschuldigen, daß fie den Angriff herausgefordert hätten, und hat mit aller Entschiedenheit sich geweigert, einr Bestrafung eintreten zu lassen. Dies ist der Grund,weswegcn die deutsche Regierung zu einem Einschreiten gege? Malictoa genöthigt war. A u s Frankfurt am Main vird geschrieben: Im deutsch-sranzösi-schcn Kriege lag (vom 5. September bis Ende December 1870) in einem hiesigen Lazareth ein junger französischer Lieutenant, der durch einen Assistentarzt sorgfältige Pflege erhielt und nach seiner Genesung bis zum Friedensschlüsse in deutscher Gefangenschaft verblieb. Nach der Rückkehr in die Heimath hätte er gern dcm Arzt ein Geschenk gemacht, wenn nicht sein Gut vollständig zerstört worden und sein Vater, französischer Oberst, im Feldzuge gefallen wäre.' . Längst dachte der Arzt nicht mehr an seinen Patienten, als er vor einigen Tagen ein Oclgemälde erhielt, dem 2500 Francs beilagcn; ersteres stellt den Lieutenant mit dessen Gattin und zwei Kindern dar. Anläßlich des letzten Sedantages (in der Schlacht bei Sedan war er verwundet worden) hatte der Franzose, der inzwischen wieder in günstige Verhältnisse gelangte, seines deutschen ÄrzteS gedacht und auf die Weife feine Erkenntlichkeit ium Ausdruck gebracht. .
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V"""v0S w m .HJiJ, sv Z -'-c gegen Rheumatismus. J83 Berichte über die Erfolge von St. Jakob? Oel, eiche vor Jahre erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. ' 5. vv einer indianische Misfloa, Wir, 1882. St. TlphonsuZ irche. Elen'S Falls, N. Y. Ich war bettlägerig in Folge rheumatischer Schmerzen und versuchte St. JakobS Oel. Nach der ersten Einreibung ließen dieSchmerzen nach. Rev.L. N.St.Onge. P.P. 4 Jahre ltiite?. Vollständig geheilt. Slen' Fall. N. F.. 2 Oktober. I?SS. Nicht wollte mir helfen bis ich St. Jakob? Oel versuchte. Eine Einreibuna war genügend die Schmerzen in 10 Minuten zu lindern ; einige eitere Einreibungen heilten mich. Siev. L. N. S t. Onge, P. ?. Gin ngeseheuer ddokat-Ajrll 1882-g?hril! Der beschworene Bericht von David Ttrouse, New Haven, Sonn., sagt tn Kürze: Jck, litt an heftigen rheumatischen Schmerzen im Ar, Hand, ein und Fuß. Ich gebrauchte ein Tlasche St. Jakobi Oel und wurde geheilt.4 Zahre lditer. Dauernd geheilt. Ne Haven. Ct.. I. November 183. Ich litt an hestiqemrheumatischen Schmerzen. Ein Flasche St. 2kobS Ocl heilte mich. Ich halt es für ein auSzeikichncteS Hausmittel. David Strouse. vnßte wie tku Kiud iehandiltwerdkn-Mal 1882 Krämer. Snyder Co., Penn. Ich hatte AheumatiSmuS in einem solchen Grade, daß ich wie ein Aind behandelt werden mußte. Nach dem Sebraucke von zwei Flaschen St. JakobS Oel war ich geheilt. John FlelK. ; Jahre später ramer. 5. Nodemdex 1886. St. Jakob Oel heilt mich. j StohnField. "HE CHARLES Ä. VOGELER CO., Baltimore. Md. VAmuÄVocmg! HAMBURGER TROPFEN lZlutkrankheiten, itltv u. AagenKiln (tcU, 60 t ebtr fünf Zlaschrn 12X0 i t U kpothek, u fcabtiu XU CI11BU3 A TOCIUJUl CQ BlLTIXOCX, v. liM. aU Cures 4 Remotes Tant Sunburn, Bee Stlngst Mos ""qultp and All I nenrt Bltns. ;' IIXPLZS, BLOTCXIZS, Hcrnora, Birta-margn, and overy form ossUn blemishes, ixstitively caxed on the xaoet delicato BMn without leavtag Bear, by Hop Ol TT.tzp.e3Xl;. Prico S5cts.f COcts. and Hl. At drurcista er by moil.' The Hopj PiU MinTg Co., IsTew Ijondoiv, Conn. oo PllU for BiciL-hcadaclie. dTBi)et6i. biliousnees and coaatipation have no equal. 25o. Llttle II In allen Srotieken ,u lzaoen. O'Z'OO'Z'OO'k'c) Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Wie und wodurch diesem Uebel in kurzerZett abgeholfen erden kann, zeigt der .,lcttungS,nker", 2bSeUen, mit natur getreuen Bildern, welcher von dem alten deutschen Heil-Jnstitut in Ulew Jork herausgegeben wird, auf die klarste Weise. Junge Leute, die lade Stand der Ehe tiete wollen, sollten den xruch Schiller: D'riiin prüfe, er sich ewig bindet", wohl beherzizcn, und taS vortreffllche Buch lesen, ehe sie den wichtigsten Schritt deZ l'ebenS tbun l Wird für 25 Cents in Pcstmarken, ia deutscher Sprache, sorqsam verpackte fretreriandt. Adresse : veutcdesliei1-lQstütut.1I QiQtvQl'läe, Keur York, N.Y. Ja JndianavoliS, Ind., beim Buchhändler G. Keyler. 2S Sud Delaware St. O'i'OO'r'O'r'OO . Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Bevnsvivaniastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trmken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum' Feuerschutz. Kosten äußererdentlich' mäßig. 171iomL8 iV. 3XoitIs, e ranienl. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlickkeit ann, nicht i beffer gewahrt werden, als durch' die y": Ko ch - Gas -Oefe! W. H. DOM'S I. X. L. OsVilöWS, Aas öeste (QeUnl Luxus ! Die Vce Lwe Noutc" sl &, ST -L UNd OCO&I BAHN). Diese auSgeztlchnete Ban befördert Paffsgitre nach ?1I.1, ?I-vI.L, Busl'alo, und allen Neu England Städten. Schlafwagen zwischen Indianapolis und . New Bork, ohne Wagenwechfel. Diriktt Verbindung nach lissouri, A.rkansa.8, ?exas, Xsusss, Xedrsiska, (Zoloraäo, Okllifor nien und Mexiko. MedtigsteNaten. Man wende sich wegen näherer Jnsvlmation an O. L. Martin, Gen'l Paff. Aizent. E l e l n d. W. J. Niehols, Gen'l West. Agent, t.,t,.
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