Indiana Tribüne, Volume 11, Number 30, Indianapolis, Marion County, 18 October 1887 — Page 1

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Neues per Telegraph.

u e t t t t m l! I i 6 t c ft. Washington. 18. Okt. HübscheS. küölertS Wette.?. Convention der Backstein m a ch 1 1. Chicago. I8. Oktober HeuteVormittag wurde hier die Convention der Backstcinsabrikanttn eröffnet. Cholera. New York. 13. Okt. Aus dem Dampfer .Brittannic. der von Neapel hier ankam, befanden sich vier Cholera krankt. Der Dampfer liect in Quarantüne. GdttorieUcs. , In Nrw Fork war für gestern Abend eine große Jndignationsversamm lunz anberaumt, um der Entrüstung über den Ueberfall der Polizei am Samstag vor acht Tagen Ausdruck zu geben. Fast sämmtliche Arbeiterorganisationen hatten beschlossen, sich daran zu betheilizen. In den heutigen Morgenblättern liest man nichts über die Sache. Wahrschein lichZ hat die assocürte Presse dieselbe wie der unterdrückt. Die Arbeiterpartei wird binnen wenigen Jahren zu einer Macht werden. Das kann gar nicht ausbleiben. Es liegt dies im naturgemäßen Verlauf der Dinge. Die Verhältnisse werden das herbeiführen, in allen größeren Städten zum Mindesten. Dann werden Diejeni gen, welche jetzt die Arbeiterpartei anfein den, es bitter bereuen, daß sie nicht vernünftiger waren. Die alten Parteien sind nicht fähig, eine einzige vernünftige Reform herbeizuführen, und jede Anfeindüng der Arbeiterpartei ist nur ein Aufschub der Reform. Ein Bleiweiß-Trust ist das Neueste auf dem Gebiete der berühmten freien Conkurrenz". Die Bleiweiß-Fabrikanten in St. Louis, Leadville und Utah, die durch einen Zoll von 6 Cents auf das Pfund geschützt" sind, wollen sich zusammenthun, um die Preise künstlich so weit hinaufzuschrauben, wie eben dieser Zollschutz es gestattet. Vorläufig weigern sich noch fünf größere Fabriken, dieser Combination beizutreten, aber früheren Erfahrungen nach zu schließen, wird ihr Widerstand wohl bald gebrochen werden. So bildet sich ein Trust um den andern, und es wird gar nicht mehr lauge dauern, dann liegt die ganze Industrie des Landes in den Händen einiger weniger mächtiger Corporationen. Es ist dies vollständig unausbleiblich, die Frage ist bloß, wie bald es so kommen wird. Sind wir aber erst so weit, dann werden wir nette Dinge erleben. Im Süden gewinnt die Prohibitionsbewegung immer mehr Boden. Große Gewinne hat sie in Florida zu verzeichnen. Auf Grund des Local OptionGesetzes haben bis jetzt in fünfzehn Counties Abstimmungen stattgefunden, durch welche zwölf nämlich Franklin, Santa Rosa, Suwannee, Baker, Polk, Columbia, Alachua, Marion, Clay, Brevard, Orange, Gadsden.und Levy, sämmtlich im Nordendes Staates gelegen sich für Prohibition erklärt haben. Und in den drei Counties, welche naß" gestimmt haben, gilt die Befreiung von der Prohibition nicht einmal für die ganzen Counties, sondern nur für diejenigen Bezirke, Welche sich gegen Prohibition erklärt haben. Das Floridaer Lokal-Option Gesetz ist nämlich ein ganz wunderbares und schlägt dem Grundsatz: Gleiches Recht für Alle" in frechster Weise m's Gesicht. Denn es verfügt, daß wenn in einem County eine Abstimmung über Prohibition vorgenommen wird, was . auf Gesuch von ein Viertel der Stimmgeber in dreißig Tagen zu geschehen hat, sie nach Distrikten vorzunehmen, und wenn die Mehrheit im County für Prohibition ist, so gilt die Prohibition in allen Bezirken, ist sie aber im Counjy gegen Prohibition, so wird sie dennoch in denjenigen Bezirken desCounty eingeführt, welche sich etwa für Prohibition erklärt haben. Das ist wahrlich : "Hend I win, tail you IooLo." Denn auf diese Weise muß jede Abstimmung der Prohibition in Florida mehr Gebiet erobern. Angesichts des immer meh, um sich greifenden Fanatismus sollten Diejenigen, welche ein Interesse d n haben, der Prohibitionsbewegung Einhalt zu gebieten, sich hüten, sich mit denjenigen Elementen zu verfeinden, welche naturgemäße Gegner dieser Bewegung sind. Diese?

Element ist das Arbeiterelement in den Städten, während das ProhibitionSelement mehr auf dem Lande zu Hause ist. Die stadtischen Arbeiter werden immer die erbittertste Feinde der Prohibition sein und ihre Mithilfe zur. Bekämpfung der Prohibition ist vollständig unentbehrlich. Es kann daher nichts Thörichteres geben. als daß Diejenigen, welche speziell in der Sache interessirt sind, sich wegen lediglich lokaler Ereignisse mit den Arbeitern

enkweien und dann deren Freundschaft entbehren, wenn es zum Haupttreffen kommt. Diejenigen, welche immer bloß mit dem Augenblicke rechnen, werden nie an's Ziel gelangen. DrahtnaHrichten. Protestversammlungen. Busfalo, 17. Okt. Eine gestern hier angeschlagene Prok'amation, durch welche eine Massenversammlung nach der Turnhalle einberufen wurde, um gegen den gep!anten .WdolesalkMord" zu pro testiren. verursachte große Ausregung. Et 200 Arbtittr.morschirten am Abend nach dem Versammlungelokal. R H. Ferguson. Robert St'iner und C Hoff mann hielten Reden. Die gesakten Protestresolutionen sollen dem Presidenten Cleveland, dem Gouverneur von Illinois und dern Maysr von Chicago zugesandt werden. St. P au l, Minn.. 17. Okt Die aus heute Abeno nach der Turnhalle berufene Arbeiterversammlung. melcke den Zweck hatte, gegen die Exekution der Chi cagoer Anarchisten zu prctestiren, sate dementsprechende Resolutionen und sandte sie an Gouverneur OzleZby. Ein langer Bries Paison'Z wurde verlesen. Detroit. 17. Okt. Zwei groß Versammlungen fanden hier statt, um gegen daZ Chicagoer Urtheil zu protesti ren. In der einen Versammlung sprachen Friedensrichter Robinson und der Redak teur Burton in englischer Sprache, in der anderen sprach Robert Reifet! in deutscher Sprache. Die beiden Versammlungen waren von etna 2500Personen besucht. Die Bostoner Turner. Boston. 17. Okt. In der rege?, mäßigen Versammlung des Bostoner Turnvereins wurde von den in ihrcr Ge sammtstärke anrzesenden Turnern ei. stimmig beschlossen, gegen die Himmel schreiende Ungerechtigkeit deS vom Oder geeicht deS StoateS von Illinois bl stätigten UrtheilZ im Prozlß gegen die in Chicago zum Tode veru, theilten Vor kämpfer für die Rechte der Untkidrückten m vrotestiren, nnd ihre Sympathien für dieselben thatkräftig dadurch zu dokumen tiren. daß $50 aus der Vereinskasse an den VertheidigungSfond geschickt werden. Da der Mehrzahl der rlnmesenden diese Summe zu gering erschien, so wurde sofort eine Collekte steimilliger Beitrage veranstaltet, welche die Summe von $40 ergab. Durch fernere Beiträge wird die Summe, welche in den nächsten Tagen an den Schatzmeister des Ve,thidigungScomiteS geschickt werden soll, jedenfalls $100 bedeutend übersteigen. ff. o. L. Minn eavoliS, 17. Oktober. ES war schon ziemlich spät am NachmiitZg. als der Bericht deS Comites wieder vorkam. in welchem die Reduktion der Z ihl der Executivmitglieder aus vier empfohlen wird. AIS eS zur Abstimmung damber kam, erfolgte ein so kräftiges Nein, daß die Anhänger Povderly'S es gar nicht wagten. Zählung der Stimmen zu ver langen. ES war dies eine gewaltig Nie Verlage für die Powderly Faktion. ES wurde daraus der Antrag gestellt, die ganze Ek'iutioe zur Resignation zu vir anlassen. Man hoffte, wenn dieS angenommen würde, hätte man Gelegenheit, die Resignation von Ba,ry und Baily anzunehmtn'die der Andern aber nicht. Barry und Bkily aber gingen nicht in die Falle Und erklärten einfach, sie würden nicht regniren. Der Powderly Faktion blieb nun nichts Andere? übrig, als ein VertrauinSvctuln zu beart agen, welches angenommen wurde. Die Debatte war eine heftige. Bailly'S Rede erregte Aussehen. Er sagte, die Exekutive habe Verbrechen begangen, de ren sich Jedermann schämen muffe. Wüh rend sie überoll der politischen Arbeiterbewegung Hinöerniffe in den Weg legte, habe sie sich selbst der gemeinsten Drahtzieherei schuldig gemacht und durch die korruptesten Mittel die Wahlen beeinflußt. Die Vertheidigung der Mitglieder der Exekutive war eine sehr schwach und ob wohl die radikalen Elemente noch immer in der Minderheit sind, so zeigt stch'S doch, daß st stärker sind, als sie elber glaubten. Austritt aus dem ft. of 2. Orden. Chicago. 17. Octbr. Der Beschluß der Seneral-Affembly der ff. os L.,Pos.

derlyS Verhalten bei dem. großen Streik in den Viehhöfen zu billigen, hat den Anlaß zu einer Bewegung in der Di strictSAffembly Nr. 67 gegeben, zu der all die VikhhofArbeiter' gehören. Die Mitglieder der Affembly vollen allefammt auS dem Orden auStreten und eine Cm tral'Union von Arbeiter-Orklanifationen gründen. ' ) tt ftnafctißt ti1 r o t fi

Chicago, 17. Oct Kpt. Block telegraphirte beute an die Arbkiterzeitung, daß Ben Butler sich bereit erklärt habe. als Anwalt für die Anarchisten zu sun stirer. DaS VertheidigungScomite wird eine Extraverlammlung abhalten, um darüber zu berathen. ES heißt daß Bu l?r und Pryor zusammen mindesten? $25.000 kosten werden, und daß Distrikt Affembly 29 von New .Park sich bereit erklärt hab,. daS Geld für Buller auf. zubringen. Einsturz e i n e S' S ch u l -Hauses. New York, 17 Okt.? Ein im Bau begriffene SchulhauS neben einer ffirche an der 115. Straße stürzte '.heute ein und 5 Arbeiter wurden sofort getödtet und 10 wurden schwer verlebt. ctafcn. Belgische Wahlen. Brüssel. 17. Okt. In den gestern durch ganz Belgien abgehaltenen Com munalwahlen erlitten die Llbirlen eine Niederlage infolge einer Coalition von Socialisten und Katholiken. Corruption inFrankreich. Pari. 17. Okt. Die Enthüllun. gen über den Ordensschwindel daben nur einen ringen theil dir in den Regie rungödepartementS herrschenden Corrup tion enthüllt. Eine Menge Regierung? contrakte sind betrügerisch. Da ist ein Contractor, der seit Jahren eine, schon längst in der ganzen Welt al? schädlich anerkanrte Farbe liefet aber er erhält den Cok.tract in jedem Jahre wieder. Die Vorratshäuser der Regiikung sind an gefüllt mit welthlosem Eerümpel und Lumpen, welche zu extravaganten Prei sen gekauft worden sind. Die Berge bung der Arbeiten sür die Ctraßenanla gen ist ebenso skandalös, wie die? in New York der Fall war. Die Archit.cten de zahlen große Summen, um Contratte zu erhalten. Kaiser u nd Zar London. 17. Okt. Von Neuem tauchen hier Gerüchte aus von einer beabstchtigten Zusammenkunst zwischen den Kaisern von Deutschland und Rußland. ES wird behauplet, daß die beiden Herr scher innerbald der nächsten vierzehn Tage in Pommern zusammenkommen werden. Aufruhr in London. London, 17. Okt. Eine Deputa tion der unbeschüstigtm Arbeiter begab sich heute nach dim Manston Ha iS, und verlangt Arbeit. Der Board of Alder men verwies sie an? Arbeitshaus. Al? die Deputation mit dem Bericht zurück kam. wurde die Menge wüthend und zog nach der City. Sie griff die Polizei an. wurde aber zurückzefchlogen. Zwei Mal würd der Angriff erneuert, bis schließlich die Polizei Herr der Situat-on wurde. Die Zahl der Verwundeten ist eine sehr große. Ungesähr zwanzig Pirionen wur den verhaftet. SchtffSnichrtchten. Angekommen in: New York: .Fulda" von Bremen. Havre: .La Bretagn" von New Bork. Baltimore: .America von Bk men. Plymouth: .RHStia von New Pork nach Homburg. Southampton: .Werra von New Pokk nach Bremen. em NuSlanr,. Ein eisernes Geschenk, st ziemt es sich für den eisernen Kanzler ' das war wohl der Jdeengang des Lord Nanelagh, der ein großer Verehrer des Fürsten Bismarck ist. als er den Plan faßte, dieser seiner Verehrung zum 25? jährigen Minister-Iubiläum des Fürsten den möglichst gewichtigen Ausdruck zu geben. Der Lord ließ, wie derW. A. berichtet wird, zu diesem Zwecke ein Geschenk bereiten, das fehr originell, aber auch ziemlich schwer ausgefallen ist. Am Jubeltage des deutschen Kanzlers wurde eine ungeheure Last hcrbcigebracht. Der Inhalt der Monstrekiste entpuppte sich als ein Schreibtisch, der nicht aus Holz, sondern aus leibhaftigen Kanonenkugeln gearbeitet erscheint. Die einzelnen Läden des Schreibtisches sind kunftooll in das Innere der größten Kugeln eingelegt. Fürst Bismarck soll, als er das Geschenk empsing, gesagt haben: D Himmel füge es, daü auch fernerhin die Kuaeln der Kanonen zu so frieolicher Verwen-f duna aelanaen." , 2

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