Indiana Tribüne, Volume 11, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1887 — Page 3
fr c HAMBURGER L-? '-7,., TM BRUSTTHEE 21xcgcn prujl- und pnßtnlritoti. ÄJ Wtrichte Cbfr Tr. Äncz::st ZnZz'4 Hamvur itv SmfttSce, welche vor Jahren erzielt wurden nd jetzt iejtättzt erden. SttjU lange Jei&ca o,t$tllt Gt$!mSer 1875. Ost Kendal, N. F.' Utker ein Jahr litt ich an Drustscbmervn nd nicht oÜte helfen, bi ich nein Zuflucht iu Dr. Uugust König' Hamburger Brustthee ahm, welcher mich in kurjer Seit heilte. JohnNiller. 11 Sein fiatn dauern geeilt. Ost endal, k!. I., 8. Feörua? 1S97. ech Packet, r. ug. Snig'U Hamburg Lrusuht baten ruftlchmtea teiU, an W , ich st Zehr ßitt hett, gHn,ll,r. , , , , GVtl Lrhr x lrnchl. als nrne, R., II. Januar, im. Crll einer Helle n 3a)rn telrnxcht ich t. tüisuft lni'l Aamfurj et ncftt! un 55 funden, d Stcfcr Xht ein ani f iuutßi y:ie( grgtn trtlltange ist. See IU nabrt sich in scklitnmüen $13. ch llt dnftla stetZ in tu) ,rSthtg. fnni S(f ,9916 ßrlnx.tr. ft ait Crfiff augedandk. t ,,N!, JH., kl. Januar, 1887, Dr. Hßuft KZnt,'6 Hiurge, Vrufiube 1rtana uarz,ichn,te 8tttljtgen rill kunoen und hat sich i hiesiger ezend sch leitlangen fahren b,tzrt. In den ft Uftaiiitt ,,d er ftits rrtthig gehalten. J.0. denschatz. TICHARLES A.Y0SELER CO., Baltimore, . IM rWuMKmüW x UAMDIIDsirO llnifl LJUIIWLIY TROPFEN Vlttrkheitk, keSrr- S!zgk,leiö 83nU, U Seat .1 fünf ütf ie ti Ci U Alm C.tk.r. ti Uln. 0111,1 A. TCttlLU BUITIÄOBX. XSL fr MMS 2 Z Cure Remove! tsaaaaaaf CimhiiVM. i Removes Tan, Sunburn B Stlngs, Moa- ' qulto and All h Inscjct Cites, PlITLiS, ELOTCH23, Humors, nrti-naris, .nd e-varr form, ossfcin lanüsliaa, poaitiTrcly cered 5 cn not Colioa Ria wi.th.out loAvirL a Bear, by IXo:p 0xvt:m.ox3-t;.. Prio aöets., CCcts. end kl. Ai dru-riaU er b7 n.ifU Ho? PUl Vwfx Co., Ilaw Ijondon. Conn. j LtttU 119 Plll fer ici-hjulxciio. dyrpopla, j büiounrj! aud cooatipjition lura no eQ'oaL 25c Ja -n Äpotitun U baten. 13 Zmil!.. li SmlfAMr .7? ---T -trsnnet B frä" v,,:j 4 5 ? k tnai rt-t3 " ra' ',m o 1 1 I letie? naaÄ?"wV 3se öKÄ!, w ierrir. rvc.. ""vcb. Nnftrkicher Arbeiten nmtnUich Contrakte jum Anstreichen don H a n se r n nden iil'i Stlnst auigtfüdrt von GAKh MOFMÄM, 136 Madison Tlve. Preise mäßiz. TchS?e und gute Ar beit dird garantirt. öütiiö. j I k I SZt LdP?t HkSk OkZ, lxiukvUI, Naahvills, Mernphis, Chat tanoossa, Atl&nta, Sav&nn&h, jackiOHTillo, Mobil o and New Orleans. - Cl IH boct$aT$aft fr ?üZs2zie aa O&ea, ts klrtü Riiate eh. yoX&p, Schlaf ud ?arkrZJsz zr?is5 Teazo und Lonitt:?e nn St Louis aii LöuUdiüt ohu. 55aznvtchf!. ' Csfort, SchueNzZt nd Sichnhei? die", ß,e k? elle zurnse D. M. S- 5. M. M. XJ. ü. Dorlnff, fiZrt Qcatxal ?fiaslcx5Bt H!tttta2 aswgtzz al SItneil Ctr Znd,V 17. F. Black, 8r?sl3todt ft iÜÄIC feyft MMffl tMiij&2zS)U türne- und dZr?!t!?t Linit sr ;?x)ivioi?kA nafl gxarttfott, SMpbt, Msnticello, VZichig Litv, Chicago, d e?cn Orten ZidliSen Jndiana. Nichi an nördlichen .LinoiZ. Mcoasi, So, MinaesStS, ?!tb?2k'a. Fianzak. Jie Mrz'ks Dü!cta, Retai, Sirads, Sifornien cc: Ortzon. I direkte Jüqe täglicb 2 don Judianadslii nach ttiago; ebenfs na N'nhgan City. Ele?ant' Pullmaun Schlaf d?azgsnS auf den Z!acht,üzkM. SepLckm2r!5v dis an' Reiseziel erlheM. sine Ve)n Hit tzlitxt Si ueattchkeiten d? HUItaere Rtn als i?. Oleti ud quizienng nicht , dert?e?en. Statt'Velei. , T4llln Tl2t4nits n ttoßkiff, Luftir? nd a' oder T richtu?gen, cn'dZ'.tttflitche Nort;,'e für tZig?a, tn,Lsnd undTo?'t?.i?i2tt nav irgend Ort, der sn anr vhnen beruh, ,rd. Oenn wa nördlich, südlich, IHM) tr eJ iH is reist ünscht, kasfe m-n vit 5:1 tis Rtt, lii an nnsere Preise u- s. , gesthes. Segen Nktherem O?"Ze an fich ' s. V. LZnIN wt, Ttfirikt Paffagiee ftvx. n 61 J2tnvt CtxaSe, Jadianax, I, I, ' lotn O. V?so. O. OclK. BetaIfiUet,- Vensre! Paffagier. - fBlcisf.SU JIk.
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Die Zweite.
Roman von Ludwig Andere. (Fo,tse,ung.) ,,Aengstige Dich nicht, Kind, vorlaufig '.st nichts zu befürchten, auch werde ich mich hüten, den Medizinmenschen so bald in die Arme zu fallen." Er legte seine Hand beruhigend auf die der Tochter. ,,Nun höre, Kind, ich habe Dir eine Neuigkeit mitzutheilen, die Dich überraschen wird : Emilie, meine Schwester, beabsichtigt, uns hier einen Besuch abzustatten und auf einige Wochen unsere Einsamkeit zu theilen. Soeben erhielt ich einen Brief von ihr." ,,WaS, die Baronin von Breithcruvt will hierherkommen, wo eS keine Bade gäste, keine Soireen und Bälle giebt? Das ist wunderbar!" Der Oberst lachte belustigt auf. Und doch will sie kommen!" sagte er. Mir scheint, sie hat etwas auf dem Herzen. Vielleicht hat sie bei Svrossers ausgespielt, wie ja eigentlich VorauSzusehen war; denn wer kann auf die Dauer mit einer solchen auS Eigennutz und Hochmuth zusammengebackenen Person, wie Emilie ist, unter einem Dache leben? Die Leibrente wird wohl bereit? wieder aufgezehrt sein!" Vielleicht ist sie neugierig, Ellernbruch zu sehen," entgegnete Olga. Möglich! Nun, meinetwegen mag sie sich ein paar Tage hier aufhalten denn länger wird sie roohl nicht bleiben wollen, wenn sie unsere Einsamkeit ken neu gelernt hat." Wie mag sich denn Irma als (IrLsin Sprosfcr gefallen?" fragte Olg und griff nach einer Hakelarbeit. Der Oberst zuckte die Achseln. Borläusig wird sie zufrieden sein, ss lange der Graf sie auf Händen trägt. Früher oder spater aber kommt ihr (örundcharakter doch zum Vorschein, das glaube ich ganz gewiß. Die BreithauptZ taugen alle nichts. Sie haben neben einer angeborenen Selbstsucht eine übergroße Portion on maßloser Dummheit und dünkelhaftem Stolz. Emilie ist gerade so geworden, seit sie dieser sauberen Familie angehört. Sie ist um kein Haar besser als Irma und der aindbeuteliae Otto, der Lieutenant. Saubere Reiser, diese Beiden, die mir nebenbei gesagt, artige Summen rtiS der Tasche gel,ckt haben!" Der Alte stieß feinen Krückstsck heftid euf den Boden. Weint Du, Papa, vak unser Oder förster hier der ehemalige Schwieaerater unserer Irma ist?" Ja, Krnd, seit emtgen Tagen. NechtSanwalt Bernhard machte mich da rauf aufmerksam und der alte Nsder, den ich fragte, bestätigte es. UebriaenS ist der Oberförster ein prächtiger Mann von echtem Schrot und Korn. Und ern Mas del bat er. Wetter noch einmal! Die rann selbst einem alten arauen Krieasmann, wie ich einer bin, gefallen!" Er lachte vergnügt. Olga erhob schelmisch lächelnd den mger. .Du, Du! da5 klingt verdächtia! Mache nicht etwa einen Streich im Geiste Deiner viichte Zrma Mit darauffolgen der Ehescheidung!" Still, mein Liebling, dergleichen Streiche gehören dem Hause Breithaupt an. UcbrigenS' verdient das Mädchen wirklich Deine Beachtung, umsomehr, da sie auf Grund ihrer Bildung weit über den 'RlltagSmenschen steht." Ich habe sie bereits aesehen, Papa. und auch mit ihr gesprochen," entgegnete Olga. Wenn Du erlaubst, suche, ich nähere uyluna mit ihr. Mir recht!" sagte der Oberst. ..doch möchte ich zwischen Euch eine gewisse Linie gezogen wissen: denn die Familie deS Oberförsters steht nun einmal in einer gewissen Abhängigkeit zu unS, die bewahrt bleiben mun, um die erforderliche Hochachtung und Ehrerbietung uns gegenüber zu limern." Das juuge Mädchen ließ einen Augenblick die Handarbeit sinken und blickte forIcheno aus den ater. Dieser legte seine Rechte auf die Schul ter der Tochter und saate: Ich weiß, wa. Du denkst, Kind. Dein Blick tadelt an mir den H,chmuthStcufel, welchen ich vorhin an den BreitHaupts geißelte und welchen ich nun selbst m denselben Farben durchblicken lasse. Aber ein Unterschied zwischen Herr und Diener besteht nun einmal und muß bestehen bleiben, das erfordert schon dieseschaftliche Klugheit. Doch' Du wirst schon selbst wissen, wie Du Dich zu benehmen hast. UebriaenS zeigst Du Dich ja hier als die AlleS umfassende und für Alle sorgende Mutter, die selbst die Arbett emer Diakomiim mcht verschmäht. um das vorhandene Elend wegzuwischen. Ich habe zwar gegen Deine Helfer- und Samaritcrdienste nichts, doch sieh Dich vor, daß Du keinen Undank erntest: Leute, die sich auf einer verhaltnißmäßia rTA..r t rn r. r c miuiiijcu syiujc.wrir iououng oesinoen, verstehen Dein Streben nicht ; sie verkennen hie Sftrmtftnrxirtk fc? TVni s.Zt. V,'V3J,,MVV( 'Uliy 11411, und wenn Du glaubst, Liebe und Verehrung zu gewinnen, ss säest Du Neid, rm n t. ...? . lißgunjl uno unzusrieoennetl!" Ein dunkler Schatten flog über OlgaS liebliches Gesicht. Aber, Papa, glaubst Du wirklich. daß Jemand meine Hilfe mit Undank zu lohnen ,m Stande ,st?" fragte sie traurig. ES ist Alles schon dagewesen, Kind," entgegnete der Oberst Nicht ohne Bitterkeit. Vergißt Du einmal eine Familie, die vielleicht auf Deine Theilnahme und Unterstützung hoffte, so hast Du gleich eine Rüge wc und waö noch schlimmer, einige Körnlem Unzufriedenheit sind gesät und waS daraus erwächst, das haben tausend und aber tausend Beispiele ge lehrt. Halte Maß in allen Dingen, so auch hier!" Und soeben wollte ich ein gutes Wort einlegen für den Stonel. der früher vorst gehilfe war und jetzt die niedrigsten Handlangerdienste thut." rr Du meinst den rothen , Stöffel, der seine Stellung als Waldwärter dazu mißbrauchte, Wilddieberei in den Wäldern seiner Herrschaft zu ,erüben." riek
Sturm und wandte sein Gesicht der O- . . CV Jl t' str T r ' f . I
.ocyier zu. icnne cinc I2qa)ia;re: Ein Fall ohne Buße! Der Obersörste, hat mir davon erzählt. Nun, waö willst Du?" Olga wurde verlegen. Vielleicht würde Stöffel, in seine vorige Stelle gesetzt, ein neuer, besserer Mann werden. Sein armes Weib klagt und jammert über die Vergangenheit, die einst für sie, so sagt sie, der Himmel auf l?rden war. Er bat aus 9hht :u seiner " . - 0 I " 1 Katharina gesündigt, und wo Liebe zu! Verbrechen fuhrt, da muß ein gesunder Kern vorhanden sein! (setze ihn wieder in seine alte Stellung, Papa, und ich glaube. Du hast zwei Menschen für immer glücklich gemacht." .Ein freudiger Zug fuhr blitzschnell über das rvetterharte Gesicht des Oberst, doch im nächsten Augenblick versinsterte es sich wieder ; er stamptte mehrere Male mit seinem Stock auf iir Steinfliesen. Endlich saate er: Nein, Kmd, da3 thue ich Nicht ! Wett Du, daß jener Mann an Bildung weit über seme (standesgenossen emporragt? Weißt Du, daß er sich an seinem Weibe und an dem Gesetz schwer versündigt hat? Daß'e? auch jetzt, statt für seine Familie zu sorgen, em luderliches Wirthschaftsleben führt? Woher er das Geld xu letz terem nimmt, das will ich vorläufig nicht untersuchen, aber er muß noch tiefer fallen, um sich zu bessern. Ohne Neue, ohne Buße taugt dieser Mensch nichts; erst mag er Einkehr halten in sein Herz, dann wollen wir weiter sehen!" Aber, Papa, ich glaube, er geht zu (Srunde!" Freilich, wenn er nicht Willenskrast aenua besitzt, verkommt er im Sumpfe. Er ist ein Feigling, der. auf eine ganz erbärmliche Weise die Flinte in'S Korn wirft. Wäre er so, wie die Andern, so hätte ich ihn schon langst in meiner Welje kunrt, aber er soll sich selbst helsen! Wozu hat er die Gaben nicht benutzt, die ihm Gott gegeben? Besäße er noch die frühere Liebe zu seinem Weibe, dann, glaube ich, könnte es ihm nicht schwer fallen, ein neues Leben zu beginnen; aber ich furchte, er t ihrer bereits über drüssig." Und waS geschieht mit der armen Kathrine, wenn der Tod ihn wegnehmen sollte?" fragte Olga erschüttert. Dann wird für sie gesorgt werden," siel der Oberst bestimmt ein. Vielleicht blüht dann für sie em neuer. besserer LebenSmorgen, auch ohne den Gatten." Der Oberst erhob sich und schritt langsam die Stufen oer Säulenhalle hinab. Olga saß tief bewegt da. Sie wußte, daß sie jetzt über Stöffel keine Worte mehr verlieren durste. Der Vater ging m solchen fallen mit eiserner Bestimmt heit feine eigenen Wege. 10. Auf der Oberförsterei herrschte große Freude. Fritz, der Doktor, war soeben plötzlich und unerwartet angekommen. (still und geräuschlos hatte er die Thür zum namilienzimmer aeofsnet und wäre Nicht der alte Karo aufgefahren, die El tern und auch die fleißig stickende Grete hätte seinen Eintritt kaum wahrgenommen. Da? war ein Jubel im aan:en Hause! Der Oberförster hatte den Jungen fast erdruckt, die Mutter und die Schwester hatten ihn mit Küssen förmlich überschüttet und der alte Karo war vor Freude fast narnsch geworden. Nutt saen alle Vier vertraulich um den aroßen Familientisch, Fritz erzählte von seinem Aufenthalt in der Residenz und von dem Plan, als Privatdozent an irgend eine Universität zu gehen. Die Mutter war es zufrieden, der V ter aber schüttelte den Kvf, denn die Sa che gesiel ihm nicht. unge," riet er, ich wetn zwar nicht, über welche Mittel Du auaenblick lich verfügen kannst, aber da? weiß ich, daß em Privatdozent ohne Z'.ihoren schast und ohne Geld em Jammerrerl ist, und dazu bist Du denn doch zu scha de! Ich halte dafür, Du bleibst hier in Ellernbruch und wartest ab, bis sich eine ahnliche Stelle findet, wie in Ruheleben." ' Nein, Vater, ich bin nicht für das Stillsitzen. Ich habe bereits von der Ne sidenz aus die nöthigen Schritte gethan und werde über kurz oder lang endgiltige Entlcheiduna erhalten". Der Oberförster schwieg, aber der Plan seines Sohnes behagte ihm nicht; man sab es an seinem unruuiaen Äinundherdrehen und an dem Zucken seiner Oberlippe. Nun meinetwegen," sagte er end lich. Du mußt am besten wissen, was zu Deinem. Frieden dient. Ich bin in der Beziehung ein Laie und urtheile nur aus dem Gesichtskreis heraus, den ich kenne". Die Schwester hätte gern nach Irma, der von dem Bruder geschiedenen Frau, gefragt, doch wagte sie es nicht, wenn sie aus das schwermuthig ernste Gesich deS Bruders schaute, und auch die El tern gedachten mit keiner Silbe der veraangenen Zeit. Sie hatten nur zu bald herausgefühlt, daß die Wunde des geliebien Sohnes noch immer nicht vernarbt war und vermieden daher alles, was ihn an die böse Veraanaenheit erinnern konnte. Fritz verbrachte die nächsten Tage im Elternyause m strenger Abgeschlossen heit. Er schrieb und arbeitete ununterbrachen und nur am Abend schritt er am Arme der Schwester hinaus rn den Wald, gefolgt von den Eltern und dem alten Karo, der von jeher an dem Fritz gehangen hatte. . DaS waren glückliche Stunden Der Sohn erzählte von dem alten Werner, von semer. Gute und Menschensreundlichkei den Kranken gegenüber und von seiner unglücklichen Liebe, unter welcher er sein ganzes Leben hindurch geseufzt und gern ten hatte. Wenn der junge Mann auf dieses Ge biet zu sprechen kam, dann leuchteten seine Augen in düsterm Feuer und um seine Lippen zuckte es wie Wetterleuchten: War doch des alten Werners Liebe seme Lieb und dessen Unglück sein Unglück. Gretchen fühlte jedesmal, wie der Arm des Bruders vor Aufregung zitterte, wenn er des Freundes gedachte, und wenn eS irgend anfing, ss ging sie schnell auf ei anderes
Thema über, um dem Bruder weitere Schmerzen zu ersparen. Der Vater dagegen schien gerade an jenen Gesprächen Gefallen zu finden. Er kam immer wieder auf die Geschichte des alten Werner zurück und ließ sich alle Phasen seines Lebens haarklein erzählen. Er unterließ auch niemals, die Liebe des alten Mannes zu geißeln." Ich verfolge einen bestimmten Zweck", sagte der Oberförster zu seiner Gattin, die ihn zur Vorsicht und zum Schweigen ermähnte. Soll denn unser Fritz im-
mer und ewia unter dieser Ehescheidungsaeschlchte leiden? Wetter noch einmal, er ist ein Röder und muß solche thorichten LicbeSwehen aus dem Herzen reißen! Es giebt tausend andere Mädchen für ihn, die besser sind als die Schandbaroneß, die ihm den Kopf verdreht hat. Gieb acht. Frau, ich werde ihn von wner Schwermuth kuriren, obgleich ich kein Doktor bin!" Aber derVater schien daö Kuriren doch nicht zu verstehen: denn der Sohn blieb still und ernst und selten nur, daß em flüchtiges Lächeln über seme Zuge huschte. Eines Tages erhielt er die Mittheilung, daß die Schrift, auf Grund deren er seine . . , 1 t !, 4 Niederlassung an oer umversiral oewerrstelllgen wollte, allgemeinen Beifall gefanden hatte. Mit Beginn des neuen Semesters wollte er sich an der Universität der Residenz habilitiren. Grete war stolz auf den gelehrten Bruder, die Mutter lächelte gluckselig und der Vater brummte, doch freute er sich im Stillen, daß ein Röder den Muth hatte, den Lehrstuhl zu besteigen. Es war am nächsten Morgen. Alles schlief noch. Fritz war sehr zeitig aufgcstanden und schlenderte nun den breiten. wohlgepflegten Fußsteg entlang, der in Windungen nach dem Dorfe hinabführte. Vl5 war em herrlicher Georgen. irn Gefühl von Wohlbehagen erfüllte Fritz, und dies trieb ihn, aufmerksamer als sonst um sich zu schauen. Ein schmaler (seitenpsaö führte unter schattigen Laubbäumen dahin und mündete schließlich in ine künstlich angelegte Vuchenlaube, in welcher, wie Fritz aus frühercn Jahren wußte, Bänke standen. Dorthin trieb eS ihn. Er schlug die lang herabhangenden Zweige zurück und war eben im Begriff einzutreten, da blieb er plötzlich verwundert stehen. Auf der gegenüberliegenden Bank saß eine junge Dame eine clfenartige Erscheinung mit langen blonden Haarflechten die so in ihr Buch vertieft war, das; sie das Geräusch des Nahenden mcht vernommen hatte. Fritz hustete leise. Da blickte die Leserin erschreckt auf und zwei wunderbar tiefe blaue Augen, die auS dunklen Wimpern herausschauten, richteten sich auf den jungen Arzt. Dann sagte daS junge Mädchen mit feinem Lächeln zu dem noch immer am Eingange Wartenden: Bitte wollen Sie nicht eintreten, mein Herr? Wir sind auf neutralem Gebiet, das jeder betreten darf." Fritz ließ langsam die Buchenzwcige herab und schritt zögernd näher. Er befand sich plötzlich m einem seltsamen Zu stande ; kaum wußte er, ob er wache oder träume. So überraschend wirkte die Erscheinung deS - jungen Mädchens auf ihn. Verzeihen Sie, mein Fräulein, daß ich störe. Aber ich hatte nicht geahnt, an l ? r . ent . i. . c ? c Diesem aoge.cgenen ipiao irgeno semano zu finden. Gestatten Sie, daß ich mich Ihnen vorstelle: Dr. Nödcr." Er zog seinen Strohhut und verbeugte sich. Die junge Dame sah den Doktor forschend an. Ihr Name ist mir nicht unbekannt. Ich bin die Tochter des Oberst Sturm, des Besitzers von Ellernbruch!" Der iunae Mann zuckte Zusammen. o Eine jähe Blässe lagerte sich auf seinem Gesicht und die Hand, die den Hut hielt, zitterte. Sturms Tochter 'die Cousine seiner r f i r- ' gescyieoenen $rau. Gewaltsam raffte er sich auf. Verzeihung, Fräulein Sturm, ich muß Ihnen wirklich als Schwächling erscheinen. Aber Ihr unerwarteter Anblick und die eben vernommene Thatsa che, daß Sie mit den Baronessen von Breithaupt nahe verwandt sind, habeA auf mich eme größere Wirkung ausgeübt, als ich ;u gesteben wage. ' Sie wurde ernst. Lassen Sie die Vergangenheit schlummcrn, Herr Doktor, und betrachten Sie das, was Sie getrosten, als emen bösen Traum Zur näheren Erklärung muß ich aber hinmfüaen, daß wir, mein Vater und ich, mit den Vreithauvts weiter in reiner Beziehung stehen: &it gehen ihre Wege und wir gehen die unsern, (vo, da mit hoffe ich, haben wir das, was Sie peinlich berühren könnte, ein für allemal bearaben!" Röder verbeugte sich und setzte sich der Sprecherin gegenüber. Das junge Mädchen blickte einen Augenblick wie zerstreut m das Laubwerk, dann sagte sie: Es wundert mich, daß Sie gerade. letzt, wahrend der Badesalson, nach 1lernbruch gekommen sind. Gewiß haben Sie eine passende Vertretung gesunden." . Ich bin nicht mehr Badearzt, Fraulein Sturm. Der Ort war mir nach der Sturm- und Dranaveriode meiner un glücklichen Ehe verhaßt. Die Banden, welche mich an Ruhelcben fesselten, sind zerrissen. Er athmete tief auf. Ich borte, Sie hätten dort eine allerliebste Villa und einen prächtigen Park", entgegnete sie ruhig. Sollten gerade derartige Besitztümer nicht ein stillss Heimweh hervorrufen und Sie zur Rück? kehr bewegen?" ..Meine Besitztümer sind verkauft Mich :ieht nichts mehr zurück nach Ruheleben. Zch werde im Herbst nach der Residenz übersiedeln," erwiderte der junge Mann. ..Undalaubeu Sie dort das zu finden, was Sie in Ruheleben aufgegeben haden? Ich denke, gerade in der Residenz hält es schwer, bekannt und gesucht zu werden?" Ich werde mich der Lehrtätigkeit widmen!" Ah. ich aratulire! Mag Ihnen daS Unioersitätslehrerleben zusagen! Es muß j. schön sem, vor emer Anzahl Junger Erfahrungen und Ergebnisse des eigenen Studiums entrollen zu dürfen. $w
und wünsche, daß Sie dereinst zu'denjenigcn Professoren gehören, von denen man sagen kann, sie haben es verstanden, der leidenden Menschheit nützlich zu sein." Sie erhob sich. Es wird Zeit sein, daß ich heimkehre, der Papa wird meine: bedürfen." Sie ging hinaus. Nödcr folgte. Einen Augenblick war es, als wolltt das junge Mädchen noch etwas sagen, doch im nächsten Augenblick verbeugte sie sich, Abschied nehmend. Adieu, Herr Doktor, mein Weg führt nach dieser Seite hin. Wir wer-
den uns hoffentlich noch öfter sehen!" Sie verschwand hinter dem nächsten Gebüsch. Röder schaute ihr nach: er blickte auf das Laubwerk, hinter dein sie verschwunden, das vom Thau frisch glänzend heravying. Welchen ivunoervarcn Eindruck hatten Benehmen und Haltung des schönen Mädchens auf ihn gemacht aber es war eine Sturm, eine nahe Verwandte semer rau! Er stampfte zornig mit dem Fuße. . Muß mich denn daS Schicksal wieder mit dem verdammten Geschlecht zusammen führen?" sagte er laut vor sich hin. ,,ie und ihr dater sind Blutsverwandte der Vreithaupts und das ist Grund genug, ihre vcahe zu fliehen! Also fort von hier, so bald als möglich!" lr schritt lebhast nach dem Äaterhause zurück und stand nicht eher still, als bis er vor demselben angelangt war. Zwei stunden spater, als die Glocken läuteten, schritten Fritz und Grethe den Fußpfad hinab zur Dorfkirche. Sie nahmen in dem alten Familienstand Platz. Der Doktor hatte sich tief in die Ecke gedrückt und schien kaun: zu wissen, daß außer ihm auch, noch Ändere da waren. Da beugte sich das junge Mädchen zu ihn herüber. tfntz, der Gutsherr Mit seiner ochter sitzt da drüben. Du kannst sie zwischcn dem Gitter hindurch sehen," flusterte sie. Fntz gab keinen Laut von sich, aber doch hob er den Kopf und blickte anschcinend glelchglltlg hinüber nach der Stelle, wo hinter hohem Holzgittcr hervor das helle Kleid der jungen Dame schimmerte, mit der er am frühen Morgen in so seite rtr i - sanier jcijc zusammengeirossen. Wer ist der junge Mann, Gretchen, der dort an jener Säule lehnt?" fragte er dann. Das ist Herr Rechtsanwalt Bernhard," gab sie leise zurück und beugte sich tiefer über daS Gesangbuch. Kaum war die Predigt vorüber und das Schlußlied gesungen, so erhob sich der Doktor und schritt schnell aus der Kirche. Er reichte der Schwester den Arm und eilte durch die grußenze Menge hinter dem jungen Bernhard her, der langsam dem Ausgange des Dorfes zuschritt. Otto!" Der junge Rechtsanwalt blieb stehen C - C ' T Ff r ' uno ilei; oie V2?ca;roiiicr yeranrammen. Ein heöer Freudenschein glitt über sein Gesicht. ftrin reickte ihm beide Qände. (dorMkunasoigk.) Vom Vuölano, Z u m Jubiläum d e 5 P a psteS Leo XIII. strömen aus den verschiedensten Gegenden Geschenke nach Rom. In der Provinz Schlesien haben sich verschiedene Damen vereinigt, um passende Geschenke zu beschaffen, welche nunmehr in Breslau ausgestellt worden sind. Es sind 63 Kelche, 13 Kommunionskelche, 3 Monstranzen, 31 Meßgewänder u. s. w. Einzelne Kelche und eine Monstranz sind mit kostbaren Schmnckgegenständen verziert, welche die Gräfinnen SchaffgotschKoppitz und Stillfried verehrt haben. Bonden ParamcntcnrPcrcinen sind Meßgewander, Eascln, kleinere Paramente und Altarwäsche gespendet. Besonders kunstvoll gearbeitet ist eine von den Ratiborer Vcrcinsdamcn geschenkte Eascl, ferner eine von der Herzogin Elisabeth Margarethe von Ratibor. eine von den Vorromäerinnen in Trcbnitz und eine von dem Berliner Danicncomite geschcnkte Easel. Das Berliner Tamencomite, in welchem die Fürstin Ferdinand Radziwill den Vorsitz führt, verehrt noch eine Monstranz, zwei Kelche, em Bild Herz Jesu" von Paul Bcckert-Berlm, eme ro the Easel mit zwei Dalmaticcn mit rei cher Goldstickerei und Anderes. . In 18 mit den vävstlichen Farben Wein und Gold geschmückten KartonZ sind Ge schenke schienscher junger Damen ausge stellt. Dieselben enthalten von den Damen gefertigte und angekaufte Kir chenwäsche. ZurUeberreichung der kostbaren Gaben wird sich eine Abordnung der Beteiligten nach Rom begeben. DiePos.ta." entnimmt russischen Blättern die Mittheilung, daß in Rußland das Tabaksmonopol bestimmt zum 1. Januar 1889 eingeführt werden wird. Schon vom Juli künftigen Iahres ab werden Beamte ernannt, welche mit den Besitzern der Tabaks- bczw.- Ei garrcnfabrikcn abschließen und mit den Tabaksproduzenten (den abaksbaucrn) sich verständigen sollen. Im Königreich Polen werden vorläufig zwei fiskalische Tabakssabrikcn errichtet. Indessen scheint es doch, daß der allgenincn Einführung des Tabaksmonopols selbst sur istf noch eiNiae Schwierigkeiten entgegen )te hen, denn es soll den Fabrikanten,, die sich bis 1889 mit der Regierung nicht ge einigt, bezw. die fiskalischen Angebote nicht angenommen haben, ein weiterer Ausstand für den eigenen Betrieb gewährt werden, sofern fie ihren Tabak nach 1889 ausschließlich von der Regieruug kaufen. . Schon jetzt schicken sich f?l AZTrlt tifit. rtr Arrtf svn? lucic viiyuntuuuinunvt un, ijwpv kaufe in Rohmaterial für künftiges Iah' u. s. w. abzuschließen, um wenigstens in der ersten Zeit bei dem FiskuZ nicht die zu erwartenden hohen Preise bezahlen zu OUZtten. Oicherbeit. 0 Oparsamkeltund Biquemlickkeit arm nicht besser gewahrt werden, als kurck die firtJU' föP " CSTaPAi ! zLglU lS)Uv - 2JCU1 1 1
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