Indiana Tribüne, Volume 11, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint gig lich snd S slsgö.

ffVatSglit STiMni" Kstet durch fce Szlftt il n Le, di: K,ntz,kiiK'S CibM $ei CoSt. r ji?2a3i 15 ?tni?. fJ !it5vS3 ia ???ze5L?,!.!:vsz N rr 83. Dfc: TSS S.MsTdlsNdVr. JndianapoZiS, Ind., 11. Oktober 1887. Lluf Tod und Leben. Inder Nähe der Stadt Marquette in Michigan befindet sich ein Erzlager, roel: ches mit der Stadt durch eine Eisenbahn verbunden ist, die bis auf eine Entfern: ung von 5 Meilen von der Stadt nahezu Vollständig eben ist, dann aber ziemlich abschüsiig sich dem Thale zuneigt, in wel chem Marquette liegt. Auf dieser ab schüssigen Strecke hat sich vor einigen Ta gen ein Eisenbahn-Unglück ereignet, roelches den Zeugen desselben roohl ihr gern zes Leben lang unvergeßlich bleiben wird. Es roar 10 Uhr Abends. Drohende Wolken hingen am Himmel, und es herrschte überall dicht: Finsterniß. Unten im Bahnhof von Marquette ging es sehr lebhaft zu. Das Hauptgeleife der Bahn durchschneidet die Stadt in der Mitte. Von ihm aus führen zahlreiche Nebenges leise zu den vielen Erzdocks, und auf diesen Geleisen stehen fast immer viele mit Erz beladene Waggons. Eine Anzahl puffender Locomotiven ist beinahe ohne Unterlaß damit beschäftigt, das Erz in den Waggons entweder zur Seeküste im Osten oder zu dem eine Meile westlich von der Stadt entlegenen Scale-House" tu fahren. Es ist keine leichte Aufgabe M einen Locomotioführer, sich mit einem Zuge durch das von den Nebengeleisen gebildete Netzwerk hindurchzuarbeiten. Dies gelingt nur, rocnn der Zug sehr langsam fährt und die Bremsen stets in Vereitschaft gehalten erden. Auch an diesem Abend roimmelte es auf den Nebengeleisen förmlich von rothen, grünen und weißen Lichtern, die sich fortwährend hin und herbewegten, ein Zeichen, daß man sich noch in volle? Thätigkeit befand. Von den Minen her nahte sich ein langer, mit (Zrz beladencr Eisenbahnzug unter Führerschaft des Ingenieurs Allen Cowdcn. Er hatte die Strecke bis zur beginnenden Thalsenkung glücklich passirt und wollte jetzt die noch übrigen fünf Meilen langsam zu Thal fahren, wie immer. Zwanzig Waggons hinter ihm befand sich ein erfahrener Bremser, der scharf aufpaßte; gegen das Ende des Zuges war noch ein zweiter Bremser vostirt, um auf den Hinteren Theil des ZugeS aufzupassen. Plötzlich machte Allen Eowden die Wahrnehmung daß mit dem Zuge etwas nicht richtig ein müsse. Er eilte viel schneller dahin, als dies sonst der Fall roar, und seine Geschwindigkeit nahm noch stetig zu. Eowden warf einen langen, prüfenden Vlick hinter sich: der Zug war auf eine bisher unerklärte Weise gerade in der Mitte entzweigerissen, und die zweite Hälfte desselben befand sich bereitS eine ganze Strecke ?on dem ersten entfernt, rollte aber auf der abschüssigen Bahn immer schneller dahin, jemehr sich diese zu Thal senkte! Der Locomotioführer versuchte sein DesteS, um daS drohende Unheil abzuwenden. Er winkte feinen Leuten zu, nach allen Kräften zu bremsen. Umsonst! Die Bremsen versagten ihren Dienst. Mit rasender Schnelligkeit ging es immer weiter, der abgerissene Zug dicht hinterdrein. Eine fürchterliche Katastrophe stand bevor, wenn der durchbrennende Zug auf eines der mit ErzwaggonS beladenen Nebengeleise gerathen sollte. Der Ingenieur winkte dem ersten Weichensteller, den er unten in der Stadt traf, die Weiche so zu stellen, daß der Zug auf ein leeres Ncbengeleise einbiegen könne. Doch der Weichensteller verlor den Kopf und leistete dem Befehl keine Folge. Im nächsten Augenblick erfolgte ein fürchterlicher Krach. Der Zug war wirklich auf Erzmaggons gerannt, und als Alles erschrocken herbeieilte, um zu retten, was noch zu retten war, sah man nur noch einen rauchenden Trümmerhaufen von 30 Fuß Höhe, unter dem tief Vergraben der unglückliche Ingenieur ruhte. Die Bremser hatten sich noch rechtZeitig durch einen Sprung vor der dlohenden Lebensgefahr retten können. Als man die zerbrochenen Balken, Räder, Bretter, Erzstücke u. s. w. nach langem Mühen von dem Haufen entfernt hatte, fand man unten die Leiche des Locsmotioführers. Sie war bis zur Unkenntlich keit zermalmt. Ein armer Eisenbahnler war wieder einmal das Opfer seines Berufes geworden ! Der durch den Anprall zwischen den Waggons angerichtete Schaden beläuft sich auf Tausende von Dollars. Kegelclubs in New York. DaS Kegeln ist jetzt in New Vork wieder allgemein Mode geworden, und es gibt jetzt dort kein Spiel, welches sich einer so großen Popularität erfreut, wie gerade dieses. Nicht allein Männer widinen sich jetzt diesem edeln Sport, sontjrn auch Frauen und sogar Mädchen fangen an, sich für da? Kegeln zu begeistern und üben sich eifrig im Handhaben der Kugeln, deren Schwere sie ,, spielend" zu bemeistern wissen. Früher, als in New Jork noch die Holländer die tonangebende Nolle spielten, war dort das Kegelspiel gleichfalls sehr beliebt. Um auch im Winter kegeln zu können, bedeckte man die Bahnen mit Dächern. Noch am Anfang dieses Jahr Hunderts wurden in New tyoxt und Umgegend, besonders in WilliamSburg, sehr viele Kegel geschoben, das Spiel gcricth aber dadurch in Mißcredit, daß man um hohe Geldeinsätze zu spielen begann. Infolge dessen wurde von der Legislatur ein Gesetz erlassen, welches das Spiel mit den neun Kegeln (nine pins) bei Strafe verbot. Die Freunde des Sports -wußten sich jedoch zu helfen und gingen dem Gesetz dadurch aus dem Wege, daß Lnüatt der bisher, üblichen neun

zrcgel , bereu zehn naymeN. Auf dieje Weise entstanden die amerikanischen ten pin alleys", während die Deutschen hierzu Lande nach wie vor bei den alten neun Kegeln geblieben sind. Die Kegelbahnen, welche man jetzt nicht nur in New 2)ork, sondern auch in anderen Städten der Ver. Staaten baut, werden sehr sorgfältig und aus nicht immer ganz billigem Material errichtet. Die Kugeln werden aus dem besten Holz, vorwiegend aus dem Holz des Lcbensbaumes (arbor vitae) gedrechselt. Noch vor zwei Jahren war das Kegel, spiel in New York fast nur den Deut, schen bekannt, seit der Zrit jedoch hat e5 auch in anglo:amcrikanischen Kreisen eine große Verbreitung gefunden. Fast jeder Club in der Stadt hat jetzt seine eigene Kegelbahn, auf welcher fleißig geübt wird, und im vorigen Jahre kam es in W. H. Pomeroys Halle an der 14. Straße bereits zu einem Kegelturnier, welches einen sehr günstigen Verlauf nahm. An demselben betheiligten sich die hervorragendsten Clubs von New Iork, Vrootlyn und New Jersev, wie z. B. der Rosedale, United, Apollo, Manhattan, Atalanta No. 1 und No. 2, Ehalmette, Glendale, Dupler, Echo, Metropolitan, Krakehlia u. s. w. Auch in diesem Winter wollen diese Clubs ein neues Kegelturnier arrangiren, und t ist bereits eine Generalversammlung einberufen worden, in welcher die näheren Einzelnkeiten besprochen und arrangir! werden sollen. Sachverständige behaupten, daß es gegenwärtig in New Fork ungefähr 200 regulär-organisirte Kegelclubs gibt, zu denen im Laufe der gegenwärtigen Saison noch mehr als 30 neue Clubs kommen werden, die sich bereits mit ihrer Organisatio beschäftigen.

Die Censur in Rußland. Da die Wenigsten sich ein klares Bild über die Handhabung der russischen Censur" machen, die zu sprichwörtlichem Nuf gelangt ist, so dürften die nachfolgenden Angaben, die wir einem Petersburger Briefe der Schlesischen Zeitung" entnehmen, unseren Lesern willkommen sein: Die gesammte Censur ressortirt von oer Ober-Preßverwaltung, einer besonderen Abtheilung des Ministeriums des Innern. Der )be? Preßoerwaltung unterstehen die Censurcomites in St. Petersburg, Moskau, Kasan, Warschau, Odessa, TifliS. Diese Comites entsenoen wiederum besondere Censurbeamte in größere Städte, wie Kiew, Charkow, Wilna, Dorpat, Niga, Mitau u. s. w. Jedes Censurcomite zerfällt in eine inländische und in eine ausländische Abthcilung. Die Erzeugnisse der Tagespresse sowohl wie alle im Jnlande erscheinenden oder vom Auslande eingeführten Bücher müssen die Censur passircn. 3tur in den beiden Neichshauptstädten St. Petersburg und Moskau erscheinen die größeren Tagesblätter ohne die sögenannte Prävcntivccnsur, das heißt: sie sind nicht verpflichtet, den Inhalt der Zeitung der Censurbehörde vordem Druck zur Genehmigung zu unterbreiten. Doch hat immerhin jedes der hauptstädtischen Älätter feinen Censor, dem cS das' erste Exemplar der Zeitung, bevor die betrefsende Nummer zur Postausgabe gelangt, also etwa gegen 4 Uhr früh, zur Begutachtung vorlegen mnß. Der Censor hat das Necht, der Post die Versendung der Nummer zu verbieten und überhaupt deren Erscheinen zu verhindern, falls er irgend einen anstößigen Artikel in der Zeitung findet. Sehr viel schlimmer daran sind die der Präoentivcensur unterworfenen Provinzblättcr, mithin der größte Theil der ruj'sischen Presse. Erscheinen diese Blätter an einem Orte, an welchem sich ein Eensurcomite oder wenigstens ein Censor besindet, so gcht es noch an. Sie müssen der Censurbehörde die Bürstenabzüge" sämmtlicher Artikel vorlegen, und erst wenn diese mit dem Censurstempel versehen sind, darf die Fertigstellung und die Ausgabe desBlattes beginnen. Es kommt nun häusig vor, daß ein Censor einen einige hundert Zeilen langen Artikel streicht. Für diesen Fall müssen die Blätter, um dennoch rechtzeitig und mit ausgefülltem Naume erscheinen zu könneu, immer einige bereits censirte Artikel in Bereitschaft halten, die dann an Stelle des gestrichenen treten'. Da die Herren Censoren aber natürlich nur am Tage arbeiten wollen, so sind alle jene Blätter gezwungen, am Abend, zu erscheinen, was aus vielen Ursachen ziemlich mißlich ist. Ganz schlimm daran sind aber in solchcn Städten erscheinende Blätter, in dencn sich weder Censurcomites noch Cens5ren besinden. Diese Blätter werden dann irgend einer Censurbehörde zugetheilt, der sie den Inhalt der Zeitung durch die Post zur Begutachtung einsenden müssen; über der Hin- und Rücksendung vergehen natürlich immer mebrere Tage. Will ein Gouverneur em solches Blatt aus irgend einem Grunde maßregeln, so theilt er es einer recht weit entfernten Censurbehörde zu, was mit C st.. t . m f ll -i fr cm jimn oes Zaires ziemlla) gleichococureno i i. mir oie yaupl raotl He I cryx. :n r ri '. 4)icjc in es onm ein großer noriyen, daß sie ohne Präoentivcensur erscheinen kann; aber es ist auch hiermit ein Haken verknüpft. Der Herausgeber eines solchen Blattes muß immer auf irgend eine Unannehmlichkeit mit der Censurbehörde gefaßt sein. Zwar wird den Zeitungen rechtzeitig verboten, über dieses oder jenes Ereigniß zu schreiben so durfte z. B. weder über das im Frühjahr gegen den Czaren versuchte Attentat, noch über den Nichterspruch etwas anderes als die ofsicielle RcgierungSmittheilung gebracht werden aber es gibt nur allzu viele Angelegenheiten, deren Besprechung gefährlich ist und zum Mindesten daS Mißfallen der Censurbehörde hervorrufen kann. Das Gelindeste, was dem Frevler in einem solchen Falle passirt, ist, daß der Herausgeber oder der verantwortliche Nedacteur vor die Censurbehörde citirt wird und dort einen Verweis erhält. Ein derartiger Verweis belastet das Conto der Zeitung auf längere Zeit. Nach mehreren Verweisen, unter Umständen auch gleich beim .ersten Frevel, erfolgt dann Entziehung des Cinzelverkauss oder das Verbot, Anzeigen aufzunehmen. Die Entziehung, des Cin:elverkaufs ist eine ; Maßregel, welche russische Blätter sehr ! Kart trifft, namentlich in St. PeterS

durg, da die Zeitungen aus dem Einzelverkauf mehr Einnahmen erzielen als aus dem Abonnement. Dann bestehen noch als Strafen die zeitweilige Unterdrückung des Blattes und Verwarnungen, deren dritte das Eingehen des Blattes zur Folge hat.

Fur dle auslandliche Presse besteht hier, wie in allen Orten, an denen sich Eenfurcomitcs befinden, eine Eensurabtheilung bei der Post. Daher kann man auch nicht auf jeder beliebigen Postanstalt des Reiches auf ausländische Zcitungen abonniren, sondern nur bei bestimmten Postämtern. In den Postcensurabthcilungen sind mehrere Censoren für die ausländische Presse angestellt, von denen ein jeder zwei oder drei ausländische Zeitungen durchstudiren muß. Erscheint ihm irgend ein Artikel oder eine Stelle aus einem solchen anstößig, so legt er ihm dem Chef der Postcensurabtheilung vor, der dann verfügt, ob er geschwärzt werden soll oder nicht. Ist der Artikel sehr lang, so wird wohl auch die .ganze Seite abgerissen, aus der er steht. Macht sich eine ausländische Zeitung durch ihre Haltung Nußland ßegenüber besonders mißliebig, so wird sie für ganz Nußland verboten. Mehrere deutsche und österreichische Zeitungen sind von diesem Verbote betroffen worden. Sehr belästigend ist auch die Censur der aus dem Auslande eingehenden Bücher, die mit besonderer Strenge gehandhabt wird. Bücher, die irgend etwas über Nußland Ungünstiges erhalten, werden entweder von der Censurbehörde vernichtet, oder man erhält sie mit geschwärzten Stellen. Ein geschichtliches Werk, ein Conversationslerikon und dergleich verliert natürlich fast allen Werth, wenn sein Inhalt an so und so vielen Stellen mit Druckerschwärze überzogen ist. Belohnte rnie. Qne hübsche kleine Geschichte, die siä wie"ein Noman liest, wird aus Naburn County in Georgia aemeldet. Dort wohnt am Fuße des Äger Mountain, eine halbe Meile von dem nach Clavton führenden Wege entfernt, ein Farmer Namens George W. Dillard mit seiner 60 Jahre alten Frau und seinen beiden Söhnen, die auch schon ein Alter von 35 resp. 30 Jahren erreicht haben. Die Farm Dillards ist nur klein, und er hatte sich sein ganzes Leben hindurch hart plagen müssen, um überhaupt nur eristiren und seine Familie ernäbren zu können. Jetzt ist er bereits schmäh und gebrechlich geworden. Vor vielen Jahren freilich war er ein schmucker Mann. Als das kalifornische Goldsieber ausbrach und die Kunde von den reichen Goldfunden auch nach Georgia drang, rüsteten sich auch der damals jugend kräftige Dillard und sein Freund James McCurrn zur Fahrt nach dem sonnigen Lande im fernen Westen, um dort ihr Glück zu suchen. Beide hatten schon ihr Bündel geschnürt und nahmen von den Ihrigen Abschied, als McCurrS Schwester bitter zu weinen ansing. Sie hatte sich in Dillard heimlich verliebt und konnte es nicht über das Herz bringen, sich von ihrem Geliebten, vielleicht für immer, zu trennen. Unter Schluchzen gestand sie ihm ihre Liebe, und er wurde dadurch so gerührt, daß er den Beschluß faßte, daheim zu bleiben und das Mädchen zu heirathen. Sein Freund und zukünftiger Schwager mußte allein in die Ferne ziehen. Dieses geschah im Jahre 1849. James McCurry blieb seitdem verschollen. Die Jahre vergingen. Dillard und seine Frau waren alt und grau geworden; Beide waren überzeugt, daß James schon seit lange nicht mehr unter den Lebenden weile. Im Frühsommer dieses Jahres begab sich der alte Dillard nach der benachbarten Postanstalt, um die für ihn etwa eingetroffenen Postsachen abzuholen. Es war ein beschmutzter Brief für ihn da, dem man es ansah, daß er eine weite Neise zurückgelegt hatte. Die Handschrift der Adresse kam dem alten Manne merkwürdig bekannt vor, doch entschloß er sich, den Brief erst zu Hause zu öffnen. Wie groß war das Erstaunen seiner Familie, als es sich herausstellte, daß der Brief von dem längst todtgeglaubten James geschrieben war! Leider enthielt daS Schreiben wenig Gutes. McCurry klagte, es sei ihm in der Fremde schlimm gegangen.' Er habe nicht eher nach Hause schreiben wollen, bis er es zu etwas gebracht" haben würde; er habe von Jahr zu Jahr gewartet und sich redlich gemüht und geplagt, aber das Glück labe ihm niemals lächeln wollen. Jetzt Zei er alt, krank und mittellos. Gern möchte er vor seinem Ende noch die alte Heimath sehen, es fehle ihm aber dazu an Neisegeld. Dillard.und seine Frau besannen sich nicht lange. Geld hatten sie zwar selber nicht im Hause, sie verkauften aber eine Kuh und einen Maulesel und schickten das Geld nach Californien, wobei sie James herzlich einluden, zu ihnen zu kommen und bis an sein Lebensende bei ihnen zu bleiben. Nach einigen Monaten kam auf den Brief Antwort. McCurry schrieb, es thue ihm leid, daß er noch nicht kommen könne, er sei gegenwärtig schwer krank. Sollte er wieder gesund werden, dann werde er sicher nach Georgia kommen. Damit war die kurze Correspondenz zu Ende. Vor einigen Tagen indessen traf wieder ein großes Schreiben aus Californien ein. Es enthielt eine amtliche Mit. theilung, daß Mr. James McCurrn vor ewigen Tagen gestorben sei und sein Vermögen, welches sich auf ungefähr $1, 600,000 belaufe, zu gleichen Theilen an seinen Schwager Dillard, an seine Schwester und an oie beiden Söhne derselben vermacht labe, aus Dankbarkeit für die Treue, die sie ihm bewiesen, als er sie durch seinen ersten Brief auf die Probe gestellt habe. Die beiden Söhne Dillards sind bereits nach Californien gereist, um die Erbschaft anzutreten. Sie wollen dort dieselbe versilbern und dann mit dem Erlös wieder in die Heimath zurückzukehren. LandwirtyschaftlicheS. Ueber die Bebandluna der !Nastschwe!ne schreibt ein .FaMMl

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Man gebe jedem Thiere tägtlch zwct Hände voll Hafer, der in folgender Weise zubereitet ist: Man thut in ein Gesäß die für zwei Tage nöthigen Körner, die man lagenweise mit. etwas Kochsalz bedeckt, und gießt dann über das Ganze ein wenig Wasser. Schweine, welchen man täglich etwas von diesem Hafer gibt, behalten beständig ihren Appetit. Manche Landwirthe geben den Schweinen auch etwa alle vierzehn Tage zwei Drachmen Spießglanz (Antimonium crudum) in dünner Mehlsuppe oder Milch, oder rühren dies auch unter das Getränk. Der Spießglanz soll nicht allein die Verdauung und damit auch die Freßlust, sondern auch die Fleisch- und Fettablagerung befördern, mancherlei Krankheiten abhalten und außerdem die Schweine vor Finnen und Blasenwürmern bewahren. Es muß dahingestellt bleiben, inwieweit alle diese Vortheile wirklich erreicht werden. Jedenfalls aber sollte man nicht unterlassen, namentlich den Mastschweinen stets eine ausreichende Menge Holzkohlen zur Verfügung zu stellen, von welchen sie nach Gefallen zu sich nehmen können, so viel sie wollen, da eben die Mästung immer einen unnatürlichen Zustand bei den Thieren hervorbringt. Auch ein Zusatz von Lehm oder Sand zum Futter leistet meistens gute Dienste. Doch am besten wird man jedenfalls thun, wenn man den Thieren Gelegenheit bietet, sich je nach Bedarf damit zn versoraen, wie man es ja auch mit den Salz: Lecksteinen macht." Ein Bienenzüchter macht darauf aufmerksam, daß eine Bienencolonie in einem Obstgarten sehr wesentliche Dienste leistet, und zwar besonders zu der Zeit, wenn die Bäume in Blüthe stehen. Sie schleppen auf ihren Leibern den Blüthenstaub von einer Blüthe auf den Stempel einer andern und befruchten auf diese Weise Tausende von Blüthen, die sonst keine Frucht angesetzt haben würden. Viele Bastardarten von Obst werden auf diese Weife von den Bienen zu Stande gebracht. Als einziger Grund, warum man auf Weideplätzen keine Schattenbäume anpflanzen soll, wird angegeben, daß das Vieh an heißen Sommertagen zu lange Zeit unter den Bäumen ver weile und dadurch verhindert werde, sich genügend Futter zu suchen. Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Vieh, welches sich in der heißen Tageszeit nicht ordentlich sattgefressen hat, holt das Feblende gewiß beim Anbruch des kühleren Abends oder in der Nacht ein. Kühe, die nicht einer großen Sonnenhitze ausgesetzt sind, bleiben übrigens gesünder und geben gesündere und reichlichere Milch. Ferner dienen die Schattenbäume zm Zierde de? Landschaft. Dank dem neuen Verfahren zur Gewinnung von Zucker aus Sorghum, wollen sich im nächsten Jahre viele Farmec in Kansas der Sorghnm:Cultur widmen. Bet Galesb'urg in JlllnoiS ist eine neue Nindviehieuche aufgetreten, die für jedes davon befallene Thier todtlich verläuft. Das Welsch korn wird dieses Jahr doch nicht so schlecht gerathen, wie man anfänglich befürchtete. Man rech: net auf einen Gesammtertrag von 1,800,000,000 Bufhcl in den Ver. Staaten. Ueber die a n st e ck e n d e D i a r-. rhoe bei Kälbern veröffentlicht A. Posselt in der Wiener Landwirthschaftlichen Zeitung" Folgendes: Schon seit längerer Zeit wird hier auf Anrathcn eineS tüchtigen Arztes die Salicylsäure in Verbindung mit Tannin mit stets treu bleibendem Erfolge bei Kälberdurchfall in Anwendung gebracht und eS muß der Wahrheit die Ehre gegeben werden, daß diese Krankheit, welche früher ein bedcutcndeS Procent der Saugkälber hinwegraffte, seither aufgehört hat, bedrohlich zu werden und thatsächlich derselben auch nicht ein Kalb mehr erlegen ist. Die Behandlung ist folgende: Sowie sich die ersten wässerigen Entleerungen von durchdringend üblem, saurem und fauligem Gerüche einstellen, wird dem Slrtbt ein Einguß von etwa Liter Kamillenthce mit 1 Gr. Salicylsäure und 1 Gr. Tannin gegeben. Sollte dieser nicht wirken, so wird in einigen Stunden ein zweiter, mit der doppelten Dosis von Salicylsäure und Tannin applizivt. Dabei wird dem Kalbe die Muttermilch für eine bis zwei Mahlzeiten gänzlich cntzogen und auch später nur in beschranktem Maße gewährt, bis vollständige Hcrstcllung erfolgt. Gleichzeitig wird der Mutter durch mehrere Tage eine Gabe von je 2 Gr. Salicylsäure im Futter oder Gesöff gereicht. In der Regel bewirkt diese Behandlung eine sofortige Besserung. Wurde das Uebel aber ursprünglich vernachlässigt und ist es schon so vorgeschritten, daß sich starke Bauchschmerzen und Kälte des Körpers einstcllen, dann werden den Eingüssen je 10 Tropfen Oplumtinktur beigemischt und dieselben müssen öfter erneuert, das Kalb aber in eine warme Decke gehüllt werden. Außerdem verabreicht man mit Vortheil schleimige Eingüsse, etwa von Nollgcrstcabsud. Immer soll ein derart erkranktes Kalb von den anderen separirt werden, um die Infektion der übriges zu verhindern. Es ist hier im verflössenen Herbste vorgekommen, daß bei einem Stande von 22 Saugkälbern die Krankheit allmälig fast alle Thiere besiel, aber meist nach einem oder zwei Eingüssen beKoben wurde. Nachdem das epidemische Auftreten drr Diarrhöe konstatirt war, wurde zur Prophylaxis eine Zeit lang den Mutterthicren täglich eine Gabe von 2 Gr. Salicylsäure verabreicht, worauf kein weiterer Erkrankungsfall vorkam. Ob hier die Salicylsäure'blos gährungs widrig wirkt und die abnorme Säuerung der Äilch im Vcrdauungskanale, als Hauptursache des Durchfalls, verhindert, oder ob die Wirkung auf der Zerstörung etwaiger Spaltpilze als Träger der Krankkeit beruht, das zu untersuchen, ist hier nicht am Platze. Es genüge, den zuoerlässigen Erfolg der Salicylsäure zu ko.lstatiren. Gegen die Hopfen laus und anderes, den Hopsen verheerendes Ungeziefer wird jetzt eine Art aus Fischthran und Potasche bestehende Seife verwendet, welche vermittelst einer Maschine in Was ser aufgelöst und auf . die Pflanzen ge: spritzt wird. Die Maschine kostet $10 -412; die Seife etwa $1.00 per 100 Pfund. D:e bisherigen erjuche haben j sehr zufriedenstellende Resultate ergeben.

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Deutsche Lokalttachrichten, Nheinprooinz. Der Postassistent Marten Jaster in Essen a. d. Ruhr ist nach Unterschlagung von bedeutenden Amtsgeldern flüchtig geworden und schlug den seit Langem nicht mehr ungewöhnlichen Weg nach Amerika ein. In Liverpool wurde er jedoch verhaftet. Beim Niederreißen seines alten Wohnhauses fand der Bürger Johann Aösch in Obcrmendig im Keller desselben einen mit alten Goldmünzen gefüllten Topf. Die Münzen tragen die Jahreszahl 1500 uud 1600 und sind ganz dünn, der Goldwerth derselben wird über 4000 M. veranschlagt. Zu Schloß Hockhausen wurde der Forstverwalter verhaftet. Derselbe soll gelegentlich des Brandes, welcher unlängst das Schloß in Asche legte, verschiedene Möbel bei Seite geschasst und dieselben dann der Feueroersicherungs:Eesellschaft gegenüber als mitverbrannt angegeben haben. Später wurden die Möbel bei einer vorgenommenen Haussuchung aufgefunden. In Crefeld feierte der Seidenweber Heinrich Krae ker nebst Frau Elisabeth, geb. Strater, u. in Mendcn das Ehepaar Bleckmann die goldene Hochzeit. In Nellnghausen beging der katholische Pfarrer, Landdechant Boreno, das 50jährige Priesterjubiläum. Thüringische Staaten. Der 'Redacteur der inzwischen verbötenen Thüringer Waldpost" Schriftsteller Eichhosf in München, izt nachträglich noch vom Schöffengericht in Sonneberg wegen zweier Beamtenbeleidigungen zu einer Gesammtstrafe von 7 Wochen Gefängniß verurtheilt worden. Die aus Schilf gebürtige Frau des Arbeiters August Schmidt hat sich mit ihren zwei jüngsten Kindern in der Helma ertränkt. Die beiden älteren Kinder hatte sie zu einer Nachbarin gegeben. Der Besitzer der Nodebergs - Schneidemühle, Ed. Frank aus Georgenthal, hat sich erhängt und die Ehefrau des Nestaurateurs Drohm in Wölsis hat sich ertränkt, indem sie sich einen 10 Pfund schweren Stein an den Hals hängte und den Kopf in ein mit Wasser gefülltes Härinasfav steckte. In Chursdorf stieß sich der Gutsbesitzer Karte die Spitze einer Sense in den Hinterkopf und starb zwei Stunden später; der Eisenhändler LouiS Zimmermann aus Gera erlag einem Schlaganfalle und der Bahnarbeiter Funk aus Wünschendorf wurde todtgefahren. Hessen-Darmstadt. f In Groß-Gerau die Lehrerin an der Höheren Bürgerschule, Frau Emma Dcckenbach, geb. Metzler. Die Frau des Arbeiters Damm von Hornsheim starb an Brandwunden, die sie bei der Erplosion einer Petroleumlampe erlitten, und der 16jährige Saul aus Lützelwibelsbach brach daS Genick beim Sturz von einem Baugerüste. Königreich Baiern. f In München: der kgl. Geheimrath und Ministerialrath a. D. H. v. Morgenroth, der Rektor des WilhelmS-Gym-nasiums Professor Christ. Adam; die kgl. Hofschauspielerin Frl. L. Söltl und die Gemahlin des früheren gräfl. ArcoVallen'schen Oberinspektors Jägerhuber. Auf dem Hofgute Nilkheim, der als Eapacität in der Landwirthschast bekannte Dr. jur. Fritz Varrentrupp. MagistratSrath Eindlcr in Erlangen feierre seine silberne Hochzeit und sein 2öjähriges Schützenjubiläum. Aus diesem Grunde wurde ihm ein Jubiläumsschießen veranstaltet. Der vor einigen Jahren von einer Kupfernatter gebissene Oekonom Thomas Rupprecht von Nasch, welcher seit dieser Zeit trotz damals angewandter ärzlicher Hilfe sich nicht mehr erholen konnte, ist jetzt seinen langwierigen Leiden erlegen. s In Würzburg der kgl. Oberst a. D. Otto v. NemichWeißenfels. Selbstmord begingen: in Hersbruck der Ackerer Jvh. Stab,- in Lauingen der Metzgcrmeistcr Kasper Zink, in München der Fischhändler Mich. Kammermeyer, in Wcidenwang der Oekonom Mich. Buchhofer. Ertrunken sind : in Erlenstcgen der Sohn des Büra.ermcisters, in Niederalteich der Hausbelltzerssohn Ant. Höge, in Nieth der Austrägler Mich. Thurmer, in Würzburg die Tochter der Hausmeistersmittwe Ewald, Todtgefahren wurde in Philadelphia, Nord-Am., der Schriftsetzer John Sommer von Erlangen und der Sohn des Wirthes Harrer in Preith. Durch unglücklichen Sturz verunglückten in Hilpoltstein der Braubursche Christoph Fraucnknecht, in Kempten der Oekonom Feßler, in Oberhochsteg der Gastwirth I. Fäßler, in Würzburg die Tochter deS SchlossermcisterS Meder. In MieSbach vergiftete sich das Kind des Werkmeisters Noenländer mit Tollkirschen. Todtgefahren wurde der Kärrner LukaS von Flossing. Vom Blitz erschlagen wurde der Austragsbauer Schwarz von WieS bach. Königreich Württemberg. f In Heidenheim der frühere Landtags abgeordnete Heinrich Volter. Beim Einsetzen der steinernen Fensterbänke beim Baue des neuen Schulhauses in Klein-Eislingen brach ein Baugerüst im zweiten Stockwerk und 7 Maurer bezw. Steinhauer stürzten hinunter. Alle sind schwer verletzt und ö derselben im Krankenhaus in Göppingen untergebracht. Wie verlautet, soll einer der letzteren, ein gewisser Friedrich Wahl von Däfern, Oberamt Vacknang, seinen Verletzungen erlegen sein. Der Apotheker Bauer in Söflingen, dessen Haus kürzlich ab brannte, ist unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet worden. Der katholische Pfarrer Utz in Tomerdingen beging sein goldenes Priesterjubiläum. Fast das ganze Kapitel der Ulmer Käthedralc wohnte der Feier bei. . Der zum dritten Male verheirathzte . Schneider Konrad Teufel in Zuffenhausen ist wegen eines Verbrechens gegen die Sittlichkeit, verübt an dem 5jährigen Töchterchen, welches seine dritte Frau mit in die Ehe brachte, zu 13 Monaten Zuchthaus verurtheilt worden. Dem in der Pa picrfabrik in Vaienfurt beschäftigten Schlosser Götz wurden .in dem Betrieb einer Maschine ein Arm und ein Bein vollständig abgerissen; derselbe starb bald nachher; in Brenz erlitt d:r 92 Jahre alte Ackerer Hopfenzitz einen tödtlichen Schädelbruch bei einem Fall von dem Heuspcicher; der Bijouteriesadrikant Renner von münd wurde von einem Eisenhabnume !odt&cia&?enj

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