Indiana Tribüne, Volume 11, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1887 — Page 4
HlsvstUsW sislil ir Jf 4? xzzfS . .. - ;v Vn iim ! iiiiti ,, i i. . . . ,
Jft daZ beste Heilmittel gegen die derschiedenen Leiden der Lunge und Kehle, wie Husten. Heiserkeit. Bräune, Erkält ung.. Engbrüstigkeit. Influenza. LuUröhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grade der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankbeit schon tiefe Ein ! 1 schritte geuracht hat. Pre-iZ. 25 EentS. i, , - e f i ges. Indianapolis, Ind., 10. Oktober 1837. Cln unsere Leser ! !3tr ersuchen unsere Leser alle Unregtlmäßigkeiten in Bezug aus Adlleserung Der .Tribüne- uns so sHnell vie mögmitzutheilen. Di Ls,: d,r .Tiidünt" find rsacht, kktne Adon ,intg,ld an die trJfltr, sondern u, an Herrn Schmidt, unsern CoCcttor oder in der Osfte u be ,ahie. Her, Smtdt lft für alle au der Offtee It&indcn Zkituazen verantsortliS. stellt selbst seine Xx&a.r an. unk all ntft$f nb.n tluft. fall ttz u. 3ti dtuen deihald tön ?or Schaden zu dessh in, bei t)a biburi 11033! ttantt, bat Sudskir tionl9tlbt Jemand avr l an ti, ob.rra dr Offt v,ahli nrbn. rnilfc d der bttx. it&gii (tni v,n (enea 6$aiDt unterzeichne: Qttitiuna Kai. Wer. Qrbeiter-Parte!. Wahl am 11. Oktob er. Llfte der Kandidatin. FKrVayor: Waltor W . Dary. ffür tt, lerk: JoImlT. Wlilto. Für (Xouncil: rfte Ward N 3 Huffba?. tfsette Wird John H. Purrell. ritt Wird Seorge S3. Pi:tt. Sterte Wrd John Sofsom. Fänsre Ward Lafi,ett P. Cr.ster. Sechste Wird Vhmea. . Jordan. Siebente ii)jrb Amo MarjhiU. Achte Ward Zo)n Dau. Rennte WirdSott'.ted L'ukhirdt. Zehnte Ward Howard Schilling. Ist Ward John P. $orrmin. Zwölfte Wz7d Lsutt Hirmeer. Dreizehnte Wird Z drum g. Lander. ,r,hnte Ward reder'ck P. Wlsnhir. ffunf,hnte jSar JlmeS 3in&i. kechZzehnte äijitfc Jiora Rorer. SicbjOnte Ward L. W. lattfelder. chtjrhnt ard TyomaS flefom. Neunzihrite ward R. Armstrong. Zwanzigste Ward John 3. Dunkinson. Sinnd,wan,igst Ward Sldrrt S. HadiH. ZVktundzinzig'te Ward Henry Spielhoff, Dretundimanzizfte Ward Wllliam iRobinjon. irund,man,iast, Ward Henr? E. Kürst. Länsndzmanzig,'te Ward ioaxi Uhl. FkrSldermen. rfter Distrikt L. H. Corq. Patrick Aoach. Lvkiter Iist?i!t John L. SoanZ. Theodor OSwald. Dritter Distrikt Butter St. Smith, Tr.Hkrq I roon. vierter TiftriktWlZiam F. (Silftfon. Wi2am N. Wenner. finster TiZrrikt Ä'.illam L. Linzensetter. Jarr:, R.u:ll. CivilSaudöreisie?. ., :':?" 9rzn. .is i nun aVu ?: W:Ur.: V d r ! k . E. E. Skckler. Mädchen, 5 Okt. H e i ? a !d k n. C. W. Lang mit Mary Skelton. John I. Kölzlcr mit Thtrese Simmttlick. Xo bi 8 s a 1 1 i Bttt Ballard, 16 Monate, 8. Okt. L. C. Jackson. 61 Jahre, 9. Okt. Edna Nevill, 10 Zahre, 8. Okt. F. 53. ttline, 32 Jahre. 8. Oki. Joseph Callihan, 10 Monate, 8. Okt. P. N. Campbell. 3 Jahre, 8. Okt. Catharina Albert, 49 Jahrr, 6. Okt. I. Honk, 18 Jahre. 8. Okt. .In einem kühlen Grunde" kann man fi$ eine surchtdare Erkältung holen und gerade dort wird Dr. BuU's Husten Syrup zum unentbehrlichen Begleiter. 38 Fälle Dyptwia. 12 Fülle Scharlachsieber und 1 Fall von Masern jetzt in der Stadt. Berlanat Muöo'Z ..Legt Ilävaurtä Cigrz". Charles Brocking fiel gestern als er daZ Geleise am Union Depot kreuzte und erlitt einen Armbruch. Princeb Anne. Md. Meine Schmiegermutter litt zwanzig Jahre an Rheumatismus. Sie veriuchie fast jedes Mittel, doch ohne Clfola. Nach dem tbrauche von drei Flaschen St. JabobS el murde ne wttdcr vounandla berae stellt und ist heute ahne alle Schmerzen. Frank P. Dryden. t&- Der Gebalt des PastsrS PetcrZ von dee JionZlirSe ist DuiQ BtsiSM dtt Gemeinde um .200 jährlich erhöht weröen -Die Men BülsilN kaust k?.an bei 0. S6medI. Vio. 423 ZLtrqinia Ävenue fö Pastor SÄrnttt von der lullt rissen St. Pauls ttirche, wird sobald hier ein Nachsolger sür ihn gesunden sein wird, dem Rufe nach St. LouiZ folgen. Zu denbtstenFiuer.VersicherungS Gesellschaften des Westen? gehört unbe dingt die .Franklin" von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $232.000. Herr John W och er M Prüstdent dlkfer aner kannt guten Gesellschaft und ist a'S Agent der folgenden Gesellschaften hier tbatlg : British Amerika. Vermözen 5800.000. Detroit F. & M. Vermögen $900.000. Fcanklin, Ind., Vermögen $232.000. German American, N. Ä.. Vermögen $5,150.000. Die .Jranklln" hat nicht nur dillige Rat?n, sie lööt auch außer den regelmSbigen Raten, selbst bei großen Verlusten keinen AusschZaz erfolgen. Sr. Herman T. Brandt, ist Solicitor fürdle hiestge vtavt und Umgegend. tS- John Shea. ein Kartoffelhausirer an Pine Straße vohnhaft, machte gestern Nachmittag in betrunkenem Zustande an der Ecke der Pine und Biddle Straße Skandal, bedrohte die Vorübergehenden mit thätlichen Angriffen und'varf Steine naS den Häusern. Einen Mann schlug er und verletzte ihn schlimm. Eine ganze Anabl Voll,,lsten mußte derbetgehol erden, um den Rausbold zu verhaften.
Aayk!
y v . c Morgen ist Wahltag. Morgen werden die Arbeiter und deren Freunde zum ersten Mal in der Geschichte von JndianapoliS als selbständige Partei ihr Votum abgeben. Zum ersten Male haben die Arbeiter und alle Diejenigen, die nicht Willens sind, im Sumpfe der alten Parteien zu waten eine Gelegenheit für Männer zu stimmen, deren Hände nicht von BuM" blflkckt sind, und deren makellose Vergangenheit eine sichere Garantie dafür ist, daß sie uns eine ehrliche Stadtverwaltung geben, daß sie den Einfluß der Monopole und der Corpora tionen, welcher bishl? in unserer Stadt Verwaltung maßgebend war, brechen, und daß sie die Interessen de? ganzen Volke? und nicht die einzelner Bevorzugter wahren werden. Die Aussichten der Arbeiterpartei wtrden mit jeder Stunde vielversprechender und die Ohnmacht der alten Parteien zeigt sich am besten durch die lügenhaften Berichte der arbeiterseindlichen Presse über die Arbeiteapartei. Unsere Office ist thatsächlich heute nicht leer geacrden von Leuten, die sich Tickets holten, um im Jnteresie der Arbeiter Partei thätig zusein. Und darunter be fanden sich Leute, von denen eö am wenigsten erwartet wurde, daß sie das Arbeiterticket stimmen würden. Ein sehr reicher Mann holte sich 10 Ticket?, die er für sich und feine Freunde Nöthig tat und er sagt! unverboblen. daß wenn immer es sich darum handle, ob er für ebrliöe Leute oder für Leute stimmen solle welche unter dem Einfluß von Wahl schwindlern aus der einen Seite und von Dieben aus der andern Seite stehen, er sür die ehrlichen Leute stimmen werde. So wird und muß die Arbeiterpartei that sächlich die Unterstützung aller Derer be kommen, welche bei Ausübung ihre? StimmrechtZ nicht daS Interesse eineS Einzelnen sondern daS Jntiresie der gan zen Menschheit in'S Auge fasten. Solche Leute, welche der Partei morgen Dienste leisten können, indem sie ihre Freunde zum Stimmen bewegen, und an en Stimmplätzen thätig sind, sind drin gend gedktm, dies zu thun. Leute, welche Fuhrwerke zum Abholen von Stimmgebern stellen wollen, sind ge beten sich im Hauptquartier der Pa,ti zu melden. Besonders sei hier noch aufgefordert, ruh zu stimmen, denn die alten Parteien werden Alles aufbieten, um die Freunde der Arbeiterpartei am Stimmen zu ver hindern, und werden sich namentlich die vorgerückte Stunde am Wahltag in dieser Richtung zu Rutzen machen. Auch sei hier erwähnt, daß die alten Parteien übereingekommen sind, die Stimmplätze nicht wie da? letzte Mal um 6 Uhr Morgens, sondern erst um 8 Uhr Morgen? zu öffnen.jedensallS nur aus dem dem Grunde, den Arbeitern da? Stimmen zu erschweren. Abir die zielbewußten Arbeiter werden doch Zeit finden, für die Union Labor Paltei zu stimmen. Solche Tricks der alten Pzkteien sollten sie e:st recht das anfeuern. Hier die Liste der Stimmplätze. 1. Ward 1. Precinct Ecke Clifford Ave. und Pendleton Pike ; 2. Pr.. Nord ostecke Home und Columbia Ave. ; 3. Pr., Nordwestecke 7. und Alvord Str. 2. Ward I. Pr.. No. 84 Christian Ave. ; 2. Pr . No. 9 Spritzenhaus ; 3. Pr., Nordostecke 7. und Alabama Str. 3. Ward 1. Pr.. Cornelius' Werkstatte an 5.. zwischen Tnnesiee und Mississippi St-.; 2.Pr.. No.ö Spritzen hauö. 4. Ward - 1 Pr.. No. 251 Jndiana Ave.; 2. Pr.. No. 317 Nord California Straße. ö. Ward 1. Pr.. No. 306 Nord Mistouri Str.; 2. Pr.. No. 89 West 1 Straße. 6. Ward 1. Pr.. No.88Fort Wayne Ave.; 2. Pr.,No. 100 Fort Wiyne Ave. 7. W ard 1. Pr., No. 2 Spritzenhaus 2. Pr.. No. 317 Masiachu ettö Ave.: 3 Pr.. 473 Ost St. Clair Str. 8. Ward 1. P. Südwkst Ecke David son und New York Str. 2. P. Bran ham'S Kohlen.Osfice an Ohio Ste. 9. Ward 1. P. No. 147 Ost Market Str. 2. P. Nordwest Ecke Market und East Straße. 10. Ward-1. P. No. 92 Massachu s,t:s Ave- 2. P. No. 106 Massachusetts Avenue. 11. Ward 1. P. Feutrehr. Haupt' quartier. 2. B. No. A Ost Obb Sir 3. P. No. 10 West Ohio Str. 12. Ward 1. P. No 1 Spr'tzenbaus. 2. P. .300- . Gebäude an Mijstssippi nahe Washingtzn Str. 13. Ward 1 P. No. 226 West Ver mont Straße. 2. P. No. 223 West Vermont Straße. 14. Ward-1. P. Südwest.Ccke Blake und Michigan Straße. 2. P. Nordwest Ecke Blake und Michigan Straß'. 13. Ward 1. Precinkt. No. 599 West Washington Straße. 2. P. Harrold'S ttohlen'Office. Kentucky Ave. und South Straß?. 16. Ward 1. P., No. 26 Kentucky Ave. 2. P.. No. 124 Süd Tennesiee Str. 3. P.. No. 255 Süd Tennesiee Straße. 17. Ward-1. P.. No. 7 Spritzen hauö. 2. P.. No. 19 Ost Sout) Str. 19. Ward-1. P.. Südwkst Ecke Noble und Georgia Straße. 2. P.. Südost Ecke Noble und Georgia Straße. 3. P.. No.- 571 Ost Washington Str. 20. Ward I.P.'. Nordost Ecke Vir ginia Ave. und Cedar Straße. 2.P., hinter 414 Virginia Avenue. . 21. Ward-1. P. Fletcher Ave. und Dillon Straße. 2. P., Spritzenhaus an Prospekt Straße.
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22. Ward 1. P. hinter Nordwest Ecke Virginia Avenue und Bradshaw Straße. 4. P. hinter 531 Virginia Avenue. 23 Ward 1. P. Nordwest Ecke McCarty und New Jersey Straße. 2. P. No. 10 Spritzenhaus. 21. Ward 1. P. Ecke Meridian und McCarty Straße. 2. P. No. 573 Süd Meridian Str. 25. Ward 1. P. Südost Ecke Merrill und Missouri Str. 2. P. Südöst Ecke der Missouri und McCarty Str. 3. P. Nordwest Ecke Maple und WilkinS Str. Ghb ihnen sine Gelegenheit ! Das l.eißt, deinen Lungen. Ebenso deinem ganzen Atbmungsapparat. ES ist ein wundervoller Apparat. Nicht bloß die großen Luftröhren, sondern die Tau sende von kleinen Rohren die von ihnen ausgehen. Wenn dieselben verstopft sind mit Din aen, welche nicht hingehören, können die Lungen nicht ihre Halde Arbeit und diese niüt gut verrichten. Nenne eS Erkältung. Husten, Croup, Catarrh, Lungenentzündung, Schwinsucht oder wie sonst die Krankheiten des Hälfe?, der Nase oder der Lunge heißen mögen, ste sind alle schlimm und man muß sie loS zu werden suchen.' ES giebt dazu einen sicheren Weg. Nimm Boschens German Syrup, den jeder Apotheker für 75c die Jlafche ver kaust. Wenn Alles lehlgeschlagen hat, dies Mittel ist sicher. ozialisttsche S.ktioa. Gestern Nachmittag fand die regel mäßige GeslZüstSvkrsammlung obiger Sektion statt. Die Versammlung war, trotzdem viele Mitglieder durch Vorarbeiten sür den Wahlkamps der Arbeitkrpartei am Kom men verhindert waren, sehr gut besucht Fast jeder Sitz in der oberen Halle im deutsch englischen Schulgebäude war besetzt. Nachdem die Noutinegeschäfte erledigt und eine Anzahl neuer Mitglieder ausge nommen waren, machtHerr Conrad Ben der aus die wieder im Gange befindliche freisinnige Sonntagsschule aufmerksam, und ersuchte die Anwesenden ihre Kindlr in diese Schule zu schicken. Diese Schule, sagte er. werde im Geiste der Neuzeit ge führt, und eö fei wichtig für alle Irrige stnnien ihre Kinder dahin zu schicken. Dann erstattete Herr Phil. Rappaport als Delegat deS kürlich in Buffalo abge haltenen Partei'Conventö Bericht. Er theilte die wichtigsten Vorgänge und Be schlüsie des CongresieZ in längerer Rede mit und seinen Ausführungen wurde mit großem Jnteresie gelauscht. AlS er am Schlüsse seiner Rede sagte. daß der nächste Congreß wahrscheinlich im Westen abgehalten werde und daß er sich erlaubt habe, dem Congreß die Verficht' rung zu geben, daß im Falle Jndianapo lis als der nächste Versammlungsort ge wählt werden würde (und eö scheir.t. daß die geschehen wird), die Indianapolis!? Sektion Alles aufbieten were, um die DelkgatZN warm zu empfangen und den Parteicongreß zu einem Erfolg zu machen, da erhob sich ein riesiger Beifallssturm. Dann wurde Herrn Rappaport für seine umsichtige Thätigkeit beim Partei congreß die Anerkennung der Sektion ausgesprochen. Herr Paul Janke ergriff dann daS Wort, um eS den Mitgliedern der fozia listifchen Arbeiterpartei und denArbeit.ru und deren Freunden noch einmal an? Herz zu legen am Dienstag, dem Wahl tag, auf dem Posten zu fein und den alten corrupUn Paiteien zu zeigen, daß ste ihre Stimmen nicht mhr länger an Uuwürd'ge, an Beutepolitiler, die das Volk systematisch auösaugen, wegwerfen werde. Er ermaht.t: alle Anwesenden nicht nur selbst sür die Arbeite, parier zu stim men, sondern auch ihre Freunde zu be wegen ein Gleiche? zu thun. Die Arbeittr, welche eS nur einiger maß:n rnözlich. machen können, sollten auch der großen Sache daZ Opfer bringen, einen Tagelohn zu opfern, um am Wahltage im Jnteresie dir Arbeiterpar tei thätig zu sein. Donnernder Applaus folgte diefer Aufforderung und wie glauben nicht, daß sich Einer unter den Anwesenden btsand, dir morgen für eine andere, als für die Arbeitkrp.ut!i seine Stimme abgeben wtrd. In Viröindung damit machte ein neue Mitglied, Herr Martin?, einige sehr pastende Bemerkungen in Bezug aus die Presse. Er sagte, doß die beiden alt:n Parteien sich nur durch den Tin flub der arbeiterfeindlichen Presie zu fri sten vermögen. ES läge in der Natur dlr Sache, daß die arbeit.rseindliche Presse daZ Mundstück dec a'ten Partien bilöe. Diese Presse arbeite mit aller Macht oegen die Ardeit-rbewegung und die erste Pflicht aller zielbewußten Arbeiter sei eS daher, nur solche Better zu : nterstützen, welche die hohe Aufgabe der Förderung der Ar beiterbewegung verfolgen Die Sozia listen forderte er speziell au, das Central Organ der Partei, den Sozialist" zu halten. 'Nachdem die .Vcrsammlung vertagt war. sang der sozialistische Sängerbund noch einige Lieder. WirthschttstSeiuwelbnng. - Montag Abend, 10. Oktober, Eröffnung btt neu eingerichteten Wirthschaft von Jobu Krupp, Vio. 31 Vnd Pennsylvania Straße. Für gut! Luuch und Unter baltung Ist gesorgt. Jedermann ist eingeladen. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße.
(Eingesandt.) Werthe Redaktion: Bitte Sie. diesen paar Zeilen Raum zu gestatten in Ihrem werthen Blatte. Indianapolis. 5. Okt. '87. An Herrn Edenharter. MayorS-Candidat der demokratischen Partei! Ihren Brief mit lips. worin Sie mich bitten für Sie zu stimmen und Andere zu beeinflusien dasselbe zu thun, habe ich erhalten. Aber werther Herr Edenharter ich bin ein Arbeiter, und bekenne mich zur Union Labor Party, und als solcher kann ich Sie nicht unterstützen, da Sie eine Partei repräsentiren, deren Vergangen heit uns gezwungen hat, für die Zukunft selbstständig zu bandeln. Sie vertreten eine Partei, die irst kürzlich den plump sten Wahlfchwindel begangen Hai und der jetzige Stadtrath, dtssen Mitglied Sie sind, ernannte fogar inen Parteigenof
sen von Ihnen, der unter der Anklage des WablbetrugS steht, als Wablrichter im südlichen S:adttheil. Haben Sie da gegen proteflirt? O nein! Einer sol chen Partei kann ich meine Stimme nicht geben. Ferner wurde mir gesagt, daß Sie ein Mitglied der K. of L. sind. Ich glaube Sie haben deren Constitution gar nicht gelesen, oder verstehen Sie nicht, oder wollen sie nicht verstehen, odkr waö mehr wabrscheinlich ist. Sie sind bloß Mitglied geworden, um diese Organisation Ihren politischen Motiven dienstbar zu machen. Aber ich hoffe, daß die K. cs L. diese Spiel durchschauen, und am nächsten Dienstag ihnen die gewisse wohlverdiente Unterstützung geben, nämlich sür eine Reise nach SaU Lake, wo Sie dann Ge legenheit haben, eine gute Praxis als Doktor auszuüben. So viel für Sie, und nun noch ein Wort an die Arbeiter: Mitarbeiter, befolgt in eincr Beziehung das Beispiel der Monopolisten, indem Ihr einig seid. .Wahret Euer Interesse. stimmt das Union Labor Ticket und laßt Euch nicht durch Kleinigkeiten entzweien, denn das ist es nur, was den Republikanern oder den Demokraten zum Sieg verhelsen kann, denn dem Monopol macht eS keinen Unterschied, .ob es Repu blikaner oder Demokraten sind. Beide Parteien sind im Solde de Monopols, daher ist dem Monopol jede Par'ki recht, nur nickt die Arbeitilpzrtii, Aber iben darum bitte ich Euch nochmals als Ar beiter stimmt für die Arbeiter Partei ! NickolauL Nerz. Hauptquartier der rirbkitervartei. Das unterzeichnete Comite macht burmit bekanntgab es sein Hauptquartier üb,r Johnfon'S Ofengeschäft No. 62& Ost Washington Straße, etabliit tat. und jederzeit die Freunde und Mitcliekir der Partei daselbst willkommen sind. Alle, welche für die Pattei thätig sein wollen, mögen vorsprechen. DaS Executive.Com'lte U. L P. Teutonla öko. 4 Spar- und Leib-Veretn. Dieser Berein bat sich am Dienstag, den . Oktober, im Lokale deS Herrn CbaS. Fifcbinger , (Neichwein'S Halle) orgottifirt und mit feinen Ekn.eavlungett vegon- ; nen. eintritt 50 5tS . Bei trages EtS. p?r Autbeil an $200. Antheile können noä gezeichnet werden in obigem Lokal und bei Val. Scblotzbaue-r, Präs. Conrad Müller, Sekc. No. 7 Birgina Av ö. Nvtervaltungru. Mozart Hain No. 13 V. A. O. D. hatte gestern Abend eine Unterhattang in der Mozart Halle arrangut. welche in allen ihren Thkilen sehr gelungen war. Die alten Druiden-Sönger hatten sich zu diesem Zwecke wieder einmal zusammengeschaart und zwei Nummern des Programms recht gut durchgeführt. Der Harugari Sängerchor sang unter unter der 'Leitung des Herrn ttnodel .KkiegerS Nachtlied und Stllrmg, braus- mit sehr viel Ausdruck und ein Doppelquartett des genannten AireinS fand durch einen Vortrag verdiente An erkennung. Herr Conrad Nies sang ein Tenorsolo und sein prächtige Stimme uefikl über ordentlich und Herr Ernst Knodel nuifitc einem Solo in Encere folgen lasfen, wozu er ein Lied wühlte, welches speziell für seine gute Baßstimme von Herrn Max Weib in Cincinnati geschrieben vor den ist. Sehr viel Heiterkeit erregte ein komi scheö Duett der Herren Hoffmann und Schwarzer, und die Vortragenden sanden viel Beifall. Die Musik wurde von Houghton'S Or chester geliefert. Zum Schluß der Unter Haltung sand ein gemüthliches Tanz kränzchen stat. Der Schweizer MSnnerchor gab gestern Abend in RelchroeinS-Halle eine gemüth. liche Unterhaltung. Dieser Verein sang untrr Leitung seine Dirigenten, Herrn Bahr sehr wacker und die Stunden vergingen in wahrhast gemüthlicher Weise. Der Soc. Turnverein eröffnete gestern Abend die Wintersaison mit einer geistig, gemüthlichen Unterhaltung, wozu ein sehr reichhaltige? Programm vorbereitet war. Hcrr Alex. Schmidt hielt zum Anfang eine Ansprache, in welcher er auf die Ge nüsse hinwies, welche d'n Mitgliedern des Vereins in dieser Saison bevorstehen; woraus Herr Clemens Vonnegut sr., einen sehr interessant! Vortrag der Frau Heinrich Wilhelmi über .christliche und sociale Moral- vorlas.
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