Indiana Tribüne, Volume 11, Number 22, Indianapolis, Marion County, 10 October 1887 — Page 3

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Die Zweite.

Roman von Ludwig Anderes. (Fortsedung.) victäK.: zuckre zusammen, als ihr eine sonore Mannesstimme aus dem Pfarrius'schen Gedichte fortfuhr: glänzt eine stille Wiese Umsäumt vom dunklen Wald, Aus dem der Schlag der Amsel j Treulich herüberschallt." ' Und auf der Wiese spielten Ter Kinder zwei und drei Trei Jüngferchen im Grünen Vielleicht ein Knabe dabei!" Guten Morgen, Fräulein Gret chen!" Tas junge Mädchen fuhr herum und sah verwirrt auf den Hinzugekommenen. Ihre Ahnung hatte sie nicht getäuscht es war Nechtsanwalt Bernhard, der Sohn der Mül??rsleute. Als Kinder hatten sie oft mit einander gespielt und sich im Freien und in der staubigen Mühle herumgetummelt. Der schlanke Knabe mit den hellen Haaren und den blauen Augen hatte sie oft gejagt und wenn sie sich zwischen den hoch aufgethürmten Mehlsäcken versteckte, dann wa: er leise, ganz leise hinzugeschlichen und hatte sie plötzlich bei den langen Zöpfen gefaßt und sie hatten Beide hellauf gelacht und gejubelt. Auch Vater Bernhard mit den ernsten Zügen war ihr in der Zugend freundlich gesinnt gewesen. Er hatte sie oft auf seinen Knieen geschaukelt und seine Hand war dann langsam an ibren Flechten herabgefahren. Und die Müllerin hatte sie stets angelacht, wenn sie in die Mühle gekommen und das erste Stück Kuchen zu Ostern oder Psingsten oder bei sonstigen Festlichkeiten war das ihrige gewesen. Später freilich, da war es anders gekommen. Otto hatte tAc Dorfschule verlassen und war nach der großen Stadt gegangen, viele, viele Meilen von Ellernbruch entfernt. Und wennsieauch einmal imJahre,indengroßen Ferien, gekommen und sie sich wieder gesehen hatten, so war doch das Verhältniß zwischen ihnen ein ganz anderes, fremdes geworden. Otto war nicht mehr der alte gemüthliche Spielgefährte, der für sie über Stock und Stein sprang und die höchsten Bäume erkletterte, um ein buns tes Vogelei aus dem Neste zu holen. Er war so ganz anders, so still und ruhig geworden, namentlich wenn er über seinen gelehrten Büchern brütete oder daheim unter dem großen Walnußbaum saß. Sie konnte solche Duckmäuser und solche vornehme Abgeschlossenheit nicht leiden ; deshalb hatte sie sich ganz von ihm zurückgezogen und hatte auch die Erlenmühle seit der Zeit nur selten besucht. Mit den alten Müllersleuten war sie zwar manchmal im Walde zusammengetroffen, doch hatten sie nie von ihrem Sohne gesprochen und auch das junge Mädchen hatte unterlassen, nach dem früheren Spielgefährten zu fragen. Glaubte sie doch zu merken, daß er ihrer längst nicht mehr gedachte, daß er da draußen in der großen Stadt seine Heimath und seine Jugendzeit vergessen hatte. Ihr konnte das recht sein ; denn was hatte sie von Müllers Otto? Seine Wege waren nicht die ihren, und wenn er glaubte, mehr zu sein als sie und die Eltern, so hatte er sich gewaltig geirrt. Aber doch zuckte sie zusammen, als sie ihn jeht vor sich stehen sah im dunklen, tadellosen Anzüge, den gelben Strohhut in der Hand. Die einst hellen Haare waren dunkel geworden, aber die blauen Augen waren dieselben geblieben und doch auch wieder nicht; denn so klug und glänzend feurig hatte der Knabe Otto sie nie angesehen. Sie mußte erröthend die Augen niederschlagen und das war, wie sie meinte, dumm und kindisch. Noch dazu einem Manne gegenüber, der ihr völlig gleichgiltiz und fremd war! Hätte sie gekonnt, so hatte sie ihm den Nuaen gekehrt und wäre, ohne ihn eines Wortes zu würdigen, davongegangen aber so rücksichtslos durfte sie nicht sein. Schaden hätte es ihm freilich nicht können, dem abscheulichen, schlechten Menschen, der sich einbildete, mehr als andere zu sein. Wie höhnisch lächelnd er überhaupt dastand! Sie machte ein paar Schritte, als ob sie fortgehen wolle, doch blieb sie wieder stehen. Eine Begegnung mit ihm hatte sie schon längst gefürchtet und wenn es ihr auch bis letzt gelungen war, lhm auszuweichen, so hatte sie das seinen glücklicher r.iL r t ' t velse senenen paziergangen, aoer aucy ihrer weiblichon Klugheit zu verdanken. Einmal freilich in den vorlebten Ferien da wäre sie ihm beinahe in die Arme gelaufen, doch hatte sie noch so viel Geistcsaeaenmart gehabt, hinter eincm dichten Gebüsch zu verschwinden und den ruhig daherschreitenden jungen Mann an sich voruberschreltcn zu lassen. Sie hatte ihn durch die großen Blätter hindurch gesehen, wie er gesenkten Hauptes. den Hut m der Hand, in tiefen Ge danken dahinwandelte und er hatte wohl kaum geahnt, daß aus jenem, Gesträuch hervor zwei funkelnde Mädchenauqen allen seinen Vewegungen folgten. Er war er r r ei c i iqjon tangsi vercymunoen uno lmnier nocy hatte sie ymler vcm ollunveraeou ch aekauert, kurz athmend und mit glühenden langen. Endlich war sie dann aufge sprunaen, hatte aeseunt, hatte das Köpf chen geschüttelt und war dann still und nachdenkend dem Hause des Vaters zugeschritten. Einmal und nie wieder! hatte sie damals leise vor sich hin gesagt und nun stand er doch wieder da und diesmal barg sie kein schützender Hollunderstrauch. Fräulein Gretchen, ich sehe es, Sie halten mich für einen ungebetenen Em drinalina, der nicht befugt ist, die traumensche Stimmung einer Waldfee zu unterbrechen. Liegt denn die Zeit so gar fern, wo wir als Nachbarskinder in Wald und Feld umherjagten und bunte Schmet terlinae singen?" Er sagte das mit lächelnder Miene und dabei behielt er immer noch den troyyut mder Hand.' Was doch dem Advokaten eknsiel, di lange Zeit zwischen damals und heute zu überspringen und zu thun, als wögen die Aabrt der Entfremduna aar nichts?

Es wundert mich', Herr Bernhard, daß Sie sich meiner aus der Jugendzeit her noch erinnern!" erwiderte sie endlich, um doch etwas zu sagen, aber dabei starrte sie übcr ihn hinweg in den blauen Morgenhimmel. Noch immer lächelte er, als er entgegncte: ,,O,' ich habe wohl des kleinen blondgelockten Kindes gedacht, mit dem ich als Knabe so gern spielte. Es war eine glückliche Zeit damals und ich hätte wohl aewünsckt. es wäre Alles noch so wie vor

fahren, wo wir keinen Tag, ja keine ' Stunde ohne einander sem konnten. Aber von dem kurzen Glück bleibt zuweilcn nur die Erinnerung. Menschen, dre heute in freundschaftlicher Weise mit einander verkehren, wenden sich morgen kalt und gleichgiltig den Rücken." Gretchen fuhr auf. Was fiel dem Menschen ein? Am Ende war sie gar diejenige,, welche den Riß zwischen ihnen hervorgernsen hatte i Mein Herr," sagte sie hastig, ich füble mich nicht veranlaßt, auf Ihre philosovhischen Gedanken weiter einzugehen. Wenn Sie aber bedauern, daß unser ehemaliges Verhältniß erkaltet ist, so finde ,ch dann weiter nichts Betrübendes. Zch meinerseits habe niemals bereut, daß unsere Wege ausemanderlausen!" Sie sah, wie das Lächeln auf seinen Lippen verschwand und wie fich sein Geficht dunkel färbte. Emen Augenblick war es, als wolle er sich entfernen, doch oUtp er. Das war em hartes Wort, Fräulein Röder!" sagte er und setzte den Hut auf. Man hat lzt nur anders geschildert. und wenn ich seit Jahren von Herzen den Wunsch hegte, unser gutes, liebes Ver hältniß aus der Jugendzeit möge erneu ert werden, so befürchte ich, ich habe damit klanglose Saiten berührt." Wie können Sie etwas anderes verlangen, mein Herr. Was Stolz und Hochmuth in Jahren geschaffen )aben, das können augenblickliche Wünsche schwerlich einreihen und beseitigen!" Sie wandte sich und stieg den thatwärts führenden Hügel hinab. Weshalb stieg sie nur so oft da ymaus und gerade jetzt, wo der übermüthige Nechtsanwalt zu Hause war. Es sollte aber auch nicht mehr geschehen! Da knarrte die Hausthür. Die Mutter kam heran. ,,Nun, Kind, wieder einmal in früher Morgenstunde auf den Bergen gewesen? Bist noch immer das wilde Kind, schade nur, daß Du jetzt nicht mehr zwischen den Mühlrädern umberspringen darfst oder zwischen den Mehlsacken des Mutlers!" Wer sollte mich daran hindern?" fragte Gretchen. ,,Nun, der Otto, vor dem Du einen so gewaltigen Respect hast und mit dem Du nichts mehr zu schaffen haben willst. Aber warte nur, einmal begegnet ihr euch doch und dann werdet Ihr Euch wohl wieder vertragen." ,,vclmmermehr, Mutter, der hat eö bei mir für immer verdorben!" Sollte sie der Mutter von ihrem Zusammentreffen mit Otto erzählen? Besser war es, sie schwieg, um allen Fragen zu entgehen. Und dann der Zorn des Vaters auf die Muhlenbewohner ! Aber, wenn Gretchen den Gehaßten auch vermeiden wollte: ein baldiges zweiteS Zusammentreffen mit ihm sollte ihr nicht erspart bleiben. Und wieder war eS auf jener Berghohe, wo sie ihn schon einmal zurückgewiesen hatte. Sie kam aus der Kirche und schritt ahnungslos den Vuchgang entlang. Da stand er plötzlich vor ihr. In der Ueberrafchung wäre ihr fast das Gebetbuch entfallen, aber sie faßte sich. ,,Hat Sie mein Anblick erschreckt, Fräulein Nödcr? Und weshalb?" Er schloß sich ihr an und schritt an ihrer Seite dahin. Ihre Worte, die Sie mir neulich entgcgenwarfen, haben mich recht betrübt," sagte er nach einiger Zeit und rückte den Hut tiefer in's Gesicht. Sie waren schroff und abstoßend, aber, wie ich mir überlegte, vielleicht nicht ohne Grund. War ich doch derjenige, der die Bande, die uns als Kinder verbunden haben, zerriß. Aber nicht Stolz und Hochmuth meinerseits, wie Sie wähnen, haben dies fertig gebracht, sondern die Entfernung aus dem Vaterhause und die Erziehung in der Fremde. Was der Knabe gefrevelt hat, das sucht der Mann wieder gut zu machen und deshalb, Gretchen, biete ich Ihnen die Hand zur Versöhnung! Werfen wir alles über Bord, was uns bisher trennte und seien wir wieder die Nachbarskinder von ehemals mit dem kindlichen Vertrauen und dem offenen, ehrlichen Herzen!" Er blieb stehen und schaute sie mit bittendem Blick an. Herr Bernhard," erwiderte das junge Mädchen erregt, ich weiß nicht, was Sie gerade jetzt bewegt, Worte der Versöhnung und des Friedens zu sprechen, wo unsere Stellung zu einander bereits abgegrenzt ist. Frieden, Versöhnung das sind Bezeichnungen, welche auf uns wohl schwerlich Anwendung sinden. Wir, haben als Nachbarskinder mit einander gespielt, wie anoere Kinder auch, und sind dann unsere verschiedenen Wege gegangen, wie es einmal nicht anders sein kann. Sie hat das Leben hinausaeführt. und wenn Sie vergaßen, wo und mit wem Sie vor Zeiten kindlichen Scherz getrieben habe.t, so ist das eben vorüber." Der junge Mann hatte schweigend zu gehört. Ein tiefer Schatten überzog seine Zuge. Ich ahnte es, daß Sie unversöhnlich sind," sagte er. Spricht doch aus jedem brer Worte eine Gleicbailtiakeit. eine Kälte, die nur dem möglich ist, der fich beleidigt fühlt und Geschehenes nicht vergessen kann. Warum lch erst die Hand zur Versöhnung biete? Jahrelang habe lch mich vergeblich bemüht, einen Ausgleich herbeizuführen, aber es fehlte mir an Gelegenheit dazu. Sie haben fich hartnäckig fern gehalten und es verstanden, fich jeder Annäherung zu enhiehen. Oder sollte ich. die Geheimnisse eines ' schützenden HollundergebüscheS durchbrechen, um Verzeihung von Ihren Lippen zu erflehen?" Wie fie erröthete! Also hatte er fie doch hinter dem Strauch bemerkt! O, wie das wehe that! Hätte er doch lieber

geschwiegen und ,hr das erspart! lich pe var ja nur ein einfaches Land

mavcyen und warum sollte er aus sie v!ückficht nehmen? Galant war er fürwahr nicht, zum wenigsten nicht gegen sie ; gegen Etadtdamen mochte er höflicher und. aufmerksamer sein. Und jetzt sollte sie nachgeben und ihm sagen, daß sie sich über seine versöhnenden Worte freue? Unmöglich! Herr Bernhard," sagte sie mit schwer verhohlener Heftigkeit, wer giebt Ihnen ein Recht, meine Handlungsweise zu kritisiren und mir Gründe unterzuschieben, von denen ich selbst keine Ahnung habe? Unversöhnlich soll ich sein und noch dazu

gegen lc, mit oem un ich elnerneiyevon Jahren kaum eine Silbe gesprochen habe? Dazu gehören durchaus keine schützenden Hollundergebüsche, um zu verbergen, was nicht zu verbergen ist." ..Und doch haben ile me den min über die Schwelle der Mühle gesetzt, seit ich das HauS meines Vaters verlassen habe!" siel der junge Mann bitter lächelnd ein. (sie vergessen das Zerwurfm, welches zwischen Ihrem und meinem Vater besteht." ..Sie meinen den ank wegen der paar Bäume, die mein Vater alljährlich aus des Grafen Forst zu schlageu berechtigt ist. Ueberlegen Sie es sich, Fräulein Röder, ob der Grund dieses Zwistes in der That ernsthaft zu nehmen ist. Was geht es Ihren Vater an, ob zwanzig oder dreißig stamme mehr abgeholzt werden oder nicht, und vor allen Dingen, was geht das uns an, oder muß der Kampf der Väter auch auf die Kinder übergehen?" Ich mag m meser treUsache mcht als Richter auftreten," erwiderte Gretchen, aber unsere Wege sind gekennzeichnet sie gehen auseinander!" Sie wandte sich und eilte mit schnellen Schritten die Anhöhe hinauf, ohne einen Blick hinter sich zu werfen. Glaubte sie, Otto werde ihr folgen? Er that es nicht. Ruhig blieb er stehen nnd schaute mcht auswärts, sondern tyalwärts. Mag sie gehen, wohin sie will!" flüsterte er. ,,Nie mehr werde ich ihrerKalben einen Finger rühren. Sie war schon als Kind ein Trotzkopf, heute ist sie noch hundertmal schlimmer." Er blickte noch emen Augenblick in's Thal hinein, dann schritt er langsam dem Dorfe zu. 7. In seiner Studirstube saß Doktor Röber. Er hatte den Kopf in die Hand gestutzt und schaute sinnend durch das Fenster hinaus in den Park. Der Winter war vorüber und der Frühling hereingezogen. Doch rn der Brust des Arztes herrschte noch immer kalter Winterschauer. Wo sie jetzt weilen mag!" kam es von seinen Lippen. Er sprach den Namen Irma's nicht aus seit dem Tage, wo sie heimlich sein Haus auf immer verlassen. Bleich und verstört war an lenem Abend des Spätherbstes der alte Johann zu ihm gekommen und hatte ihm zitternd gemeldet, die gnädige rau sei aus und davon. Röder trat an den Schreibtisch. Seine Hände zitterten, als er nach einem Schreiben griff und es entfaltete es waren Irma's letzte Zeilen an ihn. Sie kanteten: Du wirst selbst einsehen, daß ein Leben nach Deinem Befehl mein Tod ist. Ich zerreiße daher die Bande, die uns bis jetzt verbunden haben und verlasse dies Haus, das ich nimmer hätte betreten sollen. Mein nächster Schritt geht darauf hinaus, unser eheliches Verhältniß u lösen und ich flehe Dich an, nein, ich gebiete Dir, diesen meinen Schritt nicht zu durchkreuzen! Den mir geschenkten Schmuck nehme ich mit, um vorläufig vor Sorgen geschützt zu sein : ein späterer Ausgleich wird erfolgen. Ich hasse dies Haus! Ich hasse alle seine Bewohner und ganz besonders Dich! Q Irma von Vreithauvt." ?)ag war vor einem halben Jahre geschehen und was war das Ende? Was darauf folgte, war nur Formenkram. Die Scheidung war durch die Rechtsanwälte beider Parteien bewirkt worden und wenn er auch einmal mit ihr vor dem Sühnerichter zusammengetroffen war, so latte er sie nicht geseben, sondern nur lhre Stimme gehört, die recht ruhig und kalt geklungen. Er hatte zu Allem ja gesagt. Die Geschichte war schnell beendet gewesen, schneller als er gedacht, und die Scheidung war bereits verkündet und in Kraft getreten. Röders Rechtsanwalt, ein Studienfreund, hatte ihm mitgetheilt, daß die Baroneß Irma von Breithaupt etwas piquirt geschienen habe über die große Bereitwilligkeit ihres ehemaligen Gatten zur Scheidung; überrascht sei sie gewesen über die hohen pekuniären Opfer, welche er ihr gebracht hatte. Röder ging einige Male im Zimmer aus und ab. Dann blieb er vor dem Schreibpult stehen. Da lag noch ein Anes des Vaters aus rlenbruch, geschrieben gleich nach der Scheidung. Mein lieber, lieber Sohn," hieß es in demselben, ,,ich sah vorher, was kommen würde. Diese Scheidung von jener Baronen traf Mich Nicht unvorberertet Zwar weiß ich aus eiqener Erfahrung nicht, wie dem zu Muthe ist, der ein Stück seines eigenen Ichs wegreißt und zu Grabe trägt, aber das fühle ich sehr wohl, daß ein Schmerz, wie er Dir bereitet worden ist, selbst den wetterfestesten Mann niederschmettern kann. Die Liebe ist der edelste Reichthum, wo er aus so schnöde Weise geraubt und zerstört wird. da entsteht eine schwere Wunde, die nicht leicht zu heilen ist. Vertraue auf die schmerzstillende Kraft der Zeit; ist Dir aber die Last zu schwer, so flüchte Dich zu uns, die wir täglich unh stündlich Deiner in Liebe gedenken. Hier in der alten Heimath, umrauscht von den Bäumen Deiner Jugend, wird Dein Herz genesen und Du wirst vergessen, was Dir Bitteres widerfahren ist. Komm in die Arme Deiner Eltern und an das Herz Deiner Schwester, deren Thränen für Dich fließen." Röder legte den Brief an seinen Platz zurück. Er stand noch einen Augenblick sinnend an dem Fenster, dann ergriff er Hut und Stock und ging zur Thüre hin aus. 8. .Heiliger Ehriglan!'

Der Oberförster Röder setzte sich schwer in den ledernen Sorgenstuhl, warf die-große Schirmmütze auf den Tisch und lehnte beide Arme auf die Seitenlehnen. Heiliger Christian!" Grete, welche mit einer Häkelarbeit am Fenster gesessen, stand schnell auf und trat zum Vater. Auch die Mutter eilte aus dem Zkebenzimmer herbei. Nun, Mann, was ist denn geschehen?" Der alte Herr zog daö rothgewürfelte Taschentuch hervor und wischte sich den Schweiß von der Stim. Es ist vollbracht!" Es ist vollbracht ? Papa, Dn sprichst ja streng biblisch," rief Grete lachend und setzte sich auf die rechte Seitenlehne des Sorgenstuhls. Was ist vollbracht?" Kinder, der Augenblick ist eingetreten, den ich längst vorausgesehen und den ich seit Monaten befürchtet habe: Graf Sander hat sein Gut verkauft!" schrie der Oberförster mehr als er sprach. Soeben ist der Kaufeontrakt ausgestellt und von beiden Seiten unterzeichnet wor-

den!" V!ann, Ellernbruch verkauft und an wen denn?" An einen Oberst Sturm." Sturm? Oberst Sturm? Mann, ist das etwa der Bruder der alten Baroneß Breithauxt?" Der Oberförster stutzte. Der Gedanke war ihm noch nicht gekommen. Möglich war s schon," iaateer. Der Bruder der alten Baroneß war Oberst, das trifft zu, auch der Name stimmt. Nun, vorläufig soll uns das gleichgiltig n ..- ?.i i v ' t . t - sein, cie auplsacye ijr uno vlclvr, oay wir den Grafen verlieren und einen neuen Herrn erhalten. Selbstverständlich treten andere Verhältnisse ein und wenn nicht Alles trügt, so werden wir den Wechsel nicht zu bedauern haben." Wieder, wischte er mit dem laichentuch über die Stirn und dabei rückte er unruhig auf dem Stuhl hin und her. Aber, 'baua, so erzähle doch!" nes Grctckcn. Weiß Gott, wie das Alles so schnell ? gekommen," sagöc der Oberförster endich. Ich war bei dem Grafen, um mit lhm über die Anlegung einer neuen Schonung zu sprechen, da fuhr ein Wagen vor. Gut, daß Sie hier sind," sagte Sander, möglich, daß Sie den neuen Herrn von Ellernbruch begrüßen können; ich will den alten Schwindel los werden." Dabei ging er hinaus und brachte nach kurzer Zeit emen alten Graukopf herein und nun denkt Euch den Advokat aus der Mühle dazu. Mir schwindelte der Kops und kalt und heiß fuhr es mir über den Rücken, als in meiner Gegenwart das herrliche Gut verschachert wurde. Herr Gott, wäre doch der alte - verstorbene Herr jetzt in die Stube getreten und hätte die ganze Gesellschaft zum Teufel gejagt! Auf meine alten Tage muß ich noch so etwas erleben! Seit Jahrhunderten hat das Geschlecht der Sander auf Ellernbruch gehaust und zwar in Zucht und Ehren, und unn muß der letzte des Stammes seiner Väter Gut um schnöden Mammon verschachern." (lort!etzuna folgt.) Deutsche Lokal - acbrichtctt. Freie ötstötc. Eine Kutsche aus purem Silber, ein sogenanntes Eoupe erregt zur Zeit indem Schaufenster der Juweliere E. W.Wilcke & Gierth in Hamburg die Aufmerksamkeit des Publikums. Das seltene Stück ist von dem Inhaber der genannten Firma, Hrn. Gierth, nach allen Regeln der Wagenbaukunst auf Bestellung zu dem 50jährigen Geschäftsjubiläum der renommirten Wagenfabrik der Gebr. Kruse hier angefertigt worden. Das Eoupo ist in einem Fünftel der natürlichen Größe angefertigt. Der Steindruckereibesitzer Lammert OkelS Schmidt in Lübeck, der wegen Veamtenbeleidigung zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt wurde, machte nach Verlesung des Urtheils un Gerichtssaal einen Selbstmordversuch, indem er sich mit semem Messer einen Schnitt rn die Pulsader des linken Armes beibrachte. S ch w e i z. f Im Robbenthal der frühere AmtSrichter in Saignelegier nnd bernische Großratt Ludwig Victor Baume aus Lcs Vols (Freibergen). Ein gewisser Samuel Steiner aus Burqdorf, der aus dem Schafdicbstahl seit längerer Zeit eine Spezialität macht, wurde zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Die Gefahren der genauen Berichterstattung illustrirt folgender Fall: Ein gmisser Daniel Huggenberger aus Aarau wurde wegen Falschmünzerei zn einem Jahre Zuchthaus verurtheilt. Derselbe erklärte vor Gericht, in einer arbeitslosen Periode zu Anfang des Jahres 1886 habe er einmal in einem Zeitungsartikel über eine SchwurgerichtSvcrhandlung gelesen, wie und mit welchem Material man falsches Geld machen könne, und habe dann den Entschluß gefaßt, ebenfalls solches zu fabrizuen. f In Acanabkrq tm Bezirk Rorschach Seminarlehrer Janggen. Der amtlich festgesetzte Schaden, der durch die diesZäbriaen Haaelschläae im Kanton Luzern verurtacht wurde, beträgt 665,348 r. Er vertheilt sich auf 29 Gemeinden. f In Luzern der Bezirksnchter und Präsident des Ort?bürgerrathes Joicph Seqesscr. Der Stattons Vorsteher von Eouvet, der bekanntlich bei den schweizerischen Westbahnen 2700 Fr. unterschlagen hatte und dann in Havre abgefaßt wurde, als er sich eben crnschlf fen wollte, ist zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der gewesene Ne qierunqsrath Sieber in Solothurn ist aeständia, zum Nachtheil der Firma Noth !.fc Co., bei welcher er angestellt war, für 3300 Fr. Wechsel gefälscht und ihr lm Herbst 1885 24 goldene Herrenuhren gestöhlen zu haben. n 2 e o a n i e it. tc Zrau Professor servirt ihrem Mann, der soeben eme wichtige Arbeit vollendet, Pfannku chen nebst Salat, wünscht guten Appetit und entfernt sich. Nach einer Weile klingelt der Professor: Aber liebe Amalle, giebt es denn heute aar nichts als Salat?" Frau Professor: Um Gotteswillen ich glaube wahrhaftig, Du hast den Pfannkuchen als Serviette umgehängt!"

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