Indiana Tribüne, Volume 11, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1887 — Page 3
iÜrL V l'l ftPtl Yi.lHSV' 1 sSßL e?l?läf
gegen Neuralgie. 3- Berichte über die Erfolge von Ct. Jakob vel, elche vorfahren erzielt rourden und jezt bt stattgt erden. enralgie'nnd Lähmung gkheilt.-?!od. 1880. Springsield. Tenn. Meine Frau litt 13 Monate an Neuralgi und Lähmung, kein Mittel wollte V)t helfen. Nachdem sie ungefähr eine Flasche Ct. Jakob Oel auszebraucht hatte konnte sie wiedersehen. Jos. P. Murxh,. L Jahre später. Tanerndlgeheilt. Cxrinasiel, Tenn.. Oktober 17, 1S86. Meine Frau war gelähmt und konnte keinen Schritt gehen. Ehe sie ine Flasche Et. Jakob Oel uicbraucht hatte war sie im Stand im Hause herumzugehen. I oP.Murxh?. ßüftenleiöe eheilt odemier 1880. Scott Texot. Dutnam Eo., 23. La. Ehe i aniing St. Jakob Oel u gebrauchen war ich bettlägerig in Folge von Hüfrenfchmer zeit ; jetzt bin ich im Stand mit Leichtigkeit tu Zimmer herumzuzühen. Thomas Tormey. 6 Jahre später Tanernd grhettt. Scott Devot. Putnam Ga.,23. 2a., 25 Okt., 1336. Zmöls Tage war ich bettlägerig t Folg rheumatischer Schmerzen in der Hütte. Äichti brachte wir Linderung tu3 ich eine Flasche Et. Jakob Oel anwandte. Nach einer dreimalig gen Lnwendunz war ich geheilt. Tho. Torme?. Neuralgie und Rheumatismus geheilt. Tower i2, Avpomatox Co.. La.. Nov., 1888. Jahre lang hatte ich an Neuralgie und Rbeu rnatiSmu! gelitten. Tag und Nacht quälte mich acute Schmerzen. Ich ersucht St. Ja t&i Oel und alle Schmerzen verschwanden RobertB.ole. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. ZlMuÄAMK HAMBURGER BRUSTTHEE Brust, Lungen und der Kehle. Kitt ta CTijinal'Sactcit. Vrkil, 15 Cents. I Cm fctcthefm mi taten. XUX C1Ü.ULE3 A. YlttEIiÄ tO BlITUOSZ, SS. oueit alle Jttjntbtttca fcrr mmm EiU ZZ Cures Removea " . . . . i an sunuurnOee Stlnssv Mos - vquIto and All -lnAt n:ce f r v - j mPLES, ' BLOTC2IES, ' Humors, ELrUa-marka, and every form ossün bleraisliea, poeitively cured on Iho in ost delicato ekln without laaviii a. acar, by Hop Q1 ti tzz3.e3a.-b. Zco 23cts.. EOcts. and $1. .At drurrcrista er bv Tnn.ilxn iiopm MiaTj Co., x.ow Xxjndoa, conn. Lfttle Ilop PU1 for slci-headache, dyspepsiA, büionaaess and coastipation have no equal. 22 a I allen Arotheke iu haben. XfiLA.9 Den einzigen Weg , Ä???5!55Ä!ÄÄö55!!Ä55!Ä unoelbld?eschet l Eeschlechtskrankheiten sicher und dauernd zu I heilen, serner, genaue Aufklärn über Mannbarkeit! Weiblichkeit ! öde ! feinden juisie denelben und Seilung. zeigt daS ge, biegen Buch Ter ettngS'nkrr;"25. Aufl., 22 Seiten mit adlreichen lebens neun Bildern. Wird in deutscher Srrachez gezen Sinsendunz roa 2Gent3 in Postsy ktamrs, sorzsam verraSt. frei rersanrt. ,Arre?ie: Peutsrhrsllf il-Institnt.il Clin ton Vlnr. nahe Broadway. Stxr York, . I. In ynttanapeus, yno., tetrn Bu, Händler G. Keyler. 29 Süd Delawue St. xry wov7iTV v crtirst! ctt-.r ix mireiqcr erneuen uamentlich Kontrakte zum Anstreichen von 3p aufev n Derben auZ'ö Schönste auSgkfülzrt von GAKh H0F3IANN, 13G Madison Ave. ü" Preise mäßig. Schöne und gute Arbrii wird garantirt. s! PTTVßP A T(rK fi JL JLM V -M. JJiXl KJ deutsye Buch - Handlung ! 5o. 7 Süd Alabamastr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. sneoeriage j oziauttijler sperre uno mgschriften. V mks m m Dr. O. Ä Btass, CIri, Wundarzt Geburtshelfer. Ofsi: Madison Are, x,,chft d z veorganl son 8 bti 9 Uhr. Ka$ittagl zu S MI S UZr. Wtebl 7 il I Ohr. esr lttbe 18t. Ooh2g : 197N.Alstbarna St S2 der Vermont tra. Tl,kon tJO. Mozart - Halle ! CfaQoX Bob, Sigeuthümer. Da größte, schönste und älteste derartige Lokal iu der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Välleu, Couzerten nud Versammlungen unter liberalen Bedw. gen znr Verfüanna. Indianapolis 7AWK COMPANY 23 Süd Vennsvlvaulastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordentlich mäßig. fT 1 . m u A lrniilsi. 0 MM .'aw. " j 'Präfideut.
W
lfW
2 L-S
W &rvcvy
Die Zweite. Vornan doa Ludwig Andere. (Fortsesuna.) Mein lieber Freund, ich sehe, leine Erzählung hat Sie mehr angegriffen, als ich ahnte," sagte der Greis und strich liebevoll die herabhängende Rechte des jungen Mannes. 9ticht wahr, daS Schicksal hat mir übel mitgespielt; Hunderte würden zwar darüber lachen und mich für närrisch halten, aber es giebt Charaktere, deren HerzenSblüthen, ein mal zerstört, nie mehr frische Keime schlagen und zu diesen gehöre ich. Meine Wunde blutet fort und fort und blutet noch heute ; dagegen giebt eS kein Heil mittet!" Der alte Herr fuhr sich mit der Hand über sein roeißes Haar, dann ging mit ihm eine plötzliche Veränderung vor: Das vorher so trübe AuLe leuchtete hell auf und über seine Züge huschte ein Lächeln. Ich bin ein Thor! Man sollte alte vergilbte Herzensblätter, die der Jugendzeit angehören, eigentlich zukleben," sagte er mit leichtem Humor. Habe mein Lebtag die Sauertöpse nicht leiden können, und nun hat es mich auch ergriffen. Fort damit!" Nöder war immer noch heftig erregt. Mit Gewalt nahm er sich jedoch zusam men. So ist'S Recht, Vater Werner, den Kopf hoch und den Blick frei! Die Welt ist eine große Klinik; daß es da oft an nachhaltigen Schmerzen nicht fehlt, ist selbstverständlich, doch der Krankheit folgt zumeist die Genezung." Der Greis warf einen prüfenden Seitenblick auf den jungen Mann, dann faagte er plötzlich ohne jeden Uebergang: Was machen Deine Eltern, Fritz?" Danke sehr, alles wohl und munter. Den Ellernbrüchern scheint überhaupt nichts Schlimmes zustoßen -zu können. Der Vater hat in der letzten Zeit viel im Wald zu thun gehabt. Er schreibt in seinem letzten Briefe, daß sein Gutsherr, Graf Sander, nicht besonders fest stehe; um einem etwaigen Bankerott vorzubeugen, sollen bedeutende Waldgebiete veräußert werden. Graf Sander ist ein leichtsinniger Mensch, der mit vollen Händen die Hunderttausende um sich streut, die seine Vorfahren erspart und aufgespeichert haben. Er wirthschaftet schon seit einer Reihe von Jahren mit einer bedeutenden Unterbilance und verkaust die Ernten, ehe sie in die Scheunen kommen." .Würde Dein Vater nicht seine Stelle als Oberförster verlieren, wenn Ellern bruch unter den Hanuner käme?", fragte Werner. Gott sei Dank, nein! Die Zukunft der Meinen ist gesichert. Es besteht ein Vermächtnis eines früheren Herrn von Ellernbruch, wonach solche Fälle vorgesehen sind. Einer meiner Vorfahren rettete das einzige Kind eines Grafen Sander und aus Dankbarkeit verklauselte er sein Testament zu Gunsten unserer Familie. Wenn das Gut in fremde Hände übergehen sollte, so tritt niemals eine Verkürzung unserer Rechte ein." Und die niedliche Grete, Deine Schwester, hat sie noch den frohen, lebendigen Sinn, wie damals, als ich sie zum lebten Male sah?" fragte der Greis. Ich sehe sie noch immer auf unsern Bergen herumklettern, lachenden Auges und sprudeln? den Geistes, müde am Abend und frisch am Morgen." Ein glückliches Lächeln fuhr über das Gesicht Nöders. Ja," sagte er, sie ist die Perle von Ellernbruch. Der Vater vergöttert sie und die Mutter thut dasselbe. Ueberall, wohin sie kommt, lacht man ihr zu. Schade, daß die Eltern sie nicht weglassen wollen, aber ich glaube, der Vater stürbe vor Gram und Sehnsucht nach ihr. Da öffnete sich die eiserne Gartenpforte. Ein Diener erschien, verneigte sich vor den beiden Herren und bat Doktor Nöder, zu seiner Herrin zu kommen, die bedenklich erkrankt sei. Der junce Arzt verabschiedete sich herzlich von seinem alten Freund uvd folgte dem Diener. 3. Ein Jahr und darüber ist vergangen. In seinem einfach eingerichteten Arbeitszimmer sitzt Doktor Röder. E? hat melancholisch den Kopf in die Hand gestützt und schaut sinnend durch das Fenster hinaus auf die Straße. Der erste Schnee ! Wie das wirbelt in der Luft i Milliarden und aber Milliarden von Flocken tanzen und springen umher gleich neckenden Kobolden. Der erste Schnee !" murmelte der junge Arzt und unwillkürlich flogen seine Gedanken zurück in die Kinderzeit, wo er noch in Ellernbruch lebte und wo er jedesmal laut aufjauchzte, wenn er Frau Holle, wie es in dem Märchen hieß, ihre Betten schüttelte. Wie glücklich war er immer gewesen, wenn er seinen Schlitten hervorholen konnte und wie hatte seine Schwester, die Grete gelacht, wenn er mit ihr da? hinraste, wmdesschnell in den Wald hinein. Je toller, je besser, hatte es bei ihm geheißen und die lanShaarize Grete war immer dabei gewesen und hatte sich vor Lachen ausschütten wollen, wenn sie in einer tiefen Schncemehe festsaßen. Freilich, jener Jugendtraum war nur ein kurzer gewesen, denn nur zu bald hatte er hinaus gemußt aus dem VaterHause zur nahen Stvdt. Da hieß es flei? fcig sein und lernen, und wenn es manctmal gemeint, es sei nicht auszuhalten m dem hohen, kahlen Häuseaneer, so hatte er an seinen Vater gedacht und an seine Mutter und an ih Liebe zu ihm, und dann hatte er mjit neuem Muthe weitergearbeitet. So waren Jahre vergangen und mit den Jahren harte er sich an das Draußensein gewöhnt, ja, wenn er später in den Ferien nach Hause gekommen, dann war ihm der Wald immer so stumm vorgekommen, so geräuschlos,' .so wenig wechselvoll, daß er förmlich aufgeathmet hatte, wenn er wieder chineingedurst in das ihm einst fo widriaf Hausermeer der Stadt. .. - - . u
W!e halien sich doch die Zeiten geän? dert damals und jetzt!" dackte er. Röder schrak zusammen, oenn da off? nete sich die Thür und eine junge, äußerst elegant gekleidete Dame rauschte herein es war Irma, seine Frau! Lieber Fritz, ich fahre zur Soiree der Baronin Hagen. Du brauchst meinetwegen nicht wieder aufzubleiben, wie neulich; es kann spät werden, ehe ich wiederkomme. Mein Kammermädchen hat Anweisung, daß sie auf mich wartet und mich einläßt, wenn ich klingele. Du hast qewiß zu arbeiten, lieber Mann, nicht wahr?" Röder blickte ernst und prüfend zu seiner Frau empor. Dein Gesundheitszustand ist äugenblicklich kein befriedigender. Schone Dich und vermeide jede Gemüthserregung. Wenn meine Bitte etwas vermag, fo kürze Deinen Besuch so viel wie möglich ab ; besser wäre es freilich, er unterbliebe ganz". Die junge Frau lachte. Fritz, Du bist wieder einmal der gestrenge'Herr Arzt, der mit dem Finger an der Rase schreckliche Gefahr wittert, wo keine vorhanden ist. Ich bin gefund wie der Fisch im Wasser. Die leichte Halsentzündung hat nichts zu sagen und liegt in der Jahreszeit. Wie könnte ich überhaupt heute der Gesellschaft der Baronin Hagen fernbleiben, heute, wo die Spitzen unserer Gesellschaft ihr Erscheinen zugesagt haben. Adieu, Fritz ! ich muß eilen, daß ich nicht zu spät komme." Sie reichte dem Gatten die Wange zum Kusse hin ; Röder drückte leicht seine Lippen auf dieselbe. Die junge Frau rauschte hinaus und wenige Augenblicke später rollte der Wagen davon. Wieder stützte der Arzt den Kops'in die Hand und träumte weiter. Wie war es doch so sonderbar gekommen mit ihm und wie schnell war er reich und angesehen geworden. Viele seiner Studiengenossen lebten in fast dürftigen Verhältnissen und strebten vergebens nach den Glücksgütern, die ihm so früh und unaufgefordert in den Schooß gefallen und nach denen er keinen Finger gerührt hatte. Merkwürdiger Zufall des Schicksals ! Freilich, wäre Werner, sein alter, treuer Freund Werner nicht gewesen, dann säße er vielleicht jetzt auch da draußen, roie die Andern und haschte nach dem Gewand der Glücksgöttin. Armer Freund, er hatte nun endlich den Frieden gefunden, den er gesucht und seit Monaten schlief er dort droben auf dem Kirchhofe den Schlaf, den er sich längst ersehnte. Wie lieb hatte er den wunderlichen Mann gehabt, und wie reich und überraschend war diese Aufrichtigkeit gelohnt worden. Aus dem armen Badearzt war ein reicher unabhängiger Mann geworden ; denn der alte Herr hatte ihn zum Alleinerben seiner gesummten Hinterlassenschaft ein-gesetzt.
Mlt einem Zauoerschlage war Alles anders geworden. Wie suchte man jetzt ihn, den reichen Mann und wollte nur von ihm behandelt sein. Die Gesellschaft huldigte ihm. Selbst die Baronin von Areithaupt hatte ihm zugelächelt und hatte ihn zu ihren ausgewählten kleinen Gesellschaften eingeladen, und Irma wie war sie von da ab so freundlich zu !hm gewesen! Doktor Röder seufzte aus und fuhr mehrere Male mit der Hand über die hohe Stirn, als habe er etwas wegzumischen. Es roar da auch in der Gesellschaft der Baronin ein Graf Sprosser gewesen, ein Russe von Geburt, ein wahrer Thersites, ber ein reicher Mann mit guten Manieren. Wie hatte er sich geärgert, wenn SprosscrJrma den Hof machte und sie mit Aufmerksamkeiten aller Art überschüttete. Es war ein wahres Glück, daß der Herbst gekommen und Alle, Alle wegzogen, nicht nur der Graf, sondern auch Irma mit ihrer Mutter. Wenn er nun aber geglaubt Ruhe zu finden, fo hatte er sich geirrt. Wie lang waren ihm die Tage, die Nächte geworden. Der Winter hatte kein Ende nehmen wollen und als endlich die ersten Badegäste eintrafen, da hatte er förmlich aufgejauchzt. Nun mußte anch sie bald kommen, sie, um die er sich so lange und bange gehärmt. Und wirklich, sie war gekommen, allein ohne die Mutter. Wie hatte sein Herz geklopft bei der ersten Begegnung mit ihr dort oben am Felsabhang, fast genau auf derselben Stelle, wo er sie uor Jahressrist in den Armen gehalten und auf den bemoosten Felsblock gesetzt hatte. Sie hatte ihn wieder erkannt. Ihr Uuge hatte aufgeleuchtet, aber ihr Gesicht war ernst geblieben, als bedrücke sie ein geheimer Kummer. Von der Zeit an hatten sie sich oft gesehen und eines Tages, da hatte sie in seinen .Armen geruht, still lächelnd und glücklich, wie er gemeint. Aber welche herben Tage waren dann eingetreten, als die Mutter gekommen und welch hitziger Kampf hatte sich entspönnen zwischen ihr und ihm ein wahrer Rassenkampf: Was dort dünkelhafte Ueberhebung in die Schranken geführt, das harte hier männliche Beharrlichkeit und Ausdauer überwunden, so glaubte er und doch war dieser Glaube falsch gewesen heute wußte er es besser. Sie die Baronin hatte sich ' nur', scheinbar gesträubt und Irma? Irma hatte ihm nur die Hand gereicht um .'sich an dem Grafen Sprosser, dem falschen, treulosen Liebhaber zu rächcn. y Der.'junge Arzt seufzte und schüttelte das Haupt. Die Sonne war längst hinter den Vergen verschwunden. Man sah es nicht, nebelgraue Wolken, verhüllten den Horizont, aber man wurde es an der hereinbrechenden, Dunkelheit und an dem Schweigen der Buben auf den Straßen gewahr. , Jetzt saßen die Burschen vielleicht da drinnen in der Stube am warmen Ofen' mit roth angehauchten Wangen und erzählten den Eltern von dem ersten Schnee und von den Freuden der ersten Schlittenpartie. Ja, ja, sie wußten noch nichts von verkannter, Unverständener Liebe! Da drüben, jenseits der Berge, da hatte sich zwischen Sprosser und' Irma das Drama abgespielt, während hier in Ruheleben ein sehnendes Herz auf den iereinbrbenden ?Mma und .ufdie
Rückkehr der Geliebten warttte. Die Fürstin Höchstem, die Chronik der Restdenz, hatte ihm alles ausgeplaudert: wie die Baronin von Vreithaupt die Liebe zwischen Beiden geschürt und alles ausgeboten, um die Bande zur unauflöslichen zu machen. Otto, der Bruder, habe auch dazwischen gesteckt und Himmel und Erde in Bewegung gesetzt, den Graf Sprosser zu einem entscheidenden Schritt zu zwingen. Wie habe die Mutter triumphirt, als endlich die Verlobung z stände gekommen und alle Welt von dem Glück der Tochter und dem kolos--salen Reichthum des Schwiegersohnes in Kenntniß gesetzt werden konnte. Der Bruder Lietenant sei noch einmal so stolz und aufgeblasen gewesen als vorher und habe seinen zukünftigen Schwager verschiedene Male nach Kräften gebrandschatzt. Alle seien außer sich gewesen vor Freude, nur der Onkel Ebert, der alte Oberst, habe zweifelnd das Haupt geschüttelt uwd habe geschwiegen. So die Fürstin. Der Doktor erhob sich und schritt erregt durch das Zimmer. Wie war es doch so dunkel geworden und so still überall. Kein Laut im Hause und auf der Straße ; nur die alte Schwarzwäld. Uhr, ein Geschenk Werners, tickte in rubiger, scharfer Weise fort und ließ sich durch nichts beirr-en. Wo nur die Dienstboten steckten? Johann war mit Irma fortgefahren, aber wo waren die Köchin, das Stubenmädchen, die Kammerzofe geblieben. Röder blieb einen Augenblick sieben und lauschte, als erwarte er eine Antwort auf seine Gedanken. Mes blieb still. Der junge Arzt strich wieder über seine Stirn, dann setzte er sich wieder in den Lehnstuhl. Wie war eS doch mit der plötzlichen Aufhebung der Verlobung JrmsS und des Grafen Sprosser gekommen? Dem Graf Sprosser schien plötzlich, wie die Fürstin erzählte, ein Licht aufgegangen zu sein, von der Armuth seiner Braut, von dem zweifelhaften Charakter seiner Frau Schwiegermutter, von dem Schwaaer Otto, dem Nimmersatt unb weiß iVott von welchen anderen Dingen noch, genug, er hatte erst den einen Fuß, dau den andern und endlich sich selbst zurückzezszen und war nach Rußlcrnd gereist. Mit einem Male war er verschmunden ge:vsen und hatte nichts zurückgelassen, als n kleines, nach Vetlchen duftendes Briefchen für Irma und
ein größeres Schrerben tur die Frau Schwiegermama mit der Nachricht, daß seine am russischen Hofe lebenden Verwandten eine Verbindung mit einer Ausländerin .nicht gestatteten, e also die Verbindung mit blutendem Herzen sufheben müsse. Dann hatte Irma voller Zorn über die schnöde Untreue des Grafen Ruheleben aufgesucht und sich hinwegfreien lassen von dem jungen reichen Doktor, her sich während der Winterzeit in die Liebe nach dem schwarzhaarigen Franenbild verzehrt hatte. Die Schwarzwalder Uhr hob aus und zwölf lange Schläge hallten durch das Zimmer. Wie das laut klang! Man sollte meinen, die drei Bediensteten hätten im Untergeschoß bei dem Weine ihres Herrn zusammenfahren und erschreckt hereinstürzen müssen. Röder rückte unruhig auf seinem Stuhl. Oh", stöhnte er, sie liebt mich nicht!" Freilich, sie kam aus den vielen Besuchen und Gegenbesuchen nicht heraus. Armes Kind, sie opserte sich rein hin für Andere, wie konnte also da etwas übrig bleiben für ihn, den Gatten, der überhaupt so vielfach in Anspruch genommen war und selten daheim der Ruhe pflegen durfte. Aber besorgt für ihn war sie doch und aus die Erhaltung seiner Gesundheit bedacht: forderte sie doch niemals sein Erscheinen bei jenen geselligen Vergnügungen. Für ihn, den vielbeschäftigten Mann wäre das auch geradezu aufreibend und vielleicht auch etwas peinlich gewesen. Wie feinfühlend und wie zart handelte also sein Lieb. Wie dankbar konnte er Irma sein, daß sie ihn der gesellschaftlichen Pflichten entband. Und docü. . . . Schon zwei Uhr? Die alte Schwarzälder mußte heute sich selbst überholen wollen, so schnell ging sie und so ost schlug sie. Altes wunderliches Möbel aus der Vaterzeit! Irma hatte wirklich recht, wenn sie eS in die Rumpelkammer geworfen wissen wollte. So etwas gemeines passe nicht in den Salon eines Badearztes, wo vornehme Gesellschaft erscheine und um Rath frage. Das ganze Zimmer sei überhaupt zu dürftig für die fashinable Welt, sagte sie; es sei der einzige Punkt im Hause, der abstoßend wirke. Wer konnte es der jungen eleganten Frau verdenken, wenn sie das alte Gemach nur im Nothfall betrat? Sanft war das Warer'sche Haus von oben bis unten verändert und neu und elegant eingerichtet. Das hatte viel Geld gekostet, aber was war das im Vergleich zu der Perle, welche der Doktor errungen! Die junge liebreizende Hausfrau war allein Berge von Gold werth ! Wie glänzten die feurigen Augen vor Lust und Glück, noch feuriger, als die strahlenden Edelsteine ihrer Armgeschmeide, die sie schmückten. Ja, sie war wirklich eine Perle und tausendmal mehr werth, als alle Schätze der Erde! Horch, war das nicht Waaengerassel? Es schlug drei Uhr und der Arzt erwachte aus seinen Träumen. Er sprang aus und eilte hinaus. Im Vorzimmer schlief die Kammerzofe auf dem Sofa. Röder weckte sie und befahl dem erschrockenen Mädchen, im Zimmer der Herrin Licht zu machen, er selbst öffnete die Hausthür und trat hinaus. Es war viel Schnee gefallen und noH immer wirbelte derselbe herab, fein wie Mehlstaub. Der ganze Park war weiß und die Riesenbäume standen schwer beladen da. Die Gartenpforte ächzte und stöhnte unter der Anstrengung des Arztes, und drauken. karrte unaeduldia ein Zartes tWeib im kostbaren Pelz. schnell, schnell," ertönte dle Sttmme von jenseits. Wie lange soll ich denn hier stehen und naß werden und frieren?" Ach, Du bist eS, Fritz! Ich alaubte, das Kammermädchen wäre eS ! Also doch
noch ausgeblieben? hast gewiß wie
der gearbeuet, nicht wahr i Ujoch nein, in Deinem Zimmer ist kein Licht; Du bist also angekleidet zu Bette gegangen,wie Tu Öfter thust. Hast gewiß schon geträumt, armer Mann, und ich habe Dich gestört! Gute Nacht, schlaf, wohl!" Sie huschte hinein. Der Doktor folgte langsam und betrat sein dunkles Zimmer. Ja, ich habe geträumt," flüsterten seine Lippen, einen langen, sch?seren Traum!" 4. Der Wimer mit all seinen Leiden und Freuden war vorübergegangen. In Bad Ruheleben rüstete man sich auf den Beginn der Saisen. Die Wohnungen der Badegäste wurden in Stand gesetzt, die Gartenanlagen einer genauen Controlle unterworfen, die Steige geharkt und mit KieS bestreut, die Hecken beschnitten, kurz, alles gethan, um den nun bald eintreffenden Gästen das Leben hur angenehm zu machen. In den Hotels und Gastwirtschaften herrschte reges Leben und Treiben. Das war ein ötennen vom Keller bis zum Boden hinauf, treppauf und treppab, ils solle das ganze Haus weggeschleppt Werden. Iu ihrem Wohnzimmer saß Irma. Ihr gegenüber auf einem .Sessel ihr Gatte, der ziemlich ungeduldig dreinschaute. Also Du .meinst, Fritz, eine Reise mit meiner Mama nach Baden-Baden würde sich nicht ausführen lassen? Aber mein Gott, was soll ich.dMN den ganzen Sommer hindurch hier in Rtcheleben anfangen, wo man schließlich vor Langeweile stirbt Das kannst Du nicht rerlangen, Ms?n, daß ich auch während dieser Saison zu Hause bleibe. Im vorigen Sommer hielt ich es aus, aber nun hat es ein Ende mit dem Maulwurfsleben. Ich will hinaus unter Mnschen!" Köders Stirn faltete sich und die Rechte' trommelte seicht auf der Tischplatte. Irma, Du weißt, daß ich bis jetzt alle Deine Wünsche erfüllt habe, auch wenn sie " er hustete auch roenn sie über die Grenzen unserer Stellung und unseres Vermögens hinausgingen,. Gott sei Dank, bis jetzt haben die vorhavdenen Mittel gereicht, um unserer, ich .muß sagen, fürstlichen Einrichtung zu genügen, aber ein weiteres Mehr würde unsern Ruin zur Folge haben. Ich bitte Dich daher, Kind, unterlaß die Reise mit Deiner Mut.ter ; ein Aufenthalt in Ba-den-Baden würde Summen verschlingen, ))ie ich nicht schaffen kann!" (vortZetzung folgt.) Vom Ausland, Ueber eine F a m i l i e n t r aödle, die sich am 16. Sept. in Weinheim (Großh. Baden) abgespielt, wird in der R. Bad. Land-Z.." des Näheren berichtet: Das Ehepaar , Schulz, in dessen Familie sich die traurige Scene ereignete, hatte sich erst vor zwei Jahren die Hand zum ehelichen Bunde gereicht. Der Mann ist 28, die Frau 24 Jahre alt; Beide werden als 'sehr gut situirt geschildert, man schätzt das beiderseitige Vermögen aus über 40,000 Mark. Die junge Frau Schulz, geb. Maldinger, welche nur noch eine Mutter hat und in ihrem mütterlichen Hause mit ihrem Gatten wohnte, wird als fleißig und rechtschassen geschildert, während der Mann etwas zur Habsucht neigte. Nachdem in der letzten Zeit schon wiederholt Streitig; keiten zwischen den beiden Gatten stattgefunden hatten, kam es vor einigen Wochen zum vollständigen Bruch, Schulz trennte sich von seiner Familie und zog zu seinen Eltern. Er ließ nun die Ernte von den Aeckern seiner Frau einheimsen und in fremde Scheunen bringen, worauf die Frau sich klageführend an das Vürgermeisteramt wandte, von welchem vor einigen Tagen der Bescheid kam, daß Schulz die Frucht in die Scheune seiner Frau zu verbringen habe. Dies scheint in dem habsüchtigen Manne den furchtbaren Entschluß gereift zu haben, Frau und Kind zu ermorden. Gestern Vormittag gegen 10 Uhr begab er sich in die Wohnung seiner Ehefrau,, und im Zeiträume von 15 Minuten wär das Fürchterliche geschehen. Mit einem Taschenmesser verletzteSchulz, ohne daß ein vorhergegangener WortWechsel vorgekommen worden wäre, seine Frau an der Seite, ergriff sodann sein 1 Jahre alteö Töchterchen und schlitzte demsclbcm den Leib auf, so daß die Ein.eweide heraustraten. Bei dieser graungcn That schien der Mordgcsellc in der Wiege sein jüngstes Kind erblickt zu haben ; denn er hat dasselbe von seinem Lager emporgehoben und daS arme Würmchen wider die Wand geschlagen wenigstens weisen dies Beulen am Kopfe des Kindes hin. Mittlerweile kam dieWittwe Maldingcr hinzu, welche ebenfalls von Schulz überfallen wurde und eine Verletzung an der einen Hand erhielt. Nach diesem Vlutbade legte der Unmensch selbst Hand an sich, indem er mittels eines Revolvers sich eine Kugel durch den Kopf jagte, die den sofortigen Tod herbeiführte. Erst durch den Schuß wurden die im Hofraume anwesenden Pcrsonen, sowie Nachbarlcuie aufmerksam, welche herbeieilten und von dem Geschehencn Kunde erhielten. Das arme Kind, welches im Spitale untergebracht wurde, ist durch den Tod von feinen Leiden erlöst worden, während die Verletzungen der Frau Schulz und ihrer Mutter nack Aussage der Aerzte keine lcbensgcfährli. cöcn sind. Dieser Tage wurde ln Güstrow in Mecklenburg ein zwölfjähriaes Mädchen verhaftet, welches den Versuch gemacht hatte, seine Pflegceltern mittels Phosphors von Streichhölzern zu vergiften. Als die Pflegemutter das vergiftete Essen genießen wollte, siel ihr der scharfe Geruch desselben auf. Zur Rede gestellt, gestand das Mädchen seine grausige That, die es unternommen hatte, um aus dem Hause der Pflegeeltern, in dem es ihm nicht behagte, fortzukommen. Um diesen Zweck zu erreichen, hatte eS schon einmal versucht, das HauS der Pflegeeltern anzuzünden. Das junge Geschövs war bis zu seinem 7. Lebensiahre Landstreicherin.
JÄ
UBill
And
Cl KClNNAn.HAMlLTOM & PAYTPN HH u m mt FROM
Grand Raplds, East Sigimir, mT EalamazoOf
Ba7 Cltj, b t 1 I1W 0 K , ' JkLsod,
AND ALL POINTS IN MICIIIGAN AND CANADA.
Sandusky, Adrian, 1 Fremont, Eljrla, EL. AND ALL POINTS IN
TeneHiut, JUttoon, I H H I A N A D H I I 0 Peor!l Sprlnyfleld, SU Louis, dreencaatle, HlUIMllHrULIO; Qulicj. Eeokck. AND ALL POINTS IN THE WEST, miwauke, Älaneapolls, Ä , i Ä f Sadison, La Croata, St. Paul, Bock Island, ITi V Dnboqne, Sarqnett, AND ALL POINTS IN THE N O R T 1 1 WEST. Tsl PlliPIIIII ATI sl Where dlrect onnertiena ar made wlth Doable Daily Trai btrrica IU ulllülllIlAI lj U. for 11 polnts In the East, Soath, Sontheast and Southwest. Detroit to Clnelnnati Parlor Car on Day Trains; Sleeper on Night Trains. Toledo to t'lnclnuati - '- - Indianapolis toCincisnitl - tirand Baptda and Fort Wafno to Clnelnnati M u. jteokuk, Iowa, and Springneid, HU., to t'lnrinnati Redining Chair Car. , SOLID TRAINS BETUIEEN CHIÜRGQ MB CINCINNMTI. Ask Ticket Agents for Tickets via C. II. & D R. E. For füll Information, time cards, folders, etc., address followmg agents: D.B.TBACT, F. P. JEFFBIF.S, Vf. U. WIIITTLESET, Nor. Pass. Agt., Detroit, flieh. Dist, Pass. Agt., Toledo, 0. Ccnt'l Pass. Agt, Dajtos, 0. TT.II. F1SHEB, E. W.HrGCIBE, j. F. McCASTHT, GeoUAgt., Indianapolis, Ind. Ticket Agt., Biehmond, Ind. Sou. Pass. Agt., Clnelnnati, O. Or General Fassenger Agent, No. 200 W. Fourth St., Clnelnnati, O.
C. C. WAITE, Vice Prest. and Gen'l Manager. Platform der Arbeiterpartei von Jnbianavolis. Die Union Labor Paitei ist eine Pai tei der Emanzipation, eine Partei der Wiederherstellung natürlicher Rechte, um welche die Arbeiter durch ein Jndusirie syste beraubt wurden, welches odneRück stcht auf Empfindungen und Bedürfnisse ArbeMraft.alö dhfee Waare betrachtet. Dir Endzweck du Kartei ist die Abschaf. fung eises Systems, uter welchem der Arbeit.? kaus, gertAS ftu&i Leben bekommt, während dir größere Theil des Resultates seiner Arbeit sich in ui.Kanden Weniger ansammelt, ineS Systems, welches Wenige über alles Maß hinaus bereichert, während die Masse de Volkes im.nr mehr verormt. eines Systems wel chkS Glossen schasst, und welches i Laufe du Zeit blob zwei Massen übrig lassen wird, Hie lehr Reichen und die sehr Armen ; uieS Systems, welches die poli tische Freiheit und freie Regierungssor. men vernicht, ,weil die sehr Armen dle Sklaven der sehr Beiöen erden müssen. Es ist der Endz?6 deskr Partei an Stelle dieses Systems ein sndereZ zu setzen, unter welchem die Arbeit un.Ab d'!ngig ist vom Kapital und unter !?elchem menschliche Arbeitskraft zum Zwecke ihrer Anwendung nicht abhängen sollvon dem WiL des Kapitals. l dieses: Zwecke erklären wir. daß wir die in der'onvention zu Eincinnati am 22. Februar ,1887 angenommene Platform bestätigen. Und für die Vewallunz unserer Stadt in der unmittelbaren Zutuet, erklären wir, daß wir zu Gunsten .solgnd,r Vorschläge sind: 1. Alle Unternehmungen, welch ihrer Natur nach monovol'Mschcn Charters sind, sollten auSschliebnch ron Ner E.tadl geführt werden zu Gunsten der Aürger. Solche Unternehmungen sind . Strafen bahnen, Wasserwerke. Gaewkr. Tele phoneinrichtungen u. bgl. Eo lange diese Institutionen jedoch in Händen on Privatccrpzrationen sind, teilen dieselben durch dad Gelttz gezwungen erden, ihre Geschäfte so zu führen, daß die gebotenen Facilitüten sich aus olle in gleicher Weise erstrecken, und datz dieselben keine uugcbübrlichen Vortdeile warnehmen können. 2. Freie Bäder sollen errichtet und mit allem Eomfort ausgestattet werden, dessen die Mittel der Stadt vermöaen. 3. Nachdem die Stadt für $150,000 eine Halle gebaut hat, von welcher die Armen gar keinen Voltheil haben, begünstigen wir die Errichtung öffentlicher Parks in solcher Nähe der tart, daß sie ouch für Diejenigen erreichbar sind, welche keine Fuhrwerke halten und nicht viel Geld an Straßenbahnen zu vergeben haben. 4. Wir verlangen eine Revision der Steuergesetze derart, dab genauere Ver mögenSangaden erzwungen werden und Jeder seinen gerechten Antheil an den Kosten der Stadtverwaltung bezahlt; alle Ländereien innerhalb der Stadtzren zen sollen besteuert werden, doch soll das Heim und die HauSeinrichtung rmer Wittwen steuerfrei sein. 6. Wir sind nicht für das Uebertragen stättischer Privilegien an Staatsbeamte und stnd der Anficht, daß die Polizeiver waltung eine der Funktionen der Sladt und nicht des Staates ist. 6. Besondere Privilegien sür die Benützung öffentlicher Straßen sollen nicht an Prioatcorporationen vcrgeben werden, und wir hallen es sür besonders unmo ralisch und den Rechten des Volkes ge sährlich, solche Privilegien im Voraus zu SpekulationSzwecken mit Beschlag zu be legen, und alle sür solche Zwecke existirende Contrakte zwischen der Sladt und Cerpo rationen oder Vcrsonen. wie z. B. der in Bezug aus das unterirdische Legen elekirischer Dräthe sollen widerrufen werden. 7. Gesundheitsvorschriften und Gesetze zur Anbringung von fire cscapes an öffentlichen Gebäuden sollten steif i durchgefühlt und auf Gebäude ausgedehnt werden, in welchen Arbeiter beschäftigt stnd. 8. DaS Besprengen der Straßen, die Fortschaffung von Abfällen und Asche soll durch die Sladt geschehen. 9. W r verlangen die Durchführung des Achtstundengesetzes für die Angestellten der Stadt. 10. Wir befürworten die Ueberbrückung der Eisenbahngeleise an Virginia Avenue in der Weise, daß dieselben an einem Punkte zusammengefübrt werden und daß die Eisenbahngesellschasten den auf sie fallenden Theil der Kosten bezahlen. 11. Zum Schluffe betonen wir, daß das Recht des Volkes seinen Willen am Slimmkasten auszudrücken, mit dir gröten Sorgfalt gewahrt werden soöte, dieses Recht ist eines der heiligsten Privi legien eines freien Bürgers, ein Recht für da? Nationen gekämpft und Patrioten ihr Blut verqoffen haben. Die Sprache hat nicht Worte genug, um Versuche zu verdammen, dieses Recht durch Betrug und Schwindel zu verkümmern. Wir be. trachten solche Versuche, sowie das Kau. fen von Stimmen als ein proßeS Ver brechen an dem Volke, welches promp teste und schärfste Bestrafung verdient.
ilÄi M' MJO. ml t . t .- ...:.,. nß
Points fl-S"!U! kMMM.slllZMMi HR. I -- 1 ' 1 1 E "E nist, Kiagara Falls, Toronto, r tf tZ Jf m Lima, Fiqua, Sldnej, Troj, NORTHERN OIITO. CHAS. II. ROCKWELL, Cen'I Pass r and Ticket Agent. J.S.FarrellKGo DampsheZzungs'Contraktoren. ?luml)0rs Ga&filters No. 84 Nord Illinois Straße. 2;.sährige Erfahrung! Prompte und billige Dedieuuug ! fO Die, Firma emrfiehlt sich ,r nfertignng aller Plumderarbeiten und versxricht dieselb den s gut und dzuerhist all den Sksundhtttoorschriftn entsprechend, anzufertlgen. fflt die Saison 1857. A. Gaylor, Ossilk Nora"W Str. tXT Telldbsu 949. Henry Klausrnann's WchVSwSVmeäUep S5o. 263 und 207 Nord Nclv Jcrscy Str. Tische, Stühle u. Stande werden auf BesteLung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Nohrgeflechte für Stühle. Billige Vreise, Prompte Bedienung. CWW -df.tgOISVIllE HCWAlBAMYt XH1CA60 fit Die kürzeste und direkteste Link von JNTTANAJPOTX na$ Frankfort, Delphi, Monticello, Michiga Cirv, Chicago, und alle Orten un nördlichen Judiaua, Nicht flau, nördlichen Alliuoi, Wisconsin, Iowa, Mwuessia, Nebrat'a, Kausal, Nev Mexico? Dakcta, Nevada, Calirads, Ealiforuie nud Orezou. 2 direkte Züqe täglich 2 von Inttsuapolis uach Hicago; ebenso nach Michigau City. Slegantc Pullmann Schlaf vaggonö auf den Nachtiüg Eepäckmarken biö au'S Reiseziel ertheilt. Äettt ah hat grLßer , vmlichktt tUt bill'.ger Rat all wir. Sklet, und Equtptrung nicht ß übertreffen. Stahl-Selet. , Ktller Platfor nd Stsßklffen. Luftbremsen und a.1 odernen 3tn riätunacn, uttübettrtffUäc Qortbei'f fux ntlöran ten, fcanb undTourlftev.Billete nav kgenb ttica Orte, der von anderen ahnen deruhl ixd. Wenn an nördlich, südlich östlich t ,lich im reifen wünscht, kauf man nicht da nA)tgi i0i2t. e s man unsere PrtlZ u. , gelezen, Wgn Näherem wende an sich a X. X. XSaldwin, Dtnrtkt Pafsagiel Taertt,. flo. 21 SZld Illinois Straße, Indianer, , Ind. ?odn b. Sttso. t3. es. Ocidc. Vra!vrualtr. tnirol PTfiagiir !. t. 4 Mc. Mir stSm, Skr eLtzl !e VANDALIA LINE ! tsr Warum? -ca Weil sie die kürzeste und defte Linie öder 9t. XotxI, ÄUhsotutI, Kart easi lorre,, Nebraska, Xox:usf, Arlcnneas, Ooloraclo, Now Mexico, Deoota und California ist. Da Sahudett ist do Ctetn und die Schi, nen find ans Stahl. Die Wage haben die nenefte Verbessernngea. Jeder Zug het Schlafwagen. Passagiere, eb fit nun VUlete nßn Klaffe oder Smigränten-Lillete haben , werden durch unsere Passagierzöge erster laf, befördert. Ob Sie nnn ein Villet a ernößiztea vrel. sen, ein GxenrsisnSbillet oder irgend eme Sorte Tisenbahnbilltt wollen, kontn: Sie, ode. schreiben ie a IX. TL. Dorlnfj, lsstftent General yassagtrgent. ordoftL, amgisa und Iltnoil StrInd'xll e. 0 III, Zen'l Snpt. St.LontS,Ns. ft.t.Soi. Va?..gr St. L,is
U
T3
S3
