Indiana Tribüne, Volume 11, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1887 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint Figlich Sd S snstsgs.
ffftfitSgllQi .XrtJane- Kftet durch bin Xtltna utl ach, lit Sonntag .rtbt b f entl pc Ooch. eid iusa tb t. 01 Vt tuzisch: tu BsmiStiallsufi 3 x Soji. OfiZet 120 O. MarvlaudS?. Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1337. Professionelle Spieler. Wie thöricht die Leute sind, welche sich mit professionellen Gamblern" in ein Spiel um Geld einlasien, erhellt u. A. aus folgendem Beispiel : Ein Milizoberst in einem Landstädtchen hatte eine Erfindung gemacht, über die er nicht roenig entzückt war. Dieselbe bestand aus einem sehr fein ausgeklügelt ten Verfahren, roie man beim Kartenspiel fortwährend gewinnen könne. Zahlreiche Versuche, die er mit seiner Erfindung in dem Kreise seiner Bekannten und Freunde anstellte, überzeugten ihn mehr denn je, daß er diesmal das Nichtige ge? troffen und ein folgenschweres Problem" gelöst habe. Er wollte dasselbe nur noch mit professionellen Spielern erproben und kam zu diesem Zwecke nach New Jork, wo er einen roelterfahrenen Freund bat, ihn mit einem richtigen .Gambler" bekannt zu machen. Der Freund that ihm den Gefallen und brachte ihn in ein Hotel, wo ein von der Angelegenheit bereits vorher unter richteter Spieler seiner wartete. Der Mann sah ruhig und anständig aus, als ob er zu den besten Bürgern der Stadt zähle und kein Wässerchen trüben könne. Nachdem die Herren eine Weile mit einander geplaudert und sich über die Arrangements des Spieles u. s. m. geeinigt hatten, holte der Gambler eine kleine Ledertasche herbei, entnahm derselben einen Apparat zum Faro-Spiel, stellte denselden auf den Tisch und brachte dann mehrere neue Packete Spielkarten herbei, deren Siegel noch nicht gebrochen waren. Die Vorbereitungen waren getroffen. Der Spieler ließ seine schlanken Finger über den Faro-Apparat gleiten und sagte dann: Glauben Sie vielleicht, daß Herrmann, Goldberg oder Keller mit Karten umzugehen wußten? Ich kann Jhnen versichern, sie waren in dieser Beziehung nur gan; erbärmliche Stümper. Bitte, wählen Sie ein Packet Karten und mischen sie dasselbe ordentlich durch!" Seinem Verlangen wurde Folge geleistet. Jetzt," sagte er, nennen Sie mir ir(jenb eine Karte, und sie werden dieselbe im Augenblick zwischen meinen Beinen und dem Stuhl finden." Jede beliebige von den 52 Karten?" lautete die Frage. Ja," antwortete der Spieler. Ich wünsche Herzen-Acht." Der Gambler mische die Karten zweimal und ersuchte dann seine Gäste, auf seinen Stuhl zu sehen. Nichtig, da war die Herzen:Acht auf dem tuhl, und der Spieler hatte sie mit einem seiner Beine bedeckt. Nach dieser ersten Probe fuhr der Spieler fort, den Gästen wahrhaft verblüffende Proben seiner Kunstfertigkeit zu zeigen. Die Karten schienen ihm mit unbedingtem Gehorsam zu gehorchen. Wenn er wollte, lagen nach ein- bis zweimaligem Mischen alle vier Asse oder alle vier Könige oben aus dem Spiel, 'trotzdem die Karten vorher von den Fremden sehr sorgfältig gemischt und von dem Spieler nur für einen Augenblick in die Hand genommen worden waren. Dann nahm er ein neues Spiel Karten und fragte seine Gäste, welche Karten er ihnen in die Hand geben solle. Sie nannten der Reihe nach die von ihnen ges wünschte Hand", und der Spieler vertheilte die Karten anscheinend auf die allereinfachste Weise,, trotzalledem aber erhielt Jeder, was er hatte haben wollen. Die Geschwindigkeit, mit welcher er die Karten zu manipuliren verstand, war so aroß, daß kein Mensch den Bewegungen seiner'Hande zu folgen vermochte. Man ewann nur den Eindruck, als ob der Mann die Karten auf ruhige, geschäftö-. mäßige Weise vertheile. Der Milizoberst sah sein berühmtes System Stück für Stück in Trümmer fallen. Fünf Minuten hielt er aus, dann konnte er sich nicht mehr beherrschen. Er schlug mit seiner Faust auf den Tisch: Von heute an rühre ich keine Karte mehr an," sagte er, und ging ohne Abschied von bannen. in Paradies für Jäger. Ein wahres Paradies für Jäger sind die Counties Klamath in Oregon und Modoc in Ealifornicn. Sie grenzen dicht an einander und bestehen aus einem gebirgigen, spärlich bewaldeten Terrain, in welchem sich neben dem LostNiver auch die Seen Klamath, Elear und Tule befinden. Die Gegend wimmelt förmlich von Wild aller Art. Da giebt es Bären, Blber, Dachse, Waschbaren, Wudsahen, Seetaucher, Pekane, Füchse, Luchse, Beralöwen, Marder, Minks, Moschusratten, Ottern, Stinkkatzen, Schwäne, Wölfe und noch viele andere wilde Thiere, von den wilden Gänsen und Enten abgesehen. Nur selten verirrt sich ein professioneller Jägerin diese einsame Gegend. Es sind hauptsächlich die Eowboys aus den Ranches in der Nachbarschaft, welche hier ihre freie Zeit der Jagd und dem Fallenstellen widmen. Besonders zahlreich trifft man dort die Ottern. Es ist eine bekannte Thatsache, daß der untere Kamath-See, welcher sich von Oregon bis tief hinein nack Ealifornien erstreckt, mit jedem Jahr seichter wird.'. Früher oder später wird er wahrscheinlich ganz austrocknen. Vielleicht ahnen die Ottern, die bisher in ihm ansäßig waren, ihr zukünstiges Schicksal, denn sie verlassen den See und andern überland nach dem Tule-See hinüber. Noch vor einigen Wochen yelang eS einigen Cowbovs, eine lebendige Otter in einer Entfernung von minde-
stens einer Meile vom Wasser zu sangen. Bären gibt es gleichfalls in der Gcgend die schwere Menge. Wenn im Herbst die wilden .Pflaumenbäume mit ihren dunkelrothen Früchten schwer beladen sind, pflegen sich die Bären in Schaaren einzufinden, um sich an dieser ihrer Lieblingsfrucht zu laben. Nebenbei richten sie unter den Hecrden der Viehzüchter große Vcrhcenlngen an. Besonders haden sie es auf Maulesel abgesehen, deren Fleisch ihnen besser zu schmecken scheint, als jedes andere. Die Bären sind zu einem derartigen .Gemeinschaden gewor den, daß die Eigenthümer der großen Ranches Dorris, Fairchild, Douten und Boise für jeden erlegten Bären eine Prämie von $12 und für jeden erlegten Panthcr eine solche von $20 osfcrircn. Für erlegte Lnchse, die hauptsächlich Kälber anfallen, beträgt die Prämie nur H3 $4. Da außerdem noch die Fälle dieser Thiere einen nicht unbedeutenden Marktwerth repräsentiren, wenn sie nicht gar zu arg zerfetzt sind, so ist es immerhin em lohnendes, wenn auch nicht immer gefahrloses Geschäft, sich in jener Gegend der Jagd zu widmen. Die Eomboys verdienen sich auf diese Weise manchen schonen Dollar, der ihnen bei ihrem kärglichen Lohne auf der Nanch sehr zu statten kommt. Der Panther ist allerdings sehr kühn und stark, trotzdem aber ist die Jagd auf ihn eine verhängnißmäßig leichte. Er pflegt uämlich sich vor den herannahenden Hunden auf irgend einen nahen Baum zu flüchten und geberdet sich oben wie toll vor Wutb, ohne daß es ihm jedoch einfallen würoe, sich von dem Baum herunterzuwagen. Auf diese Weise ist es für den Jäger leicht, ihm nach oben eine tLdtliche Kugel in den Leib jy schicken GewohnheikSverdrechcn.
Der Bearbeitung der deutschen Strafrechtöpflege im Jahre 1835 zuiolge, votU che vor Kurzem seitens des Kaiserlichen Statistischen Amtes veröffentlicht wurde, ist die Eriminalität in den deutschen Großstädten, d. h. Städten mit einer Bevölkerung von mehr denn 100,000 Einwohnern, eine wesentlich stärkere und auch anders beschaffene, als im übrigen Lande. Auf 100,000 Einwohner kommcn in den Städten 1393, lm übrigen Lande 1003 verurtheilte Personen, hinaegen 2324 und 1240 strafbare Handlungen, bezüglich welcher eine Verurtheilung erging. Aus der Verglelchung zwischen beiden Zahlengruppen ergibt sich. daß die Energie des VerbrecherthumS in den Großstädten eine wesentlich bedeutendere ist, als in dem übrigen Theile des Staates. Der Verbrecher in den Großstadtcn beacht durchschnittlich 1,7 strafbare Handlungen, der Verbrecher in dem übrigen Lande nur 1,2, in den Großstädten wird demnach die Gesellschaft mehr und mehr von einem g ew er b sund gewohnheitsmäßigen Verbrechertum angegriffen, dessen Ge fährlichkeit mcht zuletzt m scmem gewohnheitsmäßigem Charakter liegt, in den kleineren Städten und aus dem flachen Lande hingegen durch Verbrecher, welche ihre That nur gelegentlich ausführen. Wir haben hier das Moment, welches mit am besten die relativ große Eriminalität in den Großstädten erklärt. Der Kampf, welchen die Sicherheitsbehörden in den Großstädten gegen das Verbrecherthum führen, ist gerade deshalb ein so schmieriger, weil sie eS mit Menschen zu thun haben, die das Verbrechen bcrufsund gewerbsmäßig betreiben, die deshalb in allen Schleich- und Schlupfmegcn erfahren sind und auch vor der schwersten Verletzung nicht zurückschrecken, wenn eS gilt, ihren Zweck zu erreichen. Die Statistik zeigt, daß die Verbrechen gegen die Sittlichkeit, welche in unsern Tagen leider so sehr in der Vermehrung begriffen sind, in den Großstädten nur von einer sehr kleinen Zahl von Personen begangen werden, daß aber auf jede derselben eine Mehrheit strafbarer Handlungen dieser Art fällt, welche es erklärlich macht, wenn schließlich das Budget der großstädtischen Eriminalität mit den Nichtswürdigkeiten dieser Gattung schwer belastet ist. So kommen beispielsweise in den Großstädten auf einen wegen eines gegen Kinder began? genen Altentates Verurtheilten nicht weNiger, als 2,8 strafbare Handlungen. Der gewohnheitsmäßige Charakter zeigt sich bei andern Verbrechen noch stärker, er tritt bei dem Diebstahl und anderen Verletzungen des Eigenthums in intensivstem Maße hervor und auf ihn ist hinzuweisen, wenn man auf die erschreckenden Zahlen aufmerksam macht, die das rückfällige Verbrechertum in den Großstädten aufweist. . Ein großer Theil der deutschen Presse schlägt nun Strafverschärfungen gegen die Gewohnheitsverbrecher vor, obwohl in Deutschland der rückfällige Gesetzesübertreter ohnehin schon schwerer bestraft wird, als Derjenige, der zum ersten Male gefrevelt hat. Wenn aber Jemand nach Verbüßung einer zweijährigen ! - i r r . .i l t . 1 . i 7n ' HUHlyaus-lrase erst recyr veryarrer ijr, läßt sich dann annehmen, daß eine vierjährige Haft ihn bessein werde? Czechischer Fanatismus. In Budweis hat eine Nachwahl für den böhmischen Landtag stattgefunden, bei welcher die heftige Erbitterung zmischen Ezechen und Teutschen starker als es vorher indem ganzen Wahlkampfe geschehen, sich Luft machte. Die Ezechen, die übrigens nach zweitägigem heißen Nlngen unterlegen sind, hatten ihren ganzen Heerbann aufgeboten, um die Teutschen zu werfen. Der Wahlakt begann am 15. um 6 Uhr Morgens. Aber lange vorher hatte eine Schaar czechischer Agitatoren vor dem Wahllokale Aufstellung genommen und an diese Gruppe schlössen sich Hunderte czechischer Gesellen. Arbeiter, Kinder und Weiber an, so daß das Wahllokal wie im Belagerungsustand war. Als die ersten deutschen Wähler ankamen, mußten sie sich durch diesen schimpfenden und stoßenden Haufen von Menschen drängen, um an das Ziel zu gelangen. Sie kamen in Gefahr, erdrückt zu werden, und waren starken Beschimpfungen ausgesetzt. Dies schreckte viele deutsche Wähler ab und so kam es, daß bis Mittags nur iünfkvndert Stimmen, lumeist noch von
Ezcchischen, abgegeben waren.' Die Menge wuchs auf der Straße immer mehr an und die Anordnungen der Polizci wurden völlig mißachtet. Neun czechische Agitatoren, die der Polizei energischen Widerstand geleistet hatten, wurden endlich ergriffen und in Haft abge führt. Der czechische Eandidat Dn Zatka verwendete sich bei dem Bezirkshauptmann Paris zu Gunsten der Verhafteten, aber dieselben wurden nicht freigelassen. Die Wahlcommission beschloß, da Abends um 5 Uhr eine sehr große Zahl von Wählern noch vor dem Wahllokale vcrsammelt war, die Fortsetzung des Wahlaktes für den andern Tag. Indessen waren noch vier czechische Agitatoren verkästet worden. Diese Verhaftungen und die Energie der Behörde haben schlimmere Ausschreitungen verhindert. Während des Wahlaktes mußte ein czechischer Kam; nierrath wegen ungehörigen Benehmens auf persönliche Anordnung des Bezirkshauptmannes aus demWahllokal von der Gendarmerie entfernt werden. Schaaren czechischer Agitatoren zogen johlend an den Fenstern der Wohnung des Beznkshaupimannes vorüber gegen das verschlossene Wahlgebäude. Man rief in die Menge: Wehret Euch!" Die ganze Sicherheitsivache war mit der Säuberung des Platzes vollauf beschäftigt. Arretirungen wurden vorgenommen. Wenn es nicht zu blutigen Auftritten gekommen ist, so war dies nicht das Verdienst der Ezechen, die am liebsten gleich mit Knüttcln dreingeschlagen hätten. Man kann sich hiernach emen Begriff von der Lage unserer Landsleute inmitten des sie umdrängenden czechischen Fanatismus machen. Und dabei predigt der Hauptführer der Ezechen, Dr. Nieger, jetzt Versöh nung.
v V Z Z Perlen bedeuten Thränen." sagt ein altes Sprichwort, und die Thränen vergleichen wir mit Perlen ; es scheint wirklich ein Zusammenhang Zwischen beiden zu sein, und doch dienen die Perlen zum Schmuck und zur Freude seit langer Zeit. Die antike Sage ließ sie aus Licht und Thau entstehen und weihte sie der Liebesaöttin. Ein Perlenhalsband war das Zeichen, das Symbol des ehelichen Bundes, und die Römer schätzten die Perlen so hoch, daß sie dieselben unter die unbewegliche Habe zählten, damit sie in Erbschastsfällen der Familie verblieben, nicht verschleudert werden konnten. Seroilla, die Mutter des Brutus, erhielt eine Perle geschenkt, die 1,200,000 Gulden werth war. Im Triumphzuge des Pompejus glänzten 32 Perlenkronen, und Alerander Seoerus verbot seiner Gemahlin das öffentliche Tragen zweier Niesenperlen, um nicht den Neid der Römerinnen zu erregen. Klecpatra besaß zwei Perlen, von denen sie die eine bekanntlich auflöste, um die Wette zu gewinnen, daß sie mit einem Schluck den Werth einer Million trinken könne, die andere wurde in zwei Theile gespalten und damit die Ohren der Vcnuöstatue im Pantheon zu Rom geschmückt. Im Tempel zu Mekka befinden sich zwei Perlen, die eine Äraberin Namens Maria dorthin geschenkt hat und die sprichwörtlich geworden sind' Nicht um die Perlen der Maria zu Mekka, " sagt der Araber, wenn wir sagen : Nicht um alles Gold der Welt." Die größte Perlein Europa ziert die spanische Krone; sie wiegt 126 Karat und wurde 1620 von Franz GogibuS aus Ostindien mitgebracht. In Spanien wird überHaupt ein großer Aufwand mit Perlen getrieben, namentlich in den Kirchen. So besitzt die Madonna in der Kirche zu Guadeloupe ein Gewand, das ganz aus Perlen besteht, wahrend die Stickereien daran aus Smaragden und Nubincn hergestellt sind. Wenig bekannt ist, daß Perlen sehr vergänglich sind und selten länger als ein Jahrhundert dauern, namentlich verschwindet der Glanz, und sie werden dann . leicht zerbrechlich. Als man die Gräber der Peterskirche in Nom öfsncte, fand man auch die einbalsamirten und reich geschmückten Leichen zweier junger Mädchen. Alle in der Gruft besindlichen Kleinodien wurden ohne Schaden an's Tageslicht befördert, nur die Perlen zersielen bei der leisesten Berührung in Stücke. In einem französischen Memoirenmerk behauptet indessen die Marquise Ercqui, in der Familie der Egmont habe man einen kostbaren Perlenschmuck mehrere Jahrhunderte dadurch conservirt, daß man ein Stückchen Eschenwurzel in den Kasten legte, in dem sie aufbewahrt wurden. Diesen Schmuck hatte der oerühmte Egmont im 16. Jahrhundert der Republik Venedig verpfändet, um Gelder zum Kriege gegen Alba zu erhalten.' Später löjte ihn die Familie wieder ein, und als ihn zwei Jahrhunderte später die schöne Gräsin Septimanie Egmont, eine Tochter des Hauses Richelieu, bei einem Hofseste in Versailles zu einem schwarzen, goldgestickten Gnos deTours-Kleid trug, da hatten in Folge des erwähnten Mittels nur zwei Perlen ihren Glanz verloren. Bei fürstlichen Hochzcitsgeschenken spielt das Perlenhalsband noch immer eine große Rolle und ohne dasselbe tritt selten eine fürstliche Braut an den Altar. Perlen bezeichneten auch ehedem den Rang der Edelleute, so trug der Graf neun, der Freiherr sieben Perlen an der Kröne, wie man es heute noch in adeltgen Wappen steht. Der milde Glanz der Perlen hat nicht die funkelr.de Schönheit der Diamanten, aber trotz alledem wird die Perle dem Brillanten immerdar ebenbürtig ur Seite stehen, und eS ist nicht zu befürchten, daß sie je in der Gunst der Menschen, namentlich der Frauen, sinken werde. Hoch auf Stelzen. Man hat bereits von außerordentlichen Reisen im Lustballon, auf dem Velocipede und in Papierböten gehört: James Macgregor aber ist wahrscheinlich der Erste, dem es eingefallen ist, einen langen Weg aus Stelzen zurückzulegen. Auf diesem wema verlockenden ..Geführt" hat er soe ben die ganze Strecke durchschnitten, die London von Dundee inSchottland trennt. Seine Reise dauerte 28 Tage. Oft war er von einer vielknöpsigen Menge umschwärmt, verhöhnte und verspottete. Nach kurzer Rast verließ James Macgregor Dundce wieder, um, gleichfalls auf Stelzen, nach London heimzukehren.
Vom Znksnde. In Dakota ist fechs Meilen nördlich von Euster Eity neuerdings ein Berg entdeckt worden, welcher reich au Zinner; fein soll. Euster Eity liegt be? kanntlich am Fuße der Black Hills, i welchen Zinn häusig vorkommt. Die Hopfenernte ist im mittleren und südlichen Theile des Staates New Vork unter den günstigsten Bedingunaen eingebracht worden. Die Ernte hat sowohl in Bezug auf Quantität wie auf Qualität alle Erwartungen über-
troffen. Der Ertrag wird auf 60,000 Ballen, die Hälfte der Ernte von 1883, mdetten mehr, als der letztiahnge iSr trag, geschätzt. Säue, welche noch spät in der Saison geferkelt haben, können leicht dazu gebracht werden, daß sie sich von ihrer Brüt entwöhnen. Man rann.fie alsdann noch mästen, so daß t zu Weihnachten geschlachtet werden können. Es ist nutzlos, sie um diese Zeit noch als Zuchtsäue zu verwenden, da sie doch vor dem nächsten Fruhzahr keine Ferkel mehr werfen würden, und es wäre unnütz, sie den ganzen Winter über zu- füttern. Nur diejenigen Säue sollte man zur Zucht behalten, welche stch als gute Zuchtthlere ganz besonders ausgezeichnet haben. Ein schrecklichesUnalückbeim Dreschen wird aus dem Township Hamilton m Ontano berichtet. Der 23,ahrlge H. F. Newton bestieg die Maschine, nachdem die Tazesarbeitet vollendet war, um die zerstreuten Getreldekorner in den Futterkasten zu kehren, Er that dcbci einen Fehltritt, geriet!) in den Eulinder, dessen eiserneZähne ihm ein Bein vom Fuße bis zur Huste entjetzllch zerfleischten und stückweise abrissen. Die Maschine wurde sofort zum Stillstand gebracht und der Verunglückte in das Vauernhaus getragen. Aerzte wurden alsbald von Eobourg geholt, der unglückliche Jüngling starb jedoch nock an demselben Abend nach Erduldung fürchterlicher Qualen. Auf eine ganz raffinirte Weise wurde der drei Meilen von Vatavia, N. V- ansäßige 60 Jahre alte Farmer Edward Eopeland von drei Bauernsangcrn um H3000 beschwindelt. Dieselben ließen ihn beim Kartenspiel $5 gewinnen und redeten ihm vor, daß er durch eine Einlage bei einer Gesellschaft noch dreitausend Dollars gewinnen tonne. Dies leuchtete dem Alten ein. Er ging nach Batavia und borgte sich dort S3000, die er bei seiner Nachhausekunft einem der Schwindler überreichte. Derselbe sprang mit dem Gelde schnell m sein Gefährt und fuhr davon, während seine zwei Spießgesellen gleichfalls das Weite suchten. 'Die der That Verdächtlgen wurden rn Roaport verhaftet. Die große Lick's che Stern-. warte auf Mount Hamilton in Ealifornien geht ihrer Vollendung entgegen, wird aber schmerlich vor Ende des Jahres dem Gebrauch übergeben werden können. Die größte photographische Linse, welche mit dem Rlescnteleskop benutzt werden soll, befindet sich jetzt auf dem Wege von Paris nach Cambridgeport in Massachusetts. Diese Linse soll die Stelle jenes Glases einnehmen, das unglücklicher Weise in der Clark' schen Fabrik zerbro chen worden t. Das Glas wäre schon in Amerika, wenn nicht Fiel, der berühmte variscr Fabrikant astronomischer Jnstrumente, der mit der Anfertigung der Linse betraut war, gestorben wäre, ehe er das Glas vollendet hatte. Nach dem Tode von Fiel übernahm fein Gcfchaftstbellhaber Manttos die Vollendung oeö Werkes. Die Curatoren sind ein wenig um das Resultat der Arbeit besorgt. Die Linse soll in der Clark'schen Fabrik geprüst werden. Aus Columbus in Ohie wird berichtet: Eine eigenartige Krankheit ist zu Ada in Öhio aufgetaucht. James Lesley, ein Farmer, nahm vor einem halben Jahre wahr, daß sich aus seiner Wange ein kleines Geschwür bilbete. Dasselbe wurde trotz sofortiger ärztlicher Behandlung schlimmer und schlimmer, und vor einigen Wochen nahm es eine bösartige Form an und begann die Nasenknochen wegzufressen. Localärzte bezeichneten das'Leidcn als Drüsenkrankheit (Rotz), welche LeSley sich bei einem Pserde geholt, und bemerkten ferner, dieselbe sei sehr ansteckender Natur und werde unzweifelhaft seinen Tod herbeiführen. Die Folge dieses ärztlichen Ausspruches war, daß Leslcu vollständig gemieden und sogar von seinen nächsten Angehörigen verlassen wurde. Kein Aussätziger in alten Zeiten war so scharf in Acht und Bann gethan. Die Nachbarn sürchten eine Ansteckung so sehr, daß Lesley sein Besitzthum nicht verkaufen kann, obwohl er es für den halben Preis ablassen will. LeSley hat sich nun an die Gesundheitsbehörde gewandt, in der Hofsnung, ein Gutachten zu erwirken, welches die Furcht seiner Nachbarn alS unbegründet bezeichnet. Das Städtchen Aberdeen in Mississippi befand sich vor einigen Tagen in einem Zustande hochgradiger Ausregung. Ein kupferfarbiger Mulatte Namens Adam Grcen, der zwar in Aberdeen geboren, aber in Maine erzogen war und dort im letzten Jahre in einem College graduirt hatte, wollte gern den Leuten zeigen, was eine Harke ist und schrieb für eine in Fairneld in Maine.crscheinende Zeitung eine Correspondcnz, in welcher er das südliche Volk als Räuber und Diebe, faul und arbeitsscheu, schilderte. Unter andern Dingen behauptete er, die weißen Frau des Südens seien die faulsten, nichtsnutzigsten Geschöpfe unter der Sonne. Der Artikel wurde in Aberdeen bekannt und es entstand über den Vcrüber desselben eine solche Entrüstung, daß es nur mit Mühe gelang, ihn vor dem Galgen zu retten. Dagegen sprach Abends ein Vigilanz-Comite bei Green vor und theilte ihm mit, er würde unfehlbar gehängt werden, wenn er die Stadt und das Countn nicht in 24 Stunden verlasse. Er ließ sich dies nicht'zweimal sagen und reiste auf der Stelle ab. Auch die Neger Vollen ihm an den Kragen gehen, weil er sie in dem betreffenden Artikel gleichfalls w r c , , , oeittolgr yane. Der BundeS-Commiffärfür Erziehungsmefen hat einer Meldung aus Washington zusolge seinen Jahresbericht vollendet. Derselbe berichtet im Wesentlicben. daß.daS Schulwesen in den Ver.
Staaten in dem mit dem 30. Juni 1887 abgelaufenen Rechnungsjahre erfreuliche Fortschritte gemacht habe. Es seien al!.'rdings in einzelnen Fällen Rückschritte zu verzeichnen, aber diese werden durch die in anderen Fällen erzielten Fortschritte mehr als übcrtrosfen. Eine längere Abhandlung ist dem Schulwesen in Alaska gewidmet. In jenem Territorium bestehen 15 Regierungsschulen, die durchschnittlich von je 250 Schülern besucht werden. Da die gesammte schuljährige Jugend in Alaska sich auf unge-, fähr 5,500 Köpfe beziffert, so empfiehlt
der Eommljsar, daß noch 23 Schulen auf Regierungskosten errichtet werden. Etwa 200 schuljährige Kinder haben gar keine Gelegenheit zum Schulbesuch. Den bestehenden Schulen in Alaska stellt der Commissär ein sehr gutes Zeugniß aus. Auf seine Anregung ist eine territoriale Schulbehörde eingesetzt worden, bestebcnd aus dem Gouverneur, dem Bundesrichter und dem Vundesagenten für Schulwesen. Der Commissär verlangt S50,000 für die Errichtung von schulen m Alaska. - Vom Auslande. Unter den Eingeborenen be3 südlichen Celebes, der großen Sun dainsel im indischen Archipel, herrschen noch kaum untersuchte,ebenso plötzlich als unvorhergesehen auftretende Anfälle von Tollwuth, welche eine gewisse Aehnlichkeit mit dem englischen nrnning-a-much" auch dem Wortklange des Ausdrucks nach haben, dort nämlich unter den Namen Amok" bekannt sind und gewohnlich aus Eifersucht entspringen. Wird einer dieser eingeborenen Vugisen durch eine häusliche Scene oder sonstiges Ungemach in höherem Grade geärgert, so packt ihn augenblicklich das Amoksieber. Die dabei abspielenden Auftritte sollen nach übereinstimnienden Berichten der holländischen und englischen Fors chungsreiscnden grausiger und entsetzensvoller Art sein, oft aber auch eines außerordentlich tragikomischen Anstriches nicht entbebren. Mit Dolchen in den Jacken, sind diese Vugis nach der Behauptung eines Augenzeugen, der selbst mit ihnen in fatale Berührung-kam, schon unter den glücklichsten Umständen höchst ungemüthliche Kerle; sind sie aber Amok" so tödten oder verwunden sie vielleicht zwanzig bis dreißig Menschen, bevor man sie festnimmt und entwaffnet und unschädlich macht oder gar kurzer Hand iVs Jenseits befördert. i'Wehe den Unglücklichen, in deren Gesellschaft einem Bugis die Raserei in den Kopf kommt! Ob Freund oder Feind, Mann oder Weib, Alt oder Jiwg solchem wahnsinnigen Wilden begegnet, gilt ihm gleichviel; er macht einen wuthenden Anariff, ohne die geringste Anreizung und ohne zu untcrscheiden, wer ihm in den Weg kommt. In Macassar, dem niederländischen FreiHasen ; der imKammoug Barn" , Kampoug Malaju" und Kampoug Bugis", das heißt in das neue, das Malayenund das Bugisdorf eingetheilt ist, sind die Poliei-Soldaten, wie auch in andern großen Städten, mit einer langen, zweizackigen Gabel aus Bambusrohr bewaffnet, die sie, sobald sie einen Amok"Bugis erblicken, demselben an die Kehle seizen, und ihn so lange darin festhalten, bis er sicher ergriffen und gefesselt ist. Tragikomisch aber wird ein derartiger Auftritt, wenn der verrückte Wilde beim Halse an einer Mauer oder an einen Baum festgegabelt wird, nnd sich vergebens bemüht, seinen Kopf aus der kneipzangigen Umschlingung zu befreien, oder wenn er gar von einem, im Gebrauche dieser harmlosen und doch so wirksamen Vertheidigungsgabel besonders erfahrenen Polizisten schmählich durch die Straßen getrieben wird, zum Grausen wie zum Gaudium einer lärmenden Gafferjchaar. Der Malave trägt dieser bugischen Eigenart Rechnung, indem er fast nie ohne seinen Mandau im Gürtel wie der Chinese nie ohne seinen Revolver das Vugiesenviertcl aufsucht. I n den kleinen thüringischenFürstcnthümcrn klagt man über den fortschreitenden Schnapsgenuß. AuS dem Berichte des Aufsichtsbeamten derGewerbebetriebe im Fürstenthum Schwarz-burg-Rudolfstadt geht hervor, daß es dort vielfach Brauch ist, den Lutschbeutel der Säuglinge unmittelbar vorder VerWendung in Schnaps zu tauchen, um das Kind zu beruhigen resp, es zu betäuben. Dabei dürse man sich nicht wundern, wenn dann der Vranntweingenuß zur Gewohnheit werde. Daß solche Zustände verderblich sind, ist selbstverständlich, daß sie bedauerlich sind, dürste von Niemanden bestritten werden, aber die so naheliegende Ursache wird übersehen. Die Frauenarbeit ist gerade in jenen Gegenden ungemein ausgebreitet und auch die der jugendlichen Mädchen. In der Cigarrenfabrikation, in der Zündhölzer-und Porzellanschleiferei sind es meist FrauenHände, welche die leichte Arbeit leisten, aber bei einer ungemein langen Arbeitszeit. Diese Arbeiten sind auch durchweg gesundheitsschädlich ; bei den ersten beiden ist dies längst bekannt, aber auch bei der letzteren bringt der Porzellanstaub bei langer Arbeit manche Krankheitserscheinunqen mit sich. Ferner ist die weibliche Arbeit gang und gäbe bei der Anfertigung von feineren Porzellangegenständen, Blumen u. dgl., von Perlcn und Glasfrüchten, d. h. beim Füllen, Färben und Aufziehen derselben, von Chokolade- und Zuckcrsachcn, von tt'v nen zu Baukästen, beim Aufnähen von Knöpfen, beim Poliren von Holzwaaren, beim Garniren von Filz- und Strohhüten. Fast die ganze Familie ist bei der Arbeit, um ein kümmerliches Leben fristen zu können, so daß es sehr erklärlich ist, wenn die Frau dem Säuglinge einen schnapsgetränkten Lutschbeutel zur Beruhigung giebt, damit er sie nicht von der Arbeit abhalte. Daß so von einer Kindererziehung nicht die Rede sein kann, da die Eltern selbst nach keiner Richtung hin eine Erziehung genossen haben, liegt auf der Hand. Äus dieser Mittheilung aber geht die Wahrheit des alten Satzes hervor, daß der übermäßige Schnapsj genuß im Allgemeinen nicht die Ursache, , sondern die Folge des herrschenden wirth f if . r j ichasttlHen uienoö iji. I Der Besuch des Grafen ' Kalnoky bei dem Fürsten Vismarck in ; Friedrichsruh wird begreiflicherweise als '. ein Ereigniß von Bedeutung aufgefaßt. Man erinnert daran, daß her diesmalige
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