Indiana Tribüne, Volume 11, Number 18, Indianapolis, Marion County, 6 October 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint YSg tiH und S ynt gS.
it tlIit .IrtSÜne lJUt durch Mb Xrlxl3 aeii $, i eonxiagl Zrttta ft CtxtS cQf . 01 lufsrnrau li Hall. V S3t!$t5t in KJ3ttIMia3lQPC ff Ml ?4t. efefi O. WsrvlsudSr. Indianapolis, Ind., 6. Oktober 1887. Gegen den Hungertod. (?s wird nicht mit Unrecht behauptet, daß nirgends sich das ..blasse Elend" in allen seinen Schrecken so sehr zeige, wie in den Großstädten, roo sich die größte Pracht und der größte Neichthum selbstgefällig spreizen. Auch in den amerikanischen EroLstädten geht es nicht besser zu, und besonders in New 5)ork gibt es Stätten der Armuth, roie man sie traurige! kaum inPariS oder London sindet. Indexen ist dafür gesorgt, daß in New Dort Niemand vor Hunger zu sterben braucht, außer er versteht eS so einzurichten, daß er dies thun kann, ohne von Jemand bemerkt zu roerden. Dies hält aber sehr schwer. In den TenementHäusern geht es nicht gut, weil die Atachbarn entweder mitleidig für den Hungernden selber sorgen oder der Polizei von dem Falle Anzeige erstatten, sodaß schnell Abhilfe erfolgt; wollte gar Jemand aus der Straße verhungern, dann würde er erst recht der Polizei in die Hände fallen. Heißt es einmal in den Zeitungen, hier oder da habe man Jemand gefunden, der am Hungertode gestorbcn sei, dann kann man in der Regel den Fall auf unmäßigen Genuß von Spiritussen zurückführen. In der Negel sind es arme, vor kurzer Zeit in's Land gekommene Einwanderer, welche den Leiden des Hungers in der reichen Stadt anheimfallen, wenn ihre kärglichen Geldmittel zu Ende gegangen sind, ohne daß es ihnen gelungen wäre, Beschästigung zu finden. Die Stadt selber thut für die Hilflosen .nchtö. Ist Jemand so weit, daß ihm der Hungertod in's Gesicht starrt, ohne daß er im Stande wäre, sich selber zu helfen, dann schickt sie ihn in's Arbeitshaus. Mit Almosengeben gibt sie sich nicht ab. Dagegen gibt e5 einen Verein Namens -"New York Association for Iniproving the Condition of thePoor" (Nero Iorker Verein zur Verbesserung der Laae der Armen), welcher in dem Gebäude No. 79 Vierte Aoenue seine Offtee hat und sich ausschließlich der Rettung nothleidender Mitmenschen widmet. Dieser Verein eristirt jetzt schon seit ungefähr 50 Jahren und wird von milden Beiträgen seiner Mitglieder unterhalten, die durchschnittlich jedes Jahr die Höhe on $25,000 erreichen. Von diesem Gelde werden 0 Procent ausschließlich im Intcresse der 'Nothleidenden verwendet, mit dem 40 Proccnt betragenden Nest werden die Kosten der Verwaltung gedeckt. Das Institut steht unter der Leitung eines bezahlten Superintendenten, dem mehrere Gehilfinnen und ein Eollector zur Seite stehen. Alle Angestellten erhalten ein festes Gehalt und betreiben ihr Geschäft berufsmäßig. Kommt von Privatpersonen oder von der Polizei die Nachricht, daß irgendwo in einem Hause ein Mensch sich am Verhungern befindet, dann begiebt sich s ofort eine der Gehilfinnen mit einem Korbe voll Lebensmitteln sowie mit. einigen Arzneien nachdem betretenden Hause und sorgt dafür, daß dem Nothleidenden augenblicklich Hilfe zuTheil wird. Ist auf diezc Weise das erste Bedürfniß gestillt, dann erst wird für das Weitere Sorge getragen. In der Regel sind die betrefsenden ?!othleidcnden obendrein krank und müssen in's Hospital geschafft werden, ist dies nicht der Fall, dann wird eine sorgfältige Untersnchung darüber eingeleitet, wer für den Nothleidenden die weitere Verantwortung zu übernehmen hat. Handelt es sich um frische Einwanderer, dann werden sie den Behörden des Eastle Garden zur weiteren Verpfleoung überliefert, ist der Nothlcidende in New 'Sork ansässig, dann schickt ihn die Stadt in das Arbeitshaus. Achnlich wird in allen anderen Fällen verfahren. Auch die Kirchengemeinden widmen sich vielfach der Noth der Armen, obgleich dies freilich in viel geringerem Maßstabe und auch mehr auf privatem Wege stattfindet. Das schlimmste LooS wartet der Armen, n?elche in das Arbeitshaus wandern müssen. Sehr selten gelingt eS ihnen, sich aus den Banden desselben zu befreien, wenn sie erst einmal einen Termin" in demselben zugebracht haben. Sie kehren immer wieder und sinken immer tiefer, bis diese Stätte ihre einzige Heimath auf Erden wird. Hauptsächlich verfallen Männer dem Schicksal, in das Arbeitshaus gebracht zu werden. Jede Frau kann leicht in der Stadt Beschäftigung als Dienstbote u. s. w. finden, falls sie nicht arbeitsscheu ist und sich mit einem geringen Lohne begnügen will. Es gibt auch verschämte Arme, die lieber Hunger leiden, ehe sie ihre Noth einem sremdcnMenschen klagen. Aeußerst selten jedoch geschieht e, daß sie es bis auf'S Aeußerste ankommen lassen. Sie ziehen es denn doch vor, von Andern Hilfe anzunehmen, ehe sie, einsam und verlassen, eines qualvollen Todes sterben. Freiwillige Feuerwehr. Am 18. Januar 1885 brach in der südlichen Staats-Jrrenanstalt von Jllinois ein Feuer aus, welches einen gro: ßen Schaden anrichtete und 20 Unglücklichen Irren das Leben kostete, weil die Vorrichtungen zum Löschen des Feuers in der Anstalt sich als ungenügend erwiesen. Die durch dieses Unglück ertheilte Lehre ist von den Leitern der östlichen StaatsIrrenanstalt in Kankakee wohl beherzigt worden, und diese Anstalt besitzt jetzt eine Prioat-Feuerwehr, wie maneine zwettt wohl kaum im ganzen Lande findet. Unter der Leitung des Dr. L. H. . , ? r mrf 1 Nkrin-, Trr neben 1 einen amklimen zuma ys f i LZ2 un k'u &ttüe tinei Z?euer-Marfchalls"
bekleibct, stehen 53 Angestellte der Anstatt, die sämmtlich aus freien Stücken sich bereit erklärt haben, der dortigen Feuerwehr beizutreten. Die Boys", sämmtlich kräftige Manner im Alter von 20 bis 30 Jahren, zeigen für die Angelegenheit großes Interesse und freuen sich ordentlich darauf, wenn einmal ein falscher Feueralarm ertönt, der ihnen Gelegenheit giebt, sich einmal tüchtig zu tummeln. Außerdem ist ein Lebensrettungs-Eorps arrangirt, welches aus sechs Männern und fünf
Wärterinnen bcitcht und die Verpflichtung übernommen hat, bei einem etwaigen Brande für die Verunglückten zu sorgen. Die Ausstattung der Feuerwehr besteht aus vier Schlauchwagen, 1200 Fuß Schlauch, einer chemischen Löschmaschine, einem Haken-und Leiterwagen, 57 FeuerHydranten und aus einem FeueralarmSystem, welches aus 13 Stationen besteht, die an verschiedenen Plätzen des zur Anstalt gehörenden Grundstücks errichtet worden sind. Ertönt der Alarm im Hauptgebäude, dann läßt die Dampfvfeife einen schrillen Laut erklinqen. in dem Zimmer des Ingenieurs, im Kesselräum, im Pumpenhause und in der Feucrwehr-Station ertönen dieGonas", die Freiwilligen" lassen, soweit dies überhaupt thunlich, ihre Bejchastlgung im Stich und Alles eilt hinaus, um sich mit muthigem Eifer dem drohenden Element" entgegenzustürzen. Außer der üblichen Wasserleitung hat man auf dem Hofe der Anstalt auch einen hohen Thurm angebracht, der oben cm Wasserreservoir enthalt. Ta3 vtv serooir wird zuerst in Anspruch genommen, UM mit dem Aufdrehen der Wasserleitunq u. s. w. nicht zu viel Zeit zu verlieren. , Das Institut hat sich bisher sehr gut bewährt. Tom Hughes' Schicksale. Tom Hughes zählte erst 16 Jahre, als er kurz nach Beendigung unseres letzten Bürgerkrieges aus England nach den Ver. Staaten kam, um in dem freien Amerika sein Glück zu suchen. In New Vork arbeitete er als Stiefelputzer, in Ausfalo war er in einem Getreide-Ele-vator beschäftigt, in Saginaw mühte er sich in einer Sägemühle ab, war Porter in Palmers Hotel in Chicago, Kellner in einer Restauration in St. Louis, errichtete ein Speisezelt in Kansas Eity und begab sich dann nach Fort Scott, wo er gleichfalls Beschäftigung fand. An einem schönen Sonntag begab er sich in einen nahen Eichenwald, um dort träumerisch hcrumzuspazieren. Plötzlich sah er sich drei wilden Gesellen gegenüber. Der eine richtete einen Revolver auf ihn und rief ihm drohend entgegen: Hände in die Höhe, aber ordentlich!" Zitternd gehorchte Tom. Sein Antlitz überzog Todtenblässe, seine Knie schlotterten: er bot ein wahres Jammerbild. Den Mann mit den Iceoolvern überkam wegen dieser Feigheit des jungen Burjchni das Lachen. Er wandte sich um, um seinen Gefährten eine spöttische Bemerkung zuzurusen. Da veränderte sich in einem Äugenblick die Scene. Schnell wie der Blitz hatte Tom aus seiner Tasche einen Revolver gezogen, und ehe sich der Räuber noch ordentlich wieder umgedreht hatte, siel er todt auf den Boden nieder. Toms Kugel hatte ihn mitten in's Herz getroffen. Dann siel ein zweiter Schuß, und der zweite Räuber stürzte. Der Dritte war durch den unerwarteten Vorgang so verblüsst und bestürzt, daß er dem Befehl, jetzt seinerseits die Hände in die Höhe zu halten, willig folgte. Im Triumph brachte Tom seinen Gefangenen in oie Stadt und lieferte ihn richtig im Gefängnisse ab. Der junge Engländer wurde der Löwe des Tages. Die Bürger trugen ihn förmlich auf den Händen. Es wurde Geld für ihn zusammengelegt, man schenkte ihm eine goldene Uhr, einen prachtvollen Revolver, eine WinchesterBüchse und noch viele andere Sachen. Wer war glücklicher, als Tom! Drei Monate spater ereignete es sich, daß der von Tom gefangene Räuber, Greg. Kimmel, aus dem Gefängniß entfloh. Jemand hatte von außen das eiserne Gitter seiner Zelle durchsägt und ihm auf diese Weise zur Flucht verholfen. Mit Kimmel zugleich verschwand auch ein berüchtigter Spieler Namens Jobnnie Neid aus der Stadt, das Merkwürdigste aber war, daß auch Tom, der junge Held, zu derselben Stunde heimlich den Staub der Stadt von seinen Füßen geschüttelt hatte. Nach einigen Wochen traf in Fort Scott die Kunde ein, daß eine aus drei Kerlen bestehende Bande sich ein Geschäft daraus mache, im südlicben Arkansas die Postkutschen anzufallen und zu berauben. Nach der Beschreibung der Räuber zweifelte Niemand daran, daß das räuberische Dreiblatt aus Kimmel, Neid und unserem Tom bestand. Ä)er junge Bursche hatte sich dem Verbrechen in die Arme geworfen. Zur Abwechselung widmeten sich die Drei dem Gambeln". Hatten sie Pech im Spiel, dann wandten sie sich dem Straßenraube zu, bis sie wieder Geld genug verdient" hatten, um die Spielhöllen in den benachbarten Städten wieder aufsuchen zu können. Besonders Tom zeichnete sich durch Kaltblütigkeit und großes Glück aus. Er war dabei sehr freigebig, nnd genoß deshalb in seinen Kreisen eine große Achtung. Als einmal in Denison in Teras ein junger Mann aus New Jork sein ganzes Geld verspielt und in Verzweiflung seinen Revolver gezogen hatte, um sich in Gegenwart aller Spieler eine Kugel durch den Kopf zu jagen, kam ihm der flinke Tom zuvor und durchbohrte ihm mit einem Schuß die Hand, sodß sie schlaff niedersank und den Revolver fallen lassen mußte. Der Verwundete wurde in's Hospital gebracht und dort auf Toms Kosten verpflegt, bis er vollständig wieder geheilt war; dann gab ihm der großmüthige Gambler noch tz1000 in baarem Gelde. Leider" sollte Toms Glück nicht ewig dauern. Einmal wollte er in Gesellschaft zweier anderer Räuber eine Postkutschein der Nähe von Terarkana berauben. Alles ging wie am Schnürchen. Ehe der Postillon sich dessen versah, war die Mündung von Toms Revolver gegen seinen Kopf gerichtet. In dem Pottwaaen saß nur ein Passagier, ein alter Mann, der offenbar zu erschrocken war, sit. x orr-e i et M um überhaupt an Widerstand denken
können. Diese Annahme war jedoch :rrig. Ehe die Räuber dies verhindern oder bemerken konnten, hatte der Alte ein Schießeisen in der Hand und feuerte eine fürchterkiche Ladung Schrot auf die nebeneinander stehenden Räuber ab. Der eine Schuß machte zwei Räubern ein Ende, ein zweiter Schuß fällte Tom Hughes zu Boden. Tom hatte diesem Schuß zuvorkommen wollen, doch hatte seltsamer Weise sein Revolver versagt. Man brachte den Schwcrverwundeten nach Terarkana in's Hospital, wo er
langsam wieder genas. Als er so weit wleoer yergeiieur war, vag er proceinrr werden konnte, wurde er zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt und zur Abbüßung dieser Strafe nach Little Rock übergeführt. Es war das erste Mal, daß Tom hier das Innere eines Gefängnisses sah, und das Leben im Zuchthaus gesiel ihm nicht. Er sehnte sich nach der goldenen Freiheit. Sechs Monate hielt er es in der engen Zelle aus, dann war er über Nacht plötzlich seinen Wärtern durchgebrannt. Als man ihn verfolgen wollte, war er längst Über alle Berge. Lange Jahre blieb Tom Hughes verschollen. Ta erhielt einer seiner früheren Freunde einen Brief aus Australien, welcher nur einen Ausschnitt aus einer dortigen Zeitung enthielt. In dem Ausschnitt wurden die frechen Räubereien eines Buschkleppers geschildert, der seit Jahren unter den Namen Tom Hüghes das australische Festland unsicher mache und dabei vom Glück ganz ungewöhnlich begünstigt werde. Jetzt wußte man, wo Tom geblieben war. Die letzten Nachrichten über Tom sind aus Australien erst vor einigen Tagen eingetrossen und lauten durchaus rncht günstig für ihn. Die dortige Polizei war unablässig bemüht, ihm das Handwerk zu legen und verfolgte ihn aus Schritt und Tritt. Er war wohl schlau genug, um seinen Verfolgern stets zu entrinnen, aber endlich erreichte ihn doch sein Schicksal. Ein Schäfer, den er als seinen Freund betrachtet hatte, verrieth drei Polizisten, die sich auf der Jagd nach ihm befanden, seinen Aufenthaltsort. Er war gerade dabei, sich sein Mittagsmahl im Walde zu kochen, als er die Männer des Gesetzes auf sich zukommen sah. Nur die eiligste Flucht konnte ihn retten. Er raffte schnell einen Revolver und eine Winchesterbüchse aus und eilte querfeldein, doch waren die Polizisten ihm schon zu nah auf den Fersen. Er stellte sich hinter einen Baum und schoß. Die Kugel fehlte. Auch die Polizisten suchten und fanden Deckung hinter Bäumen, umzingelten ihn aber dabei so, daß er sich unmöglich gegen alle Drei decken konnte. So hatten sie mit ihm ein leichtes Spiel. Er jchoß zwar nach seinen Angreifern, so lange er konnte, als ihn aber eine Kugel in die Lenden traf, brach er zusammen und wehrte sich nicht mehr. Die Polizisten verhafteten und banden ihn und führten ihn in's Gefängniß. Jetzt hat Toms Carriere vorläusig" ein Ende Vom Jnlande. In Jersey Eitv ist ein jun, ger Mann von 21 Jahren Namens Joseph Schlemmer von der Jury des Mordes im ersten Grade schuldig befunden worden. Er hatte seine noch jüngere Frau ermordet, weil er, wie er sagte, es. nicht mehr ertragen konnte, daij seine Schmiegermutter sich fortwährend in seine ehelichen Verhältnisse einmischte. Schlemmer nahm das Todesurthcil lächelnd entgegen, brach aber, als man ihn in seine Zelle zurückgebracht hatte, vor Aufregung zusammen und heulte und jammerte ganz fürchterlich. Er hat weder Verwandte noch Freunde in diesem Lande. . Der Befehlshaber von Fort Keog in Montana, Oberst Gibson vom 5. Jnfanterie-Negiment, hat dem Secretär des Innern empfohlen, den Rest der Eheyenne-Jndianer von der Pine RidgeAgentur aus der Siour-Reseroation nach der Tongue River-Agentur in Montana zu versetzen, wo bereits ein großer Theil des Stammes seit 1882 untergebracht ist. Das einzige Bedenken des Secretärs gegen den Vorschlag besteht darin, daß er Zweifel hegt, ob die Tongue RiverReservation groß genug sein wird, um bei einer Landvertheilung für alle Chevennes das nothwendige Land abzuwerfen. Die Zahl der BaumwollSpinnereien im Süden betrug im Censusjahre 1880 nur 164, jetzt beträgt sie nach der wahrscheinlich unvollständigen Zusammenstellung des Financial Ehronicle" 232. Damals war die Zahl der Spindeln ungefähr 500,000, die der Webstühle 12,000; jetzt beträgt die Zahl der Spindeln über eine Million, die der Webstühle ungefähr 24,000. Damals wurden in den südlichen Spinnereien 87,000,000 Pfd. Baumwolle verbraucht ; jetzt betragt der Verbrauch über 183 Millionen Pfund. Diese Fortschritte beweisen, daß die Baumwoll - Spinnerei im Süden sich gut bezahlen muß. N .j . I '4) le Heilsarmee" y a t in Arooklyn emen glänzenden Steg" errungen. Die Bewohner derHarrisonStraße in Süd-Vrooklyn wurden durch die allzu geräuschvollen Andachts-Uebun-gen der Salvation Army" in der Middle Reform-Kirche derart aufgebracht, daß sie Morris Smith, den Eigenthümer des Kirchengebäudes, wegen Aufrechthaltung eines Gemeinschadens" verhaften ließen, weil er der Heilsarmee gestatte, ihre keineswegs stille Andacht in seinem Eigenthum zu verrichten. Die Sache kam vor das Gericht und der Richter entschied, daß es nach der richtigen Auslegung des Gesetzes in dem Gebäude nicht unordentlich zugegangen sei und Smith des halb entlassen werden müsse. Indem DorfeBlue Ridge bei McKinney in Teras spielten eines Abends vier Männer, die zwei Brüder Turner, ein Hacker und ein O'Brien Karten um ein Quart Schnavs. Wie gemöknlich in solchen Fällen, kam es zwischen den Spielern zum Streit, der aber schließlich in eine blutige Stecherei ausartete. Ein gemisser Solrener, welchcr dem Spiele zugesehen hatte, erhielt so viele Messerstiche, daß er todt liegen blieb. Als der That schuldig wurde einer der Turner verhaftet, es gelang ihm aber, fnnttr 11t inlmiU C"V0ß..I C seinem Suff noch ,mit einem aewissen lfm. g mwviujcu. ju 4j(icn jinq in Vrnrm C?-iiff rtArfi mif n.sTa.
Brewer Streit an, in den sich Den Eather einmischte und dabei erstochen wurde. Mit dem Zalinski'schen Dy-namit-Geschütz sind neuerdings wieder Schießversuche gemacht worden. Es sollte gezeigt werden, ob Schnelligkeit des Schleuderns der Geschosse mit Tresssicherheit zu vereinbaren wäre. Das Ergebniß war, daß zehn Geschosse, deren jedes 65 Pfund Dynamit enthielt, in zehn Minuten und dreißig Secunden geschleudert werden konnten. Während vier das Ziel gänzlich verfehlten, schlugen
sechs innerhalb erncr Entfernung von sechs Vards von dem Schiffe nieder, das als Ziel diente. Dann wurde ein Probeschuß mit einem 100 Pfund Dynamit enthaltenden Geschoß abgefeuert. Das Geschoß wurde zwei und eine halbe Meile weit geschleudert. Die diesjährige Ernte in Manitoba übertrifft alle Erwartungen. Die Eanadian Pacisic-Bahn wird nicht im Stande sein, das geerntete Getreide zu befördern. In vielen Gegenden wurden 36 Bushels Weizen vom Acker erzielt; der Durchschnitts-Ertrag wird sich auf 30 Bushels belaufen. Da das Areal 432,134 Acker beträgt, so wird dies einen Ertrag von 12.099,864 Bushels ergeben ; dadurch werden 10,000,000 Bushels für den Erport verwendbar. Von Gerste werden 35 Bushels bei einem Areal von 56,110 Ackern, also etwa 2,000,000 Bushels, geerntet werden; der Ertrag der Hafercrntc dürste sich auf 5,000,000, der Flachsernte auf 180.000 und der Kartoffelernte aus 2.850.000 Buzhels belaufen. i Ueber falsche S i l b ? r d o U l a r s aus Antimonium und Glas wird aus New 3)ork berichtet: Die Findigkeit der Falschmünzer macht der BundesGeheimpolizei viel zu schassen. So ist es den Gaunern in der vergangenen Woche wieder gelungen, eine große Anzahl falsch?? Silberdollars, welche aus einer Mischung von Antimonium und Glas hergestellt sind, in den Markt zu bringen. Die Falsifikate sind zwar etwas leichter, als die echten Tollars, aber gut nachgemacht und haben beinähe den Klang der letzteren. Wenn man darauf schlägt, zerspringen sie in Stücke. Nach Angabe des Chefs Drummond von der Bundes - Geheimpolizei benutzen die 8hove?8 of the queer", wie die Verbreiter von Falschgeld heißen, hauptsächsächlich die Herbst - Eröffnungen der Schnittwaaren-Geschäfte, um ihr Falschgeld in den Markt zu bringen. Man ti jedoch den Gaunern auf der Spur und hoffe, sie bald dingfest zu machen. Vor einigen Tagen sind zwei Postkutschen auf der Strecke zwischen San Angela in Tom Green County und Valinger in Vunnells Eounty in Teras von einem einzelnen Manne angehalten und beraubt worden. Die Beute des kühnen Räubers wird auf H1500 bis H2000 geschätzt. Der Mann, in dem man den notorischen Sam White vermuthet, verfuhr ganz systematisch. Es war um 11 Uhr Nachts, als er die nach Valinger fahrende Kutsche etwa 6 Meilen von ihrem Bestimmungsorte anhielt und die 3 Passagiere derselben mit vorgehaltenem Revolver zwang, sich in einer Reihe aufzustellen und sich Wachstuch-Kappen über den Kops ziehen zu lassen. Dann nahm er ihnen das Geld und die Werthscrchen ab, gab aber später, da seine Ernte an Geld wohl reichlich genug ausgefallen war, die Werthgegenstände wieder zurück. Der neue Rinaldo hatte kaum seine Arbeit mit dieser Postkutsche beendet, als von der entgegengesetzten Seite, von BaUnger her, eine andere Postkutsche herankam. Er befahl seinen ausgeraubten Opfern, ruhig stehen zu bleiben u. begab sich zu der Neuangekommenen Postkutsche, mit deren Insassen er in derselben Weise verfuhr. Er kehrte nachher zu der ersten Postkutsche zurück, die er eine Zeit lang. ans ihrem Wege begleitete. Darauf verschwand er, seinen Weg über die mondbeschienene Prärie nehmend. Nachdem die nach Valinger bestimmte Postkutsche ihren Bestimmungsort erreicht hatte, wurden die Behörden sofort in Kenntniß gesetzt und es ward eine Verfolgung des Räubers eingeleitet. Vom SluSlande. D er jüngste W e i n ö a uCongreß in Freiburg i. Br. hat in der Reblausfrage folgende Resolutionen einstimmig angenommen: ,,1) Ter X. Deutsche Weinbau:Eongreß spricht, wie im vorigen Jahre, den hohen verbündeten Regierungen den ganz besonderen Dank für die unentwegte Energie aus, mit welcher dieselben fortfahren, den deutschen Weinbau durch Bekämpfung der Reblaus zu schützen. Der Eongreß ersucht zugleich die Regierungen, energisch mit der systematischen Untersuchung aller Nebgelände fortzufahren und hierbei ihr Augenmerk vorzugsweise auch auf die in Gärten stthenden Nebstöcke zu richten. 2) In den verschiedensten Theilen des deutschen WeinbaugebicteS mußte man sich überzeugen, daß der 4 des Reichsgesetzes vom 3. Juli 1883, welcher die Versendung und Einführung bewurzelte? Reben in einen Weinbaubezirk unter Strafandrohung untersagt, sowie'innerhalb der einzelnen Wcinbaubezirke den Verkehr mit bewurzelten Reben aus Rebschulen, in welchen andere als die in diesein Bezirke üblichen Rcbsortcn gezogen werden, unter der gleichen Strasandro: hung verbietet, in der verhängnißvollstcn Weise umgangen wird. Der Eongreß richtet deshalb an Interessenten und Behörden, insbesondere an die mit der Beaufsichtigung der Reben gegen die Reblausefahr betrauten Organe, das dringendfte Ersuchen, für Durchführung der reichsgesetzlichcn Bestimmung alle Kräfte einzusetzen. 3) Wenn es sich bestätigen sollte, daß die Reblaus auch durch unbewurzelte Setzreben verbreitet werden kann, waren die auf den Verkehr mit bewurzelten Neben sich beziehenden Vestimmungen auch auf die unbewurzeltcn Rcben auszudehnen." In der Kunstweinfrage fand folgende Resolution mit großer Mehrheit Annahme: ,,Ein baldiges Verbot der Fabrikation von Kunstwein unter Benutzung von Säuren und säurehaltigen Stoffen, insbesondere Weinstein, Weinsäure oder Tamarinden sowie von Glycerin und künstlichen Bouquets, liegt im dringenden Interesse der Weinproduction; ebenso eine Beschränkung der Rosinenmeinfabrikation durch üerbeikübruna eines dem Weinioll
entsprechenden Zolles auf getrocknete Trauben oder durch hohe Besteuerung dieser Fabrikation in Verbindung mit strengen Eontrolmaßregeln im Verkehr." Der Eongreß des Jahres 1888 wird, ergangener Einladung folgend, in Trier tagen. In Wien sind erhebliche Zollhinterziehungen entdeckt worden, die jahrelang von angesehenen Kaufleuten begangen wurden. Insofern als auch diese Thatsache wieder einen Beitrag zu r t . y-,
oem großen zcapilel von ocr m besterreich vorhandenen Sittenoerderbniß auf dem Gebiete des öffentlichen Lebens liefert, hat sie einen sozialpolitischen Hintergründ. Den Staat zu Übervortheilen gilt in Oesterreich noch vielfach, und selbst in der besser erzogenen Gesellschaft nicht nur für erlaubt, sondern sogar für verdienstlich. Als man in Wien vor fünf Jahren- bemerkte, daß Spitzen, Mulle und Tülle in großen Mengen nach Oesterreich eingeschmuggelt würden, da glaubte man, der Grenzort Graslitz bei Egcr sei der Stützpunkt dieses Schmuggelhandels. und verstärkte daselbst die Zollwachen. Allein die modernen Schmuggelhändler im Großen haben sich von der Grenze zurückgezogen, sie haben ihren Wirkungskreis nach Wien verlegt und betreiben dort ihr Geschäft. In den letzten Tagen sind die Inhaber dreier Wiener großen Tertilaeschäfte, Gerngroß, Schösse? und Altmann, nebst ihren Vermittlern Rosenzweig und Jtzeles verhastet worden, nachdem sich ergeben hatte, daß sie seit einer Reihe von Jahren in Verbindung mit bestochenen Zollbeamten in der Weise Schmuggelgeschäfte machten, daß sie für die ausländischen Tertilwaaren, insbesondere Spitzen, Mulle und Tülle, nur einen ganz niedrigen Zollsatz anstatt des bestehenden hohen sich verrechnen ließen, so z. B. Spitzen mit 2 statt 10 Fl. für das Kilogramm. Hierbei hat allein der Zollspediteur Jtzeles 6000 Fl. verdient, und er arbeitete" nicht für seine Rechnung, sondern für den Konfektionär Gerngroß, welcher ein Lager im Werthe von 3 Millionen Gulden haben und darin 100 Leute beschäftigen soll. Allein für die letzten zwei Jahre betragen die Zollhintcrziehunaen dieses einen Geschäfts mehr als 16,000 Fl. Pfälzische Geschworene urtheilen über den Gebrauch von Vitriol bei Liebeslcuten anders als ihre Pariser College. Das beweist eine Verhandlung vor dem Schwurgericht in Zweibrücken, in der ein bäuerliches Liebesdrama einen gar nüchternen Abschluß fand. Die 19jährige Dienstmagd Barbara Vöshaar von Großkarlbach unterhielt daselbst ein Liebesverhältniß mit einem Knecht ihres Dienstherrn und pflog zugleich nähere Beziehungen zu einem jungen Manne desselben Ortes. Als nun der Knecht dieses Doppclverhältniß durchschaut und seinen Nebenbuhler in uneigennütziger Weise über die. Gesinnung seiner Geliebten aufgeklärt hatte, faßte diese den Entschluß, ersteren aus dem Wege zu räumen. Zu diesem Zwecke mischte sie ihm am 29. Juli d. I. eine beträchtliche Menge Vitriol unter den Wein. Der Sachverstandige urtheilte über dieselbe, daß sie unvermengt wohl im Stande gewesen sei, den Tod eines Menschen, herbeizuführcn, während sie in dieser Mischung immer noch geeignet wäre, den Keim zu schwerer Erkrankung und frühzeitigem Tode zu legen. Der Knecht, den die außergewöhnlich dunkle Farbe des Weines zu der Annahme verleitete, es werde ihm ein besonders gutes Getränk gereicht, that einen gierigen Zug aus dem Glase, schluckte auch einen Theil des Weines hinunter, spie aber den Nest alsbald wieder aus, da er ein heftiges Brennen aus der Zunge, im Gaumen und Magen verspürte, und trank Milch mit Wasser vermischt zur Linderung der Schmerzen. Die Angeklagte räumte bei der Verhaftung unumwunden ein, daß sie den Knecht mit voller Ileberlegung habe todten wöllcn, am Berhandlungstage aber verschanzte sie sich hinter die Gefühle des Zornes und der Nachsucht, unter denen sie damals die That begangen habe. Allein die Geschworenen bejahten die Frage wegen Mordversuchs, worauf das Gericht die Angeklagte in Erwägung der Schwere der That zu einer Zuchthausstrafe von sieben Jahren verurtheilte. Der Deutschenhaß der Franzosen zeitigt recht humoristische Blüthen. So meldet man jetzt wieder aus Paris: In der Nacht vom 2?. auf den 21. Sept. wurde der Versuch gemacht, die erst am 4. September in SaintEloud enthüllte Voltaire - Statue von ihrem Piedestal zu stürzen. Die Bilderitürmer von Saint-Cloud wurden jedoch ln ihrem Borhaben gestört und ergriffen vor einer herannahenden Patrouille die Flucht, auf dem Schauplatze ibrer Thaten Leitern, Stricke und Hebebaume zurücklassend, die über ihre Absicht keinen Zweifel lassen konnten, selbst wenn nicht augenscheinlichere Beweise hierfür vorgelegen hätten. Um den rechten Arm Voltaire's war nämlich ein Strick geschlungen, die an dem Monumente niedergeleg ten Kränze waren zertreten, die Schleifen waren zerrissen und mit Koth besudelt worden; an dein Sockel war eine Art Manifest angebracht, welches mit den Worten begann: Nieder mit Voltai. dem Preußen!" Wie üblich, fand auch bei dem diesjährigen eidgenössischen Truppenzusammenzug ein Festmahl zu Ehren der anwesenden fremdländischen Ofsiciere, und zwar in Wintcrthur statt. Oberst Feiß, welcher die Uebungen geleitet, hielt eine Ansprache, in welcher er bemerkte: Freilich dürfen Sie unsere Uebungen und den Standpunkt der Ausbildung unserer Milizen nicht nach dem Maßstabe beurtheilen, den Sie an Ihre eigenen Truppen legen; ich hoffe jedoch, daß Sie mit den Gefühlen nach Hause gehen werden, daß die Schweiz nach Kräften ihren internationalen Vcrpflich: tungen nachkommt, und daß ihr Volk und ihre Armee den ernsten Willen haben, die Unabhängigkeit dieses Landes, die in seiner Geschichte bcaründet ist und aner- ' kanntermaßcn im Interesse aller liegt, ' bis zum äußersten zu vertheidigen. Ih- ' re Anwesenheit ist uns aber auch noch ' von einem andern Gesichtspunkt aus von ' hohem Werthe. Die militärische Kämeradschaft läßt die Schranken, die zwischcu den Nationen gezogen sind, verschwinden. Sie aründet sich auf das gemeinsame Ziel
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