Indiana Tribüne, Volume 11, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1887 — Page 2

Zndiana Tribune. Erscheint Figtiq nd KsVnlags.

UtljUi ,Xri35r- oftct fcmch d;n ftCiuD CixilMt&ojt, Mi sn,:az,,.Tr.tZw.S x och. Qttt leimn il Zk. V Y5? Cffi3l5t U e?iittfSft$!sa6 n tiX 2a4. QsSes: RSO D. LT-zrvlandSV. Jndranapolik, Ind.. 5. Oktober 1837. Die Revolution in Ponape. Wie vor einigen Tagen vom Kabel ge meldet wurde, ist auf Ponape, der groß ten Insel der Pbilipxinengruppe, welch! bekanntlich zu Äcikronesien gehört, ei Aufstand aufgebrochen. Die Eingebe ier.cn empörten sich gegen ihre Herrscher, die Spanier, tödteten den ihnen ausge drungenen Couverneur und jagten den Ueberlebenden eine solche Angst ein, daß sie sia) nach dem 3000 Meilen entfernten Manila, roo eine ziemliche starke sparnsche Garnison steht, mit der Bitte um HilfLtruppen roandten. Ein:elnheiten über den Aufstand fehlen zur Aeit noch. Seit 25 Jahren war an den Philipp! nen kein spanisches Schiff gelandet, und die Insulaner erfreuten sich einer vollkommenen Freiheit und Unabhängigkeit. Niemand dachte daran, daß die (Spanier Eigenthümer der Inseln seien. Da siel eS Deutschland ein, die Inseln zu annectiren. und sofort warm die Spanier da, um ihre älteren Rechte" geltend zu machen. Deutschland trat auf Entscheidung deö Papstes gutiMiavon dem Besitz der Inseln zurück, aber Spaniens Nationalnolj war einmal verletzt, und von Madrid aus wurde anbefohlen, sofort eine sparnsche Verwaltung auf den Philippinen eixzuführen. Mehrere Kriegsschiffe landeten an den Inseln; auf Ponape, der größten derselben, wurde ein spanischer Gouverneur eingesetzt, und die bisher freien Insulaner sahen sich auf einmal unter der Botmäßigkeit einer Macht, die ihnen nichts weniger als sympathisch war. Die Inseln sind keineswegs von wilden Heiden" bewohnt. Schon seit 30 Jahren waren dort amerikanische Missionare unablässig bemüht, die Eingeborenen zum Ehristcnthum zu bekehren. Ihre Bemühungen roaren von dem besten Erfolge gekrönt. Auf mehreren dieser Inseln gibt eS keinen einzigen Eingeborenen mehr, der nicht in den MissionZanstalten Schulunterricht genossen und sich zum Ehristenthum bekehrt hätte. Jetzt gibt e5 aus der Inselgruppe bereits 45 Kirchen und über 4000 Eingeborene, die am christlichen Abendmahl theilneh. men. Mit den in amerikanischen Sonntagsschulen gesammelten Geldern sind sogar mehrere MissionSschiffe", wie z. V. der Morning Star", gebaut worden, welche den Verkehr zwischen dem amerikanischen Festlande und den einzelnen Inseln der Philippinen-Gruppe verMitteln. Den Spaniern behagte der Einfluß und daS Ansehen nicht, dessen sich die amerikanischen Missionäre auf den Insein erfreuten. Jedenfalls war es ihnen nicht angenehm, daß auf einem zu dem katholischen Spanien gehörenden Gebiet der Protestantismus festen Fuß fassen sollte. Man kann sich leicht vorstellen, daß in Folge dessen das Verhältniß zwi schzn den Missionären und den neuangekommen Spaniern durchaus kein angenehme war. Bald waren Reibereien zroischen dem Gouverneur und den Mlssionären an der Tagesordnung, und sckließlich kam es soweit, daß die spanischen Behörden einen der angesehensten Missionäre verhafteten und in den Kerker warfen. Die Insulaner waren gewohnt, in den Missionären ihre natürlichen Freunde und Beschützer zu sehen. Da5 Versahren gegen den Missionär empörte sie. Jetzt haben sie zu den Waffen gegriffen und den Spaniern eine Lektion ertheilt, an die sie noch lange denken werden. Da? Ende ist leicht abzusehen. Die Spanier werden nicht eher ruhen, bis sie die Aufrührer" wieder unter ihre BotMäßigkeit gebracht haben. Mit dem friedlichen, idyllischen Leben der Jnsulaner ist eS wohl jetzt für lange Zeit vorbei. VmerikanischeS Ltudentenleben. Ein früherer Student, welcher die StaatLunioersität von Michigan in Ann klrbo? besucht hat, entwirft in einem Zeitungsartikel eine interessante Schilderunz der Lebensweise, welche die dortigen Studenten führen. Er weist zuerst daraus hin, daß eS unter ihnen sehr viele arme . Burschen gibt, welche kaum die nothwendigen Geldmittel besitzen, um sich durch ein Semester durchschlagen zu können, und gibt allen jungen Leuten, die gleichfalls nur mit geringen irdischen Glückögütcrn' versehen sind, den wohlgereinten Rath, ja genau ihre Mittel zu berechnen, ehe sie sich auf'S College wagen. Wele Studenten, denen ihr Geld zu knapp geworden, sehen sich schon im ersten Semester gezwungen, Schulden u machen, die sie erst dann bezahlen kln nen, wenn sie in irgend einem anderen Geschäfte wieder ein Jahr lang gearbeittt haben. Auf diese Weise geht ihnen viele kostbare Zeit verloren, und mancher Student, der zum Aufenthalt in Ann Arbor nicht die genügenden Mittel befitzt, sollte von vornherein auf die Fortfetzung seiner Studien Verzicht leisten und sich lieber einen anderen Beruf wählen, weil er sonst die besten Jahre seines Lebens einem nutzlosen Ringen um daS Unerreichbare aufopfern müßte. Mit der Universität in Ann Arbor sind keine Wohnräumlichkeiten für die Studenken verbunden. Jeder Student muß sich in der Stadt selber eine PrivatmohNUN suchen. Diesen Umstand machen sich die Bürger zu Nutze. Eine halbweg? anständige, aus zwei kleinen Zim mern bestehende möblirte Wohnung kostet monatlich 512 bis $15, eine Summe, für welche man in Großstädten, wie Chicago oder Detroit, elegante Zimmer in guter Gegend miethen könnte. Es gibt allerdings auch billigere Wohnunen. sie sind aber auch darnach. Für 58 erhält man ein Zimmer, daö kaum mit . m , r . crt m. fl . den nstyourlllailen looeinaugAeilalltt

in-; vavel muß man sUr i'iajt und BeHeizung noch selber Sorge tragen. Manehe Studenten ziehen eS vor, zu Zweien oder zu Dreien in einem Zimmer zu wohnen und in einem Bette zu schlafen, in welchem Falle natürlich die Kosten für die Wohnung für den Einzelnen bcdeutend geringer ausfallen. Sehr billig kommt den Studenten in Ann Arbor dagegen die Beköstigung zu stehen. Für 54 wöchentlich erhält man dort die beste Kost, die überhaupt in der Stadt zu haben ist; viele Kosthäuser berechnen ihren Kunden qar nur 53.00,

52,50 oder $2.00 per Woche. Manchen Studenten ist selbst das zu viel. Sie bilden Elubö, schaffen sich Lebcnsmittel zu Großhandcls-Prcisen an, miethen sich einen Koch und eine Halle und ernennen einen der Ihrigen zum Küchenverwalter, der für seine Bemühung freie Kost erhält. Diese Clubs zählen gewöhnlich 10 bis 20 Mitglieder, und sie stehen sich sehr gut dabei. Es muß sehr ungewöhn liehe Theuerung auf dem Markte Herrschen. wenn jedes Mitglied 52 die Woche für sein: Beköstiauna bezahlen mun : in der Negel ist die Rechnung bedeutend niedriger. Biele Studenten, die zu keinem Club gehören, führen ein wahres Nomadenleleben. Bald behagt ihnen die Wohnung nicht mehr, bald sind sie mit ihrem KostHause unzufrieden, und so wird frisch drauf loS gewechselt. Der Umzug ver urjacht keine große Muhe; kein Student schleppt sich mit vielem Gepäck herum. Hat er eS satt, in einem Kosthause jeden Tag Ha,'h" und dieselbe Sorte Pk" zu essen, dann versucht er eS mit dem Pie" und dem Hash" andcrSwo, bis die glückliche" Studentenzeit vorüber ist und er als gelehrter Mann" in die Welt hinauszieht, um lern Gluck zu suchen. Verfehlte Gpeculation. Ueber die letzten Ereignisse in Afgha nistan enthält der Pester Llovd" einen sehr interessanten Artikel des berühmten Orientkenners H. Vambery. Dieser schreibt: Die Nachricht von der Flucht des afghanischen Thronprätendenten i u b y a n aus Teheran und von seinen Irrfahrten auf dem Grenzgebiete zwischen Pcrsicn, Afghanistan und dem den Russen unterworfenen Turkomanenlande hat rn der letzten Zelt rn der Tagespress: so viel Staub aufgewirbelt, daß es uns ganz zeitgemäß dünkt, diesem Ereignisse einige Zeilen zu widmen. Warum Cjub Khan Thronprätendcnt genannt wird und warum er eben jetzt sich aus Teheran auf englische Weise verabschiedet, das mag in wenigen Worten gesagt sein. Ejub, der jüngere Sohn Schir Ali Khans, des letztoerstorbenen Fürsten der Afghanen, hat sein Glück zur Erlangung deS väterlichen Erbthcils schon zu wiederholten Malen versucht. Er hat gegen die Engländer und gegen den jetziacn Fürsten Abdurrahman Khan wiederholt gekämvft und da sein Bestreben erfolglos geblieben, mußte er an den Hos zu Teheran, den Zufluchtsort afghanischer Thronprätendenten, sich zurückziehen. Hier wuchs der Mann sich zur politischen Persönlichkeit heraus. Perser, Engländer und ötussen cajolirten ihm in gleicher Weise, und da England an seinem ruhigen Verhalten am meisten gelegen war, so setzte ihm das Cabinet von St. James die respectable Summe von jährlich 12,000 Pfund als Pension aus, der engllsche Charge d'affairea, Herr Nicholson, zeigte sich auf jede Weise gefällig und Ejub hätte wirklich mit ein Lkonig leben können, wenn Fürst D o l g o r u ck i, der Gesandte des Czars, nicht in das ,noskowitische Intrigenspiel so verdammt verliebt gewesen wäre. Dieser schneidige russtsche Diplomat wollte da? laue und fahrlässige Betragen seines Vorgängers, des Herrn Melnikoff, uin jeden Preis durch eine active Politik ersetzen und Ejub Khan bot sich als bestes Mediuni dar, um den russischen Aspirationen auf Herat Vorschub zu leisten. Daß der FreundschastSbund zwischen Russen und Engländern soeben an der Newa besiegelt worden, daß der Czar feierlichst versproeben, mit den Briten fortan in Freundschaft zu leben und daß Lord Salisbury gelegentlich eines Banketts beim Lordmayor daS geflügelte Wort BeaconSsields: Asicn lst groß genug für England und Nußland", in Erinncrung gebracht, darum schien der eisrige Fürst Dolgorucki sich wenig gekümmcrt zu haben. Ejub wurde in seinem Plane unterstützt, er entkam glücklich aus Teheran, schloß sich dem Stamme der DschemschidiS, dessen Oberhaupt sein Schmiegervater ist, auf afghanischem Gebiete an und tauchte zum Schrecken der Englände? und zum Gaudium der Russen urplötzlich als bewaffneter Thronprätendent auf und gab unseren Diplomaten, Telegraphen - Agentien und ZcitungSschrelbern recht viel zu schaffen. Die Welt ist in leicht begreiflicher Weise auf den Ausgang der ganzen Begebenheit gespannt, wir leben ja ohnehin auf einem Krater und jeder auffliegende Funke erfüllt uns mit Schrecken. Wie wird die Geschichte enden? Wird es Ejub gelingen, gegen Abdurrahman, den englischen Verbündete., mit Erfolg aufzutreten und werden die Russen, aus dem Versteck hervortretend, in die öffentliche Unterstützung ihres Schützlings sich einlassen? DaS sind die Fragen, welche heute die 'politische Welt beschäftigen. Die Antwort auf dieselben wollen wir in den nachfolgenden Zeilen versuchen. Vor Allem ist hervorzuheben, daß die Lage Abdurrahman Khans, deö jetzigen Herrschers von Afghanistan, in der letzten Zeit sich wesentlich gebessert hat. Die Lccvolution der Ghilzai-Afghanen ist für Abdurrahman gefahrlos geworden und k-erin liegt die Hauptursache dessen, daß (?zub Khan, gleich bei Beginn seines Abenteuers aus Irrfahrten angemiesen, sich HeratS zu bemächtigen nicht im Stande gewesen, weshalb daS Gelingen seines Unternehmens im Ganzen recht fraglich wird. Wäre es den Rebellen gehingen, die regulären Truppen des Cmlrs zum Schwanken zu bringen und zum Eidbruch zu verleiten, wie die aus russischem Lager stammenden falschen Nachrichten schon seit geraumer Zeit ver künden, so würde Ejub heute schon in Herat sitzen und den Kampf gegen den Rivalen aufgenommen haben. Doch da dies nicht der Fall gewesen, so wird der Flüchtling aller . Wahrscheinlichseit nach von .dem dreifachen (örenz-

gebiete, aus welchem er ia) nun herum treibt, auf das nur einige Stunden entfernte russische sich flüchten und in Merw, eventuell in Aschkabad seinen ständigen Aufenthalt nehmen. Ohne daS angestrebte Endresultat erreicht zu haben, werden die Russen sich vorderhand mit dem kleineren Erfolge zufrieden geben. Ejub wird als Gast und Schützling der Russen ein ganz ersprießliches Werkzeug in den Händen der Politiker an der Newa werden und die schon stattliche Zahl der antienglischen Agenten in den Diensten des Ezars um ein bedeutendes Mitglied vermehren. Wie sich dies AllcS mit den vor einigen Wochen ausposaunten Zeichen der Entente cordiale verträgt, das ift allerdings schwer zu erklären, doch moskv.itische'Persidie würde sich da nicht zum ersten, auch nicht zum letzten Male in ihrem Glänze zeigen. Alles in Allem genommen, wird daer die Flucht Ejub Khans aus die politische Lage in Central Asien augenblicklich keinen großen Einfluß ausüben, denn die Sonne der NeuGestaltungen im Innern Asiens geht nicht im Osten, sondern im Westen auf. ortlna srel.

Einer Nachricht aus Merico zufolge ist der berüchtigte Strolch und Abenteurer Juan Cortina von den mexikanischen Behörden in Freiheit gesetzt worden, nach dem er elf Jahre in dem Militärgefäna nisse zu Santiago Tlaltelolco zugebracht hatte. Er ist jetzt nahezu 60 Jahre alt, und die lange Haft hat ihn so geschwächt, daß er wahrscheinlich nicht mehr daran denkt, seine frühere Laufbahn wieder aufzunehmen. Cortina ist eigentlich kein Mexikaner. Er ist auf der tcranischen Seite des Rio Grande nicht weit von Brownsville geboren, wo seine Mutter eine ziemlich große Ranch besaß und bis zu ihrem Tode lebte. Die Einwohner jener Geaend können sich noch ganz gut des tollkühnen Burschen erinnern, der sich vor 15 bis 20 Jahren in den kleinen Städten herumtrieb und ein Schrecken aller friedlichen Bürger war. Wenn es hieß, daß Cortina komme, verschloß ein jeder Ladenbesitze? vorsorglich sein Haus, um mit dem frechen Desperado nicht in Berührung zu kommen. Cortina liebte eS, sich nach Art der mericanischcn CaöalleroS möglichst ma?erisch zu kleiden. Dabei ritt er stets prachtvolle Pferde und hatte seinen Gürtel mit blitzenden Revolvern und Dolchen gespickt. Wehe dem Manne, der eS wagte, ihm gegenüberzutreten! Erschoß ihn einfach über den Haufen, wie einen Hund. Den Ruf, der gefährlichste Strolch und Mörder an der teranisch-mencani-schen Grenze zu sein, hatte sich Cortina redlich" verdient, aber er strebte nach Höherem. Es gelang ihm, sich an die Spitze einer verwegenen Bande zu setzen, welche im Laufe der Sechziger und Anfangs der Siebziger Jahre den Vieh-und Pfcrdediebstahl im Großen betrieb und der Schrecken aller Viebzüchter im Grenzlande war. Die Banoe trieb es schließ lich so arg. daß kein Mensch mehr seines Lebens und seines Eigenthums sicherwar. Eortina trotzte seinen Feinden" und gebadete sich nach wie vor als unumschränkte? Gebieter über das gcsammte Grcnzland. Da brach im Jahre 187G in Merico eine Revolution aus, welche mit einem Siege des ausständigen Dia; über den damaligen Prästdenten Lerdo de Tejada endete. Diaz wurde Präsident und wollte seinem La,lde eine Wohlthat erwiesen, indem er den Vandenführer verhaften und in daS Gefängniß zu Santiago bringen ließ. Von der Zeit an herrschte an der Grenze verhältnißmäßige Ruhe. Vieh- und Pferdediebe treiben dort wohl noch immer ihr Unwesen, aber mit den Heldenthaten eines Cortina sind ihre Leistungen gar nicht zu vergleichen. Echt mexikanisch ist es, daß Eortina niemals ans regelrechte Weise von den mexikanischen Behörden processirt wurde. Man hielt ihn einfach imGesängnisse fest, um ihn unschädlich zu machen. Es heißt sogar, daß er nach mexikanischem Gesetze gar nicht hätte verurtheilt werden können, ganz abgesehen davon, daß er als geborener Teraner eigentlich unter die Gerichtsbarkeit der Bcr. Staaten gehörte. Letztere hüteten sich aber wohl, oen gefangencn Räuber zu reclamiren. Sie waren froh, daß er in sicherem Gewahrsam war und kein Unheil mehr anstiften konnte. Wie oben erwähnt, ist Eortina jetzt bereits 30 Jahre alt, und er wird wohl während seiner langen Haft so mürbe geworden sein, daß er nicht mehr daran denken wird, seine frühere Verbrecherlausbahn wieder aufzunehmen. Der Königin Victoria wurde jüngst anläßlich ihres Regierungsjubiläums der Siegelring der Königin Henrietta Maria zum Geschenk gemacht und derselbe liegt jetzt neben dem Siegelring Karl I. in der königl. Sammlung in Windsor. Der Ring wurde im Jabre 1623 angefertigt und ging durch die Hände dcs französischen Diamantenhändlers Tavcrnier in die Sammlung des Carls von Auchanan über, in deren Katalog er als einst der Königin Maria von Schottland gchörig bezeichnet war. Dem--nächst gelangte er in die Juwelensammlung des Herzogs von Braunschweig, der dieselbe der tadt Genf vermachte, und von dort wurde der Ring endlich wieder nach England zurückgebracht. Er besteht aus einem schönen Diamanten, in welchem daö britische Wappen sowie der Namenszug der Königin Henrietta Ma na eingeschnitten ist. Eine Entführung in wohl habenden Kreisen wirbelt in Äeading in Pennsylvanien viel Staub aus. Die Braut, oder jetzt die junge Frau, ist die einzige Tochter des Millionärs William Noger. Sie verliebte stch in einen jun gen hübschen Deutschen, Namens Fritz Halburg, der als Diener in dem Hause angestellt war. Da davon nicht die Rede sein konnte, den Vater zum Jawort zu bewegen, so brannte das Liebespärchen durch und ließ sich heimlich trauen. Vor einigen Tagen ist eö sieder zu Hause eingetroffen, um den elterlichen Seaen zu erlangen. Letzterer ist denn auch nach schweren Kämpfen ertheilt worden.

vom Jnlande. JnLouisville, Ky.. hatte ein unbekannter Neger von einem Fremden, dessen Handgepäck er getragen hatte, die Erlaubniß erhalten, im Hotel so viel auf Rechnung. deS Fremdcn zutrinken, wie er nur wolle. Der viehische Neger siel über die ihm rorgesetzten Getränke her und goß einen Schnaps auf den andern, bis er bewußtlos zu Boden stürzte. Man brachte ihn in'S Hospital, glaubt aber nicht, daß er am Leben bleiben wild.

Die Gedenktafel, welche! zu Ehren des verstorbenenGeneral Grant ' in der Metropolitan-Kirchc zu Washington errichtet werden soll, ist noch gcändert worden. Eine eingelassene Mttall? platte wird die Inschrift tragen: Zum Andenken an die Tugend und die Tapferkeit von Ulyffes S. Grant, General der Armee und Präsident der Vcr. Staaten, geboren am 27. April 1822, gestorben am 33. Juli 1885." Unter der Inschrift stnd zwei gekreuzte Schwerter eingravirt. Der Capitain deö Dam pfers Alps," welcher am 9. v. MtS. cr m r t . 5Zorr:au-'4rlnce verließ uns vor einige Tagen im Hafen von New Nork anlangte. berichtet, daß man am 23. September um 7 Uhr Morgens auf der Höhe der eekuste von Euba eine Erschütterung des Meeresgrundes verspürte, welche etwa 45 Secunden lang anhielt, vcach eurer halben stunde wurde eine weitere Erschütterung wahrgenommen, die 7 Secunden anhielt, und um 3 Uhr 10 Minuten fühlte man drei weitere Stöße von kurzer Dauer. - I n Citn Island sowie in der Nachbarschast in Westchestcr County, N. F., ist unter oem Rindvieh die Rrn? verpest ausgebrochen und bat bereits crroße Verheerungen angerichtet. Dem Farmer Crwin von City Island erlagen 13 Stück seiner Heerde der Seuche, und der wohlhabende Farmer Edward Elles in der Nachbarschaft hat 22 werthvolle Jersci):Kühe zum Werthe von H150 per Stück eingebüßt. Staats - Jnspector William H. Ray von ?)onkers erklärt, er sei machtlos, der Weiterocrbreitung der Seuche zu steuern, und hat sich an den Vundes-Jnfpector Dr. A. M. McLean in Washington gewandt. Leider erklärt dieser, daß die vom Conzreß votirten Mittel nicht hinreichend seien, um die Seuche erfolgreich bekämpfen zu können. Ein erstaunlicheSSelbstoertrauen zeigt Frau Ada C. Bittenbcnder in OSceola in NebraSka. Diese Dame bewirbt sich nämlich um das Amt eines Mitgliedes des StaatS-ObergerichtS von NebraSka. Sie studirte in New Jork Landwirthschaft, wurde Vorsteherin einer Schule für gymnastische KörperauSbildung und heirathete dann den Herausgeber eines landwirthschastlichcn BlättchenS in Ncbraska. Bis zum Jahre 1882 beschäftigte sie sich mit landwirthschaftlichen Dingen, Prohibition und Frauenstimmrccht. Crst dann studirte sie die Rechtswissenschaft, und zwar im Bureau ihres Mannes. Bald wurde sie ;ur Advokatenpraris zugelassen, und jetzt lst sie der einzige weibliche Advokat in ökebraska. Auf Grund dieser Bergangcnheit glaubt sie sich jetzt zum OberStaatsrichter berufen. Unter der Anklage, mitvicr Frauen verheirathct zu sein, wurde in Nero York Charles Jacobson, ein 41 Jahre alter Geleise-Aufseher der Hochbakn, verhaftet und vor das Polizeige? richt geführt. Jacobson soll außer zwei Frauen in Amerika auch noch zwei andere in Deutschland haben. Er kam vor 3 Jahren nach New tyoxt und verheirathcte sich bald darauf mit Allda Hammingcr, welche jetzt als Klägerin gegen ihn auftritt. Nach einigen Jahren trennte sich das Paar, und jacobson heirathete im Jahre 1S83 eine gewisse Henriette C. F. Pasch mit der er jetzt noch zusaminenlebt. Jacobson gibt zu, daß er in Deutschland zwei Frauen hatte, behauptet aber, Beide seien todt. Er habe die Klägerin geheirathet, als eine seiner Frauen in Deutschland noch lebte. Seine Che mit der Klägerin sei deshalb ungeschlich gewesen, und aus diesem Grunde habe er sich für berechtigt gehalten, von Neuem eine Andere zu heirathcn. Trotz dieser Ausreden mußte er in'S Gefängniß wandern und wird dasselbe Voraussichtlich nicht so bald verlassen. Auf der demnächst in Dallas abzuhaltenden StaatSfair von TeraS beabsichtigt man, auch einige teranische Kameele auszustellen. Es mag nicht Jedermann bekannt sein, daß es in Texas Kameele gibt, sowohl zahme, wie wilde, und zwar seit dem Jahre 1352. Damals ließ die Bundesregierung eine kleine Heerde Kameele aus Afrika herüberbringen, um zu versuchen, ob sie sich als Lastthiere für den Waaren - Transport durch die große amerikanische Wüste mit Vortheil verwenden ließen. Mehrere Araber kamen mit und blieben zwei Jahre, um die Leute in jenen Gegenden in der Behandlung der Kameele zu unterweisen. Die Kameele schienen sich in dem neuen Lande wohl zu besinden, und. die Regierung legte in Camp Verde in TeraS eine Kameelzüchterei an, in welcher sich die afrikanischen Fremdlinge schnell vermehrten. Durch die Rebellion siel das Kameel - Gestüt mit damals 7S' Kameelen in die Hände der Rebellen, aber eS befanden sich schon viele in Prioatbesitz, und eine Anzahl hatte sich verlaufen und pflanzte sich in wildem Zustände weiter fort. Man kennt die Zahl der Kameele nicht, jedenfalls aber ist sie nicht groß, denn nach dem Kriege übernahmen die Eisenbahnen die Arbeit, für welche die Kameele bestimmt waren, und die Züchterei bei Eamp Verde ging ein. Ein höchst merkwürdiger Fall von zeitweiligem Blödsinn wird aus Craig iti Missouri gemeldet. Dort wurde im kommenden December vor acht Jahren der Kaufmann Samuel P. Holden, nachdem er mehrere Tage lang an furchtbarem Kopfschmerz gelitten hatte, plötzlich ein vollständiger Idiot. Die angesehensten Aerzte versuchten seine Wie derheryellung, - aber vergebens. Ttt Kranke blieb indessen im Hause, treu apflegt von seiner Frau und seinen Km imi. Vor wenigen Tagen, nach einem ungewöhnlich langen Schlafe, erwachte ' Holden vollständig gesund, fragte' erstaunt seinen mittlerweile herangewach- . senen Sohn, wie eS komme, daß er in keinem Zimmer aefchlafen und daß feine

Frau nicht b'cl'iym stf,' wollte nlchk glaubcn, daß er je den groben Änzug angehabt, der auf dem Stuhl vor seinem Bette lag, konnte nicht begreifen, wie in einer Nacht. der Schnee verschwunden und AlleS grün geworden sei, und verbat sich die Jcarrcnspossen, als auf seine Fracke nach seiner Tochter Fanny sich ihm ein achtzehnjähriges Mädchen vorstellte. Die Familie wagte nicht, ohne vorherige Rücksprache mit Aerzten, ihn über daS Vergangene aufzutlärcn, und sein Erstaunen wuchs, als er auf dem Wege zum Geschäfle, im Ortc und im Geschäfte selbst so vieles v:rä'ldert sah. Als er in den Büchern d!' 'ncszahl 1387 bemerkte, sagte er $v:-. v ..Halter, er oder dieser müsse ver - ; denn so viel er wisse, schrei i.-, 79. Tann erst erfolgte die Ai:;.ut. ., aber eS bedürfte des bestätigende. i . .nisseS. der halben Bevölkerung, d. et ansing zu glauben, daß er wirklich ach: Jahre lang völlig geistesabwesend gewesen. Jetzt geht er, wie vorher, anichcinend gänzlich wiederhergestellt, seinen Äcschäften nach. Vom Auslande. Der Berichterstatter der Republique fransaife", Charles Leser, schreibt seinem Blatte auS Canstelnauda ry: Ich habe Ihnen schon. von der Jagd auf die Spione gesprochen: daS wird nachgerade ein gelinder Wahn. Wir ha. ben sogar Kollegen, welche sich eine Pflicht daraus machen, die Polizei aufzu?

klären und zu unterstützen. Ich würde ihr Beispiel befolgen, wenn ich nicht überzeugt wäre, daß so viele Anstrengungen völlig nutzlos und nicht minder lacherlich sind. Hier ein Beispiel unter zehn: man verhaftete jüngst in Eastelnaudary einen Herrn, der eine blaue Brille trug und zwei Glas Bier trank. Man führt ihn nach der Cous-Präfek-tur; eine ungeheure Menge verfolgt ihn und einige Individuen sprachen von nichts Anderem, als den angeblichen Spion ins Wasser zu werfen. Das Vehör ist nicht lang: Sie sind Deutscher?" Ja,mein Herr, ich bin Oesterreicher. Und unser Mann weist feine Papiere vor, die in Ordnung sind. Da man ihn freilassen wollte, bat er den Staatsanwalt flehentlich, ihn hinter Schloß und Niegel zu halten. Wohin soll ich gehen? Diese Leute werden mich erschlagen". Und das Unglück ist, daß dieser anne Teufel richtig urtheilte. Ich reiste vorgestern von Toulouse nach Castelnaudary und ent: faltete etwa zehn Blätter, die ich aus Paris erhalten; darunter befand sich auch die , .Kölnische Zeitung". Ich hatte nicht darauf gca chtct, daß meine zwei Neisegenossen mich schiefansahen. Ich steige aus dem Waggon und mache mich ruhig nach der Hochstadt auf den Weg. Mit einem Male bemerke ich, daß man mich verfolgt ; nun - hatte ich, ich gestehe es, Angst, große Angst. Eine große Menge war in der Avcnue, ein Schrei: ,,Das ist ein Spion!" und Gott weiß, was mit mir geschehen wäre. Ich kehre um,' betrete wieder den militärisch besetzten Bahnhof, wo ein mit dem nächsten Zuge ankommender, mir bekannter Hauptmann mich aus meiner gefährlichen Situation befreite. So weit sind wir gckommen. Wenn aber die Polizei ihre Pflicht thut, warum zum Teufel übertretben und ermuthigen einige Journalisten diesen Spionagc-WahnV Die Spione können nur das sehen, waZ wir sehen und in unseren Briefen erzählen. Man kann auch nicht die geringste Auskunft erhalten, nicht die kleinste Indiskretion erkau, fen. Befreien mir unö ein für alle Ma! von dicsein häßlichen Vorurtheil, von diesem fortwährenden Mißtrauen, dieser zweischneidigen Waffe, die seit Langen? nur Franzosen getroffen hat." 23 ei N i m f o r s a tn Schweden, in einer Gegend, der erst seit ganz kurzer Zeit von den Alterthumsforschern Veachtung gezollt ist, sind ganze Gräberfelder längs der Wasserläufe entdeckt und eine Menge Funde zu Tage gefördert worden, von denen mehrere sehr wichtig für die Alterthumskunde sind. Der Jägermeister Hjort hat sich in hervorragender Weise um die Ausgrabung und Bergung dieser Alterthümer verdient gemacht und in der Versammlung der schwedischen alterthumsforschcnden Vereine in Linköping im August d.J. eingehend über seine Arbeiten berichtet. Das hauptsächlichste Interesse erregen die Befunde zweier Hü: gelgräber. Die Hügel sind errichtet über Gräbern, die aus Steinpackungen von größeren und kleineren Nollsteinen mit darübergelegten Steinplatten bestehen; über diese Gräber ist Sand geschüttet. DaS eine Grab enthielt zwei Urnen, in denen außer den gebrannten Knochen sowohl Brollze- wie auch Eisensachen gefunden wurden. Da unter den Eisenfachen auch eine gewisse Art genieteter Nägel, wie sie beim Bau der Schiffe der Wikinger häufig verwendet wurden, zu Tage kommen, so dürfte man nicht fehl gehen, wenn man dieö Grab für das eines jener kühnen Seefahrer hält. Ein zweiter Hügel gleicher Konstruktion ergab aber einen noch weit merkwürdigeren Fund in einer die Zeit des Grabes bestimmenden deutschen Münze. Die beigegebenen Schmuckfachen bezeichneten das Grab als das einer Fran. Unter den Schmucksachcn befand sich ein Häneschmuck, der aus einer Münze Ludwigs des Frommen gesertigt wurde. Ludwig der Fromme lebte hauptsächlich im westlichen Frankreich und am Rhein, und es ist daher leicht möglich, daß dieser Schmuck in Teutschland angefertigt und auf einem der Raubzüge der Vikingcr in daS Rheingebiet dort erbeutet und als besonders seltenes und kostbares Stück von einem der alten Recken seiner Gattin mit in die nordische Heimatt) gebracht ist. Da Ludwig der Fromme im Jahre 840 in Mainz starb, dürfte man daö Grab in das Ende des neunten oder den Anfang des zehnten Jahrhunderts zu setzen haben. Im S t. I a m e S - P a l a st zu London wurde vor zwei Wochen die ?lusstcllung der Geschenke, welche die Königin Victoria zu ihrem Jubiläum erhalten U . m r i rvx . f? i yar, oem vejua) ocs uvlirums geossner. frmf große Säle sind mit den Geschenken vollständig gefüllt. In dem ersten besinken sich die äußerst wcrthvollen Gaben der indischen Fürsten. Der W!aharajah von Travancore hat zwei 5 Fuß lange Elephantenzähne gesandt, welche auf einem Gestell von Ebenholz befestigt sind, wZbrend die Gabe .deö Takore von

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