Indiana Tribüne, Volume 11, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1887 — Page 1
r 2il MiK 11. DZßes: Ko. 120 ß MsrJlsM Steaß 5? W ßsataer 17. Andianapolis, Jndkana, Mittwoch, den tt. Oktober 1837.
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AeueS per Telegraph. Wette, stattn. Washington. 5 Okt. TrübiS. darauf wärmere? Wetter. T r i p e l . A l l i a n . Berlin, 5. Okt. Die Conferen, zwischen BiSuarck nnd Crispi hatte die Erneuerung der TripklAllianz zwischen Deutschland. Oesterreich und Italien zur
Folge. Jkalien hat sreie Hand am Mit telmeer und erhält die Unt:rstübunz Teutschlands und Oesterreichs gegenüber Frankreich und Rußland. Auch eine Convention. Syracusr. N. V . o Okt. Zur Convention der Natlonal'Reformpartei hatte sich bloß ein Delegat. nömlich S. M. Douglas von Rochtsttr, eingesunden. EditorieUes. Da wir für ein Prinzip und nicht für oder gegen Personen kämpfen, haben wir es möglichst vermieden, Herrn Eden harter's Stellung zu kritisiren. Dieser aber macht es anders. In seinen Reden schimpft er wie ein Rohrspatz über Davy, Rappaport und Medert. Dabei ist ihm keine Lüge zu groß und zu absurd. Die Idee, Davy korrupt zu nennen, einen Mann, der niemals Kandidat oder Beamter war, also gar keine Gelegenheit hatte, korrupt zu sein, ist geradezu kindisch. Noch lächerlicher ist die Behauptung, Rappaport arbeite für die Republikaner und sei von diesen gekauft. Dies ist so dumm, bübisch und absurd, daß es gar nicht der Mühe werth ist, ein Wort darüber zu verlieren. Aber eins möchten wir Herrn Edenharter sagen. Es war bis jetzt immer Gebrauch, daß die opponirenden Kandidaten einander mit Achtung begegneten. Edenharter hat sich den traurigen Ruhm erworben, der Erste zu sein, der seinen Gegner mit Schmud bewirft. Die Zeit ist nicht fern, in der er sich vor sich selber schämen wird. Das Familienleben des Arbeiters ist im Allgemeinen ein reineres und glücklicheres, als das der Aristokraten, und man darf zur Ehre des Arbeiters sagen, daß er' sich vielfach Entbehrunzen auferlegt, sich Manches vom Munde abspart und die schwerste Arbeit unverdrossen verrichtet, bltö damit ferne Familie im Nothfalle nicht darben muß. Ist es da nicht sonderbar, daß es Arbeiter giebt, welche obwohl bereit, ihrer Familie jedes Opfer zu bringen, sich doch nicht entschließen können, von ihrem Stimmrecht für Weib und Kind Gebrauch zu machen. Oder läßt es sich etwa leugnen, daß Weib und Kind des Arbeiters ein ebenso großes Interesse an dem Erfolg der Arbeiterpartei haben, als er selber ? Ist nicht die Arbeiterpartei die einzige Partei, welche es sich zur besonderen Aufgabe macht, die Lage des Arbeiterstandes zu verbessern ? Kommt nicht eine Besserung der Lage des Arbeiters dessen Familie ebenso zu Gute, wie ihm selber ? Was hat jemals die republikanische oder die demokratische Partei für den Arbeiter ge than? Absolut gar nichts. Und doch bedarf es nur solcher Gesetze, welche die Macht des Kapitals und des Monopols brechen, um die Lage des Arbeiters zu verbessern. Wir fragen, ist der Arbeiter es nicht seiner Familie schuldig, für eine Partei zu stimmen, welche beabsichtigt, so bald sie zur Macht gelangt, solche Gesetze zu machen? Arbeiter wollt Ihr nicht mit Eurem Stimmrecht dafür sorgen, daß Euren Kindern ein glücklicheres Loos zu Theil wird, als Euch selber ? Fragt Euch und dann antwortet am nächsten Dienstag. Hie und da begegnet man auch in der anglo-amerikanischen Presse einem vernünftigen Wort. Die New York World", das bedeutendste demokratische Blatt im Lande, meint die geborenen Amerikaner sollten ja nicht glauben, daß sie von den Einzewan derten nicht noch Vieles lernen könnten. Um dies zu beweisen, schreibt sie über die Huldigungen, welche jetzt dem Präsiden ten entgegengebracht werden. Folgendes : Der Präsidentenanbeterei", ist in Milwaukee ein passender und zeitgemäßer Dämpfer aufgesetzt worden. Die -dort! gen Turnvereine und ändere gesellige Or ganisationen von Adoptivbürgern lehnen es ab, sich an dem Umzüge zu Ehren deö Präsidenten zu betheiligen, weil dieselbe zu sehr nach den Huldigungen schmeckt, welche den Herrschern Europas 'dargebracht werden. Intelligente Männer, welche unter der
Herrschaft derer von Gottes Gnaden ge boren sind und die Selbsterniedrigung der Unterthanen mit angesehen haben, können in diesem Lande der gleichen Rechte nicht einmal die leere Form einer Huldigung geduldig ertragen, wenn dieselbe einem Beamten dargebracht wird, der nur ihr Diener ist. Sie sträuben sich mit einem Unwillen, der dem eingeborenen Bürger kaum verständlich ist, gegen die Neigung, aus dem Präsidenten eine Art vierjähr lichen König zu machen, sich in Massen heranzudrängen, um ihn zu sehen, als ob er ein höheres Wesen wäre, und die Achs tung.vor dem Amt in Verehrung eines Mannes umzuwandeln. Ein Präsident der Ver. Staaten darf eine höfliche und anständige Behandlung verlangen, sowohl um seiner selbst willen, als mit Rücksicht auf das, was er ver tritt. Doch unter einer Regierung, die auf die Lehre von der Gleichheit aller Menschen begründet ist, sollte jeder Bür ger, wie arm und bescheiden er auch sei, zu viel Selbstachtung besitzen, um einem Diener des Volkes unamerikanische Huldigungen darzubringen." . ' So die demokratische World". Leider denken nicht alle Adoptivbürger so ver
nünftig wie die orld". Drahtnachrichten. Amerikanische Bersamm' lungö recht und Redefreibeit. New York. 3. Okt. G:st ra Nach, mittag sollte im großen .Skating Rink in Union Hill. N I.. eine Boltt-Ver. sammlung stat finden, welche durch Cirkulare und Plakate angezeigt war und in dlr gegen daS Bluturlheil deS Chicagoer OdtrgeriätZpkot'stirt werden sollt'. DaS ging selbstverständlich den Wohlhabenden wider den Strich und sie beschlossen denn, die Versammlung urtec ollen Umständen zu verhindern. Vorerst wurden die Plo kate, wo sie Welche fanden, durch die Blauröcke er tsernt und dann sandte man in oller Eile nach New tydtl um Polizei lichen SuccurS. Polizeichef Schwartz erhielt den Aus krag, die Halle, welche zur Abhaltung der Versammlung auöerseh:n war, durch einen Serg:'tm mit ein? Anzahl Knüppler besitzen zu lassen und Nieman dem den Eintritt in dieselbe zu geöalten Gleichzeitig sollt: in der Nachbcrschast deS Teints" eine Polizei'Reserve con zentrirt werden, um im geeigneten Falle zum Dreinschlagen bei der Hand zu sein. Die Ordres wurden ausgefühlt, die Knüppler ergriffen von dem Lokale Besttz und eine Force" von 150 Mann hatte sich in der Nähe postirt. Zur Zeit, auf welche die Versammlung einberufen war, fanden sich denn auch Leute ein, welche an derselben theilnehmen wollten. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Polizei gemacht. Kaum daß sich eine Anzahl Bürger zu sammengefunden hattin. welche vor dem Lokale diesen Gema?tUt besprachen, als auch schon die privilegirten Todtichläger von allen Seiten angerückt kamen und wie toll auf die friedlichen Leute einhie den. Während die uniformirten Strolche denHauftn VolkcS mit Knüppeln bearbei' ttten, erschien der Town Clerk Feld. Alher auf der BildflSche und verlas die Aufruhr.Acte. Außerdem wurde auch noch der EllSmorth Posten der sog Gnd Armv," welcher in dir ahe deS RinkS sein Versammlungslokal bat, auf gefordert, sich zum sofortigen Einschrei ten bereit zu Halter, für den Fall, daß die polizeilichen Rüpel die Niederknüp pelung nikit allein besorgen könnten. Diese Hilfe war jedoch nicht nöthig, denn die Polizisten, welche blindwüthend mit ihren Knüppeln auf die Leute d'rauflo? schlugen, fanden nur giringen Wider stand, da die Letzteren an einir friedli' chen Versammlung lheilnehmtn wollten, sich jedoch nicht aus einen feigen Ueber fall seitens einer .gesetzlichen" Mörderbände vorbereitet hatten. Ein tödtlich Verwundeter und eine Anzahl mehr oder mindlr schwer vorletzter friedlicher Bür ger waren daS Resultat der polizeilichen Tapferkeit. In Folge dieser Vorgänge wurde bc schloffen auf Donnerstag Abend eine an dere Versammlung einzuberusep, aber die Polizei ist instruirt. jede Versamm lung zu dem Zwecke deö Protestes gegen die Hinrichtung der Anarchisten zu verhindern. Der Etadtcath hat beschloß fen, jedem Wirth, der in feinem Lokale eine solche "Versammlung gestattet, die LizenS zu entziehen. . Spitzbubenjustiz. San Francisco.. 4. Oktober. Der vielgenannte Verbrecher und Millio när W. Kiffane, alias W. K. Rogerö hat eS glücklich durchgesetzt, daß die sen sationelle Schvindelkloge der .Chemical National Bank von New Pork heute in
KttiSgmcht von Richter Saayer abgewiesen wurde. Damit sind die zahlrei chen Klagen ähnlicher Art. welche dem Kerl drohten, ebenfalls unmöglich gewor den. K. of L. Minneavolis, 4. Okt. Die Con vention der KnightS of Labor hat noch keine Fortschritte gemacht, sie beschäftigt sich noch immer mit Prüfungen der Mandate. . Die Farmer Allianz hat zur Zelt ebenfalls eine Convention hier und c8 wird davon gesprochen, eine Vereinigung mit den KnightS of Labor herzustklltn. Begebt Selbstmord. New A ld an y. 4 Okt. Dr. Rob. C. Knöfel. ein prominenter dtlitscher Arzt, dcr sich mehrere Fälschungen het zu Schulden kommen lasier, beging Selbstmord durch Vergiftung. Freunde halten ihm angebcten. ihm durch Geldvcrschüffe aus der Verlegenheit zu Helfer, aber er hatte jede Hilfe adgelehnt. Ein schreckliches Verbrechen. Chicago. 4. Okt. Im Hause No. 473 Canal Str. führt ein Frank Mach eine Wirthschaft. Die hinteren Räum lichkeiten des unteren Stockwerkes bewohnte er. Im oberen Stockwerke woh nen Böhmen, im Ganzen 31 Personen. Letzte Nacht drangen Räuber in das HauS, betäubten Mach und dessen Frau vermittelst Chloroform, stahlen dann alleS Geld, das sie vorfanden und steckten das HauS in Brand. Glücklicher Weise hat ten Leute in den oberen Stockwerken ein verdächtiges Geräusch gehört und so ge lang eS noch rechtzeitig, der Flammen, welche schon gewaltig um sich gegriffen hotten, Herr zu werden und eine entsetz licht Katastrophe zu vcrhüttn.
T.'r üabti Der deutsche Sozialiste ncon greß. Berlin. 4. Oktober. Während die Sozialisten die Wtle-.ßlaubkn machten, sie hielten ihren Congreß in Pcsth ab. sand derselbe in aller Stille in St. Eal lenin derSchweiz süatt. Die Polizei hatte nicht die geringste Kenntnik davon. Achtzig Delegaten waren anwesend. Singer und Haserclever führten den Vorsitz abwechselnd. Resolutionen, wur den gesagt, in denen die ReichStagömit glieder ween ihrer Qppor.unitütSpolitik getadelt wurden indem sie dadurch der Partei den radikalen Charakter nehmen. Seit dem letzten Congreß betrugen die Ausgaben der Partei 170.000 Mark. SozialistifcherKirchenrath. Essen. 4 Olt. Aus der Kirchenwahl in Schlebusch im Kreise Solingen ist ein aus Sozialisten bestehender Vorstand hervorgegangen. Allerlei per Kabel. Der Sultan von Msrrokk,) ist gestorben. In Bern ist der Historiker Gsnzenbach gestorben. In Wien ist der bekannte Komiker Ma trag im Irrenhause gestorben. AuS Hamburg ist der sozialistische Rk dakteur Weiden ausgewiesen worden. Zl, Bredstett. Schleöwig.Holstein. sind 43 Kinder an der DiphteritiS gestorben. Dcr bayerische Lanttzg hat einstimmig den Verkauf der Krongütkr beschaffen. Der Sänger Niemann wird am 12., Bötel am 9. Oktober nach Amerika ab reisen. Der Großherzog von HeffenDarm stadt hat in Offenbach die neue Main brücke eröffnet. Die bekannte Sängerin Mlle. Aimee (welche vor nicht sehr langer Zeit eine Kunstreise durch die Ver. Staaten ge maät hatte) starb gestern in Paris an den Folgen einer chirurgische Operation. . Sieg der Rujsensreunde. Belgrad. 4. Olt. Bei den Wahlen zur Skuptschira (serbische Legislatur) haben die Ruffenfreunde und die Radi kalen den Sieg davongetragen. H i e fi g e ö. DaZ StaatSDruckerComite hat den Austrag zur Besorgung der Druck suchen dem bisherigen StaatZdrucker, Wm. B. Burford gegeben. .A.R.Baker hatte erst einen Theil der Arbeiten zuge sprachen lrhalten, ader auö irgendwelchen Gründen wurde der Beschluß wieder rückgängig gemacht. ES ist wahr, daß Burford'S Angebot für alle Arbeiten als Ganze? daS niedrigste war, aber Baker hatte für einzelne Arbeiten bedeutend weniger als Burford berechnet und man fragt sich, warum er diese Arbeiten nicht zugesprochen erhielt. Der Austrag, den Burford erhielt, involvirtdie Summe von $25,161.07 und er stellte die erforderliche Bürgschaft.
Neue Klage . George B. YandeZ gegen die Jndiana poliS .Lyra". August Ritzinger und Frank L. Ritzinger für Hallenmiethe der Lyra Halle für die Monate von April bis in clusive Dezember 1886 auf 51500. Edward H. I. RivirS u. A. gegen Louisa Maria Jsabella Nivers und Waltkr RiveeZ. Klage auf Theilung von Land.
Fred Ward getn George R.ParsarS.! Klage für Herausgabe von 150. welche Kläger dkm Verklagen für ein Psrd be. zahlt hait. Das Pserd soll nickt gesund gewesen stir. Die besten Bttrn kauft an be. H EÄndek. ViA. 42 Wircirio Ad?N! ei S Henry Tinkrran, welcher gele gentlich der Fair einen Holstein Bullen ausgestellt, und einen .'r i? auf denselben bekommen hat. wäre vorgest rn beirahe von dem Thirt getö.'t t worden. TaS selbe spießte ihn mit seinen Hörnst auf während eS gefüttert wurde, und TinS man hat lebensgefährliche Verletzungen am Unterleib erlitten. E3 Heute Nachmittag wird man den Grundstein zu dem neuen Logengebüude der Odd FellowS, welches an der Ecke der Virginia Avenue und McCa:ty Straße, errichtet werden wird, legen. Dasselbe wird dreistöckig und soll $15.000 kosten. Zur Feier der Grlegenhett' werden die Odd FellowS sich htute Abend in Um Holle an der EckeWashington und Penn sylania Straße, zu einem Austernsouper einsinken. er Herr Bernhamer Hot wieder ein mal seinem Namen Ehre gemacht. Er hat in der 22. Ward das Gerücht in Cir culotion gesetzt, daß Herr Henry Spiel hoff sich von der Candidatur für den Board of Courcilmen zurückgezogen. An der Geschichte ist selbstverständlich kein wahre? Wort. ' Herr Spielhoff ist nach wie vor Candik?at und wir hoffen, daß seine Freunde namentlich aber die Deutschen der 22. Ward AlleS auskitten, um seineErwählung herbeizusühren. SS" Gestern Abend fzud ein Ball der Germania Loae der Rille? und Damen der Golden Rule in der Mo-art Halle statt und olle Anwesenden amünrten sich aus'S Best. Hrc Ulrich von Louisville, der Gründer diöser Loge war besondtrs sür die Gelegenheit gestern Abenv hierhergekommen und überreichte den Damen, Frau Minnie Stumpf und Frau Therese OberlieS als Anerkennung sür i(re Ver dienste um die Loge, Diplome. Sie und die Herren OberlieS, Dietz, Nolting und Burk hotten auch die Arrangements für den Ball getroffen. Mucho'S Vigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Waidinaton Strafe. Vom Auslande. iv r n i x i 6) n i i c r n u 1 3 'rama wird aus Paris gemeldet Vor einigen Tagen wurde in das PolizciCommissariat dcS Viertels Vaugirard ein Mann gebracht, dcr 'von einem Milchwagen eine Kanne Milch gestohlen hatte. Die Dicbstählc von Milch hatten sich in den letzten Tagen in 'auffälliger Weise vermehrt. Der Beschuldigte wurde verhört und gab an, Jules T. zu heißen und frü: her als Lieutenant in einem Hufaren-Re-grment gedient zu haben. Dcr (5ommiffär, von den Aussagen des Angeklagten überrascht, ließ nachforschen und fand, daß sich die Aussagen des Beschuldigten vollkommen bestätigen. Der Unglückliche befand sich im Jahre 1885 in sehr günstigen Verhältnissen und war eincr der beliebtesten Officiere sciucS Negiments. Er nahm seinen Abschied, um ein junges Mädchen zu hcrrathen, das die rcczcllnäßige Mitgift nicht besaß. Er ließ sich mit seiner Frau in Paris nieder und fand bald eine Stellung bei cincm Kaufmann, dic'ihm 150 Francs pro Monat einbrachte. Vor sechs Monaten erkrankte seine Frau, die er anbetete,' und Arzt und Apotheke verzehrten bald alle Ersparnisse und auch das Einkommen. Der Zustand der jungen Frau wurde immer bedenklicher und sie vertrug keine andere Nahrung mehr, als Milch. Der arme Jules besaß keinen Sou mehr und seine Frau schmachtete nach der einzigen Nahrung, die sie noch vertrug. 3)a sah er, daß ein Milchwage'n jeden Morgen in der Nähe seiner Wohnung hielt. Er wurde zum Diebe, um seiner Frau. ie ersehnte Milch bringen zu können. Nachdem das Verhör beendet war, setzte der Commiffär den Beschuldigten in Freiheit und erstattete oie Anzeige an das Gericht. Als der frühere Ofsicier in seine Wohnung zurückkehrte, lag die Frau im Cter ben.' Er blieb an ihrem Lager und drückte die Augen zu, als Ne in dcr Nacht den letzten Seufzer aushauchte. Dann ergriff er eine Pistole und schoß sich ein Kugel durch den Kopf. .
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