Indiana Tribüne, Volume 11, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1887 — Page 2
Zndiana Tribune. ischeint YSgliH und SsntRgA.
tti,Ul,UH, .XTttlnt' loset durch de Matt 13 at x, Usch,, Y.t eonstaclZrtliM f tftU tn Oachl. tU ,sk 1 Ctnil. Psfi ixgt$ti tn etaS9ca9lsc n 9t CfCc ISO S. MsrvlsndKr. Indianapolis. Ind., 4. Oktober 1837. Gondoliere am Strike. Das träumerisch5, alte Venedig, die frühere Königin der 2lbria ist jetzt auch dem Geiste der Neuzeit verfallen : sie hat es erleben müssen, daß in ihren Mauern oder vielmehr auf ihren Canälen ein Strike ausgebrochen ist, den bis vor kurzer Zeit kein Mensch in der Stadt für möglich gehalten hatte. Im Jahre 1883 hatte eine französische Gesellschaft von den stadtischen Behörden Venedigs das Privilegium erhalten, den Canale Grande mit kleinen PassagierKämpfern befahren zu lassen. Die Concurrenz der Dampfer behagte den Gondolieren nicht und sie machten auch aus ihxtx Unzufriedenheit kein Hehl, fügten sich aber in's Unsbanderliche, trotzdem die Dampfer das ruhige Fahrwasser im Canal derart aufwühlten, daß manche Gondeln beim Vorüberfahren in Gefahr geriethen, umzukippm. Auch nahmen eS die Gondoliere noch geduldig hin, als immer mehr Dampfer angeschafft und die Halteplätze derselben wesentlich vermehrt wurden. Als aber die Dampfergesellschaften auch noch Nachtdienst einführten und ihre Fahrten bis zum Bahnhof ausdehnten, da riß den Gondelieren die Geduld. Der Sindaca oder Bürgermeister hatte, wie alljährlich üblich, für die Gondoliere ein solennes Festmahl bereiten lassen, und die Eingeladenen ließen eS sich wohl schmecken, bis das Mahl spät Abends vorüber war. Niemand hatte eine Ahnung davon, daß sie sich mit Gedanken an einen Strike trugen. Da es war gerade Mitternacht hörten die Gondeln auf einmal auf, zu fahren. Ihre Eigenthümer brachten sie in Nebencanale, banden sie dort fest und begaben sich nach Hause. Der Strike war da. Am nächsten Morgen begab sich eine Deputation der Striker zum Sindaco, trug ihm ihre Beschwerden vor und verlangte eine Abstellung derselben. Der Sindaco weigerte sich, auf das Verlangen einzugehen, berief aber eine ErtraVersammlung des Stadtraths, um über die Angelegenheit zu berathen. Auch der Stadtrath war der Ansicht, daß man den Gondolieren nicht nachgeben dürfe. Man wußte, die Leute waren ann und lebten nur aus der Hand in den Mund ; sie würden schon kirre werden, wenn sie erst der Hunger dazu zwinge. Jetzt erst sah man, was Venedig ohne seine Gondeln sein würde. Die Canäle waren ausgestorben, wie zur Zeit einer Pest. Nur die kleinen Dampfer pufften hin und her, als ob nichts vorgefallen wäre. Hier und da sah man auch eine Gondel, die entweder der Stadt oder Privatpersonen angehörte. Der Verkehr hörte fast ganz auf. Hunderte von Fremden, welche befürchteten, daß es zwischen den Strikern und den von den Behörden jur Aufrechterhaltung der Ordnung" beorderten Soldaten zu einem blutigen Znsammenstoße kommen werde, verließen die Stadt, und Tausende von Fremden, welche Venedig hatten besuchen wollen, kamen nicht, als sie die Kunde von dem Strike vernahmen. Mit jedem Tage wurde die Situation schlimmer. Von allen Seiten hörte man Klagen, nur die Gondoliere verhielten sich ruhig und strikten. Jeden Tag schickten sie ihre Deputation an den Sindaco und wiederholten ihre Forderungen, und jedesmal erfolgte eine ablehnende Antwort. So verrann eine ganze Woche. Die weisen Stadtväter" sahen ein, daß die Geschichte auf diese Weise nicht weiter gehen könne, und sie beschlossen endlich nachzugeben. Am achten Tage des Strikes erklärte der Sindaco der Deputation, daß der Stadtrath beschlossen habe, die Forderungen der Gondoliere zu erfüllen und gab .ihnen sogar schriftlich die Zusicherung ihrer verlangten Rechte. Die Gondsliere jubelten. Bald wimmelte es im Canale wieder, wie in früheren Zeiten, von buntbeflaggten Gondeln; die schwere Zeit des StrikeS war glücklich vorüber. Junge Amerikanerinnen. Die bekannte amerikanische Dichterin Ella Wheeler Wilcor beschäftigte sich in einem kürzlich im Druck erschienenen Artikel mit der Frage, welches Alter für Mädchen in Amerika zum Heiratben am besten passe, ob die Zeit der noch nicht vollendeten Entwickelung, die in der Negel erst mit dem 25. Lebensjahre abschließe, oder die Zeit der voll entwickelten geistigen und körperlichen Reife. Bei dieser Gelegenheit schreibt sie u. A. wie folgt: Jn fremden Ländern, wo einzelstehende Frauen nur beschränkte Rechte haben und vor der Berührung mit der Außenwelt sorgfältig behütet werden, ist für sie daö Heirathen eine Nothwendigseit ; dort erhält die Frau erst durch die Heirath einen gewissen Grad von Freiheit. Meive Argumente beziehen sich demnach nur auf unsere amerikanische Mädchen, welche übrigens für den Fort schritt der Civilisation und geistiger Bildung mehr Werth haben, als die Prinzessinnen aller Königreiche der Welt, edes amerikanische Mädchen wird erzogen, als ob eS eine junge Prinzessin wäre, nur lehrt man sie nicht, wie dies bei ihren ausländischen Schwestern der Fall ist, sich vor höheren Persönlich?ten" zu bücken und zu beugen. .ES ist ein trauriger Eommentar für die amerikanische Gesellschaft und für amenkarnsche Sitten, daß so viele ausgeweckte und sonst sehr liebenswürdige junge Mädchen ihre Eltern tyrannisiren dürfen. und daß nicht allein die Mutter, sondern auch der Vater noch stolz darauf sind, sich von ihrem eigenem Krnde beberrlchen zu lassen. Ich kenne fair un zählige Mädchen im Alter von noch nicht ianita fahren, welche in der Unterbal
hing 'das große Worf führen, össenülch ihre Eltern wegen irgend einer Unachtsamkeit oder nicht allzuseinen Redeweise tadeln und verlangen, daß ihre Ansichten im Eltcrnhause Gesetz und Evangelium sein sollen, während die Eltern demüthig sich im Hintergrund halten und halb mit Schmerz, halb mit staunender Vewunderung dem Treiben ihres eigenen herrlichen" Töchterchens zuschauen. Dieses durch und durch amerikanische System, junge Mädchen zu erziehen, trägt gewiß nicht dazu bei, sie auf den Weg der Weisheit und Discretion zu lei-
ten. Turch diese rziehungswelje erlangen die Mädchen eine unreife, cheotische Idee von den Anforderungen des menschlichen Lebens ; sie bilden sich ein. Alles zu wissen und legen sich selber eine geradezu lächerliche Wichtigkeit bei. Es erfordert lange Zeit und Erfahrung, bis sie dann auf den Standpunkt aelanaen. daß sie ihren eigenen Werth richtic schätzen lernen. In der Regel entwickeln sich die amerikanischen Mädchen sehr frühzeitig. In Folge des Mangels an einer sorgfältigen, vernünftigen Erziehung entwickelt sich in ihnen eine ungesunde Leidenschaftlichkeit und eine frühreife Intelligenz, welche sich Wissen schnell aneignet, aber dasselbe nicht verdaut. Es gibt in dem Leben fast eines jeden Mädchens eine Zeit, in welcher es mit Vorliebe schwülstige Rot ' Tl C ? C T . c mane iicji uno in jeoem elegant gelleloeten Gecken einen Adonis sieht, in den man sich verlieben müsse. Heirathet daZ Mädchen während dieser Periode, dann geht es fast mit Bestimmtheit einer unglücklichen Ehe enrgeqen. Erst im Laufe der Zeit entwickelt sich in dem Mädchen ein reifer Geschmack und em gesundes Urtheil, und häusig belächelt es alsdann die Thorheiten, die es begangen." UnbegrünveZe Klagen. CfluJ der .Berl. Voltsztz.') Man qeräth unwillkürlich auf nur absonderliche Gedanken über unseren Eultur-Fortlchrttt", wenn man mit aewissen Erscheinungen der Gegenwart die Zelten vergleicht, wo jedwede Theuerung als ein Unglück für das Land, als eine vom Himmel verhängte Strafe" angesehen wurde, wo der Kornmucher als der Sünden gehässigste galt und wo die fürsorgliche Borbereitung Josephs auf die von ihm vorausgesehenen sieben mageren Jabre nicht nur den Kindern in der Schule als Weisbm acvrmen wurde. Für die Schule freilich gilt die Weisheit auch heutzutage noch als gerade gut genug, und auch in den Kirchen wird nach wie vor Jahraus Jahrein allsonntäglich zum Himmel gebetet, er möge uns vor Mißmachs und Theuerung behüten, gedeihlicheS Wetter geben und die Früchte auf dem Felde gut gerathen lassen". Im praktischen Leben aber und es gerade die Hauptstützen" von Staat, Gesellschaft und Thron", wie die Eigener des Großqrundbesitzcs sich mit Vorliebe zu nennen pflegen, welche keinen anderen Nothschrei mehr kennen, als den über ju billige" Preise, und denen nicht einmal mehr der Erntescgcn helllg genug ist, um vor demselben Halt zu machen mit ihren Klagen. Zu ihrer Entschuldigung berufen sich die Herren auf eine angebliche Ueber schmemmung des deutschen Marktes mit minderwertyiaem ausländischen Getreide." Doch durch die soeben erschienene amtliche Erntestatistik werden sie gründlich widerlegt. In den Jahren 1885 und 188 betrug nämlich die Ernte t r . . . on an der aupttruHk. am moqaen ii.912,944 Tons. Für Aussaat gingen ab 1,984,992 TonS, und zum Verbrauche verblieben daher 9,927,952 Tons. Dazu kam lsur die Zeit vom 1. Apru 1885 bis März 1887) ein Ucbcrschuß der Einfuhr über die Ausfuhr m Hohe von 853,803 Tons, sodaß insgesammt zum Verbrauch verfügbar waren 10,781,755 Tons. Von dieser Gesammtmenge betrug also der Einfuhrüberschuß nur 7,92 pCt., ein Betrag, bei dem man von vornherein wohl Nicht gut von Ueoerschwcmmung" wird reden dürfen. Für Welzen berechnct sich auf dieselbe Weise der Antheil der Einfuhr (bezw. des Uebersckusses derselben über die Ausfuhr) an oer verfügbaren Gesammtmenge auf nur 0,85 pCt. für Hafer auf nur 2,06 pC., für Gerste auf allerdings 15,09 pCt. Ihre richtige Bedeutung gewinnen aber diese Zahlen erst, wenn man ihnen diejenigen für die fünf Jahre 188084, also für die letzten fünf Jahre vor der letzten Erhöhung der Gctreidezölle, gegenüberstellt. In 138084, bezw. April 1831 bis 1835, belief sich der Antheil des Einfuhrüberschusses an der verfügbaren Gesammtmenge bei Roggen aus 13,19 pCt. bei Weizen auf 19,56 pCt., bei Hafer auf 6,77 pCt.und bei Gerste auf 14,84 pCt. Im Vergleich zu April 188085 ist also der A n t h e i 1 derEinfuhr an der Verbrauchsmenge in den Jahren April 1885 87 zurückgegangen bei Roggen von 13,19 pCt. auf 7,92 pEt.; bei Weizen von 19,5 pCt. auf 0,85 vEt. ; bei Hafer von 6,77 pEt. auf 2,06 pCt. ; und nur bei Gerste gestiegen von 14.84 rEt. auf 16.09 pCt. Und Angesichts dieser Ziffern wagt man von Ueberschwemmung" zu reden und zur Beseitigung derselben die Gesetzgebung um neue Zollerhöhungen anzuflehen und zu dem Zweck sogar die Statistik anzurufen! Um von der Ueberschmemmung" ein richtiges Bild zu geben, wird aber auch darauf noch aufmerksam gemacht werden müssen, daß jener Einfuhr von Getreide doch auch noch eine Aussuhrvon PrSducten aus Feldfrüchten gegenübersteht, welche die Einfuhr zwar nicht ganz ausgleicht, aber doch den Antheil derselben an dem Jnlandsverbrauch noch sehr erheblich schmälert. So betrug der Ueberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr in den beiden Jahren 1885 und 86 an Kartoffeln 236,082 Tons, an Branntwein 155,400 Tons, an Kartoffelstärke 71,000 Tons, an Stärkcgummi, Kartoffelzucker und Kartoffelsvrup 0,000 Tons, an gewöhnlichem Backwerk 11,230 Tons, an Bier 1,989,200 Hektoliter, welch letztere etwa 40,000 TonS Getreide reprä-: sentircn. Ungerechnet sind hierbei die 1,100,000 Tons Zucker und lll,600 Tons Melasse, mit denen wir das AuSland in demselben Zeitraum überschwemmt" haben, statt auf den zu diesem Behuf mit Rüben bestellten Feldern unseren Nestbedarf an Getreide zu decken. Auf Grund dtt Ergebnisse der beiden
letztvcrgangenen Jahre unv m vem lau senden hat sich in der Einfuhr bisker wenigstens noch keine erhebliche Aenderung vollzogen lassen sich also neue Zollerhöhnngen durch Ueberschwemmung" nicht rechtfertigen. Und wenn man auch den tauben Obren unserer Agrarier vergeblich predigt, so wird man sich doch dadurch nicht abhalten lassen dürfen, jene statistisch erweisliche Thatsache mit möglichstem Nachdruck offentlich festzustellen. Bestehen die Herren trotzdem darauf, eine Ueberschwemmung" schon darin zu erblicken, wenn
von unserem heimischen Äeoars an roggen, Weizen und Hafer nur 1J13, bezw. 1J14 und 1124 durch das Ausland gedeckt wird, so kann man sie daran freilich nicht hindern. Aber sie werden alsdann auch den Vorwurf nicht von sich abwälzen können, daß diese Ueberschwemmung" wieder nur eine der falschen flaggen ist, unter denen sie zu segeln pflegen, wenn sie ihre Streifzüge in die Taschen des sogenannten" armen Mannes machen. Borodino und CettySburg. ES ist nicht uninteressant, eiuen Rück blick auf die Schlachten zu werfen, welche im Laufe der letzten hundert Jahre ge, schlagen wurden. Es bietet sich dabei eine Gelegenheit, Vergleiche darüber anzustellen, welche Schlachten Verhältnißmäßig die blutigsten waren. Dabei stellt es sich heraus, daß nicht immer in denjenigen Schlachten die meisten Menschen fielen, in denen sich die größten HeereS, masscn gegenüberfianden. In den oben angegebenen Zeitraum fallen zuerst die von Napoleon dem Großen" gekämvften Schlachten. Die Schlacht von Lodi, in welcher Napoleon seinen ersten glänzenden Erfolg errang, war im Grunde genommen nur die Bra vourthat einer einzelnen Brigade, und kommt für unsere Zwecke kaum in Betracht. Während der italienischen Eampagne war die Schlacht von Arcola die blutigste. Es standen sich in derselben ungefähr 70,000 Mann Truppen gegenüber, und der Verlust wurde auf 40,000, Mann beziffert. Von dieser Anzahl müssen jedoch die 20,000 Oesterreicher abgerechnet werden, welche sich Napoleon ergaben, so daß der wirkliche Verlust an Menschenleben nur 25 Procent betrug. Nach seiner Rückkehr aus Egvpten schlug Napoleon die Schlacht von Marengo. In ihren Resultaten war sie eine der denkwürdigsten Kämpfe in der Geschichte, aber alle Berichte stimmen darin übercin, daß sie von'allen Siegen Napoleons am schlechtesten geplant und durchgeführt war. Es standen sich in ihr 60,000 Mann gegenüber, von denen 17,000 oder etwa 23 Procent sielen. In der Schlacht von Austerlitz, welche von vielen als der glänzendste Sieg Napoleons betrachtet wird, waren zusammen 210,000 Mann engagirt, und der Verlust betrug 40,000 Mann oder ungefähr 18 Procent. Bei Jena-Auerstädt standen sich 327,000 Mann gegenüber; der Verlust betrug 40,000 oder ungefähr 12 Proccnt. Bei Borodino standen sich 170,000 Mann im Kampfe gegenüber, und 80,000 derselben wurden getödtet oder verwundet, so daß der Gcsammtverlust lehr als 47 Proccnt betrug. In der Völkerschlacht von Leipzig, welche drei Tage lang dauerte, kämpften 500,000 Menschen gegeneinander. Der Verlust betrug 110,000 Mann, oder ca. 22 Procent. Bei Waterloo kämpften 140,000 Mann, und der Verlust bezifferte sich auf 40,000 oder auf 23 Procent. In dem Krim-Kriege war die Schlacht von Jnkermann die blutigste. Der Verlust betrug 25,000 Mann, also 20 Procent. Bei Magenta kämpften 225,000 Menschen; der Verlust war 11 Procent oder ungefähr 25,000 Mann. In Solferino standen sich 225,000 Menschen gegenüber; der Verlust war 40,000 oder 16 Proccnt. Bei Sadowa oder Königgrätz zählten die kämpfenden Heerschaaren insgesammt 425,000 Mann, von denen 70,000, oder 16 Proccnt, getödtet oder verwundet wurden. Bei Gravelotte befanden sich 450,000 Mann im Kampfe, von denen 35,000 oder ungefähr 3 Procent getödtet oder verwundet wurden. In dem amerikanischen Bürgerkriege standen sich bei Shiloh 90,000 Mann gegenüber, von denen 30,000 oder ein Drittel sielen. Bei Frcdericksburg kämpften insgesammt 180,000' Mann; der Verlust betrug 20,000 Mann oder 11 Procent. Bei Antietam bezifferten sich die Streitkräfte auf 150,000 Mann, und der Verlust war 20,000 Mann oder 13 Procent. Bei Chicamauga kämpften 105.000 Mann mit 30,000 Mann oder 29 Procent Verlust. In Chancellorsville standen sich 150,000 Mann gegenüber, und der Verlust betrug 30,000 oder 29 Procent. Bei Gettysburg zahlten die StreitkrLfte 160,000 Mann, und der Verlust betrug 57,000 Mann oder 39 Procent. Aus obiger Tabelle ist ersichtlick, daß Voxodino die blutigste Schlacht der letzten 100 Jahre war, mit Gettosburg in der zwer ten Reihe. Landwirthschaftlicheö. Zur V ertilgung der Quecker gibt die D. Ldw. Pr." folgende AnWeisung: Quecken sollen nie ausgeeggt und vom Acker entfernt, sondern müssen durch Düngung, Grün - Düngung und Bearbeitung erstickt werden. Auf diese Welse erspart man viel unnutze, zcltrau bende und nur bei ganz trockenem Wetter einlgen Erfolg gebende Arbeit und erhält dem Acker die sonst verloren gehende Feuchtigkeit, die Gahre und die nicht unwesentlichen Düngbestandthcile der Quecken mit ihren zahlreichen Wurzeln. Ein gänzlich verquecktes Feld unterwirft man am besten einer Sommcrbcarbeitung unter Verzichtleistung auf eine Ernte in folgender Weise: Nachdem das cr.r c t. cf t a ' ?jcio ouiü) iaucin uuu jiiuuwuciu un Monat März oder April soweit gebracht ist, daß man eine regelrechte Furche ziehen kann, wird Ende Mai (falls Roggen hinterher kommt, sonst auch später) zur Saat gepflügt und 75 Pfund gelbe !rupinen eingedrillt. Unmittelbar auf die ungeebnete Drillfahre säet man 10 12 Pfund gelben Senf, welcher durch Walzcn der Drillfahre untergebracht wird. Der Senf geht schnell auf, beschattet bei reits nach 14 Tagen bis 3 Wochen den Acker gänzlich, wahrend die bekanntlich sehr langsam keimende Lupine unter die-
je? Decke ln derselben Zeit gerade erst zwei Blättchcn bekommen hat. Nach 6 8 Wochen hat man ein blühendes Senffcld, unter welchem etwa handhohe Lupinen stehen. Die Senfblüthe fällt ab, gibt den Lupinen Luft und nach etwa 8 10 Wochen steht ein stark und dicht blühendes Lupinenfeld da, welches den. Senf überwuchert und fast erstickt. Diese GründüngungSmasse, die der Pflug kaum bewältigen kann, wird etwa beim Schotenansatz der Lupinen tief untergepflügt, hierauf der Acker stark gewallt und Winteraetrcide gesäet, das in Stand und Lohnung gut die Auslagen deckt. Von ,
Quecken it keine Qsour mehr vorhanden. ! dieselben sind gänzlich erstickt. Auch gibt es noch ein zweites Versahren. Der Äcker wird durch Pflügen und Eggen so weit gebracht, daß man zur Scoth eine r- ,r t r r ... saalsurcye pflügen rann, hieraus wiro im Mai oder Juni Dünger gefahren, flach untergepflügt und 10 bis 12 Pfund gelber Senf eingeeggt. Der Senf blloet bald eine dick, üppige Decke und hilft Rit dem flach untergeackerten Stalldünger die Quecken ersticken. Sollten die Quecken noch nicht ganz verschwunden sein, so pflügt man vor der Senfblüthe nochmals um und säet uochmals Senf ein. Jeder vernünftige Landwirth in den Ver. Stattten wird schon von selber wissen, auf welch' Weise er dieses Versahren den hiesigen Verhältnissen zweckentsprechend umändern soll. Wie groß ist die Zahl der einen Schwärm bildender Bienen? Ein bekannter Bienenzüchter macht darüber in der W. Ldw. Ztg." folgende Angaben: Zu 1 Kilogramm (2 Pfund) Bienen gehören rund 10,000 Stück. Mittlere Vorschwärme wiegen 2 Kilogramm (20,000 Bienen); mittlere Nachschmärme haben ein Durchschnittsgewicht von 1 Kilogramm ; sehr starke ein Gewicht von 3 4 Kilogramm. Es liegt auf der Hand, daß bei Nachschmärmen die Grenten weit auseinander liegen. Schwärme, die nicht mindestens 1 Kilogramm haben, sind, besonders wenn sie spät fallen, kaum werth, aufgestellt zu werden; sie werd:n am besten entweder unter sich oder mit schwächeren Völkern vereinigt. -mmDeutsche Lokalnachrichten. Königreich Vaiern. In Bamberg wurde vom Erzbischos vas durch mehrere Wohlthäter dotirie Marienstift für weibliche Dienstboten eröffnet. In der Ramsau erstieg in Folge einer Wette der k. Forstgehilfe Hubert Schrobenhausen von Verchttsgaden eine zweistöckige Altane, stürzte beim Erklimmen derselben herab und war sofort todt. Die ledige Bauerstochter Anna Veyer von Esfeltrich, Amtsgericht Forchhcim, wurde wegen Kindesmordes in Haft genommen. In Mörslingen wurde die Söldnerssrau Marianna Behringer, als sie von der Heuernte nach Haufe kam, von einem Strolch überfallen. Derselbe schlug erst mit einem Beile auf sie ein, schleppte sie durch . den Stallgang und Stall in die Stadeltenne mit einer Geisel um den Hals und schlug dort auch noch mit einem Dreschflegel auf sie ein. . Die Angehörigen fanden sie bei ihrer Heimkehr todt. Der nmthmaßliche Mörder, der Maurer Anton Kling, wurde verhaftet. In Rcutti erhielt am Scdanstage der Veteran Hörmann 1500 Mark seit 1870 nachbezahlt. Er kränkelte seit dem Feldzuge und wußte lange keine aus: reichende Unterstützung zu erlangen, bis sich ein Hauvtmann a. D. für ihn verendete. Das Jubiläumsfest des bayerischen Lehrervereins in RegenSburg ist in schönster Weise verlaufen. Etwa 1500 fremde Lehrer waren anwesend. Ein glücklicher Schütze ist der Konditor Robert Schmidt in öcothenburg. Er hat drei Jahre hintereinander beim Hammelschießen der hiesigen Schützengilde den Hammel gewonnen. Außerdem hat er beim Frankfurter Schützenfeste anf Scheibe Deutschland" und auf .Scheibe München" größere Gewinne erzielt. Selbstmord begingen: in Ebimiz die Schwester des Zimmermanns Einrclncr, in Göggingen der Unterschmclzer des Hessing'schen Etablissements, in Guntersrieth der Bauer Joh. Süß, in Kirchenfarcnbach der seit langen Jahren kranke Schuhmacher Joh. Reiß, in Thierstein der Cand. Jur. Adolf Eck von Schmarzcnbach a. d. S. und in Würzbürg der Straßenkehrer Mantel. Durch unglücklichen Sturz fanden ihren Tod: in Ältenau der Häusler Joh. Pletzenauer, in Herrieden der 20jährige Kaspar Buchel, in Obcrding der Zimmcrmann Pichler, in Rosenberg die Tochter des Locomotivführers Pickel, in Sulzbach der Taglöhner Georg Pirner, in Würzbürg die Dienstmagd Gretcyen Schmidt. In Freyung wurde der Einnehmer Ludroig List von einem fallenden Baum erschlagen, in Hachcltingen verbrannte der Knabe Andr. Pfeffer, in der Vorstadt Jlzstadt bei Passau wurde der Taglöhner Madderer in einer Sandgrube verschüttet. Ertrunken ist in Heimesreuten bei Lindau der Sohn dcö Oekonomen Bodler; von einem zuschlagenden Thorflügel wurde dem Sohn des Oekonomen V. Eckert in Mellrichstadt der Kopf ;erschmettert. In Neuburg stürzte die Enkelin Vertha Schödelbauerdes Colonisten Eentmaner in eine Egge und wurde von einem in die Lunge eindringenden Eggenzahne getödtet. Vom Blitz erschlagen wurde in Palling der AustragsbauerJosef Mieöganz. In Sachsen bei LautcrsHausen verunglückte der Sohn der Bauersleute Kilian in der Dreschmaschine. Königreich Württemberg. In Kiebingen hat die Ehefrau Joachin Langheinz, geb. Enkelweiler, ihre Sjäh: riae Stieftochter todtacschlaacn. den Leichnam mit Petroleum überschüttet unv tu Brand gesteckt. Äle unheimliche Megäre ist verhaftet worden. Der Kühler Christoph Schad in Schlicrbach feierte kürzlich mit seiner Ehegattin die goldene Hochzeit. Ueber Abaana an Familiensegen darf sich der ehrsame Büraer Adam Keppler in Zuwciler nicht beklagen, dem kürzlich Drillinge, zwei Knaben und ' ein Mädchen getauft wurden. Der Tuchmacher und Armenpfleger ?cclchlor chwclker aus Aalen hat sich erschossen, der Viehhändler und Gastwirth Brauchle aus Bergatreute bei Waldsee und der. Kellner Karl Traub von Wunderkingen haben sich erhängt; der löjährige Christian Raible von Ebing.en ließ sieb von einem Eisenbakn,
zuge uvcrsäyrcn und" der Provkantarbciter Friedrich Knödlcr von Ludwigsburg hat sich ertränkt. Der Zimmermann Wolfarth aus Cannstatt und die Wittwe des Händlers Johann Moser aus Dieboldsbcrg brachen das Genick; die 45 Jahre alte Elisabeth Glaser aus Finsterroth bei Weinsberg wurde in dem Getriebe einer Dreschmaschine zu Tode gequetscht; der Fuhrmann Jakob Hafner aus Hochdorf und der Bauer Abler aus Wicsertsweilcr wurden überfahren und getödtet; der Baner Keck aus Steinheim erlag einem Schlaganfalle.
' Großherzogthum Baden. Der Buchhalter Heinrich Stadtcmann in der Fabrik von Schnabel & Henning in Bruchsal ist unter dem Verdacht, arötzere Unterschlagungen verübt zu haben, verhaftet worden. Der Schneider Ludwig Stier in Eschelbronn, ein eifriger Socialdemokrat, wurde wegen Verbreitung verbotener Schriften verhaftet und sogleich als ein Märtyrer der bestehenden aesellfchaftlicken Ordnung hingestellt. Während er die L Wochen Gefängniß absaß, zu welchen er verurtheilt worden war, entpuppte er sich als ein Taschendieb. Seine letzte Heldenthat aus dem Gebiet der Langfingerkunst war der Diebstahl einer Uhr mit Kette. Es wurden ihm auf Grund dieser Enthüllung weitere 0 Monate Gefängniß zudiktirt. Der verstorbene Rentner August Ficke aus Hamburg, welcher während einer Reihe von Jahren in Freiburg lebte, hat der städtischen Armenküche ein Legat von 3000 Mark und dem Volkskindergarten der Vorstadt Wiehre ein solches von 1000 Mark vermacht. Die Frau des Chirurgen Andreas Sütterlin in Kleinkems b. Freiburg starb bei ihrer Niederkunft an Verblutung. Sütterlin hatte dieselbe ausschließlich behandelt und man munkelte von verbrechenscher Praxis. Das Gericht nahm die Sache in Hand und die zugezogenen Bezirksärzte Dr. Ritter von Lörrach und Dr. Vrunner von Schopfheim, erklärten,' daß einzig und allein die Handlungsweise des Sütterlin den Tod der Frau veranlaßt habe. In Folge dessen wurde der Chirurg zu 2 Jahren und zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. f Graf Heinrich von Kageneck in Munzingen. Derselbe vertrat seit Jahren in der ersten Kammer den Wahlbezirk oberhalb der Murg. - Aus der Rheinpfalz. Ueber das Vermögen des Spenglers Jakob Braun in Deidesheim wurde das Konkursverfahren eröffnet. Bürgermeister Jetter von Freckenfeld wurde auf dem Weg nach Kandel von einem Schlagfluß getödtet. FabrikrathspräsidentJoh. Lang von Ommersheim wurde Ururgrolvater, indem seine Urenkelin Barbara Hartz, Ehefrau des Hrn. I. I. Walle, ein Söhnchen gebar. Herr Lang ist ein Greis von 91 Jahren, erfreut sich noch einer vollständigen Gesundheit und bedarf nMDlmü Ser Brille zum Lesen oder zum Schreiben. Die Familien des Steinbrechers Baumgard und des Mau' rers Priester in Hambach leben in Feindschaft. Kürzlich kam es zwischen dem Sohne des Baumgard und den Eheleuten Priester zum Handgemenge, in dessen Verlauf Priester einen alten Säbel zu Hilfe nahm, während Baumgards Sohn mit einer Pistole, welche er immer geladen bei sich führte, drohte. Dabei ging die Pistole los und die aus zerhacktem Blei bestehende Ladung ging der Ehefrau Priester in die Brust. Selbstmord begingen : In Burgalben der Ackerer Jakob Henger, bei Ludwigshafen auf dem HemsHofe der Angestellte der Anilinfabrlk Johann Denzer, in Neustadt der Winzer Michael Neiblich und die Wittwe des Winzers Hrch. Seel. In Großbardorf wurde der Knecht Kruger tootgesahren, in Frankenthal stürzte der 17jährige Jakob Wagner von einem Pappelbaum in ein Staket des eisernen Schutzgeländers an der Brücke der Jsenach, so daß eine Staketstange vorn an der linken Arustseite wieder herauskam. . E lsa ß -Lo t h ri n ge n. Die in Paris erscheinende Zeitung Pettt Journal" ist m Elsan-Lothnngen, wo dieselbe etwa 20,000 Abonnenten besitzen soll, bis auf Weiteres verboten worden. Der Steindrucker Klausinger in Straßburg, der sich wegen Entwendung resp.Vervielfältigung von officiellen Schriftstücken und Plänen in Untersuchunasbaft befand, hat sich in der Krankenabtheilunq des Gefängnisses erhängt. Um den Leuten das Baden in der Jll zu verleiden und sie zu zwingen. in seine Anstalt zu kommen, kaufte der Badbesltzer Simon ,n Mulhausen einen Haufen Glasscherben, die er am Ufer deZ Flusses, wo gerade viele Leute ni baden vfleaten. ausstreute. Viele Kinoer verletzten sich dadurch derart an den Füßen, daß sie wochenlang bettlägerig waren. Das Gericht verurtheilte nun den Simon zu einer Gefängnlßstvafe von 9 Monaten und seinen Knecht, der ihm geholfen, tu 14 Tagen der gleichen Strafe. Der Großgrundbesitzer und Gemeinderatb Alfons Beyscr in Rappoltsweilcr. Freie S tädte. An der Trichinose sind in Hamburg bisher 53 Personen erkrankt, und von den Erkrankten sind schon 6 ihren Leiden erlegen. Dem Herde der Krankheit ist man bis jetzt nicht auf die Spur tekommen, doch nimmt man an, daß die Erkrankten, welche durchwegs dem ärmeren Stande angehören und sich hauptsächlich aus Anwohnern der Hafengegcnd rekrutiren, nach dem Genusse von sogenanntem Abfallfleisch der tückischen Krankheit zum Opfer sielen. Mit dem letzten der Wörrmann'schen Dampfer haben sich verschiedene Vertreter der Wissenschaft zur weiteren Untersuchung nach Kamerun eingeschifft. Es sind der Lieutenant Tappenbcck, der Zoologe Dr. Missenborn und der Botaniker Braun. Namens der Baseler Missionsgesellschaft geht der Dr. med. Eckart aus Stuttgart nach der Goldküste. Der Sekretär der Deputation s für Handel und Schifsfahrt, John Wils liam Henry Hargreaves, ist im Hamburi ger Nathhause plötzlich in Folge eines ! Schlaganfclles gestorben. Der Eifen- ' bahn-Barriercwächter an der Amsinkstraße in Hamburg Namens Classen ist überfahren und getödtet worden. Der 'Pächter der stadtischen Mühlen und Inhabcr des größten Mühlengeschäfls in Lübeck und Umgebung NamenS Oltmann, wurde weaen Diebstahls und Ver- ' leitung zur Brandstiftung verhaftet.
I. George Müller. (achfolgkk v n L. H. Nüller.) SHöSöV. pi AkftttZgnng t0 Uez pt?V geschieht in zuverlässiger sachverständiger Vli!e. Südweft Ecke der OS Vasbington 11. ft Str. Mozart Hatte ! Jool Bos, kigerNhümel.
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