Indiana Tribüne, Volume 11, Number 16, Indianapolis, Marion County, 4 October 1887 — Page 1

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Neues per Telegraph. Detlef ulftOten. Washington. 4. Okt. Kä'.tereS. schöne? Wttttr. BiS morgen Vormittag wird die Temperatur um 15 bis 20 Grad fallen. Ein Riefenmonovol. N e v Y o r f, 4. Oktob. Die .Sunversichert au? guter Quelle, daß die Ver Handlungen bezüglich des Ankaufs der Baltimore und Obio Telegrophenlinien durch die Western Union zum Abschluß gelangt seien. Gbitoricllcs.

Die Brauer-Zeitung" hat vas erste Jahr ihres Bestehens hinter sich und erklärt, daß ste jetzt auf vollständig stcherem Boden stehe. Wir gratuliren dem wackeren Mitkämpfer. 'Der Byzantismus hat in Amerika schon gewaltige Fortschritte gemacht und die Menschen gefallen sich darin, einem Präsidenten gerade, wie einem Könige zu huldigen. Demokratische Einfachheit, re publikanischer Bürgerflolz wo seid Ihr hingekommen ? O'Donnell, der demokratische Kandidat für daS Amt des Stadtclerks war auch einmal Superintendent der Metropolitan Polizei und führte als solcher ein Regime, das sich wenig von dem des Superintendenten Travis unterscheidet. Wollen die Freunde der persönlichen Frei heit trotzdem lieber für ihn, als für W hite stimmen ? - Als in St. Louis der Präsident die Ausstellung besuchte, senkte sich auf einer Bühne langsam ein Vorhang und es zeigte sich ein lebensgroßes Bild der Frau des Präsidenten. So lange der-Vorhang unten blieb, regnete es von oben herab fortwährend Nosenblätter auf daS Bild. Da die Frau das Große vollbracht hat, einen Präsidenten zu heirathen, so ver dient sie natürlich, daß man ihr Rosen streut. UnS ist ein Fall bekannt, daß eine brave Arbeiterfrau ihren kranken Mann lange auf dem Siechbette pflegte, dabei für ihre Kinder sorgte und das Blvd für die Familie herbeischaffte. Dann starb der Mann und die Frau sparte das Geld zusammen um die Begräbnißkosten zu be zahlen, sie arbeitet schwer vom Morgen u3 in die Nacht, ist den Kindern eine liebende, aufopfernde Mutter und giebt ihnen eine gute Erziehung. Solcher Frauen giebt eö im Volke Tau sende. Sie wandeln bescheiden ihre Wege, kein Mensch spricht von ihnen, kein Mensch denkt an ste. Im Verborgenen üben sie ihren Heroismus, opsern sich und ihre Lebensfreude ihren Kindern. Kein Son nenstrahl erhellt ihren Lebenspfad und statt der Rosen sinden sie nur Dornen. Welche Frau aber ist es, so fragen wir, die es verdient, daß man ihr Rosen streut ? Warum nur den Vornehmen immer die Rosen und den Armen immer nur die Dornen ? Die republikanischen und demokrati schen Blätter gefallen sich darin, die Arbeiterpartei als aussichtslos hinzustellen. Wir möchten doch rathen, sich in dieser Beziehung keiner Täuschung hinzugeben. Die Arbeiterpartei ist nicht aussichtsloser als die republikanische oder die demokrati sche. Von den drei Parteien müssen zwei unterliegen. Welche Siegerin sein wird, kann heute kein Mensch mit Bestimmtheit sagen. Man sollte aber nicht übersehen. daß erst vorgestern die Arbeiterpartei in Newport, Ky., gesiegt hat. Man sollte nicht vergessen, daß in Cincinnati bloß 200 Stimmen zu einem vollständigen Siege der Arbeiterpartei fehlten, daß in Milwaukee die Partei in Stadt und County vollständig siegte. Die im vorigen Jahre in New York von den Arbei tern abgegebenen 63,lX) Stimmen ver dienen auch Berücksichtigung. Also gebe man sich keiner Täuschung hin, die zu einer Stellung veranlaßt, die man nach her bereuen möchte. Wie gesagt, wir behaupten nicht, daß die Arbeiterpartei gewinnen wird, daS kann Keiner. Aber wir sagen, daß d'e Berichte, welche uns zukommen, derart sind, daß wir einen Sieg der Arbeiter Partei für möglich, ja für wahrscheinlich halten. Herr Davy, der als Kandidat eine Runde durch viele Fabriken gemacht und sich den Arbeitern vorgestellt hat, glaubt, daß er gewählt wird. DieS ist um so

bemerkenswerther, als Herr Davy früher sich ungescheut dahin ausgesprochen hatte, daß er nicht die geringste Hoffnung habe. Die Erfahrungen, welche er in letzter Zeit gemacht hat, haben ihn überzeugt, daß seine Aussichten gut sind. Aehnlich lau ten andere Berichte. Also täusche man nicht sich und Andere dadurch, daß man die Arbeiterpartei als aussichtslos hin pellt. Drahtnachrichten. Ra s sen krieg. New Orleans, 3. Oktober. Von Brookhaven. Miss., ist eine Spezialde-

ptsche hier eingelrofftn, daß sich etwa 20 Meilen südöstlich von diese? Stadt ernst liche Unruhen zwischen Negern und Weißen vorbereiten. Etwa 300 Mann von jeder der btiden Racen sollen unter Waffen stehen und wird jeden Augenblick ein Zusammenstob besürchtlt. Eine An zahl mit Gewehren bewaffaetkr Weißer ging gestern von hicr ach dem Schauplatze der Unruhen ab. Ueber den Ursprung der Verwicklungen ist hin nichts Bestimmtes bekannt. Die Reise des Präsidenten. St. Louiö, 3 Olt. Heute Morgen nach 10 Uhr fuhr der Präsident und seine Frau nach dtm Fairplaize. Er war von berittener Polizei und einer Anzahl Bür ger in Kutschen begleitet. Er wurde aus dem Wege von der Bevölkerung herzlich begrüßt ES war Kmdtrtig und minbestens 60.000 Kinoer waren aus dem Fairplatze. Von da fuhr dir Präsident wiedcr zurück in die Etidt nach er BSkse. Zueist wurde er in daZ Zimmer deS Direktors umS gesuhlt, wo ihm eine Anzahl prornl nentlr Personen vorgestellt wurde. Dann aina er nach der großen Bölsenhalle, die so vollständig mit Menschen angefüllt war. daß er Mühe hatte, zur Platsorm zu aelanger. Der Mayor der Stadt be willkommnete den Präsidenten mit einigen Worten, woraus der Präsident sich in einer kurzen Ansprache für den hlrzlichen Ernpsang btdankte. Nach der Begrüßung tn d,r Börse machte dir Prüsidert eine Fahrt durch die Stadt.-' ' Um 2 Uhr nahm man einen Imbiß im Lindell Hote', und um 3 Uhr fand .d r. öffentliche Ernpsa 'g statt, der bi 6 Uhr dauerte. AbendS wurde eine Fahrt durch die prächtig illuminirten Straßen der Stadt vorgenommen. Viele Tausende befanden sich auf der Straße, um die Gäste vorübersa'.ren zu sthen. Die Fahrt ging nach dem AuSstellungSgedäude und der Prüsidert machte einen Gang durch da? selbe. Um 10 Uhr kehrte er nach dem Hotel zurück, wo ihm der HendrickS Ver ein eine Skrenade brachte. Bedauernswerth. New Alban y,3. Okt. Dr. Robert B. Knöfel, ein bekannter hiesiger Arzt und Sohn des geacht ten Dr. August Knöfel, hat zwei Noten von je $200 mit seines Vaters Namen gefälscht und ist nach Canada durchgebrannt. Mehrere tau send Dollars, welche ihm von Witt-ven anvkltraut waren, hat er ebenfalls unter schlagen. Beschuldigungen gegen Priester. Mexico. 3. Okt. Die in jüngster Zeit im Innern des Landes vorgekom menen Morde, denen freisinnige Lehrer. Herausgeber freisinniger Zeitungen tt. zum Opfr gefallen sind, werden in der gestrigen Ausgabe des Monitor Repub' licano den Landpfarr.rn zur Last gelegt Die sämmtlichen Opfer sind m'x canische Bürger und der Monitor ford,rt Ge rechtigkeit und Schulz für alle Bevölke rungSklaffen gegen die Faiatikkr im In nern. ES heirscht hier große Erregung über diese Enthüllungen, welche mög licherweise dam führen werden, die Ver übcr der Mordthaten einer schleunigen Bestrafung entgegenzuführen. Convention der KnightS of Labor. Minneapolik, 3. Oktober. Die Generalversammlung der KnightS of Labor wurde heute Morgen von I. P. McGaughey zur Ordnung gerufen. Pow derlei und Sekretär Litchman waren zur Zeit noch nicht angekommen. Mayor AmeS hielt eine Bewillkommnungörede. Richard Er.ffithS und A. A. Earlton von der Exekutivbehörde beantworteten die Rede. ' Darauf hielt Ralph Beaurnont eine Rede und die Convention vertagte sich dann diS 8 Uhr Abends. Am Nachmittag kamen Powderly und Litchman an. Am Abend hielt Powderly eine Rede, wobei er auch auf feine Stel lung zur Temperenzsrage kam und sagte, daß er nichts zurückzunehmen habe. ,. Nach ihm sprach Strecker von Illinois. Vertreter des FarmerbundeS. Erhielt eine ausgezeichnete Rede und sagte unge fähr Folgendes : .Der Landbau bezahlt

sich nicht mehr, die Städte wachsen und die Landbevölkerung nimmt ab. Chicago hat Hunderte von Millionären. Aehnlich ist eS in anderen großen Städten. Wie ist das gekommen? Man bot die Gans umgebracht, welche das goldene Ei legte. All die Arbeitenden und Fleißigen sollten sich zusammenschaaren und wenn eine große Organisation geschaffen ist, dann wird sich EtvaS ereignen (you will hear something drop). Wir verlangen im

Namen drS Volke?, daS allen Wohlstand schafft, daß unsere Familien sich nicht zum Besten Weniger zu Tode rackern muffen. Unsere Väter haben eine Volks regierung geschaffen, aber die Reichen haben die? geändert und eine Aristokratie geschaffen. Wir aber wollen wiedir eine VolkSregierung schaffen. Wmn daS An archiSmuS ist, gut, so bin ich ein Anarchist. ES ist unsere Pflicht, Ordnung und gute Regierung zu wahren und wir werden sie rsüllen. . ; Brauarbeiter und Sozia listen. New York. 3. Olt. Zur Urttt stüdung deS täglichen in englischer Sprache erscheinenden sozialistischen Blat teS "The Leader" hat die hiestgeBrauer Union $500 und die Bieeführer.Union Z100 bewilligt. (Brav gemacht!) h C üabti. Nahmen ihn gef a ngen. j B e rlin. 3. Okt. Den letzten Nach i richten zufolge wurde König Malietoa gefangen genommen und auf ein deut fcheS Kanonenboot gebracht. DaS Befinden des deutschen Kronprinzen. Wien. 3. Okt. ES ist noch nicht end giltig festgefttzt, an welchem Orte der Kronprinz Friedrich Wilhelm während des Winters wohnen wird. Vorläufig wrrd er sich in Arco in OkstrrreichischTirol aushalten. ES ist nicht wahr, daß seine Stimme wieder ihre normale Verfassung erlangt hat. Obgleich die Be fürchtung vor einem KrebS geschwunden ist.. besteht noch eine lokale Entzündung, welche zu Anschwellungen führt und Be fchwerden verursacht. Dr.Mackenzie sucht für den Kronprinzen einen Wohn du in einem milden, jedoch nicht ersch'as senden Klima. - Die Kaiserin von Oesterreich hat an die deutsche Kronprinzessin geschrieben. und ihr angerathen. die Insel Corfu als Winterresidenz für ihren Gatten vorzu schlagen. Die Königin von England schlägt Baven am Lago Maggiore vor, woselbst sie sich selbst aufgebalten habe. Die Wiener Blätter mröffentlichen eine Unterhaltung zwischen dem österreichischen Kronprinzen Rudolph und Dr. Virchow. Letzterer soll dabei auf die Frage, ob die Krankheit deS deutschen Kronprinzen wirklich eine so schlimme sei. geantwortet haben : .Wenn ein Patient, der mit einer HalSkrankheit behaftet ist. früh aufsteht. spat schlafen geht, viel zu reden vrrsucht und nur wenig auf sich selbst Acht giebt, so ist es kein Wunder, daß seine Genesung keine raschen Fortschrilte macht." Die irische Nationalliaa. Dublin, 3. Okt. Mehrere Zweige der Nationalliga hielten gestern im Mit chellStowner Distrikt Versammlungen. Die Polizei suchte vergeblich auSzufinden, wo die Ansammlungen stattfanden. Tch!ffSnchriStn. Angekommen in : Baltimore: .Rhein von Bremen. Ha mb urg : .Hammonia-von New Verk. Southampton: Fulda von New York. New Vor k: .Scrvla. .Arizonas .Egypt" von Liverpool, .Werra- von Bremen. H i e si ge S. 19 AIS gestern Abend eine Frau in einem Buggy das Geleise an der Ecke der Washington und Noble Straße kreuzte, wurde daS Buggy von einer Lokomotive der Bee Linie auf die Seite geschleudert, doch kam die Frau, deren Name nicht be kannt wurde, unverletzt davon. Die Indianapolis Cabinet Ma kerS Union ließ sich mit $75 000 Capital inkorporiren. Die Direktoren sind: V. Schlodhauer, G. A. Albrecht. H. Bauer. G. G. Stark, W. Ausderheide. I. Herr man, C. Zabel. I. Topkin. I. Deckert, W. Beger und John Heitham. SSr Gestern Nacht hatte eine italie nische Schöne, welche unter dem Namen Mollie bekannt ist, und im 4. Stockwerke in dem Hause No. 20 Süd Delaworeflr. wohnt. Gift genommen und Dr. Pantzer wurde gerufen, um den Schaden wieder gut zu machen, waS ihm auch gelang. Das Frauenzimmer hatte einen Streit mit feinem Liebhaber, aber dies soll auch schon sein fünfter Selbstmordversuch ge Wesen sein.

LSJn der 21. Ward ist Herr Albert

C. Habich Kandidat der Arbeiterpartei für den Stadlratb. Wir können unferrn Freunden Herrn Habich als einen ehr lichen ausrichtkgen Deutschen, und als vertrauenöwerthen Bürger empfehlen. Er ist Arieitkr und ein Überzeugung,! treuer Anhänger d r Arbeiterbewegung. 8" Im September wurden hier 302 Plrsonen verhafttet. Davon waren 277 - männlichen, 25 weiblichen Ge schlecht?; 261 wäre Weiße. 41 Farbige; 253 waren in den Ver. Staaten geboren. 21 in Irland. 16 in Deutschland und 4 in anderen Ländern. tS Edenhcrier hielt gestern Abend eine Rede an der Ecke der Michizan und Noble Str. und v?rlkt:te sich dabei na mentlich wieder au'i Schleckimachen der Arbeiterpartei. Der .Stnlinkf b?havptt, die Versämmluna hade au? 1500 Menschen bestanden, hr .Telegraph" bat 400 Personen gezählt und das .Journal" sagt, daß 100 Personen da waren. Man sieht, die Berichte der Budelirgane sind eben so zuverlässig, wie die Versprechungen der Budelkandidaten. Die Nachuehen von der Cleveland Parade bleiben auch nicht auS. Die uni formirten KnightS of PythiaS hätten in der ersten Division marschiren sollen, aber der Hendricks Club hatte sich vorgedrängt, so daß sie keinen P'ad finden konnten und sie begaben . sich .diSgusted" in ihr Ver einslokal zurück und legten ihre Unifor men ab, ohne wie man es verlangt hatte, den Schwanz deS Zages gebilöet zu haben. Unter den katholischen Bürgern herrscht auch große Entrüstung darüber, daß mai nur die Kinder dcr öffentlichen Schulen, aber nicht die der katholischen Schulen eingeladen hatte, die Parade vom Court hauS Square aus zu besichtigen. Man signore BiffonieS sieht darin eine offene Beleidigung. Deutsche Lokal - Nachrichten. S ch w e.i z. t In 2?cni Oberstlieutenant Peter, Chef der eidgenössischen Finanzcontrole, und Pfarrer Emanuel Ludwig. Einen unwillkommenen Aufenthalt mnßte sich ein au5 dem Kanton Zürich stammender und in Reni ?)ork seßhafter Photograph Namens Wachmann in Basel gefallen lassen. In Thurmgau, wo er sich Ferien halber aushielt, entführte er ein junges Mädchen, freilich unter Zustimmung der Tochter, aber wider die Einwilligung deren Elternr In Basel ereilte ihn sein Geschick, und der Mann sieht nun fein Neiseprojekt durchkreuzt. Merkwürdig ist es, daß seine Festnahme dadurch veranlaßt wurde, daß er über einen kürzlich begangenen Mord resp, über die Jdentität des Ermordeten Aufschluß geben wollte und dadurch in die Hände der Poli;ci kam. In Welschenrohr ist beim Scheibenschießen durch zufälliges Losgchen einer Büchse der LOjährigc Joseph Nippstein erschossen worden. Die Kugel durchbohrte die Brust querweise und traf dann noch den nahestehenden Seminardirektor Gunzinger in die Hüfte. Die Verletzung des letzteren ist sehr bedenklich. Der Ctaildcrath v. Hettlingen ist im Verlaufe einer Operation, welcher er sich im Spital zu Luzern unterzog, cinem Schlaganfall erlegen. Oesterreich. Dr. Karl Neck)bauer wurde, von einem Schlaganfall betroffen,, von Aussee nach Graz gebracht. Sein Zustand ist hoffnungslos ; daS Denk- und Sprachvermögen ist vollständig gelähmt. In Karlsbad erschoß sich der weiter der Jnnsbrucker Maschinen-Werkstätte der Herrbnrger und Nhomberg'schen Spinnerei, Guyer. In Oberdorf ertrank der Sohn der Gastwirthin Anna Kerschbaumer. Der MilitärbesreiungsSchwindel Hans Kirchmair's in Linz wurde dadurch entdeckt, daß der Bauer Mathias Wenzelhumer in Kaltenbach zu Dr. Preyer nach GricSkirchcn kam. ersuchend, er möge ihm 1000 fl. als Sparkassedarlchen sogleich erwirken, welche er dringend brauche, da dieselben . einem Stabsarzt in Linz auszuzahlen seien, welcher seinen Sohn vom Militär befreien werde. Dr. Prener erstattete hierauf sogleich die Anzeige bei der Gendarmerie, worauf.Nachmittags ein Gendarm mit dem Vauerssohn nach Linz fuhr und die Recherchen einleitete, die zur Wohnungsuntersuchung und Verhaftung führten. Der jüngst vom Krcisgcrichtc in Neutitschein zum.Tode durch den Strang verurtheilte mehrfache Raubmörder Anton Schimak hat alle seine Verbrechen eingestanden. Er war bierbei von einer solchen Aufrichtigkeit, daß er versicherte, auch jene Verbrechen und Verge hen, hinsichtlich welcher er kürzlich vom Schwurgerichtshofe freigesprochen wurde, begangen zu haben. Im Kanal von Bristol sind während des vorigen Herbstes und Winters 50 Schiffe untergegangen. 300 Menschen verloren bei diesen Schiffbrüchen ihr Leben. Eine Kohlensirma von Ewansea hat sich erboten, die Kohlen umsonst zu liefern, falls die Admiralität vor Einttitt der stürmischen Jahreszeit einen starken Schleppdampfer bei Mum-bles-Head - stationirt um . gefährdeten Schiffen zur Hilfe zu kommen.

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