Indiana Tribüne, Volume 11, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1887 — Page 4

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Der Besuch des Präsideutm.

Gestern Abend und heute Vormittag wurdenoch tüchtig dekorirt.doch beschränkten siH die Dekorationen sast auöschlieklich auf den Theil der Washington Str. durch welchen sich der Zug bewegte. Heute Vormittag sind mit allen hier einlaufenden Zügen viele Fremde eingetroffen. Namentlich die Landleute waren schaa renweise gekommen um den Präsidenten zusehen, denn seitdem Ruthersord Hayeö hur war. hat man so etwa? nicht mehr hier gesehen. Der Duckwolth und derJefferson Club, zwei demokratifche Vereine von Cincin nati sind heule Vormittag hier eingetrof sen. Viele FabriketablisfementS waren heute geschlossen von den Geschäftsleuten sind aber nur Wenige, der Auffordeeung. ihre Läden zu schließen nachgekommen. Schon lange vor der Stunde, zu wel cher der Präsident erwartet wurde, waren die Straßen dicht mit Neugierigen besetzt. Recht hübsch nahm sich der für die Schulkinder.reservirte CourthauSplatz aus. Pünktlich um 11 Uhr suhr der Zug, in dem sich der Präsident befand an die Kreuzung der Noble und Washington Straße heran, und der Präsident bestieg einen mit acht weißen Pferden bespann ten Wagen. Unstreitig war da? sehr sinnreich arrangirt. denn Monarchen pflegen nur sechsspännig zu sahren. Dann ging'S in langsamem Zuge die Walhington Straße hinunter bis zum StaatShauS. In dem Zuge befanden sich der Duckworth und der Jefferson Club von Cincinnoti, der HendrickS Club von hier. Miliz. Polizei und die .Prominenten" zu Pferde und in Kutschen. Selbstverständlich bestanden die Prominenten aus lauter schwer arbeitenden Leuten. welche aus Patriotismus einen Tage lohn geopfert hatten, um das Landes Oberhaupt würdig zu empfangen. Am StaatShauöplatze angekommen, stieg der Präsident auS, dieweil ganz nach republikanisch einfacher Manier m?t Kanonen geschossen wurde. Die Milizen bildeten bis zum Ein gange des StaotShaufeS Spalier und der Präsident geführt vom Gouverneur und seine Frau geführt von Herrn McDonald, begaben sich, gefolgt von all den Promi nenten auf die dortselbst errichtete Tribüne. Dann hieß der Gouverneur in seitlicher Weise vor den Augen des ganzen Volkes den Präsident willkommen und der Präsident hielt ebenfalls eine Rede und daS Volk schrie Hurrah, daß eS eine Art hotte. Dann marschi'ten die Milizen und die ClubS in daS StaatShauS und bildeten wieder Spalier und die Herren vom EmpfangScomite, liefen mit mächtig großen Schleifen vor der Brust geschäftig und im stolzen Bewußtsein ihrer Wich tigkett hin und her, als ob sie Wunder was zu thun hätten, wahrscheinlich aber bloß damit sie Jedermann bewundern konr.te, wag ihnen unter sothanen Um ständen gar nickt zu verdenken war. Schließlich kam dann auch der Peäsi dent und seine Frau in Begleitung der hohen und höchsten Herrschaften von In dianapoliS und tztre Nathan Moreis. stolzirend wie ein spanischer Grande schleppte einen riesigen Blumenstrauß hinterher, den er graziös aus daS kleine Tischchen in der Rotunda setzte. In der Rotunda war eine Erhöhung angebracht, eingefaßt mit roth weiß blauem Zeug, und aus dieser Erhöhung nahmen die Heirschasten Platz, die Frauen alle grzndioö ausaedonneit. Nur die Frau deS Präsidenten sah sehr einfach auS. Sie ha'te ein dunkelgrünes Kleid von seinem Wollenstoff an und trug einen einfachen schwarzen Hut, was ihr inmitten all der elegant aufgeputzten Damen sehr zum Vortheil gereichte. Nachdem Alles geordrnt war, wurde der Plebs eingelasien. Der Präsident und die Präsidentin standen an der Barriere der Erhöhung, mit dem Gesichte gegen den Südeingang und ließen die Menschen menge an sich vorüberziehen. Der Prä stdent hatte die Hände aus dem Rücken gefaltet und winkte nur immer kaum bemerkbar mit dem Kopfe. Aus .Händschäken- ließ er sich nicht ein, wag wir ihm übrigens gar nicht verden ken können, denn das hätte zu viel Zeit gekostet und hätte ihm auch den Arm lädiren können. So standen sie dennBeide da und ließen sich geduldig angucken, so etwa wie man WachSFiguren in einem Museum ansieht, nur daß sich Keiner lang dabei aufhalten konnte. Und die prominten Herrschaften saßen auf dem Podium und .schmeilten und schauten herablassend aus die vorbeizie hende Menge und waren glücklich im stolzen Bewußtsein ihre Würde und ihrer Prominenz. ES gab aber Leute, die meinten, wenn nur ein paar Uniformen mehr da wären, so ginge Alles gerade so schön zu, wie beim Empfange eines Königs. Gieb ihnen eine Gelegenheit ! DaS leißt. deinen Lunaen. Ebenso deinem ganzen AtdmungSapparat. ES ist ein wundervoller Apparat. Nicht bloß die großen Luftröhren, sondern die Tau sende von kleinen Röhren di? von ihnen ausgeben. Wenn dieselben verstopst sind mit Din. gen. welche nicht dingehören, können die Lungen nicht ihre Halde Arbeit und diese niSt gut verrichten. Nenne eS Erkältung. Husten. Croup. Catarrh. Lungenentzündung, Schwin sucht öder wie sonst die Krankheiten deS HalseS. der Naz oder der Lunge heißen mögen, sie sind alle schlimm und man muß sie loS zu werden jucken. ES giebt dazu einen sicheren Weg. Atmm Bosckens German Syrup, den jeder Avotbekkr für 75c die RlafA, kauft. Wenn Alles fehlgeschlagen hat. cles nimm it ttcker. Die besten Bürsten kauft man n,i H. Schmedel. No. 423 Virginia Avenue.

Coueert des sszlalistlschm Canon bundeS.

Morgen Abend eröffnet der sozialistische Sängerbund die Wintersaison mit etnem groben Conceit. Die Unterhaltungen der Sozialisten sind in den letzten Jahren so beliebt ge worden, daß eS kaum mehr eine? Worte? zu deren Empfehlung bedarf. DaS Publikum ist gewohnt, sich zu den Unt'r Haltungen der Sozialisten sörmlich heranzudrängen, weil eS sich bei denselben stetZ ganz außerordentlich amüsirt, und so ist denn auch alle Aussicht vorhanden, daß die sozialistischen Sänger morgen Abend von einem vollen Hause begrüßt werden. DaS Concert findet in der neu restau rirten Mozart Halle statt und da? auS gezeichnete umfangreiche Programm, daS wir hier folgen lasten, zeigt, daß es ds rauf abgesehen ist. die Besucher vollkom men zu besriedigen. Programm. 1. Theil. 1. Ouvertüre ..Union Vand. 2. Chor. Arbeiterlied Otto. Sozial. Männerchor. 3. Bariton. Solo. Horch, horch!. . .Schubert. Herr Max Schwarzer. 4. Du klarer, blauer Himmel Tilcher. Sozial. Männerchor. 5. Sopran-Solo. .JlTrovatore... Verdi. Frl. Liaa Hoefler. 6. Violin-Solo. Dichter und Bauer Suppee. HerrHarrh Klauömarm. 1. Humoristischer Vortrag. $), kenn ich a. i l e F k a a oocy nur slaolraly war' r unve. Herr Karl H. Hoffmann. 8. Schön Nothtraut Veit. Sozial. Maanerchor. 2. Theil. S. Orchester 10. Guter Rath für junge Mädchen . . . Kuntze. Sozial. Männerchor. 11. Tenor-Solo. .W'.e schön bist Du !' ! Weidt. Herr Conrao Rikö. 12. SopranSolo Frl. Lina Hoefler. 18. Doppel-Ouartett mit lebendem Bild : .Auf der Wacht Solo Herr M. Schwarzer. 14. Humoristischer Vortrag. .Guter Rath für junge Eheleute Kantze. Herr Karl Hoffmann. 15. Lustige Musikanten Kücken. Sozial. Männerchor. Zur gefälligen Notiznahme. Die Gewerbeschule im Lokale der deutlch-englischen Schule No. 120 Ost Maryland Stiaße wird am Sonntag Vormittag den 2. Oktober 1837 wieder beginnen. Alle, welche sich für dieses Institut ir teressiren, wollen gefälligst von dieser Bekanntmachung Kenntniß nehmen. Für den Gewerbeschulverein, Wm. Kothe, Präs. F. Nö lke. Sekr. Vlrsammlungen der Arbeiterpartei. Heute Abend findet im Zimmer No. 5 im Vance Block eine wichtige Sitzung deS Executiv'Comite' ststt. wobei die Anwesenheit alle? Mitglieder dringend erwünscht ist. Samstag, 1. Oktober, Ecke Delaware und Washington Str. Montag, 3. Okt., Ecke Georgia und Noble Str. Dienstag. 4. Okt.. Ecke MorrlS und Meridian Str. Mittwoch. 5. Okt., Ecke Home und Columbia Ave. Donnerstag. 6. Okt.. Ecke Tennesiee Straße und Jndiana Ave. Freitag, 7. Okt., Südende der Virginia Ave. und Ecke Michigan und Agnes Str. Samstag Abend Knackwürste mit Sauerkriut nebst der so beliebten Soup a la bataillc bei E. Amiet. No. 333 S. Meridian Str. Aurora Lagerbier. Dieses bkrübmte, woblschmeckende und gesunde Getränke ist zu jeder Grunde frisch zu haben in der den! schert Bierballe, VI o. 231 L5 253 Ost Washington Otr. Frank O'Brlen, Eigentb. S- DaS Testament von F. G. H. Schwartz wurde registrnt. Die Wittwe ist die Erbin de Vermögens im Betrage von $11.000. Von nichts kommt nichts ! Aber wenn du die Treppe hinuntersüllft so be kommst du die schönsten Beulen am Kopf von selbst, und da diese nicht von selbst fortgehen, so ha'.te dir eine Flasche Sal vation Oel zu Hause. Kostet nur 25 CtS. 3 Die Feuerwehr wurde gestern Abend durch einen brennenden Schoen stein tn dem Hause No. 515 Nord Meri dian Straße, herausgerufen' Kaufe Mucho'S "Lest Havanna, Cigars". tST .Goofe Eden, welcher gelegentlich de? Verhörs von ChaZ. Stuckey gefchwo ren hatte, daß letzterer keinerlei geistige Getkünke verkauft habe, ist nun wirklich unter der Anklage deS MeineidS verhaftet worden. Er steüte $1,000 Bürgschaft. Sebt unsere zwei Dollar Damew und Herren-Ochube iu allen QiyleS. DaS Beste im Markte im CapltalOchubLadt. S-DaS Comite von Hundert, wel cheS bekanntlich die Verfolgung der Wahlschwindler inS Werk gesetzt hat. will sich in der bevorstehenden Wahl die Ver folgung Solcher, welche Wahlbktrug im Schilde sühren, zur besondcren Ausgabe machen. ES hat eine Belohnung von $100 für Ergreifung und Uebersührung jeder Perfon ausgesetzt, welche sich gegen daS Wahlgesetz vergeht.

üchertisch. DaS 3. Hest deS .Jllustrirten Familien Schatz- bestätigt wohl dle auszeichnende Kritik, welche bereits die ersten beiden Hefte diefer vo,trefflichen Zeitschrist bei uns gefunden. Das vorliegende 3. Heft bringt die Fortsetzung des großartig an gelegten Roman? Nero" von Crnst Eckstein, ferner ein deutsches Städtebild von Dr. I. Steinbeck. HildeSheim" mit prächtigen Originalzeichnungen von F. Stoltenberg, eine kleine Erzählung Der Beweis von H. Villinger. einen fehr interessanten Aussatz Auf salziger Fluth" von G. van Muyden, sowie die im höchsten Grade sesielnde Fottsetzung dir preiSge krönten historischen Novelle Aus deut schem Hause" von Arthur Freese. Die

Illustrationen sind wiedcr von höchster Anmuth und selbst von den Textbildern muß man sagen, daß sie echt künstlerisch sind. Yolizet'Sertchi. .Jda Reagan, ein garnicht übel auS sehendes weißes Frauenzimmer war mit einem pechschwarzen Neger NamenSMoses Gates gestern bei einem Schäferstündchen erwischt worden. Die moralischen Ord nungöwächter könnten da? nutürlich nicht mit ansehen, und verursachten deren Be strafung. Der Fall gegen Goose Eoen wurde bis Mittwoch verschoben. Joseph Benson hatte seine Geliebte Emma Foster geschlagen und wurde um $10 und Kosten bestraft und auf 10 Tage ins Arbeitshaus gefchickl. Nach so langer Trennung wird hoffentlich die Liebe wieder neu entfacht sein. Lon Hinkley welcher eine goldene Uhr von Frau Matson und Henry Moore, welcher einen Uebeuock von Frank F. SturgeS gestohlen hat, wurden den Großgeschworenen überwiesen. us Den ertkJtSÄKsev. Suvertor Court. Zimmer No. 1. Wm. E. Mick gsgen Jsaac Morris LewiS. Receiversache. In Verhandlung. DerAnirag umStreichung des Theiles der Klageschrift, dkr Anflellung eines ReceiverS verlangt, wurde vom Richter abgewiesen. Zimmer No. 2. Hy. T. Conde gegen Thomas W.Lenkford. Notenklage. Zurückgezogen. Bundesgericht. In der Klagesache Hy. Martin gegen Clara Messtck u. A., in der eS sich um Besitzrecht eines Grundstück? tändelt, sprachen die Geschworenen der Klägerin $166.06 Schadenersatz zu. Die Geschworenen wurden für den Rest deS Termins entlassen. Der Richter erließ einen Befehl, dem zufolge deS Präsidenten-BefucheS wegen die Gerichts Bureaux heute geschloffen bleiben. Hall'S $100 Belobnung. $100 Die Leser der Jndiana Tribüne" werden sich freuen, zu erfahren, daß eS wenigstens eine gefürchtete Krankheil giebt, welche die Wisienschast in all ihren Stadien hat kuriren können, und daS ist der Katarrh. Hall'S Katarrh-Kur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüder schaft bekannte positive Kur. Der Ka tarrh ist eine ConstitutionSkrankbeit und erfordert eine constttutionSgemäßige Behandlung. Hall'S Katarrh-Kur wird eingenommen und w'rkt direkt auf das Blut und die Schleimhau. flächen des Systems, dadurch' die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Stärke gebend, indem sie die Konstitu tlon ufbau! und der Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie hundert Dollar? für jeden Fall an bieten, den sie nicht heilt. Laßt Euch die Liste der Zeugnisse kommen. Adressirt F. I. C h e n e y d C o., Toledo, O: Verkauft von Apothekern,75 CtS. Katarrh-Kur. OrnuVßißeatdmnS- Ußtttrßvnßm. Simpson G. Lemmon an Ernest A. Wehrmann. Lot 7 in Herman H. Unver zagt'S Subd. von Lot oder Block 7 in Henderson'S Add. 5700. Addison Bybee an Fred. I. BoSler. Lots 16 und 17 in Bybee 6:Pratt'S erste Weststde Add. $700. William MorriS an William H.Wood, Lot 4. $100. Van B. Stiarwalt an William Henry, Lot 176 in Noble'S Subd. von OutlotS 4ö,60:c. $2600. Mary E. Hogshire an Alfred R. Hovey. Lot 123 in Johnson & Hogshire'S Ost Washington Straße Add. $200. Alsred R. Hovey an Mary E. Tbomp son, Lot 123 in Johnson & Hogshire'S Ost Washington Straße Add. $250. John I. Cooper an Theodore Meyer, Lot 11 in Cooper'S Süd Meridian Str. Add. $350. John FurraZ an die TrusteeS der Cbifford Methodist Episcopal Church". Lot 43 iu Jletchcr & Ramfey's Add. zu Brookstde. $200. Zu denbesten Feuer'VersicherungS Geselljchaften deS WestenS gehört unbe dingt die Franklin" von Indianapolis. Ihr Vermögen betrögt $232.000. Herr John Wocher ist Präsident dieser aner kannt guten Gesellschaft und ist alS Agent der folgenden Gesellschaften hier thätig : Britifd Amerika. Vermögen Z800.000. Detroit F. & M. Vermögen $900.000. Fcanklin. Ind.. Vermögen $232 000. German American. N. V.. Vermögen $5,150.000. Die .Franklin" hat nicht nur billige Ratm, sie läßt auch außer den regelmäßigen Raten, selbst bei großen Verlusten keinen Aufschlag erfolgen. Hr. Herman T. Brandt, ist Solicitor für die hiesige Stadt und Umgegend.

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