Indiana Tribüne, Volume 11, Number 13, Indianapolis, Marion County, 1 October 1887 — Page 1

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Telephoa 848.

Neue per Telegraph.

Otlte,usichten. Washington. 1. Okt. WärmertS hübsches Wttter. Vier Jahre. S iou x City, 1. Okt. Münchraih, dir der Thtilnahme an der Ermordung HaddockS schuldig befunden wurde, ist zu vier Jahren Zuchthaus verurtheilt vor den. Der Verurtheilte oppellirte. Die Convention der tt. of L. MinneapoliS,!. Okt.' Das Comite für Beglaubigungen ist bereits in Sitzung. Distrikt 126 von New Yor?, der ausgeschlossen wurde, hat Beglaubi gungen tingeschiök. EbitorieUes. Die Arbeiterpartei ist die Partei der Volksfreiheit. Der Telegraph" nennt heute die Sozialisten Banditen. Arbeiter ! Stimmt für Eure Frei he!tfür die Freiheit des Volkes, für die ganze Freiheit ! Es handelt sich nicht um Davy, Edenharter oder Denny, es handelt sich um das Recht des Volkes gegenüber dem Budel und der Ausbeutung. Die immer größere Ansammlung von Reichthümern in den Handen Weniger nebst der sie begleitenden Armuth der Massen kann unmöglich das Endziel der Entwickelung der menschlichen Gesellschaft sein. - : Ihr, die Ihr im Schweiße Eures Angesichts Euch abmüht Tag für Tag und dabei arm bleibt, während die Früchte Eures Fleißes in die Taschen der Monopolisten wandern, denkt an Weib und Kind und stimmt für die ArbeiterPartei. In einer Loyalitätsadresse an den Präsidenten versichert heute der Telegraph", daß er ein Feind der Sozialisten sei. Dagegen hat er in seiner großen Bescheidenheit ganz vergessen, zu erwähnen, daß er die Wahlschwindler und Tally Sheet Falscher an seinen liebenden Busen gedrückt. Die Washington Straße entlang sind heute an allen Hausern Dekorativnen angebracht, , welche besagen, daß Seine Majestät, Grover Cleveland, der König im Frack der Vereinigten Staaten von Nordamerika heute seinen Einzug in Indianapolis halt und huldvollst geruht in großer Audienz die Huldigung der Bürger entgegenzunehmen. . Der Telegraph" nennt . sich heute in seiner Loyalitätsadresse: Das Cen tralorgan der amerikanischen Bürger deut scher Abkunft der Stadt und des Staates." Der Herr Redakteur scheint Seiten 3286 von Max Nordau's Paradoxe sorgfältig studirt zu haben. Göthe's: Bescheiden sind nur Lumpe", und das Sprichwort: ' Bescheidenheit ist eine Zier, doch kommt man weiter ohne ihr", finden jedenfalls seine volle Anerkennung. In Iowa, wenigstens in den grhße ren Städten, lehnt sich nun doch selbst das amerikanisch-republikanische Element gegen den Prohibitionsschw'mdel auf. Es liegen öffentliche Proteste aus Des Moines und Marshalltown vor, deren Unterzeichner, mehr als 1000 ander Zahl, der republikanischen Partei des Staates auseinandersetzen, dag sie in der Prohibitionsfrage nicht länger mit ihr zufammengehen können. Die Marfhalltow ner betheuren, daß sie noch immer die republikanischen Principien hochhalten und auch den Folgen der Unmäßigfeit gesetzlich begegnen wollen, aber sie pro tegiren feierlichst gegen ein ferneres Ex perimentiren mit Prohibition unter den bestehenden Gesetzen, weil sich die Prohi bition, wie sie in Marshall County durch geführt worden ist, als ein vollkommener Fehlschlag erwiesen hat. Die Prohib'p tion hat das Braugewerbe, daS bisher als vollkommen gesetzlich vom Staat an erkannt worden ist, und das eine der blü hendsten Industrien des Countys war. gesetzwidrig gemacht, sie hat alle anderen Gewerbe herabgedrückt und die Geschäfte unserer Kaufleute geschädigt. Sie hat das Wachsthum unserer Stadt und unse reS Countys zurückgehalten, . unsere Ein nahmen vermindert und unsere Gericht? kosten und Steuern erhöht. Zur selben Zeit sind gebrannte und gegohrene berau schend? Getränke in großer Menge von

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auswärts importirt worden, und in direk ter Verletzung des Gesetzes verkauft, oder unter demVorwande von nöthwendigen Medicamenten" erlangt worden. Der wirkliche und einzige Erfolg der Prohibition ist freier Whisky" mit allen Uebelständen, die er im Gefolge hat, geWesen. Deshalb befürworten wir den Widerruf der gegenwärtigen Prohibitionsgesetze und den Erlaß eines Local-Optiongesekes mit einer LizenSgebühr von wenigstens 51000 für Städte von der Größe von Marshall town und sirengen Strasbestimmüngen für eine Verletzung desselben." Noch schlagender ist das Manifest der unabhängigen Republikaner von Des Moines. Es heißt darin, daß in keinem County eine' größere . Mehrheit, für daS Prohibitionsamendement abgegeben wurde als in Polk, und daß nirgends die Behörden sich größere Mühe gegeben haben, das Prohibitionsgesetz zu vollstrecken, , a!S in Des Moines. Das Ergebniß war aber nur, daß die Bürgerschaft in der niederträchtigsten Wnse belästigt, der Verbrauch von Vier und besonders Schnaps hingegen sogar noch gesteigert wurde. Wie die Protokolle ergeben, sind seit dem 1. Januar 1836 in Des Moines und County allein von den Friedensrichtern 4600 Haussuchungsbefehle erlaffen worden, auf Grund deren in 1600 Fällen geistige Getränke gefunden und in 3000 Fällen nicht gefunden wurden. Eine große Zahl der Haussuchungen sei nur vorgenommen, um den Constablern etwas einzubringen. Die Kosten, welche diese Haussuchungen und darauf gegründeten Verfolgungen dem County seit dem 1. Januar 1686 verursacht haben, werden auf mehr als $150,00) veranschlagt. Die Adresse sührt mehrere der von den Constablern verübten Gewaltthaten an und sagt: Häuser wurden gewaltsam erbrochen, kranke Frauen . aus ihren Betten gerissen unter dem Vorwande, daß Getränke darin verborgen seien, friedliche Bürger wurden unter dem Vorwande des Verdachts in's Gefängniß gesperrt, selbst in Logen drang man gewaltsam ein, Feuerwaffen wurden zur Einschüchterung des Volkes verwendet und Leute auf den geringsten Anlaß hin niedergeschossen." Das Merkwürdigste ist, da& trotz alledem die Unterzeichner des Schriftstückes sich für die Einführung der Local-Option, d. h. der örtlichen Prohibition' aussprechen. Dies zeigt, daß die Leute kein Prinzip hben und datz sie immer bloß mit That fachen rechnen. Wäre die Prohibition durchführbar, und wäre die Ausführung derselben nicht von so lästigen Erscheinungen begleitet, dann hätten sie wahrscheinlich nichts gegen Prohibition einzuwenden. Es läßt sich daraus die Lehre ziehen, daß eine Partei, welche blos aus Öpportunitätsrücksichten gegen Prohibition ist. nicht zuverlässig ist, daß sie jederzeit für Prohibition in der Form von Local Option gewonnen werden und daß sie aus Opportunitätsrücksichten auch ganz und gar umschlagen kann. Zuverlässig ist bloß eine Partei, welche aus Prinzip für Freiheit, für ganze Freiheit, für Volks freiheitist. Drahtnachrichten. Schändung und Ermordung eine 10jüdrigen Kinde. Houston, Dr., 30. Sept. Ein unmenschliches Verbrechen, an einem 10jährigen 5?inde begangen, erregt die hiesige Umgegend ungemein stark. Das kleine Mädchen war die Tochter des deut' schen Farmer? Blumenthal, Suste, welche täglich von ihren Eltern nach der 1z Meilen entfernten DisteiktSschule ae schickt wurde. Gestern nun kehrte dieselbe nicht zur gewohnten Stunde heim und die geängyigttn Eltern begaben sich mit befreundeten Nachbaren auf die Suche, Nach längerem Nachforschen wurde in einem dicken Gesträuch die Leiche dS ttin des, mit 7 Mefferwunden in der Brust aufgefunden. Weitere Untersuchungen ergaben außerdem, daß an ihm ein un nennbareS Verbrechen begangen worden ist. Die Bürger des Städtchen haben sich mit Bluthunden auf die Verfolgung der Schandbuben ausgemacht und Ge Heimpolizisten sowie der Sheriff deS CountyS begleiten sie. - Gütlich geschlichtet. PittSbur g. 30 Sept. Heute früh gelangten endlich die Vertreter der ca. 7000 müölgen FensterglaS.Arbeitir und diejenigen ihrer Arbeitgeber, welche sich hier gemeinschaftlich berathen hatten, zu einer gütlichen Schlichtung ihre Strei teö. Die Arbeiter, welche 10 Procent

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Lohnerhöhung und besondere Bezahlung

für Exlraarbeit gefordert hatten, nahmen mit 6 Procent Lohnerhöhung vorlieb, und die Fabrikanten versprachen, alle Fabriken in die Association zu bringen, soweit sie noch nicht zu derselben gehören. Heute Nachmittag -fand hier eine Ver sammlung der Glasarbeiter-Association statt, um da? Vorzehen ihres Comites gutjuheißen. Michael Davitt. New Vork, 30. Sept. Michael Davitt kam heute mit dem Dampfer Brittanic hier an. Eisenbahnunglück. St. LouiS. 30. Sept. Heute Mor. gen fuhr ein ExcurfionSzug. in dem sich eine Menge Mitglieder der G A. R. be -fand, von hier ab. Der Zug war in zwei Theile getheilt. Bei Valley Park Station. 19 Meilen von. hier, stießen die beiden Theile , aufeinander. Der Loko räotivführer und der Heizer der zweiten Abtheilung wurden lebensgefährlich ver letzt, die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Hall statt Switon. N e w P o r k. 30. September. John Svinton, elchtr von dir .Pkogressive Labor P,t& in New York als Candidat für das Amt des Staatssekretärs aufge stellt worden war, hat abgelehnt. An feiner Stelle wurde gestern I. E. Hall nominirt. EineProtestverfammlung C incin nati,50. Sept. Auf Veranlassung der sozialistischen Arbeitervar t?i fand in der Central'Turnhalle eine große Proteftvilsammlung gegen daS über die acht Chicagoer Anarchisten verhängte Urtheil statt. Dieselbe verlief ruhig und würdig. George Fox von Covington hielt eine englische Rede und Edward Hoffmann von hier, sowie Herr Wagner von Philadelphia hielten deutsche An. sprachen. ES wurden Protestbeschlüsse gefaßt, die sehr maßvoll, aber entschieden daS Urtheil verdammen. Beitcüge. u Gunsten der Verurteilten wurden eben falls gesammelt. K. os L. C h i c a g o. 30. Sept. John Morri son, Master Workman der Distrikt Assem bly Wo 126 von New York hielt sich heute auf seiner Durchreise mzch MiN' neapoli hier auf. Er besuchte die Anar chisten in der Iail und sprach die Ansicht aus, daß die KnightS of Labor in ihrer National Convention Beschlüsse zu Gunsten der Verurtheilten annehmen werden. Beabsichtigte Protestver sammlung. New York. 30. Sept. Die Cen tral Labor Union und Distrikt Affemdly No. 49 tr.ffen Vorbereitungen sür eine gemeinschaftliche Massenversammlung um gegen die Ausführung des Urtheils in dem Falle der Anarchisten zu protestiren. Wahrscheinlich durchgefallen. Nashville. Tenn.. 30. Sept. Nachrichten aus künzig CountieS im Staate ergeben eine Majorität von 9983 gegen Prohibition. Nach dieser Rate wird daS Amendemert mit ungefähr 15,000 Stimmen Majorität verworfen sein. DaS Votum war ein sehr star ken. Uabth Der Kronprinz, Berlin, 30. September. Kronprinz Friedrich Wilhelm bereist jetzt die nord. italienischen Seen. Er wird auf den dringenden Rath deS Dr. Mackenzie in Italien überwintern und, wie bereits erwähnt, erst im Mai räch Berlin zurück kehren. Die Kronprinzessin ist gestern mit ihrer Tochter Viktoria ncbst Gefolge in Belluno angekommen, wo sie die Villa Lupunta beiwohnen wird. Brandunglück. München, 30. Sept. Die sammtlichen aus der Oktoberfestmiese errichteten Schankbuden und Buden aller anderen Art, sind' sammt Einrichtung in Raub der Flammen geworden und drei Menschen haben dabei ihren Tod erlitten. Die deutsch. sranzösischeGrenz Affaire. Pari. 30. Sept. Graf von Mün ster, der deutsche Gesandte, theilte Herrn IlaurenS mit. dak die deutsche Regie rung beschlossen habe, ohne daS Resultat der Untersuchung abzuwarten, der Wiltwe des Erschossenen eine Entschädi gung zukommen zu lassen, deren Höhe später bestimmt werde. E n d"l i ch ! P a t 9 , 30. Sept. Der Staattan walt hat angeordnet, daß der Geschäfts führer der Opera Comique- sowie dessen Assistenten und zwei Heizer gerichtlich der folgt werden urter der Anschuldigung, durch sträfliche Nachlässigkeit den Brand jenes Theater und den Verlust vieler Menschenleben verursacht zu haben.

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Die Cholera. Rom, 30. Sept. In den letzten 24 Stunden : 33 neue Erkrankungen und 25 Todesfälle in Messtna. 3 neue Erkrankun gen und 2 Todesfälle in Catania. Ungarischer Reichstag. B u d a p e st . 30. Scpt. Kaiser Franz Joseph erössnlte gtstern formell den Reichstag dahier. Die ElSffnungSrede erklärt, die auswärtigen Beziehungen von Oesterreich Ungarn snen freundschaftlicher Art. die allgemeine europSi sche Sachlage jedoch erfordere die StSr kung der österreichischen Militärmacht. Die Regierung werde sich indeß eifrig bemühen, den Frieden aufrecht zu erhalten und habe begründete HoZfnur: auf Erfolg. Die öffentlichen Gelder würden sparsam verwaltet und die Einnahmen des Landes hätten sich vermehrt, ohne das der nationale Stmerkäckel übermäßig belastet worden sei. Zum Schluß spricht die Rede, von den vollendeten Reformen des Rechtswesen?, von der Erneuerung deS Militärgesetzes und von dem finan ziellen Abkommen mit Kroatien. ' H i e fi g e s. Neue Klagen. Frederick L. McGahan verklagte Ado niram I. Prole wegen Palentverletzung aus tz2.000 Schadenkrsatz. Kläger giebt an. daß er das Patentrecht aus einen Röhrenreiniger von dem Patentbesitzer erwirkt habe und daß der Verklagte unrechtmäßigerweise dieses Recht sür sich in Anspruch nimmt. Nun die Johnson'sche Straßenbahnge' sellschast sich bereit macht, eine Straßen bahnlinie nach Haughville zu errichten, kommt die Indianapolis Cabel Gesell schast und verlangt einen EinhaltSbesehl gegen dieselb:. Sie giebt a.i, daß ihr bis zum 1. Oktober 1883 vom Stadtrath das ausschließliche Recht zur Errichtung der Bahn ertheilt worden sei. ES wurde vor läufig ein tempcrärer Einaltkbesehl b? willigt und der Prozeb wurde von Richter Walker aus den 10. Oktober angesetzt. Thomas I. Blyant hat Wm. H. Baker und Frau verklagt, und verlangt ein Urtheil für $20). Er giebt an daß als er in dem HauS der Verklagt: wohnte, er denselben tztti) zur Ausdewahrung übergeben habe. da& diese aber nun daS Geld nicht zurückerstatten willen. Carl von Hake u. A. gegen Eugenia B. McQuat; Klage auf Theilung von Grundeigenthum. William H. SobbS gegen The SquitMe Trust Company; Klagsauf eine Schuld von $200. The Jshn Churai Company gegen H. N.Taylor; Klage auf die Herausgabe einer Orgel. Der an anderer Stille erwähnte ChaS. M. Newmann, welcher von Cquire Smock wegen Umgangs mit Prost'ituirten in die Iail geschickt worden ist. hat heute ein Habeaö Corpus Verfahren gegen Sheriff King eingeleitet, um seine Freilassung zu bewirken. VaupttmiS. R. G. Catterson, Anbau an Frame hau? No. L03 Nord Meridian Straße. 5200. Edith L. Morris, CottZge an Belfoun tain Straße nahe Lincoln Avenue. $100. Klee 6? Coleman, BaSstein.GeschSstS HauS an Delawarr und Bane Straße. Z7000. Merrichaumpleifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. 'Fhtcho. No. 199 O Washington Str tS' Charles M. Newmann wurde bei Squire Smock um $10 und Kosten, zu sammen um $33.65 wegen Umgang? mit Prostituirten bestrast und da er kein Geld hatte, mußte er in die Iail. Pearl Smith wurde wegen eine? ähnlichen Ver gehenS um $5 und Kosten bestrast. In Rudolph Boeltcher'S Mascha den No. 47 Süd Delaware Straße findet man olle Sorten Fleisch und Würste bester Qualität. Alle Bestellungen wer den prompt besorgt. Wolleu Sie ein Vuggy, ein, utsche, Phaeton, Surre?, Spring, einen Ab lieferungS- oder Farmer Wage, sehen Sie nsr groiZ Lager. Da größte in der Stadt, im Etaale unv Allen ,ufrtedeftellende Preisen. Wir sind Fadrtkanten aller Sorten ?flüge, .Corn und koiton PlanterS und Eultivator Heurechen c. EU verkaufen alle landwir.hschaftttchen Geräthe, wi Feed Willi," .rinderi- lütter .ooke und orn hellere. Schreibt um nSlunft oder besucht un. Bradley, Holton &? Co., 177 Ost Washington Straße. Indianapolis.

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