Indiana Tribüne, Volume 11, Number 12, Indianapolis, Marion County, 30 September 1887 — Page 2
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Zndiana Tribune.
Erscheint Figlich nd SesLtkgs. VetSjUt CrtJftar- taflet dmch den Ixlniil JJ 5,?tt ,kUch. di, Svnntaz .ffriffii'J f ivtl ptt 919$. fJU ,us,n 1 Gltttl. V J3 !3(?1$v3i t ß.-?tcaBiiaU ?' 3 Jak. Sfe IL O.MarvZandlZ?. JndianavoliS. Ind., 30. S pt'br 16L7. chemische Processe oderMikroben? Sir H. C. Roscoe hielt kürzlich vor der SBrinfö Association of Science" in London einen interessanten Vertrag, in Welchem er die Behauptung ausstellte, es roerde eine Zeit kommen, roo man die Ursachen der Krankheiten nicht wie bis her auf biologischem Wege, sondern vermittels chemischer Untersuchungen feststellen und beseitigen werde. U. A. sagte er: Xic aus der Verwesung entstehenden Gifte, die man PtomaincS" nennt, wurden erst vor 15 Jahren benannt, und es sind erst 5 Jahre her, seitdem ein Amerikaner das Alkaloid erkannte, welches unter gewissen Bedingungen nach dem Genuß von Milch, Fleisch oder Fisch Krankheiten erzeugt. Die cellulare Thatigkeit im lebendigen sowie im todten Organismus entwickelt im menschlichen Körper Ptomaines; die dem lebenden Wesen eigenthümlichen werden Lcuconiaines genannt. Letztere sind das Product der Thätigkeit des Gehirns oder der Muskeln, und wirken ebenso narkotisch, wie manche Droguen. Ist die Ermüdung sehr groß, dann entwickeln sich auch die meisten Leucomaines ; sie wirken auf das Gehirn, wie ein Schlaftrunk und verschwinden, sowie die Müdigkeit vorüber ist. Dies bedeutet, daß auf eine Combination chemischer Atome eine andere folgt, und der Kreislauf von Arbeit, Erschöpfung und Erholung wiederholt sich von 9!euem. Dies ist die chemische Theorie des Schlafes, wie sie von Prof. Errera vor der Berliner Anthropolog!schen Gesellschaft entwickelt wurde. Es ist bcmerkcnswerth, daß gelehrte Männer jetzt die Funktionen eines Organismus, und sogar die des menschlichen Körpers, ebenso studiren, als ob es sich um die Bildung seltsamer Krystalle handle. Noch vor einem Lebensalter zogen die Chemiker eine breite Linie zwiid)en der organischen und der unorganischen Chemie. Man hätte es für .eine überspannte Theorie erklärt, wenn Jemand die Behauptung aufgestellt hätte, daß die Functioncn lebender Wesen auch die der Pflanzen demselben einheitlichen Gesetz unterworfen seien, wie die Erscheinungen in der leblosen Welt. Mit dcr'Phrase Lebenskraft" suchte man damals den Schwierigkeiten zn begegnen, welche sich der Anwendung der Chemie auf die Physiologie und Pathologie entgegen stellen. Sogar Licbig huldigte der Ansicht, daß in dem menschlichen Körper ein steter Conflict zwischen chemischer Zersetzung und dem erhaltenden Einfluß der Lebenskraft vor sich gehe. War die Lebenskraft vorherrschend, dann ergab sich Gesundheit und Leben, erlitt sie eine Niederlage, dann solgte Krankheit oder Tod." Sir H. E. Noscoe sagte im weiteren Verlaufe seines Vortrages: Das Leben wird durch chemische und physische Processe beherrscht. Cs hängt von ihrer Natur und ihrer Stärke ab, ob sie dazu beitragen, das Leben aufrecht, zu erhalten oder zu zerstören. Krankheit und Tod sind ebenso die Folge der Thätigkeit chemischer und physischer Gesetze, wie Gesundheit und Leben. Der Glaube an eine besondere Lebenskraft ist wie ein Irrlicht verschwunden und leitet uns nicht mehr auf falsche Pfade. Es ist zweifelhaft, ob es icbt noch emen Dalton oder Joule gibt, der die Anwendung des großen Princips der Erhaltung der Kraft auf die Funktionen thierischer Wesen bis an die Grenzen der YY , J jyiogucurm velreiven wurde. Vom medicinischen Standpunkt aus ist diese Theorie noch revolutionärer. Bisher l. -ii. ' aj-.j. 1-t r - . Julien üic -acierioiogcn freies vjptei. Unter der glänzenden Führerschaft Kochs (T .1 afc-Ai.. r? 1 ff lt uuu 4aicur5 yaue jiq allgemein oie An sicht entwlckelt, daß man nur den speciel :ri... rr ' . ich iimroorqaniimcn uneuqcr einer Krankheit iu entdecken und seine Eiaen thümlichkeiten kennen zu lernen brauche. um höhere Organismen zu retten, die ' durch die Vermehrung dieser Parasiten in ihrer Mltenz bedroht werden. Nach -der Mikroben-Theorie waren die Mikroben die directe Ursache der Krankheiten. Nach der chemischen Theorie haben die cmit t -tr- ' v c ' wiuioozn cocno wenig rrni oer ranrheit zu thun, wie die Hefezellen mit der Berauschung durch Alcohol. Die Krank- , heitssymptoiue sind, einfach das Product neuer, oeltimmter chemischer' Processe und nur das Resultat des Vorbandenseins, dieser mikroskopischen Organlsmen. Der Beweis, dnß nicht diese Vrgamsmen an und sur sich die Krank Ant verur acyen, sondern die autiarn Substanzen, welche sich während ihres s). a ...1... ? , . . cocns cninjiacin, ueai in oer .yalzacye, r c rzuzt. -ff.? c v . . cau oas auern oie ranlynr er zeugt, auch wenn die Mikroben vollstän big fehlen. Wenn die Glaubenskur Fanatiker behaupten, es gebe keine Krankheit, dann haben sie also in einem gewissen engeren Emne vielleicht mehr Recht, als sie sich je selber vorstellten. Denn eine chemische Combination ist in ' dem üblichen Sinne ebenso wenia eine . :. s. tt ?. .? . . X' guuuiym, umc ic viuoiiaiion. co wie Körper zur Erde sinken, wenn ihnen ihr Halt entzogen wird, so müssen Menschen s.(. ilX ' X- " rr f uciwcu, uiiuu iuj m igne gewisse cyemlsche Processe entwickeln. Mit dieser Theorie ist eine Diagnose t n r t m ! uno eine neue neyanolung der Krankheiten angedeutet. Einer zu hohen Tcmperatur und einem zu sehr beschlenniaten Pulsschlag folgt der Tod. Arzneimittel . mögen die Temperatur niedriaer und den Puls langsamer gestalten, aber so lange die uracye der ranryelt nicht oeseltlgt wird, bleibt die Gerayr bestehen. Der neuen Theorie zufolge besteht die Krankbeit weder in den Symptomen,, noch iu den Mikroben, welche sie verur-
fachen, sondern darin, daß sich in dem menschlichen Organismus gewisse chemische Vorgänge entwickeln. Die Vehandlung würde demnach nicht darin bestehen, den Körper durch'Droguen zu schwächen oder zu betäuben, sondern darin, den ungesunden chemischen Proceß aufzuhalten oder ihn in eine neue Bahn zn lenken, indem man dem Körper andere Elemente zuführt, welche eine gesunde chemische Thätigkeit erzeugen. Demnach würde der Arzt der neuen Schule m:hr einer zweckentsprechenden Ernährung, als Arzneimitteln vertrauen. Er würde sich
der synthetischen Chemie widmen und vor Allem die Frage zu lösen suchen, wie natürlichc cheimicheBerbindungenaus kunztllchenl Weae hcrqeitellt werden konnten. Wem dieses zu abstract klingt, dem mag folaendes Beispiel aus dem alltäglichen Leben zur Erläuterung dienen: Die Bewohner der arktischen Regionen führen eme Lebenswege und geniepen Speisen, die in südlicheren Breiten einen Niesen zu Grunde richten wurden. Und doch haben Grönländer und Eskimos Nccht, wenn sie den fetten Thran wie Wasser trinken. Fett erzeugt im menschlichen Körper Wärme, und dieses ist cs gerade, was sie in ihrem kalten Klima brauchen. Eiweiß und Kohlenstoff enthaltende Lcbcnsmittel erzeugen Kraft, sie sind daher in solchen Breiten nothwendig, wo die natürliche Wärme deS Klimas dem Körper die Kraft entzieht. Ebenso ist cS mit den Kranken. Es handelt sich bei ihnen weder um Kraft noch um Wärme, sondern um Gesundheit. Der Chemiker, welcher erkennt, daß eine gewisse Speise im Magen Gährung verursacht, ohne verdaut und tn rstoss verwandelt zu werden, wurde ihr ein anderes chemisches Element hinzufügen, das im Stande wäre, eine geunde normale Verdauung zu erzeugen." Wahrsager und Wayrsagerinnen. Ueberall in n 1 den großen Stadien des anoes kann man Hauler Nr.oen. an deren Thüren kleine Schilder mi! der Aufschrift: ..Mme. N. N., Elairvo?ant'' prangen. Die Hellseherinnen" lassen nch am liebsten ln solchen tadttheilen nieder, in denen Arm und Reich nicht weit von einander wohnen. Die Armen sind allerdings die häusigsten Kunden der Hellseherinnen, aber sie wollen billig bedlent lein und feillchen oft um den Preis, während die Reichen zwar seltener kommen, dafür aber sich um 10 berettmu liger rupfen lassen. Das Letztere ver stehen die Wahrsagerinnen aus dem Grunde. Sie besitzen Menschenkcnntniß genug, um zu wissen, daß es sich lohnt. unsern 'ngeneymes zu sagen, umei iunaen Blondine saaen sie. sie werde einen hübschen brünetten Mann heirathen, einer brünette versprechen sie einen Blonden ; sind sie im Zweifel, ob ihre Kundin vcrheirathet lst oder nicht, dann sprechen sie geheimnißvoll und diplomatisch von dem Manne ihres Herzens und wissen ihre Worte )o zweideutig zu setzen, daß ihr Rath" von der gläubi gen Zuhörerin ganz nach Belieben gedeutet werden kann. Es sind hauptsächlich Mädchen und Frauen, welche sich von der Hellseherin lbre Zukunft vrovbe;eien lassen oder Rathschläge in wichtigen Lebensfragen" einholen, doch gibt es auch unter den Männern Narren genug, welche den schlauen modernen Heren auf den Leim gehen. ES kommt sogar vor, daß auf höhere Bildung Anspruch erhebende Männer es nicht verschmähen, sich von einer Hellseherin prophezeien zu lassen. Man erzählt sich von einem gewiegten, reichen Gcschästsmanne aus dem Osten, der ein eifriger Anhänger Bob Jngersolls war, daß er zwei Jahre lang im ganzen Lande hcrumreilte, um sich von Hellsehe rinnen, Zigeunern, Astrologen und ahn lichem verdächtigen Gcsindel die Geheimnine ocs Spiritualismus erklären zu lassen, bis er schließlich erkannte, daß sie von dem gcbclmnlßvollcn Jenseits" ebenso wenig wußten, wie er. Äle meisten Hellseherinnen neben es. möallchst einfach aufzutreten. DaS Modiliar ihrer Eonsultationszimmer" is geradezu ärmlich, nur fehlt niemals ein dicker Vorhang, der das Zimmer in ein magisches Dunkel" hüllt. Eine solche Ausstattung zieht die Kunden herbei, wie Fliegen. Auch ist es für die Hellseherin von Vortheil, wenn sie es versteht, zur rechten Zeit in hysterische Verzückung zu gerathen, als ob sie die Pforten der Ger Iterwclt und der Zukunft vor sich qeöffne sehe. Unter krampfhaften Zuckungen enthüllt sie dem von ehrfurchtsvollem Staunen ergriffenen Zuhörer ihre Geheimnifse, fällt dann in Ohnmacht, erwacht sofort wieder und verlangt ml höflicher Verbeugung den üblichen Dol lar, der ihr auch niemals verweiger wird. Auch Männer befassen sich häusig mi der Kunst des Wahrsaaens. Einer der selben, der Astrologe" DeLeon in New )orr, wurde vor nicht lanaer Zeit verhastet, weil er auf eine wahrhaft cynische Weise die Kuppelei betrieben und manches Anschuldige Opfer an seine Geschäftsfreunde" in Panama gesandt hatte. 3!eben diesen Astrologen" nehmen die Kartenschläger eine untergeordnete Stellung ein, sind aber jedenfalls harmloser. Avßer den seßhaften Wahrsagern und Wahrsagerinnen gibt es auch wanvernde", welche in großen Städten von Haus zu Haus ziehen und eS lieben, durch die Hinterthüren GefchäftsverbindunZen" mitden Dicnstniädchen anzuknüpfen. Zn vielen Fällen stehen diese Hellseherinnen mit Dieben in Verbindung, für die sie Spionendienstc thun. hilton Head und seine Bewohner. An der Küste von Georgia, nicht weit oon Savannah und noch näher zur Stadt Veaufort, erstreckt sich, durch den Ealaböge Sound vom Festlande getrennt, die Insel Hilton Head. Sie ist ungefähr 17 Meilen lang und 5 Meilen breit und bildet eine der vielen Inseln, welche sich an der Küste von Georgia entlang zichen. Hilton Head ist dicht mit Tannen, Ee1)ern und Palmettos bewachsen; nur hier und da giebt es Lichtungen, die .mit Gras und Nankengemächsen bestanden sind. In dem Waldesdickicht gibt es noch :ablI reiche Hirsche, wilde Puter und kleineres Wild, bauvtsachlicb Waschbären. Nur
etwa 600 Acker Land befinden sich ür.te? ! rr- fi . . . c . r .. .-1 rvrt .
Uinnir; oer yccji ist Dlioniß. j icywunöcn. Die Einwohnerschaft der Insel besteht : Eine eigenthümliche G czumeist aus Negern, die sich in ihrer schichte wird aus San Francisco gcmclWeltabgeschiedcnheit noch ihre ganze Ei- ' det. Die Untcrsuchmigs - Commission genthümlichkcit bewahrt haben. Die , für die Ecntral-Pacisic-Bahn hatte ihre Männer, durchweg kräftige, wohlgewach- i Arbeiten vollendet und wollte ihre Abscne Burschen, tragen in der Regel Klei- j reise nach dem Osten antreten, als sich der, die über und über mit Flicken von herausstellte, daß sie kein Geld hatte, allen möglichen Farben bedeckt sind; die um ihre Rechnung im Hotel lumFrauen tragen kurze Röcke, gehen bar- pkge" H4000 zu bezahlen. Die Bahnfuß und tragen keine Kopsbedcckung ; die aejellschaft war edel genug, den Herren größeren Kinder beider Geschlechter ' Commissärcn dieses Geld zu leihen. Untragen ein Gewand, welches an daö bc- terdcsscn traf aus dem Schatzamt iii
anntc Mutter uvoaro-Kleld erinnert; leincrc Kinder von zehn Jahren und darunter, Mädchen und Knaben, laufen herum, wie die Natur sie geschaffen hat: barfuß bis an den Hals. Wie die Menschen, so sind auch ihre Behausungen. Die Hütten dieser Inselbewohner sehen Schweineställen mehr ff r f t f crr
ayniicy, als menscyiicyen Woynuna.en. lassung eines aus etwa F4,000,000 geEs sind armselige Blockhütten mit einer schätzten Vermögens. In einem in New i-i- li c- -(2 ot." r. j. iW i . r . s. . . . .
ioujaujni qinuiig aii .yuie ; yuueii u IX. Cti sA .((.r.il. -L . ! I uuycitu ujivc luuyuuc mgi ci er Regel halbzcrfallener Schornstein aus Ziegelsteinen m die Höhe. Fenster glvl cv nicht. Das Innere der Hütten ist der Außenseite derselben vollkommen entsprechend. Da sindet man eine alte, wurmstichige m .nfi .fi . -.-'.l ? rt j -'s. I eilsleue mir einigen scymuylgen .ecren, einige hölzerne Bänke, welche die Stelle von Stüblen vertreten, einen ?.isck au ' . . ' I . ' 7. I Hause. Die festgestampfte Erde genügt den Hausbewohnern als Fußboden voll ständia. Aehnlich primitiv ist die Lebensweise der Neaer auf Hilton Head. Ackerbau betreiben sie in einem nur sehr bescheidenen Maßstabe. Außer etwas Baumwolle und Welschkorn pflanzen sie nur Kartoffeln. Von den Kartoffeln behalten sie so viele im Hause, als sie glauben, für ihren eigenen Unterhalt nöthig zu haben, den Nest bringen sie mitsammt der Baumwolle nach der nächsten Stadt . ' ' - - ' . an der Jiiiste und verkaufen sie dort halb gegen Baar, halb gegen Kleider und andere Waaren. Es ist nicht viel, was sie bekommen, aber sie sind damit zufrieden. Was sie sonst daheim brauchen, r r c crr -Tt- c cm I iiifen rynen oer azo uno oas 'ccer. Sie machen eifrig auf die Waschbären " c e r? t- ? :c nsi t j. r ago uno slno m iyrer tcoji lucijngc Micyer. ua) seyii es nicyr am nanoe an Austern. Krabben u. s. w. : jede ' r- m r- , f fi r- r c. sr I Aflniuic l all sieg auneroem eine nerne Hccrde Hühner und anderes Geflügel,
Fichtenholz, einige blechernen oder eiserne tung eines Comites von slcvcn womveTöpse, Kannen u. s. w., und das W!obi- kannten New Aorkcr Bürgern stehen soll, liar ist fertig. Den Lurus eines Hölzer- Zur Mitgliedschaft in diesem Comite sind nen Fußbodens sindet man in keinem August Belmont oder statt seiner Perrn
und eigentliche Noch ist auf der Insel gleicht sie hat z. B. auch ihre berühmunbekannt. Die Neaer erfreuen sich der ten kleinen weiüen .sande traf vor etwa
ungebundesten Freiheit und können ihren Vergnügungen oder ihrer Beschäftigung uuu, .ycijuiymii uuiyijcycii. leyt man vle Mte, so oenrt man unwillkürlich trotz ihrer Lumpen und.ihrer Armseligkeit, daß es möglich ist, arm und zugleich doch glücklich zn sein. Sie .-..f.- -i, -iZ- jr. uci. c Bcrjtcycii ci einlud uuyi vcijci. i Vom Jnlande. 0) ( c r 9 t Z i e z I e r traf neu, lich Abends mit Daniel Alerander in ei ner Grocerv in Dayton zusammen. Äicranve r ervok slcy, sur aucn cynax? S Ä - . . zu vezaylen, oen legier irinren meroe. Dieser trank hieraus 22 Glas Whisky, . rfv . v zu ö uenis oas I2)ia$. r rocuic oanr nach Hau?e gehen, stürzte aber, als er nur i'uu vjaroo gegangen war, iooi nie: der. ln Xeoanon ,n 'Hennsylvanien war vor mehreren Wochen ern alter Mann Namens William Schowcrs unter Vi flst.s nrSn f f f mnf m m , 9 t c den, seine beiden Enkelkinder ermordet zu haben. Der Greis verlegte sich zuluiiiuiiuiin amiuui vitvul"' werst aus s Leugnen, jetzt aber hat er end lich seine Schuld eingestanden. Bei dem Verbrechen hatte ihm seine Haushälterin geholfen, indem sie ihm in das. chlas zimmer der unschuldigen Kinder leuchtete, bis er dieselben getodut hatte. Die Teraner verstehen sich auf prompte Justiz. Mr. Garrctt, einer der angesehensten Burger von Klldare in TeraS, war rn Geschäften nach Queen Eity gercljt. Einer seiner Arbeiter, ein Weißer, benutzte seine Abwesenheit, um ?!achtö in das Zimmer seiner erwachsenen Tochter zu dringen und dieselbe auf brutale Weife zu mißbrauchen. Es wurde sofort Larm gemacht, der Verbrecher eingefangen und in der nächsten Minute an einen Äaum ausgehängt. Die mnge Dame soll schwer verletzt sem. Zn an Francisco e l n g etroffene Nachrichten besagen, daß die gegenwärtig noch m der Socialisten-Eo-lonie Topolobambo an der mericanischen Küste weilenden Ansiedler es sind ihrer f- nrr C - t ! . !- 1 fT - iZ, ZnSn JZti f,X r!"Ü8.;ÄffSÄ5? in oer Sie sollen sogar der Gefahr ausgesetzt sein, verhunaern zu müssen. Sie möchmuwiiWiwi VH.;. ten gern den unglückseligen Ort verlassen und wieder nach den Ver. Staaten, aber es oen hierin icn an vcio, um vic m. K..r,s. m:., Ä und Niemand st - 3 r.i.ii w iiw i l sii.iv .. v. . ' V w r i l n 5TO i A i n In Mar hall ln Mlchlgan
r f - r v r t rt. I ..Hicuciniuuu vvv (vuuimu b'n.terl.e vor zehn Jahren emalber ff . bittert ob des ausgestandeMllllonar seinem Sohne Frank Slbley j
t a . c o-t-lein ganzes vermögen, in oern oruc 11frlZ falls, der Sohn vor Erlangung der cunvigreir sierven werve. er ssuun starb ehe er 21 Jahre alt lvar und die Nachlau-Verwalter wollten das Vermogen den Vestimmungendes Testaments - . . nruinu nrrinnirn. aucr ivrniiL iiaiic eine j... . '.l f. ir. . i r. . i
Wittwe hinterlassen, welche das Vermö- t' aen beansruckte. und das Kerickt Kat '
c 2s tc L l ' t. i l t. 'tr'fl. aer ner Mlvleaenycii, aozu lliic ,cn. iö dasselbe zetzt ihr zugesprochen obwohlsie ame Guizet am 25. August aus dem sich seitdem an emen Herrn Flske m De- mJuIv, htm,, , W:
uou veryelraiyer yar. rem größten Erstaunen, daß ihre KamEin junger und augenschein- merfrau dem Herrn etwas burschikos belich sehr naiver Neger in Washington ist gane. Sie beschloß, dieselbe zu inter-
u au iu.läui Zzg""""" 2 iv. pelllren, zog aver a)neu oen villszoilluen I . . c - m Pru An 5 funkt ' rig be chwindelt worden. Er heißt Staubmantel an,um fich in der Kirche Ehapman Goldman und fie Emma Mutb für die Sache nt holen. Als sie "un sV&fP iTr fcff, rA ,tt s,.'n, J, lUly sur oie ju iuicu. sie i 3 cht auf es blieb ihr Nichts übrig, mall. zx hatte sich zuerst seine Zu- verschleiert über den Eoneordiaplatz i ,P c-u ..7. ,.s ;mrtr? .. kunft von ihr prophezeien lassen- und be- sie einen ziemlich heftigen a.lä Pj? zu entsagen und Niemals mebr inMt hr WK,r &Q Clnilrr ss ,r JV? 9 "! . jix flrnuu; I eine chlailk Schneiderin für eme ehrliche zaylte iyr oasur V3. Hinterher, als er Scklaa aus die Schulter und ein iunaer , ... , '., J 1 '
krank geworden war, hatte sie ihm nach und nach $55 abgenommen sie aus den Planeten unter dessen Zauber er die Polizei endlich auf des betrogenen Negers gegen die braune f. r f , . v . m - , &txt einschreiten wollte, war sie aus dem
Zigeunerlager in der Nähe der Stadt vcr7 " , '
Washington die Nachricht ein, dan die erforderlichen Gelder der Commission zur Verfügung gestellt seien. Am nachsten Tage zahlte sie das geborgte Geld zurück und reiste dann mit ruhigem Gewissen zu Muttern." Im letztenDecember starb der Peruaner Jose Sevilla mit Hinterr . ' . . . . orr avgesaszrcn esramcnre riaire er erwa t f-tr, - m tt L L . t . ote Halste seines Vermögens oer tadt New Vork oder einer anderen Stadt der Ver. Staaten vermacht, welche als der Platz sur die Errichtung einer Lehranstalt auserschcn werden sollte, die den Namen Sevilla llornc for Childrcn" zu sühren bestimmt war. In einem zweix 7 l ct r.i r.icn, in ..peru ijcninuuu .c,mentc setzte Sevilla aber nur 500,000 für diese Anstalt ans. welche unter Lei- - s. - ' r.', Belmont und William N. Gracc, sowie Vertreter verichicoener sanken und Trust"-(5ompagnic.n auscrschen. 9!ach Abfassung des letzten Testaments schenkte Sevilla einen großen Theil seines Vermögens 25 verlchiedenen Verwandten und behielt sich nur ein Jahrgcld von 000. Er gab damals in einer in Lima im September 1886 aufgesetzten Urkunde an, dasz sein vermögen in eru ,3t,(M) nnd in anderen Ländern S3,000,000 betrage. Dieser Tage einigten sich nun sämmtliche Erben Sevillas dahin, das in - - . -w ri . - c f Peru avgeraszre esramenr qiq oas maszgebende anzuerkennen. New 3)ork erfreut sich gegenmärtia des Vormaes. eine Dame bcberberqen zu dürfen, die den Anspruch er- . u . . ' ' ..' . . hebt, die älteste Tochter der Königin Victoria von England zu sein. Ein dor- .. .. r . " tigcs Jülsltt IchTClDt: ie anonyme Hoheit, welche unter dem vcamen einer ftniu (inrolinc (SSntlnh reift .mit nnt ii""" " w w - - - -m w viff . . 1.. . '7 1 ' - woblconservirte Viernaerin aussiebt und der Königin in der Tbat aufsallend vier Monaten vonVaris liier ein und benutzte die Zeit ihres Aufenthaltes dazu, ein Vucy zu cyrelven, oas in einigen Taaen im Verlaae von Bclford & Marke. 384 Broadway erscheinen und scnsationelle Enthüllungen im Ueberfluß bringen wird. Den Angaben der Prätendcntin c". f -t zuivlae, ievre oer nammailge ..drittes oonsort" bereits in moraanatischer Ehe mit einer Gräsin Nciß, als Victoria von England ihn zum Gatten begehrte. Sein völlig legales Verhältniß zu der Gräsin hielt ihn ablr nicht ab, auch noch mir der niacktinen Köniain einen Ebebund lu I "---7--O-" - V J schlieszen, obwohl die morganatljche Gat tin sich die schwarzen Augen roth wemte und vor Verzweiflung nicht aus noch ein I -J I J wußte. Indessen machte Gräfin Reiß schließlich gute Miene zum bösen Spiel und begab sich nach London, wo die Lieb des Vrinzen sie. wenn auck natürlick nur sehr discreter Weise, entschädigte. Die . z . y ' ' ' . beiden Gattinnen AlbcrtS wurden so ziemlich um dieselbe Zeit Mutter und der I Or L, i f. f. s I ajrnitvcqcni uiiuimuiui c, uiu viiutii I tS ' Kinder, pausbackige Acadchcn, zu vertäuschen, so daß heute eine unechte Victoria Kronprinzessin des deutschen Reichs und von Preußen ist, wahrend die echte das Sien lnrFpr lAtlnUr iitr Pir milrr V V V V 0 V Füßen hat. Soweit die schriftstcllcrnde Dame, welche noch hinzufügt, daß sie in Frankreich erzogen wurde und Jahre lang von England aus reichliche Geldmittcl erhielt, die man ihr seit geraumer tfeit aber schon entzogen habe. Daher die cache. Vom Auslande. c n den SalonS der feinc.en Gesellschaft Brüssels bildet gegen . zi -t. : t . - . ri v wärtig der folgende ' pikante irall daS I Haupt GcprächStbema : 'Oie streng? religiöse Gemahlin des Spitzen - abrlkanten Guizet begab sich vor einige Wochen zur Eur nach Airles-Bains. 5hr Gatte, der unter einer äußerst un leidlichen Bevormundung stand, benutzte ' Ost -7 C -1 L iit st tttitt oie iioiuctHytii vti ojuu, Theil der lauen Sommernächte in .Flandrischen Eafe" bei Spiel, Musik i'nj jusubrinscn. AIS er Mie August 4U in Jl bort ersten, traute s. s - . V " . , - v . r ' -s CYX j . : X . k I. Ca.. iAv.A v V IVIHVII V V4 " 1 J ' der Ereme-Svitzentoilctte seiner Gemah iiuocn ju iim acVii i"U "t "mt lm,auf der Nücklehne des Stuhles lag ihr mattblauer seidener Staubmantel, den er i t Cs - ' . 7ZX.., (',si , . I so wohl kannte. ÄDahrend guizet zauoastand, erhob sich die Da.me, 'und erkannte nunmehr ganz wie in der ... v-. &JLJ; s-;., I iicii wwuuiii'j tiui viu. , v"- ovMi.mfrf' . tratttt d eielbe. mit meU chem Nete sie die .Garderobe ihrer ? . f ' ffl. w Fch antworsete das Mädchen : ,,Jch glaube, Mah j eher ' ver chmerzen, ihre .... ' iA i II ir ri inr i 11 111 ilii. ui'j iullii ' Die Bemerkung war zutrefi , .- r. . . . ? r v . , uno 'consleur vziuizer eniscyion einen Vertrag, basirt auf gegenscitin r i -t.-..r jfir:.r. orr hob meinte: Hülle hat ein besseres u & die 9Mt. hie Gedächtniß als Du. sieb.' die Lücke, die lütint
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meine Cigarre damals hineingebrannt." Frau Guizet eilte statt in die Kirche zn Gericht und klagte gegen ihre Kammerfrau, die ihrerseits nicht ermangelte, den Herrn zu denuncircn. Die Kammerfrau Hortense Lambert erhielt wegen Vcruntreuung sechs Monate Arbeitshaus dietirt. Der leichtfertige Gatte, gegen welchen das Gericht selbstverständlich nicht vorgehen kann, wurde vermuthlich der häuslichen Züchtigung überantwor! tct. A n der litauisch:? urlanz dischen Grenze, im Gouvernement Kow-
no, smd infolge der Ausweisungen von Knechten Wirren entstanden, die kürzlich . . r .a -. 7? ju einem viu.lgen usammcnsiov zw:schen Landsunkern und Bauern geführt haben. Unter den Litauern hatte sich das Gerücht verbreitet, daß auf Anordnung der Negierung diejenigen, welche bei litauischen Gutsbesitzern mehr als 10 Jahre als Pächter gelebt haben, von ihn ' r . ren H)osen nta;r ausgewiesen uno oas; oie Pachtzahlungen unter keinen Umständen erhöht werden dürften. Zugleich liefen unter den Knechten Gerüchte von einer allgemeinen Landverthellung um. Aus mehreren Gutern, wie z. B. Mitten, Polnisch:Grösen, Judaiken :c., kanl cs infolgedessen zu bcsorgnißcrrcgeud:tt Auftritten. Da die (litauischen) Knechte sich weigerten, ihre Arbeiten fortzusetzen, traten Letten an ihre Stelle, die früheren Knechte aber behaupteten hartnäckig die von ihnen innegehabten Niederlassungen. Am 11. Auaust sollte nun die gcwaltsame Aussetzung der Nitten'schen Knechte stattfinden. Ungesahc 60 berittene ?andgcndarmcn trafen in Svitten ein. Die Knechte erwarteten, daß ihnen irgend ein die Sache aufklärendes amtliches Schriststuck verlesen werden wurde. Dies geschah indessen nicht, sondern einige Gendarmen begannen ihr Geschäft damit, daß ste ohne Weiteres einen Unecht aus seiner Behausung lnnausprugelten. Die übrigen Knechte und viele zur Hilfe herbeigceilte Bauern suchten dieBedrohten zu befreien und wurden sofort von den Gendarmen mit Schüssen empfangen. Der Volkshaufe wurde immer größer und. mit Stocken versehen, hieben dle Bauern voll Erbitterung auf die Polizisten ein. Sie ruhten nicht eher, als sie ihnen die Gewehre aus den Händen geschlagen hatten und die ganze Polizeimannschast ent? floh. Die Weiber warfen den Fliehenden Steine nach. Aus Seiten der Bauern sind zwei getödtet, mehrere verwundet worden ; von den Landgendarmen sind mehrere ernstlich vermundet worden und viele jämmerlich zugerichtet. Die litauischen Knechte haben sich sofort mit einer Beschwerde nach Petersburg gewandt, von wo der Befehl zu strengster Untersuchung der Sache eingelaufen ist. Herr Schnäbele, der viel berufene ehemalige Commissär in Pagny, der zum Specialcommissär in Laon ernannt u?nrde. hat, wie der Francc" aus Nancy gemeldet wird, nie r?n seinem Posten Äcstv ergriffen, er hat das Departemcnt Meurthe-et-Mosellc nicht vcrlassen und tritt eben jetzt in Ruhestand. Um jene Zeit wird Herr Schnäbele sich wieder dem Unterrichte widmen; man weiß, daß er ein ehemaliger Schüler der Ecole normale von Straßburg ist und vorerst der Universität angehörte. Der Vorstand der Verwaltung der Gewerbeschule des Ostens hat ihm den Posten eines Professors der deutschen Sprache übertragen. Es ist nicht unnütz hinzuzufügen, daß diese große Schule, die bedcutcndste der ganzen Gegend, eine freie Schule ist und daß die Deutschen daher in keiner Weise diese Ernennung der Negierun beimessen können." Frau Z., die Gattin eines Berliner Kaufmanns, wurde vor ca. drei Monaten an das Sterbebett ihrer in einer kleinen Stadt der Mark Brandenbürg wohnenden Tante gerufen. Da Frau Z. die einzige Erbin der alten Dame war, so nahm sie, nachdem jene aus dem Leben eschicdcn, deren Nachlaß an Mobilicn und Kleidungsstücken Vermögen hinterließ die Dame nicht mit hierher. Einige Kleider der seligen Tante übergab sie einer Schneiderin zur Umarbeitung und Mooernlstrung, und pünktlich zur festgesetzten Frist lieferte die junge Dame ihre Arbeit der Bestellerin ab. Alles paßte nur eine Taille wollte nicht recht sitzen und Frau Z. be schloß, diese selbst aufzutrennen und ins Loth n rucken." Gesaat aethan und es war ein glücklicher Gedanke der ttrau acwescn. denn sie fand tm Unter futter der völlig ausgelösten Taille wühf c A nrr r leno zwei Zwanzlg-carr- uno zwei Fünf-Markschcine. . . In unserer bösen Zeit ist solch hn und immerhin wesent lich. Die Freude der Zrau R, wurde durch das Bewußtsein, eine so ehrlich Schneiderin zu besitzen, noch erhöht und laut klang das Lied von der braven eh?: lichen Modistin in allen der Frau Z. bc freundeten Familien wieder! Wochen ?trt itn f I iJfirittS0tt ffrti frf?rttt tuiiiiit uiiv nurn ihhiivui, -vv vihihv I 1 . Zaacn NUN nahm die Kaufmanns qattin die von ihrer Tante hinterlassenen Papiere vor, um dieselben zu ordnen. Da siel ihr ein kleines, an sie adressirtes Vriefchen in die Hände. .- . Sie öffnete dasselbe natürlich hastig und las zu ihrem aröszten Erstaunen die rolaenden Zeilen: Liebe Nichte, 1160 M. findest Du, da ich malt wein, ob Du meinem Tode zugegen sein wirstund ich diebische Hänhe M rf- . 9 furchte, in meiner vraunen Taille einge näht." Natürlich hatte Frau Z. nun nichts Eiligeres zu thun, als die bewnßte braune-Taille, eben die, welche damals nicht,-recht hatte sitzen wollen, einer emsehenden Prüfung zu unterziehen, in dessen. leer gebrannt war die Stätte und nicht das kleinste Eachen eines Kaf fenscheines zu finden ! Nun galt ihr nächster Weg der Z., der ehrlichen Schneiderin," aber diese war gerade so aus ihrer Wohnuna, wie das Geld aus der braunen Taille verschwunden. Sie ist mit ihrem Bräutigam vor sechs Wochen nach Amerika acreist!" lautete den s eine junge amerikanische SLnaerin, n Nlkita die ne romantische Vers! namens angen-
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