Indiana Tribüne, Volume 11, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1887 — Page 3
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Andre Cornclis.
Pariser Roman von Paul Baurget. Deutsch von Anton Vettelheim. (Fortstöung.) Die fixe Idee des vollbrachten MordlS peinigtc ihn und ich war ein lebendiges Stück Dieser nrcn Idee, wie er ein lebendigcS Ttück meiner beständigen sinsteren Träumerei ausmachte. Er konnte nur mehr an mich denken, wie ich an ihn. Unser Haß zog uns zu edlandcr, wie eine Hiebe. Wenn wir von einander getrennt waren, entfesselte sich der allzuwüthende Sturm thörichter Einbildungen. So war es mindestens bei mir und seine Gegenmart, die mir so schmerzlich war, beruhigte zugleich diese innerlichen Orkane, die mich, fern von ihm, von einem Ertrem zum anderen fortrissen. Ich war kaum allein, als schon unsinnige Projekte in mir aufschwirrten. Ich sah, wie ich ihm an die Kehle sprang und ihm zurief: Mörder" und ihn mit Gewalt nöthigte, zu bekennen. Ich sah auch, wie ich Herrn Massol dazu bestimmte, in meinem Sinne die vormals eingestellte Untersuchung wieder aufzunehmen und ich sah den 3!ichter Boulevard Latoure Maubourg sich einsinden, mit den neuen, von mir gegebenen Beweismitteln. Ich sah auch, wie ich zwei oder drei Spitzbuben dang, damit sie meinen Stiefvater entführten und in einem abgeschiedenen Hause der Bannmeile gefangen hielten, bis er sein Bcrbrcchen eingestand. Mein Verstand verirrte sich also zu Ausschweifungen, zu welchen mich das Uebermaß meiner Sehnsucht verleitete, noch erbost durcb das Gefühl meiner Ohnmacht. Uno auch er mußte ähnliche Stunden durchmachen, wenn ich nicht da war, tausend verschiedene Pläne aushecken und auf alle verzichten. Er fragte sich: Was weiß er?" und antwortete sich einmal: .Er weiß Alles," ein andermal: 0Q weiß nichts," dann weiter-: Was wird er thun?...." Und dann kam er bald zu dem Schlüsse, daß ich alles oder nichts thun würde. Wenn wir dagegen beisammen waren und einander gegenüberstanden, dann übte die Wirklichkeit ihre Macht aus und vernichtete alle Ehimären. Wir grüßten uns gegenseitig wie zwei wilde Thiere, die sich sprungfertig machen, aber einstweilen wußte Jeder von uns genau, wie es mit dem Andern stand. Wir konnten einander nicht alles, weder er sein Mißtrauen, noch ich meinen Verdacht zeigen. Wir erkannten, daß wir keinen Schritt weiter vorgerückt waren seit unserem ersten Gespräch nach meiner Rückkehr aus Eompiegne. Uud für mein Theil beruhigte mich dieser offenkundige Thatbestand ein wenig, so sehr er mich andererseits zur Verzmeiflung brachte; er befreite mein Gewissen von dein Vorwurf, den ich mir zuerst machte, unthätig zu bleiben. Was konnte ich denn beginnen? Traurige Erinnerungen knüpfen sich an diese Zeit, an die langen, also verbrachten Monate Februar, März, April. Ja, bis zum Monat Mai dieses Jahres 1679 lebte ich dieses wunderliche Leben, indem ich meinen Stiefvater fast Tag für Tag sah, wenn er nicht zur Stelle war, den schlimmsten Stürmen der Phantasie preisgegeben und wenn er zur Stelle war, mein Herz verblutend ob dieser grausamen Gegenwart. Das Feld meiner Thätigkeit war das sorgsame Studium seines Charakters und diese Thätigkeit brauchte und mißbrauchte ich, indem ich mich dee Zergliederung seines Wesens mit glühender, bald enttäuschter, bald befriedigter Neugicr überließ, je nachdem ich allerlei bedeutsame Einzelnleiten aufgriff oder nicht. Ich hefte mich mit Vorliebe an die kleinsten als die unwillkürlichsten und in Folge dessen weniger einer Täuschung zugänglich, zugleich die geeignetstcn mich über die geheimsten Falten dieser Statur aufzuklären.... Wir ritten mehrmals wöchentlich deS Morgens inS Vois, entgegen ut.seren früheren Gewohnheiten .zusammen. Er holte mich ab oder vielmehr, mir begegneten einander, ohne uns zusammen bestellt zu haben, zu einander geführt durch den Instinkt unserer gemeinsamen Leidenschaft. Währcnd wir, von gleichgiltigen Dingen plaudernd, fortritten, sah lch, daß er sein Pferd so hart behandelte, daß er bei jedem Austritt und obwohl er ein ausgezeichnete? Reiter war, Gefahr lies, abgeworfen zu werden. Er .fand besonders Gefallen an schwer zu. bändigenden Nossen und dabei hatte er Anwandlungen kalter Wildheit, ,n welchen er da3 Thier fast grausam quälte. Wie er es also mit den Pferden hrelt, ebenso despotisch, ungerecht, unversöhnlich hatte er es meines Erachtens mit dem Leben selbst gehalten, indem er alle Dinge und alle Wesen um sich seinem Willen gefügig machte. Nachträgerisch bis zum Uebermaß, so zwar, daß er nach seinem eigenen Geständniß dem Wort Verzeihen" keinen Sinn abgewinnen konnte, hatte er sich in der Gesellschaft eine eiaenthümliche Stelluna geschaffen; er war wenig geliebt, sehr gefürchtet und in den crn schwierigsten zuganallchen (salons ausgenommen. Unter oem Anschein vollkommener Correktheit barg er eine außerordentliche Energie, die er während des Krieges bewährt hatte. Er hatte sich unter den Mauern von Paris in bcwunderunaSwürdiger Weise geschlagen. So gelangte lch von seiner Haltung zu Pferde zu weitgehenden Folgerungen von diesem Ausgangspunkt. Seine eingeborene Heftigkeit ließ mir ihn zu Allem fähig erscheinen, um seine Leidenschaften zu vefriedigen. In demMuth, welchen er 1370 entfaltet hatte, erkannte ich eine Art von Vertrag, den er mit sich selbst abgeschlossen, wie eine Rehabilitation seiner Person vor sich selbst, für den Fall, als er das Verbrechen wirklich begangen haben sollte. Andere Male fragte ich mich wieder, ob dieser Muth nicht ganz einfach die Aeußerung des Instinktes der crr int 'i r c onooeil gewesen, oen lcu ln lym wayrnahm, oder vielmehr em Ausweg aus der tiefen Verzweiflung, in der er, allem Anschein des Glückes zum Trotz, dahinlebte. Aber woher kam diese Verzweiflung? Lediglich aus einer zerstörten Gesundheit? Ich prüfte dann seine Leibesbesckaf.enhett, während ich an seiner Seite fortritt und eine Uebereinstimmung zwischen seinem Körperbau und den zweideutigen inaerieiaen suchte, welche bie Fachwerke
üöer dle äußere Erscheinung der Verdrechcr geben: sein Oberleib war zu stark imVerhältniß zu den Beinen, die Arme znTschr'.entwcckclt, der Ausdruck des UntcrkiNn war etwas hart und der Daumen""zu lang. Dies letzte Detail beschäftigte mich um so mehr in meinen Gedanken, als mein Stiefvater die Gewohnhcit hatte, diese Hand zu schließen und den Daumen eingezogen zu halten, wie, um denselben zu verbergen. Ich war mir wohl klar darüber, daß ich aus ähnlichen Beobachtungen keine positiven
Ergebnisse Ziehen wurde; ich verwarf dieselben als kindisch und kehrte gleich wieder zu ihnen zurück, um sie durch andere j zu ergänzen, welche den Werth der ersten verstärken sollten. So forschte ich immer ! weiter die Alleen entlang galoppirend, auch der Erblichkeit in Termonde's Fa-! milienoerhältnissen nach. Sein Großvater mütterlicherseits hatte sich erschossen;. sein eigener Bruder hatte sich ertränkt,. nachdem er sein Vermögen ver?;?ndier,v; Soldat geworden und unter chmachvollen Umständen desertirt war. Ein tragischer Zug durchwaltete diese Familie. Wie oft habe ich, während wir also dicht nebeneinander, alle beide schweicend forttrabten, diese düsteren und wahnsinnigen, ja noch schlimmere Gedanken nmeinem Kopfe herumgewälzt. Wir kehrten heim. ' Mitunter nahm ich dann das Gabelfrühstück bei meiner Mutter oder ich ging gleich zu ihr, nachdem ich. mein kurzes Mahl einsam in meinem ! kleinen Speisezimmer in der Avenue eigenommen, das aus den Schießstand von Gastine-Rainette hinausging und daS Anprallen der Kugeln an den Scheiben, daö ich selbst durch die geschlossenen Fenster hörte, stimmte nur zu gut zu meiner sinsteren Laune. Es geschah sehr selten, daß Herr Termonde und ich während meiner Besuche, Boulevard Latour Maubourg, allein waren. Was verschlug mir das jetzt? Wenn erder Verbrecher war, den ich so hartnäckig verfolgte, dann war er benachrichtigt und ich hatte keine Aussicht mehr, ihm sein Geheimniß durch Ueberrumpelung zu entreißen. Ich zog es vor, ihn genauer zu studiren, während er plauderte, und im Verlauf dieser in meiner Gegenwart mit Dem und Jenem geführten Unterhaltungen, sah ich, wie vollkommen er sich in der Gewalt hatte. In meiner Kindheit und ersten Jugend hatte ich dies Vermögen vollständiger Selbstbeherrschung, das, wie ich suhlte, ihm eigen war, gehaßt, da ich, von öcatur aus ein Opser meiner nervösen Reizbarkeit, so unfähig war, kaltblütig heftige Gemüthsbewegungcn unter scheinbarer Ruhe zu maskiren. Jetzt war es mir eine Art von Freude, die Tiefe seiner Heuchelei zu ergründen. Er hatte eine solche Gewohnheit, fast eine solche Manie sich zu verstellen, daß er die geringfügigsten Erlebnisse, selbst seiner Frau, verschwieg. Er sprach niemals von seinen Besuchen, noch von den Leuten, die er getroffen, noch von seiner Lektüre, noch von feinen Projekten. Er hatte es sich offenbar zur Aufgabe gemacht, die entferntesten Eonsequenzen jedes Satzes, den er sprach, voraus &ubr rechnen. Eine so beständige Uebcrma' chung seiner selbst, in einem anscheinend so beharrlichen, friedlichen Dasein hatte etwas zu seltsames, als daß dieser Mann nicht, selbst den Glcichgiltigcn, den Eindruck einer räthsclhaften Persönlichkeit gemacht hätte. Indem ich die verschiedenen Eigenheiten dieses Eharaktcrs zusammenpaßte und diese Verstellung mit der maßlosen Heftigkeit, die ich an ihm bemerkt, in Zusammenhang brachte, erschien er mir als ein ungemein gcfährliches Wesen. Er fragte viel und sprach sehr gemessen, sehr knapp, es wäre denn, daß er sich in einem außergewöhnlichen Zustand befand, wie an dem Nachmittag unserer gemeinslvnen Ausfahrt, wo er sich in seinem Wortschwall betäuben wollte. Dann grinste er nervös und äußerte nahezu cynische Theorien oder Unarten des GristeS", die mich schaudern machten. Er hatte z. B.eine außerordentliche Kenntniß aller auf die gerichtliche Medicin bezüglichen Fragen. Bei Gelegenheit eines Aufsehen erregenden Prozesses, der in diesem Winter verhandelt wurde, und im Verlauf sehr lebhafter Erörterungen, an welchen mehrere Personen Theil nahmen, führte er unversehens das Datum des Tages an, an welchem der berühmte Doktor Lapommerave verhaftet worden war. Ich prüfte die Angabe und fand sie vollkommen zutreffend. Welch' merkwürdige Vorliebe für Criminalsragen, die nur allzugut mit gewissen Thatsachen zusammenstimmte, die ich in den Gesprächen mit Herrn Massol erfahren. Bebauptete doch der alte Richter, daß nach seiner Erfahrung die meisten Mörder nur von einem einzigen Gedanken besessen seien und demgemäß an die Orte zurückkehren, wo sie gemordet haben, zu der Leiche ihres Opfers zu kommen, um sehen, ob derselbe öffentlich ausgestellt rst, Diejenigen aufsuchen, welche sie verdächtigen, genau die Zeitungen lesen, in welchen ihre Missethat berichtet wird, Gerichtsverhandlungen mitzumachen, in welchen den ihrigen verwandte Fälle verfolgt werden?. Zu anderen Stunden versiel mein Stiefvater in (5)rabesschweig5n, von dem ihn nichts abbrachte, dabei rauchte er immerfort. . . . Eine Cigarre folgte der an, deren, ohne jede Pause, allen Verboten des Arztes zu Trotz. Tabak bei Tage, Morphium in der Nacht welche Leiden versuchte er also mit diesem Mißbrauch von Betäubungsmitteln hinwegzutäuschen? Waren es die Qualen seiner Krankheit oder andere ? Diejenigen, an. welche ich bei meinen tragischen Vermuthungen dachte? Er hatte auch Zeiten einer solchen Ermattung, daß selbst meine Anwesenheit ihn gleichgiltig ließ die Ermattung eines Mannes, bei dem das Maß von Schmerzen voll ist und dessen Seele nichts weiter erfahren will, weil sie zu viel erfahren. So überraschte ich ihn zwei-, dreimal, allein, im Halbdunkel der einbrechenden Nacht, so tief versunken in seine?Müdigkeit, daß er nicht auf mich achtete, der sich ihm wortlos gegenüber setztet Ich war versucht, ihm zuzuschreien: , Gestehe, gestehe doch endlich, Mörder! i.iZ'j Und ich wäre nicht überrascht gewesen,' wenn er sich gefangen gegeben, wenn er , sein Geheimniß preisgegeben, wenn er mir geantwortet hätte: ,,Es ist wabr. . . Damals fühlte ich auch die
Nichtigkeit meiner Facta, die ich so sorglich gc'sammelt hatte. Und' wenn er nicht schuldig wäre?. . Ich schwieg in diesem Fieber des Zweifels, der mich seit Wochen verzehrte und er brach endlich sein Schweigen, um mit mir von meiner Mutter zu sprechen Von Neuem rief er dieses Bild zwischen uns auf. Warum? Dachte er in solcher Bewegung, weil er sich für sehr krank hielt und nahe daran glaubte, sie für immer zu verlassen? Wollte er sich mir gegenüber mit diesem Schild decken, vor dem ich, wie er wohl wußte, immer zurückweichen würde? War es eine Bitte, ihr den grausamsten Schmerz zu ersparen? Ja, gewiß, das mehr als alles andere. Mit seiner angeborenen Tapferkeit und Gewaltthätig
keit würde er die Beleidigung meiner Blicke, die furchtbaren Anspielungen p wisser Reden vor mir, die beständige Drohung meiner Gegenwart nicht ertragen haben, wenn er meiner Mutler nicht um jeden Preis einen Auftritt zwischen uns Beiden hätte ersparen mögen, so sicher er auch war, daß aus einem derartigen Zusammenstoß kein bestimmter Veweis sich ergeben würde. . . . Aber dieses Gräuels von ihr auch nur angeklagt zu werden, nein! Da wollte er lieber leiden, wie er litt. Denn er liebte sie. So unerträglich mir dies Gefühl auch erscheinen mochte, ich mußte es gelten lassen, selbst unter der Annahme des Verbrechens ja vor Allem unter dieser Annahme. Und dann begriff ich, daß wir trotz unseres Hasses gemeinsam handeln mußtcn, um nicht das Glück eines Wesens zu trüben, das uns Beiden so theuer war. Gleichwohl war der Unterschied gr zwischen uns Beiden. Daß ich me.' Mutter liebte, konnte ihm ein Gc der Eifersucht und der Verstimmung, nicht aber dieser Schauder des Entsetzens einflößen, das mich ergriff, wenn ich dachte, daß er sie ebenso liebte, wie ich und daß er von ihr geliebt wurde vielleicht mit der Blutschuld meines Vater? belastet. Er liebte sie! ... . Für sie hatte er die Hand eines Anderen gekauft und das Älut vergießen lassen und sie war es, die seinen Untergang herbeiführen sollte, sie, die sich zwischen uns bewegte mit demselben Blick glücklicher Zärtlichkeit, mit dem sie uns Beide umfangen hatte, an dem Abend, da sie mich am Bett ihres kranken Gatten hatte sitzen sehen, da ihr Lächeln so zärtlich für ihn und mich gewesen war: ein und dasselbe Lächeln. Die Anstrengungen, die er machte, um die Sicherheit in diesem Frauenherzcn zu ergalten, sollten zu seinem Verderben ausschlagen. Ja, gerade die Vorsichtsmaß: regeln, die er allen erdenklichen Gefahren gegenüber ergriffen, waren der Grund dieses Verderbens, von seinen wohlerwogenen Vertraulichkeiten diesem sanften Geschöpf gegenüber bis zu der heuchlerischen Neigung, die er vor ihr für mich an den Tag legte. Wenn wir, er und ich, nicht dergleichen gethan, als ob wir uns liebten, würde sie nie zu mir gesprochen haben, wie sie sprach, ich würde nie von ihr erfahren haben, was ich erfuhr und was so jählings den stummen Zwcikampf zum Abschluß brachte, in dem sich meine ohnmächtige Energie vernutzte.... Giebt es also doch ein Verhängniß, wie das gewisse Menschen geglaubt, selbst solche, die gleich Bonaparte, die Wirklichkeit am kraftvollsten gemeistert haben ? Was ich verstehe, wenn ich mein Leben im Gange der Ereignisse verfolge, ist, daß es eine tiefe Logik der Verhältnisse und Charaktere giebt und diese Logik entwickelt alle Folgen unserer Handlungen bis zu ihrem Endziel, so zwar, daß selbst der Erfolg unserer verbrecherischen Anschläge ein Etwas in sich schließt, das uns eines Tages zerschmettcrn wird. Wenn ich etwas schärfer daran denke, wie sie, diese von ihm heißgeliebte Frau es war, von der mir das entscheidende Zeichen kam, daS ich nicht gehofft und die Gewißheit, nach der ich nicht mehr zurückweichen konnte, dann erfaßt mich ein Schwindel des Entsetzens, wie wenn der große Hauch des Schicksals meine Stirne streifte. Ja, es entsetzt mich, weil auch ich Blut an den Händen habe und es beruhigt mich gleichzeitig, weil ich mir sage, daß ich der Vollstrecker eines unvermeidlichen Werkes, der nothwendige Sklave eines unsichtbaren Herrn gewesen Arme Mutter! Wenn Du es geahnt hättest ! Du, auch Du warzt das Mordwerkzeug des Geschickes, aber ein blindes Werkzeug, wie das Messer, das tödtet, ohne eS zu wissen. Während ich gesehen, gemußt, gewollt habe .... Ach ! ich habe bis jetzt die Kraft gcfunden, mein Wort, das ich mir selbst gegeben, einzulösen, meine Geschäfte einfach, Detail für Detail, zu beichten, ohne mich zu richten. . . .Und jetzt, beim Herannajen der Scene, welche die neue, letzte Periode im Drama meines Lebens entschied, zaudre ich ! Feigling ! Feigling ! Feigling ! . . . .Der Traum faßt mich von Neuem, die Betäubung, ob das wirklich meine eigene Geschichte, ob ich gehandelt, wie ich gehandelt, ob ich das auf dem Gewissen habe Nein! Ich habe mir das Wort gegeben, ich werde fortfahren. Ja, ich habc Bfci, Blut, einen unauslöschlichen Flecken, da, auf diesen Fingern, die zittern aber sie müssen mir wohl gehorchen und die Geschichte bis zu Ende schreiben. ' ' aO. So hielt ich zu Anfana des Sommer?, sechs Monate nach dem Tode meiner Tante mit meinem Stiefvater genau so weit, wie an dem schon so fernen Tag, an welchem ich, außer mir durch dieBriefe meines Vaters, in sein Arbeitszimmer getreten war, um die Rolle des Arztes zu spielen, der einen Körper befühlt und mit dem Finger die empsind liche Stelle, den wahrscheinlichen Sitz, des verborgenen Geschwüres sucht. Wiein der Minute, in welcher ich ihn nach unserem Gespräch mit verstörten Mienen, hatte vorbeifahren sehen, hatte ich dievolle Ahnung und nicht eine einzige Gewißheit. Sollte ich diesen Kampf fortsetzen, indem ich mich, von vornherein, besiegt fühlte? Würde ich darauf verzichtet haben, mich in der schwarzen, un--sagbaren Atmosphäre weiter umzutreiben, in der ich erstickte ? . . . . Gewiß ! ich' erwartete keine Lösung mehr für dasProblem, das meinem schmerze gestellt: war einem ebenso unfruchtbaren, als tödtlichen Schmerz als ich plötzlich mit' meiner.Mutter ein so niederschmetterndes-
Gespräch l)atte, daß' noch zur tunve mein Herzschlag stockt, wenn ich daran denke .... Ich sprach von unauslöschlichen Daten. Wenn dasjenige des 25. Mai 1879 jemals aus meinem Gedachtniß schwindet, dann wird der Andre Cornelis, welcher diese Zeilen mit solchem Zittern niederschreibt, selbst bis in das Herz seines Herzens, die Seele seiner Seele vernichtet sein Mein Stiefvater, der im Begriffe stand, nach Vichy abzureisen, hatte einen neuen Anfall semes Leberleidens, den ersten seit dem Monat Januar, an jenem Tag, der unserer fruchtbarcnUntcrrcdung folgte. Ich hatte das Bewußtsein, keine Schuld an diesem starken Nückfall seines Leidens zu tragen, wenigstens nicht in bestimmter, unmittelbarer Weise. Der Kampf, den wir ohne Zeugen mit einander führten, ohne daß Einer von uns Beiden ein Wort sprach, hatte keine neue Episode auszuweisen. Ich schrieb den Anfall also der natürlichen Entwickelung der chronischen Krankheit zu, von der er befallen war. Ich erinnere mich sehr genau, was ich am 25. Mai, um fünf Uhr Abends dachte, als ich die Stiege des Hauses Boulevard Latour Moubourg hinanstieg. Ich wünschte zu erfahren, daß mein Stiefvater wohler wäre, einmal, weil ich meine Mutter seit einer Woche sehr beängstigt sah, dann aber muß man Alles sagen erschien mir seine Abreise in das Bad wie eine Vcsreiung, der Trennung halber, die sie zwischen uns herbeiführen würde. Ich war meiner unwirksamen Schmerzen so müde!
Meine unglücklichen Nerven waren dermalzen uocrreizr, oa mir oie nemsren unanaenehmen Eindrücke tiefe Wunden schlugen. Ich schlief auch nur mehr mit Hilfe von NarkotikaS uud verfiel dann nur in einen Schlummer, den schreckliche Träume heimsuchten, in dem ich immer
mir meinem ater spazieren i mm i, und toeI4e bie Arbeiter butcö ein Industriedabei immer wuizte und fühlte, da er f. ,,..,.,, wr,rr.
todt war. Noch eine andere Veklemmuna hatte ich, deren regelmäßige Wiederkehr mir die Anast vor jeder kommenden Nacht fast unerträglich erscheinen lieü . . . . Ach war in einer Straße voll Menschen, damit beschäftigt, die Auslage eines Ladens zu betrachten, plötzlich horte ich emen Mannerschritt hinter mir, den von Herrn Termonde. Jch.sah ihn nicht und war doch sicher, dag er es sel . . .. Ich wollte V fiy-rrtalyart hi mnt ..wti it l avC ' 'T ü X schwer, da lch mich umwenden wollte mein Hals blieb unbewealich. Der Schritt kam noch näher. Mein Feind war hinter mir. Ich hörte seinenAthemzua. Ich wußte, daß er mich treffen würde. Er legte den Arm über meine Schulter. Ich sah seine Hand mit einem wtttv oewaiiner oas nacy meinem crzen Zielte ; s.e bohrte das Eisen langsam, langsamem und ich erwachlm unaussprechllcher Todesangst.... Dieser Alporucr war scilwenigen rochen so ost wiedergekehrt, daß ich die Tage zählte, die mich von der Abreise meines Stiefvaters trennten, die ursprünalich auf dcn 20. festgesetzt, dann bis seiner Genesung verschoben wurde. Ich hoffte, daß mich diese Abreise mindestens für einige Zeit beruhigen würde. Ich fand nicht mehr die Kraft in mir, eher selbst abzureisen, da ich zugleich sicbcrisch suchte und haßte; aber ich freule mich insgeheim, daß das Hinderniß von ihm kam und daß seine Entfernung mir erlaubte, aufzuathmcn, ohne daß ich mir eine Schwäche vorzuwerfen lzatte. (Jortsetzung folgt.) Oem VuSlaode. Aus A n t w e r p e n 19 IM' IIMi-hr ein Korrespondent: Ein Unfall, der leicht höchst traurige Folgen hätte nach .sich ziehen können, wurde an Bord eines englischen Dampfers durch die Unvorsichtigkcit eines Matrosen herbeigeführt, Der Postdampfe? Asthon" nämlich war soeben von GrimSbn einactronen und hatte seine Passagiere am Eoqucrillquai L o' r tt; a xJr, ffrrrTnn i Cs Ti ?' Jn Z Erploston an Bord dieses Dampscr. irallsano. cr nau war siarl os, man ihn tn der ganzen Stadt hören konnte, worauf natürlich eine grosze Menge von Neugierigen nach dem Eoquerillauai binausströmte. Es stellte sich nun beraus. dan ein Matrose mit einem brennenden Lickte in der Kand dcn KobiWmtm W ssts'nn" fitrn üntte und daß in demselben Momente die Erplosion i fanden war. Dieser Matrox wurde nur cxrouiiQ, puujC w letzungen dagegen trug em Lootse davon, der sich zur Zelt der Kataztropye im 'eclsalon befand. Er wurde mit dem totume, auf dem er saß, gegen die Decke dcS Salons geschlendert und ntußte in einem Wagen nach seiner Wohnung gebracht werden. Der Salon und das verdeck ....&. fc.fss;. sr sWrrSnrrfi SCftErf f ' Ö ÖÖo vaa tMitvvtv y v v j " Francs. Eentncrschwcre Kisten flogen mi ibtfn.rnrt . nwn. nrn i tt n f t ti iii-i. i t i - ft c rv . v. Schiffes hoch in die Luft, um dann mit großer Vehemen; auf das Deck uruckzuluvuvuiu uuj vun '' fallen, wob sie dieses thellweise demollrten und unter Anderem auch den großen Schiffskompaß total zertrümmerten,
Das Gerücht lies nachher in der tadt, ezug au? vas unierlroliaze egen cieisr, n gmS w Astsinn" mekrere irischer Drätbe sollen widerrufen werden.
Kisten mit Pulver in Beschlag genomw I y i 7 j o men irno oasj oic vjmuiuuumj vvn -puis.:. v f?.2r . V V . T. i . - i . " . - V . . Vl.'nl. wie wett indessen diese Behauptung . aas Wahrheit beruht, das wird wohl erst die eingeleitete Untersuchung an s Licht brmgen. Die Freude an der Neklame hat den Wagnerianern schon manch' lustiaen Streich aespielt, aber eiT7 . 't3 . i7 ,r r
nen o orouigen, wie oen, weisen warn Yr , der Leipziger Jllustrirten Zeitung" . Wir befurwortm 1 ZWwrV
't r Y r , , OTV . Stellmacher", welche mna t in Mainz vZ)cicuvvct,iuttiiiiiu ii , . ; -r ' r, . nn .
stattfand, unter Theater und Musik" sie fallenden Theil der Kosten bezahals ..Generalversammlung der Wagner- ten.
Bereine" verzeichnet! (?in eiaentkümllcheser-
brechen wurde in Dortmund verübt: Als' Stimmkasten auezudrücken, mit dir gröein Arbeiter, ein junger Mann, eine ten Sorgfalt .gewahrt werden soflte, .k.. w. xsr;, cztr.'KHU.iia s diese Recht tst eine der betliasten Vktvt
; ZMMu s em N!ann auf ihn zu umarm e thn heftig und that, als wolle er ihn küssen bis; ihm aber nnt einem vhuf die Unterlippe tC'.f. - V Ist. aIaümÜI Jf .AiJsi00. viijc oer vcvisicuc uijuiuiiu wußte, was ihm geschehen, war der Attentäter verschwunden. Dem Gebissenen wurde die Lippe, o gut es eben anging, Wieder angeflickt.
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Points HClKrWRKAMILTONaDAYTDi'i R.IL Lima. riqt Sldnej, J NORTHERN OIIIO. Troj, D fl I I O Peoria, Springfleld, I U L I Ö 9 Qulncj. Eeokrt. IS TUE WEST. XadUon, La Croue, Dubuqne, Sanjaetta, R THE NORTHNVKST.
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