Indiana Tribüne, Volume 11, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1887 — Page 3
tÜfit-: HAMBURGER TROPFEN gegen Bllktkraukheiten. v v&vtyfr itiiM 1 1 rtfnßf fCvtriTi .aY CietJ zderISs,1a et. Helena, NeSr., 7. Feö. 1887. Ihre 2r. August ASnZg'S Hamburger tropfen kann ich an, besonder gegen BluUrank heiten empfehlen und sollten dieseUen in kei uem Hause fthlen. In mcincrfiamilie haben Jte sich stetS aU zuverlässiges Mittel bewahrt. Auch sehr riele meiner freunde und Bekannte s:nd große Verehrer diese berübmten Medizin und möchten nicht ohne dieselbe sein. Eis irren immer, wenn, nichts anderes helfe XBlU. Carl Doeller. LuskhlSar. Calia MinerS, ZS., 11. Fe5., 18S7. Schon feit 1 Jahren halt, ich Dr. August JWnta'8 Hamburger Trovfen pet im Haus rorrathig. Dieselben sind ein ausgezeichnete BlutreiniaungSmitte! und können auf Wärm ! st emxsohlen erden. Beneblet Hin. yköranchle sie regelmäßig. Baltimore, Md., 4. Januar, 18S7. Seit Jahren gebrauche ich regelmäßig Dr. Sugust König' Hamburger Tropfen ur Blut reiniguna unrrbirrich mit den Wirkungen diese j ausgezeichneten. Heilmittel stet zufrieden ;enesen. Die ?roxsen sind in meinem Hause mm ju sinken. Karl TZ. v. Lauster. 429 ST. earoline-Sttasik. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. ' AAVuÄKmnlK HAMBURGER BRUSTTHEE ruft, Lungen und der Kehle. Rut la CrijinaDTäcftttrt. xcf, 23 Ccntl. Zu alle petfcefm baten. . TU C2U.E1X3 A. YlMXUUt CU. BiXTIXOSZ, KD. orsrn alle xantbtucn her MW Cures fld Removes Tan Sunburn, Bee Stlngs, Mos qulto and All ' Insect Cites, J t TVHTlX&y ELOTCIIXS, Humors, Elrth-riarka, and everr form ofakln Wamiehffi, positircly cttred on tno nest delicato bjlui without leaving a Bear, by Sop 0qXtTTT, OH-t. Prlco SScts., COcts. find $1. At dru rrrista or by maiL The TTop PiU Mwfz Co., licr Iitmdon. Conn. Lstile flop Pilla sor Bici-hcrlRaciie, dyspepeia, biliouanesa and conatlpation fcave no equai. 25c . .. -T- rr:". - -v In allen illvothek ju baden. OKM0rKi'0 Eine kinderlose Ehe ist selten eine glückliche. Lie uns wodurch diesem Uebel in k u r z e r .3 e i t abzcbolfen werden kann, zeigt ter.,Rettungs,Ankcr", 250 Seiten, mit uatur getreuen VUrern, welcher von dem alten deutsche Heil-Jnstitut in v.v Jork heransgezeben wird, auf die klarste Weise. Junze Leute, die in den Stand der Ebe treten wollen, sollten den Spruch EchillerS : D'rum prüfe, wer sich ewig bindet", wohl beher;izi'n. nd tc3 rortreffliche Buch lesen, ee sie deu wichtigsten Schritt des Lebens thun l Wird für 23 6cn:3 in P?sliiiken. in teutscher Trrache, sorzs.im v e r v a ckt, frei ven,nkt. ?.rreise : veutclies Ui1-Iristitrit,1 1 ClintonPlac, üevr York, N. Y. In I7.dianz?o!is, Ind., beim LZuchhänller O. Keyler, 2J Sud Ifelaware Lt. 0'i'0'iÖ Anstreicher - Arbeiten uamenttich Kontrakte zum Anstreichen von Häusern v erden aus'S Schönste ausgeführt von CARL HÖFMANN, 150 Madison Ave. C7" Preise mäßig. Schöne und gute Ar beit wird garantirt. )siou,v,ttc.rvv Cmckto rl(s Die kürzifte und direkteste Linie von INDIANAPOL1I8 nach Frankfort, D?Ipdi. Monticello, Michigan Citv, Chicago, und allen Orten un nördlichen Jndiana, vttchi an, nördlichen Allinoi, Wisconsin, Iowa, Mwnesota. ebrat'a, Kansa, ew Merieo Dakota, edada, lkli?ads, Califoruien und Orezon. 2 direkte Jüqe täglich 2 don Indianapolis nach tticago ; ebenso nach Michigan City. Elegante Pnllmann Schlaf Waggon auf den Nachtzüg.'. Gepäckmarken bis an' Rktseziel ertheilt. Kein ahn hat grvZere 81 uemlichkeiten oder billiger Rat al wir. BUi) und Eauixtru nicht u übertreffen. tahl-Gelei. , Malier Plattor nd toßktfsen, Luftbremsen und a. oder Ein, Lichtungen, unübertreffliche Sorthei' für rnigron te, Land und TouristenBillte nav irgend tuen Ort, dr on ander ahnen beruht wnd. Wenn an nördlich, südlich, östlich vr ftlich , rttfcn wünscht, kaufe man nicht da öhig illit. htl man unser Preis u. s. m, gesehen, rgeg Näherem end an sich an J.D.Baldwin, Dtftrttt Passagier lank o. 2 ab Jlltnoi Etraße, Indianer? I, 3 'Voqb 0. Crfoi, al-Verwalt,. ,,.?" 13. . 8ldt.. nt( Pasfagi? Maen. ?R w Mir stZk, 35 ttStzt U VANDAIIA LTEE) Warum? Weil sie die kürzeste und beste Linie ÜUx P. Xoals, SX1hnotix-19 Hao lo-vrp Nebraüko.. Teuv, A.i's.kTiHa&9 Colorado, New Mexico, De. oota nn California iK. Da Vahndttt iS von Lteia und die Schie. u.-n find an Siaht. Die Wtgen habe die nrneften VerbessernnLen. Jeder Zng h,t Schlafwagen. Paffagiere, ob fie nun ViUeZe Ker Klasse oder Smigranten.Villete haben verdm durch unsere Passagierzöge elfter las befördert. Ob Si nn ein Villet zu erüßigten Prei. sen, ein Ercnrf.onbillet oder irgend eine Sorle Sisenbahnbillete wollen, kommen Sie, odt schreib Sie au II. It. DorlnCi fftflent (Bicl Pafsagtek'Ngent. cd , Wafh'.ngton und ILtnstI Str., Jnd'xlt S. y il l, ven'l Snpt. St.Loni, tts. 0. . I i e'l Va?..gt Ct 2alt Dt
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Andre Cornclis.
.Pariser Roman don Paul Vonrget. Deutsch von Anton Veite lheim. (FottskSUNg.) I5r hat Sie nicht vergessen .... - anrwartete ich. Das log ich : denn Herr Massol hatte niemals von v - rn Stiefvater mit mir gesprochen 'ch fühlte mich wiederum von dem roildt,.! Grauen erfüllt, das mich in dem Gespräch von neulich angetrieben, meine Angriffe fast sinnlos zu verdoppeln. Sollte ich denn die rounde Stelle in dieser Seele stets vergeblich suchen? Diesmal roichen seine Blicke mir nicht aus. Was auch meine Worte Rätselhaftes in sich bergen moch? ten, sie verleiteten ihn nicht, mich weiter zu fragen. Ganz im Gegentheil: er legte einen Finger auf den Mund. Mit dem geringsten Geräusch im Hause wohlvertraut, hatte er vernommen, daß Schritte herankamen, die meiner Mutter. Irrte ich mich? Lag in dieser Geberde, in der er mich bat, zu schweigen, eine Bitte, die Sicherheit der unschuldigen Frau zu achten? Sollte ich den Blick, welcher diese Bewegung begleitete, in die Worte umsetzen: Erwecke keinen Verdacht im Herzen Deiner Mutter; sie würde zu sehr darunter leiden? War es blos die Fürsorge eines ManneZ, der seiner Frau die Wiedererweckung trauriger Erinnerungen sparen will? Sie trat ein. Sie sah uns im Strahl derselben Lampe mit einem Blick und t lächelte uns mit demselben Lächeln an. Es war der Traum ihres ganzen Lebens gewesen, daß mir also Beide nebeneinander, Beide bei ihr sein sollten. Sie schrieb es meinem argwöhnischen Charakter zu sie hatte mir davon in Confiögne gesprochen daß sich der Verwirklichung dieses Vorhabens Schwierigkeiten entgegenstellten. Und immer lächelnd, kam sie 'zu uns, in der Hand eine silberne Tasse mit einem Glas Mineralwasser, das sie meinem Stiefvater hinreichte. Dieser trank gierig, dann gab er meiner Mutter das Glas zurück und küßte ihr die Hand. "Lassen wir ihn ausruhen," sagte sie, sem Kopf glüht " Und schon bei der Berührung seiner Fingerspitzen, die er mir hinhielt, fühlte ich, daß er in der That sieoerte. Wie aber sollte ich dieses Symptom erklären, daö ebenso zweideutig war, wie alle anderen und wie es gleicherweise physisches und moralisches Unbehagen deuten konnte? Ich hatte mir gelobt, mir Gewißheit ZU verschaffen. Aber wie?.... Wenn ich überrascht gewesen durch den Wunsch, welchen mein Stiefvater während seinerKrankheit ausgesprochen, mich zu sehen, so wurde ich das noch weit mehr, als ich ihn vierzehn Tag später durch meinen Diener bei mir anmelden hörte, während ich in meinem Llrbeitszimmer nnd damit beschäftigt war, neue auZ Eompiögne mitgebrachte Papiere meines Baters zu ordnen. Ich hatte die letzten zwei Wochen in dieser Stadt zugebracht, unter dem Vorwand, Geschäfte besorgen tu müssen, in Wahrheit aber, um lange über mein künftig einzuhaltendes Benehmen gegen Herrn Tcrmonde nachzudenken und diese Erwägungen hatten meine Zweifel noch verstärkt. Auf meine Bitte hatte mir meine Mutter dreimal geschrie: den, um nur Nachrichten über daS Ve? sinden des Kranken zu geben. Damit hatte ich erfahren, daß er sich wohler fühlte',', nieder ausging. )!ach meinerRück5r. .ich bei ihr in cn:em Augenblick vl,. orochcn, in dem ich fast sicher war, ?!iemnden zu treffen. Und siehe da ! sofort eilte mein Stiefvater zu mir, er, der keir:e zehnmal zu mir gekommir., (eil ich meine eigene Wohnung bezczcn. Me:r.e Mutier hatt- ihn, ivi: er fa:!., m!i ein.: Bestellung an m:ch becuftrit. S?e d.:::? mir zn'ei Hej:e eiy.r. ?zi: geliehen, deren sie bedürfte, am zli :t?e7nzkn dieseZ Jahres zum B:r.: er. ;u sinken; und da er eben bei - ' . . Meinet :c:se:ctna. rszt er ?e?2Usaefcmr.in, ur. sie selb: cbzuh?!en Ich ab ?bn ferschenr cn, während tiz-.ix öi.'sen Z,:.'ärunzs2?und für fernen Be: such ir.i zu errathen, ob d:eser V?rn?cn!: r.n ?i!zk:meZ Mcü'v b?g oder nich:? Seine öe7.ch:sszrbe war noch erd-, fahler. a!S sonst tr.z Augen glänzten lebhafter; feine Hand spielte ncroöZ mit dem Hute. Du Revue hab' ich nicht hier bei der Hand, vielleicht sind die Nummern im Rauchzimmer...." Es war falsch, daß diese beiden Bücher unten waren und ich wußte ganz genau, daß sie auf dem Tisch in meinem Arbeitszimmer lagen, aber im Rauchzimmer war daS Bild meines VaterS und es hatte mich der Einfall angewandelt, Herrn Termonde diesem Gemälde gegenüberustel? len, um zu sehen, mit welcher Stirn er diesen Ueberfall aushalten würde. Er bemerkte das Portrait Anfangs gar nicht, aber ich ging auf die Staffele! zu, auf der es stand; seine Blicke, welche all meinen Bewegungen folgten, trafen die Leinwand, er senkte die Augenlider, ein Schaudern überlief seine Aige, dann wandte er die Augen auf ein anderes, an der Wand hängendes kleines Bild. Ich ließ ihm nicht Zeit, sich von der Erschütterung zu erholen, sondern beharrte auf meinem Vorhaben, dem fast brutalen Angriffsplan gemäß, der mir jedoch nur halb gelungen war. Finden Sie nicht," so sagte ich ihm. daß mir das Portrait' meines Vaters frappant gleicht? Einer meiner Freunde behauptete nämlich, daß ich in derselben Haartracht genau so aussehen wurde... Er betrachtete lange Zeit zuerst mich, dann die Leinwand Man würde gesagt haben, wie ein Vilderkenner, welcher ern Kunstwerk ohne anderen Grund prust, als um dessen Echtheit festzustellen. Wenn dieser Mensch Denjenigen hat umbringen lassen, dessen Konterfei er solcher Art studiren konnte, dann war seiue Selbstbeherrschung wahrhast außeror dentlich. War andererseits diese Probe . ? . . f tf..n fr aoer aua) entscycioeno für lyne Verwirrung zeigen, hieß ja seine Schuld eingestehen. Was hätte ich dafür gegeden, wenn ich in dieser Minute die Hand auf sein Herz hätte legen und dessen schlage hatte zahlen dürfen. Du siehst ihm ahnlich. . . sagte er endlich, freilich nicht rn so hohem Gra de.... Das Unterkinn vor Allem, die Nase und der Mund sind dieselben ; aber der Blick, die Linien der Auaenorauen.
der Stirn und öle Wangen sind anders u. Glauben Sie," meinte ich wieder,' daß diese Aebnlichkeit groß genug sei, daß ichdamit den Mörder erzittern machen könnte, wenn er mir plötzlich, hier also begegnete .... Und damit trat ich
vor und 7 schaute lhm tief in dle Augen, t '- f r , . i r ?, lerave so, ais oo icy erne yearersccne zu vielen -hatte. Ja," fuhr ich fort. " Te r Tl.; t sc ivare Liese ucoerciniimnxung oer Erscheinung so beschaffen, daß ich ihm den EindrüFcincs Gespenstes machen würde, wenn rch' ihm sagte: Erkennst Du den Soyn'DesientaeN. den Du getodtet . hast?",' ' 1 . r mm r m I Wir kommen aus un er Ge pracy von ! neulich zurück, erwiderte er ohne eine! cm- ti-C t ' Allene zu verzlcycn ; oas wuroe von oen Gennssensbissen dieses Mannes aoyanaen, kMN er überhaupt hätte, und von seinem Nervensystem." Wir ' schwiegen neuerdings, ein bleiches, schmerzdurchwühltes, dabei aber unbewegliches Gesicht reizte mich durch den vollständigen Mangel jedes Ausdrucks. - In diesem Augenblick und wie viele ähnliche Eomödien haben wir nicht seit dieser ersten Zeit meines Verdacktes aufgeführt fühlte ich mich ebenso thitkräftig,' ebenso entschlossen, als ich das in Wahrheit nicht war, wenn ich ganz allem c- melnen Gedanken nachymg. Sein Glelchmuth brachte Mich zum Aeutzersten und noch in diesem Augenblick beschränkte ich mich nicht auf diesen zmelten Versuch. Ich verpel sogleich auf einen dritten, der ihn, wenn er schuldig war, ebenso peinigen mußte, wie die beiden anderen. Ich war wie ein Mensch, der seinen Feind niederstößt und dabei die Klmge emes Messers in der Hand r i rcr 1 rr Ist Tv 9m, occn v2ij ijcuioch Stoß, den er führt, fügt zugleich ihm selbst eine blutige Wunde bei; seine Zinaer reiken sich blutia an der Schneide der Waffe, während er die Spitze immer tiefer in die Brust des Feindes bohrt. Aber nein, ich war nicht ganz dieser Mann. Ich konnte nicht an dem Uebel zweifeln, das ich mir bei diesen grausamen Prüfungen zufügte; mein Widersacher dagegen verbarg die Wunde so gut. daß ich sie nicht sah. Gleichviel, mein Wissensdrang war stärker als mein Schmerz. Wie sonderbar solche Aehnlichkeiten doch sind," sagte ich ihm, wir Beide, mein Vater und ich haben genau dieselbe Schrift Sehen ie nur " Ich öffnete die in die' Mauer eingelassene eiserne Kasse, in welcher ich die Papiere eingeschlossen hatte, an denen mir besonders viel lag. Ich hatte da die Eorrespondenz zwischen meinem Vater und meiner Tante verborgen. Ich langte nach den zuoberst in dem Päckchen liegenden Briefen. Ich wußte, daß dieselden zugleich dem Datum nach die letzten waren und ich hielt sie ihm hin, so wie ich sie geordnet hatte in ihren Umschlägen. Diese Briefe hatten als Aufschrift Namen und Adresse meiner Tante: Fräulein Louise Eornelis, Eompwgne." Sie trugen sehr deutlich den Poststempel und das Datum der Aufgabe, April und Mai 1864. Ich beobachtete immer das gleiche Vorgehen. Wenn Herr Termonde schuldig war, dann mußte er sich sagen, daß diese Briefe den plötzlichen Umschwung meiner Haltung ihm gegenüber die Verwegenheit meiner Anspielungen, die Beharrlichkeit meiner Angriffe erklärten und weiter auch, daß ich diese Briefe unter den Nachlaßpapieren meiner todten Tante gefunden. Es war unmöglich, daß er sich nicht mit banger Sorge fragte, was diese Briefe enthielten, um einen etwaigen Argwohn in mir hervorzurufen. Als er die Umschläge in der Hand hielt, sah ich, wie er mit den Augen zwinkerte. Eine Sekunde lang hegte ich die Hoffnung, die Mske abgerissen zu haben, hinter welcher er sein wahres Gesicht barg, dasjenige, in welchem sich die geheimen Seelenbewegungen spiegeln. Es war aber nur die Zusammeniehung der Augenmuskeln, wie sie be: besonders scharsem Hinschauen vorzukommen pflegt. Seine Stirn hellte sich gleich wieder auf und er gab mir die Briefe zurück, ohne mir irsend eine Frage nach ihrem Inhalt zv stellen. Diesmal sagte er einfach, ist die Aebnlichkeit wirklich überraschend...." Und dann kam er auf den Anlaß seines Besuches zurück mit der Frage: Und die Revue ?" Ich hätte vor Zorn weinen mögen. Wiederum hatte ich das Gefühl, daß ich wie ein nervöses Kind gegen einen unbedingt ruhigen Mann ankämpfte. Ich hatte die. Briefe wieder in die eiserne Kasse eingeschlossen. Ich durchstöberte die kleine Bibliothek des Rauchzimmers, dann die große in meinem Arbeitszimmcr. Endlich heuchelte ich großes Erstaunen darüber, die beiden Lieferungen unter anderen Zeitungen auf meinem Tisch zu sinden. Kindisches Gaukelspiel! War mein Stiefvater dadurch auch nur irregeführt worden? Als er die zwei Hefte hatte, erhob er sich von seinem Sitz beim Kamin im Rauchzimmer, den er wahrend meines Suchen- nicht verlassen hatte, den Rücken gegen daZ Portrait qekehrt. Aber was bewies auch diese Eeberde? Weshalb sollte cr sich tr. dem Anschauen eines Bildes gefallen haben, das ihm, auch wenn er unschuldig war, nur peinlich sein kennte?. ' 3ch wollt: mir diesen Sonnenschein zur.u?e machen und in das Bois fahren," sagte er. ,,Me:n Wagen steht unten, kommst Du mit?" War .er aufrichtig, da er mir diese, unseren '.Gewohnheiten so fremde Spatierfahrk'zu Zweien vorschlug? Welchem Beweggrund gehorchte er: dem Wunsch, mir zu zeigen, daß er meine Angriffe nicht einmal verstanden oder der Weichmüthigkeit eineS Kranken, der nicht allein bleiben mag ? .... Ich nahm für jeden Fall an, um meine Beobachtungen fortzusetzen und eine Viertelstunde später rollten wir Beide dem Triumphbogen zu, in demselben Wagen, in welchem ich ihn nach Unserem ersten Gespräch hatte vorbeifahren sehen, zerschlagen, gebrochen, wie zum Tode getroffen. Diesmal hätte man sagen mögen: ein anderer Mensch. In seinen pelzgefütterten Winterrock gehüllt, ' eine Eigarre rauchend, mit der Hand aus dem Fenster bald Den, bald Jenen grüßend, sprach er fort und immerfort, enäblte er über die Personen, deren
Wagen dem unsrigen vegcgncien, ?inerdoten aller Art, die ich bereits kannte oder auch nicht kannte. Er schien vor mir, nicht mit mir zu plaudern, sowenig verschlug es ihm, zu wiederholen, was ich bereits wissen konnte, oder zu sagen, was ich noch' nicht wußte. Ich schlo daraus denn in gewisse Stimmungen des Geistes wird jede Nuance ein Jnzicht daß er also sprach, um sich irgenvwelchem neuen Angriff von meiner Seite zu entziehen. Aber ich hatte nicht die Spannkraft, alsbald meine fruchtlosen, schmerzhaften Angriffe wicdcrzubcginnen, um die Wunde seines Herzens blutig zu machen. Ich hörte also an und bemerkte
wleder elnmal den elgcnthumllchen Gegensatz zwischen seinen geheimen Gedanken und den strengen Ansichten, die er gemeiniglich zur Schau trug. Man würde gesagt haben, daß in seinen Augen diese hohe Gesellschaft, deren Grundsätze er gewöhnlich vertheidigte, nur eine Räuberhöhle wäre. Es war die Stunde, wo die Frauen der vornehmen Welt zu ihren Besuchen und Besorgungen fahren und nun zählte er mir ihre wahren oder falschen Skandale auf. Die Eine war, ibm zu Folge, die Geliebte des Bruders iyres Gatten ; eine Andere notorisch von einem alten Diplomaten ausgehalten, der sich selbst durch eine entehrende Heirath bereichert hatte ; eine Dritte hatte einen verblöckten Wittmer geheirathet und, i um die ganze Erbschaft zu bekommen, i den Sohn dieses Mannes zu Ausschweifungen getrieben, die ihn im Alter von ! neunzehn Jahren getodtet hatten Er gab mir diese Klatschereien und Verlcumdungen mit einer grausigenHeiterkeit zum Besten, gerade so, als ob er sich damit gefreut hätte, die Menschheit verabscheuungswürdig zu sinden. Mußte man darin die oberflächliche Misanthropie dcö ehemaligen Lebemannes sehen, der an diese Gespräche vom Club oder von Heimgängen bei Jagden her gewohnt ist, bei welchen Jeder die ganze Wildheit seines Egoismus nackt zeigt und seine Enttäuschungen noch schwärzer malt, um seine Erfahrenheit besser zu bezeugen? War es der Cynismus eines Verbrechcrs, der, beladen mit der gräßlichsten Missethat, sich selbstzufrieden vorbcweist, daß die anderen weniger werth sind, als er selbst? Als ich ihn so reden und lachen hörte, verfiel ich in eine seltsame Traurigkeit. Die letzten Häuser der Straße zum Bois lagen hinter uns. Wir fuhren eine Allee rechts hinauf, in welcher nur wenige Gefährte sich zeigten. Schönes, feines Licht breitete sich über das kahle Gehölz, dieses durchsichtige. blaßblaue Firmament, das man nur in Paris steht. Er höhnte immer noch und ich dachte, daß cr vielleicht Recht hatte, daß also die infame Kehrseite der Welt beschaffen sei. . . Warum nicht?. . . Saß ich doch auch in demselben Wagen mit diesem Manne und hatte ich ihn doch selbst im Verdacht, daß er meinen Vater hatte ermorden lassen. Alle Galle dcö Lebens ergoß sich mit einemmale in mein Herz. . . . Erkannte mein Stiefvater an meinem Gesicht und an meinem Schweigen, welche Qualen seine Heiterkeit mir auferlegte? Fühlte er sich selbst ermattet durch seine. Anstrengung? Genug, unversehens hörte er aus zu plaudern. Wir waren an einer entlegenen Stelle des Hois angekommen. Wir stiegen aus dem Wagen, um ein wenig spazieren zu ehcn. Wie steht mir dies Bild noch vor Augen: der einsame Psad, zwischen dem armseligen Graswuchs und den entlaubten Bäumen, der kalte Winterhimmel, ein paar Schritte weit entfernt die Fahrbahn, auf welcher langsam der leere Wagen hinter uns herfuhr, von dem Braunen gezogen, der die Mähne schüttelte, auf dem Bock der Kutscher mit unbewcgter Miene; dann vor mir Er, der herging, die hohe Gestalt in den langen Üeberrock gehüllt! Der dunkle Pelzkragen ueß dle vorzeitige Welße seiner Haare noch stärker hervortreten. Er hielt mit der behandschubten Rechten einen Spazierstock, mit dem er, wie ungeduldig, oie Kieselsteine vor sich hertanzen ließ. Warum tritt mir diese Silhouette mit unerträglicher Deutlichkeit vor Augen? Wohl deshalb, weil ich, als ich ihn so in dieser Winterlandschaft mit gesenktem Haupt fortgehen sah, wie nie zuvor von dem Gefühl seines unbedingten, unheilbaren Elends erfaßt wurde. War es die Wirkung unseres Gespräches von heute Nachmittag, der Trauer, in die mich seine Hohnreden versenkt, der todten Natur rings um uns. Zum erstenmal, seit ich ihn kannte, mischte sich ein Gefühl des Mitleids meinem Hasse bei, während er so gebeugt, so offenbar ermattet, so jammervoll weiter schreitend es versuchte, sich in diesem matten Sonnenschein zu erwärmen. Wie -lange gingen wir also fort? Mit einemmal wandte ' er sich um und sagte mir mit schmerzlich verändertem Gestchtsausdruck: Mir ist nicht wohl. Kehren wir um...." Als wir im Wagen waren, meinte er, indem er sein plötzliches Unwohlsein auf sein Leiden schob: Ich habe nicht mehr lange zu leben, ich bin gezeichnet.... Ich leide so sehr, daß ich seit langen Jahren mit diesem Leben abgeschlossen hätte, ohne Deine Mutter " Und nun begann er, mit jener Verblendung von ihr zu sprechen, die ich an ihm schon bemerkt hatte. Niemals, selbst in meinen feindseligsten Stunden, hatte ich daran gezweifelt, daß seine Neigung für seine Frau echt war und noch diesmal hörte ich in dieser Dämmerstunde, da wir im Trab nach Paris zurücksuhren, Worte sagen, die mir bewiesen, wie sehr er sie geliebt. Ach ! seine Leidenschaft dachte besser von ihr, als, meine Zärtlichkeit. Er rühmte mir den auserlesenen Takt meiner Mutter in Herzensfragen; und doch hatte ich ihreFühllosigkeit so genau kennen gelernt. Er übertrieb die Feinheit ihres Verständnisses, und sie hatte Niich doch so wenig verstanden. Dann fügte er hinzu, Er, der doch so viel dazu beigetragen, un3 zu scheiden: Liebe sie von Herzen, Du wirst bald der Einzige sein, sie zu lieben . . . . " Wenn er der Verbrecher war, wie ich das zu denken gewagt, dann wußte er geiß, daß er, indem er meine Mutter also zwischen uns Beide hinstellte, die einzige Schranke aufrichtete, welche ich niemals, niemals übersetzen konnte. Und ich meinerfeits begriff, klar und bitter, daß dieses Hinderniß stärker sein würde, als die schlimmste Gewikheit. LLou also .denn
soviel suchen? Weshalb nicht sofort aus meine unnütze Untersuchung verzichten? Aber es war schon zu spät. 12. War ich ein Feigling? Wenn ich an das denke, was ich zu vollbringen vermöcht mit derselben Hand, welche diese Feder hält, dann muß ich mir erst antWorten: Nein." Wie ist es dann aber zu erklären, das; all' diese ernsten Scenen diejenige, wo ich cs versucht hatte, mcinen Stiefvater in seinem Arbeitszimmer zu soltern, indem ich ihm von Verbrechen sprach, die, in Gemeinschaft verübt, alle Gefahren der Mitwissenschaft und Mitschuld in sich schließen; die zweite an seinem Krankenlager, in der ich ihm mit' beredtem Blick gesagt: 3!ein, Herr Massol hat Sie nicht vergessen" ; dann die dritte in meiner eigenen Wohnung, bei welcher ich ihm die anklägerischen Briefe in die Hand gegeben ; ja, wie ist es zu erklären, daß diesen drei Auftritten so viele Tage der Unthätigkeit folgten? Ich habe mir grausame Vorwürfe darüder gemacht, daß ich monatelang nichts sinden konnte, das mir endlich das Gefühl der Wahrheit gegeben hätte. Ach! Den Beweis, den man packt, dem man in's Auge schaut, den man bei sich hat, wie eine lebendige Person, hat mir, der Zufall verschafft. Nicht ich habe ihn aus dem Dunkel hervorgezogen, in dem er schlummerte. War das aber mein Fehler? Von dem Augenblick, in welchem mein Stiefvater Kraft aenua in sich ae-
funden, um den ersten Angriff, dem plötzlichsten, am mindesten erwarteten, nicht zu unterliegen, was blieb mir anders übrig, als weiter fort zu machen, die kleinsten Anzeichen zu erspähen, als die Gründe und Abgründe seines Charakters zu erforschen? Ich kehrte zu meinem ursprünglichen Raifonnement zurück: da mir thatsächliche Anhaltspunkte fehlten, wenigstens alle moralischen Gründe zu sammeln, die mehr oder weniger für die Wahrscheinlichkeit des verwickelten Verbrechens sprechen, dessen ich diesen Menschen in meinen Gedanken beschuldigte. Das hatte aber zur Voraussetzung, daß ich meinen früheren Gewohnheiten entgegen, viel im Hause meiner Mutter verkehrte. Dieses vertrauliche Beisammensein hatte für Herrn Termonde und mich eine unleidliche Qual sein müssen. Wie konnte er meine Anwesenheit ertragen, da er sich solcherart verdächtigt fühlte! Und wie ertrug ich seine Gegenwart, da ich ihn einer Schuld verdächtigte, wie ich es that? Nun denn, nein Ich fühlte es wie einen Schlangenbiß im Herzen, wenn ich ihn bei meiner Mutter sah, in der Sicherheit des Lurus und dieses Luxus eingewohnt, seine Frau liebend und von ihr geliebt, von Allen geachtet und ich sagte mir: Wenn dieser Mensch trotzdem ein Mörder ist, ein feiger, gemeiner Mörder?" Und dann sah ich ihn so,' wie cr hätte sein müssen, fahl, mit geschorenem Haar, mit gebundenen Händen, dem Schassot zuschreitend in der Morgenkälte, die Agonie der Sühne in den Augen und vor ihm das Fallbeil, schwarz sich abhebend von dem bleichen Himmel Statt dessen Leidest Du mein Frcund? Jaques, für wie viel Uhr hast Du den Wagen bestellt?. ... . Deck' Äich gut zu. Wer wird Mittwoch bei uns speisen?" Das war der Tag, an dem sie während des Winters und bis zum Anfang des Frühlings ihre Freunde empfingen. Die sanfte Stimme meiner Mutter sprach also und dieses Mitmachen ihres gemeinsamen Lebens war eine Lcidcnsschule für mich, aber der Wissensdrang war stärker, als dieser Schmerz. Mein Verdacht verstieg sich bis zum Delirium und ich gehorchte dem unwiderstehlichen Bedürfniß, ihn nicht aus den Augen zu lassen und ihm die Pein meiner Gegenwart anzuthun, izx fand sich dmu bereit mit elncm wohlgefälligen Entgegenkommen, das mich stets in Erstaunen versetzte. Hatte er dieselben Empfindungen wie ich? Heute, da alle Geheimnisse ent schleiert sind und da ich weiß, welchen Theil an dem scheußlichen Anschlag er qe nommen, begreife ich, daß ich auf ihn eine qualvolle An.;iehunclskrast ausübte, v6';rung )tip. Backfisch - Schwärmerei. Ist Otto nicht ein schöner Name, Ämanda?" Herrlich, namentlich wenn ein Säbel daran hangt." Auch an sich denken, Ist schon recht: Nur an sich denken, DaS ist schlecht. ivoMedung folgt.) Wolleu Sie ein Vuggy, ein utsche, Phaeton, 11,9, Spring, einen Ab lieiernnaS. der warmer Wage, sehen Sie nser große Lager. Da größte in der Stadt, im Staate und ,u Allen ,ufrtedenftellend Preisen. Wir sind Fadriknten aller Sorten flZge, Eorn nd GoUor Planter und Cultivators" Heurechen ic. Bit verlausen alle landrvir bschaftlichea Seräthe, nie .5ed Killl." .rinder- lutterS. ,ook,,und orn EhellerS. Schreibt um Auskunft oder besucht unS. mdley, Holton &C6.; 177 Ost Washington Straße. Indianapoli . ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Newspapep Advertising Bureau, IO Spnjee St., New York. Vnd lOcte sor lOO-Page pustA
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D. B. TBACT, F. P. JEFFKIFS, Hör. t'asa. Äfft., Detroit, Mich. Dist, Pass. T. n. F1SHEU, E. TT. cflCl RF, Oen'i Agt., Indianapolis, Ind. Ticket Agt., Or General Passender A?cnt. No. C. C. WAITE, Vice Prest. and Gen'l Manager. Platform bet Arbeittrpartel von JndianavoliS. Die Union Labor Patte! ist eine Pai tei der Emanzipation, eine Partei der Wiederherstellung natürlicher Rechte, um welche die Arbeiter durch ein Industrie systemdtiaubt wurden, welches odneRöck ficht auf Empfindungen und Bedütfriisse Aibe'tskkast als bl ße Waare betiaätkt. Der Endzweck der Partei ist die Abschaf. fung einks Systems, unter rotlchem der Arbeit r kaum genug zum Leben be kommt, während der giögtre Theil de? Resultates seiner Arbeit sich in den fcärden Weniger ansammelt, eines Systems. welches Wenige über alles Mab hinaus bertichert, während die Masse des Volkes immer melr vercrmt. eines Systems we! cheö Klassen schasst, und welches isi Lause der Zeit blob zwei Klassen übrig lassen wird, die skhr Rtichkn und die sehr Armen ; eines Systems, welches die poli tische Freiheit und sreie Regierungssormen vernichlit. weil die sehr Armen die Sklaven der setr Reichen werden muffen. Es ist der Endzweck dieser Paiter an Stelle dieses Systems ein andere? zu setzen, unter welchem die Arbeit urad hängig ist vom Kapital und unter wel chem menschliche ArdeitZkcost zum Zwecke ihrer Anwendung mit abhängen sollvon dem Willen deL Kapitals. Ju diesem Zwecke erklären w'r. dafe wir die in der Eonvention zu Cincinnatl am 22. Februar 1887 angenommene llMHnm fifflntisl!? Und f uc die Vewaltung unserer taot .. ,...... . in der unmilleidoren Zurunsr. erklären wir. dab wir zu Gunsten folgender Vorschläge sind: I. Alle Unternehmungen, welche ikrer Natur nach monopolistischen Charakters sind solltin auöschlttklich ron der Stadt gefüllt werden zu Gunsten der Bürger Solche Untirnehmunaen slnd: Straken bahnen, Wafferwerke, Gaöwerke. Tele phoneivricykungen u. dergs. 60 lange diese Institutionen ikdcch in Händen von Privatccrp)rationen sind, sollen dieselben durch das Gesetz gezwungen werden, ihre Geschälte so zu fuhren, dotz die gebetenen Facilitälen sich auf olle in gleicher Weise erstrecken, und dak dieselben keire unge bührlichen Vortheile warnehmen können. 2. Freu Bäder sollen errichtet und mit allem Comfort ausgestattet werden, dessen die Mittel der Stadt vermögen. 3 Nachdem die Stadt für $150,000 erne Halle gebaut hat, von welcher die Armen gar keinen Vottheil haben, beaünstigen wir die Errichtung öffentlicher Parkö in solcher Nähe der Stadt, dak sie auch für Diejenigen erreichbar sind, welche keine Fuhrverke halten und nicht viel Geld an Stratzenbahnen zu vergeben haben. 4. Wir verlangen eine Revision der Steuergesetze derart, dab genauere Ver mögenöangaben erzwungen werden und Jeder seinen gerechten Antheil an den Kösten der Stadtverwaltung bezahlt; alle Ländereien innerhalb der St:dtzren ,tn sollen besteuert werden, doch soll das veim und die HauSeinrichtung armer Wiliwen steuersrei sein. 6. Wir sind nicht für das Uebertragen stäkt scher Privilegien an Staatsbeamte und sind der Ansicht, dak die Polizeiver. waltung eine der Funktionen der stadt und nicht des Staates ist. 6. Besondere Pr.vilegien für die Be r.ützung öffentlicher Straßen sollen nicht an Privatcorporationen virzeben werden. und wir hallen es für besonders unmo ralisch und den Rechten deö Volkes ge fährlich, solche Privilegien im Voraus zu SpkkulaiionSzwecken mit Beschlag zu be legen, und alle für solche Zwecke existirende Controlle zwisch?n der Sradt und Ccrpo rationen oder Palonen, wie z. B. der in Bezug auf das unterirdische Legen elek irischer Träthe sollen widerrufen werden. 7. Gesundheitövorschriften und Gesetze zur Anbringung von fire cscapes an öffentlichen Gebäuden sollten strikt durch gefühlt und aus Gebäude ausgedehnt werden, in welchen Arbeiter beschäftigt strd. 8. DaS Besprengen der Straßen, die Forlschaffung von Abfällen und Asche soll durch die Stadt geschehen. 9. W r verlangen die Durchführung des AchtstundengefetzeS für die Ange stellten der Stadt. 10. Wir befürworten die Ueberlrückung der ElsenbahngeleUe an Virginia Avenue in der Weise, dab dieselben an einem Punkte zusammengeführt werden und dab die Eisenbahngesellschasten den aus sie fallenden Theil der Kosten bezah len. ' 11. Zum Sckluffe betonen wir, dab da? Recht des Volkes seinen Willen am Stimmsasien auszudrücken, mit der grö ten Sorgfalt gewahrt werden folZte, dieses Reckt ist eine der heiligsten Privi legien eine freien Bürger, ein Recht für das Nationen gekämpft und Patrioten ihr Blut vergossen haben. Die Sprache hat nicht Worte genug, um Versuche zu verdammen,' dieses Recht durch Betrug und Schwindel zu verkümmern. Wir be trachten solche Versuche, sowie da? Kau sen von Stimmen als ein grobes Ver brechen an dem Volke, welches 'dromp teste und schärfste Bestrafung verdient.
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