Indiana Tribüne, Volume 11, Number 9, Indianapolis, Marion County, 27 September 1887 — Page 2
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r-U llgUi eZrttfiai kostet durch bin Krisen) mJ TtA ?, Voch, M Canxtaqi mxitnt-b cBta pn so$. iib4 ,,sek, 1 tti. Bit 4)e3 iBBSftisit w rz?ISjk!svL ff bix SaJ. OfSest O. MsrvlandiÄe. Indianapolis, Ind.. 27. S pt'ör 1887. Belgische Nationalitäten. Dei den belgischen Volkszöhlunzen Derben drei Landessprachen unterschieden: die allonische oder französische, die vlaa mische oder niederländische, die luremburgische oder deutsche. Obgleich die beiden letzteren dem großen deutschen Sprachstamme angehören und aus den wechselnde Anschreibungen im Nordosten der Provinz Lüttich die Schmierigseit erhellt, der eine sichere Unterscheidung der niederrheinisch-fränkischen Mundart von der niederländischen ausgesetzt ist, gemährt doch die statistische Trennung beider einen besonderen Vortheil. Man vermag nämlich dasjenige Element der Bevölkerung, von welchem die hochdeutsche Schrift ohne Mühe verstanden wird, von demjenigen zu sondern, in dessen Sprache theils alte Eigenthümlichkeiten der niederländischen Idiome sich vor dem nivellirenden Schriftdeutsch gerettet, theils welsche Ausdrucke eingenistet haben. Dieser Vortheil geht nur theilweise dadurch verloren, daß im Großherzogthume Luxemburg, wie im anschließenden deutschredenden Theile Belgiens, diePflege der deutschen Schrift Manches zu wünschen läßt, so da die Verständigung mit den Luxemburgern nicht immer schnell erreicht werden kann; eine Aussonderung der nur der dortigen Mundart kundigen Personen ist aber weder erfolgt, noch durfte man billiger Weise eine so weit gehende Specialisirung erwarten. Zeichnet sich doch die Statistik der Nationalitäten in Belgien ohnehin durch die Eigenthümlichkeit aus, daß auch die zweier oder aller drei Landessprachen Mächtigen unterschieden werden, was freilich wieder den Mangel hervorruft, daß die wirkliche Muttersprache solcher Personen der Aufnahme entgeht. Eine Abhandlung von Karl Vrämer über Nationalität und Sprache im Königreiche Belgien" beleuchtet die amtlichen Ergebnisse der letzten Volkszählung von Ende 1880 und gelangt nach Beachtung der seit der Aufnahme bekannt gemachten und der sonst nothwendig gewordenen Berichtigungen zu folgenden Hauptzahlen, wobei wir unerörtert lassen, in welchem Verhältnisse die Zweisprachigen auf die beiden Hauptvölker vertheilt worden finb. Von der Ende 1880 ermittelten belgischen Bevölkerung hatten hiernach die Kenntnis der männl. weibl. Proc. fran,ofi!dx Svracke aiiilchUetzlich 1.113.503 1.116.814 der vlaamischea auSschl....I.23I.7 1,253,400 d deutsche ausschl. 18.563 21,301 s sranzöülchkn und vlaa missen Sprache 221,752 202,936 der französischen und deut Ich? Sprache 18.201 17.143 der vlaamtschen und deut schen Sprache 1.533 1.423 aller drei Landessprachen.. 7.7 zusammen 2,612.900 617.639 keiner Lande.svrache 3.203 3,204 42.640 47.511 .763 8.120 0.676 0.057 0.234 100 dazu Nlnoer von 02 Iah n 142.361 140.657 WoyungSdev. überhäuft t2.758.4C3 2,761.540 Gegen den am 31. December 1866 ermittelten Antheil ist binnen 14 Jahren eine Verminderung nur bei den nur vlaamisch Redenden (damals 49,937 Procent) eingetreten, wogegen besonders die des Vlaamischen und Wallonischen zugleich kundigen Personen (damals 6.399) und die zugleich deutsch und sranzöslsch redenden (0.424), weniger die ausschließlich wallonisch verstehenden (42.369), die aller drei Landessprachen Kundigen (0.103), dfe vlaamisch und deutsch Sprechenden (0.034) und die nur deutsch Verstehenden (0.734) zugenommen haben. Der starke Rückgang der Vlaamen ist nicht etwa aus einv Verschiebung der Sprachgrenze, die sehr geringe Veränderungen erlitten hat, hervorgegangen, fondern wie die angezogene Abhandlung nachweist eine Folge der Nöthi gung für die Vlaamen, welche als gebildet gelten wollen, sich des Französischen mächtig zu machen. Wilhelmöhaven uneinnehmbar. Am 3. September sand ein großartiges A n g r i s f s m a n ö v e r auf Wilhelmshaoen statt. Schon am vorhergehenden Tage zeigte sich das feindliche Gcschwader, bestehend aus den Panzerschiffen König Wilhelm, Kaiser, Oldenburg, dem Aviso Pfeil und den Schisien des Schulgeschwaders, Stein, Moltke, Gneisenau und Prinz Adalbert, bei Wangeroog und versuchte in der verflossenen Nacht die von der Vertheidigung gelegte Minensperre zu beseitigen. Am nächsten Morgen um 11 Uhr wurde das Heranrücken des Feindes gemeldet. Das Vertheidigunasgeschwader bestand aus dem Panzerschiffe Friedrich Karl, dem Schulschiff Mars der Panzerfahrzeug- und Torpedoboot flottille, dem Aviso Pfeil und mehrern Dampfern, sie wurden unterstützt von den aesammten Küstenbefestigungen. Der Chef der Admiralität befand sich mit seinem Stäbe auf Fort Heppens, während Prinz Ludwig von Vaiern und der ViceAdmiral Graf v. Monts sich auf dem Aviso Falke eingeschifft hatten. Das Gefecht wurde durch zwei Kreuzerfregattcn und das dem Feinde langsam entgegendampfende Vertheidigungsgeschmader eröffnet und lief in einen Rückzug der Kreuzerfregatten aus. Kurz darauf rückte jedoch das gesammte Angriffögeschwader, von dem Panzerschiffe König Wilhelm geführt, mit voller Dampfkraft vor und empfing beim Fort Röstersiel von diesem sowie den Schissen des VeriheidigungsgeschwaderS und dem Fort Heppens Kreuzfeuer. Der Geschühkampf war unaemein keftia und der Pulverdampf hüllte bald die kämpfenden Schiffe :. ,:xi. xiyi t rr r 11 ." t . 111 viujic kirnen. oiccii uiuiuuü vz nutzte die Kinter dem Mars versteckt lie ende Torpedoflottille, welche nunmehr blivscünell kervorscboü und slcb unter das feindliche Geschwader mischte. Dem rmr c r t r -e e r zivcanooer oer orveooooote naaz zu lanic
Yen wurveli die' Kreuzers'regatte Prinz Adalbert und das Panzerschiff Kaiser als ernichtet anzusehen sein. Ein Zeichen von Fort Heppens aus beendigte den zweistündigen Kampf und die einzelnen Divisionen gingen auf der Rhede vor Anker. Daß ein feindliches Geschwader die Einfahrt in die Jahde erzwingen könne, erscheint nach diesem wie auch nach früSern Manövern undenkbar, da die Kü enoertheidigung eine derartige ist, daß selbst der stärkste Feind durch Minensperren und das Feuer der Forts unschädlich gemacht oder vernichtet sein wird, ehe er der Marinestation gefährlich werden kann. Lebendige Anzeigt.
Auf Menschenbeinen herumwandelnde Anzeigen sind schon seit langer Zeit keine Reuigkeiten mehr. Schon vor Jahren war diese Art,Reclame zu machen, besonders in Paris gebräuchlich, und manches pikante Feuilleton wurde darüber in den Zeitungen veröffentlicht. Jetzt sind in New tyoxt die lebendigen Anzeigen wesentlich verbessertworden. An der Grand-traße verfiel der Eigenthümer einer Putzwaaren-Handlung auf die Idee, eine weibliche Wachsfigur, mit allen Herrlichkeiten ausgeschmückt, die sein Laden bot, im Schaufenster auszustellen. Die Figur hielt ihre Kleider etwas in die Höhe, gerade als ob sie sich fürchte, über eine schmutzige Straße zu gehen, und man sah an ihren wohlgeformten Beinen ein Paar prachtvolle seidene Strümpfe nach der neuesten Mode. Der Ladenbesitzer machte so glänzende Geschäfte, daß er dadurch den Neid sei nes Eoncurrcnten nebenan erregte. Der Letztere verfiel auf. eine bessere Idee. Er engagirte ein bildhübsches Mädchen von Fleisch und Blut, putzte sie gleichfalls nach Kräften aus und stellte sie in fein Schaufenster mit dem Auftrage, in demselben vor dem Publicum herumzumandein, als ob sie auch über eine schmutzige Straße gehe. Das Mittel half. Von der Zeit an drängten sich die Massen nur um sein Schaufenster, und der Nachbar mit der Wachspuppe hatte das Nach sehen. Vor den Tabakshandlungen hier zu Lande pflegt man aus Holz geschnitzte Indianer, Neger u. s. w. zu jehen. Ein Eigarrenhändlcr am Broadmau in New Fork hat eS besser verstanden. Er hat vor seinen Laden einen wirklichen, lebendigen Indianer in voller KriegSrüstung" ausgestellt, der die Vorübergehenden auf seine Weise freundlich angrinst. Die lebendige Anzeige" hat dem Tabaksmenschen zehnfach soviel eingebracht, wie sie ihm kostet. An der 14. Straße konnte man in einem Schaufenster sieben junge Damen sehen, welche, mit ihrem Rücken gegen die Straße gewendet, den ganzen Tag über ihr prachtvolles, langes Haar kämmten. Sie waren die lebendige Anzeige für ein Friseur-Geschäst. Die Nachbarn beschwcrten sich darüber, daß die Straße vor dem Laden stets von einer dichten Menschenmenge angefüllt sei, sodaß dadurch der freie Verkehr verhindert werde, doch halfen alle Klagen nichts. Das Gericht entschied, daß die sieben Schwestern" ein Recht hätten, sich im Fenster zu kämmen, und sie thun dies vielleicht noch heute. Im Schaufenster einer Apotheke, welche eine Specialität daraus macht, ein besonders nach Veilchen duftendes Parfüm herzustellen, konnte man lange Zeit ein hübsches kleines Mädchen im Alter von etwa 5 bis C Jahren sehen. Das Kind war in veilchenblaue Seide gekleidet und überhaupt so niedlich aufgeputzt, daß Jedermann stehen blieb, um eS sich anzusehen. Der Apotheker machte mit seinem Parfüm glänzende Geschäfte. In der vorjährigen Weihnachtszeit konnte man in dem Schaufenster einer Spielmaaren - Handlung in New ?)ork einen hölzernen Kamin sehen, aus welchem jede Viertelstunde ein mit Geschenken beladener lebendiger Santa Claus kroch. .Ein Eoncurrenz - Geschäft ließ daraufhin ein hölzernes Rennthier in das Schaufenster stellen. Das Nennthier war an einen Schlitten gespannt, in welchem ein lebendiger Santa Claus saß, und ein guter Mechanismus sorgte dafür, daß das Nennthier alle fünf Minuten über das ganze Schaufenster trabte. Sogar in einer New Yorker Waschanstatt ist man auf lebendige Anzeigen verfallen. Hübsche junge Mädchen sitzen im Schaufenster und bügeln blendend weiße Wäsche. ' Sie sind dabei verpflichtet, stets ein lächelndes Gesicht zu zeigen, damit dadurch Kunden angelockt werden, trotzdem ihnen oft das Wemen näher ist, als das Lachen! Eisenbahnen als Civilisation. Mittel. Zwischen dem westlichen Pennsoloanien und dem nördlichen Georgia bis weit nach Tennessee und Kentuckv binein befindet sich ein breiter Landstrich, indem es fast gar keine Eisenbahnen giebt. Einme Theile dieses Districts sind nicht im Stande, eine dichte Bevölkerung zu ernähren, und die zahlreichen Gebirgszüge machen es von vornherein unmöglich,dort so viele Eisenbahnen zu bauen, wie sie z. B. weiter nördlich von der atlantischen Seeküste bis nach Kansas hinein bestehen. Trotzalledem sind bereits jetzt für den Bau von 1V00 Meilen Eisenbahn im östlichen Kentuckv und in Tennessee alle Vorbereitungen getroffen worden, und aus Knorville wird berichtet, daß man im östlichen Tennessee den Bau zahlreicher neuer Eisenbahnen plant, welche zusammen mehr als 3000 Meilen Geleise haben sollen. Es handelt sich in erster Reihe natürlich für die Unternehmer darum, für die reichen Schätze an Mineralien und Bauholz, die sich in jenen Gegenden befinden, ein bequemes Absatzgebiet zu schaffen, .doch werden die neuen Eisenbahnen unzweifelhaft auch nach einer anderen Richtung hin für die betreffenden Landestheile sich als sehr segensreich erweisen. Es gibt noch mindestens 60 Counties in Kcntucky und Tennessee, in denen es weder Eisenbahnen noch Telegraphen gibt; nicht alle diese Counties haben einen so wenig beneidenswerthen Ruf erwarben, wie die Counties Rowan und Bell in Kentucky, aber in den meisten derselben herrschen Zustände, die jedem gesitteten Gemeinwesen xux Schande ae-
reichen. Vl6 vor zwei Zayren aao es m den Counties Rowan. Brcatbitt und
Martin noch nicht einmal eine einzige j r M ;r jt. - er ...r. rxirr. I ocircve, cm für ameriranie eryallnisie geradezu unerhörter Zustand ! Sind erst die jetzt geplanten neuen Eisenbahnen vollendet, dann wird in die von allem Weltverkehr bisher fast vollständig ausgeschlossene Gegend bald ein neues Leben kommen, wenn es auch naturgemäß ziemlich lange dauern wird, bis die rauhen Bergbewohner ihren Eharacter vollständig ändern und sich bedingungslos der modernen Civilisation unterwerfen werden. Mit den blutigen Fehden und Vcndettas, welche dort noch immer an der Tagesordnung sind wird es indessen unzweiselhaft bald ein Ende haben. Nach der Eröffnung der neuen Bahnen werden die dortigen Einwohner mehr zu thun haben, als bisher. Sie werden in Bergwerken und in HolzfällerLagern lohnende Beschäftigung finden, die ihnen keine Zeit lassen wird, aus purer Langeweile auf düstere Gedanken zu kommen und über. Mord und Todtichlag zu grübeln. Ihre kleine Welt auf den Hochebenen und Beraabhängen wird nicht mehr so isolirt dastehen wie jetzt, sie wird nicht eine Welt für sich bilden, son dern die Erfahrung machen, daß es hinter den Bergen" auch noch Menschen gibt, die für das Treiben solcher Mordskerle, wie cö die Tollivers, die Johnsons und Turners sind, keine Sympathie hegen. Außerdem wird der neue Eisen-bahn-Verkehr auch eine neue Bevölkerung m die Berge bringen, und diese wir! schon dafür sorgen, daß die ärgsten Naufbolde und Mörder zvc Ruhe gebracht werden. Was die Staatsaemalt" zu leisten entweder zu schwach oder zu feige war, wird dann hoffentlich durch die friedlichen Eisenbahnen erzielt erden. Hitzschlag ans Närscheu. Im Sommer 1883 zählte die preußi sche Armee infolge von Hitzschlag aus Märschen 272 Mann erkrankt und oavon 14 Mann todt. Die Zahl der Erkrankten umfaßte nur die schwereren Hitz schlagfälle, welche eine mehrtägige Laza-reth-oder Revierbehandlung bcdurften. Eine Epidemie kommt und geht und pflegt dann für längere Zeit aus der Garnison wieder zu verschwinden. Erkrankungen am Hitzschlag hingegen hat die Armee jahraus jahrein in. wechselnder Zahl, jedoch mit außerordentlicher Regelmäßigkeit, sodaß seit dem Jahre 1866, wo zu, erst statistische Aufnahmen darüber stattfanden, noch kein Jahr vergangen ist, in welchem nicht Verluste an Menschenleben durch Hitzschlag zu beklagen gewesen wären. In den sechs Jahren 1875 bis 1880 zusammengenommen, zählte die Armee S01 Erkrankungsfälle mit 102 Todesfällen. Welche Ruhr- und welche Pockencpidemie kann sich innerhalb der genannten sechs Jahre, was die Verluste an Menschenleben für die Armee betrifft, mit diesen Zahlen messen? Vorstehende Zahlen entnehmen wir einem Vortrag des Stabsarztes Dr. Hiller vor dem Ofsiciercorps des 2. schlesischen Grcnadicrrcgiments No. 11, welcher im 5. Beiheft zum MilitärWochenblatt 1887 veröffentlicht worden ist. Der Vortrag enthält auch sonst manche interessante Ausführungen über den Hitzschlag aus Märschen. Früher kannte man die Krankheit des Hitzschlagcs ihrem Wesen und ihrem Namni nach gar nicht, sondern bezcichnete die verschiedenen üblen Zufälle auf dem Marsch einfach als Ohnmacht, Erfchöpfung und Schlagfluß. Erst mit der Einführung der Thermometrie in der Krankcnbehandlung in den fünfziger und sechziger Jahren dieses Jahrhunderts machte man bei Hitzschlagkranken die überraschende Entdeckung, daß bei ihnen die Körpertemperatur bis zu einem Grade in die Höhe gestiegen ist, welche man bei Fieberkranken bis dahin nicht einmal für möglich hielt. Die normale Temperatur der Achselhöhle betragt etwa 37 Grad 0., im Fieber steigt sie je nach der Schwere der Krankheit bis zu 40 Grad 0. Eine Krankheit mit einer Fiebertemperatur zwischen 40 und 41 Grad ist bereits eine lebensgefährliche. Temperaturen über 41 Grad werden in fieberhaften Krankheiten nur ganz ausnahmsweise beobachtet. Beim Hitzschlage aber hat man bei ursprünglich ganz gesunden Leuten eine Körpertemperatur von 42 bis zu 45 Grad gefunden. Die Hitzscklagkrankheit ist nichts anderes als eine schwere Störung der Wärmeökonomie des Körpers, derart, daß beim Marschiren mit Gepäck im Sommer ein Uebermaß von Wärme im Körper gebildet und angehäust wird, wodurch die Körpertemperatur allmälich in die Höhe steigt und schließlich Grade erreicht, bei welchen der Organismus nicht mehr leben kann. Eine Steigerung der Eigenwärme bis auf 42 Grad C. und darüber ist mit der Fortdauer des Lebens im Organismus unvereinbar, eine Erhöhung bis auf 45 Grad C, gleichviel aus welcher Ursache sie erfolgt, wird für Menschen und Thiere unmittelbar tödt'lich. Ganz allgemein ist im Publikum und in der Armee die Meinung verbreitet, nichts anderes als die große Hitze im Sommer sei schuld an dem Auftreten von Hitzschlag. Das ist falsch. Die Luftmärme, bei welcher in den letzten 15 Jahren das Auftreten von Hitzschlag im deutschen Heere beobachtet worden ist, liegt nach zuverlässigen Messungen zwischen 22 und 28 Grtrd C. Eine Luft, welche derart 10 bis 15 Grad C. kühler ist als das menschliche Blut, kann nicht erhitzend auf den Körper einwirken. Sie kann den durch den Marsch erhitzten Körper deS Soldaten offenbar nur abkühlen und sie thut dies in der That auch, wie die Erfahrungen am ruhenden und ganz oder theilweise entblößten Körper des Soldaten hinlänglich darthun. Der Grund, daß trotzdem eine solche Lufttemperatur im Sommer oft zum Auftreten von Hitzschlag führt, liegt in der Kleidung des Infanteristen, welche den Einflüssen der wärmeren Jahreszeit nicht entspricht. Das Bedürfniß nach Kleldung ist in den einzelnen Jahreszeiten ein sehr verschiedenes. Der Soldat aber trägt im Winter und im Sommer, in . der Nuhe und in der Arbeit, auf Posten , Csn : ... jr. - nr..i x'iuiicycn in lriegsmaßiger us rüstung immerdenselben Anzug. Dieser Anzua ist seiner xhvsikallschen
Cigenfchasf naa) in auögejprocyenem Maße e'n W i n t e r a n z u g. Mehr als 9j10dcrKörperobcrflächedcs Soldaten sind hier von einer zwei- bis dreifachen Schicht von Kleiderstoffen umschloss sen, welche in der Reihe der schlechten Wärmeleiter obenan stehen; die Dicke und Tichiigkcit des Gewebes dieser Stosfe, dje allseitige Umfriedigung von Rumpf und Glicdmaßen mit diesen Stoffen, endlich das feste Andrücken eines Theiles derselben an die Körperobcrflächc durch den Zug der Riemen und die Last der Ausrüstungsstücke, das alles setzt nicht nur der Wärmeabgabe durch Leitung und Strahlung, sondern auch der Schwcißvcrdunstung, diesem wichtigsten Abkühlungsfaktor auf dem Marsche, einen bedeutenden, an manchen Körperstellen fast unüberwindlichen Widerstand ent? gegen. Dr. Hiller empfiehlt daher einen desonderen Sommeranzug und schlägt vor: erstens die Einführung wollener Hemden in die Armee an. Stelle der leinenen. Das wollene Gewebe ist viel durchgängiger für Luft und Wasserdampf. Sowohl die Aufsaugung des Schweißes als auch die Verdunstung geht bei demselben langsamer vor als bei der Leinwand. Sodann wird empfohlen die Einführung eines S o m m e r - W a ffenrockes ganz nach dem Muster der bisherigen, aber aus leichtem und waschbarem Stoff. Blauer Drillich erscheint hierzu als der geeignetste Stoff. Hat der Infanterist erst ein wollenes Hemd auf dem Leibe, dann kann er auch ohne Gefahr in einem solchen dünnen Waffenrock stark schweißtreibende Märsche zusführen. Im amerikanischen Heere ist die Som merbeklcidung ebenso unzweckmäßig, wie im deutschen. Landwirthschaftlicheö.
Ein Gärtner in England hat die Entdeckung gemacht, daß der eigenthümliche scharfe Geschmack der Pastinaken, welcher vielen Leuten den Genuß dieses Gemüses unerträglich macht, dadurch behoben werden kann, daß man den Samen spät im Sommer säet, so daß die Wurzeln erst im Herbst sich vollständig entwickeln können. Sie sollen alsdann ihren herben Geschmack vollstän? dig verlieren. Der Boston Advertiser" ist für die Nachricht verantworlich, daß gegenwärtig viele Farmer aus Iowa sich in Unterhandlungen behufs Ankaufs von Farmen in dem Z)ankee-Staat Vermont eingelassen haben. In vielen Fällen ist der Handel sogar bereits abgeschlossen, und es ist sehr leicht möglich, daß das alte Vermont mit frischem Blut" aus dem fernen Westen" bevölkert wird. Diese Volkerwanderung nach dem Osten zuist vielleicht in einem 'nicht geringen Grade eine Folge der jetzt in Iowa Herrschenken Prohibitions-Wirthschaft. Die Hopfencultur ist in den Territorien Oregon und Washington viel lohnender, als in den östlichen Staaten. Das dortige Klima ist sehr mild, Jnsectcn gibt es wenig, Stangen sind reichlich und billig vorhanden, und zum Pflücken des reifen Hopfens verwendet man dort Indianer, die sich mit einem geringen Tagclohnbcgenügen. Popcorn" wird inden Ver. Staaten nach dem Gewicht verkauft und erzielt im Markte stets einen anständigen Preis. Als Futter für Geflügel ist es einer jeden andern Art von Welschkorn vorzuziehen, weil es nicht so reich an fetthaltigen Substanzen ist, wie an Eiweiß. Obgleich die Kolben nur klein sind, liefert ein mit Popcorn" bestandenes Feld fast einen ebenso großen Ertrag, wie ein Feld, welches mit großen Wclschkorn: Sorten bepflanzt wurde, weil jede Staude mehrere Aehren ansetzt, die unter günstigen Bedingungen sämmtlich reifen. Auch kann man auf einer gegebenen Ackerfläche mehr Pflanzen anbauen. Von einem eigenthümlichen Apfelbaum, der sich auf der Farm des Eapt. T. I. Williamson in Pleasants County, Va., befindet, wird berichtet, daß er nie Blüthen ansetzt, dagegen jedes Jahr reichlich Früchte trägt, die sich dadurch auszeichnen, daß sie weder Körner noch eine Schale haben. Die Aepse sollen ganz gut schmecken. Eine Dame in M a i n e, welche einen großen Gefallen daran findet, sich der Geflügelzucht zu widmen, hat ein sehr einfaches Verfahren entdeckt, um ihre Hühner zu verhindern, daß sie über den Zaun in den Vcachoarhof fliegen oder sich durch Ritzen im Zaune aus fremdes Gebiet hineinquetschen. Sie bindet jedem Huhn eine kleine Welsch kornhülfe (Corn cob) an ein Bein, und läßt die Thiere dann laufen. Sie spazieren mit dem Anhängsel ganz gemüthlich herum und scharren und kratzen überall nach Herzenslust, aber das Anhängsel am Bein genirt sie so, daß sie nicht einmal den Versuch machen, in die Höhe zu fliegen oder sich durch eine Zaunosfnung hindurchzuzmängcn. Ein Mr. Hignette in Pari ö hat eine neue, für Milchereien bestimmte Maschine erfunden, welche dazu bestimmt ist, den Wassergehalt aus der Butter oder aus weichem Käse zu ziehen. Die Maschine arbeitet seiner Angaben zufolge so vorzüglich, daß sie in wenigen Augenblicken den soliden Stoff" von dem flüssigen" trennt,worauf die Butter oder der Käse sofort in die gewünschte Form gebracht oder gepreßt werden können. H e j 1 e n z D a r m st a d t. Die Eheleute A. Sicgler II. in Hcnsenstamm feierten in bester Gesundheit ihre goldene Hochzeit. Die ganze Ortschast betheiligte sich an 'dem Feste. Der in guten Verhältnissen lebende Bürger Valentin Mann von Rosenheim und der Gärtner Valentin Vrunnengräber von Lorsch haben sich ertränkt; der verkeirathete Förster Müller in EckartShau? sen, Kreis Büdigen hat sich erschossen. Der Händler Steinmetz von Gcinshcim ist ertrunken, der Arbeiter Weiland von Niederrode erlag einem Schlaganfalle und der Gefreite Vincenz Kohl aus Main; brach das Genick bei einem Surze aus einem Fenster in der Offenbacher Kaserne. In Fürfeld bei Wöllstein sind die Anwescn von Brendel, Rodrian und Landau niedergebrannt.
Deutsche Lokal - Nachrichten Aus o c r vi 1) e i n v j a i j. Die Ackcrcr PH. Striebinger und P. Reimer von Neuhofcn wurden verhaftet; dieselben stehen unter dem Verdacht, die letzten Brände daselbst veranlaßt zu haben. Die Maurer Peter Stoner, Franz Därrzopf und Philipp Hottenträger in Frankenthal wurden wegen Körperlctzung zu je 1 Jahr Gefängniß vcrurtheilt Von dem seit 1884 von Ludwigshafen spurlos verschwundenen Kanzlistcu Jakob Ullrich ist die Nachricht ein- . . f r
geirosscn, oav öcrjcioc naa) Kamerun gegangen ist. Die drei Wilderer in Pirmasens, welche durch die Ermordung des Gendarmen Bär eine so traurige Berühmtheit erlangt haben, wurden in Zweibrücken wegen Wilderns verurtheilt, und zwar Jost zu 5 Jahren, Diener zu 1 Jahr und Kirchhofer zu 3 Monaten Gefängniß, wobei letzterem die Untersuchungshast in ' Anrechnung gebracht wird. Bei der bevorstehenden Schwurgerichtsverhandlung gegen Jost wegen der Tödtung des Gendarmen werden die Komplicen desselben als die einzigcn Thatzcugen fungiren. In Dürkheim erschoß sich der Ackcrer L. Schneider, in Grünstadt die irrsinnige Elisabeth Born, in Waldfischbach der Tagner Jakob Hergert. In Grünstadt ist der Maurer Schreiber in Folge Zusammensturzcs eines Stückes Mauer aus einer Höhe von 25 Meter in das Kellergewölbe . r. " l c j c r t t genurzi iiiio loonicy verwunoer woroen, ein zweiter Arbeiter erlitt eine schwere Verletzung am Kopf; in Frankenthal verunglückte der ledige Maschinenschlosser Jakob Wagner: in Herrheim siel der 82jährige Äckerer I. G. Dietrich von einer Leiter und war nach kurzer Zeit todt ; in Pirmasens verunglückte der Gerbergcscll Lang durch Sturz in eine Sauergrübe. Elsaß-Lothringen. f Jn Mülhausen, der allgemein beliebte Kreisbau-Jnspektor Friedrich Joeckle. In der Mosel ist die Fischpest ausgebrachen; die todten Fische treiben zu Hunderten auf der Oberfläche des Wasscrs. In Ancv und Valliöres im Landkanton Metz sind durch GartenbauInspektor Wannot zwei Reblausherde entdeckt worden. Während der bei Ancv verhältnißmäßig klein ist, besteht derjenige von Valliorcs aus 45 Einzelh'erden, die eine beträchtliche Fläche der dortigen Nebberge umfassen. Der Arbeiter Fries in Ammerschwcier wurde von einem Eisenbahnzuge zu Tode gefah ren, der Student Eugen Jenncr au Ma rienthal, die Wittwe Vafsrey, Wirthin der Bahnhofsrestauration in Schirmeck, und der Sattler Sonntag aus Schlettstadt sind ertrunken ; der Ackerer Andres aus Erstem starb au Verletzungen, die er bei einem Falle erlitten und der Ackerer Georg K intz in Jllkirch wurde von seinem umstürzenden Fuhrwerk erschlagen. Vraunschweig. Anhalt. Lippe. In Vlankenburg Sanitätsrath Dr. Marre. Der VolköschullehrcrH. Vrandes aus Vehrde ist wegen unsittlicher Handlungen mit Schulkindern zu 4 Iahren Zuchthaus vcrurtheilt worden. Der in Geschäftskreisen weit bekannte und allgemein geachtete Kaufmann O. K. in Dessau hat sich in seinem Geschäftslokal erschossen; der Kutscher August Ehlcrs in Wolfenbüttel hat sich erhängt. Der Altentheilcr Wahnschaf von Offleben wurde von seinem eigenen Gespann überfahren und getödtet und A. Nolte von Wendlinghauscn erlag einem Schlaganfalle. Es wurden durch Feuer zerstört: das ausgedehnte Gehöft des Gutsbesitzcrs Rose in Groß-Badegast. ein großer Theil der Strohpappenfabrik der Gebrüder Biermann in Jeßnitz, das Anwescn der Wittwe Schweckendiek in Lutter a. 23. und die Oekonomiegebäude des Braucreibesitzers Th. Barthel ir Naguhn, Provinz Sachsen. In Magdeburg der Arzt A. Heyde. Durch einen unglücklichen Schuß wurde in Gleina der Äckerer Hansel getödtct, ebenso in Halbcrstadt ein 15jährigcr Obertertianer des Domgizmnajiums. lzzroszherzogthum Baden. Der ehemalige Rathschreibcr August Sondheim in Karlsruhe wurde wegen Unterdrückung einer officiellen Geburtsanzeige, wegen Betrug und Annahme von Geschenken im Amt zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Bijouteriefabfikant Karl Heinz, der momentan eine Zuchthausstrafe von 3 Jahren wegen Hehlerei verbüßt, wurde wegen Bigamie zu weiteren 4 Monaten verurtheilt. Derselbe verehelichte sich im Jahre 1863 in Pforzheim; vom Jahre 1876 an trat er zu einer in seinen Diensten stehenden Magd, Katharina Schreiber, in nähere Beziehungen, welches Verhältniß nicht ohne Folgen blieb. Die Schreiber begab sich nach Amerika und Heinz folgte ihr dorthin, unter Zurücklassung seiner Frau. Am 16. März 1831 ließ sich das Pärchen in St. Louis trauen. Doch auch die zweite Frau verließ er bald und kehrte hierher zurück. Letztere ist seitdem gestorben. Der Sohn des GefangenWärters Vetzgerer in Donaueschingen schoß aus Unvorsichtigkeit seinen jüngeren Bruder, dem er die Construction eines Revolvers erklären wollte. s Der Hofgerichtssecretärs a. D. CajetanJaeger in reiburg. Der Turnverein in Konstanz feierte kürzlich sein 25jähriges Stiftungsfest, mit dem ein Wettrennen verbunden war. An die 20 auswärtigen Vereine hatten Dclegaten gesandt, viele waren in corpore erichicnen. Der Stadtrath Diemer in Pforzheim feierte das Fest der silbernen Hochzeit. Der in Villingen und in der Umgegend wohlbekannte Geschäftsmann Joseph Guggenhcim aus Gailingcn ist wegen Betrugs verhaftet worden. Der Kaufmann und Gemeinderath Benj. Wcrthheimer aus Billigheim, der Salinenarbeitcr Alois Schneider aus Dürrhcim und der Obcrmaschinenmeister Adam Schreiner aus Mannheim haben sich erhängt. Der Soldat Ruch aus Freiburq bei der 4. Schwadron j des 1: badischcn Leibdragonerrcgiments s starb in Folge eines Sturzcs vom PferI de, der Zimmermann Friedrich Asmus aus Rheinbischofshcim an Vlutvcrgif- ! hing, der Landwirth Kaspar Mcßner aus Thengen brach das Genick und der Uh- ! rcnmacher Math. Furtwängler aus Zin? ' ken-Arennersloch ist ertrunken.
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