Indiana Tribüne, Volume 11, Number 8, Indianapolis, Marion County, 26 September 1887 — Page 2
Indiana Tribüne. Erscheint 5ö g t!H sd SKrteSS.
iUU$ ttriM Met durch Ma XxIjfiU ,t,r dis efinit8S,&tli" f MJ ft och. Jri zs,m tl f mtl. Ci Ul iaj!v-ti In efT-3?ta;i5r I 5 s:, ÖfScct LA O. MsLNiaIdVr. JndimspoliS, Ind., 26. S Pt'ör 1837. Feuerwaffen in Afrika. -Auch in dem schwarzen Continent", in Afrika nimmt der Gebrauch von Zveuernaffen, immer mehr überHand. Viele Tausende von Negern im Herzen 'des Kontinents, welche noch zu Zeiten der Reisenden Speke und Baker keine anderen Waffen kannten, als Bogen und Speer, sind jetzt mit billigen Musketen und mit reichlicher Munition versehen, die sie von Zanzibar aus von arabischen Caraivanen rrhalten: Emin Pascha ist n 3!egers'tämmen umgeben, welche ihre lten Waffen geaen europäische ausgetauscht haben. Man braucht sich indessen nicht zu fürchten, daß die Afrikaner mit ihren modernen Waffen den Europäern schon jetzt gefährlich werden könnten. Sie verstehen einfach nicht, mit denselben umzugehen, und in ihren Händen sind sie bisher zumeist nur ein harmloses Spielzeug. Ein Gewährsmann für die letztere 58e5 Kauptung ist der berühmte Afrika-Nei-sende Stanley. Derselbe erklärt, die Zanzibaren seien schon seit langen Jahren im Besitz von Feuerwaffen, doch verständen sie es noch immer nicht, mit denselben umzugehen. Der Reisende Baron von Schwerin berichtet, die Eingeborenen am Eongo-Flusse, welche Gewehre zu Tausenden kaufen, seien zwar große Freunde der Schießgewehre und des Puloers, doch sei es ihre Gewohnheit geworden, das Pulver nur bei festlichen Gelegenheiten zu verknallen ; wo es gilt, in den Kampf zu ziehen, wenden t noch immer Speer und Bogen an. Man darf sich darüber nicht wundern. In dem Gebrauch lhrer altgewohnten Waffen jmo sie Meister und können sich auf dieselben vollständig verlassen, während die europäischen Gewehre in ihren Händen kaum etwas mehr irib, als knallende Spielzeuge. Der Eongo - Staat duldet es nicht, daß PercuinonS- oder andere Gewehre neuerer Eonstruction in das Land eingeführt werden. Die Afrikaner dürsen dort nur altmodlsche StemschloßGewehre kaufen, welche bis au? den htu. tigen Tag besonders für sie in England angefertigt werden. Der Reisende Licut. Rand beschreibt einen Eongo-Stamm, der es in der Handhabung von Pfeil und Bogen sehr weit gebracht hat. In einer Entfernung . c.- n.-L. r i c. von öii tf"B nno ne im ranoe, einen rncht allzudickcnBaum förmlich mit P sei: len zu spicken. Auch die berühmten beiden Zwerg - Rcgerstämmc im EongoJäger, und zögern keinen Augenblick. irgend ein Wild, und sei es auch ein Elepyant, mit ihren Bogen und Lanzen an: zugreifen. Der Reisende Dr. Flegel erzählt von zwei Rcgerstämmen am CYI r..n r..-. , -r i c nijcr, rocicyc sieg jaji soriwayreno moen Haaren, liegen. Der eine Stamm braucht fast ausschließlich nur Feuerwaffen, der andere nur Pseil und Bogen, und doch m..t.A. V t i. l r n c tr m cui cer ieyiere ja i aus leoem itamvH siegreich hervor. Bisher haben die weißen Eindringlinge" in Afrika noch keine Ursache gehabt, befürchten ;u müssen, daß die eingeborenen Neger ihnen mit den von ihnen selber aus Europa importirten Waffen großen Schaden zufügen könnten. Dies ist aber noch immerhin möglich. Die 0r ' t t rr c. . i , ;ajuiancr lernen auervings oen )eoraucy der Feuernaffen nicht so schnell, wie dieS bei den nordamerikanischen Indianern oer au war. doch üben sie recht fleißia. verknallen viel Schießpuloer und werden e5 mit der Zeit vielleicht noch ,zu etwas bringen". Im Eongo-Staate wird jetzt eme ganze cengc '.'teger von Weißen in dem Gebrauch von Feuerwaffen unterwiesen, und auf vielen Stationen daselbst . v - . 1 ' nno vereng Neger als Soldaten ange: stellt. Arbeitsschutz inder Schweiz. Die Jahresberichte der schweizerischen Behörden über die Ausführung des Fas brikgesetzes im Jahre 1386 sind in mehrsacher Hinsicht von allgemeinem Interesse. f- , . c.r ?. if r n .- vsic zeigen, oa eine naanlcye Veausncy tizung der Fabriken großen Nutzen brinaen kann, daü die Neschränkuna derAus . . w - , ;j beutungsgewalt der Industrie keineswegs schadet, und vaß letztere auch durch die Verkürzung der Arbeitszeit nicht im Geringsten geschwächt wird. Es wäre zu wünschen, daß die Gesetzgebung zum Schutze der Arbeiter in den Ver. Staaten wenigstens schon so weit gediehen wäre, wie in der Schweiz. Wir wollen zunächst die Vorschriften betrachten, die in der Schweiz fast keinen Anstand mehr hervorrufen. Die Nachtarbeit ist nur in einzelnen Gewerben ge1 1 r - Iraner, im Allgemeinen aver verboten; jedenfalls dürfen auch in den Aus nahmesällen niemals weibliche Arbe'ter dazu herangezogen werden. Jinder unter 14 Jahren sind absolut aus allen Fabriken entfernt in Deutschland können noch Kinder von 12 14 Jahren täglich 6 Stunden beschäftigt werden. Den denuchen der Fabrikanten, das Ge setz dadurch zu umgchen, daß sie bei irgend einer Revision die Anwesenheit von Kindern unter 14 Jahren damit entschuldlgcn, ne hielten sich, o h n e oesch asl tigt zu werden, bei ihren Eltern ic. aus, wird dadurch entgegen getreten, daß die BeHorden auch emen solchen Aufenthalt in den Fabriken als" Beschästigungsgrund, somit als Verstoß gegen das Gesetz betrachten und demgemäß bestrafen. Die Kategorie der jugendlichen Arbeiter erstreckt sich vom 14. bis zum 13. Lebensjahre. Diese jugendlichen Arbeiter dürfen eben so wenig wie die Arbeiterinnen zur Nachtarbeit (von 3 Uhr Abends bis 5 oder 6 Uhr Morgens), wie ,ur Sonntaasarbeit kieranaeioaen werden. selbst wenn diele Ausnahmen der öetref-
senden Fabrik sonst gestattet worden. Verstöße gegen diese Punkte des Gesetzes kommen ja wohl auch noch vor, aber im Allgemeinen haben sich Arbeiter und Arbcitgebcr an diese Beschränkungen gewohnt. Nicht aanz so glatt ist es mit der Einführung des 11 stündigen Normal- oder besser gesagt: Marimal-Arbeitstagcs gcgangen. Die Arbeitszeit scheint ja in den schweizerischen .'Fabriken cine sehr ausgedehnte gewesen zu sein, sodaß die Einzchränkung auf 11 Stunden fchon eine'seür wesentliche war. Es ist des-
balb bcarciflich. wenn nicht blos die Unternehmcr, jonocrn mancymat aucu rne ' " . : l Arbeiter sich nach einer Verlängerung der Arbeitszeit sehnen, letztere, weil sie eine zu große Einbuße am Lohn erlitten haben. ' fn der ersten 3eit scheint man auch über manche Unregelmäßigkeiten hinweggesehen zu haben. Die Unternehmer sollen z. B. den Ortsbehörden den Beginn und . die Beendigung der Arbeitszeit anzeigen; Ne haben das aber mehrfach unterlagen, um sich bei einer Revision damit ausreden , zu können, die Arbeit habe spater oegonnen. als sonst üblich und dauere desyalb länger. Auch hat man die Maschinen 10 20 Minuten vor und nach Beginn der Arbeit laufen lassen, die Pausen um je 10 oder 15 Minuten beschrankt und sich so eine bis anderthalb Stunden täglich Mehrarbeit verschafft. Den BaumWollspinnereien ist eine sogenannte ,Putzhalbitunde" gewahrt, m welcher die Reinigungsarbeiten vollzogen werden sollen, die wahrend des Betriebes Nicht möglich sind ; man hat nun in dieser halbcn (stunde ruhig welter gearbeitet, und außer den Spinnereien haben auch andere Fabriken eine solche Putzyalb tunoe" für sich in Anspruch genommen. Allen diesen Praktiken sind nun im Jahre 1836 die Fabrikinspek.'oren durch schärfere Aufsicht entgegengetreten. Ganz streng durchgeführt ist der Normalarbcitstag wohl nur in den StickereiEtablissements, weil hier neben der geschlichen Vorschrift die Selbsthilfe des Stickereioerbandes wirksam war. Dieser Verband umfaßt letzt 20,859 Maschinen, während etwa 400 sich außerhalb denelben bennden mögen. Der Verband stellte Minimalpreise und Minimallöhne fest und beschrankte die Arbeitszeit auf 11 Stunden. Durch die Eentralrnrunq des Verkaufs scheint aller dings eine Besserung der Preise eingetreten zu crn, das ist ja auch schon erfreulich : aber die allgemein gehonte bedeutende Verminderung der Produktion ist nicht erzielt worden. Denn eme VerMinderung der Produktion hat sich nur da in erheblichem Maße herausaestellt, wo früher eine ganz übermäßige Ausdehnung der Arbeitszeit stattgefunden hatte ; wo man schon früher über die elf Stun? den nicht allzu sehr hinausgegangen war, ist die Produktion fast unverändert geblieben. Aus einem französischen Eanton wird ein anderes Beispiel dafür anaeführt, daß mit der Verlängerung der Arbeitszeit über ein gewisses Maß hinaus die Intensität der Arbeit sich abschwächt. Eine .piralfcderfabrlk, bei welcher sich große Vorrüthe angehäuft hatten, wäh-cn-.-i.-iY ... -f' . ane ihre Arbeitszeit auf die Hälfte : die Produtlion verminderte sich aber nicht um 50, londcrn'nur um 10 Procent, elnBeweis, daß die Arbeiter bei kürzerer Arbeitszeit leistungsfähiger bleiben. Auch in der Schweiz sind es namentlich ie Baumwollenspinner, welche früher durch alle möglichen Kniffe die Arbeitszeit zu verlängern suchten, und welche jetzt die meisten Anträge auf Verlängerung der Arbeitszeit stellen. Aus den mehrfach mitgetheilten Tabellen geht hervor, daß die Fabriken, welche mehrmals im Laufe dcö Jahres Gesuche um Ueberarbeit stellen, fast nur Spinnereien sind. Die Rache einer Frau. Vor etwa sieben 5tab?m wobnte in der Nähe der Stadt Tabor in Böhmen ein reicher Bauer Namens Ifaliiuk. Seine Nachbarn betrachteten ihn als einen Millionar, oogieicy ciri Vermögen wohl kaum S100.000 überstica. Es errcate allgemeines Aussehen, als in dem Hause d(s Geldbro'en em Dienstmädchen eines j j i Klndleins aenas. von dem es Kien, es habe den Hausherrn selber zum Vater. ztff r c . t nugemeiil wunoeric man ncy, vag oie Frau Jelineks, ein hübsches, junges Weib von 24 Jahren, gerade so that, als oo die ganze Geschichte ne gar nichts angehe. Sie war indessen nicht so blrnd", wie ihre Nachbarn glaubten, und sie brütete Nache sür die ihr angethane Schmach. Emes Tages beaab sie sich nach Tabor und zeigte dort den Behörden an. ibr Mann habe sie vergiften wollen. Als CCS lifc '.i. . nvt'T ciocis-zeigie jie ein Viiua tfieiict) vor, welches auaenscheinlick ein tödtlickes Gift enthielt. Sie sagte dabei unter rvt , r . . . aus, Ihr Mann habe ihr wiederholt nach dem Leben actrachtet. und auch icfcl habe sie nur mit kriappcr Noth sich vor dem erglstungstooe retten können. Aus diese fürchterliche Anklaae bin wurde 5elinek verhaftet. Er beschwor zwar hoch und theuer, dan er unschuldig sei, doch waren die Umstandsbeweise aeaen ibn so überwältigend, daß er von den Geschwo-
rencn sur schuldig erklärt und zu 1 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde. Die Frau zog hierauf mit ihrem kleinen Töchterchen nach Wien, wo sie sich drei Jahre lang aufhielt. Sie verlangte kein Geld von den Verwaltern des Eigenthums ihres .Mannes, sondern zog es vor, in Armuth zu leben, bis ihre GeldMittel fast gänzlich erschöpft waren. Dann reiste sie nach Amerika. Eine Zeit lang arbeitete sie in New York und kam darauf nach Chicago, wo sie sich bei der Familie des Groceristen Zaremba an der 13. Straße als Dienstmädchen vermiethete. Ihre Dienstherrschaft kannte sie nur unter dem Namen Annie. Das Mädchen" war brav und gut, zeigte, aber ganz merkwürdige Launen. Einmal war sie von einer geradezu ausgelassenen Lustigkeit, dann wieder sank sie in die. tiefste Melancholie. Dabei wurde sie zusehends elender und schwacher. Eines Tages es sind etwa sechs Monate her lebte sie wieder etwas auf. Sie bat den Hausherrn um Urlaub und begab sich zum österreichischen Eonsul Elaussenius, dem sie ein sonderbares Geständniß ablegte. Ihre Anklaae vor Gericht, ihr Mann
habe sie vergisfen wollen, warnicht wayr. j Sie hatte das Stück Fleisch selber vergif-! tet und durch ihre Anklage ihren Mann ruinircn wollen, weil er ihr die eheliche !
Treue gebrochen hatte. Anfänglich habe sie sich gefreut, daß ihre Rache ihr so gut gelungen sei, im Laufe der Jahre sei sie jedoch immer mehr zu der Ueberzeugung gcksmmen, daß sie sich an ihrem Manne noch schwerer versündigt habe, als er an ihr. Sie könne ihr Schuldbewußtsein nicht länger tragen und bitte den Eonsul, für die Freilassung ihres Mannes aus dem Zuchthause zu sorgen. Der Eonjul leistete ihrer Aufforderung natürlich Folge, bei dem langsamen Gange der österreichischen Justiz dauerte es jedoch fast fünf Monate, ehe Jelinek l einen neuen Proceß erhielt und aus dem Gefängniß entlassen wurde. Die langjährige Haft hat ihn geistig und körper-. lich ganz ruinirt, und man glaubt nicht, day er noch lange am Leben bleiben wird. Seine Frau hatte sich furchtbar an ihm geracht! Annie" ist vor Schmerz und Neue ganz aufgelöst, erklärt aber bestimmt, ihren Mann nie wieder sehen zu wollen. Feurige Himmelsboten. Aus Augusta in Maine wird berichtet: Letzten Donnerstag Abends fiel ein Meteor irgendwo nahe der Grenze zmischcn Neu Braunschweig und Maine vom Himmel herab und erregte- unter Allen, welche Gelegenheiten hatten, es zu sehen, einen geradezu panischen Schrekken. An Glanz und Größe übertraf dieser seltsame Himmelsbote alle anderen Meteore, welche man bisher in dieser Gegend zu sehen Gelegenheit gehabt hatte. Man kann sich einen. ungefähren Begriff von seinem Glänze machen,wenn man erfährt, daß es eine Landstrecke von über 1000 Meilen Breite und Länge, und zwar von Portland in Maine bis weit nach Neu-Fundland hinauf, taghell erleuchtete. In Augusta erschien das Meteor in aller seiner Pracht am östlichen Himmel ungefähr in der Mitte zwischen dem Zenith und dem Horizont und schoß in einem Winkel von etwa 45 Graden nördlich zur Erde nieder, wobei es seinen Glanz beibehielt, bis es hinter den fernen Hügeln verschwand. Seine Bewegung schien durchaus nicht sehr schnell zu sein, und man konnte es recht gut mehrere Secunden lang sehen. Ein Augenzeuge beschreibt die Erscheinung folgendermaßen: ,,Das Meteor sah io groß aus, wie ein Wagenrad, und war mit einem Schweife von ungefähr 30 Fuß Lange vergehen. Der Nucleus oder der Kern dieses anscheinenden Komcten glänzte so hell, wie elektrisches Licht, während der fächerartig sich ausbreitende Schweif eine mehr rothe Färbuna :eiate. Ich stand qerade auf einem Hügel in der ?!ähe der Stadt und hatte mem Gelicht gen Westen gewendet Plötzlich war die sich vor meinen Augen ausbreitende Landschaft in ein Meer von bläulichem Lichte getaucht, welches so hell war. daß ich ganz deutlich die Umrisse des Sees, der Häuser und der Bäume sehen konnte. Ich wandte micksrt - suttm um mW ;uy zu MklNeM Xs staunen das Meteor, wie es langsam in der Ferne sich zur Erde neigte. Wie ich später erfuhr, hatten sich viele Leute aus Angst vor der seltsamen Himmelserschcinung in die Keller ihrer Häuser geflüchtet uud glaubten schon, das Ende der Welt sei gekommen. Das Meteor zeigte sich zwei Minuten vor 8 Uhr Abends am wolkenlosen Himmel." In Bangor, 70 Meilen östlich von Augusta, war da3 Meteor noch besser zu sehen. Jedermann in der Stadt, der es gesehen hatte, zerbrach sich den Kopf darübcr, wohin das ,, feurige Gestirn" zur .-r r rt-' rt vrroc gesayren icin rönne. xm lion dueteur der Maine Eentral - Bahn, wel cher mit einem Eisenbahn-Zuge gerade in McAdam Junction an der Grenze von Neu Braunlchwclg gehalten hatte, als das Meteor am Himmel erschien, erzählte, er habe gesehen, wie es mit großer Gewalt in der Nähe der Station zur Mde gestürzt ci und steh zehn Fuß tief in dieselbe veraraben habe. Man wollte auf diese Erzählung hin in Bangor so fort einen Ercursionszug nach McAdam Junction miethen, kam aber spater vo? der Idee ab." Uebrigens war dies Meteor nicht das 'lnzige, welches man in jener Gegend in der letzten Zeit gesehen. Einige Tage vorher war die Stadt Portland in Maine gleichfalls von einem Meteor auf eine wahrhaft glänzende Weise erleuchtet worden, doch war es nur ganz kurze Zeit zu sehen und hatte einen bläulich weißen Schimmer. Wahrscheinlich stürzte es in's Meer. Französische Lyceen. Die Jugend hat es in den französischen ryceen nicht o gut, wie in unseren ame rikanischen Colleges. Sommer und Win ter muß der Student pünktlich Morgens um turn Uhr aus dem Mtltt sein, tfu ' dieser Stunde schlägt wenigstens die erste corgengioae. iLme halbe stunde später wird zum drittenmal geläutet, und dann mu eder bereits un Studirzim mer sitzen. . Um 7 Uhr wird Pause ae macht, dann um 8 Uhr gefrühstückt und wieder io 'tmuten lang paustrt, worau der Unterricht in den Klasienzimmern be ainnt. Das Mittaaessen findet um ' Uhr statt; bis halb sünf dauert der öcachmittags-Unterricht,' und dann darf bis zum Abendessen um 3 Uhr gespielt werden. Nach diesem Essen wird zu Bett gegangeis. Die Mahlzeiten sind sehr einfach. Zum WiM . ' ' ruystucr gibt es einen Teller Suppe und ein großes Stück Brot; zu Mittag uppe, traten und Fleisch und Gemüse, Abends Thee oder Chocolade, nebst Brot und Flnich. Peinlich ist die genaue Aufsicht, welch über die Schüler aefübrt wird. Sie dür fen fast niemals das Auge ihrer Wärter verlassen, und die einzelnen Klassen marschiren stets nur paarweise. Wein wird nur mit Laster vermischt gereicht, und wehe dem Jünalina. der es maaen sollte, jbei dem Nauchen einer geheimen Zigarette errappt zu werden! Auch die Ferien in den Lncccn sind seb kurz bemessen. Nur in den Sommerj ferien darf er sich daheim bei seinen Angehörigen vier Wochen seines Lebens
freuen,' Will ein Student Abends in der , Nachbarschaft bei Verwandten oder Freun- j den Besuch abstatten, dann darf er dies ! nur unter Vorzeigung eines Lcgitima-' tionsschcins thun. Dieser Schein muß bei der Rückkehr in die Anstalt wieder vorgezeigt werden, und es muß darauf beglaubigt stehen, wann der Zögling . das Bcsuchshaus betreten und verlassen hat. Sogar sür den Sonntag gilt dieselbe strenge Ncgel, doch sind die Bedin-' gungen für einen Urlaub an diesem Tage nicht sehr gefährlich und ein einfacher Vorzeigeschein genügt, um den jungen Mann straffrei ausgehen zu lassen. Körperliche Züchtigung ist aus den französischen Eollcgcs verbannt. Sollte einer der Professoren oder der Wärter es ( wagen, seine Hand gegen irgend einen j Studenten zu erbeben, dann könnte er . gewärtig sein, daß er von dem Beschimpften mit einem Tintenfaß einen , tüchtigen Wurf anden Kopf bekäme. Da-! r 1 i. r I
sur aver giv! es aueriel lrufcn genug, , wie Entziehung von Mahlzeiten oder Carcer, welche den jungen Leuten wie Schreckgefpinste stets vor Augen stehen. Ist Jemand erst einmal als ,,unverbesserlich" aus dem rycee entlassen woroen, so darf er nicht ' erwarten, daß er den Zu- . ' c -, O ' X mir in ein anoercs .uceum roicuct cuan; gen wird. Damit sind ihm auch die Pforten für die Universität und für eine gebildete höhere Carriere von vornehcrein r ' ' rjr r-rr rrv-s. ' . . für immer ausgescyiossen. ug ane solche strenqe Neael auf die Gemüther der Jugend und besonders der Eiternder- . rf t . . j. t.r.ti. in. selben ihren morucr niazi versemr, i selbstverständlich. Die Studenten gehorchen, wie auf Commando. corn Jnlanve. In New Castle in JndianA ist die Gattin von William Wright von Vierlingen entbunden worden. Die Kinder kamen jedoch todt zur Welt, da ihre Geburt zu srüh erfolgte. Bei Aufnahme eines alten Teppichs hat Frau Mehitabel Putnam in Winthrope, Mass., ein Packetchen gefunden, das 20 alte und schon stark vermodert Hundert - Dollarscheine enthielt. Ihr Großvater, der alte Geizhals Tewkesburv, muß das Geld dort vor vielen Jahren versteckt haben. Sie hat es jetzt in Washington gegen neue, knisternde Banknoten umtauschen lassen. Aus Smithfield imCountn Henry in Kentucky kommen noch immer Klagen über die dort nicht enden wollende Dürre. Der Salt-Niver ist seichter, als je zuvor. Die Bäche, Teiche, Brunnen und Quellen, welche wahrend der anhaltenden Dürre im Jahre 1354 noch aushielten, sind diesmal alle versiegt, und an manchen Orten hat man die öffcntr Y f r r f r - .T !r'. neuen cyuien scyneszen müssen, weil reui Trinkwasser mehr vorhanden war. Die: sem Mangel hat der letzte Regen nichi bgeholfen. Auch in Schweden gibt e? Leute, welche arme Auswanderer beschwin. dein. Ein mit dem Dampfer ,,Fulda' von Bremen im Castle Garden angelang ter Passagier, der Finnländer Johann Lander, kaufte nach der Landung am Eßstand verschiedene Sachen und wollte da f,".- &o,Trt kp,ki ylss bv Verkäufer die Bill in die Hand nahm, stellte es sich heraus, daß sie em Re klamezettel einer Kleldernrma in Duluth war. Lander hatte denselben beim Um wechseln seines Geldes in Stockholm al richtiges amerikanisches Geld" erhalten. Das mit den Arrangements für den neunten internationalen AerzteEongreß in Washington betraut gewesene Comite hat Beschlüsse gefaßt, worin Denjenigen, welche zu dem Erfolge deö Eongrcsscs beigetragen haben. Dank aus: gesprochen, zugleich aber auch constatirt wird, daß es bei einem Empfange, wclcher den fremden Gasten gegeben wurde, zu schmachvollen cenen kam. ferner wird gesagt, daß ein Hotelbesitzer in Niagara Falls der Name desselben wird nicht genannt für sein rohes, el ncs Gentleman unwürdiges Betragen, sowie für seine unverschämten Rechnungen den schärfsten Tadel verdiene. Für den alten Ferdinand Friedcrici, der nach seiner Ankunft im Eastle Garden von den Beamten festge halten wurde, weil er sich nicht einmal zu erinnern wußte, wo er gearbeitet hatte und wo seine Familie lebte, trotzdem er vorgab, seit 25 Jahren in Brooklyn ansässig gewesen zu sein, hat sich endlich ein Netter gesunden: seine eigene Frau. Die selbe betreibt in No. 177 Johnsonstraße in Brooklyn ein kleines Geschäft, wah rend ihr Mann die Hausnummer verqes sen und seine Wohnung als No. 117 derselben Straße angegeben hatte.- Die Frau erfuhr erst durch die Zeltungen, daß ihr Mann sich als halber Gefangener im Eastle Garden befand, und holte ihn na türlich aus der Stelle ab. Vor einigen Tagen wurde im Metropolitan - Kunstmuseum in New Fork die überraschende Entdeckung gemacht, daß die. vielgerühmten goldenen Armbänder, der Cesnola'schen Sammlung cvprischer Alterthümer ungehörig, verschwunden waren. Diese schönen Antiken befanden sich in der oberen südlichen Gallerie des Museums in einem Glasschranke, dessen Schloß durchaus nicht besonders fest war und mit einer Vr.chstange geöffnet worden zu sein scheint. Da sich in jedem der AusstcllungsGegenstände enthaltenden Schränke ein elektrischer Alarm-Apparat befindet, welcher mit der Polizeistation in Verbindung steht, so ist anzunehmen, daß der Dieb Zelt fand, den Alarm-Apparat loszumachen, ehe er an die VerÜbung des Diebstahls schritt. Da nur ein Wächter vier Gallerien des Museums zu beaufsichtigen hat und der Besuch im Museum häusia, sehr schwach ist, so kann der Dieb leicht die zur Aussührung des Verbrechens nöthige Zeit gefunden haben. Die gestohlenen Armbänder waren von massioem Gold, und ihr Goldwerth betrug $700, von ihrem Werthe als Antiker ganz abgesehen. Schon wieder hat ein amerikanischer Consul sich so unnütz gemacht, daß er zurückgerufen werden muß. Diesmal ist's der Consul zu Para in Brasilien. Er heißt Rule Lctcher und ist der Sohn eines bekannten Politikers in Saline County in Missouri. Der junge Letcher war zuerst zum Consul in Rio Grande 'de Sul ernannt worden.
Dort soll er sicy 10 gur rcitagc i;üoc, daß er nach dem besser bezahlten Consulate in Para versetzt wurde. Die Zuläge scheint der junge Letcher nun aber in Whisky angelegt zu haben. Wenigstens beklagen sich die Brasilianer, daß er mit einigen anderen jungen Amerikanern sich öfters das Vergnügen macht, die Stadt mit Revolvern zu durchziehen und so lange in den Straßen herumzuschießen, bis sich alle Paraner in den Häusern verbarrikadirt haben. Die Heiligkeit, mit welcher das Völkerrecht die Person eines Eonsuls umgiebt, verbietet ihnen, den jungen Lctcher in's Gefängniß zu stecken, und so bitten sie denn um seine Abberu fung. Im Uebrigen, vernchern sie, sei der Herr ja ein vollkommener Gentleman", wenn er nüchtern sei, dies komme edoch leider immer seltener vor. Ein schauderhafter Scandal wird aus Wheelina inWestVirginien berichtet. Dort interessirte sich der Präsident des Schulraths, Dr.J. H. Piper, in sehr auffälliger Weise sür eine hübsche
Schulmamsell vcamens Jane A. Greenlee so sehr, daß er ihr nicht nur eine der besten Stellen in den Schulen verschaffte, sondern ihr auch eine Wohnung m seinen eigenen Hause einräumte. Das gab natürlich viel Gerede, und as im Juli eine Neuwahl der Lehrerinnen stattfand, wurde Frl. Greenlce verworfen. Da aber Dr. Piper auf ihrer Ernennung bestand, wurde ein Untersuchungs-Aus-schuß eingesetzt, und als dieser einen Monat später einen nicht zufriedenste!lenden Stand der Dinge" berichtete, wurde Frl. Greenlces Belastung in ihrer bisherigen Stellung zum zweiten Male abgelehnt. Trotz dieser zweimaligen Zurückweisung hatte Dr. Piper die Kühnheil, seinen Schützling für eine Stelle in der Primärschule vorzuschlagen, und berief eine Ertrasitzuug, in welcher darüber abgestimmt werden sollte. Zu dieser fanden sich unverhofft außer den Mitgliedern des Schulraths etwa vierzig Damen und halb so viele Herren ein, welche, als Frl. Greenlecs Jcamcn vorgeschlagen wurde, einen greulichen Skan val erhoben, dem Vorsitzenden sehr derb die Wahrheit sagten, und da alle zugleich sprachen, oder vielmehr schrieen, so daß Niemand ob dem Heidenlärm etwas verstehen konnte, die Sitzung eine geraume Zeit unterbrachen. Geradezu entsetzlich aber wurde der Sturm, als schließlich Frl. Greenlee mit einer Mehrheit von zwei Stimmen bestätigt wurde ; ec setzte sich sogar noch auf der Straße fort, nachdem der Schulrath seine Sitzung' geschlössen hatte und das Gas abgedreht war. Daß die Freunde des jungen Mäd chens nicht auf der Stelle gelyncht wurden, oder wenigstens mit zerkratzten Gesichtern nach Hause gehen mußten, war lin Wunder. Deutsche Lokal - Nachrichten Königreich Barern, f In München: Rentier Bernh. Ott. f In Berchiesgaden der ehem. Apotbeker Nafael Virnaruber. Die Vauernbrudcrschaft Deggcndorf" hat ihr 400jährlgcs Jubiläum gefeiert. Der Bauer u. Bürgermeister acker von Ber aern. .welcher kürzlich Abends auf der Zllaynyossrenaurarion gewesen war uno gegen 10 Uhr den Heimweg angetreten hatte, wurde am nächsten Bcorgcn mit emcm Stich in der Brust toot aufgefunden. Im Monat September feiern 4 Priester aus der Diözese ihr goldenes zpriesterjuvilaum, nämlich Thos.Koßler, Pfarrer in Eutcnhofen bei BcilnqricS, Joseph Pfaller, frciresignirter Pfarrer und Benenziat in Bcllngrles, Joh. K. Schmid, frciresignirter Pfarrer im Priestcrhaus in Ncuburg a. D., Thomas Schodcr, Kammerer und Pfarrer in Vergen. In Ovcrndorf wurde der Muller Schmidt von dort erhängt aufgefunden. Bei der Todtcnfchau gewahrte der rcichenbcschaucr am Körper und am Kopse des Selbstmörders verschiedene nicht unerhebliche Kontusionen, so daß er zu der Annahme kam,- es liege hier ein Mord vor und zum Schein habe man den Schmidt nur erhängt; doch nahm die gerichtliche Commission Selbstmord an. Das .Hochwasser hat zwischen Laufen und Obernhof ungeyeuren Schaden angerichtet. Ganz Obcrr.dorf stand unter Wasser. In Lindau fand das zweite Gondclfest statt. Die Jllumina? tion des Hafens war ausgiebig und brillant; einen schönen Anblick gewährte die in Lichtern schimmernde Hotelreihe am Hafenquai, sowie die Nömerschanze." Die Gemeinde Bernau ijt dem Lehrer Ludwig Maier, der bald volle 20 Jahre in dieser Gemeinde segensreich wirkt, das Ehrenbürgerrecht verliehen. Am Vorabende seines Icamensfestes ist ihm das Diplom feierlich überreicht worden. Zu der Jubiläumsfeier des baierischen Lelrervcrcins in Negensburg haben sich bis jetzt 2500 Thcilnehmer gemeldet. Die Festhalle, welche auf dem Wiesenplane an der unteren Wöhrdstraße errichtet ist, faßt ca. 4000 Personen und auf der Wiese selbst, welche die Festhalle umgiebt, werden Tische und Bänke sür 0000 bis 8000 Gäste errichtet, so daß mit denen in der Festhalle selbst für ca. 1012,000 Festtheilnehmer Sitzplätze vorhanden sind. Unter entsprechenden Feierlichkeiten wurde in Ncuburg a. D. das vor der Stadt errichtete Kriegerdenkmal enthüllt. Ter verheirathcte Gütler Josef Loibl von Vogging erschlug auf dem Wege zwischen BiÜing und Karpfham den Gütler Josef Nöhringer von Billing mit einem Eteinhammcr. Er ist verhaftet. Die Mittclfränkische Gartenbauausstellung in Nürnberg erfreut sich bei der äußerst günstigen Witterung fortgesetzt eines zahlreichen Besuchs und hat Tage aufzuweisen, an denen sie von 3000 Personen besucht wurde. Das bei der Eröffnung noch nicht fertige eiserne Gewächshaus von Beer - Nürnberg bildet einen großen Anziehungspunkt für die Besucher. Selbstmord begingen: der Bauer und Müller Johann Wenzl von Gimplarn, der Väckcrmeistcrssohn Barth. Heinrich von Mooöburg, der Müller Schmidt in Oberndorf, der Rentamtsbote Bauer von Nicdenburg und der Schonaucrbaucr von Wangen. In Aschaffenburg wurde der Bremser Nütz zwischen zwei Wagen , erdrückt ; m Bayrcuth starb die Tochter , des Bauers Kirschncr an Blutvergiftung, , ebenso bei Dachau die Bäuerin Therese Wcstermaver. Durch unglücklichen l Sturz kamen ums Leben in Daglsing der i Maurermeister Hubcr. in Flachslanden
etnet
Wer Mi 7 $0c per Gallone. Wir garantiren leaselben als vollständig m zufriedenstellend. D. S MusUs?. j 200 OS Watbivgtongr I. oknstor. LOftWasMgtonStr. Empfiehlt seine ?roße Lnimahl in U.& Z). m ! RäNM . für Hotels und Private. Ib Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der Wclt. Die vorzüglichen Eis Behälter ans hartem Holz. Argand NangeS u. Kocböien und - FKUKR-HEKIID K Bau- unv Unterlage Filz ! Zwei- und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, KohlenTheer, Dach-Farben. feuerdichter Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. E. C. SMITllKR, (Nchfolgr von Siisl Smith.) 160 C3e0 MarvlandSr Telex ho 861. Indianapolis ILKwA?? 23Oüd Vennsvwikniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lisch e Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Tborna A.. Morris, Vräftden!. Henry Klausmann's VT, S3 Cp. 263 und 26 7 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stünde werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert undlacknt! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billiae'.0reise, Prompte Bedienung. sür die goifon 1837. M. Eayllor, Office: 4 Nox-a West tr. Teledbou 949. Jodn Weilacker. SÄoollu.Mlliald.Hal!e, QQ C3 Vennsvlvania Otr. der Knecht Ebert, in Vurgfarrnbach der Zimmcrmann Ranz, in Haidenhof die Frau des Gütler' , beim Mustert, in J igolstadt der Sohn des Feldwebels Reiß (beim Turnen), in Legau der Ortseinroohner Anton Waldmann, in Metten der Oekonom Murr, in Offenhausen die Tochter des Gütlers Reif, in Pfaffenhofen die Magd Therese W!eyer, in Rosenheim der Tagelöhner Gg. Auer, in Willig der Sohn des Martlbauern Wieser. Ertrunken sind : in Erlanaen der Schreiner Georg Gubiy, in Lcutstetten der Braumeister des Prinzen Ludwig, in Oberdorf der Wirthssobn Jos. Ahr, in Passau der Matrose Czemak. Ueberfahrcn und getödtet wurde in Deiningcn der Backer Gruber; am Starrkrampf in Folge einer Verwundung am Fuße die Gütlcrswittwe Theres Vetzenhauser von Wollkofen; durch Zerspringen eines Gewehres kam der Bürgermeifter Jos. Betz von, Grießenbach um's Leben; in einer Sandgrube wurde die Tochter deZ Bauern Rockl von MooSbach verschüttet; von einem Stein getödtet wurde der 61 Jahre alte Jos. Landmann zu PoiZdorf; in Pfarrkirchen verschied die Brunederbäuerin an Starrkrampf; die Frau hatte sich einen Splitter in die Ferse getreten.
s i
WchVeweV
Äffe
JÜSOJlS, 22Ba
n
. H. DOM'S
!. Li ZssliKS. Aa öcste DsfSM! WABASÖ BÖ UTE! , Koll Sie die ZtzH 36 icnfc eirer RiZ. ' lung bin in verlast? beassiia, gehe Sie i ,o? a:afd tiiitjiXut, ; 3o oft 73,5! s'. Htratz,, j Indiana d?l,s. vnd erfrag? die Hakrflreise uns ndren Mit j tbkilungeu. Besondere ntriafmfcit wird Land-Kaufern nud Emigranien ingewandt. Rundfahrt'TiöetS nach allen Plätzen nn Westen und 3!ordn?esten ! Dle direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETKOIT end allen östliche? CtStte? vtAhlvaLg?, Palaß'LchlafwagzonS, zuverlässiger Lnschluß uud doUftäudige Eicher. heit machen die aroHe Wabaih Bahn die ' beliebteste Passag.er-Babn in Arnerila ! F. I. Wstde, DiSxiU.Payagkr. und Lakd.Agea Indtn,p oltl, Jn. 2 o . Smith, eneral Ticket.Manager. T. T h a n d l e r, en .Paff., uud Ticket-Agt. St. Loni. Mo. C7hloa&o, at. JLionln iittcl PlttHtoTurßr Itatlrond. 8k"'Tads!' Ht n'ch;'d??d? ''se. t . IK4rj, 1K7 e: $igi cnlc! ttl nnt3r.ttjc:,3it;H..rw ;,! etantm.
Oi$nB9jsoTHug.je$tiCf j Acc9. 4:3Öc?fll :00'-5?:m fUW 6:13 . 1.0 Kim 6:33 , 6:10. 6:45 . 1:31 , 7:io , 8:30 . 3:31 . 9.00 , :d3 m 3:3 . . 9:4 , 4: . :a4 , u:io . 6 Oü . n:w iZ'50N 1:008a 4:7 ' . 4:jo , t:oo , 6:25 5:ft , 6:üü 3 OSUm .1:iOft 4 b , :46ai :t 7 4. ; 5:00 , :W . 7 2 . 9;J . S.iWRr. 7: -
5a.5Idtanarl'k Unk.Camb'gEtt, w ,qoo .... Da?wa Jiaua M .Mt.W t HIlll , Htaar! , StubnviS. , fBJicaaß , Stlliburj , HarriZSurg... , eaittworc.... , Uashwg:g.. . ht:adlr;ia. Jfltva i , V'k4vI, k ik. t uDcn TSalt. f tf'MantnirOT.mt Son:og. PuUann't ?'alal, Schiff nvb Hotei-ZRsgi di PiUdrg. Harrburg. YZild!kla ur tvvök:, ftn ftHC(tl 51cJ im rciBsiftftl ,ch BcUtoor, tSo'iirstcB ?d VsÄsn. Fahrkatt nact all Di3Ii5 Stöbt,? Und! ken Haurt-?ahr.aNnviinauI bti b in dn S:tt,Vur,au, 9t ttx Zltnot und vzsttngton ZU ist und la Union tttot urs Jdiaarolt, iu habn. S:afwageMttn ttr. tm ZkZUt gkfichrt vttUn durch rxilkatU bet Un sntkn t Vradt'Lrau tUt t UnUn k)xot tt Jndienereii, J. H. N. Verlng, . S. P. . Kordo. ashia, to und J3inot Straß. Inb'rls Sne VttOtta, eni. g eaer, rittkburg, P. .. Bttk Otnl. Caf!taiTcZttt.r . t W4 H O j ffl & I R R 2U kirztsie ex) Seße Dcj ,e) Louisvillo, Nashville, McrnpLis, Chat t&nooga, Atlanta, Sav&nnah, Jacksonvllle, Mobile and New Orleans. Cl ift dortheilhaft fsr PassöLi uach lea Süden, ciae dirett Sout ja cettne. yalaft-, Schlaf, nnb Yarlor-Sageu zsische Chicago und Lonisdille und St Loni und Lsnisdill ohn. Qagenvechskl. Eoinfort, Schnelligkeit nnd Sicherhtit Hetc die JStff U alte derssZge s. M. D. M. M. H. JD&rlixgz, fftfitnl Stnirsl Pzffagiek.rg, dn, aNzingto nd Zltnotk St?., zti W. F. Black, SrwkrintkmSqn LuzuS ! Die Vee Line Zloutc" (l k ST L und C C C & I bahn). Diese ausgezeichnete Bahn befördert Passagiere nach Cinclnnntl, Clovoland, öuslalo, und allen Neu England Stadien: Schlafwagen zwischen JndianapoZiS und New Aork, ohne Wagenwechsel. Direkte Verbindung nach Zillssonr!, .rkanLas, leias, X3nsas, Xedraska, Colorado, Calisor nien und Mexiko. Fiedzigfle Vaten. IST Mau wende sich degeu näherer Jnsor matten an v. L. Martin, Gen'l Pasf. Agent l t , l a d. W. J. Nichols, Gen'! West. Agent, t.L,)4.
GiW
Im)
