Indiana Tribüne, Volume 11, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1887 — Page 1

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Bctterufilcn. Washington. 25 Sept. mereS. hübsche? Wetter. WSr Die Einwanderu ng. Washington. 24. September. Im statistischen Bureau wird berichtet, oafe die Einkranderunq in den letzte acht Monaten 362.839 gegen 251,679 roaV rend des gleichen Zeitraums im vorigen Jahr bttkUg. Gdttoriettes. Das Kind des modernen Lohnarbei ters wird wieder Lohnarbeiter, und wenn auch selbst heutzutage gelegentlich einmal eine Ausnahme zu konstatiren ist, so der schwindet diese in der Menge und kommt schwerlich in Betracht. Ja selbst die Art der Beschäftigung ist dem Proletarier finde meist schon in der Wiege vorausbe stimmt ; es erbt nicht bloß das Proleta rierblut und den Proletarierstand, sondern meist auch die ganz bestimmt proletarische Beschäftigung der Eltern, besonders in Industriebauten, wo gewisse Produktionszweige vorherrschend sind. In Gegenden, wo der Bergbau betrieben wird. werden neun Zehntel der Nachkommenschaft der Berg- und Minenarbeiter sich auch ihrerseits die Minenarbeit als Nahrungsquelle erwählen müssen; unsere ganzen sozialen Einrichtungen sind eben so herrlich gestaltet, daß der Stand" des Proletariers zur eisernen Fessel für ihn und seine Nachkommenschaft wird. Ist der Vater Weber, so wird auch seinen ohnehin schwächlich geborenen Kindern die Fabrikluft die.Wanzen noch bleicher färben, als sie bei ihrer ererbten Blutleere ohnehin schon sind. Da ist von einer freien Wahl" keine Rede, auch nicht von einem Mangel an Einsicht, der sie etwa diesem Berufe zuührt, sondern es ist einfach die Wirthschäftliche Nothlage. Aus - dem engen Ringe, den die ökonomischen Existenzbedingungen um den Arbeiter ziehen, giebt es eben unter den herrschenden Verhältnissen kein Entrinnen. Wer fragt den heutigen Proletarier nach Talent, Neigung und Einsicht? Dergleichen kommt kaum noch in Betracht, das giebt es nur für die Reichen und ihre Sprossen. Allerhöchstes kommt es noch vor, daß der Vater - wenn die Umstände besonders günstig für ihn liegen, sich für seinen Sohn nach derjenigen Arbeits brauche umschaut, die am wenigsten niedergedrückt ist, oder welche in einer strammen Oraannation eine solide Wider-! u , i - standskraft besitzt. In der Hauptsache entscheidet das Sattwerden bei der Wahl des Lebensberufs. Die Glasschleifer, die Schwefelholzfabrikarbeiter wissen es selbst sehr gut, wie gesundheitszerstörend ihre Beschäftigung ist und doch wenden sie sich nicht einem anderen Lebensberufe zu. Kann eö wirklich auch nur einen Augenblick für Mangel an Einsicht erklärt werden, was die Aermsten und ihre Nachkommen zeitlebens an die giftgetränkte Atmosphäre fesselt. Nein, es ist der Zwang der bittern Noth, welche sie drängt, so ihre Haut zu Markte zu tragen und trotz voller Erkenntniß der wahren Nothlage, um des lieben" trockenen Brodes willen am eigenen Sarge zu zimmern. Die Arbeit kann so elend, so schmutzig, so anstrengend, so gesundheitsschädlich sein, wie sie will, es pnden sich zu ihrer Verrichtung nicht nur genügende Hände, nein, es sucht selbst in dieser Jammerexipenz noch der eine den andern zu verdrängen. Man streitet sich um einen Vorposten auf dem großen leichenbedeckten Schlachtfelde der Industrie, um nur in die daselbst allzeit bereitstehenden Gräber so hurtig als möglich hineinzugerathen. Derart ist der wirthschaftliche Kampf ums Dasein, den der Arbeiter auszufechten hat ohne eine andere Waffe, als die Organisation. Daß sich bei einem solchen Kampf die Lehre von der Freiheit des Willens als eitel Betrug herausstellt, leuchtet ein. Daß dte Arbeiter hier in eisernen Fesseln geschlagen sind, wird kein Einsichtiger unter ihnen leugnen, aber die Erkenntniß von dieser Macht der eisernen Fesseln ist oft so geartet, daß in zahlreichen Massen gar leicht alli Hoffnung auf ein Besserwerden erpickt wird und daß dumpfe Gleichgiltigkeit einen Theil der arbeitenden Bevölkerung bemeistert. Und daS zu verhindern ist Sache der aufklärenden Agitation und des fortschreitenden Organisationswerkes.

Drahtnal)richten. Die Cbolera in der Bay von N e w Y o r k. New York. 23. Sept. An Bord des Dampfschiffe .Alesta", welches gestern Abend mit 600 Passagieren von Marseille und Neapel in'dcr unhrnBay ankam, ist die astatische Cholera auöae brochen. Acht Passagiere starben während der Reise ai dieser 5krankhe,t. und bei Ankunft des Dampfers an der Quarantaine. fanden die GesunddeitSbeamten vier eitkkt Fälle oor. DaS Schiff mit Bemannung und Passagieren wurde nach West Bank jn der untern Bay geschickt, um dort den Verlaus der Seuche abzuwarten. Die Kranken murren nach Swinburne'Z Island gebraut.

Die verurlheilten Anarchisten. New York. 23. Sept. Cap tön Black ist mit seiner, sich sür die Berar theilten warm interessteenden Frau hier eingetroffen und im Hotel Pam an der 15. Straße abgestiegen. Heute Morgen wollte der Capitän mit General Pryor übn die zunächst einzuschlagende Taktik eonferiren. Wie man hört, will Pryor die Constitutionalität deS im Jahri 1874 angenommenen Jllinoiser Geschworenen gtsetzeS anfechten, unter welchem es möz lich war, daß von tausend Bürgern, die in Hem großen Prozeß zum Geschworn nendienst herangezogen wurden, kaum 10 auS der li. Ward kamen, während die große Menge der Vorgeladenen auS den Wechselstuben, den Großhandlungen, den Bureaux der BSrsenspieler und der monopolistischenEis'nbahngesellschaften kamen. Ferner wird General Pryor dem Ober bundeSgericht zu demonstriren suchen, daß man Niemanden als Mitschuldige verurtheilen kann, so lange min nicht weiß, wer überhaupt der Schuldige ist. General Pryor sprach sich heute dahin auS, daß die Beweisführung des Capt. Black eine verzügliche sei, laß eS unter den Umständen kaum möglich sei, dak daS BundeS-Obergericht die Sache abweise. .Wir werden sicherlichGehöe finden fuhr er fort. .Ich sage wir, denn ich bin jktzt mit dem Fall eng verbunden. DaS Untrwarlete mag freilich eintreten aber ich habe keine Angst. In dem Record dtftnden sich so viele Fehler, daß eS ununsererjeitS gar keiner besonderen An strengung bedürfen sollte um zu siegen.Chicago, 23. Sept. Lucy ParsonS, die Frau deS verurteilten Anar chisten wurde gestern verhaftet, weil sie ParsonS Aufruf welcher schon gestern in allen Zeitungen erschienen war. in Cirkularen in den Stcaßen vertheilte. Der Polizist, welcher sie zur Polizeistalion führt?, verbot ihr die fernere Verthetlung Sie aber warf der großen Volksmenge welche ihr folgte, die Zettel zu und sate. daß sie nur von ihrem Rechte Gebrauch mache. Man will eine Verletzung gegen eine städtische Ocdinanz. worauf eine Strafe von tzZ bis $15 steht, herauSdüf. teln. Die ffreunde der Frau ParsonS stellten sofoit Bürgschaft für sie. Die Brauer die Saltler und die W lgenbauer Union haben gestern Abend geharnischte Proteste gegen da? Blutn theil gefaßt. Distrikt Assembly 191 tt. of L. Vat Be schlösse mit Bezug auf die Veriirtheilten gefaßt und ihren Delegaten zur General AsseAbly, welcher im Oltd.in MineapoliS ftattsindet, instruirt auch in dieser Kör perjchast einen geharnischten Protest zu becuitragen. Krach. Meridian, Miss., 23 Sept. Jo seph Baum & Co.. EngroS.Händler in allgemeinen Handelsartikeln, fallirten mit $350.000 Verbindlichkeiten. Wird immer schöner. Chicago, 23. Sept. Von Wichita. KansaS w!rd gemeldet, daß I. Stewart dort gestern zu 17 Jahren und 4 Mona ten Gefängniß und außerdem zu einer Geldstrafe von $20.800 wegen Übertretung deSProhiditionSgesedeS verurtheilt wurde. Stewart war Clerk im Westend Drug St )re und hatte sich wegen Ukb.rtr.tang des vorgenannten GesedeS schuldig be kannt, ebenso Ute der Eigenthümer deS OeschSfleS. Namens Hermann. Ledterer ist nicht zu finden und hat wahrscheinlich den. Staat verlassen. Giebtden RaubherauS. Chicago. 23. Sept. Elisha A. Robinson, der Geobändler, dessen Zeug niß bei Gelegenheit der Boodler Prozesse dem Staat von großen Nutzen war, über gab gesttin an den Schatzmeister von Cook.County $15.000, welchen Betrag er als llommisston sür schlechte Mab und Gewicht bei Lieferungen sür die verschie dent.i StaatSinstitute erhalten hatte. DerKohlengräber-Streik. Wilkesbarre. 23. Sept. Alle Anzeichen sprechen dafür, dab der Streik der Kohlengräber in der Lehigh. Region sich zu einem langen und fortwährenden

Kampfe gestalten wird. Die Arbeiter scheinen sich wenigsten aus einen sehr langen Ausstand zu rüsten. Sie nehmen, sobald man ihnen gestaltet, 'die Gruben zu betttttn, ihre Werkzeuge aus densel den. Die Ungarn im PanlherCreek Thale haben die Bahncompaznie ersucht, ihnen zwei FrachlmaggonS sür ihr Hand werkSzeug zur Vlriügung zu stillen, so dak sie alle auf einmal die Gegend ver lassen können. Versammlungen der KnightS of Labor fanden überall in der

Gegend, sta't und an die Kohlengräber de Wyoming und Lackawanna'ThaleS wurde ein Rundschreiben erlassen, welches zur Unterstützung auffordeit. Andererseits helft eS, daß die Gruben besitze? theilweise knleschwach werden. Mehrcre der kleineren Compagnien haben ihre Arbeiter ersucht, vorläufig nicht die Gegend zu vir'assen. . - ' Wer Qab,,. O'Brien'S Prozeb. Cork, 23. Sept. William O'LliiN wurde heute von dem Gesängnik in Cork nach Mitchetttown gebracht, wo er die aufrührerische Rebe gehalten, haben soll. Der Prozeß nimmt heute seinen Anfang. AlS er die Stadt unter Bedeckung einer Abtheilung Husaren und Polizei verließ, ertönten auS der Menge laute Hochrufe. Bei feiner Ankunft in Mitchetttown wurde er von der Menge, welche gekom men war, ihn zu bewillkommnen, mit un geheurem Jubel empfangen. . Die Be deckung trachte ihn sogleich in daS GerichtSzimmer, wo bereit? eine Anzahl Zuhörer sich eingesunden hatten, um dem Prozeb beizuwohnen, unter diesen auch viele Damen. Mehrere Polizisten wur den zunächst alS Zeugen aufgerufen und ihre Aussagen gingen dahin, dab O'Brien durch seine Rede die Umstehenden zu Gewaltthätigkeiten aufgesordert habe. Während der Verhandlungen zog eine vom Lande kommende und mit Stöcken viisehene Prozession in die Stadt ein Dieselbe stellte sich in der Nähe deS GerichtSgebäudeS auf. ohne jedoch die Ordnung zu stören. Die Krankheit deS Krön Prinzen. London. 23. Sept. ' ES beitt. dak daS HalSleiden deS Kronprinzen nicht den günstigen Verlaus genommen habe, wie die Aerzte erwart. ten, und Dr. Mackenzle ist abermals herbeigerufen worden. Aus Frankreich. Paris. 23. Sept. Eine Kabinetö sttzung wurde gest r.i abgehalten, um die Thunlichkeit der Ausweisung der Qrlea nisten in Erwägung zu ziehen. Premier Rouvier hatte entschieden, die Sitzung der Kammern nicht abzumatten. ES heißt letzt, daS Kabinet habe dahin ent schieden, dab daS Manifest des Grafen von Pari die Austreibung deS Prinzen nicht rechlferlige, so lange dlrselbe eS da bei bewenden lasse, dem Circular keine größere Vtrdreitung zu geben. Sollte dies jedoch geschehen, so müsse mit der Ausweisung sofort vorgegangen werden. B i S m a r ck'S 25jährige I u b i lüu m. Berlin. 23. Sept. Fürst BiSmarck stielte gestern sein 25jShrigeS Judiläum als preußischer Premier-Minister. Alle Berliner Blätter veröffentlichten in Folge dessen Lobartikel aus den Fürsten, in denen die Verdienste desselben um daS Wohl Deutschlands besonders hervorge hoben melden. Schiffönachrtcötea. Hamburg, 23. Sept. Angekom. .Suevia- von New Vork. Q u een St o w n, 23. Sept. Ang. : .Celtic-, Etruria- von New York. New York. 23. Sept. Angekom.: Saale- von Bremen; Wieland von Hamburg und Adriatic von Liverpool. H i e si ge ö. W;gen de Ablebens de Stadt schreiber Michael F. ShieldS mußte heute die Base Ball Fahne der U. S. Flagge Platz machen. Dieselbe wurde aus Halbmast gezogen. Ganz unerwartet schnell hat sich daZ kalte Wetter eingestellt. Letzte Nacht gab eS Frost und die Gaitenprodukle haben schwer darunter gelilten. Nament lich die Gurken dürften demnächst fehr theuer werden. ccZ- Die Schadenersatzklage von Ro bert Patterson gegen die Stadt wurde in Richter Howe'S Gericht vom Kläger zu rückgezogen. Patterson hakte $7,500 Schadenersatz verlangt, für einen Con trakt zur Verbesserung der Jnd'.ana 5ve., welcher aber nicht ausgeführt wurde. Die Stadt machte geltend, dab der (5on trakt niemals acceptirt wurde und so stellte eö sich heraus, weshalb auch Pat terson seine Klage zurückzog.

Dr. O. G. Psass, drjt; Wundarzt

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