Indiana Tribüne, Volume 11, Number 4, Indianapolis, Marion County, 22 September 1887 — Page 2
ZMana Tribüne. Erscheint Sä g liH und 9 SNNtSgS.
fJVtfiU$i ,tibint' kostet durch bB Xrlfltil CtnUpn Ö3$, bil SoJutag . Tritt, b fltrtl rt ttoZ. Bttb ,nss 1 mtl. p4, BfftlCtit to Coratltir4Uf Pi Öffleet ILO O.MarvlnndL. Indianapolis, Ind., 22. S'pt'br 1887. - i Jess. Davis und seine Frau. Ein Special $ Correspondent eincS englischen Blattes erzahlt folgenden interessanten Vorfall aus der Jugendzeit des später so berühmt gewordenen Nebellensührers : Im Jahre 1826 ließ die Bundesgierung am Zusammenfluß des Mississippi mit dem Wisconsin -Fluffe dort, no bereits eine Jrsuiten Mission bestand, das Fort Crauiford erbauen, dessen erster Commandant Co!. Tanlor, der spätere Bundespräsident, roar. Zu der Garnison gehörte auch ein junger Ofsicier Namens Jesf. Tavis. tzr u?ar bei seinen Kämeraden und Untergebenen seines hochfahrenden Wesens wegen nurroenig beliebt, dafür aber fand der hübsche Mann viel größere Gnade vor den Äugen des romantischen Töchterleins des Commandanten. Dasselbe verliebte sich in ihn bis über die Ohren, was schließlich auch ihrem Vater hinterbracht wurde, trotzdem die beiden Liebenden bisher möglichst geheim miteinander verkehrt hatten. Col. Taylor konnte aber auch nicht den jungen Ossicier leiden, und er verbot seiner Tochter ein für alle Mal jeden Verkehr mit dem unzuverlässigen Menschen." Wie üblich in solchen Fällen, hatte er damit nur Oel in's Fcucr gegossen. Die Liebenden suchten nun erst recht oft zusammen;kommen, und das ewige Aufpassen und Aufpasscnlasten wurde dem alten Haudegen mit der Zeit unerträglich. Er faßte den Beschluß, seine Tochter zu Verwandten zu schicken, welche in Nu Orleans wohnten. Die Tochter theilte ihrem Geliebten mit, daß sie sich von ihm trennen und nach New Orleans reisen müsse. Mit schwerem Herzen zog sie fort. Unterdessen hatte der schneidige Ofsicier auch seine Maßregeln getroffen. Er wollte auch nach New Orleans, und dort seine Geliebte heirathen. Er wandte sich an den commandirenden General Wanne mit der Bitte um einen Urlaub auf 30 Tage, und erhielt denselben auch bewilligt. Mit dem Urlaub in der Hand, trat er vor seinen Vorgesetzten, um daS Schriftstück von ihm unterzeichnen zu lassen und sich bei ihm abzumelden. Col. Taylor durchschaute den Plan sofort und schaute den frechen Ofsicier ingrimmig an, es galt aber einen Befehl des Generals, und der Oberst mußte sich in die Entscheidung desselben fügen, wenn er leine Insubordination begehen wollte. Er unterzeichnete den Urlaub, und Jeff. DaviS reiste unverzüglich ab. Unterdessen wollte Eol. Taylor dem Liebespaar doch einen dicken Strich durch die Rechnung ziehen. Er schickte sofort Eilboten nach New Orleans mit dem gemessenen Auftrage, seine Tochter auf Umwegen, sodaß sie unterwegs nicht mit Jeff. Davis zusammentreffen könne, sofort wieder nach Hause zu bringen. Die Voten gehorchten, und daS verliebte Mädchen kehrte in die Hcimath zurück, ohne ihren Galan unterwegs auch nur einmal gesehen zu haben. Nach beendetem Urlaub fand sich Jeff. Davis richtig wieder auf seinem Posten ein, nachdem er in New Orleans in Erfahrung gebracht, daß seine Geliebte wieder nach Hause genommen worden sei. Er war diesmal überlistet worden, zum zweiten Male jedoch wollte er sich nicht fangen lassen, und er entwarf einen küh nen Plan. Er beschloß, seine Geliebte unter den Augen ihres Vaters heimlich zu heirathen und mit ihr dann nach dem Süden zu entfliehen. Ein Militärcaplan, den er in sein Geheimniß eingeweiht hatte, unterstützte ihn in der Ausführung seiner Pläne. Ganz wie dies in Jcomanen zu geschehen pflegt, holte er seine Geliebte Nachts durch ein Fenster aus dem Hause ihres Vaters, eifern einfachen Blockhaus, brachte sie in einem Kahn über den Fluß auf das jenseitige Ufer, wo ihrer bereits der Priester wartete, ließ sich von dem Priester mit seiner Braut trauen, bestieg dann einen Dampfer, welcher soeben den Fluß hinunterkam, und fuhr überglücklich mit seinem Staube" seiner Heimath zu. Col. Taylor erfuhr erst am nächsten Morgen, daß seine Tochter aus dem Hause verschwunden war, auch wurde ihm später gemeldet, daß Lieut. Jeff Davis auf seinem Posten fehle. Der Commandant erkannte sofort den Zusammenhang und versuchte sein Bestes, die Flüchtlinge einholen zu lassen, doch blieben seine Vemühungen vergeblich. Mit Jesf. Tavis hat er sich nie ausgesöhnt. Der Salzsee in Utah. Von dem großen Salzsee in Utah ist 'in Reisender förmlich begeistert. Er ist davon überzeugt, daß in nicht zu ferner Zeit VergnüaungSlustige ebenso an die Ufer dieses eeS strömen werben, wie jetzt in die fashionabeln Badeplätze an der atlantischen Küste, und in seinem Geiste sieht er bereits an dem User große Hotels, elegante Villas und buntfarbige BadeHäuser ohne Zahl. In diesem Jahr wurden am Salzsee die ersten Badehäuser errichtet, und schon jetzt kommen jeden Tag Hunderte von Gästen zum Baden, und fast stündlich laufen Ercursionszüge aus Salt Lake City nach dem Seeufer aus, wo sich die Badeplätze besinden. Das Wasser dieses großen Vinnensecs hat einen merkwürdig starken Gehalt an Salz. Gewöhnliches Meerwasser enthält an Salz drei Procent, dieser See jedoch fünfzehn Procent. Bekanntlich kann man im M viel leichter schwimmen. als im süßen Wasser, und zwar wegen der specisischen Schwere des McerwasserS. Das Wasser im Salt Lake" ist indessen noch fünfmal schwerer, als das in dem ZNeere. und in Folge dessen ist es fast
unmöglich,' sich m 'ttj'ni zu ertranken. Frauen und Kinder, die in ihrem Leben nie schwimmen gelernt, brauchen sich nicht zu fürchten, sich in diesen See hinauszuwagen, soweit sie nur ; wollen das Wasscr läßt sie einfach nicht sinken und trägt sie auf seiner Oberfläche, als ob sie keine Menschen aus Fleisch und Blut, sondern nur Holz oder Kork wären. Das Bad ist nebenbei sehr kräftigend und gesund, und man hat nur die Vorsicht zu gebrauchen, daß man von dem Wasser keinen Mundvoll hinunterschluckt. Man könnte sich sonst den Appetit für einen ganzen Tag verderben. Wunderbar klar ist der Salzsee. Bis auf eine weite Tiefe hin kann man ganz deutlich seinen Boden sehen. Mancher Schwimmer, der sich durch diesen Umstand täuschen ließ, tauchte 15 Fuß tief unter, wo er glaubte, den Boden dicht unter seinen Füßen zu haben. In dem See besinden sich zahlreiche, kleinere Inseln, und an seinen Ufern ragen hohe Berge empor. (Hfl arren. Im Jahre 1880 wurden in den Ver. Staaten ungefähr zwei Millionen Ei garren fabricirt; im Jahre 1834 mehr als drei Millionen, und im letzten Jahre gar bereits' nahezu fünf Millionen. Man kann aus diesen Ausgaben ersehen, daß heut zu Tage noch viel mehr geraucht wird als noch vor einigen Jahren, trotz der eifrigen Agitation der Bekämpser des giftigen Teufelskrauts." Eine Cigarre besteht bekanntlich aus der Füllung, dem Bindeblatt und dem Deckblatt. Die besten Cigarrenmacher lassen sogar das Vindeblatt aus und stellen die fertige Cigarre aus Füllung und Deckblatt her. Diese Art Cigarren den nur aus deri besten Tabak angefertigt. Es gibt zwar Uxtr.ti eiie Maschine zu? Herstellung von Cigarren, doch hat sich dieselbe bisher noch nicht recht bewährt und liefert nur schlechtgeformte Cigarren. Gebräuchlicher ist schon die Herstellung von Cigarren vermittelst hölzerner Formen. Man bringt entweder die bereits fertige und mit dem Deckblatt eingehüllte Cigarre in die Form und preßt sie dort nach Belieben, oder man legt die Eigarren ohne Deckblatt in die Form und windet das Deckblatt erst später darüber. Die besten Cigarren werden jedoch einfach mit der Hand hergestellt, und zwar gelten die Spanier und Cubaner in Üeser Art Arbeit als die besten Cigarrenmacher. Früher wurden die meisten feinsten Cigarren der Welt auf der Insel Cuba aus kubanischem Tabak hergestellt und erzielten fast überall ganz ungeheure Preise. Jetzt ist es anders geworden. Amerikanische Cigarrenfabrikantcn lassen sich den Tabak direct aus der Havana kommen und in Key West oder anderswo auf dem Boden der Ver. Staaten in Cigarren verarbeiten. Die meisten Cigarrenmacher in der Stadt Key West auf der Insel gleichen Namens sind Cubancr, und machen nur Cigarren aus Tabak, welchcr aus ihrer Heimath bezogen ist. Man macht also jetzt in den Ver. Staaten so gute Cigarren, wie in Cuba selber. Außer den eigentlichen Cigarrenmachern sind bei der Herstellung der Cigarre aus dem Rohstoffe noch viele andere Arbeiter bethciligt. Ist der Tabak in der Großhandlung von dem Cigarrenfabrikanten gekauft und heimgeschafft worden, dann geht es erst an ein flüchtiges Einweichen' der trockenen Blätter, damit sie bei der späteren Behandlung nicht in Staub zerfallen. Dann kommen die Blätter in die Hände derStripper", zumeist junger Mädchen, welche durch lange Uebung eine große Fertigkeit erlangt haben, die Hauptader aus dem Blatte fehlerfrei" z trennen und die beiden Blatthälften sorgfältig bei Seite zu legen, während der Stengel auf einen großen Haufen auf den Fußboden geworfen wird. Die Stengel werden später an Farmer und Gärtner verkauft, welche aus denselben einen Thee kochen, der als Aufguß auf Pflanzen angewendet, die meisten Blattläuse und andere Parasiten auf denselben tödtct. Jeder Cigarrenmacher ist verpflichtet, aus einer bestimmten Quantität Tabaksblättern eine bestimmte Menge Cigarren herzustellen. Je nach der Größe des Fabrikats werden ihm für das tausend Cigarren nur 8 bis 15 Pfund Blätter bewilligt. Die Aufsicht der Vundcsbeamten ist in dieser Beziehung sehr streng und die Fabrikanten dürfen unter keinen Umständen einen Theil des gekauften Blättertabaks unterschlagen oder mehr Cigarren aus demselben herstellen, als sie sich gesetzlich verpflichtet haben. Man hat Cigarren, welche bis $250 das Tausend kosten. Gute Mittelsorten aibt es zu $18 bis $35 per Tausend, schlechtere sind schon zu $3 das Tausend feil.
Goldmitten in Jdaho. ' Der bekannte amerikanische Reiseschriftstellcr Frank Wilkeson entwirft von den Minen in der Minengegend von j Coeur d'Alene in Jdaho kein allzu günstlges Bild. Er meint wirklicher, guter Minen gebe es in dem District eigcntlich nur fünf. Alle angeblichen anderen Minen in der Gegend, etwa 50 an der Zahl, seien einfach in die Erde von den Mincrn bei der Suche nach Erz gegrabene Löcher, die nicht des Schweißes werth sind, welchen ihr Eigenthümer bei ihrer Bearbeitung verloren hat. Trotzalledem versucht der glückliche Miner" sein Bestes, um glaubensseligen Fremden vorzuschmätzen, wie reich seine des Mincrö Erzgrube sei, und wie bald er mit seinem Partner ein Millionär sein würde, wenn er einen fände, der gescheit genug wäre, Acticn von dieser berühmten Mine zu kaufen. Dabei werden von den ehrbaren Minenbcsitzern Kniffe und Schwindeleien jeder Art versucht, um ihre Minen verkaufen zu können. Eines der üblichsten Mittel ist natürlich das Salzen der Minen. In den Wänden derselben wird an verschiedenen Stellen werthvolles Erz so angebracht, als ob es auf natürliche Weise aus dem andern Gestein hervortrete. Mit eisernen Stangen und Pickärten wird dann dem staunenden Besucher der Werth der Mine bewiesen. Hier," so ruft der Eigenthümer begeistert aus, während er seine Stange in die Erzwand stößt, an dieser Stelle bat das Eu beim Mayer einen Reich-
thum von $150 in Silber und von $40 in Blei pro Tonne gezeigt; hier an dieser Stelle," und dabei klopft er. and e r s m o an die Wand hat das Erz gar $300 in Silber und $55 in Blei pro Tonne ergeben. Ich bin ein- armer Mann und habe daheim viele Kinder. Ich möchte die Mine ordentlich ausbcuten, aber dazu reichen meine Mittel nicht aus. Ich verkaufe meine Acticn, nur um etwas Geld in die Hand zu bekommen. Die Actien sind unter Brüdern das Tausendfache werth." Gewöhnlich finden sich Dumme, welche auf den Schwindel hineinfallen. Sonst würde das Geschäft schon längst nicht mehr blühen. Gar mancher Vertrauensselige Fremde hat sein ganzes Vermögen verloren, weil er den Worten eines grauhaarigen Prospectors mit treuherzigen Augen und schlichten Bergmannskleidern zu viel Glauben geschenkt hatte. Die Minenlager inder Coeur d'AlenesGegend haben nach der Ansicht Wilkesons viel von ihrer früheren Romantik verloren. Man sieht nicht mehr die Leinwandzelte und die Lagerfeuer, wie man sie früher unter, schattigen Hainen sah. Dafür erblickt man hier und da einige schmutzige Haufen Holzhäuser, welche den Namen Stadt" angenommen haben. Das größte Lager dieserArt ist die Stadt Wardner. Sie besindet sich in einer engen Thalschlucht, und die einzige durch den Ort gebaute Straße ist zu beiden Seiten von Häusern umrahmt, von denen die meisten am Berg hinauf aufgebaut sind. Die Leute in Wardner sind stolz darauf, daß sie diese Straße auf eine weite Strecke hin mit hölzernen "Sidemalks" eingeschlossen haben. Fast iroes zweite HauZ an dieser Straße besteht aus einer Kntipe, lvelche zur Abendzeit und ökachts von lärmenden rohen Burschen wimmelt. Auch am Tage pflegen sich Glücksjäger, die gerade sonst nichts Besseres zu thun haben, an den Straßenecken aufzustellen und der Dinge zu warten, die da kommen sollen. Herrn Wilkeson gefällt die Gegend nicht. Er sindct in ihr kein echteZ, reges Leben, dafür aber mehr bloßen Schein und Schi?indel überall. Vom Jnlande. Eine für die leidende Menschheit sehr erwünschte Naunrng ist von den städtischen Behörden von Phil belphia erlassen worden : der Verkauf von ördnüssen auf den Straßen der Stadt ist ci Strafe verboten. In . B a n n a k , Montana, machte sich der Rowdy I. P. Vushnell den Spaß", auf einen Mann Namens I- Jeggers ohne jede Veranlassung zwei Ncvolverschüsse abzufeuern. Leider verstand Jeggers den Spaß nicht, sondern zog seinen Revolver und schoß seinen An. greiser auf der Stelle todt nieder. Ein Correspondent des PHU ladelphia Nsrth American" macht auf die Thatsache aufmerksam, daß Franklins Grab auf dem Kirchhof an der Fifth- und Arch-Straße sich in einem sehr vernachlässigten Zustande besinde. Er macht den Vorschlag, dafür Sorge zu tragen, daß das Grab wieder in Stand gebracht wird, indem er auf die großen Verdienste hinweist, welche der berühmte Mann seinem Vaterlande geleistet hat. Republiken sollten dankbar sein. Heinrich Riede l, ein Deutscher, welcher bis vor Kurzem in der Ar-.lington-Fabrik zu Wilmington in Delawäre beschäftigt war, litt seit einiger Zeit an Selbstmordgedanken. Schließlich kam er auf die Idee, seine Frau und seinen neun Jahre alten Sohn gleichfalls mit in die Ewigkeit" zu nehmen. Als Frau und Sohn vk.achts im Bette schliefen,' schoß er sie todt; dann wollte er sich selber eine Kugel durch den Kopf jagen, sie prallte jedoch an dem Schädel ab. Jetzt sitzt er als Doppclmördcr im Gefängniß. Ueber einen mörderischen Streit wird aus Logansport in Jndiana gemeldet: Charles Plank und John McCarty, 19 resp. 22 Jahre alt und Söhne geachteter Eltern, fuhren neulich Abends spazieren und hielten vor der Wirthschaft des David Hallan, mit dem sie bald in Streit geriethen. Frau Hallan wollte ihren Manne zur Hilfe eilen, wurde aber von den jungen Burschen zur Erde geschlagen. Hallan holte nun schnell einen Revolver und schoß auf seine Angreifer. Plank erhielt eine Kugel in's linke Auge und starb sofort ; McCarthn erhielt eine Kugel in den Hals und wird an der Verwundung gleichfalls sterben. Die feine Gesellschaft" in Mcmphis in Tennessee ist gegenwärtig in großer Aufregung über das Verschwinden einer anerkannten Schönheit und reichen Erbin. Frau Mary T.Montgomery, und ihr Wiederauftauchen als Choristin unter dem Namen Frl. Douglas in einem New Yorker Theater. Sie ist eine Großtochter des Jacob Thompson,derunter Vuchanan Secretär des Innern war, besitzt ein Vermögen von einer halben Million Dollars und hatte erst vor Kurzem ihren, ebenfalls einer angesehenen Familie ungehörigen Mann geheirathet. Derselbe hat jetzt gegen sie eine Schcidungsklage wegen böswilligen Verlassens angestrengt. Was sich Alles in einem Bustle" verbergen laßt, hat eine dieser Tage in New Fork von Liverpool angekommene Dame, Fräulein Adelaide Martien, dargethan. Sie beschwor, daß sie keine zollpflichtigen Waaren in ihrem Koffer habe, aber ihr Vustle" war von so auffallender Größe, daß die Jnspectorin Frau Laura Morgan sie freundlick einlud, ihr in die Office zu folgen, uno von dieser Einladung auch nicht durch ein $20-Stück abzubringen war. . Da fand sich dann, daß zum Polster de3 Vustle" benutztwaren: 10 Stücke schwarze Spitzen und Spitzcn-Vordüre, 5 Spitzenkragen, 2 Pakete Hacken und Oesen, eine Uhr, fünf Brachen, zwei Paar Armbänder in hübschen Kästen, 24 Stücke Schnur, drei Stück baumwollene Litzen, dreißig Stück Seidenlitzen, zwölf Stücke Seidenband, 17z Yard und 50 Yards Seidenzeug und 6z Yards Sammet. Der Bujtle" sollte alle diese Herrlichkeiten zollfrei in'3 Land sa)muggeln, das böse Ding" that jedoch in diesem Falle nicht seine Pflicht. Von einem Schweizer, der Steine mit der bloßen Hand klopft, Sebastian Müller heißt und soeben in New Laven. Conn.. . einaewander? ist. wird
von dort berichtet: MüUcr ist 2oJahre alt, 5 Fuß und 8 Zoll hoch und ios Pfund schwer. Er ist gut gebaut, hat breite kräftige Schultern und stark entwickelte Muskeln. Mit der Linken hält Müller einen ungefähr sechs Zoll langen Pflasterstein fest gegen den eisernen Rcifen eines Fasses, schwingt dann den rechten Arm um den Kopf und läßt die Hand mit furchtbarer Gewalt auf den Stein herabsauscn, sodaß derselbe mit einem lauten Krach in zwei Stücke fliegt. Besser würde eS ein Schmied mit einem Schmiedehammer nicht fertig bringen. Der letzte Stein, welchen Mülle? zer
schlug, war ein fast runder fester Quarzstein, wie er auf den Landstraßen herumliegt. Er wurde in Stücke zerschmettert. An Müllers rechter Hand war aujjer einer unbedeutenden Nöthe nichts zu sehen." DaßeineErtrasitzungeiner Legislatur durch Prairiehunde und Bakkenhörnchen (auch Hacki oder Chipmuck genannt) veranlaßt wird, ist, unseres Wissens früher in Amerika und wohl auch anderswo noch nicht dagewesen. Eine solche Ertrasitzung hat aber jetzt die Territorial - Gesetzgebung von Montana hinter sich. Im verflossenen Winter setzte die dortige Legislatur eine Belohmtna, von 10 Cents für jeden getödteten Prairiehund und von 5 Cents für jedes Backenhörnchen auö, und bis dato hat das Territorium die Belohnung für 098961 Backenhörnchen und 153,709 Prairiehunde, oder reichlich $50,000 zu zahlen gehabt. Da dadurch die TerritorialKasse nicht nur völlig geleert wurde, sondern auch die Aussicht bestand, daß Millionen von Dollars nöthig sein würden, um die Belohnung fortzuzahlen, so berief der Gouverneur mit Zustimmung desPräsidenten Cleveland eine Ertra-Sit-zung,umdasdem Territorium mit sinanziellem Bankerott drohende Bounty-Gesetz abzuschaffen. Es währte volle drei Wochen, ehe die Legislatur dazu kam, mit knapper Noth das Gesetz zu widerrufen. Viele der Herren Gesetzgeber waren nämlich selber Jäger. Ehescheidungsklagen in der Theaterwelt sind' zwar keine Seltenheit, eine dieser Tage in New York eingereichte wird aber dadurch interessant, daß die Klägerin, Leopoldine Onofri, die Frau des Akrobaten und Schauspielers John Onofri, sich von ihrer Tante aus dem Herzen ihres Manne's verdrängt sieht. Allerdings ist diese Tante noch jung uud hübsch und gleichfalls Schauspielerin, nämlich Louise Dorst, welche gegenwärtig im New Yorker Standard-Theater in Tausend u id eine Nacht" auftritt. Frau Onofri erklärt, daß ihr Man ihr alle Liebe und Treu: erwiesen habe, bis sie vor einigen Jahren in Europa mit der Schwester ihrer Äiutter zusammengetroffen seien, die augenblicklich auf ihren Mann einen solchen Eindruck gemacht habe, daß er erklärte, sich von ihr nicht trennen zu können. Er sei mit der Tante vor einiger Zeit nach Chicago gegangen und habe versprochen, wenn er von dort nach New York $iiriidu$re, olle er den Zauber brechen und üiit ihr seiner Frau nach Europa gehen. Er sei zwar gekommen, aber noch immer, und zwar mehr als je, in die Tante verliebt. Die Frau will jetzt großmüthig genug sein, ihren Mann der Tante ganz ut überlassen. Aom Auslande. Selten f i nd in England in einer Woche während der Vadcsaison so viele Unglückssälle beim Baden oder auf Vergnügungsfahrten auf dem Meere vorgekommen, als in den ersten 6 Septembertagen. Im Vristolkanal kenterte die Vergnügungs'.Yacht Monarch" und 13 Perfonen ertranken. Ein beinahe ebenso schrecklicher Unfall trug sich am Montag bei Hull zu. Fünf Männer ruderten in einem kleinen Ruderboot über den Humbcr nach der Küste von Lincolnshire. Auf der Rückfahrt nahmen sie noch zwei Reisegefährten auf. Mitten im Strome wollten sie die Ruder wechseln; das überladene Voot schlug um und alle 7 sielen in's Wasser. Sie klammerten sich an's Boot fest, aber da keine Hilfe kam, verließen einen nach dem andern die Kräfte und sie verschwanden im Wasser bis auf zwei, die nach l Stunden aus ihrer gefährlichen Lage befreit wurden. Ein äußerst trauriges Unglück wird aus Downdcrry, einem Seebad unfern St. GcrmanS in Cornwall gemeldet. Drei Mädchen, 12, 18 und 23 Jahre alt, badeten mit ihrer Mutter, der vcrwittweten MrS. Crowthcr aus Plymouth, am Meeresufer. DaS Meer war ziemlich stürmisch. Die Brandung stark und das sandige Ufer unsicher. .Die Mutter, welche mit ihren drei Töchtern gebadet hatte, verließ das Wasser etwas früher und kleidete sich an. Da sah sie, wie die Wellen jhrc Kinder vom Ufer weg in die Sce rissen. Sie stürzte sich in'S Meer, um ihnen Hilfe zu bringen, aber ihre Anstrengungen waren umsonst ; sie schrie um Hilfe, ein Kapitän der Küstenwache eilte herbei und mit der größten Mühe gelang es ihm, die Mutter zu retten, die Kinder waren in den Wellen verschwunden. Ein seltsames Zusammentresfen von Umständen! Denn wenige Jahre vorher wurde der Vater der ertrunkenen Mädchen beinahe an derselben Stelle von einem Sonnenstich ge.trossen und starb sosort. D i e meisten Astronomen, welche sich nach Rußland zur Veobachtung der Sonnensinsterniß begeben hatten, sind selbstverständlich recht unbefriedigt in ihre Heimath zurückgekehrt; am übelsten aber ist es wohl dem italienischen Astronomen Cornero, Direktor des ObservatoriumS zu Padua, ergangen, welcher, wenn russische Blätter recht berichtet haben, vom ersten Augenblick an von einem fast unglaublichen Mißgcschickerfolgt worden ist und auf seiner 3!cise eine kleine Odyssee durchzumachen hatte. Schon in Padua bereiteten die mit dem Erhalten eines Passes verbundenen Formalitäten dem Gelehrten so viele Schwierilzkcitcn, daß er erst einen Tag später seme Reise antreten konnte, als er beabsichtigt hatte. In Wien angekommen, beschäftigte er sich in seinen Gedanken offenbar mehr mit dem Himmel, als mit dem irdischen Jammerthal und wurde kurz vor dem Abgange des Zuges, welcher ihn weiter befördern sollte, vollständig bestohlen, so daß er weder etwas von seinen Sachen, noch auch einen Groschen Geld nachbehielt. Glücklicherweise fanden sich Bekannre. welche ihm das nöthige
GM gaben und ihm eine neue 'cttimation verschafften, so daß er doch wenigstens am folgenden Tage seine Reise fortsetzen konnte. Jedoch mußte er seine Route ändern, weil er nicht mehr rechtzeitig in Wilna eintreffen konnte, wo er seine Beobachtungen anstellen sollte und erwartet wurde. Er reiste daher nach dem nächstgclcgencn BeobachtungSpunkt, nach Wlozlawek. In S'kierncwize angekommen, verließ Eornero den Waggon, um den nach Wlozlawek gehenden Zug der Bromberger Bahn zu erwarten, doch hier traf ihn abermals ein Unglück. In Folge eines Versehens setzte er sich in einen Zug, der nur bis Kutno ging, und versäumte den richtigen Zug. Als Cornero erfuhr, daß Wlozlawek von Kutno nur einige Meilen entfernt sei, beschloß er, per Achse dorthin zu fahren, und machte sich bei schrecklichem Wetter und in dunkler Nacht auf den Weg. Endlich, nur wenige Minuten vor dem Beginn der Sonnensinsterniß, traf er auf dem Observationspunkt ein, bekam aber anstatt der Sonne nur schwarze Wolken zu sehen, und mußte unverrichteter Sache die Rückreise antreten, da die Sonnen? sinsterniß in Wlozlawek wie übrigens auch an vielen anderen Orten bei verschlossenen Thüren stattfand", wie Cornero sich ausgedrückt haben soll. Eine Bemerkung des großen englischen Chemikers Sir Henry Roscoe's, eines Schülers Bunsen's, in
der Rede, mit welcher er kürzlich m London die Jahresversammlung der britischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften eröffnete, daß nämlich die britische Nation die Wissenschaft noch nicht so hochhalte, wie es anderen Nationen (natürlich vornehmlich der deutschen) eigenthümlich sei, fordert den Widerspruch der Times" heraus. DaS Cityblatt sagt: Engländer sind zwar ost gleichgiltig gegen die Wissenschaft oder kennen ihren Werth nicht, aber wir möchten die Nationen wissen, welche sie in dieser Beziehung übertreffen. Es gibt Völker, welche mit der Wissenschaft mehr paradiren, aber es ist doch noch fraglich, ob diese Zurschaustellung mehr wirkliche Hingebung in sich schließt. Nichtiger ist die Bemerkung Noscoe's, daß unser uns vom Mittelalter überkommenes Erziehungssystem systematisch die Naturwissenschaften vernachläfsigt hat und wir uns gerade gegenwärtig bemühen, denselben die gebührende Stellung in den Lehrplänen der unteren Schulen, sowie der Universitäten zu' ge ben." Eine entsetzliche M o rdth at hat Paris vor 3 Wochen in Aufregung versetzt. Der Mörder, ein gewiss ser Padrona, hat seine eigene Frau und zwei unschuldige Kinder in einem Anfall von Säuserwahnsinn gctödtet. Padrona ist in einem Geschäfte der Rue Vivienne, welches künstliche Augen verfertigt, bethciligt und ergab sich schon seit einiger Zeit dem Trunk. In der Nacht vom Sonnabend aus den Sonntag erhob er sich mehrmals, um ganze Weinflaschen zu- leeren, erschoß dann gegen 6 Uhr Morgens seine Frau und schnitt seinen schlafenden Kindern den Hals durch. Dann floh er, als das Dienstmädchen die scheußliche That entdeckte, in den Keller, an dessen Ausgang ihn später zwei Polizisten verhafteten. Ich bin durstig! Ich bin durstig!" waren die ersten Worte, die er an sie richtete. Vor dem Polizeicommissär des Ternesviertels behauptete er, halb ernüchtert, daS Verbrechen wäre ihm im Wege der Suggestion befohlen worden, von wem, fei ihm unbekannt, aber er hätte gehorchen müssen. Ans Madrid wird c i in Geschichte erzählt, wie man Feinde versöhnt. Der Schriftstellcr del Siloo wurde vor einem Jahre wegen hochverrätherischer Artikel, die er veröffentlichte, verbannt. Seine Frau, die im größten Elend zurückblicb, erbat von der Köni-gin-Regentin die Begnadigung ihres Gatten. Diese wurde gemährt und del Silvo kam zur Audienz, um sich bei Donna Christina zu bedanken. Im Laufe des Gespräches fragte die Königin: Wie viele Kinder haben Sie?" Sechs," lautete die Antwort. Das ist zu viel," sagte die Rcgentin, theilen Sie mit mir." Del Siloö verneigte sich und auf Befehl der Königin wurden drei Töchter des Schriftstellers in einem köuiglichen Erziehungsinstitute untergcbracht. Das Vors S ch 0n k t.rcy, Bezirksamts Tirschenreuth (Bayern) wurde im vorigen Monate schwer heimgesucht. Als nämlich die ganze erwachsene Bevölkerung auf dem Felde mit der f?rwt fiif,-siS rrirtr Txriirsrtffifpn (Hn i V.t.k VV Vy K l y VVi M U t V..' der, welche mit Zündhölzchen spielten, eij nen Brand, der in Kurzem 32 Wohnj Häuser mit den dazu gehörenden Nebengebäudcn, ein Menschenleben, das Mobiliar, die bereits eingeheimsten Erntevorrätlie, sowie die Sparpfennige der vom euer betroffenen Inwohner, verNlchtctc. Die meisten Abbrändler sind arme Weber und Taalohner, welche nichts mehr besihcn, als was sie auf dem Leibe traaen. Eine neue BekehrungsMethode hat, wie aus London geschrieben wird, Min Florence Macnagthon ausfindig gemacht und, was noch mhr gilt, angewandt. Die junge Isländerin, welche auf dem Landsitz Ruunckerry House, bei Bushmills. im Norden Irlands ihren Wohnsiß hat, ist eine begeisterte Tempcrcnzlerin und suchte einen Fischer, der wie alle alten Theerjticken, seinen Grog über Alles liebt, zum Tectotaler zu bekehren. Der Fischer wußte auf die schneidigen Argumente der begeisterten Dame nichts zu erwidern; um ihre Zudringlichkeit los zu 'werden, sagte er schließlich: Hören Sie, Miß, wenn Sie sich dazu verstehen, von Blackrock bis Balantrae quer durch die Bucht zu schwimmen, ohne zu ersaufen, so will ich auf mein Gläschen verzichten und mein Leben laug das blaue Bündchen im Knofloch tragen." Miß Macnaghton nabm den alten Kneipkumpan beim Wort und schwamm die ganze Distance, etwa eine Mrile, in 40 Menuten. Der Fischer hatte seine Wette verloreu und trägt das blaue Bündchen im Knopfloch. Wenn jedoch jede Bekehrung zur Tempercnzsache auf diefem Wege zu Stande e-' bracht werden müßte, hätten die Kneip wirthe wenig zu befürchten. Volapük, die Weltsprache, ist in Äavern als fakultativecLehrLegen-
I. A
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