Indiana Tribüne, Volume 11, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1887 — Page 2
Snftiaim Tribüne. Erscheint Sög lich und SosVlkgs.
OfVll t5U .SriSUnc" kostet dch den ZtltnÜ ' t xer Ooch, die Constcgl ,?riib f ntl x Ugch. Vetd ,s- Zb et. fei VoS inpfSult in Lrttjh!oug w Sa)'. OftlttZ 120 O. Marvlanbür. Indianapolis, Ind., 21. Sept'br 1337. Theure Planoö. In New York ist es seit einizer Zeit Tagesgespräch unter den PianoforteFabrikanten und den Arbeitern derselben, daß ein Herr Henry G. Marquand sich aus Europa ein Piano verschrieben hat, roelches ihn die unerhörte Summe von $46,950 kosten soll. Ein solcher Preis ist bisher noch nie für ein derartiges Instrument bezahlt worden, und alle Fachleute sind neugierig, dasselbe zu sehen. Viele Leute sind der Ansicht, daß es mit Gold und Diamanten eingefaßt sein müsse, wenn es den geforderten Preis auch nur halbwegs werth sein soll. Man kann hier zu Lande schon sehr elegante und gute Klaviere für $1500 bis 12000 kaufen. Die Frau des besann; ten Eisenbahnkönigs Jay Gould hat kürzlich ein derartiges Instrument für $2500 erworben. Dasselbe ist ein "upright grand" und ist eines der besten, die je die Fabrik eines der berühmtesten Pianofabrikantcn in New York verlassen haben. Der Millionär E. P. Huntington besitzt ein Piano, für welches er vor nicht langer Zeit H2000 bezahlt !t; Nichter HUtrn, bekanntlich gleichalls ein vielfacher Millionär, bezahlte für das seinige $2200. Diese Instrumente waren das Beste, was . die amerikanische Kunst bisher zu leisten vermochte. Die Erbauer derselben gingen dabei von dem Grundsatze aus, daß es für ihr Geschäft eine gute Empfehlung sein würde, ihre Jnstrumente an solche reiche Familie zu verkaufen. Das denkbar beste Holz, welches vollständig ausgetrocknet war, wurde zu dem Bau des Gestells verwendet, das für die Elaviatur verwendete Tuch kostete HI8 die Yard, während man sonst zu. diesem Zwecke Tuch im Wertbe von höchstens 5 bis $10 verwendet; das Elfenbein für die Tasten war von ganz ausgezeichneter Defchaffenheit, und alle übrigen Bestandtheile der Instrumente bestanden gleichfalls aus dem denkbar besten Material. Die Monogramme" waren in Gold oder antiqucm Metall oder aus anderen kostbaren Stoffen ausgearbeitet, und die Hauptfache, der Klang der Jnstrunente, ließ an Fülle und Wohllaut nichts zu wünschen übrig. Wenn man bedenkt, daß man schon ein sehr gutes Piano für $1000 oder gar noch für weniger kaufen kann, dann braucht man sich darüber nicht zu wundern, wenn die Instrumente der Milionärsfamilien allen Anforderungen entsprechen, die man heutigen Tages an ein ausgezeichnetes (5lavier stellen darf. ' (5s giebt indessen auch in den Ver. Staaten Elaviere, die uoch mehr gekostet haben, als diejenigen Jay Goulds, Huntingtons und Hiltonö. Der jetzt verstorbene Eapt. James V. Eads, der Erbauer der Mississippi-Jettieö, hatte ein Instrument, welches $5,000 kostete. Der Stuhlfabrikant Jngersoll besaß ein Piano im Werthe von $4, 500. Der Preis war nicht zu hoch, denn es dauerte 15 Monate, ehe das Gehäuse fertiggestellt war. Natürlich wurde nur das feinste Holz zur Arbeit verwendet, wie Mahagoni aus San Domingo, Walnußholz aus der Türki oder echtes Ebenholzl Außerdem war das Instrument noch mit geradezu künstlerischen Berzienmgen durch die Hand eines tüchtigen Holzschnitzers versehen, der sich nach den Zeichnungen eines benihmten Malers zu richten hatte. Es geschieht nicht selten, daß Pianofabrikanten nur den Auftrag erhalten, das Innere" eines Elaviers herzustcllcn, während die Verkleidung in einer Kunsttischlerei besonders gemacht wird. Auf diese Weise wurden z. B. die Pianos für die Paläste der Vanderbilts gebaut, doch auch diese Instrumente kamen ihren jetzigen Eigenthümern auf höchstens $5000 per Etück zu stehen. Wie viele Leute müssen sich in ihren Wohnungen ohne Piano behelfen? Der Cowboy als Feuerwehrmann. Zu dem Ehef der Feuerwehr in einer Stadt im westlichen Teras kam vor einiger Zeit ein richtiger Eowboy. Ich will ein besserer Mensch werden und mich reformiren, und möchte gerne Beschäftigung haben," sagte er. Dem Ehef gesi'cl der Mann und er erlaubte ihm, probeweise einer Milizcomvagnie in der Stadt beizutreten. Der Eowboy machte von dieser Erlaubniß sofort Gebrauch. Schon in der ersten Nacht im Wachthause legte er sich nur vollständig angekleidet zu Bette, und seinen Revolver und sein öasso hing er vorsorglich bereits einem der Wagcnpferde auf. Es war augenscheinlich seine Absicht, den Leuten zu zeigen, was ein richtiger Eowboy verstehe. Mitten in der Nacht erscholl ein Feueralarm. Ehe noch seine Kameraden in ihren Stiefeln stehen konnten, war unser Eowboy aus den Bemen und schwang sich augenblicklich in den Sattel des von ihm bewaffneten" Pferdes und brauste in die dunkle Nicht hinaus, ohne sich nach den Anderen oder nach dem Patrolwagen auch nur noch umzusehen. Halt, komm' zurück!" schrien ihm feine Kameraden nach, aber der Sohn der Prairie kehrte sich nicht an ihre Nuse. Er war bald aus ihrem Gesichtskreise verschwunden. Daß die Tampfspritze nicht mit dem einen von ihm zurückgelassenen Pferde bedient werden konnte, hatte er in der Aufregung ganz vergessen. Er langte zuerst von Allen auf dem Platze an, wo das Feuer auscbrochen war, und ritt unter den sich ansammelnden Nachbarn, wie toll sein Lasso schwingend, herum, wobei er laut schrie: Paßt auf aus den alten Eowboy ! " In seinem Gürtel blitzten bei dem Scheine des Feuers
im Arenngcväude die wohlgespickten Nevolver mit ihren blanken Läufen. Weg da, die Feuerwehr kommt!" schrie er. Jedermann wich ihm scheu aus dem Wege, bis die erste Compagnie der Feuerwehr auf dem Platze war. Sie richtete sofort die Dampfspritzc auf das brcnnende Gebäude, so daß sich ein mächtiger Wasserstrahl über dasselbe ergoß. Dem Eowboy tauchte ein Gedanke im Kopfe auf. Hei", dachte er, das ist ja nicht meine Eompagnie. Und diese wollen die Ersten sein?" Er zauderte nicht lange. Bald sauste sein Lasso durch die Luft und der Wasserschlauch, welcher sich gerade auf die hcf; tigste Brandstelle gerichtet hatte, siel, wie eine am Halse erwürgte Schlange, in die Umwindungen des nimmer fehlenden Wurfgeschosses. Er gab seinem Pferde die Sporen und gallopirte mit dem Wasserschlauch im Schlepptau davon. Ich will Euch zeigen, Ihr Kerle", schrie er dabei drohend der andern Eompagnie zu, ,,d.aß Ihr noch lange nicht besser seid, als meine Compagnie!" Es dauerte sehr lange, ehe die Compagnie unseres ComboyS an Stelle des von ihm weggenommen Pferdes ein an-
deres fand, um auf die Brandstelle eilen zu können. Die andere war inzwischen zur Unthätigkeit verdammt, weil der Cowboy ihr den Schlauch qeraubt hatte. und so griff das Feuer bald dermaßen um jlch, daß das Gebäude schon halb m Asche lag, als die Feuerwehr ansing, zu helsrn. Unterdessen war der Cowboy mit Lasso, Nevolvern und Pferd in tollem Galopp bis in die weite Prairie hinausgeritten. Die Luft der Heimath wehte ihn an, und er ritt heim, Niemand wußte, wohin. Noß und Neiter sah man niemals wieder. Zur Abwehr. Vismarck ist augenscheinlich sehr ver schnupft darüber, daß selbst seine besten Freunde und eisriasten Bewunderer ihm den Vorwurf machen, er treibe russische Politik". Die Köln. Zeit." hatte bckanntlich davon gesprochen, es gehe ein Ahnen durch daö deutsche Volk, daß alle jene VolkSkrafte, die wir unter das rujsische Joch beugen lassen, einst gegen uns in Neih und Glied treten werden." Auch sonst enthielt der Aussatz Anzuguchkelten, die den Kanzler geradezu in Wuth versetzt zu haben scheinen. Er ließ daher durch scm Lelborgan, die Nordd. Allg. Zeit." folgende Erklärung vom Stapel: Die Kölnische Zeltuna" warnt die deutsche Staatskunst" davtt, sich mit Frankreich in ein ,,Wettkrlechen um die Gunst NußlandS einzulassen. Es ist uns unerfindlich, durch welche GedankenVerbindung sie zu dieser Warnung vcranlaszt worden ist. Sie beruft sich tni wei teren Verlauf des Artikels darauf, daß ,,eln junger russischer Diplomat" erzahlt habe, ,,Herr v. GierS habe scherzweise geäußert, Fürst Bismarck stelle sich in der bulgarischen Angelegenheit dermaßen auf den russischen Standpunkt, daß man zweifeln könne, ob er deutscher oder russischer Minister sei." Wir überlassen es den Lesern, den Werth dieses Belastungsmaterials zu beurtheilen. Tie Ausgabe, welche die deutsche Politik sich gestellt hat, und die Wege, aus denen sie dieselbe zu lösen sucht, liegen klar genug zu Tage. Man hat dieser Politik bisher den Borzug der Osscnheit nicht abgesprochen ; ihre Handlungen haben sich immer gedeckt mit ihren Worten. Tie Weltlage stellt derselben im Interesse des Reiches und seiner Würde gegenwärtig keine anderen Aufgaben, als die der Erhaltung des Friedens, solange derselbe mit Ehren haltbar sein wird. Der Ausgangspunkt dieser Thätigkeit kann, wenn letztere berechtigt und erfolgreich bleiben soll, nur auf dem Boden der Verträge gesucht werden, welche Deutschland geschlossen hat. Wenn die im Ucbrigen erfolgreichen Arbeiten der deutschen Politik im Interesse des Friedens seit drei Jahren in jedem Sommer durch Bulgarien und feine F ü r st e n g c st ö r t werden, so kanndas diesem Balkanlande unmöglich das Wohlwollen der deutschen Politiker zuwenden. Wir stellen nicht den Satz als Nichtschnür auf: kuock down the sirst who breaks the peace, aber wir finden es den Interessen unserer ebenso sn'edliebenden wie wehrhaften Nation entsprechend, daß Deutschland sein volles Gewicht im ökathe Europas dafür einsetzt, daß die ehrgeizigen bulgarischen Fürsten und Minister. welche geneigt sind, Feuer in Europa anzulegen, dur ch Europa zur N u h e verwiesen werden. Der Prinz von Eoburg, so gut wie der von Battenberg vor ihm haben die Verträge gebrochen, auf Grund deren Bulgarien überhaupt eristent geworden ist. Deutschland hält an diesen Verträgen fest, nicht aus Gefälligkeit gegen andere Mächte, jonoern aus A ch t u n g v o r d e r etg e n e n Unterschrift, und weil jede Basis für seine Friedensbestrebungen fortfallen würde, wenn man diese Verträge, welche unter dem Vorsitze Deutschlands geschaffen wurden, nach beliebiczer politischer Convenienz zu Gunsten strebsamer junger Fürsten ignoriren wollte. In diesem Sinne widerstand die Regierung vor einem Jahre dem Preßstürm yi Gunsten Battenbergs, und widersteht sie heute der Zumuthung. die von ihr vollzogenen Verträge und damit die Basis ihrer Friedenspolitik dem von ihr von Haus aus gemißbilligten Orleans - Eoburgischen Unternehmen zu opfern. Wir sind der Ansicht, daß das Unternehmen des Prinzen Ferdinand eine noch weit schärfere Verurtheilung verdiene, als seiner Zeit das Verhaltendes Vattenbergischen Prinzen. Für die Frivolität, mit welcher der Friede Europas dabei aufs Spiel gesetzt worden ist, läßt sich auch nicht der Schein einer Entschuld!gung anführen. Nur wenn man den Prinzen Ferdinand als Träger einer ausschließlich Orleanistischen Politik aufsaßt, vermag man sein Unternehmen unter einen logischen Gesichtspunkt zu bringen. Die Interessen des Hauses Orleans sind von der Art, daß dauernder Friede in Europa sie nicht fördern wird. Ein europaischer Krieg, wie und wo immer er entstehen mag, würde zunächst das . Vestchende" in Zrage stel-
ten und nacy' dessen .Sturz Wege und Naum für einen Wechsel der Zustände in Frankreich schaffen können. Wir hoffen, daß der Verfasser des Artikels in der Köln. Ztg." aus dieser Darlegung entnehmen werde, daß die deutsche Politik sich nicht in einem Wettlaufe mit Frankreich um die Gunst Nußlands befindet, sondern in voller Selbstständigkeit die Bahnen wandelt, welche sie durch die Interessen des Deutschen Nciches für angezeigt und durch die bestehenden Verträge für geboten hält. Wir empfehlen dem Verfasser jenes Ar-
tlkcls, wenn er die Politik der Ncglcrung mißbilligt, lieber an der E i n s i ch t, als an dem Ehrgefühl ihrer Leiter zu zweifeln." Interessant ist an diesen Ausführungen besonders der dem Eoburgcr gemachte Vorwurf, daß er den Frieden Europas absichtlich stören wolle damit bei dem allgemeinen Wirrwarr der Graf von Paris sich zum König von Frankreich auswerfen kann. Inzwischen ist bekanntlich der Graf von Paris thatsächlich als Bewerber um die französische Krone hervorgetreten ! Schutz für Arbeiterinnen. In verschiedenen Großstädten des Landes bestehen Vereine, welche sich die Aufgäbe stellen, Lohnarbeitcrinnen aller Art von der Ucbcrvortheilung Seitens ihrer Arbeitsgeber zu schützen. Ein derartiger Verein in New 9)ork hat sein Vüreau an der Elinton-Straße No. 19. Was er leistet, ist aus folgendem Beispiel ersichtlich: Vor einigen Tagen trat ein junges Mädchen in das Büreau: ,,Jch bitte, mir meinen Lohn auszuwirken, sagte sie zu dem Superintendenten. ,,Eine Kleiderhändlerin an der fünsten Avcnue ist mir $3 schuldig, weigert sich aber, mir dies Geld zn bezahlen. ,,OH ja," sagte der Superintendent. ,,Jch kenne die Frau. Sie sind nicht nicht die Erste, welche sich gegen dieselbe beklagt hat. Was haben Sie zu sagen?" Das Mädchen erzählte seine Geschichte. Ihr Vater, ein italienischer Künstler, lebte in England. Sie war in Gesellschaft ihres VruderS nach Amerika gekommen, um hier ihr Glück zu suchen; und wurde kurze Zeit darauf von ihrem Bruder verlassen. Sie versuchte nun, sich an verschiedenen Plätzen durch Näharbeiten zu ernähren, und bekam schlichlich die Stelle bei der Kleidermacherin an der Fifth .Avenue, wo ihr für ihre Arbeit ein Wochenlohn von $10 versprochen wurde. Sie bekam indessen nie ihren vollen Lohn ausbezahlt, und schließlich hatie sie bereiis $38 zu fordern. Sie hätte das Geld gern gehabt, um damit zu ihrem Vater nach England zurückreisen zu können, doch erklärte ihr die Frau, es könne davon gar nicht die Rede sein, weil sie die Arbeiterin die ihr zuertheilte Arbeit verpfuscht habe. Diese Angabe war nach der Behauptung des Mädchens falsch, denn alle Kunden hätten die von ihr gelieferte Arbeit ohne jeden Protest angenommen. Der Superintendent der Anstalt glaubte dem Mädchen. Er setzte sich hin und schrieb an die fashionable Kleiderkünstlcrin" au der Fisth Avcnue folgende Zeilen: Madame! Es ist in unferer-Ofsice von Fräulein M. gegen Sie eine Klage niedergelegt worden, und zwar unter der Behauptung, daß sie sich weigern, ihr $38 zu bezahlen, welche Sie ihr schulden. Falls Sie einen rechtlichcn Grund haben, die Auszahlung dieses Geldes zu verweigern, dann wollen Sie sich gefälligst in Laufe der nächsten drei Tage persönlich auf unsere Office bemühen, widrigenfalls wir zu der Annahme gezwungen sein werden, daß Sie durch Ihr Schwcigen die Nichtigkeit der Schuld anerkennen. In dem letzteren Falle würden wir die Schuld dem Gericht zur Einziehung überweisen. Ihr ergebener M. W. Ferrcr, Superintendent. ,,Jch denke,Sie werden das Geld schon morgen haben," sagte er zu dem Mädck)en,. als er den Brief in ein Eonvert einschloß. Die Dame hat sich schon zu wiederholten Malen geweigert, ihren Arbcitcrinnen die Löhne auszuzahlen, sie hat sich jedoch stets eines Andern bcsonnen, wenn sie von unserer Ofsice aus zur Bezahlung aufgefordert wurde. Sie weiß, daß wir über eine mächtige OrganisStion verfügen, und daß sie es nicht mehr mit einem hilflosen Mädchen zu thun hat." Die Nähterin war wirklich so glücklich, schon am nächsten Tage ihr Geld zu bekommen, und reiste zufrieden zu ihrem Vater nach England zurück. Die Einzichung ihres Geldes hatte ihr keinen Eent gekostet: dafür hatte der Verein gesorgt. Am schwersten sind rückständiae Löhne im Staate New Jork von A r b e i t q e - der innen einzuziehen. Männer, die ihren Arbeiterinnen auf unrcchtmäsziae Weise die Auszahlung von Löhnen ver- . weigern, setzen sich der Gefahr aus, auf ! i k. a. .' .. ' fz -Z".. r. . . . e a xß -cuyc ms vyciiijm5 ijcicui zu wer den. Dies Gesetz zwinat sie. ihren Ver iflichtungen nachzukommen, während es aus Arveltgcbennncn nicht ausgedehnt nieroen oars. Dir süoamerlkanische Republik Venezuela wünscht in direkten Kabelocr kehr mit den Ver. Staaten zu treten. Der in Maracaibo stationirte Eonsul Plumachcr hat unserem Staats-Teparte-ment mitgetheilt, daß die Vundesreg.ierung von Venezuela soeben das Privllezium für Lcgung zweier unterseeischer Kabel nach den Ver. Staaten auf siebzig Jahre ertheilt und für eine Neihe von fahren eine ansehnliche Unterstützung in f..r? r i .i hl t m i . nussia)l gcsicul yar. coingung , Das; die Kabel in zwel Iahren von jetzt ge legt sind. In der Nähe von Harlem in Gcorgia wurde vor einem Jahre ein Brunnen gegraben, der frisches, klares Wasser lieferte. Seit etwa drei Wochen hörten die Anwohner, des Brunnens aus demselben ein brausendes und fischendes Geräusch empordringen, und angestellte Nachforschungen ergaben, daß das Wasser in demselben heiß geworden und in fortwährendem Kochen begriffen ist. Der Geschmack des Wasjers soll em sehr guter sein.
Vom Jnlande. ?in Statistiker will aus' gerechnet haben, daß den Erfindern in ocn Ver. Staaten ihre Erfindungen und Patente jedes Jahr im Durchschnitt auf mindestens drei Millionen Dollars zu stehen kommen. Eine gewiß anständige Summe ! ' In den Eountics Niagara und Orleans im Staate New ?)crf wüthete vor einigen Tagen ein. hcftiger Sturm, welcher besonders unter dem auf den Bäumen reifenden Obst ei-
nen großen Schaden anrichtete. Es wurden durch ihn Acpscl, Birnen und Pfirsiche im Werthe von mindestens $100,000 zerstört. Man hat die Entdeckung! gemacur, oas; m uanaoa oic o'aüluuuuu . i c r rv c c?- rr.t:.i:.. von Faro-Tüchen blüht, welche starken Absatz in den Ver. Staaten finden, woselbst sie zollfrei eingehen dursen. er Zoll wird indeß reichlich genug von den Spielern bezahlt, wenn auch zumeist mit dem Gelde anderer Leute. Vor einiqen Taqen ist in der Nähe von Lerington, Mo., ein berüchtigter Desperado Namens Jim Nawlins, welcher seit Jahren das westliche Missouri 1 l c . . r.' ii : . in tfuity UND yrecren tjieu, au,gcgriffen worden. Awei Knaben, welche im Walde wilde Pflaumen sammelten. fanden ihn durch emen Schrotschuß schwer zerwundet in einer Schlucht liegen. Bei einer neulichen Vermesjung der Grenzlinie zwischen den Eounlies Washington und Grecne in Pennsylvanien wurde die Entdeckung gemacht, vaß ein Haus mitten über der Grenzlinie stand. Der. Mann im Hause saß beim gemeinsamen Mahle am einen Ende des Asches im Eounty Washington, die rau am andern Ende im Eounty Greene. Dem Eocain ist in einem Pslanzcnstoffe, Stenocarpin, ein Nebenbuhler entstanden. Das Stenocarpin zeigt die nämlichen therapeutischen Wirkungen, w:e das Eocain. Aus die Schleimhäute gebracht, macht es diese unempfindlich, und wenn man es in's Auge träufelt, so erweitern sich die Pupillen. Es wird aus den Blättern eines Baumes gewonnen, welches der Akazie Stenocarpa", ähnlich ist. Die Eigenschaft, die Empfindung des Schmerzes aufzuheben, ist auch den Blättern eigen, an denen sie durch Zufall entdeckt wurde. Nach der jetzt vorgenommenen amtlichen Zählung der bei der letzten Wahl in TeraS für die verschiedenen beantragten Verfassungs-Zusätze abgcgebenen Stimmen wurden für den Prohi-bitions-Zusatz 129,273, dagegen jedoch 221,627 abgegeben. Die Mehrheit dagegen betrug also 92,354. Die noch zu berichtigenden Irrthümer in einigen EountieS werden diese Ziffern nur wenig ändern. Die übrigen Verfassungs-Zu-sätze wurden mit Mehrheiten von 0,000 bis 150,000 geschlagen, mit letzterer die vorgeschlagene Verlängerung der Gesetz-gebungs-Perioden. PräsidentEartervom Williams-Eollege hielt dieser Tage vor seinen diesjährigen Sophomorcn" einen recht eindringlichen Vortrag über das in der Anstalt gleichfalls üblich gewesene amerikanische uchsprellcn (Ilaziug). (?r drohte den Studenten, jeder von ihnen würde sofort aus demVaseball-(5lub ausgestoßen zvcrdcn, wenn er es wagen sollte, irgend einen Fuchs zu prellen. Ich erkläre Ihnen," so sagte er mit entschiedenem Ernste ganz ofsen, daß Derjenige schwer zu leiden haben wird, der es wagt, diese Verordnung zu überschreiten. Mit dieser Geschichte hat es hier an den Ufern dcs Hoosac-Flusscs für immer ein Ende." Auch ertheilte der Präsident den jungen Leuten eine recht eindringliche Lehre in Bezug auf das Nauchen und Trinken. Es k o m m e n im M e n s ch e nleben noch immer frohe Augenblicke vor. In Alpharatta in Gcorgia feierten geradc Herr Holloway und seine Gattin das Fest ihrer goldenen Hochzeit, als sie durch die unerwartete Ankunft ihres Sohnes freudig überrascht wurden, der vor 22 Jahren sich aus dem Eltcrnhause entfernt und seitdem nichts von. 'ich hatte hören lassen. Er brachte seine Frau und vier Kinder mit. Schon seit mehreren Jahren wohnte er als wohlhabender Mann in Nebraska, ließ aber nie seine Eltern wissen, wo er wohnt, bis es ihm gelang, mit seiner Familie persönlich zu der goldenen Hochzelt zu kommen. Besonders die alte Mutter freute sich ticsinnig über das Glück, daß sie ihr Kind noch einmal sehen durfte. Von eigenthümlichen e l e kirischen Erscheinungen wird aus Logansport in Jndiana berichtet: ,Neulich Abends hörte der Telegraphist Eharlcs Lon plötzlich ein ganz znerkwürdiges, starkes Summen der Drähte im HauptTclephonburcnu der tadt. Er konnte sich dessen Ursache nicht erklären, ahnte aber? daß Gefahr im Verzüge sei, und so ergriff er' schleunigst eine Art mit der Absicht, die Drähte vom Apparat loszuhauen. In dem Moment erfolgte eine fürchterliche Erplosion. Zugleich schlugen hohe elektrische Flammen bis zur Decke hinauf. Lon wurde glücklicherweise nicht verletzt und es gelang, einer Feuersbrunst vorzubeugen. Zur selben Zeit wurde Achnlichcs an dem TelephonInstrument in einer nahe gelegenen Wirthschaft beobachtet. Die Flamme erstreckte sich in letzterem Falle über 25 Fuß lang, gleich einer feurigen Zunge, richtete aber keinen Schaden an. In einer Kirche im südwestlichen Theile des Eounty Webster in Kentucky waren neulich ein Mann und sein Sohn in die Kirche gegangen. Der Sohn trug einen 3!cvolvcr in der Tasche und setzte sich so ungeschickt neben seinem Vater nieder, daß sich die Waffe entlud und dem Vater eine Kugel in die Stirn gerade zwischen die Augen drang. Derselbe blieb augenblicklich todt. Eine Scene wilder Aufregung und Vcrwirrung folgte. Der junge Mann, dessen feige Sitte, überall Schießwaffcn mitzunehmen, an dem Tode seines Vaters schuld war, gcricth aus Schmerz ganz lußer sich. Er wollte sich am liebsten zlle anderen Kugeln in seinem Ncvolvcr gleichfalls in den Kopf jagen, und es gelang nur mit Mühe, ihn von diesem Vorhaben fernzuhalten. Nach der in Kentucky herrschenden Anschauungsweise wird der jugendliche Mörder aller Wahrscheinlichkcit nach vollständig ftrafloj Ausgehen.
Vom Sluölande. Von dem König Otto von Bayern berichtet man der ,,W. A. Ztg." aus München: Folgende verbürgte Episode liefert einen Beweis, welch' hohen Werth der wahnsinnige König doch auf seine Stellung legt: Vor einigen Tagen promcnirte König Otto mit seinen Acrzten im Garten; da näherte sich ihm plötzlich unter tiefen Bücklingen ein Lakai und überreichte ein Gesuch, worin eine alte arme Frau seiner Vernrandtschaft den König in den dcmüthigsten Ausdrücken um eine Unterstützung bittet. Der wahnsinnige König las mit großem Behagen das Gesuch durch und sagte dann sichtlich erfreut: Ich bin der König, ich habe zu befehlen, an mich wenden sich die Bedrängten um Schutz und Hilfe." In äußerst gnädiger . Laune befahl er, der Petentm eine reichliche Geldunterstützung zu geben und setzte die üblichen Formeln eigenhändig auf das Gesuch. Der Eavitän und der zweite Steuermann des an der spanischen Küste gescheiterten Eardisfer Dampfers TreHerbert", welche mit dem Dampfer Jsla de Mindanao" in Liverpool anlangten, berichten über den Schiffbruch, den sie erlitten, und die Behandlung, die ihnen
von den Spaniern zu Theil wurde. Der Trcherbcrt", welcher auf der Fahrt von Madeira nach Bilbao bsgriffen war, lief auf den Felsen bei Buitra an der spanischen Küste auf. Trotz aller Bemühunaen, das Schiff wieder flott zu bekommen, ragte endlich nur noch das Vorder? theil aus dem Wasser hervor. Der Schifsbruch ereignete sich um 2 Uhr in der Frühe. Bald kamen Hunderte von Spaniern aus den Bergen herbei und nur die spanische Küstenwache verhinderte eine Zeit lang, daß das Schiff nicht sofort geplündert wurde. Kaum war aber die Besatzung fort, so nahmen die Vergbewohner alles, was sie fortschleppen konnten. Nachdem die Schifsbrüchigen gelandet waren, nahmen die Behörden ihnen die Boote. Erst als der Eapitän .5 bezahlte, erhielt er wenigstens eines der Boote zurück, und in diesem ruderten die Leute nach Eamerinas. Endlich daselbst angekommen, mußten sie mit ihren Effecten am Gestade bleiben und dursten nicht das Obdach beziehen, welches ihnen der Vertreter des britischen Eonsuls in dem Orte angeboten hatte. Eamerinas ist ein Fischerdorf. Die Einwohner stahlen auch hier von den Effecten der Seeleute, was sie konnten. Endlich durften die Unglücklichen das ihnen angewiesene Obdach benutzen. Zu der Zeit aber maren sie schon des größten Theiles ihrer Kleidungsstücke verlustig gegangen. Darauf wurde die beschwerliche Neise nach Eorunna angetreten. Von dort aus brachte die Jsla de Mindano" den Eavitän und den zweiten Steuermann nach Liverpool. Die Mannschaft des gestrandcten Dampfers hat neunzehn Köpfe gezählt. Der Groß Herr des ottomanischen Nciches ist von heftigem Groll gegen die Wiener Witzblätter erfüllt; an das Auswärtige Amt zu Wien gelangte denn auch bereits eine geharnischte diplomatische Note, in welcher die Wiener Witzblätter als die Ursache der tiefen Verstimmung des Padischah angegeben und gegen dieselben im Tone der (Zntrüstung Beschwerde geführt wird. -Das Auswärtige Amt setzte sich in dieser Angclcgcnhcik zunächst mit dem Ehef der Wiener Staatanwaltschaft, Herrn v. Soos, in Verbindung, welcher die Herausgebcr der Witzblätter zu sich bitten ließ. Die erwähnten Herren waren sehr gespannt, zu hören, was man ihnen zu sagen habe. Um die bezeichnete Stunde erschienen die meisten der Eingeladenen im Bureau des Ehcfs des Staatsanwaltes im Landcsgcrichte. Herr von Soos, auf dessen Tisch die neuesten Nummern der Wiener Witzblätter aufgeschichtet lagen, gab den anwesenden Herren nun bekannt, er sei vom Auswärtigen Amte ersucht worden, den Herausgebern der Witzblätter zu eröffnen, daß der Sultan über die Earicaturen über seine Person auf s höchste ausgebracht sei. Man habe ihm die Wiener Witzblätter in die Hand gespielt, und die darin enthaltenen, gegen seine Person gerichteten Abbildungen und begleitenden Sprüchlein hätten seinen Zorn wachgerufen. Es sei deshalb auch an das Auswärtige Amt eine Beschwcrdc gelangt, und er bitte aus patriotischen Nücksichtcn die anwesenden Herren,. von Abbilduna,cn der angedeuteten Art in Zukunft Abstand nehmen zu wollen. Eine gesetzliche Direktive zum Verböte gebe es allerdings nicht; er spreche diesmal eine private, wohlberechtigte Bitte aus. Es könnte immerhin geschehen, daß der türkische Selbstherrscher seinen Zorn die in seinem Neiche lebenden öfter-reichisch-ungarischcn Angehörigen fühlen lassen würde, denn, so sagte Herr v. Soos. die Thatsacke besteht, daß der j Sultan über die ihm vor Augen gebrachten Earicaturen stark verschnupft" sei. In der Türkei herrschten andere Zustände, andere Begriffe als in Oesterreich. Dort gäbe es keine Staatsanwälte, hob Herr von Soos weiter hervor, die Anklagen erheben könnten, mit welchen dieselben, wie er lächelnd hinzufügte, schließlich durchfallcn könnte. Die Herren mögen es daher wohl bedenken und all' dies beherzigen ; er könne nichts thun, als wiedcrholt an den Patriotismus und das Feingefühl der Herren apvelliren, damit Abbildungen gegen den Sultan ferner unterbleiben. Die Anwesenden,' von welchen bindende Erklärungen in dieser Hinsicht nicht gefordert wurden, versprachcn, im Hinblicke auf die vorgebrachten Erwägungen diesem privaten Wunsche Nechnung tragen zu wollen, und verließcn hierauf das Bureau. Der ganze, nicht uninteressante Zwischenfall, der die türkische Diplomatie in Athem gesetzt hat, scheint durch die jüngsten, aus Anlaß des neugewählten Hüters der Pforte der Glückseligkeit" in den Wiener Witzblättcrn vorkommenden verschiedenartigen Earicaturen und Glossen hervorgerufen worden zu scln. Die Einsetzung des neuen Öbcr-Eunuchen wurde von den Witzblättern in Wort und Bild ganz gehörig ausgebeutet; die Phantasie der Zeichner wurde fast ausschließlich für mit großer Freiheit ausgemalte Scenen aus dem Harem herausgefordert, man fübrte die herrlichen Odalisken vor und ließ dieselben Betrachtungen in leichtgefaßter Rede zum Besten geben. Man glaubt, dak. alle diese PreLerieuanisse durcb die
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