Indiana Tribüne, Volume 11, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1887 — Page 1
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Neue vn Telegraöd. e t t er a u i t H t e n. Washington. 21. Sept. Etwa kühler, leichter Regen, gefolgt von stei gender Temperatur. Eine Gedenktafel. Washington. 21. Sept. In der Metropolitan M. E. Kirche wurde eine Gedenktafel zur Erinnerung an Präsident
Grant gesetzt DeS Mordes angeklagt. ColumbuS. Ind.. 21. September. Jvory Cutsinger. Frank Cutsinger. EliaZ Mayer und Andrew OakeS. wurden von der Grand Jury wegen Ermor dung der Mollie Hovell von Jndianopo liZ in Ankkagezustznd versetzt. Drahtnachrichten. Die verurtheilten Anarchisten. Sympathiebeschlüsse von Arbeiterorganisationen. C h i c a g o, 20. Sept. DaS Comite, welches ernannt wurde, die Petition für die verurtheilten Anarchisten in Umlauf zu setzen, ist dahin überein gekommen. daß die reumüthig bittende Form deS Gesuche? den Ansichten derir nicht ent spräche, welche die verurtheilten Sieben nicht als Verbrecher, sondern als Märty rer betrachten. Um auch die Unterschris ten solcher zu irhalten. ist der Inhalt der Petition dem entsprechend abgeändert worden. In einer gemeinschaftlichen Vtrsamm lung der unabhängigen BöckerUnion und der Bäcker-Union No. 49 wurden gestern Abend Beschlüsse gefaßt, welche die Entscheidung des JllinoiS Oberge richtS verdammen. In einem Gesuch an den Gouverneur wird Aufschiebung der Vollstreckung des Urtheils verlangt, und drückt dasselbe zu gleicher Zeit tiefe Ver achtung für die Richter der Supreme Court au?. Aehnliche Beschlüsse wurden von der Custom Tailori' Assembly No. 7455Lkaight5 of Labor und der Möbel. Arbeiter Union No. 1 gefaßt. Beide ver dämmen da? Vorgehen der Supreme Court und sichern den Angeklaote i)re Unterflüdung zu. Assembly 6302 der KnightZ of Labor nahm htute Abend Bc schlüssin, in welchen die Entscheidung deZ ObergttichlS als ungerecht und rcttteiifch gezeichnit wird. Der Gouverneur soll ersucht werden, die Angtklagten sofort zu begnadigen. New Z)ork. 20. Sp. Ein Abendblatt sagt : General Roger A. Pryr hat sich verpflichtet, die Sache der verurtheil ten Cdicagoer Anarchisten zu übernehmen. Der General sagte : Ich erwarte die Ankunst von Capitän Black von Chicago mit den betrefsenden Papieren. Er wird, denke ich, am Mittwoch hier fern. Ob wir die Sache vcr da? OberBundeSge richt bringen werden, oder nicht, hängt von der Confkrenz mit Herr.i Black und von einer Prüfung der Gichtac ten ab. Chicago. 20. Sept. General B. Butter kam heute früh hier an. Man glaubt, dab man ihn als Anwalt im Interesse der Anarchisten gewonnen ha', doch ist eS WS jetzt nicht möglich gewiftn ihn über diese Sache zu interviewen. Explosion von Raketen. Halifax. 20. Sept. Da? britische Kriegsschiff Bellerophon ist hier von Quebec angekommen. An Bord deösel den befanden sich eine Anzahl von See soldaten, welche am 10 d. M. bei einem zu Ehren deS General GouverneuerS LanSdowne an Bord des Schisse? abge brannten Feuerwerk durch Explodiren von Raketen schwer vorletzt wurden. Die Verwundeten wurden dem hiesigen Ma rine Hospital übergeben. Eisenbahnunfall. Canton. D. T.. 20. Sept. Der östlich gehende Passagierzug No. 2 der Milw.. St. Paul Eisenbahnsuhr deute Morgen gegen 4 Uhr in einen Fiacht zug hinein. Fünf von den Angestellten der Bahn wurden getöötet. die Passagiere kamen mit dem Schreck davon. Convention der Sozialisten. Busfalo. 20. Sept. In ihren heutigen Verhandlungen beschlossen die Sozialiflen Mitgliedern zu gestatten, sich bei Wahlen mit andern Arbeiter P nteien, welche in ihren respektiven Kreisen da? politische Feld betreten, zu verbünden, und zwar solche Organisationen zu wäh len. welche dem SozialiSmuS am nächsten stehen. Im Falle sich Mitglieder Gewirk Vereinen oder den ttnightö of Labor ai. schließen, sind sie gehalten, ihre Mitarbei ter über den Kampf zwischen Kapitals und Arbeit aufzuerklären. Die Inter nationale Arbeiter Association wurde ein geladen, sich mit der sozialistischen Arbei ter Partei zu vereinigen, wobei jedoch alS Basis die Psatsorm und Principien der letzteren anzusehen sei. Heute Abend fand eine Massenversammlung statt, bei welcher
Gelegenheit Philip Rappaport von In dianapoliS und Henry Vrooman von KansaS City Reden hieljen. Eisenbahnraub. Fort Worth. Tex.. 20. Sept. -Nahe Benbrook. zwölf Meilen westlich von hilr, bestiegen vier maSkirte Männer den 'östlich gehenden Exprebzug der Tzxaö k Pacific Eisenbahn. Der Loko motioführer wurde mit vorgehaltenem Revolver gezwungen.' den Zug zum Stehen zu bringen, worauf die Räuber zunächst den Expreß und darauf den
Postwagen ausplünderten. Sie erbeu ttten gegen $30.000. Von den Verbrechern hat man keine Spur. Vr ttabtl. Petroleum Uebersch wem mun g. St. Petersburg. 20. September. Eine Pltroleumquelle, aus welcher das Oel 150 Fuß in die Höhe steigt, hat den Balatahand'Distrikt nahe Baku über schwemmt Eifert seinem Vater nach. London. 20. Sept. Der älteste Sohn deS bekannten Schnäbele, von dem Wunsche beseelt. eS seinem Vater gleich zu thun und auch ein wenig Aussehen zu erregen. Hot sich in letzter Zeit eisrig da mit beschäftigt, auf deutschem Gebiete Plakate mit den französischen Farben an zubringen. Jetzt sitzt er im Gefängniß zu Metz. Der Junge ist erst 16 Jahre alt. Die Untersuchung in Betreff der MitchelStown Affaire. London. 20 Sept. Das Verhör der Constabler und Zeugen in dem Mit chelttown Aufruhr-Falle bedeutet nichts Gutes für die Regierung. Die Constab ler werden fast mit ihren eigenen Worten v n ihrer Schuld überführt. Zu derfchiedenen Malen sah es heute aus, als ob es zwischen Veltheidigern, Zeugen und den wüthenden Zuschauer, t zn einem Kampfe kommen wollte. ES herrscht all gemein die Ansicht, daß gegen verschiedene von den Polizisten eine Anklage auf Mord erhoben werden wird. Nihilistische. St.PeterSburg, 20. September. Demnächst wird ein weiterer aroßcr Ni hilisttN'Prozeß in Et. Petersburg seinen Ansang nehmen. Zu den Angeklagken gehören unt'r andern a'tch 15 Offiziere. Stapellaus eines Panzer fchiffeS. London, 20. Sept. Der Trafal. gar. daß größte und stärkste Panzerschisf, welche? jemals gebaut wurde, wurde gestern in PortSmouth, England, glück lich vom Stapel gelassen. DaS Schiff ist zu 11.90 Tonnen registrirt, mit 12.000 Pserdekrüsten. E führt vier 67 Tonnen und acht 20 Tonnen'Geschütze und der Seitenpanzer ist zwanzig Zoll dick. Demokratische Convention. Wordester, Mast., 20. September. Die Demokraten 'von Massachusetts nominirten in ihrer heutigen Staats Convention H. B. Lovering für Gouverneur. (Sdezialcorrespondenz der Jndiana Tribune ) Busfalo. 13 September. Gestern Abend joat CommerS, d. h. was man so hier zu Lande CommerS nennt. Man trank Bier und bezahlte seinen Nickel für jedeS Glas und von Zeit zu Zeit ließ Jemand auf Commando eine Rede loS. Die Geschichte war ledern und fast meine ich. die Reden waren eS auch. Den Ansang machte Herr Hoffmann von hier, der ein Hoch aus die Delegaten au brachte, dann folgten JonaS von New York und Stöhr von St. Louis. Grott kau sprach übn zwei fürchterliche Ungeheuer, von denen er wahrscheinlich die Nacht vorher geträumt hatte, Busche von New Haven brachte der Buffaloer Sektion auS. Ich selbst sprach ebenfalls. selbstverständlich erfand ich dabei nichts Neues. Eine Dame deklamirte sehr hübsch, aber ich war ungalant genug, zu vergessen, sie nach ihrem Namen zu fragen. Der sozialistische Gesangverein sang einige Lieder, darunter die Marseillaise, und ich hoffe, man wird mir'S nicht übel deuten, daß ich dieselbe zuerst für ein Grablied hielt und mich um schaute, ob nicht der Leichenwagen irgend wo herkomme. Kurzum, der Geschichte fehlte der Spiritus. Aber e war Alle gut gemeint, und so ist auch dieser Be richt. Der Niagara Fall. Heute war Exkursion nach dem Niagara Fall. . Ich möchte den Lesern der .Tribüne" gerne die Niagara Fülle beschreiben, aber ich fühle mich dazu vollständig unfähig, daS kann nur ein Dichter, und das bin ich nicht; wenigsten? habe ich feit meinen Flegeljahren kein Gedicht mehr verbrochen.
Ein schöneres Fleckchen Erde als das zwischen den beiden Armen deS Niagara stromeS gezogene .Gcat Island- hat die Natur kaum geschaffen. Prächtiger Baumwuch?, dazwischen kleine schnell dahin fließende Ströme, überall daS Rauschen deS WafferS. an einzelnen Stellen eine wundervolle Aussicht auf den Strom, es ist reizend. Wenn man aber die Majestät deS großen Hufeisen-Falles voll bewundern
will, muß man hinüber in daS Gebiet Ihrer Majestät der Königin von Eng land, auf die kanadische Seite. Da rauscht er daher, der majestätische Strom, in riesiger Breite, in tollen Sprüngen über die zahllosen Felsenflücke, die seinen Boden bedecken, wundervolle Schnellen bildend. Dann auf einmal stürzt die ganze ungeheure Woff.rinenge mit be täubendem Geräusch hinab in die unge heure Tiese und zischend steigt der Gischt empor und der Wind trägt den Waffer staub weit hinweg und hoch hinaus in die Lust. Da sollen die Sonnenstrahlen darauf und bilden einen prächtigen Re gendogen, der sieht gerade aus, wie eine feurige Brücke, welche den Fluß von einem Ufer zum andern überspannt. Weiter unten sieht man die Hängebrücke und vom anderen Ufer drüben schimmern die hellen Wände der Häuser zwischen den Bäumen herüber, eS ist ein wunder voller Anblick. Aber verleidet wird Einem die Sache durch die lästige Aufdringlichkeit der Händler, welche vor ihren mit allen mög lichtn Sachen und Süchelchen angefüllten Läden stehen und der Kutscher, welche Jeden zumFahren zwingen möchten. Wer gegen diese Aufdringlichkeit nicht gewapp net ist und ruhig seiner Wege geht, ohne sich drum zu kümmern, dem schlüpft daS Geld durch die Finger, er weiß nicht wie. Unterhalb deS Falles verengert sich allmählich daS Flußbett. Unterhalb der Eisenbahnbrücke, da ist eS auf einmal als od der Strom seinem Zorne, daß die gewaltigen Felsen an beiden Usern ihn einengen, Lust zu machen suche. Dort sind die berühmten Schnellen und der Strudel (vkirlpool). Mit rasender Geschwindigkeit schießt da? Master dahin, an den FelSblöcktN schlägt er an und hoch aufschießen die mächtigen Wellen. ES sieht fast so au?, wie wenn die vom Sturm aepe,tscbtkn Wellen deS Ozeans an daS Ufer fchlazen. nur da die Welle nicht wieder zurückspringt, sondern daß eS vorwä'tZ geht, vorwärts und immer vorwärts. Wohin? W r weiß es? Um zum Schlüsse diese Briefe? noch Etwa? über den Congreß selbst zu schrei den, will ich beifügen, daß die englischen Blätter spaltenlaxge Berichte darüber bringen. In wahrhaft possierlicher Weise drücken sie ihr Erstaunen darüber aus. daß die Delegaten so anständig aussehen, und gar nicht? Blutdürstiges in ihren Mienen haben, und worüber sie sich besonders wundern, das ist, daß die Verhandlungen so ganz öffentlich sind, und auS NichtZ ein Geheimniß gemacht wird. Ja ich darf wohl sagen, daß der Congreß der Presse imponirt hat. weshalb auch noch keine der Zeitungen ein unfreundliches Wort gegen denselben schrieb. Phil. Rappaport. Busfalo. 19. Sept. '87. DaS Preßcomite war letzte Nacht bis 1 Uhr in Sitzung, und hatte trotzdem wenig Fortschritte gemacht. Aber in Folge der langen Nachtsitzung stellten sich die Mitglieder etwas spät heute Morgen ein und eS wurde halb 10 Uhr bis die Sitzung des CongreffeS eröffnet wurde. W. Rickhoff von Detroit wurde für heute alS erster und Theod. Fiedler von Albany als zweiter Vosttzer gewählt. Alb Sek retäre für die VormittagSsttzung wurden gewählt: sür das deutsche Protokoll H. Walther von New Bork für daS englische Phil. Rappaport von Indianapolis. ES wurde zunächst ein Plaiform Comite gewählt. Dasselbe besteht auS Wa'ter von New Z)ork. Gronlund von New Z)ork. Ibsen von Syracuse, Metzler von Philadelphia. Fabian von New Pork, Vrooman von Dayton, Zimmer mann von New Haven. Sämmtliche Vorschläge der Sektionen, welche sich auf die Platform beziehen, wurden an da? PlatformComite ver wiesen. ES wurde darauf der von HaSkell in Denver gemachte Vorschlag zu einer Ver einigung mit der International Work ingmen'S Association vorgenommen und eine Menge darauf bezüglicher Briefe und Dokumente wurde verlesen. HaSkell behauptet, die Organisation habe 2000 zahlende Mitglieder im Washington Territorium, 1.800 in California, Colo rodo. Uthah, Montana :c. 2000. Er behauptet ferner, daß die Matrosen Union in San FranciSko mit 3.800 Mit gliedern, die Fischer-Union in Astoria mit 2000. die LongshoremenS' und Mi
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nerS' AffemblieS in Qregon gewonnen werden könnten. ' Die Diskussion über den Gegenstand nahm den ganzen Vormittag in Anspruch. Ueber die Organisation schien kein Mensch Näheres zu wissen, und Viele sind der Ansicht, daß di.selbe nicht frei von Anarchismus ist und obwohl Vroo man erklärte, er kenne die Organisation und dieselbe habe keinerlei anarchistische Tendenz, so konnte dies doch das Mißtrauen nicht beseitigen. Schließlich wurde ein Comite, bestehend auS fünf Mitgliedern gewählt, welches Information über den Charakter der Organisation einzuholen und Vorschläge zu machen beauftragt wurde. Damit endete die Vormiltagösitzung. In der NachmittagSsitzung wurden Stöhr und Werner zu Vorsitzenden, Grönlund und Ibsen zu Sekretären ge wählt. Eine Glückwunschdepesche der sozial demokratischen Föderation von England wurde verlesen, ebenso eine solche von den Beamten der Indianapolis Sektion. Der zweite Punkt der Tagesordnung, die Stellung der sozialistischen Partei zur United Labor Party. Union Labor Party und Progressive Labor Party wurde vor genommen. Phil. Rappaport reichte folgende Reso lution ein: Beschlossen, daß eS die Pflicht der Sektionen und deren Mitglieder sein soll, wo immer eine oder mehrere Arbei terparteien im Felde sind, diejenige Partei zu unterstützen, welche die fortgeschrittenste ist. das heißt, deren Platform und Prin zipien den unseren am nächsten kommen. Eine Anzahl AmendementZ wurde eingereicht, jedoch darüber mehr in meinem nächsten Briefe, heule nur noch ein paar Worte über einige Mitzlieder de CongresseS. Eine der sonderbaisten. Figuren deS CongreffeS ist Lawrence Gronlund. der Versasser des ök jnnfcn BucheS Co-opcr-atirc Commonwealth und der dekanntkn Pamphlete gegen Henly G'orge. Er ist von mittlerer, schlank:? Statur. trZt einen kurzen Vollrart und hat ein ein nehmendes Aeußere. Seine Stimme ist dünn und er besitzt absolut kein Redner talent. Er ist von Geburt ein Däne, und so gut er englisch schreibt, so schwer wird ihm das Sprechen. Ebenso geht es ihm mit dem Deutschen. Er hat gar kein gesellschaftliches Talent, und seine Por zellanpseife, die er sast nie auS dem Munde bringt, scheint ihm die angenehmste Gesellschaft zu sein. Eine andere interessante Figur des CongreffeS ist Herr Fabian von New York. Er ist Civil'Jigenieur von Be rus. hat eine mitielhohe, schlanke Figur, ächt blonde? Haar und dilto Schnurrund Knebelbart. Er ist ein Mann von gediegener Bildung und außerordentlicher Begabung. Troßdem ist er in seinem Auftreten äußerst bescheiden. Ich kann überhaupt sager', daß in die fem Congreß eine sehr große Anzahl in telligentzr Köpse.stch befinden. Stöhr von St. LauiS. Walther von New York, Metzler von Philadelphia, Werner vom Philadelphia Tageblatt. Busche von New Haven, Zimmermann von New Haven. Paul Grvttkau von Milwaukee, säklmtlich Leute, begabt mit Wissen und Intelligenz, und ich zweifle nicht, daß der Congreß zu einem bedeutungsvollen Ereigniß gemacht werden wird. Phil. Rappaport. Vom Ausland' Ueber erne l n Zeitalter der schnellen Beförderung merkwürdige Fureise w?rd der . N." berichtet: Während der verflossenen großen Cchulfcrien nämlich unternahm Herr Oberlehrer Dr. V. in Chemnitz mit seiner Frau und seinein 1 Jahr alten Söhnchen einen Ausflug durch das Erzgebirge, Fichtelgebirge, Egerland und Vogtland. Das Kind saß während der Zeit im Kinderwagen, in dem auch das nöthige Gepäck untergebracht war. Auf der ganzen Strecke von Chnnnitz über Maricnbad, Eger, Franzenöbad, Vad Elster, Zwickau zurück ' wurde die Bahn nur dreimal sür ganz kurze Entfernungen benutzt, so daß mit Kind und Kinderwageu in 21 Wandertagen mindestens ö00 Kilometer zu Fuß zurückgelegt wurden. Dabei sind auch hohe, steile und felsige Berge mit dem Gefährt erklettert, und bequemere, aber schattcnloscreLandstraßen fast immer gegen die beschwerlicheren, aber kühleren Waldwege vertauscht. Den drei Reisenden ist der Ansflug" trefflich bekomme,:
sind d, einigen aenten fiir den berühmten Favorit mahl von Base BurnerS und HeULken aller .".5 und entführt sie durch den Rücktbeil Htaier-enzckracht.
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