Indiana Tribüne, Volume 11, Number 1, Indianapolis, Marion County, 19 September 1887 — Page 3
s'fc M WimnicknZ!
- '2 (vv Sl HAMBURGER TROPFEN gegen verschiedene KranKheileu. velfcil strts. ?ortzze, 3i3c, 8. Februar 1387. Mit Verznuzen kann ich bestätigen, daß Dr. August öniz's Hamburger Tropfen mir in den venchiedenslcn ranIKeitsfällen schon auSge ze,chnete'Tienste geleistet haben und niöchte ich nicht ohne dieselben sein. FrauÄ. Culberg. Cehr kertdo?. Hampton. ?owa. 6. tfeb. 1S37. Ihre wertvollen Tr.Äugust König'S Ham burger Fa?niiien,Medinncn haben mir schon in vielen Krankheitsfällen grobe Dienste ge. teiltet. te wirken immer, enn andere Mittel ukunzölsZ waren. Shr. Fink. Luchku ihrrZ Gleichen. Sie Britain Tonn.. S. Februar 1887. Ihre berühmten Dr. August Sni' Ham burger Familien Medizinen bewährte sich in jedem Falle, wo ich elegenbeit hatte dieselden anzuwenden. Schon seit vielen Jahren ?alte ich diese ausgezeichneten Hausmittel ftetS m Hauke vorräthiz und möcht, nicht ohne die. selben sein. Andre Qlooer. -v vedähren sich immer. Lenloben, 23i3c. 13. Februar, 1887. Mt ergnazen bescheinig ich. daß Ihre Dr. Aug. Ziönig'S Hamburger FamilienMedi zinen schon seit einerReihe von Jahren in mei nem Haus angewandt werden und waren die Erfolge, welche mit deren Anwendunz erzielt wurden, stetZ zufriedenstellend. John (Zrundhofsr. THE CHARLES A. VOGELEJl CO.. Baltimore, Md. W21 - H r, 1 , Vkgrn henmatiSmns, SZrnralgia. FrogbenlkN, Herrvschuß. Krruzwch, ückensch merzen, Lerftauchungen. Brühnngen, . , Lchinwsden. i Zahnschmerzen, opfmey, randwunden, j int 50 Senil; in allen Lketheken zu baten. JIX C1LUUI3 A. TOCIIXtt 10., BAlIUültf, SS. a&ft ?'?ern, nebst einrn SiSLK t V)$ 1 to$ und 8raMrf3, "nrer11 P incT VU-UILTZ, -! E. lOCStrassyeir Tort, y. T cw J?.- ""'t. i mr mmm jj jj Vrv Cures Removes ' . m Cimhum. Tan. Sunburn Bee Stlngs, Mos miltri and All " Insect Bites,. j nipu:s blotciies. ' Humors, Eirtli-rriariLa, and every form osskin Uemlahea, poeitively cared on tho in ost dencato tun without leavin s car, by XIOX 003.-t33X33.-fc. Price 25cts.. COcta. and $1. ' At drugffists or by mail. t Tb HopPill "MvaTe Co., New London, Conn. Uttle Hop PilU sor siok-headache, dyspepeia, biliousness and constipation. have no cqtiaL 22c In allen Äcotöeten )u Hab. Wknn Sie den besten, reinsten und stärksten ? f f i a ! Wackpulver, 0kins powder,) Ottilttff (flavorinjj extracts) und Gewürze, Alles rein und unverfälsÄt daben wol ?en, dann srzgen Sie raH JJ. F. SOLLXIAYS Waaren v&l zebrauhen Sie seine andern. 1)0, 98 K 100 Süd PclinMsuia Str. Indianapolis, Ind. tZT Zweiggeschäft in Wlckita. Nan. . AoKnöt0R, 2 Oft Washington Str. Empfiehlt seine. große Äniwahl in 7iI.&D.8t;eel Banges für Hotels und Private. Ib Lyman Gasolin-Oefen die besten der WcN. Die vorjüzlichkn Eis Behälter au hartem Holz. Vrgand NangeS u. Kochöfen und FlCUIBrt-XITC ERDE. Bau' und Unterlage - Mlz.! . Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz. Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest -Filz, -sicher gegen Mottm und Wanzen. S. . SAIMS, (Nachfolger ron Sim Tmither.Z 169 WeN MarvlandSr. Telex hon bGl. für die Saison 1887. A. Caylor, lDssice: JSofd. Woat Ötr. Telephon 49.
r
'
v. Av x
v r
nXJ "
U
Äi
n
E
Andre CorneliS. Pariser Roman don Paul Vourget. Deutsch don Anton Bettelheim.
(Fortsegung.) Ich hörte Julie's Gcredt an, oyne zu erwidern. Daß Tante Llise von einer E?lstcskrankhcit befallen wurde, überraschtc mich nicht, nach dem Kummer, den siz durchgemacht, und ich erklärte mir also manche Sonderbarkeiten, die ich in ihrem Benehmen mir gegenüber während meiner letzten Besuche dsmcrkt hatte. Sie hatte mich damit in zroßcs Erstauncn versetzt, daß sie eines der Bücher meines Vaters von mir zurückverlangt hatte, das ich niemals hatte mit fortneymen wollen. Gib'S. mir zurück" hatte sie mir gesagt mit solchem Nachdruck, daß ich mich angeschickt, das Buch zu suchen. Endlich entdeckte ich es unter einem Stoß anderer Böcher, wie absichtlich verborgen im untersten Fach eines Schrankes. Die weitschweisigen Reden Julies's klärten mich nur über die traurige Ursache dessen auf, was ich auf das wunderliche Wesen eintr alten, vedanteschen, einsamen Jungfer geschoben hatte. Was ich dagegen nicht mit so viel Phantasie hinnehmen konnte, wie mein altes Kindermädchen, das waren die Gedanken meiner Tante über den Tod meines Vaters. Was waren daö für Gedanken? Es war mir wiederholt im Laufe der Gespräche mit ihr begegnet, beiläufig zu merken, daß sie mir nicht ihr ganzes Herz öffnete. Der Starrsinn, mit dem sie meinen Plan, versönltch nachzuforschen, bekämpft hatte, konnte wohl nur eine Fylge ihrer Frömmigkeit sein, die jedem Rachegelüste widerstrebte. Kam diese Frömmigkeit dabei aber überhaupt in's Spiel? Der Unruhe, welche sie mir geaenüber so oft in Betreff meiner eigenen Sicherheit an den Tag gelegt, und die so weit gina., daß sie mich bat, mich Abends zu bewaffnen, auf der Eisenbahn in kein leeres Coupe zu steigen und anderen Rathschlägen der Art, dieser Aengstlichkeit in der Fürsorge um meine Person lag gewiß krankhafte Ueberreizung zu Grunde; diese Befürchtungen konnten aber auch auf einem weniger haltlosen Fundament ruhen, als ich es voraussetzte. So bemerkte ich mit einer gewissen Bcsorgniß, daß diese seltsame Angst noch stärker aufgetreten war, seitdem sie die volle Herrschaft über ihren Geist verlorcn. Kaltes Blut," sagte ich mir, soll ich ihr am Ende gleichen? Sind so fire Ideen nicht natürlich bei einer Person, deren Hirn vom Verfolgungswahn lzcimgesucht ist und die einen angebeteten Bruder unter ebenso tragischen, als geheimnißvollcn Umständen verloren hat? Da ich Julie hörte und gegen meinen willen also klügelte, kamen wir vor dem Hause meiner Tante an, einem echten Haus des Unglücks und Schauerstücks an diesem Tecembermorgen, mit der dunklen 'inie des Waldes, die sich vom Horizont abhob, mit dem Gewölk, das niedrig am grauen Himmel hinzog, mit der Einsamkeit des abgeschiedenen Winkels einer kleincn Stadt, welchen das traurigste Schweigen, die Winterstille ans dem Lande, umsing. Der Hund sprang mir entgegen, als ich aus dem Wagen stieg, ein großer Neufundländer, schwarz und weiß gefleckt, den ich deS Spanes halber zum Aergerniß meiner Tante Don Juan genannt hatte. Ich stieß ihn fast rauh zurück, so war mir das Herz zusammenacschnürt bei dem Gedanken an den Zustand, in welchem ich die unglückliche Frau wlederslnden wurde, und ich stieg immer gleich über je drei Stufen die Treppe hinauf, welche in ihr Gemach führte. Da ich eintrat, hielt mich schon auf der Thürschwelle die Dienerin, welche am Bettende saß, mit einer Gebcrde auf und machte mir em Zeichen, daß meine Tante schlummere. Ich setzte mich deshalb. indem ich so leise als möglich auf dem Teppich fortschritt, aus em Ruhebett am Kamin und sah die Kranke schlafen, das Antlitz gegen die Wand gekehrt, in dem alten Bett, mit den aeraden Säulen, das schon dasjenige meiner Großmutter gewesen in der Stadt der Provence, aus welcher unsere Familie herstammt. Die Vorhänge aus rothem, gesticktem Sammt, welche meine Tante an den Stangen hatte aufhangen lallen (an Stelle der Mousselinvorhänge, die im Süden üblich, um die Mücken abzuhalten), entzogen sie halb und halb meinem Anblick. Zch horte lhrcn kurzen Athem und ich betrachtete das Zimmer, das mir ebenso wohl vertraut war, wie der Salon im Erdgeschoß, in welchem ich den Gluckwunsch sur meinen Stiefvater aus Anla seiner Feiratb aeschrieben. Die Muster dieser rothen Vorhänge waren längst aus der Mode gekommen: aber sie stimmten zu den altväterischcn Formen der Möbel, zudem zerknitterten Papier des an das Zven ter qcrückten Wandschirms, zur reichen Farbe des Teppichs, zu den verschossenen RipS der Fauteulls, kurz zu Allem, was da und dort von alten Stücken, den Ueberresten unseres Familienlebens von der alten Jungfer so sorgsam zusammengetragen worden war; und sie war so nett, ihre Hände, Mit den schwarzen Halb Handschuhen bekleidet, gingen jedem Etäubchen, da3 Jean, der Gärtner und Diener m einer Person, etwa ubnq ae lassen, so säuberlich nach, daß diese.abgenutzten Gegenstände, Dank der nachdunkelnden Farbe der Bettstatt, der Stühle und der Kommode mit den Bronze Griffen, dem Gemach den intimen Anstrich verliehen, welchen alte Maler biblischen Bildern zu geben suchen. Der Gegensatz war schlagend zwischen einem modisci hergerichteten Junggeseüenzim mcr und diesem friedlichen Asyl. Ich war zu jäh aus dein einen in das andere übergegangen, um ihn nicht zu empfinden, und dieser Gegensatz und der stumme m r c - r C?r a Aorwurs, oer sur micy in vicjcni nrankenzimmer lag, dessen Luft jetzt durch Ar;neiaeruch verdampft war, während dieselbe fönst kräftia belebt war durch den frischen Dunst des Lawendels, den meine Tante liebte. Während der halben stunde, die ich also damit verbrämte. ihren Schlummer zu belauschen und in mr'ner Ecke am Kamin, in dem es leise kmsterte, an ,hr einsames Leben zu den kenmit welchen Vorwürfen überhäuste ich mich da nicht! Wie fest nahm ich
mir vor. für WoSe.V.uzch Wochen zM
zu kommen, wenn' sie erst wieder wohle'r i wäre, denn ich konnte, ich wollte nicht ; zugeben, daß sie in Lebensgefahr sich be- j
fand, und ich erwartete den Augenblick, in dem sie erwachte, um sie um Verzeihung zu bitten, um ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebte. Mit einem Mak stieß sie einen lauteren Seufzer aus als vorher, und ich sah, wie sie den nicht gelähmten Arm erhob und mehrmals emporhob mit der Geberde, die etwas Verzweifeltes an sich hatte. Sie ist mvackt " saate mir ulie. welche die junge Magd am Bett abgelöst hatte. Ich näherte mich meiner Tante und rief sie bei Namen an ; ich sah ihr arnieS, durch den Schlaganfall verstelltes Geficht. &ie erkannte mich, und wie ich mich zu ihr niederbeugte, um sie zu umarmen, berührte sie mit ihrer heilen Hand meine Wange. Sie wiederholte diese ihre gewohnte Liebkosung mehrmals langsam. Ich richtete sie mit Julie's Hilfe im Bett auf, denn es siel ihr unendlich schwer, sich sebst umzudrehen, so daß sie mich besser sehen konnte; sie betrachtete mich lange, und zwei schwere Thränen flössen aus ihren Augen, aus welchen zugleich eine unsinnige Liebe, die höchste Angst und em unaussprechliches Mitleid sprachen. Auch ich antwortete mit Thränen, die sie mit der Außenfläche ihrer Hand abtrocknete; sie wollte mich anreden, aber sie konnte nur Worte ohne Zusammenhang sprechen, die mir vollends daZ Herz zerrissen. Sie sah aus meinem ,- t i c . r. t n . t l ci . aictcncn-imci, vag icy sie nimi vergangen hatte; sie machte eine Anstrengung, um die Worte zu finden, die ihre hell und klar gebliebenen Gedanken ausdrücken sollten. Sie sagte noch eine Unverstandllche Phrase, dann begann sie wieder diese Geberde verzweifelter Ohnmacht, die mich bei ihrem Erwachen so schmerzr .L."t.L f.-iL. ",..c .ff- er'..- n . um oelruor. yane. noeszen scyien sie neuen Muth zu schöpfen, als ich sie fragte; Was wollen Sie, lrtbe Tante?" Sie gab mir durch ein Zeichen zu verstehen, daß sie wünsche, daß Julie hinausginge, und sowie wir allein waren, nahm f iTt f Y 1 C Cf..r.t 4 lyr V2cimi emen anoeren nusoru an. Sie konnte, von mir unterstützt, mit der Hand unter das Kopfkissen greifen und von dort holte sie ihren Schlüsselbund hervor ; indem sie dann einen von allen hervorzog, machte sie die Geberde, ein Schloß zu offnen. Ich dachte sofort an ihre qualenden Einbildungen, daß siebestöhlen werde, und fragte sie, ob sie das Kästchen wünsche, das dieser Schlüssel offne. Es war das ein ganz kleiner gezahnter Schlüssel, mit etwas niedrigem Einschnitt, wie man sie sur die (sögenannten Pump-) Sicherheit - Schlösset herstellt. Ich sah, daß ich mich Nicht getäuscht hatte. Sie konnte sagen: Ja!" und zu gleicher Zeit wurden ihre Auger Heller. .Aber wo ist dieses Kästchen?" fragte ich sie nun. Sie erwiderte mit Worten, deren Sinn ich nicht zu fassen vermochte, und da ich sah, daß sie in ihre schmerzliche Ausregung zurückfiel, bat lch sie, m:a) fräsen zu lassen und mir durch Geberden i4 UilMVUliltl tui Vlltlllt wtituvit 4 rt ST)rl Mtit.t 9sT?trtittrt tastenden Herumrathens war ich dahin tergekommen, daß es sich um em Kästchen handelte, das. in einem der beiden Schränke des ebenerdigen Zimmers em. gesperrt, durch einen an demselben befestigten Schlüssel qeosfnet werden könne Ich stieg hinab und ließ sie inzwischen allem, ihrem Wunsche gemäß, demsie durch Zeichen Ausdruck gab. Ich fand ohne Muhe das Kästchen, zu dem das schlusselchen paßte, obwohl es sorqfal tig hinter eine Hutschachtel und etliche Kassetten mit Silberzeug gestellt war. Es war aus durstigem Sandelhol; mit den in Gold und Platina eingelegten Initialen: J. U J. U. Justin Eornelis. . . . ES hatte also meinem Vater geHort. Ich habe seitdem vermuthet, daß dieses kleine, kunstreich ausqeführte Kastchen ihm als Gegengabe für ein anderes mit anderen Anfangsbuchstaben von einer Freundin gegeben wurde. die ihn gebeten, hier all die kleinen Sa chelchen einzuschließen, welche die Reu amen einer verborgenen Neigung sind: duftige Brieflein, Schleier, die man auf , j ? jT . i kiiuaiimen pazleraanaen getragen, ver trocknete Blumensträußchen, Portraits in einem einzigen Abzug. Vielleicht war diese Freundin dieselbe Frau, welche ich in so unwürdiger Weise der Mitschuld an dem Verbrechen des Hotel Jmpenal bezlchtlgt hatte? Dann hatte mein Vater sich verheirathet. Er hatte dieses Andenken einer Vergangenheit, mit der er für immer brach, weder aufheben noch vernichten wollen und deshalb meiner Tante zur Aufbewahrung übergeben. .. . Im Augenblicke forschte ich nicht so weit nach. ich versuchte Schloß und Schlüssel, um zu sehen, ob ich mich nicht täusche. Ich hob den Deckel auf und schaute halb mechanisch hinein, überzeugt, daß ich Bündel von Werthpapleren, emige Juwelen, Geldrollen, kurz einen ganzen, ängülich verborgenen Schatz finden würde. Statt dessen sah ich mehrere sorgfältig in Papier eingewickelte Päckchen. Ich nahm Eines und konnte da lesen: Brief von Justin" .... Daneben eme Jahreszahl ; dieselbe Aufschrift stand auf dem zweiten, dritten und vierten. Es war die ame Eorresvondein mei yU 'I W nes Vaters, welche meine Tante in dieser cxr .?f-.?L ... er rL ? cr.ry.cWelse Mll oer Pleiai ausyoo, vie sie oas rein setzte, keinen einzigen von den Gegenstanden zu Grunde gehen zu la en. welche demjenigen gehört, der die größte Liebe ihres Lebens aewesen war. Aber wsrum hatte sie nur niemals von diesem Schatz gesprochen, der für mich kostbarer war, als jeder andere? Ich stellte mir diese Frage, indem ich das Kästchen schloß. Dann sagte ich mir, daß sie sich ohne Zweifel von diesen Briefen erst im letzten Augenblick hatte trennen wollen. In solchen Gedanken stieg ich hinauf. Ich stand noch in der Thür, als mich schon ihre Blicke trafen, aus welchen eine verzehrende Ungeduld und Aengstlichkeit spracyen. Sie hatte das Kästchen kaum im Bette, als sie dasselbe össnete, ein Päckchen Briefe herausnahm, dann ein anderes und schließlich ein einziges davon behielt, dann legte sie die anderen wieder zurück, drehte den Schlüssel zweimal um und gab mir durch Zeichen den Auftrag, das Kästchen auf die Kommode zu stellen. Während ich diesem Wunsche nachkam und 'die Nlppessachen be: Seite schob, mit welchen diese Kommode angefüllt
tvür, say ich dte SftanTt In dem vör mrr stehenden Spiegel. Sie hatte sich mit äußerster Anstrengung halb aufgerichtet und versuchte es mit ihrer freien Hand das Päckchen Briefe, das sie hcrausgcnommcn, in den Kamin zu schleudern, der rechts von ihrem Lager nur einen Meter vom Bettende entfernt war. Aber sie konnte sich kaum erheben, ihre Schwungkraft war zu schwach und das Päckchen siel zu Boden. Ich eilte auf sie !iu. um ihr die Kissen unter den Kopf
zu schieben und sie im Bett zurccht zu rücken. Und dann hob sie auf's Neue n, ihre große, traurige Geste mit dem gelähmten Arm zu versuchen z ihre Fin- -acr kramvften sich auf der Decke zusammen und neue Thränen entströmten ihren armen Augen. Ach, wie schäm' ich mich dessen, was ich nun niederzuschreiben habe ! . . . . Ich werde es aber gleichviel schreiben, denn ich habe mir gelobt, wahr zu sein bis zu diesem Fehler, ja bis zu einem weit ärgeren! . ... Ich verstand ohne Mühe, was m dem Geist der armen Kranken vorgegangen war. Offenbar . enthielt das aus den Teppich gefallene, ; zwischen dem Ofenschirme und Nachttisch i liegende Päckchen Briefe, welche sie für immer zu vernichten wünschte, damit ich sie nicht lese. Sie hätte seit geraumer Zeit diese Blätter verbrennen können, von welchen sie eine verhängnißvolle Wirkung auf mich besorgte. Ich begriff denn, daß sie das von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag verschoben hatte, denn ich Li i : t, M.rjc.i (.. X iiizx. .. rr..fi..3 luujjic ju, uiu iuuu; uuyuuiu;ciu Viuuulj sie die kleinsten Dinge behandelte, die meinem Vater gehört hatten. Hatte ich doch gesehen, daß sie die Schreib-Mappe aufbewahrt, deren er sich bei semem Aufenthalt in Eompiögne bedient, mit dem Briefpapier und Eouverts, die sich bei seinem letzten Besuch darin befunden hatten? Ja, sie hatte warten wollen, r i IC n y immer noa) warren, oevor sie sicy sur immer von diesen geliebten, gefährlichen Briefen trennte. Dann hatte sie die Krankheit überrascht und jetzt hatte sie die Angst überfallen, daß dies Päckchen in meinen Besitz fallen wurde. Ich gab mir auch Rechenschaft darüber, daß ein thörichtes Mißtrauen, der Argwohn ihrer letzten Zeiten, sie verhindert, das Kastchen von Jean oder Julie zu verlangen. Das war auch, wie ich in demselben Augenbllck errieth, das Geheimniß der Ungeduld gewesen, mit .welcher die arme Frau meine Ankunft erwartet hatte, auch das Geheimniß der Verwirrung, in der ich sie gesehen. Und nun hatten ihre Kräfte sie im Stich gelassen. Sie hatte umsonst versucht, die Briefe in's Feuer n werfen, dasselbe euer, dessen Knistern sie vernahm, ohne sich erheben, ja ohne nur die so heiß ersehnte Flamme erblicken zu können. All diese Vermuthungen, die mir damals plötzlich aufstiegen, aewannen später festere Form. Im Augenbllck schmolzen sie in eine ungeheure Empsindung des Mitgefühls dahin vor dem Uebermaß des Leidens der unglücklichen tfnrn. Plagen Sie sich nicht, lfebe Tantc. sagte ich ihr, indem ich ihr die Decke bis l u den Schultern hmaufjchob, ich werde lese Briefe verbrennen. Sie hob die Augen ängstlich bittend zu mir empor. Ich schloß ibr die Augenlidcr mit einem Tuche und beugte mich herab, um das Päckchen aufzuheben. Auf dem Umschlags-Papier las ich deutlich die Angabe: 18L4. Briefe von Justin." 1864! Das war ja das letzte Lebensjahr meines Vaters! Ich weiß! was ich m diesem Momente that, war infam: der letzte Wille der Sterbenden ist etwas Gehciligtes. Ich durfte, nein, ich durfte Die nicht hintergehen, welche im Begriff war, mich für immer zu verlassen und deren Athemzüge, wie ich 'wohl hörte, immer schneller wurden. Aber Gedanken stürmten aus mich ein, die stärker waren, als ich ... . Wenn meine Tante Lauise leidenschaftlich, bis zur Raserei, wünschte, daß diese Briefe verbrannt würden, dann mußten sie mir wohl den Weg zur Rache weisen können. . . .Briefe aus dem letzten Lebensjahr meines Vaters und von denen sie mir nie gesprochen hatte! Ich klügelte nicht, ich zögerte nicht, wie ein Blitz durchzuckte mich die Möglichkeit, zu erfahren. . . . Was? Das wußte ich nicht, aber Gewisses zu erfahren. . . Statt das Brief-Päckclen in's Feuer zu werfen, schleuderte ich es seitwärts unter einen Armstuhl, dann beugte ich mich nochmals über die Kranke und mit mühsam erzwungcnem, sicherem, festem Ton sagÄ ich ihr, daß ihr Wille erfüllt sei und daß die Briefe brennen. Sie faßte meine Hand und küßte sie wie schmerzte mich diese Liebkosung! Ich setzte mich an ihr Bett, und barg mein Haupt in den Decken, damit ihre Blicke nicht den meinigen begegneten. Ach ! Ich hatte ihren Blick nicht lange zu scheuen. Gegen zehn Uhr schlummerte sie ein. Um Mitternacht wurde sie wieder aufgeregter. Um zwei Uhr kam der Priester, um sie mit den Sterbesakramenten zu versehen. Gegen Abend erlitt sie einen neuen Anfall, der sie bewußtlos machte und in der daraus folgenden Nacht verschied sie. . . . Theure Tante, wirst.Du mir die Lüge, die ich Dir in Deiner letzten . Stunde sagte, vergeben? Du wolltest, daß ich die verhängnißvollen Briefe, die mir zuerst die Vergangenheit so furchtbar aufhellten, nicht läse; Du hofftest, mir also einen Verdacht zu ersparen, der Dich selbst gemartert hat. Auf Deinem Sterbebette dachtest Du nur an mein Glück. Wirst Du mir vergeben, daß ich diese Fürsorge noch in Deiner Agonie hinfällig machte? Ich muß mich zu Dir auösprechen, wenn ich gleich nicht weiß, ob Du mich heute sehen oder hören oder auch nur die Erregung fühlen kannst, die aus meinem tiefsten Innern Dein Andenken, süße Todte, grüßt. Sieh: ich schäme mich so, Dich belogen zu haben, während Du nur daran dachtest, gütig, so gütig gegen mich zu sein, wie niemals ein menschliches Geschöpf gütiger für ein anderes gewesen. Ich muß Dir das sagen, edle Frau, die sie in weißen Tüchern aufgebahrt haben, wie es Deinem so reinen Wesen geziemt. An Dir wenigstens habe ich niemals gezweifelt. Indem ich an Dich denke, spüre ich keine Bitterkeit, es wäre denn die, daß ich Dich nicht genug geliebt, da Du noch lebtest, es wäre denn, daß ich den letzten Wunsch Deiner Seele nicht erfüllt. Ich glaube. Dich zu sehen mit Deinen Augen, die sagten, daß es in Deinem Herzen keine Flecken gäbe, nur Wunden!.... Du kommst litwimb
vergibst mir und wit Deiner 'Hand liebkosest Du meine Wange, mit derselben traurigen Liebkosung, die Du mir hast zu Theil werden lassen, bevor Tu dahingingest in die Finsterniß, in welcher die Hände einander nicht mehr drücken, die Thränen nicht zusammenfticß.-n können. Wenn der Tod nicht so rasch über Dich gekommen, wenn ich Deinem letzten Verlangen gehorcht hätte, dann würdest Du das Geheimniß Deiner schmerzlichsten Zweifel mit unter die Erde genommen t)abcn. Armer Gcist ! Du tadelst mich letzt nicht mehr, daß ich zu wissen begchrte? Du tadelst mich nicht, gelitten zu haben? Es lebt auf uns lastend ein Gczchick, das will, daß Licht werde in der Nacht des Verbrechens, daß die Gerechtigkeit ihre Sendung erfülle, daß der Rächer komme. Auf welchen Wegen? Diese Gewalt weiß es und sie gebraucht zu ihrem Werk höchst wunderbare Wasfcn. Es stand geschrieben, fromme Schwester meines Vaters, daß Deine treue Pflege dieses theuren Andenkens in mir endlich den Willen wicdererwecken sollte, der schon zu erschlaffen begann. Hingebende, verstörte Seele, wirf' mir nicht die Marter vor, die ich mir selbst auferleat, die tragische Sühne, in der ich meine Jugend zu Grunde gerichtet habe. Ruhe, ruhe nun auch. ' Friede mag sich niedersenken auf das Grab, in dem Ihr zusammen den ewigen Schlaf schlafet, mein Vater und Du, auf dem Fricdhof von Eompiögne, der auch mich eines Tages aufnehmen wird. Ach, könnte dieser Tag nur schon morgen sein!
8.. Meine Tante war gegen neun Uhr Abends gestorben. Ich schloß ihr die Augen und weinte lange, lange. Um elf Uhr holte mich die alte Julie und nöthigte mich, hinunterzukommen, um ein wenig zu essen. Ich hatte den ganzen Tag nichts genommen als eine Schale schwarzen Kaffee. Welch düsteres Mahl nahm ich also ein in diesem mit alterthumllchen Schueln geschmückten Saal, in dem ich mich so oft iyr aegenüberge setzt. Eine vor mich hingestellte Lampe warf ihren Lichtschein auf das Tischtuch, ohne vollständig daö Dunkel aus dem Gemach zu bannen, das ein großer, von der Gluth rissig gewordener Fayence Ösen durchwärmte. Ich horte das Kni stern in diesem Ofen, das mich an die Abende meiner Kindheit erinnert, in wclcher ich Vratkastanien in die Gluth eines ähnlichen Feuers gelegt, nachdem ich zu erst die Schalen aus Angst vor dem Knall, beim Aufspringen, zerschnitten hatte. Ich schaute Julie an, die mich hatte bedienen wollen und mit dem Ende ihrer blauen Schurze die Thränen abwischte, die ihr über die runzeligen Backen hinabliefen. Ich habe arausamere Stunden in meinem Leben ourchgcmacht, erschüttcrndcre habe ich nicht gekannt. Ich kann mir die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß der Kummer anfangs in mir jeden anderen Gedanken aus löschte, Ich dachte, während dieser Traucrnacht, keinen Augenblick daran, das Päckchen Briefe zu öffnen, das ich mir durch eine so schmachvolle Luge angeeignet hatte. Ich hatte sogar ihr Vors Handensein vergessen, obwohl ich mir Nachmittags die Mühe genommen, sie aufzuheben und auf mein Zimmer zu tragen. Jetzt focht mich keine Ncugier an, die Geheimnisse dieser Briefe zu erfahren. Ich wußte, daß ich gerade für immer das einzige Wefen verloren, das mich unbedingt geliebt hatte, und dixsf Idee zerriß mir das üc. (Fortsetzung folgt.) ' Deutscke Lokal -Nachrichten Provinz Hessen-Nassau. In der zwischen Hachcnburg und Alteukirchen gelegenen Pulvermuhle Fcrre nau fand eine Erplosion statt, bei welcher 5 Arbeiter ihr Leben einbüßten. In Folge des gewaltigen Luftdruckes wurden in den umliegenden Dörfern fast sämmtliche Fenster zertrümmert. Jubiläen: In Frankfurt feierte das Ehepaar NollfuhrUnternehmer I. E. Kiel das Fest der silbcrncn Hochzeit und Hr. Georg Grün, Verwalter der Firma HilariuS Geier, fein 25iährigcs Dienstiubiläum: in Niederhadamar beging der Pfarrer Hülsmann sein 23jährlgcs Priesterjubiläum. Der Ackcrcr I. Völker aus Asbach brach daS Genick bei einem Sturz von seinem Hcuspcichcr. Daö Gehöft des Ackerers Waldcck m Hohcnklrchen und das Hauö nebst Werkstätte des Bürstenmachers Peter May in Homburg wurden durcb eucr :erltort. Braun schweig. Anyan. z:lppe. Waldcck. Im Hofe des neuen KreisgefängnisseS in Braunschwcig fand kürzlich die Hinrichtung des Raubmörders Elcmcns Jünncmann durch den Scharfrichter KrauS statt. Außer den Acitglicdcrn der Staatsanwaltschaft und dem Dechanten Becker war nur die gesetzlich vorgeichriebene Zahl von Zeugen anwesend. Es ist ,:. ri. n ; . c oic ersie jinncgiung, wetcye tn ocm neuen Gebäude stattfand. Junncmann, wetcyer 1364 zu Hcutycn geboren wurde. erschlug im August vorigen Jahres seinen Nebcnarbeitcr Kruse in der Salzdahlumer Zuckerfabrik, beraubte ihn seiner Aaar schaft und vergrub die Leiche in der Fabrik selbst. Beim Prozesse gestand er da3 Verbrechen ein. f In Lcmgo Pastor Pothmann. Der in Dessau wohnende ulcaurcr H. und der frühere Schlachtermeiste? E. Nössing in Schöppcnstedt ha ben sich erhängt; der Großköthcr August B. von rzyausen beging Selbstmord, indem er sich die Kehle durchschnitt. Der Steinhauer Earl Schürzcburg aus Negcnb?rn erlag einem Schlaganfalle: der Verwalter des Herrn Görg au. der Domäne Laubach bei Nhodcn und die Frau dc3 Taglohncrs Brucr m llpen brachen das Genick, und die Handclsfrau Witte von Zerbst wurde von einem Eljen vahnzuge überfahren und gctodtct. Mecklenburg. Der Ncchtsanwalt E. F. G. E. Schütze in Güstow wurde wegen Unter- ! schlagung zu 13 Monaten Gefängniß verurioeiii. Die besten Bürsten kauft man bei H. Schmedtl. Nk. 423 Virginia Avenue. Verlangt Mucho'S Vest Havanna Cigare.
J&rT P P AT m WftOf l,,,u,l,l1Hn MMNj H ilMlMi $ ? QAIBTfm 'M jjfe- ----Tlvfr tt. 1 fl ,31 '-zZjz -iri "-i--! ICIHtlNNÄriHAMllTDN & DAYTQN R.R.1 foKOHlRHAV.slTGK 1 spriRR. f f.......-.. -u-i-iirn-i 'ii from rT;"17iT'ii" ' ' "
GMdEap!l3, EastStglaair, C D Kilamazoo,
Ba7 citj, IS li 0 lv Q i
AND ALL. POINTS IN MICIIIOAN AND CANADA.
Sandnstj, Adrian, ... T L E Fremont, Eljria, 6 V L AND ALL POINTS IN Terre Haute, Xattoon, I M R I A H A
St. Loulg, Grncastl, lllUlHIlHrULldy OuIqcj-. Eeoktt. AVP ALL POINTS IN1 THE WKST- .
Sllwaakfte, Xlnnetpoll!,
StPaal. Booklttaid, VnlwHI
ANT ALL POINTS IN
Tfl PIHPIMMATI (1 Where dlrect connertlcns are made wlth Doabie Dailf Trala Srrice
iu uiiiuimiHii, u. for all pointa In the Detroit to Clncianatl Toledo to L'lncinnatl Parlor Indianapolis to Clnetnnatl -Urand UinM and Vnrt Wnm rtnt4l Iteokuk, Iowa, and Sprlnfleld, Ills.,to c I n e I ll äa t
SOLID TRAINS BETUIEEN CHICAGO RIW CUWINNRTL Ask Ticket Ajents for Tickets via C. H. & D B. B. For füll Information, timt carJs, folders, etc., addreis following agents:
D. B. TRACT, F. P. JBFFRIKS, Wor. Pass. Agt., Uetrolt, Hlch. Dist, Pass. TT.II. F1SHER, K.TT.JIcGCIUK, Oen'l Agt., Indianapolis-Ind. Ticket At., Or General Fassender Agent, No. C. C. WAITE, Vice Prest. and Gen'I Manager. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Veunsv!vniastr. liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trm ken, Kochen, Waschen, Baden, für hszdrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Thomas A.. IXorrio, Präsident. . R DOII'S 1 X. L GfMWe. Aas tiefte enl FblM (KposcBii, Mozart Hallo, empfiehlt sei reichhaltiges Lager von elnheiheimischen und importirten reinen tST i I .3 7" W l l U V. U . j3 bester Qualität, zu den billigsten Preis. Aechtes importlrteS SeUerf - Ouffer in Orkztiul-LrSsen. ßy Waaren erkii'? trA aeliefert. Mozart - Halle! Jaoot Bog, Vgkuthümer. Das größte, schönste und älteste dxrartlge Lokal in der Stadt. Die geräumige und schi eingerichtete Halle steht Vereinen, Log rnb Privaten zur Abhaltung don Vkllen, Konzerte und Versammlungen unter liberalen Bedin. gen zur Verfügung. Oicherbeit, Sparsamkeit nud Bequemlichkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefen! MantleS, GtaM und Ziegel Heerde. Große Lutivahl, iedr'ge Preise. Für Naturga eingelichlet wnn gewünscht. Quick Meal" Sasolin Oefen. "iiArrY TnouGnT,, lisÄNGES. Wir vtrkiufen RanaeS (Kochöfen) billiger alt ir gend ein Hau in der Stadt. KochSfp, Bas Burner und Heizöfen aller Sorten S deiabit sich, bei un vorzusprechen, eh Sie kaufen. Wrn. II. Bonnott ßon, . 38 Süd eridia StraK. OhicaffO, Ot lionig cluc Xlttfltnrc Itailroad. geil-Tabtlle ftr duechgelzeub Lotal-Züe 90 1). flärj, 1387 , Jjflgt oirlcft da Ivi5., i sslt
qSz5 ccorn. tll:" 4JX)5? 1:019 S:3Z , 6:10, n 7:io , 8:4ir 3:11 , 9:oo , ,. : . 9:4 . 4 3 D 0 6:oo u: t:OOCct 4:20 , 6 3 J 0 :wi , 3:1jt t:sn Ti, .... ,5t :do 0 ....... M .. ' . v
Va.Jndian,l' 4:30 ftm Ank.Tas:b'att, :i3 :u 8:13 9:13 , .... Zain w Piaua m nt&tnt , tohnn &... , Hatt . eteuNnotCi. . läbfcltnft il:io U'.St 4:io , b:00 l:u . 9 itttdurz.... m HaniSdurz... 1:050 , am.... . asytuato.. , C5Uablfo. .Reu, Vorl.... u Boston tu . :i)fc . 0:00 , 7:53 . 3:üü3! rsglich. t rkglich, aöknymrrt Sonntag. kU,. Mlii Atel.99affca durch bi nbvrg, Harri?,, ?htl-lx?i, un . rk. OaAflLi OIll M 32flR:ÄlJ ach alttmora, vashingt ud ofts. r aK kart nack alle Oeltttch, t&Me tndln Ben Hauvt-Sakartin. tel Zlefte! nd in Stadt-suna, m atnnc nni asiingto S rZ f Union iprt Vuttsu Iudiana,olt, hab, vchlaftrae'?: k?n . tm ltofttnl aekiSert treiben durch Ä-tif t:lr UX den otnten tm Sta,tvure let im Cntes SDpot tt aunpui, a. . n. Verin, X . V. er? , si. 9. . nb Oit5. Jb',l,. Zcnrt CtcCre, Sel.ga,er, PiU,ir,. Pa. .,,, sul. VcZieter u '.,t.ze, t UUBMftj v.
Fllnt, XIa?ara Falls, I jarkson, lurrovo, Lima, riqua, hm J n Sldnej, Tror, NORTHERN OIIIO. H E I O Pcoria, SprlugfUld, n Jlailson, La Crost, Dnbuqnc, JLarqtette ?N THE NORTIIWKST i.at, South, SoaUieatt and Southwest. Car on Day Trains; Slceper on Night Train i . . . Reclining Chair Car. TT. II. WniTTLF-SFT, Äfft., Toledo, O. Cent'l Pass. AgL, Dafton, U. J. F. XrCAETni, Rlchmocd, Ind. Sou. Pass. Agt-, Clncianatl, U. C'O T. Fonrth St, Cinclnnatl, 0. CILV5. II. ROCKWELL, Gcn'l Pass'r and Ticket Agent. Renry Klansmann's WevVMlM? Uo. 2J uttd U7 Nord Nclv Jcrscy Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billige. Vreis,, Vrompte Bedienung. Mseudahn Zeit 'Tabelle. nlan end Kbg Ux cbThzVgk in Indien oli, an xxfc ch Oonn t, dk J. Januar 1887. jerfnötl, Nkstt n ttMttIU GJnZiH. Ubzs: tätigst:. Rlfl ttt. I.. CflCalSslARiMkc. tooca 1 UtM... . 9m 1 St9MllOJC gb u I V O ,5,. ttJ1 f. 71 Bl!lCfltUltJl!Ra ykRdkll LKte. Cfi'.mat .... 7.19 , eflff J.CJCa tu or, t n m xu ...tuu t4t1 t9M . 4jP9 I rtf Ifttf .... C0tM BiriT tt llMstrvr 4.19 thfiraUtil... 8 00 9trn ( enlf 3 3 Sa riedelaud, Celorntnl, CrartmitH nnh Seit vspsN Zsisha. (Ve, tbtt.) 999 Orfl.. 2 2.co c 1 1 tt t fft tit 6.n n Inkerf .1 a 5xAtjntM $tftf;cx. ftf4 ez.... ZK ,5te 14.09 Rl4(trn tffitt, i.avstn 3 M ... MI e.rjgoticxi 2 o rnrtf v t l rr.vi 5?. C. .iü.i xrn viidrsod Dldifisn, S. E.l.ned Z. ttkUch. z. m 4 80 " 7.S1 UJ4 Km J.t.so a 1.10 Kn tSZq. .MCa s tagn. 7. u,Nch. LH cm lKQn U 9uCm Unttm ....... tii fim tifUä. MOSQ Utt4.19Al lJ.!6Ea Vsekmltt, Zlap5lis, Si. Lsnit . 5:tgo MSZ. NLNSN stvist. L.ui.. z.v ?bis? ?,. tSZ Jm , Dtfmt v?.... 4i c ota s k t5;V4 c4L19sb fiefaoett 25ce... 4 45 tet,tt Zju. 11 3 PoftzAg r Jt, fj. ... Ö.ÖJ m t r?K8.... 4J lCn Chicago Dkisiss. 0(9 rrrt S. 7.103a tyufo Nail .:Jx fiu Oärttr Oc b.va zt ES tkich , tt llSl Lafayett cc... .0 Xm ooanlfort Ci.. 7.10 Em c:Zou y i. nt4 .. 3.r UltTfitH Bt( ..11.1 tM. i .y ?toria Srxrej.. I iim SnZttäNü, Vlooigtsn bAtAttn Ufeubahz. tt.. 7G8 kttck?lFLk 4. 't Äfft Ä Wt 13 00 W VuKI,ttl Rft 9Mm Gf;, tZt.'tch 3.S3P3 Cift Cc 10.48 Km nusm s&a . 1 35 m a.rreS t.39 Zb OtW$t Didtstez. 0el. ,.. ..4.tva I yacifle trrt8... 7 5W ilgl. eprefi.... 9 C ft 8 3 6j 18 39X Atlantik ;p.... 3 d)N SsSern .... 3 Waöesh, St. Lsnii Pacisie. et ttie viaii 7.1S 0 C(i? n rtSa 11 Cm xcl jnn 7 .18 4, Let ClSaU. 6.tt tLi 9t 91 3.15 i e ich S t C 7.1W 55 Z2dia?kipz!is vas VW:ueS LifeubeZ?. ail Caijo fr 7.1! Qa I k BK..1Q 53 etatenr.ef ficc . 4.15 ! a'.lK ,ir,. 4 b) ckatt,Hasiltos:Znötkpe:ttkist2bahz Jp m 813 92 9 4.00 rm ninisUiJUi snnerlvtL 8.S5 Km &tl 11.45 Ba Snbp u CiEoalllO 4J Ca, Ctncinnaii Bcc 4 li Ra ?tyluCU 2.10 C In., 2).X.a.S 3M)f:m Indianapolik, Derttnr & Springsield. tut Peo Statl. 8 3CCm Aontezuma Ute tfl aukg Sennt. 6 ZCZb Schnellzug re ...10 tl.!Ld Schnellzug r k .. 3 ö0ZZ ZNonlezuma Lee aukz Tonnt.. .10 lVm at! t:sj;a Ehieago, St. Loui ä: Pittkburg. RBilOB? Rin See ! deenem Jcnat. 9.10 Ca IBPB 9 K Ci tägttch tt. m Jntiinap. See. 3.C llestern fiil.. I tätlich 4.30 Km tfttl allst0Bt8tinCcRtti.ll.C0Cn vkeeaukg. j tag 4.00 Tm i fctaaltchli.. 4.U Ehteag Kou!e ti üclomo. f)iC4ft CchXlE jt 4S 11.13? Ctcit xpr.iy.35 5 Zsd'I fca. Schnell,... 4.00 fra 3rl,t'l 4 50. tnret 3.10 X SsMasfijsIll tttt Ot isU SisenbaZ, I 9pnl, c. tätlich 1.2 Zu Sein Ot 1 Tl. I.M9 7t P n B t t8f CC 2.(9 Km ZslPkslzer.lv.vu Baf tx tdf I. 3Rltl?UI 9t 3.40X0 xstetsn U lüch I 8 tt.tOXOTM Lit Ettl... ll.VJCct L,Uve,ew liantz k Chieazs. Zllr.Line. lUete Ci tl.. 11.10 Cltctf j. tfl.. 3.3C &m$n et .w I e 9.US Rtch TU, CUtf. N. CU K Cic aU 11.10 I Ct ail 3.45 Züge mit r e. Lehnseffel.kar it t, vchlafage U x, Vlor,.
tf 8
6&i
k j j.
