Indiana Tribüne, Volume 10, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1887 — Page 3
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tl UU&&i tMA I Vv22. gtgM cnljünMidjtn llljeumatisinus. 3- Berichte über die Erfolge von Ct. JakobZ il. eiche vor Jahren erzielt wurden und jetzt reftätls werden. 5k K5?nLti?kx geheilt 1880. mi m Hamburg. BerkZ Co., Pa. Wie? Wochen litt ich an entzündlichem btheu. . matiömuZ. Aerue konnten meine Schmerzen nicht lindern. Ich war gezwungen im Hause zubleiben; meine lieber waren geschwollen. Nach einigen Einreibungen mit St. JakobS Oel waren alleSchmencn verschwundenund bei fort gesetztem Gebrauch wurde ich gänzlich geheilt. Roland T. Leonard. K Jaöre später dauernd geheilt. Hambura, VerkZ Co..Pa., 19. Okt. 18S8. or ungefähr Jahren wurde ich von ent zundlichnn Rheumatismus befallen. Nach An wendung von einigen Flaschen St. JakobS Oel war ich vollständig geheilt. Mit er, nagen bestätige ich mein früher gegebenes ieuguiZ übe, die 'auSzezeichneten Wirkungen dei St. JakobS Oels. Roland T. Leonard. VN einem T epnty.herig-Juni 1881-gehellt. Lttleborough, Mass. Im lehten Mai war ich in Folge von acutem Rheumatismus gezwungen im Bette u bleiben. Wir wurde angerathen St. Jakob s Oel zu ver suchen. Ich tyat eZ und war am nächsten ä!aze so gesund wie jemals. Elijah Cavron, Tevut Sheriff. 6 Jahre später ollstäudig geheilt. Ättleborough, Haff., 19. November 1396. Ich hatte einen schweren Anfall von akutem RheumatiSmu uns war nicht im Stande einen Schritt zu gehen. Ich ersuchte alles ohne Erfolg.biZ ich St. JakobS Oel anwandte. EZ heilte mich ollständig und ich kann tt empfahlen Slljah Caxron, Deputz-Sheriff. TIE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md M ArIuguÄVacmgL HAMBURGER r rr-r- ki MCX iriurrtn 'il &tim EluttranUtiitn, Leber- n. Mageuleidea uU, sa nu tttx fünf Klaschr, $2.00 i U CUa Kxrthkk i habc. rax oriEira a. yogelik co- biihxobz. vd. Besser als ysicmantcn -ifttaSGeschenk der See! Advokaten Bureau von Tenny Siov'q, ) Kimmer 6 und? Talbott : Blocks JndianaroliS, 4. Axrtl 1887. Warshall C. Wood? & Eo.: Verehrte Herren! Ich kaufte beute ine Schachtel Ihre Heilmittel genannt Dceait Wave Lim", eine Frau und ich gebrauchten und banden dai S in auz?e,eicbnetes Heilmittel ist. Ich litt fett 1872 an Wagen'chmerzen und Unveidaulichk'tt. Manchmal fand ich jt temxerSre niemals aber dauernd Hilf der der Versuch den ich mit Ocean Wave Ltae- gemacht hab,, überzeugt mich, fcatj diese Stiitel mir dauernde Hilf bringt. Ich hoffe diZ Sie elegenieit habe tamit vielen Leidenden Hilf ,u dringen. Vchtungkvollst I. S. D e n n v, Eren. Anwalt. Geld zurückergattet solltediese? Mittel nicht helfen. Wir wer. den unser Versprechen nicht brechen. j&arshall O. Woods 85 Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Indianapolis, Ind. " Preii $1. Per Post 11.15. MWZSN Pllji Cures "iRemoves I j77T x -pTan, Sunburn, Bee Stints, Mos qulto and All . Insect Cltee j r ITSPLE3, BLOTCKE3, nnmnrg, Birtli-marks, and evcry form osakia blemisliea, positively ccred an. th9 most delicato e&in wiCiout Igavinj a scar, by !EIOX 01XLt23a.023.t. Prica 25cts., COcts. and $1. At drurristj op by mail. The Hop Pill T-TanTff Co.,ireiv London, Conn. Llttle riop Pilts for Eici-hcadacie, dyspepfiia, btUouacefsaii(lcoiistiiationhavenocxiuaL. 2S. In allen Avotheken ,u haben. l.Qm2Lj Den einzigen Weg Sl5?55U55Mii2 unkielducteicheinoar unvelloarensauevon i Seschlechtskrankhelten sich und dauernd zu heile, ferne?, genaue Aufklärung über 0 Mannbarkeit! Weiblichkeit ! he k vinde? ifse derselben und Heilung, zeigt daS ges diezene Bucb Der S!ettunaS?l''kkr:' 25. Au?., 250 Seiten mit ja lreichen lebenstreuen Bildern. Wird in deutscher Sprache gegen (Zinsendunz ron 2CkntZ in Post Slamxs, sorgsam rervackt, frei rersandt. iAdreffe: neatrhMlIH!-Institnt,llClin-I ton PI:ie. nahe Broadway. w York, ! N.T. 3n nnttanapclia, nc., beim Bu, I handle, G. Keyler. 29 Süd Delaware St. xsrr cvo o Wenn Sie den d e st e n, r e i n st e n und stärksten W f ? i g ! Wackpulver, (dakw? ?oZo!-,) CgttslCtff (flavoring extracts) und Gttvärze, AlleS rein und unverfälscht haben XooU Itn, dann fragen Sie nach V. l?. SMIRO'S Waaren .Bttl zebrauchen Sie sehe andern. 90, 98 55 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. Zweiggeschäft in Wichita, Kan S. A. JoknSton, 2 Oft Washingwn Str. Empfiehlt seine große Auswahl ia II. & D. Steel Banges für Hotett und Private. II ew Lyrnan Gaso!in-0efen die besten der Welt. ' Die vorzügliche Eiö - Behälter aus hartem Holz. Ulrgaud NangeS u. Kochöfen und EETl7IBIfc- HEE BDE .
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(Fortsegung.) Sie hatte" in Herrn Termonde ttnen Mann gesunden, dem sie den ganzen In halt ihres Lebens geschenkt hatte und damit hatte sie naiv und großherzig auch mich dahin gegeben. Ich war ihr Sohn, es erschien ihr so natürlich, daß Derjenige, der sie liebte, auch ihren Sohn liebte. Und war in der That Herr Termonde nicht sür mich ein wachsamer, tadelloser Hüter gewesen? Hatte er sich nicht um die kleinsten Einzelheiten meiner Erziehung bekümmert? Gewiß, er batte darauf bestanden, daß ich in das Institut kam ; aber auch ich war derselben Meinung gewesen.' Er hatte mir Lehrer für alles Mögliche bestellt; ich lernte Fechten, Reiten, Tanzen, Musik, fremde Sprachen. Er hatte sich mit den unbedeutendsten Nebendingen beschäftigt und er beschäftigte sich noch immer damit, von dem Lteujahrsgeschenk, das er wirklich prächtig wählte, bis zu der Ziffer meines jeden Donnerstag fälligen Taschengeldes, meineö Wöchentlichen", wie wir sagten: es erreichte das nach der Schulordnung überhaupt 'zulässige Marimum. Niemals erhob dieser von Natur so herrische Mann die Stimme, wenn er mit mir sprach. Nicht ein einziges Mal seit seiner Verheirathung war er mir gegenüber von der vollendeten Höflichkeit abgewichen, in der eine liebende Frau einen neuen Beweis des vollendetsten Takts und der hingebungsoollsten Zärtlichkeit erkennen mußte . . . .Beschwerde gegen meinen Stiefvater vorbringen? Nun denn! Das wäre ich nicht im Stande gewesen. Sie bestanden durchaus in Nuancen, die ich in bestimmten Worten nicht bätte zum Aus druck bringen können, unv so schmieg ich. Diese Verstocktheit, diese abwehrende Haltung gegen meinen Stiefvater, mein gemeffenes Benehmen ihr selbst gegenüber, wie hätte meine Mutter all' diese Eigen heilen meines Wesens anders auslegen lönnen, denn als Egoismus und Härte? Sie hielt mich in der That für ein egoistisches, herzloses Kind; und ich fühlte, daß ich durch eine krankhafte Anlage meiner Seele in ihrer Gegenwart wider meinen Willen so wurde, wie sie von mii voraussehte, daß ich sei. Ich zog mich auf mich selbst zurück, wie ein scheu gc: machtcö Thier. Warum aber erspartk sie mir nicht diese Prüfungen, die uns einander vollends entfremdeten? Wa: rum gönnte sie mir bei diesen Sonntagsbesuchen nicht, fünf Minuten mit lhr allein u sein, in welchen ich sie, wenn auch nicht sprechen so viel verlangte ich gar nicht, doch aber hätte umarmen köna nen, wie ich es gerne gethan hätte aus ganzem Herzen. Ich trat in das kleine Atelier, das sie in einen traulichen Salon umgewandelt hatte. Ich kannte dessen verborgenste Schlupfwinkel aus der Zeit, da ich daselbst nach Herzenslust gespielt hatte als unbeschränkter Henr; als verhätschelter Sohn, bei dem jeder Wunsch als Befehl glt. Nun war Herr Termondc da in seinem Hauskleid, Eigarettcn rauchend und Zeitungen lesend. Schon das Rauchen der Zeitungsblätter, die er umwendete, schon der Ton seiner Stimme, wenn er mir guten Morgen bot, schon die Berührung seiner Hand, wenngleich er mir nur die Fingerspitzen reichte, genügte, um mich zurückzuschrecken. Mein Widerwille war so groß, daß ich mich nicht erinnern kann, jemals mit gutem Appetit gegessen u haben, wenn er an demselben Tische laß. Diese SonntagsDejeuners und -Diners waren denn auch der Gipfel meines Unbehagens. Ach, ich haßte Alles an ihm, seine etwas hervorstehenden Augen, die er bisweilen fest auf seinem Gegenüber ruhen, dann wiederum in den Augenhöhlen ein wenig umherrollen ließ, und seine hohe, vorzeitig von grauen Haaren umrahmte Stirne, die Feinheit seines Prosits und die Vornehmhcit seiner Manieren, die zu der Schwerfälligkcit meiner 9!atur im Gegensatz standen bis zum zierlichen Bau seines Fußes, wie er in der Stiefelette sich abzeichnete. Es scheint mir, daß ich selbst jetzt unter Tausenden ein von ihm getragenes Kleidungsstück wieder erkennen Tvürde, so lebendig fühlte ich Alles, was ihm zugehörte, unter dem Einfluß dieser Abneigung. Mit meinem Kindcrinstinkt begriff ich es vollkommen, daß dieser schlanke Mann mit seinen katzenartien Geberdcn, seiner einschmeichelnden Sinnine, mit dem angeborenen und anerzögenen aristokratischen Wesen der richtige Gemahl für das anmuthigc, schön geschmückte und nahezu ideale Geschöpf war, dem ich, ihr Sohn, ebensowenig glich, als ihr mein armer Vater geglichen hatte. Himmel ! Welch' bittere Empfindung.! Aus dem Abgrund des Schweigens, rn den ich während dieser meiner traurigen Ferientage versank, folgte ich mit leidenfchaftlichcm Antheil den Gesprächen, die vor mir geführt wurden, insbesondere ei Gabelfrühstücken und Diners, die wir zu anderen Stunden einnahmen, als zu Lebzcitcn meines Vaters, in dem Speisesaal, der neu eingerichtet war, wie die ganze Behausung. Und diese neue Möblirung war wohl auch das Sinnbild des neuen Lebens meiner Mutter. HerrTermonde, der Sohn eines Wechselagenten, war kurze Zeit bei der Diplomatie gewesen und hatte dadurch von unseren früheren grundverschiedene Beziehungen. Meine Mutter und er waren in Folge dessen in regem Verkehr mit der gemischten Allerwelts-Gesellschaft, welche man dazumal die elegante Gesellschaft nannte. Was war aus den Stammgästen der seltenen Soireen geworden, welche mein Vater in der Äue Tronchet gegeben? Wir hatten da erst drei, vier Leute zu Tisch, nicht mehr, die kamen, die Damen in geschlossenen Kleidern, die Herren im Rocke. Man plauderte von Politik und Geschäften.' Ein früherer Minister des Bürgerkönigs, der wiederum Rechtsanwalt geworden, war das Orakel dieses Kreises. An solchen Tagen speisten wir um halb sieben, statt um sieben, weil der alte Staatsmann sich schon um zehn Uhr zurückzog. Ein Theaterbesuch war für diese reiche, schlichte Vürgergruppe ein Unternehmen, ein Ball, ein Ereigniß. So spiegelten sich weniastens die Dinae in meinem Kindersinn. Jetzt kam der alte Staatsmann nicht mehr.ebenoen!s
Ma5äme Vargeyr, dte Ingenieursn'lnwe, welche mein Vater Mama stets als Muster vorhielt, weshalb diese die .alte Dame scherzhaft meine Schwiegermutter" nannte. Jetzt dagegen gingen mein Stiefvater und meine Mutter fast Abend für Abend aus. Sie hatten eigene Pferde und mehrere Wagen, statt des geniietheten Monatssiakers, mit dem sich die Frau des angesehenen Advokaten begnügte. Die Männer, welche ich nach der Mahlzeit kommen sah, die Frauen, welche ich zum Sechs-Uhr-Empfang bei Mama traf, hnHrti ein fipfnnWrä iifrtPtiSTisfipS rmtnfp
V V VV VVV V J4VV Vj V nrrv rw r . 1 res Wei.cn. man pracy nur von unlcrHaltungen, neuen Theaterstücken, EostümBällen, Nennen und Toiletten. Mein Vater, der wie der ehemalige Minister, sein politischer Führer, von den Ideen der Juli-Monarchie durchtränkt war, sprach vormals mit Strenge über das kaiserliche Regiment. Jetzt wurde meine Mutter zu den großen Empfängen in die Tuilerien geladen. Wie hätte ich es wagen sollen, sie von den Erbärmlichkeiten meines armseligen Jnstiwtslebens zu unterhalten, die mir so geringfügig erschienen angesichts ihres glänzenden, üppigen Lebens ? Einst, da ich noch das Gymnasium Bonaparte besucht, erzählte tch ihr freilich bis in's Kleinste vom Leben und Treiben meiner Kameraden. Heute l)ätte ich mich fast geschämt, sie mit Rocquain, Gervais, Lcvrcloup und den Anderen zu langweilen. Es schien mir, als ob sie sich nie für die meines Erachtens tragische Geschichte von Joseph Dediot interessiren könnte, der gerade von seiner Cousine Cecile war verrathen worden. Obwohl sie ihm eine Haarlocke gegeben, und einen Rosenstrauß angenommen, einen Kuß bekommen und erwidert, hatte die Ungetreue einen Apotheker von Aoranches geheirathet. Dediot schrieb über sein Unglück sogar zwei Gedichte, von welchen das erste, an mich gerichtete, mit dem Vers begann: Verhärt' Dein Herz, Andre, erschließ' eö nie der Liebe.... Wie hätte ich ihr von dieser kleinen Welt, mit ihren kleinlichen Interessen und Leidenschaften, erzählen sollen, ihr, einer Frau, die bei der Herzogin von Arcole zu Tisch geladen war, die eine Marschallin und zwei Marquisen zu ihren vertrauten Freundinnen zählte, und deren Gesellschaften in den Blättern besprochen wurden ? Meine Mutter war gegenwärtig die schöne Frau von Termonde und ihr neuer Name hatte ihren früheren so vollständig ersetzt, daß ich fast der Einzige war, der sich daran erinnerte, daß sie auch die Wittwe des Herrn Cornelis, desselben Mannes war, dessen sinsteres Ende in den Spalten derselben Zeitungeu so ausführlich war verbucht worden. Hatte sie selbst all' das vergessen? Oder entsann sie sich dessen noch? Vergessen? Ist es wirklich das Gesetz der Welt? so fragte ich mich mit der Empörung eines ganz jungen Herzens, das die Compromisse des Gefühls nicht zugibt. Und ich antwortete mir: Nein. Es gab eine Person, die sich erinnerte, ebenso sehr wie ich eine Person, für die der tragische Tod meines Vaters ein Alpdruck geblieben war eine Person, der ich all' meine Gedanken sagen konnte das war meine gute, sanfte Tante. Bei ihr wenigstens hatte sich nichts in der Zärtlichkeit wie ehedem verändert. Wenn ich mich nach Compiegne begab, regelmäßig im Monat August, um daselbst einen Theil meiner Ferien zu verbringen, fand ich Alles im Hause, wie im Herzen des alten Fräuleins an der alten Stelle. Sie hatte eingewilligt, w fortdauernden Beziehungen mit Mama zu bleiben weil das, wie ich wohl merkte, besser für mich war und sie ging drei oder viermal im Jahr zu Diners auf den Boulevard Latour - Maubourg. Geliebte Tante Louise! Wie gern hörte sie auf meine kindlichen Klagen, und immer entließ sie mich besänftigt, fast beruhigt, Nachsicht!cjcr sür meine Mutter und überzeugt, daß ,ch Unrecht hatte, Herrn Termonde so zu beurtheilen, wie ich es that. Und dabei sagte ich ihr gar nicht, welche Repressalien ich an dem Mann nahm, den ich beschuldigte, mir Mamas Herz gestohlen zu haben. Es war mir schon sehr frühzeitig begegnet, bei meinem Stiefvater Zeichen von Abneigung zu bemerken, die meinen eignen ähnlich waren. Wenn ich etwas rasch in den Salon eintrat und er gerade ein Gespräch, sei es mit Mama, sei es mit einem seiner Freunde, führte, so genügte meine Gegenwart, um seiner Stimme eine leichte, für jeden anderen vermuthlich unmerkliche Aenderung zu geben: sie entging aber kaum mir, da ich meinerseits fühlte, wie sich meine Kehle zuschnürte, wie meine Lippen zitterten, und meine Brust sich zusammenzog. Ich würde nicht der .nachdenkliche, nachtragerische Jüngling von dazumal gewesen sein, wenn ich nicht daran gedacht hätte, diese merkwürdige Macht zum Vortheil meines Hasses gegen diesen verwünschten Menschen auszunützen. Mein Vorgehen bestand darin, ihm diese lästige Empfindung meiner AnWesenheit noch dadurch zu verschärfen, daß ich fchwieg und ihn mit meinen Blicken verfolgte. So sehr er sich auch in der Gewalt hatte, niemals habe ich den Blick aus einer Zimmerecke auf ihn geheftet, ohne daß nicht auch er endlich die Augen auf mich richtete. Seine Blicke wichen den meinigen dann wohl aus ; er plauderte eine Weile weiter fort, dann sah er, fast wider Willen, neuerdings zu mir herüber; unsere Blicke kreuzten sich und die seinigen kehrten sich wiederum ab. An einer Falte, die sich auf seiner Stirn bildete, erkannte ich, daß er im Begriffe stand, mir zu verbieten; ihn so anzuschauen. Dann beherrschte er sich und verließ mitunter das Zimmer.' Diese Art von Verzichtleistuna auf jeden Kampf mit mir war, wie ich errieth, bei ilm ein vorgefaßter Entschluß, denn ich wußte, daß er von sehr energischem Wesen und vor Allem außer Stande war, zu ertragen, daß man ihm Trotz bot. Er erzählte gern das Jugenderlebniß, daß er als Gesandtschaftsattachö in Madrid auf die Herausforde, rung eines jungen Spaniers bei einem Prioat-Rennen einen Stier getödtet habe. Es mußte seinem Stolz furchtbar schwer ankommen, daß er mir diese stumme In solenz meiner Augen erlaubte,- aber er wehrte sie mir nicht und ich erzählte mei? uer Tante Louise nichts von diesem knabenhaften Triumph. Um Alles zu sagen : icb war - ein unglückliches Kind. Ich
tvüßke, daß ich'ös'war, uno tcy war geneigt, nichts von meinem Unglück zu verschleiern, wenu ich ihr mein Leid klagte, es vielmehr zu vergrößern, um die zarte Theilnahme zu genießen, die von ihr auf mich überströmte und mir das Herz erwärmte. Manchmal sprach ich ihr auch von meinen: geheimen Gelübde, von dem feierlichen Schwur, den ich mir abgelegt, den. Mörder meines Vaters zu entdecken und mich an ihm zu rächen; dann legte sie mir die Hand auf den Mund. Sie war fromm und wiederholte die Worte des Evangeliums : man muß es Gott überlassen, zu strafen ; sein Wille ist unerforschlich." Und weiter: Gedenke der heiligen Gebote: vergebt, wie Euch vergeben werden wird .... sag' niemals Aug' um Aug', Zahn um Zahn. .. .Ach, vcrscheuche aus Deinem Herzen allen Haß, selbst diesen." Und dabei standen Thrä, nen in ihren Augen.
. Arme Tante ! Sie traute mir größere Seelenstärke zu, als ich besaß. Es bedurfte nicht ihrer Rathschläge, um zu verhindern, daß ich mich nicht ganz darin verzehrte, dies Rachegelüst zu verfolgen, welches der Stern meiner ersten Jugend, der blutrothe Leucktthurm in meiner Nacht gewesen. Ach, die knabenhaften Entschließungen, die Hannibalsfchwüre, die wir uns selbst ablegen, der Traum, unsere Thatkraft einem einzigen, unmandelbaren Ziel zu weihen : das Leben fegt all das weg, gleich unseren großherzigen Täuschungen, den naiven Begeiste-rungs-Anfällen, den edlen Hoffnungen. Zwischen dem unglücklichen, aber so stolzen Knaben von fünfzehn Jahren, der ich 1370 war, und dem jungen Mann, als den ich mich 1376, nur achtJahre später, wiederfand, welch ein Unterschied, welch tiefer Fall ! Und zu denken, daß ich ohne so unmöglich vorauszusehende Znfälle das noch wäre, noch derselbe junge Mensch, dessen Bildniß ich jetzt, währenddem ich schreibe, über meinem Ardeitstisch aufgehängt habe. Gewiß: die Kunstfreunde, welche dies Portrait in jenem Jahre neben soviel anderen in der Ausstellung sahen, traben nicht geahnt, daß es den Sohn eures so tragisch gemordeten Vaters darstelle. Ich sehe es nun meinerseits an, das banale Abbild eines banalen Parisers, mit seinem in thörichten Nachtwachen gebleichten Teint, mit Augen, aus deren Blick kein starker Wille hervorleuchtet, mit den modisch zugestutzten Paaren, seiner regelrechten Alltags-Erscheinung und ich bleibe selbst verwundert bei dem Gedanken, daß ich auf die Art habe leben können, wie ich zu jener Zeit lebte. Aber wie? Zwischen dem Unglück, das meine Kindheit traf, und den allerjüngsten Schicksalsschlägen, die mich für immer niedergeschmettert, wäre mein Lebenslauf wirklich so gewöhnlich, nüchtern, so ähnlich dem des Nächstbesten gewesen. Verbuchen wir seine einfachen Stationen. In der zweiten Hälfte des Jahres 1870 der Krieg. Die Invasion überrascht mich in Eompiögne, wo ich bei meiner Tante auf Ferien bin. Mein Stiefvater und meine Mutter machen die Belagerung in Paris mit, ich arbeite unter der Aufsicht eines alten Priesters der kleinen Stadt, bei welchem mein Vater seine erste Eommunion abgelegt hat. Im Herbst 1871 kehre ich nach Versailles zurück, um die letzte Klasse (Rhetorik) durchzumachen. Im August 1873 bin ich Vaccalaureus ; dann mache ich sofort mein Freiwilligenjahr in Angers unter sehr angenehmen Vedingungen: der Oberst war der Vater meines alten Kameraden Rocquein. 1874 spricht man mich auf den Rath meines Stiefvaters großjährig. Das war der Augenblick, wo ich mein Werk als Rächer beginnen sollte, und vier Jahre hernach, 1878, hatte ich diese Rache nicht, vollbracht, welche der tragische Roman und gleichsam der Glaube meiner Kindesseele gewesen. Ich hatte es nicht vollbracht und beschäftigte mich nicht mehr damit. Wenn ich an diese Gleichgiltigkeit dachte, fühlte ich mich tief beschämt. ' Ich lasse mir aber heute die Gerechtigkeit widerfahren, daß dieselbe nicht so sehr eine Folge der Schwäche meiner Natur war, sondern aus Ursachen herrührte, die mir fremd und ebenso auf jeden jungen Mann in meiner Lage gewirkt hätten. Gleich von Anfang stellte sich mir ein unübersteigliches Hinderniß entgegen, da ich meine Aufgabe als rächender Sohn in Angriff nahm. Es ist ebenso leicht als erhaben, sich in höchster Erregung das Wort abzunehmen: ich schwöre es, nicht zu rasten, bevor ich den Schuldigen bestraft habe. In der Wirklichkeit handelt man nie anders, als nach einzelnen, vorbereitenden Schritten und was konnte ich da ttun? Ich mußte vorgehen, wie daS Gerrcht, von Neuem die Untersuchung beginnen, welche die Justiz so weit als möglich geführt, ohne das Mindeste zu entdecken. Ich setzte mich in's Einvernehmen mit dem Richter, der vormals die Untersuchung geleitet und jetzt Rath am Obergericht war. Es war das ein Mann von fünfzig Jahren, von sehr einfachen Lebensgewohnheiten, der auf der Insel Saint Louis den ersten Stock eines alten Hauses bewohnte mit der Aussicht auf Notre-Dame, auf das älteste Paris und die Seine, die an diesem Ort schmal ist, wie ein Eanal. Herr Massol so hieß er wollte sehr gern mit mir eine neuerliche Ergründung der durch die erste Untersuchung gegebenen Anhaltspunkte vornehmen. . . . Ueber die Persönlichkeit des Mörders war ebensowenig ein Zweifel möglich, wie über die Stunde des Verbrechens. Mein Vater war zwischen halb 1 und 2 Uhr ohne Gegenwebr ge? tödtet worden von diesem hochgewachsenen, breitschulterigen Menschen, dessen außergewöhnliche Verkleidung, nach dem Ausdruck meiner Amtsperson, auf einen Amateur" hindeutete. Ein Uebermaß von Verwicklungen ist stets eine Unklugheit, denn es vermehrt die Möglichkeit eines Mißerfolges. Hatte sich der Mörder vermummt, weil ihn mein Vater kannte? Nem", lautete der Einwand von Herrn Massol, denn Herr Eornölis, der ein scharfer Beobachter und zudem, nach den Abschiedsworten zu schließen, die er an Sie richtete, als er Sie verließ, auf seiner Hut war, hätte ihn an der Stimme, am Blick, an der Geberde erkannt. Man ändert weder seinen Wuchs, noch sein ganzes Auftreten, wie man sein Gesicht entstellen kann . . " Herr Massol ieinersuts erklärte diese Ver.kleiduna le
diglich aus dem Wunsche, Zeit zu gewtnnen, um aus Frankreich entfliehen zu können, auch für den Fall, als der Leichnam an dem Tage des Mordes selbst ent deckt worden wäre. Hätte man in diesem foll überallhin den Steckbrief eines Mannes mit dunkler Gesichtsfarbe und pechschwarzem Bart telegraphier, dann würde' der Mörder, uachdcm er seine Schminke weggewischt, Perrückc und falschen Bart ab- und andere Kleider angelegt hätte, die Grenze überschreiten können, ohne auch nur verdächtig zu werden. Nach diesen und anderen Anzeichen wohnte der falsche Nochdale im Ausland. Er hatte im Gasthof englisch gesprochen und die Leute hatten ihn wirklich für einen Amerikaner gehalten. Das ließ vermuthen, entweder, daß er diesem Lande angehörte oder doch für gewöhnlich dort wohnte. Zudem bekundeten die Angaben, welche er meinem Vater gemacht, eine ungemein genaue Kenntniß der in den Vereinigten Staaten üblichen Geschäftsbräuche. Der Verbrecher dürfte mithin ein Ausländer, ein Engländer oder Amerikaner oder vielleicht ein in Amerika ansässiger Franzose gewesen sein. Als Veweggrund eines so rafsinirtcn Vcrbrechcns ließ sich schwer annehmen, daß es dabei nur auf einen Raub abgesehen war. Und doch", bemerkte der Untersuchungsrichter, wissen wir nicht, was die von dem Verbrecher fortgetragene Mappe enthielt.... Aber", fügte er hinzu, was für mich gegen die Vermuthung eines Raubes spricht, ist die Beflissenheit, mit welcher der falsche Nochdale den Todten seiner Uhr beraubte und ihm gleichwohl einen Diamanten am Finger stecken ließ, der mehr werth war, als die Uhr.... Ich schließe daraus, daß das einfach ein Akt der Vorsicht war, um die Polizei auf falsche Fährte zu führen. . . . Ich glaube, daß dieser Mensch Herrn Eornölis aus Rache getödtet hat...." Und damit führte mir der frühere Untersuchungsrichter einige merkwürdige Fälle an, in welchen Gerichtsärztc, Staatsanwälte oder Vorsitzende in Gcrichtsverbandlungen das Opfer von Racheakten geworden seien. (Fortfedung folgt.) Vom Auölanl t
Das englische ,.Athe naum" berichtet: Die Forschungen, welche Herr I Theodore Bent mir Unterstützung zweier englischer Gesellschaften (der Hellenic Socletn und der British Association) auf der wegen ihres Marmors berühmten Insel Thasos angestellt hat, haben zur Entdeckung einer unbekannten Stadt geführt. Bei der alten Hauplstadt hatle Herr Bent einen römischen dreithorigen Triumphbogen entdeckt und ausgegrabcn, sowie das antike Theater freigelegt. Im südlichen Theile der Insel befinden sich die berühmten Marmorbrüchc. Dort sind die Reste einer Stadt von beträchtlicher Größe ent? deckt worden . Diese tadt, die auf einer Landenge stand, war mit der alten Hauptstadt durch ein? Straße verbunden, von welcher re?schiede::e Theile wieder zum Vorschein gekommen sind. In der Strafe selbst wo zweifellos die mit dem Marmorhandel beschäftigten Kaufleute und Arbeiter wohnten, haben viele bemerkenswerthe Gebäude ihre Trümmer hinterlassen, doch konnte Herr Bent vorerst nur einem Baue seine Aufmerksamkeit zuwenden, einem Tempel, der auf einer über fünf Stufen gelegenen Plattform thronte. )ie unterste dieser Stufen reicht bis zum V!eeresspiegel hinab und ist aus den größten Blöcken erbaut, die nur irgendwo vorkommen. Der Innenraum ist zwcigetheilt. In der größcren vorderen Abtheilung befindet fich eine Erhöhung, auf welcher ursprünglich die archaische Apollo-Vildsäule stand, deren Torso dicht daneben lag. Letzterer mißt vom Nacken bis zum Knie 4 Fuß 5 Zoll. Wie am Nacken wahrnehmbar, siel das Haar in 15 Flechten herab. Vcrschiedene Inschriften auf großen Votivtafeln, die sich vorn am Fußgestell fanden, rühren von Seeleuten her und danken verschicdenen Göttern für glückliche Fahrt. Die zweite Abtheilung des Tempels ist kleiner als die vordere. Die Scheidewand ist aus riesigen Marmorblöcken gebaut, die mittelst Eisenklammern in Blei miteinander verbunden sind.' Eine 5 Fuß breite Thür führt hindurch ; tritt man hinein, so fällt der Blick auf eine, die gegenüber liegende Wand 'bedeckende Inschrift mit den Namen vieler Archonten, Polemarchen und Apologen. Unter anderen Marmorresten fand Herr Bent in diesem Raum das Fußgcstcll einer Athene-Bildsäule mit zwei Weih-Jnschrif-ten dankbarer Seeleute, Trümmer der Bildsäule selbst und einen kleinen Dionn-sos-Altar, hinter dem in der Mauer die Wortestehen: Der dionysische heilige Herold der Liebe." Der Tempel trägt vielfache Spuren, daß Römcrhand den alten dorischen Bau umgestaltet hat. Zweifellos war derselbe, wie die archaische Apollo-Bildsäule und Inschriften beweis fen, ursprünglich dem Apollo geweiht, bis er das Heiligthum aller der Götter wurde, denen die Marmor verschiffenden Seeleute ihre Denktafeln widmetenMozart - Halle ! Ta.ool Bosf Eigenthümer. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schon eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung don Fällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingen zur Verfügung. MnsireiHer Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von H ä uscrn werden aus'S Schönste ausgeführt von CARL HOFMAW lg Madlsvn Ave. v , C7" Preise mäßig. Schöne und gute Arbeit vird garanttrt. ,
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