Indiana Tribüne, Volume 10, Number 359, Indianapolis, Marion County, 16 September 1887 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint S5gliH Nd SSVNlSgL.

fjyiWU$i ,?MKt Irtci ta:3 len 2iimil Cbx3 ps Coch, M ontaz5 lots x, Ro$. 9: afsvc9R 15 lrll. f " P?? njllai ,s SttttZk;!? ki e fSw lÄttS.MarvlandS?. frtfßncjclö, Ind., R S Vt'cr 1887. Tonst nndZetzt. Sonst herrschte auf den Mississipxk Dampfern ein ganz anderes Leben, alZ jetzt," erzählte neulich ein alter Schiffs capitan einem Berichterstatter in Mcm?his. Damals war jede einzelne Fahrt mit Abwechslungen aller Art verbunden, heute geht Alles so ruhig und still zu, daß man darüber einschlafen könnte. Zu einer Zeit csnimandirte ich einen Dampfer, welcher die Strecke zwischen Memphis und Vicksburg zu befakren Hass. Eines Tage! fanen in Vicksburg dreZ Paziagiere an Lord, rohe Gesellen, von denen der eine erst vor drei Tagen rinen Mann ermordet hatte. Sie betrugen sich sehr lärmend, stifteten jedoch kein Unheil an, bis unser Boot sich in der unmittelbaren Nähe von Memphis befand. Da begannen sie sich mit meinem Clerk zu zanken, einem jungen, schwächlichen Mann, dem die Schwindsucht auf das Gesicht geschrieben war. Ich sah dem Ctt'cite von der Ferne zu, bis ich t$ für gerathen fand, einzuschreiten. Ich kam zu den Nowdies und sagte ihnen, sie sollten sich dort prügeln, wo sie sich mit Whisky vollgetrunken hätten, nicht aber an Bord des Schisses. Dies gesiel den Kerlen nicht. Sie wandten sich sofort mit drohender Miene gegen mich und erklärten, eS gehe mich gar nichts an, wo sie eine Prügelei anfangen wollten. Ich li?ß mir eine solche Frechheit nicht gefallen und schlug den ersten Kerl auf der Stelle nieder. Da stürzte sich der Zweite auf mich, derselbe Mann, welcher vor einigen Tagen den Mord begangen hatte. Ich faßte ihn an den Kragen und versuchte ihn zu Boden zu werfen, als der dritte Rowdy ein langes Messer zog und hinterrücks auf mich losstürzen wollte. Mein Clerk sah dies. In einem Augenblicke hatte er eine schwere Eisenstange vom Boden aufgehoben und schlug ihn damit derart auf den Kopf, daß der Kerl bewußtlos zusammenstürzte. Unterdessen hatte ich den Mörder zu Boden geworfen und hielt ihn unter mir, obgleich er krampfhafte Anstrengungen machte, wieder nach oben zu kommen. Wir rollten uns auf dem Deck hin und her, bis wir an die Treppe gelangten, welche nach unten zu der Cajüte führte. Dort stürzten wir Beide hinab, wobei ich jedoch oben blieb. Mittlerweile war das Boot in Memphis gelandet, und mein erster Bootsmann eilte herbei, um mir zu helfen. 1'aften Sie den Kerl loS", schrie er mir zu: ich will gern mit ihm allein fertig werden. Bitte, thun Sie mir den Gefallen." Und dabei tanzte er auf dem Verdeck formlich vor Kampfestust herum. Ich ließ von meinem Gegner ab, und mein Bootsmann stürzte sich jetzt auf ihn. Die Geschichte nahm jedoch einen verkehrten Gang. Der Bootsmann war dem .Nowdy an Körperkraft nicht gewachsen und lag balö unter ihm. Ich kam schnell herbei und half meinem Freunde wieder nach oben, doch dauerte es nicht lange, als er wieder unten lag. Ich half dem Bootsmann noch einige Male, doch dauerte der Kampf so lange, bis die Polizei aus Memphis an Bord des Schiffes kam und die drei Nowdies verhaftete. Als der Mörder abgeführt wurde, rief er noch prahlend aus : Jch habe diesmal den Kürzeren gezogen, doch habe ich die ganze Mannschaft vom Dampfer zusammengehauen. (Zin anderes Mal werde ich mit Euch Allen schon fertig werden." Der Bootsmann sah aus, als ob er durch eine Wurstmaschine gezogen wäre. Sein ganzes Gesicht war blutig, und ich nahm ihn in die Cajüte, um ihn eine tüchtige Stärkung geben. Ja, da mals waren es noch schone Zeiten!" Minenfeuer. Vor etwa acht Wochen brach in der Hecla und Calumet-Mine in Michigan ein großes Feuer aus. Die Mine erreicht an manchen Stellen von der Erdobersläche aus eine Tiefe bis zu 3300 Fuß, und es ist sehr viel Holzwerk verwendet worden, um alle unterirdischen Gange in derselben zu stützen. Ein Knabe, welcher eine Pumpe zu beauf sichtigen hatte, welche mit comprimirter Lust getrieben wurde und :n deren vlaat stets ein Feuer brannte, um die Pumpe vor dem Elnsrieren zu schützen, beaina die Unvorsichtigkeit, das Feuer in' zu große Nähe der Pumpe gelangen zu lasten, sodaß bald das Holzwerk in der Nahe in Brand gerieth. Als man des FeuerS gewahr wurde, war es bereits zu spät, um dasselbe auf dem gewöhnlichen Wege zu löschen. Die Gesellschaft, welcher die Mine gehört, besitzt zwar auch eine Maschine zum Feuerlöschcn auf chemischem Wege, doch konnte dieselbe nicht mehr in Anwendung gebracht wer den. Bereits vor drei Jahren war man in der Mine durch einen ähnlichen Unfall aewitiiat worden, und der Verwalter derselben, Herr I. N. Wriaht, erließ sofort den Befehl, daß alle Zugänge zu der Mme, deren es im Ganzen 11 acht, her metisch mit Holz und Erde verschlossen werden sollten. Die Arbeit wurde so schnell wie möglich gethan, um die in den Minengängen enthaltene Kohlensäure ausbrennen und auf diese Weise das Feuer von selber ausgehen zu lauen. Nach einigen Tagen kam auf die Kunde von dem Unfall ProfenorAleran' der Agassiz. der Präsident der Galiime: and Hecla Eoppcr Company," an Or und Stelle an, um selber Vorbereitungen zur Löschung des Feuers zu treffen. .Er entwarf einen ausgezeichneten Plan zur Bekämpfung desselben. Zuerst ließ er vermittelst mehrerer großer Dampskessc eine Muffe Dampf-erzeugen, der durch eine vier Zoll im Durcbmetter ballende

Röhre 500 Fusz tief in den Schaft No. 2 hinuntcrgcleitet wurde. Dann ließ der Professor aus Schwefelsäure, Kalk und anderen Materialien in großer Menge kohlensaures Gas herstellen und dasselbe gleichfalls in denselben Schaft tinunterleiten, weil in demselben das Feuer ursprünglich ausgebrochen war. Dieses GaS ist bedeutend schwerer, als gewöhnliche Lust, und drang sofort in die tiefsten Minenschichten, wo es jede Flamme auslöschte, mit der es in Berührung kam. Es wurde eine ganz enorme Masse von Material zur Herstel-

lung des GascS verbraucht, und viele Millionen Cubikfuß desselben wurden in die Tiefe geleitet. Viele Leute waren der festen Ueber; zeuqunq, daß das Experiment mißlingen werde, doch hatte dasselbe einen wahrhast glanzenden Erfolg zu verzeichnen. Das toylensaure lZ)as t)t allerdings ebenso tödtlich für animalisches Leben, wie für das Feuer, und man mußte lange Zeit warten, ehe man sich daran wagen konnte, in die von dem Feuer heimgesucht yewesene Tiefe zu dringen. Zuerst mußte man noch durch verschiedene orrichtunaen daß Gas wieder an die Oberfläche der Erde pumpen, aS wieder einen Haufen Geld kojtete. Als man jedoch auch mit dieser Arbeit fertig war, stellte es sich heraus, daß das Gas das Feuer vollständig uud gründlich ausgelöscht hatte. DaS Experiment war um so werth; voller, als durch das Einlassen von Waffer in die Minen ein nahezu unhe rechenbarer Schaden entstanden wäre. Hotels in New York. Noch niemals haben sich so viele Fürstlichkeiten" und Repräsentanten des hohen AdclS" in New Nork aufaehalten, wie in diesem Jahr seit Anfang März. U. A. beehrten auch die Königin Kapiolani von den Sandwich -Inseln und ein Prinz aus Siam mit seinem Gefolge die amerikanische Handels-Metropole mit ihrer Gegenwart. Ein Hotel an der unteren Fisth Aoenue, welches ein sehr bescheidenes Aussehen trägt, aber sehr erclusio" ist, beherbergte den indischen Fürsten und den Herzog von Marlborough; dasselbe wird überhaupt gerne von dem hohen englischen Adel besucht. Die hohen Penonuchketten" sind den Hotelbesitzern hauptsächlich als Neclame begehrenswerth. Als aut zahlende Kunden spielen sie keine große Nolle. Ein englljcher Lord glaubt ungeheuer großartig gelebt zu haben, wenn er für sich und seine Dienerschaft in einem New Forker Hotel $40 den Tag ausgibt. Der siamesische Prinz mit seinem ganzen Gefolge gab in vltv) Zork nicht mehr als $50 per Tag aus ; die Königin von den Sandwiches sogar noch viel weniger. Man nahm ihr dies nicht sehr übel, weil man sehr gut wußte, daß es mit ihrer kornguchen ilat daheim nicht am besten bestellt war. Vezlere Kunden, als die Fürstlichkeiten", sind für die Hotels in New 2)orf in vielen Fällen Künstler und Privatperfönen. Sarah Bernhardt z. B. nimmt nie Zimmer, welche weniger als $20 den Tag kosten. Um ihr Gefolge und ihre Menagenc unterzubringen, braucht sie so viele Zimmer, daß die Miethe für dieselben jeden Tag mindestens $75 beträgt. Außerdem verbraucht sie noch für Speisen und Getränke täglich im Durchschnitt $25, obgleich sie keine theuern Weine bestellt. Anders ist eS mit der Patti und ihrem Nicolini. Die Beiden begnügen sich mit billigeren Zimmern, brauchen aber dafür viel mehr Geld für theure Weine und gutes Essen. tiner der besten Hotelkunden ist der Franzose Lesscps, der berühmte Erbauer des Sucz:Eanals und der Hauptuntcruehmer des Panama:Eanals. Während er nch mit seiner Kamille und mit seiner Bedienung in New Z)ork aufhielt, bezahlte er im Hotel jede Woche mindestens $800. Er hatte seinen eigenen Koch bei sich, der in der Hotclküche die Mahlzeiten für ihn herztellen mußte, und lebte überHaupt im fürstlichen Style. Indessen wurde er noch von einem obscuren spanischeu Grafen überboten, welcher kurze Zeit vor ihm in demselben Hotel sich aufgehalten hatte. Der edle Don, von dem man wußte, daß er durchaus nicht allzusehr mit irdischen Glücksgütern gesegnet war, verbrauchte im Hotel jede Woche $1500. Er bezahlte sie sogar. Als JameS McHenry noch auf dem Gipfelpunkte seiner Macht als Eisen-bahn-Magnat stand, pflegte er in den Hotels gleichfalls ganz ungeheure Zechen zu bezahlen. Er benutzte für sich und seine Bedienung stets eine Menge Zimmer, und das theuerste Essen und Trinken war ihm gerade gut genug, obgleich er nnr sehr wenig iu essen pflegte. Der russische Großfürst Aleris gab während seines Aufenthalts in New York das Geld mit vollen Händen aus. Jeden Morgen nahm er zuerst einen tüchtigen schluck Whisky und ein Stuck Kase zu sich, um seinen Appetit zu schärfen, und die Gerichte, die man ihm vorsetzte, muß ten echt russisch sein, so daß der Haupt koch im Hotel manchesmal über seine Forderungen nahezu in Verzweiflung gerieth. Später am Tage vertilgte er groe Massen vom besten Champagner, der überhaupt aufzutreiben war. ' Die liebsten Kunden bleiben indessen für die Hoteliers in New Jork immer die Amerikaner, und zwar diejenigen aus dem Westen. Auch junge Eheleute, die sich auf ihrer Hochzeitsreise befinden, sind ihnen sehr willkommen. Ein Hotel am oberen Broadmay hat ein Vrautzimmer, welches jeden Tag allein an Miethe $27 kostet; für eine, gute Mahlzeit in diesem Hotel muß außerdem der anständige Preis von 10 bezahlt werden. Die meisten Hotels in New Jork machen ganz ausgezeichnete Geschäfte. Eines derselben ist für 5000 monatlich vermiethet. Der bisherige Eigenthümer dieses Geschäfts brachte nicht allein mit Leichtigkeit diese große Miethe auf, sondern hinterließ auch seinen Erben tixt Vermögen von mehr als einer Millioir Dollars, als er kürzlich starb. Er pflegte nur ausgewählte Gäste aufzunehmen, und stand sich gut dabei. Künstliche Arme und Veine. Die Herstellung künstlicher Gliedmaßen hat gegenwärtig einen solchen. j Grad von Vollkommenheit erreicht, dah man mit künstlichen Landen bereits esse

und trinken, dle Violine spielen, schreiben und verschiedene andere leichte Arbeiten verrichten kann, während die künstlichen Beine das Tanzen, Schlittschuhlaufen und Nennrn ermöglichen. Auf etwa 12,000 Menschen kommt in den Ver. Staaten eine Person, welche künstliche Gliedmaßen gebraucht. Etwa 25 bis 30 Proccnt der Krüppel gehören dem weiblichen Geschlechte an. Etwa 75 Procent der künstlichen Glieder bestehen aus Beinen. Die Annahme, daß die meisten Krüppel noch aus unserem letzten Bürgerkriege

herstammen, ist irrig. Aus jeden vern..". si... o.l a ' Iliimineiieii zcieraiieii aus oicem jincge kommen mindestens 20 bis 24 Personen, welche ihre Eliedmaßen durch Eisenbahn; oder andere Unfälle verloren haben. Vesonders die Eisenbahnen nesern den Fabrikanten künstlicker Glieder die meisten Kunden. Fast dle gesammte Hälfte aller Menschen, die jetzt künstliche Glieder gebrauchen, sind Opfer von lsenoaynUnfällen gewesen. Vor nicht langer Zeit kam cm Mann zu einem Fabrikanten künstlicher Gliedmaßen und bestellte sich ein neues, hölzernes Wem. 3ch bm," )o sagte er. in einer großen Verlegenheit. yrn yave mich mit einer jungen Dame verlobt, und die Hochzeit soll in kurzer Zeit stattfinden, doch habe ich es bisher noch nicht über das Her; bringen können, meiner Braut mitzutheilen, daß ich ein Krüppel bin. Ich habe Angst, ste wird von mir nichts wissen wollen, wenn ich ihr die Wahrheit sage. Was soll ich thun?" Der Fabrikant gab ihm den freundschaftlichen Nath, lieber die volle Wahrheit zu gestehen, als sich später der Gefahr auszusehen, wegen dieses Körperfehlers von seiner Frau auf Scheidung verklagt zu werden. Herr Holzbein befolgte den Nath und war so glücklich, von der Auöerwählten seines Herzens das Geständnlß zu hören. daß sie ihn liebe, trotz seiner Einbeinig; seit". Die meisten künstlichen Gliedmaßen werden in den Großstädten des Ostens, wie z. V. in New Jork, Philadelphia, Bostcn, Baltimore u. s. w. hergestellt, und gelangen von dort aus nach allen Theilen der Union zur Versendung. Auch die früheren confö'oerirten Soldaten werden in vielen Fällen von ihren Heimaths staaten mit künstlichen Gliedern versorgt. Vom Jnlande. In Atlanta inGeorgia nahn sich dieser Tage Dr. Vockeim, ein Arzt, der sich ausgedehnter Praxis erfreute, in einem Hotel das Leben. Er hatte schon einmal in New $crf einen Selbstmordversuch gemacht. Man nimmt an, daß ihn der fortwährende Gebrauch von Eo? ain dazu bewog, seinem eigenen Leben ein Ende zu machen. Jn Mauchaca in Texas kam es zwischen zwölf Desperados und Sheriffsmannschaften zu einem offenen Kampse, in welchem einer der Ersteren aetodtet und zwei seiner Spießgesellen schwer verwnndet wurden. Die Banditen sind vollständia einaeschlosscn und werden wahrscheinlich sämmtlich gefangen oder. wenn sie sich nicht ergeben, erschossen werden. cic sind dringend verdächtig. mehrere Eisenbahn-Näubereien verübt zu haben. , In der Bundeshauptstadt Washington veranlaßte dieser Tage der Kapellmeister ZZ. Krause die Berhaftuuq von neun Musikern, welche sämmtlich der Washington Musical Assembly No. 4303, 5c. of L.", angehören. Als Ver-Haftungs-Grund gab er an, die Leute hatten sich zu dem Zwecke verschworen, um von ihm Si5 Strafgelder z erpres sen, ferner hätten die Betreffenden meh rere in seinen Diensten stehende Musiker eingeschüchtert und dieselben geboycottet Die Angeklagten wurden qcqen Büra schaft entlassen und ihr Verhör wurde aus die nächste Woche festgesetzt. Dr. George Vrundaae aus Factoryville besuchte dieser Tage die in der Nah? von Scranton in Pennsyloanien belegene Ortschaft Peckville, um den Nachlaß seines dort verstorbenen Bruders zu ordnen. Abends - stattete er der ihm befreundeten Tochter des Wilber S. Blocs einen Besuch ab. BloeS zeigte ihm einen vtevolver; arglos druckte er da bei auf den Hahn, der Schuß ging los, und die Kugel drang dem Doctor in den Unterleib. Älocs hatte nicht qewukt, daß die Waffe geladen war, und war außer sich vor Schmerz, als der Arzt binnen 20 Minuten eine Leiche war. Der unfreiwillige Mörder stellte sich selbst den BeHorden. Der Mangel an Leichen für die ärztlichen Lehranstalten und der aus diesem Mangel entspringende Leichenraub floßt den Negern große Angst vor dem Nacht-Doctor" ein. Das sah man in der letzten Woche auch in der BundesHauptstadt, wo es viele Neger und unter diesen auch recht viele Dummkopfe qibt Während des dortigen Weltkongresses der Aerzte waren fast alle Neger des Abends von den Straßen verschwunden. und namentlich die kleinen städtischen I Parks wurden von ihnen vermieden. Der Neger hat eine heilige Furcht vor dem Nacht-Doctor", jenem unheimlichen Gespenst, welches in der Nacht herumschleicht und Neger stiehlt, um sie den Anatomen tu verkaufen. Und da nach der Ansicht oer Schwarzen die beim ärztlichen Eongreß anwesenden Aerzte eine riesige Menge von Leichen gebrauchen, so hielten sie es für klüger, Abends zu Hause zu blnben. Der letztwöchentlichen Ausc;abe der Farmers Neviem" in Chicago lst folgender Erntebericht zu entnehmen: In dem Stande der Maisernte hat sich in der letzten Woche keine große Veränderung ergeben, obgleich ein großer Theil derselben bereits eingeheimst worden ist. Der Ertrag in den sieben großen Welsch-korn-Staaten wird nicht mehr als 60 Procent einer vollen Ernte liefern. Die Durchschnitts - Erträgnisse der übrigen Getrcidesorten und Fruchtarten sind: in 22 EountieS von Illinois Winterweizen 17, Sommerweizen 15 und Hafer 29 3j5 Bush, per Acker ; Kartoffeln 25 Procent ; in 12 Eounties von Jndiana: Winterweizen IS, Sommerweizen 14 und Hafer 255J6 VushelS per Acker; Kartoffeln 15 3J5 Procent; in 21 Eounties von Iowa: Winterweizen 17, Sommerweizen 12 und Hafer 33 Busbel per Acker; Kartoffeln 28 Procent ; in 14 CountieS

von Känsas: Winterwcizen 11, (om ' merweizen 9 und Hafer 25 Vushcls per Acker ; in 11 Eounties von Michigan:! Winterweizen 13, Sommerweizen HZ' und Hafer 30 Vushels per Acker, Kartoffeln 42 Procent; in 10 Countics von ! crn i. . ioi mA i

;ajiiiiiitiiu . v.wuuiciiicii(ii X T "' Haser 30J Bushels per Acker, Kartoffeln 6 Proccnt; in 10 EountieS von Missouri: Winterweizen 18 und Hafer 375 Vushels per Acker, Kartoffeln Cl Procent; in 10 Eounties von Ncbraska: Sommerweizen 11 und Hafer 39 Bushels s er Acker. Kartoffeln Proccnt; in 11 Eounties von Ohio: Winterwcizen 18 und Haser 3U Vushels per Acker, Kartofseln 36 Proccnt; in 14 Eounties von Wisconsin: Sommerweizen Q und Hafer 235 B ushels per Acker, Kartoffeln 54J Procent. Ein erfinderischer deut: scher Kopf in Baltimore, Herr Ottmar Mergenthaler, zugleich Sangesbrudcr, und als solcher der Präsident des Valti-, morer Liederkranzes", hat eine Schriftr -i c 1 rrr r r . sey- uno lerroryplr-casa)lne errungen, von welcher der Baltim. Deutsche Eorrespondent" folgende begeisterte Schilde: rung bringt: Meraenthalers Maschine , r n . . . i nacy einem ganz neuen Prmclp conn 1. r .-. r j. ; r j irruirr, ie ijr meyr rereoiypn- an Setzmaschine. Lettern giebt es in ihr Nicht, sondern nur Matrizen, welche durch eine Klaviatur, ähnlich der eines Tvpewriters", aus ihren Röhren sprinen und sich mechanisch anclnanoerrelycn. Ist die Zeile voll, so schließt sich dieselbe automatisch aus und rückt eine Lage ticfer, wo die Form so viel flüssiges Vlei aufnimmt, als zu einer Zeile nöthig ist. Der Setzer hat damit gar nichts zu thun, sondern arbeitet an der nächsten Zeile welter. Ist eine seile ausacaossen. so erscheint sie spiegelblank und schiebt sich in ein Regal ; die Matrizen aber steigen mechanisch in die Höhe und werden, indem sie an einer gerieften Stahlstange entlang gleiten, automatisch m die Rohren gelegt, in welche sie gehören. Da eyt, mdem kein Winkelhaken mehr zu alten ist, und ein Mann statt mit zwei fingern mit zwei Händen, ja, womöglich mit zehn Fingern opcriren kann, Alles so schnell, daß eln guterArbeüer zehn gegos sene Zeilen liefern kann, ehe ein tüchtiger Setzer zwei Typen setzt. Die Borrlch: tungen für Eorrectur sind sehr einfach, und wenn der Fehler einigermaßen bedeu; tend ist, so wirft man die Zeile in den Vleikessel zum Einschmelzen und setzt sie neu. Die Maschine wurde von erfahrenen Schriftsetzern für den vollendetsten Mechanismus erklärt, den Mcnschenwitz zu erdenken vermag; sie hat nicht nur eine originelle Idee, sondern sie hat de: ren ein ganzes Dutzend, und jede einzeln? Vorrichtung ist so einfach nnd so vollkommen, daß eine fernere Verbesserung um denkbar erscheint. Ein intelligenter Mensch, der niemals Schriftsetzen erlernte, kann auf ihr Schriftsatz herstellen, wie ihn kein geübteretzcr besser und fachgemäßer zu liefern im Stande ist. And zwar so massenhaft, daß auch der tüchtigste Setzer Nicht mit ihr concurriren kann. Der Ersinder behauptet, daß die Maschine stundlich vier bis sechstausend m" liefern kann, je nachdem der Mann eingeübt ist, welcher sie bedient. Die Erfindung wird von emer (ziesellschast ausgebeutet, welche jetzt bereit ist, die Maschinen zu Hunderten fertig zu stellen. Hr. Mergenthaler hat ungefähr fünf Jahre an seiner Ersindung gearbeitet nd beschäftigt jetzt in seinen Werkstattev 100 Maschinisten und Arbeiter. Nom 5lu6lavde Z il N 0 v i i li Italien kam es im Schwurgerichtssaale zu blutigen Ausschreitungen. Die Geschworenen hatten nämlich den Kassirer der städtischen Sparkasse, Martelli, der hunderttausend Lire unterschlagen hatte, freigesprochen. Hierüber entrüstet, durchbrach das Publikum mit dem Rufe : , ,Tod den Dieben ! " die Schranken und stürzte sich auf die Geschworenen, um sie zu lynchen. Die Karabinieri schössen ihre Revolver in die Luft ab und drangen, als dies nichts nützte, mit der blanken Waffe auf die anstürmende Menge ein, die nun die Flucht ergriff. Auf der Straße rottete sich die Menge neuerdings zusammen, sodaß der Freigesprochene im Landesgerichte verbleiben mußte, um bei Nacht unter Gendarmeriebcdeckung fortgebracht zu werden. Au? der Schweiz wird ein interessantes Stuckchen gemeldet. Der Kanton Wallis verlangt von jedem Führer eines anderen Kantons, der auf dem Rückwege aus dem Wallis einen Touristen begleitet, eine Tare von 10 Francs, ferner von jedem Kutscher, der einen Reisenden annimmt, eine Tarc von 10 Francs für das Pferd. Von diesem Flnanmücklein am meisten bctroncn, ha ben die Regierungen von Bern und Uri die Hilfe des Bundesrates angcrusen. Bern hat in seiner Eingabe gewünscht, daß der Vundesrath sogleich die nöthigen provisorischen Verfügungen treffe ; allein der eidgenössischen Behörde fehlt hierzu wohl die Eompctenz. Den Unsinn der Plackerei kann jedes Kind einsehen. Wer leidet darunter, wenn Wallis die in ein anderes Jahrhundert gehörende Versügung nicht zurücknimmt? Die Walliscr Führer selbst und indirekt auch die Frem-den-Jndustrie. Verschließt sich die Walliser Regierung den Eingebungen der Vernunft, so werden eben Üri und Bern Vergeltung üben müssen. Das hat dann die schöne Wirkung, daß die .Wallise, Führer und Kutscher, wenn sie auf der Rückkehr von Uri oder Bern einen Reisenden begleiten, bezw. im Wagen fahren lassen,' jene nämlichen Taren zu entrichten haben. Da können sie dann einfach leer heimgehen; denn so theuer wird kein Tourist, der ja schließlich für die Walliscr Regicrüngsweisheit bluten müßte. reisen wollen. Aus Metz wird der K. Z. über zwei bemerkcnSwerthe Gebäude in Rczonville Näheres mitgetheilt. Das eine führt im Volksmunde den Namen Hotel Vismarck",rocil der Fürst,' nachdem er vergeblich in den mit Verroundeten vollgepfropften Häusern des Dorfes ein Unterkommen gesucht hatte, mit dem Erbgroßherzog von Mecklenburg und dem amerikanischen General Sberidan nach der Schlacht von ' Gravelotte darin sein Nachtquartier aufgeschlagen batte Unweit davon, rechts am Aus-

gang des DorfcS nach Vionvillc zu liegt das Kaiserhaus". Ueber der Thür des cinfachl-n Bauernhauscs hat der Metzer Kricgcrvercin eine Marmortafcl anbrin,gcn lassen, deren Inschrift besagt, daß der Kaiser hier die Nacht vom 18. auf den IS. August 1870 zugebracht habe. Auf cir.fr steilen, dunkeln Treppe gelangt man in eine Art Vorzimmer und von diesem in das eigentliche Kaifcrzimmer". Die Einrichtung des Zimmers ist in demselben Znstande belassen worden, wie vor siebzehn Jahren. Sie besteht aus einem großen Himmelbett, zu dessen Vervollsländigung Kissen und Polster aus einem

Krankenwagen herbeigeschafft werden mußten, einem runden Tisch, einer ein? fachen Kommode und ein paar Strohfesseln. Am 25. September 1870 suchte der Kaiser während eines mehrtägigen Aufenthalts in Metz das Häuschen wie der auf und betrat mit sichtlicher Nührung den bescheidenen Raum, von dem aus am 16. August früh die bekannte große Sieg?sdcpesche an die Königin ab: ging. e von fachinännischer Seite mitgetheilt roird, ist die französische Westbahn nicht die einzige Eisenbahn, welche die Aufgabe gelöst hat, von einem r . . i r. . in vouer vaari ucarincncn vrnenoannzuge einzelne Wagen loszukuppeln. Seit mehr als 10 Jahren besteht vielmehr bei verschiedenen dem Verem deutscher viicns vahnverwaltungen angehörenden Bahnen eme iLlnrichtung, welche dieses osruppeln ermöglicht, ohne daß dadurch Aufenthalt entsteht. &o ist z. B. diese Einrichtung seit einer Reche von Jahren bei der Niederländischen Nheinbahn eingeführt, und zwar für die zusammengesetzten Schnellzüge Utrecht - Rotterdam, den Haag. Diese Zuge werden ln Utrecht in der Weise zusammengesetzt, daß die für den Haag bestimmte Abtheilung den letzten Theil des Zuges bildet. Dieser letztere Theil ist mit dem übrigen Zuge durch eme einfache Kuppelung verbunden, m deren einem Bügel ein zangenartiger Mechamsmus angebracht ist, der vermittelst eines an demselben Bügel befestigten Hcbels geöffnet werden kann. Die Loskuppelung des Haager Zugthcils erfolgt kurz vor dem Kreuzungspunkt Gouda bei voller Fahrt in folgender Weise: Der genannte Hebel ist vermittelst eines dünnen, starken Seiles verbunden mit dem Innern des ersten Wagens des Haager Zugtheils, und zwar einem Gepäckwagen. In diesem Gepäckwagen befindet sich in der Stirnwand ern kleines Thurchcn, durch welches die Röhrenleitung der Westinghouse'schen Dampfbremse abgeschlössen werden kann. Zur Loskuppelung sind zwei Mann erforderlich. Soll losgekuppelt werden, so wird auf ein von dem ersten der Beamten gegebenes Zeichen die Röhrenleitung an beiden Zugtheilen abgeschlossen. Ist dies geschehen, so wird vermittelst eines starken Zuges an dem erwähnten Seile der zangenartige Mechanismus geöffnet, dieser löst alsdann die Kuppelung von dem Zughaken des vorderen Zugthcils, es wird gebremst mit der Dampf- und der Handbremse, die Röhrenleitung löst sich und binnen ganz kurzer Zeit steht der Haagcr Theil in der Station Gouda, erhält eine neue Maschine und dampft ab nach dem Haag. Die Einrichtung soll eine englische Ersindung sein und ist übrigens sehr einfach und leichtverständlich. Dieselbe bewahrt sich ausgezeichnet, und ihre Benutzung hat noch niemals Ungluckssalle im Ge folge gehabt. Au f der ch i r u r g i s ch e n Klinik des Präger allgemeinen KrankenHauses stellte sich, wie das Präger Tage blatt" berichtet, am 24. Aug. ein Mann im Alter von etwa fünfundzwanzig Iahren vor und bat um Ausnahme. Die Legitimationspapiere des Patienten lau tcten auf den Namen Wenzel Krnansky, Schneider aus Prag, letzter Aufenthalt in München. Nach seinem Uebel befragt. gab der Fremde an, er habe eme Taschenuhr sammt Kcttchen, wie sie in Spielwaarenhandlunqen für Kinder gekauft werden, unversehens verschluckt. Man hielt den Patienten anfänglich sur gelstesge stö.t, allein die vollkemmen klare und in allen Details unzweifelhafte Erzählung, welche obendrein durch em arzt lichcs Zeugniß des allgemeinen KrankenHauses München erhärtet wurde, ließen erkennen, daß der Mann die volle Wahr heit spreche. Nach seinen Angaben saß Krnansky Sonntag , den 14. Aug. im Gasthause zum Adelmann" in München. In dem Momente, als er sich einen Augenblick von seinem Glase weggewendet hatte, machte einer seiner Sitznachbarn den verhängnißvollen Scherz und warf eine Klndcrtaschenuhr, eme so genannte Nürnberger Jahrmarktuhr, in das Glas. Krnansky trank ahnungs los den Rest des Vieres in einem Zuge und verschluckte das Uhrchen mit Kette. Im Münchener allgemeinen Kranken Hause gelang es den Aerzten nicht, die Uhr aus dem Schlunde Krnansky's zu entfer- . . , - r c , 1 r ' nen ; nur ein macyen oer xeire, sowie ein Theil des Uhrqlases wurde zu Tage ge fördert, während die Uhr selbst mit dem Kettenreste in den Magen hinabglitt. Mit einem Zeugnisse der Münchener Anstalt versehen, machte sich nun Nrnansku nach Prag auf, um dort Heilung zu suchen. Es ist freilich wenig Hoffnung vorhanden, den Unglücklichen am Leben zu erhalten, denn derselbe vermag kaum Nahrung zu sich zu nehmen. S e l b st in England, wo der Unfug des Leihbiblt.thekwesens nicht entfernt so allgemeine Unterstützung wie in Deutschland sindet, lält es ein mcdicinisches Blatt für nötkig, die Aufmerksamkeit der Leserauf die möglichen gesundheitsschädlichen Schäden des Büchcrleihgeschäfts zu lenken, wie das in diesen Blättern schon früher geschehen ist. Es ist daS uHnt. Mcd. Journal", welches einen neuerlich vorgekommenen Fall von Krankheitsübertragung durch einen Leihbibliotheksband bespricht und dabei den Wunsch ausspricht, daß dje Leihbibliotheken diejenigen Borsichtsmaßregeln anwenden möaen. die schon in manchen Städten Englands in Gebrauch seien: der Sanitätsrath versendet eine Liste der v X 1 rttiftcsfciin sfrfrnnFimrt?.fnss ttinrniif ' C 1 crT-r rT r a .Z. 7 1

; oer züiouoiyciüciiijcr crpyutgici oen lackirt ! ' betreffenden Abonnenten mitzutheilen, daß sie die Bücher nicht zurückstellen sol- ; , Matratzen werdm aufgepolstert. ' len so lange das Haus nicht frei von an- - Neue Rohrgeflechte für Stühle. - steckender Krankheit st. Die dann zurückgestellten Bücher müssen in einem Willis Vreise, eigenen hierfür eonstruirten .Apparate - ' desinsicirt werden.. Prompte Bedienung

Platforw der ArbelUrpariei von Jndlanavolis.

Die Union Labcr Partei ist eine Pa, tei der Elr.anzipütlon. eine Partei der WiedethekstkUuna natürlicher Rechte, um welche die Ardetter durch ein Industrie' system beraubt wurden, we'chcs odneRucksielt aus tzmpsindunacn und Bedürfnisse Albe:tZkkaft alS b! Waare beiraätlt. Der tLk.dzwkS der gartet ist die Adscha! fung einlS Systems, unier wklcdem der Aibkit r laam genug um Lkd?n bekomnt. während der g'öke Theil des Rtiuilaliö jelNkr Ärdkll sta, in ltr är dkN Weniaer. ansammelt. itreS Custeme ; . welcd'S Wenige über alles Matz binauS i btkk'lckert. wübtknd die Masse dtö BolkkS ; immr wir verormt. eines Systems w,k chtS Klüffkn schafft, und wlchkö u Lause der Zeit klotz zwei Klassen übria lossen wird. v:e sehr Reicdkn und die sehr Armen ; ineS EystkmZ. welches die voli tische Jrelb'it uno sreie ReflierunaSsos men Vkrnichttt. meil die thx Armen die Sklaven der setrReicden werden muffen. ES ist der Endzweck riescr $k,H an Stelle dieses Systems e:n andere zu lrfeen. uvt:r welchrm die Aibk't urad bangig ist vom Kavital unh Ui.ter wkl. chkm menschliche Ärde?t!krost zum Zwecke idrer Anwendung nicrt abhängen sollvon dem Will deö Kavitals. Zu diesem Zwecke nfJären rnr dab wir die in dir Eonventinn u Cinclnnan am 22. fftdruar 1887 onsjenommene PlalsokM beflötiakp. Und sur die Bewaltunq uns,r.r Etakt in drr vnknittelbcrkn Zukunft, ullaren wir. dob wir zu Gunsten folgender Vor schläge stnd: I. Alle Unternehmungen, welch lxtx Noti.r nach monopolistischer. CharaiterS sind. oU n auökchlikklich on der E tadt oefürrt werden zu Gunsten der Bürger Solche Unt.rnehmunaen find : Et?aken bahnen. Wasserweike. Gaöw'ike. Tele pdoneirrichkunaen u dera'. 60 lanae diese Institutionen jedcch in Händen von Privalccrpziationen sins, sollen diesilbkn durch das Gesttz gezwungen werden, ibre Geschaste so zu fuhren, daß die aebeteven FaciMüttn sich auf olle in gleicher Weise erstrecken, und dak dieselben keire ungc bübrlichen Voitdeike warrehmen können. 2. Frele Bäder sollen err,citet und mit ollem Comfoit auSgtstctt t weiden, dessen die Mittel der Stadt vermögen. 3 Nachdem die Statt für tz 150.000 kire Halle gebaut hat. von welcher die Armen gar keinen Bo,t?kil haben, beourlstiaen wir die Eriicktang öffer tlicher ParkS in solcher Nähe der Statt dab sie auch für Diijenigen erreichbar sind, welche keine ffuirmerke hakten und nicht viel Geld on Straßenbahnen zu wrgeden haben. 4. Wir verlangen eine Revision ver Cteuergesetze dlrat, dak genomre Ver mögenSangaben erzwungen werden und Jeder seinen gereckten Antheil an den Kosten der Ctzdkverwaltang bezahlt; alle Lünderklen lnnircalb der Staltzren zen sollen besteuert werden, doch soll dos Seim und die HauSeinricktung armer Wittwen stkuer ni sein. 5. Wir sind Nicht für das Uebeltraaen stält scher Privilegien an Staatsbeamte und sind der Anfick t. dab die Polizeiver traltung ine der Funkt onen der S'adi und nicht des Staates ist. 6. Besondere Privilegien sir die Be Nutzung öffentlicher Straßen sollen nickt an Pnvotcokporationkn v rzeben werden. und wir halien es für besonders unmo ralisch und den Rechten deö Volkes ge fährt, ch, solche Privilegien im Voraus zu Svtkulaktonözwlcken M't Beschlag zu be legen, und alle für solche Zwecke kxiftlrende Controlle zwischen der Stadt uno Ecrvo rationen oder P rsonen. wie ?. B. der in Bezug auf das urterirdlsche Legen elek tnscher Trathe sollen widerrufen wkröen. 7. Gesundhkitkvorschriflen und Gesetze zur Anbringung von tue escapes an öffentlichen Gebäuden sollten stuft durch gefühlt und auf Gebäude ausgedehnt werden, in welchen Arbeit, r beschäftigt sind. 8. DaS Besprengen der Strafn, die Fortschoffung von Abfällen und Asche soll durch die Statt geschehen 9. W r virlangen die Durchführung des AcktstundengtsetzeS für die Ange stertm der Stadt. 10. Wir befürwo,t n die U.bkrlrückung der Eisenbahngeleise an Virginia Avenue in d,r Weis?, dob dieselben an einem Punkte zusammengeführt werden und dab die Eisenbahngesellschasten den auf sie fallenden Theil der Kosten bezah len. 11. Zum Schlüsse bitonen wir, dab taZ Reckt des Volkes sewen Willen am Slimmkasten auszudrücken, mit d.r grö ten Sorgfalt gewal.ri . werden sollte, dieses Reckt ist eine der heillgsten Privi l,gien ,ineS freien Bürger, ein Reck t für ras Rationen aekümpft und Patrioten ihr Blut veraoffen haben. Die Sprache Hot nickt Worte genug, um Versuche zu verdamnsen. dieses Reckt durch Betrug und Schwindel u verkümmern. Wir ve tracktkn solche Versuche, sowie da Kau fen ron Stimmen als ein xrobeS Ver brechen on dem Volke, welches promp teste und schärfste Bestrafung verdient. Dr. D. G. Pfass, Orzt, Wnndarzt Oeburtehelfer. Ofstee : Madlson A.ve Ou4DnHi: gI vn hiß ? Uhr achaitta! von , M t r. - tV ve ' I E9x. .t7 l,,do 181. Oohzuug : 141 ?5. Alabama St. c(bon V1N. Henry Klansmann's GOMMVWöMMSöx i?o. 2s und s7 Nord New Jersey Str ' isck. föiüftte 11 CZt&tlbc w -ww -w m -ww -ww V -w mmr w -r r . -. werden auf Bestellung angefertigt. onriat.T v. r.t,-.- ..r.i ?a, O'lüüCl wvcn UWIjWflWV ttuigepuiuwi

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