Indiana Tribüne, Volume 10, Number 358, Indianapolis, Marion County, 15 September 1887 — Page 3
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SMnÄMttZK Hamburger ßnUSTTHFF . gcgen Drust- und LuNgeuleidcn. r uquft ömg'S Hamkur. 5 licttW 3ire lauge Lriöru geheilt -Ceptemier 1876. Ost endall, N. F. .JeBeL!In ahr litt ich an Brustfckmerzen "".l3 sollte helfen, big ich meine Auflucht ,u Tr. August önig's Hamburger Brustthee ahm, welcher mich in kurzer Zeit heilte. JohnMiller. - 11 Jahre später dauernd geheilt. Ost endall, N. Y.. S. Februar 1SS7. e45 Packet Dr. Aug. 2nig' Hamburg .?M'5.chmen gehfilt, SSiS en ich seu Jahren geluten hatte. John Miller. Gell Jahrm gebrauch t. Baltimore, ?!d., 29. Januar, 1337. o5ti ''7?! ?n Jahren gebrauche ich Tr. August KSmg'g Hamburger Brustthee und habe gesunden. d& dieser Thee ein ganz ror. ' I ?!2n Erkaltungen ist. Der. ! ewdbrte seh tit den schlimmsten Fallen. Ich halte denselben stetZ im Hause vorrathig. Emma Le?he,80l,OrleanS.Ttr. Im mit Erfolg gewandt. Lemont. JllZ., 31. Januar, 1337, .Dr. Vugust SnZg', Hamburger Brustuhee ist inflanj ausgezeichnetes Mittel gegen Ertal. tungen und hat sich in hiesiger Gegend schon l Zne langem Zehren bewährt. In den meiste f I f - M . m . 9 Hei vorrarylg gehalten. cm n 01.1...IL1. . w.(n(9Bi. TUCrUlDI ITC irnrsr-t r-r ... ... bviiAnfcu m. lUULLCn lu.. ai iiffißrc. Msl. HguÄ-KoemK HAMBURGER (Ck I KUrr tlM vlntkrankheiten, Leber- IWagenleiden GicU. 50 CciLia fhrrti.nl iTit-frn )M affm . votfccfcn u hab. XSX CHABII3 4. T0GUIB CO. BlLTXSOBX. 3TÜU Besser als Diamanten ist das Geschenk der See! Advokaten Vareaa von Tenny & Crocfq, ) Zimmer 6 und 7 Talbort jicol Blocks Jndianaroli. 4. Axrtl 1S87. 1 Marshai 5. Wood & So.: erehrte Herren! Ich kauft deut in Schachtel Ähre Hetlmtttel genannt Ocean Wave im". Vem Frau und ich gebrauchten und landen daß et ausg,,chnet Heilmittel ist. Ich litt )tit 1572 an Vagen 'chmerzrn und Unverdaulichkit. Ranchmal fand ich z-var temrcrZre memali ade? dauernd Hilf lder der Versuch den ich mit .Ocean Wav Lin- gemalt habe, ltder,eu?t mich, daß dies Vittel mir dauernde tilit b,inat. A hoffe ha Sie elegknheit h?be Urnit vielen Leidenden Hilf zu dring. Lchtungtvollst I. S. D e n u, Si'Sen. Anwalt. Geld zurüSerkkattet w n l . w ? t um . . . t . r w iouic oicc x'iixici niajx lZklien. i5ir wer den unser Versprechen nicht brechen. Marsliall C Woods & Co, No. 9 Süd Meridian Straße. Indianapolis. Ind. Preis ZI. Per Post 51.15. MMMüMim, eüül xT CurcaRemovca X. mP U O M Wa M Tan Sunbum, Beo Stings Mos qulto and All I n eor Pltoe I W VlkW9f . J nSPIXS, BLOTCTIC5L Humors. Eirtlv-Exarfc, and every sona es Bkia blemishes, positively cured on t-ho dost delicato '--in Without leavlii a car, by Hop Ol ntmoat. Price 25cta., 50cts. and $1. AA dnuTürista or trv mail. Th Eor Pill ?,T KifV Co.. liow London. Conn. Llttle llap PlUa sor BicV-hcaclach.e, dyspepeia bHtouane6 aad eonatipation have no equaU 2öo. I allen Spotheftn u haben. rCL Den einzigen Weg Wanneskrft uitanSig herzustellen. N0 selbst die ickeinb nnheQbatenrflfiepctt Vj eschlechtskranidetten iimrr und dauernd vx 5 ieile. ferne?, genaue Aufklärung über Kniffe derselben und Heilung, znzt daS ge diezene Buch Ter Äettnnas.nker:"2S. Manniar7kil! Weiblickkeit ! Gtt ! Sind, Aufl., 25 Seiten mit zahlreichen levens treuen Bildern. Wird in deutscher Sxracke gegen Einsendung ron 2't Gent tn Post Stamrs, sorgsam rervackt, frei versandt. o .1 Adresse: DpuNchcOIpil-InstltoMl Hin. Q ton Plac. nahe Broadway. Xew York. 5 N.T. I JndianavoliZ. Ind.. beim Buch, I handln O. Keyler, 23 Süd Delaw&re bt,( Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten Zsskgl Wackpulve-r, powäer,) Qgitacttr (flavoring extract9) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben ol len, dann fragen Sie nach U. ?.'8vI.I.Ivr'S Waaren Ukl gebrauchen Sie keine andern. 90, 98 L5 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. -ff" Zweiggeschäft iu Wchita, Kan oknötou. 02 Oft Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in H..& D. Steel Banges für Hotel? und Private. ki Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der Welt. Die vorzüglichen Eiö -Behälter aus hartem Holz. Qrgand NangeS u. Kochöfen und "XEXJIDXi-IXEJKrtDE.
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Andre Cornclis.
Pariser Roman dou Paul Vourget. Deutsch bsn Anton Vettelheim. (Fortsetzung.). Diese roundenvürdige Dichtung hat uns kleinen übermüthigeu Schuljungen unbändige Freude gemacht. Wir singen sie beständig, im Schlafsaal, auf dem Spaziergang, im Hofe, wobei wir die letzten Worte nach der Weise des Bänkels der Lampions" trällern. Aber alte Hofhunde haben scharfe Zähne, sie schnappen fest zu und man trotzt ihnen nicht in's Angesicht. Die Lampe, welche über seinem Haupte aufgehängt ist, wirft einen grünlichen Schein aus seine grauen Kaare, seine rothe Stirn und seinen ehemals blauen, heute durch übermäßigen Eebrauch weiß und fadenscheinig gNoordenen Rock. Er reimt weiter ohne Zweifel, denn er schreibt, dann streicht er wieder etwas aus, und dann und wann hebt er wieder die Stirn in die Höhe, die ?rWn fffmpssfn an seine aroken blauen V Vj W w w w y jjjj" - - j Augen, die so gutmüthig dreinschauen. wenn wlr ihn nlcht mlt vceckerelen plagen, roandern forschend durch den ganzen Saal zu jedem unserer fünfunddreitzig Pulte. Auch ich betrachtete mir diese Gefährten meiner gegenwärtigen Sklaverei. Sie haben Gesichter, die ich nachgerade gut kenne: Rocquain, ein Knirps, mit einer zu großen rothen Nase in dein langen fahlen Gesicht ; Parizelle, ein Koloß, mit vorstehender Kinnlade. Er ist blond, hat grüne Augen, rothe Flecken: im vorigen Sommer hat er einer Wette wegen einen Maikäfer gegessen. , Auch Gervais ist da, ein glattsrisirter, braunhaariger Geselle, der alle Woche sein Testament schreibt. Er hat mir den letzten seiner derartigen Entwürfe mitge? theilt, in dem sich die Elausel befindet: Ich vermache Levreloup einen guten Rath, eingeschlossen in meinen Brief an EornSlis." Levreloup ist sein früherer Freund, der ihm den Streich gespielt hat, ihn im verflossenen Herbst in einen Haufen welker Blätter zu werfen, angestiftet zu dieser Bosheit durch den großen Parizelle, welchen der nachtragerische Gervais seitdem als einen Verbrecher ansieht und der Rath, der in dem postHumen Brief eingeschlossen, enthalt die Warnung, sich vet dem Niesen in Acht zu nehmen. . . . Diese ganze kleine Welt ist die Beute von tauscvd kindischen Interessen so erschienen sie mir schon dazumal, wenn ich sie mit den Erinnerungen verglich, die ich in mir trage. Und auch sie, meine Kämeraden, scheinen zu begreifen, daß in meinem Leben etwas ist, was in dem ihrigen fehlt ; sie haben mir keine der landlausigen Erbärmlichkeiten angethan, welche die herkömmliche Prüfung der Neueingetrctenen ausmachen, aber ich bin der Freund keines von ihnen, ausgenommen von Gervais, der bei unseren Ausgängen neben mir hergeht. Er ist von lebhafter Einbildungskraft und verschlingt eine Sammlung der Zeitung für Alle" : er bat da eine Reihe von Romanen entdeckt, betitelt: Der Mann mit den Wachssiguren", Der König der Mastwächter", Die Tcck-Katze", und jeden Donnerstag, den? Tage unserer Spaziergange, erzählte er mir sie. Der tragische Hintergrnnd meiner Träumereien läßt mich ein seltsames Gefallen sinden an diesen Geschichten, in welchen Verbrecher die Hauptrolle spielen. Ich war so unglücklich, von dieser ungesunden Zerstreuung meiner Tante zu erzählen und der Schulleitcr hat diesen improvisirten Feuilletonisten von seinem Publikum geschieden. Man verbietet uns, Gervais und mir, zusanunen unseren Spaziergang zu ma chcn. Meine Tante Louise hat vermeint, aus die Art die übermäßige Erregbarkeit ;u beruhigen, die sie erschreckt. Arme Frau ! Weder ihre geschäftige Zärtlichkeit, noch ihre fromme Fürsorge sie kommt jeden Sonntag von Eompicgne nach Versailles, um mich auszuführen noch meine Arbeit, denn ich verdoppele meinen Eifer, damit mein Stiefvater nicht über meine schlechten Zeugnisse triumphiren könne noch meine übertriebene Religiosität denn ich bin der Andächtigste unter Allen im Gottesdienst nein ! . nichts beruhigt den inneren Dämon, der mir die Seele verwüstet. Während ich Abends studire und in den Ruhepausen zwischen zwei Lel)rstunden lese ich wieder und wieder meinen Brief, dessen Umschlag eine Briefmarke mit dem Bilde von König Viktor Emanuel trägt. Das ist meine Nahrung für die ganze Woche die Blätter, welche von meiner Mutter kommen. Sie theilen mir über ihre Reise viele Einzelheiten mit, die ich kaum verstehe. Was ich verstehe, ist, daß sie ohne mich, fern von mir, glücklich ist; daß der Gedanke an meinen Vater und seinen geheimnißoollen Tod sie nicht heimsucht; vor allem aber, daß sie ihren neuen Gatten liebt und daß ich eifersüchtig, erbärmlich, schrecklich eifersüchtig bin. Meine Einbildungskraft, die seitsame Lücken hat, kann auch wiederum ganz besonders . genau sein. Ich sehe meine Mutter in einem Hotelzimmer und auf einem Tisch umher liegen die Stücke ihres Reisenecessaires, aus übergoldetem Silber, auf welchen ihr voller Vorname und der Anfangsbuchstabe ihres Frauennamens ineinandergeschlungen, eingravirt erscheint : Marie E . . . . AH! war es denn nicht ihr Recht, ihre Enstenz zu begründen? Mußte sie deshalb ihre Vergangenheit verleugnen? Warum aber thut mir die Vermischung dieser Vergangenheit mit ihrer Gegenwart weh, so weh, daß ich in meinem Schlafzimmer, auf mein enges eisernes Bett hingestreckt, die Augen nlcht mehr schließen kanu? Wie sie mir lang erschienen, diese Nächte, wenn ich mich mit solchen Eindrücken zur Ruhe begab, und wie kämpfte ich vergebens, um meinen Geist im Abgründ des Schlafes versinken zu machen. Zch erflehte diesen Schlaf mit allen Künsten meiner kindlichen Andacht von Gott. Ich sagte im Geiste zwölfmal zwölf Vaterunser" und Ave Maria" und ich schlief doch nicht. Ich versuchte es dann, mir eine Chimäre zurechtzumachen. Ich rief da ein eigenthümliches Vermögen zu Hilfe, das mir innewobnte. . Als ganz kleiner Junge hatte ich, oa ich einmal an Zahnschmerzen litt, die Augen geschlossen, Einkehr in mich selbst gehalten und meinen Geist gezwungen, sich eine glückliche Scene vor.uttellen deren Held ich selbst
war. Aus die Art hatte ich melne äugenblickliche Empfindung so weit zu bannen vermocht, daß ich gar nicht mehr an meinen Schmerz dachte. Jetzt, so oft ich leide, halte ich es ebenso, und dieser Vorgang hat fast immer Erfolg. Nur, soweit Mama in Betracht kommt, wende ich ihn vergebens an. Statt des Bildes von Glückseligkeit, das ich aufrufe, zeigt sich das andere Bild, das des vertraulichen Verkehrs des Wesens, das ich am meisten auf Erden liebe, mit dem des Mannes, vcn ich am meisten hasse. Denn ich hasse ihn thierisch, und ohne daß ich einen anderen Grund dafür angeben könnte, als daß er den ersten Platz in einem Herzen eingenommen, das früher mir allein gekörte. . So werde ich nun die Stunden schlagen hören, einmal vom Thurm einer benachbarten Kirche dann auf der Uhr unserer Anstalt ein starker, dann em schriller Glockenton. Ich werde den alten Sorbelle hören, wie er den traurig von einigen Oellämpchen erleuchteten Schlafsaal abschreitet und dann in das Zimmer Zurückkehrt, das er am äußersten Ende des , Gebäudes bewohnt. Wie düster ist der Anblick der zwei Reiheu unserer kleinen Betten mit ihren kupfenlcn Wärmeflaschen, die im Dunkeln leuchten, wie häßlich anzuhören das Schnarchen der Schläfer. Von Zeit zu Zeit kommt ein Aufseher vorüber, ein alter Soldat mit breitem Gesicht und großem, schwarzem Schnurrbart. Er hat einen Radmantel aus braunem Tuche umgeschlagen und trägt eine Blendlaterne. Fürchtet er sich nicht des Nachts so ganz allein, auf den Steintreppen des Lvceums, über die der Wind faust mit unheimlichem Geräusch? Ich möchte nicht die Stufen hinabsteigen, in der grausigen Finsterniß, aus Angst, da einem Gespenst zu begegnen. Ich verjage diese neue Idee für's Erste vergeblich und dann sinne ich vor mich hin. Wo ist er, der meinen Vater ermordet hat? Schaudere ich vor Schreck oder Empörung in diesem Augenblick? Und ich sinne immerfort Weiß er, daß ich hier bin? Und die Todesangst macht mich toll und ich frage mich, ob der Morder nicht fähig wäre, sich in die Tracht eines Schuljungen zu vermummen und herzukommen, um dann auch mich zu erschlagen? Ich befehle Gott meine Seele und über so areuliche Gedanken schlafe ich endlich sehr spät ein, um jählings um halb sechs Uhr Morzens geweckt zu werden, mit müdem Kopf, abgespannten Nerven, mit meiner armen, kranken Seele, erkrankt an einem Uebel, das nicht geheilt werden kann. s. Andere Bilder. Drei Jahre sind verstrichen seit dem Herbstabend, an welchem eine Mieth kutsche uns, meinen Stiefvater und mich, in diesen traurigen Winkel eines Straßenzuges des alten Versailles geführt hat, auf welchen die Schulmauern finstere Schatten werfen. Ich sollte in dieser Anstalt ursprünglich nur zehn Monate, die Zeit, während meine Mutter in Italien war, verbringen. So war es bestimmt, an einem Herbstabend des Iahres 1869 nun stehen wir im Winter 1370 und ich bin HauSschüler geblieben in diesem Institut, wo die Luft so gut ist, und wo ich so tüchtig arbeite : das waren wenigstens die Gründe, welche meine Mutter angab, um mich nicht wieder einzuholen, und die gute Frau wiederholte solcherart unbewußt treuherzig die Phrasen von Herrn Termonde. Hat sie mich übrigens nicht selbst zu Rath gezogen? Habe ich nicht gleichfalls gefagt, daß ich es vorziehe, ganz im Institut zu bleiben? Eine Probe, die ich wahrend einiger Ferienwochen, nach ihrerRückkehr von der Reise, machte, bewies mir, daß mein Herz zu sehr bluten würde, wenn ich mit ansehen müßte,' wie sie ihren Gemahl liebt. Meine scharfen Augen eines eifersüchtigen Kindes, das noch dazu der Vergangenheit gedenkt, überraschen zu viele . Beweise diese ihrer Gesinnung. Sie legt mir wie ehedem die weißen Hände auf den Kopf, um mich zu licbkosen, aber diese Schmeichelei ist mir nicht mehr so süß, seit ein zweiter Ehering an einer ihrer Hände glänzt und ein Tag kam, an welchem der neue Reif allein geblieben war! ' Bei Lebzeiten meines Vaters machte sie, wenn er ihr nahte, um sie zu umarmen, stets zuerst eine Geberde der Abwehr, indem sie den Arm vorhielt, oder den Kopf zur Seite wandte. Wie unterwürfig ist sie dagegen heute, wie gelehrig lehnt sie das Köpfchen an die Schulter des Herrn Termonde. Er faßt sie, ohne daß sie sich wehrt, umdieTaille, die sie so schlank zu erhalten mußte. Er drückt einen Kuß auf diese Stirn, die sich nicht zurückzieht, und die heute Locken umrahmen, statt der Scheiteln, die meinem Vater so wohl gefielen. Jede dieser Vertraulichkeiten ist mir eine Marter. Wie sollte sie das errathen? Während dieser ersten Ferien hat ihr Herr Termonde eines Nachmittags, da wir ausgehen sollten und die Kammerfrau nicht da war, die Stiefelchen zugeknöpft. Ich habe S gesehen, wie er ihren Fuß faßte, nachdem er ihr den kleinen, auSgeschnit tenen Hausschuh abgestreift, und kindisch einen Kuß auf diesen mit violettem Strumvf bekleideten Fuß drückte. Ich habe bel diesem kleinen Auftritt einen zu heftigen Wuthanfall gehabt, als daß ich nicht das Institut vorgezogen hätte, das mich doch mindestens nicht an diese zweite Heirath erinnert, die ich verabscheue, noch daran, wie völlig mein Vater gerade da vergessen ist, wo ich am meisten gewünscht, daz sein Andenken fortleben sollte. Und so sagte ich Ja" zu dem Verlangen meines Stiefvaters und nahm wieder die Blouse des Hausschülcrs. Weshalb lebt dieser Winter von 1669 1870 in meiner Erinnerung fort? Nicht als ob während desselben ein neues Ereigniß vorgefallen wäre. Allein ich habe vor mir eine Photographie von mir aus jener Zeit, und da ich sie betrachte, offenbart sich mir auch lebhafter mein damaliger Gemüthszustand. Ich erscheine mir selbst wie ein rückwärts schauendes Gespenst, mit meinem geschorenen Kopfhaar und der Magerkeit eines zu rasch in die Höhe geschossenen Jungen. Es war das die Zeit der misch freien Gespräche, der hastigen ungeordneten Lesereien, des vorzeitigen, beleidigenden Unglaubens. Auch die Gesichter meiner Kameraden erschienen mir wieder im Dämmerlicht dieser so fernen Vergangenheit. Rocquain, fahler als je, mit seiner rothen Komikernase, trällert Gassenhauer aus Tingeltanael. raucht Ciaaretten an unnennba
ren Orten und sammelt Phstoaraphicn von Schauspielerinnen t Gervais, immer gleich braun und. geschniegelt, hat eine Leidenschaft für Rennen gefaßt ; er 'spielt dort mit Glück; er hat sich mit Levrcloup, dem Stacheligen", wie wir ihn nennen, ausgesöhnt und hat ibm seine gefährliche Manie mitgetheilt. Sie organisircn sclbander Steeple-Chases von Insekten, Schildkröten und Raupen. Sie haben selbst eine Spielart von Wctten ersonnen, an welchen etwa zehn von uns theilnehmen. Das Spiel besteht darin, daß man vor ein Wörterbuch mehrere Stücke Papier hinlegt und auf jedes Eine den Skamen eines Pferdes schreibt. Dann öffnet und schließt man eilfertig das Wörterbuch. Das Stück Papier, welches der kleine, damit hervorgerufene Luftzug am weitesten forttragt, hat den Preis gewonnen, und Diejenigen, welche auf diesen Namen gewettet, theilen die Einsätze. Der Koloß Parizelle ist noch mächtiger geworden. Mit sechzehn Iahren hat er schon einen Bart und Maitres5 sen. Artillerie-Unterossiciere, deren Vekanntschaft er machte, während der Ausseher ihn allein im Park herumvagabundiren ließ, haben ihn in ein gewisses Kaffeehaus geführt, zu dem er uns den Weg weist, wenn wir spazierengehen. Er beschreibt uns das Eafe bis in's Kleinste, die schmutzigen Fenster, den Saal voll Weiber, die angezogen sind, wie kleine Kinder mit kurzen Hemdchen, bunten Strümpfen, hohen Stiefeln mit Goldknöpfen und drinnen ein Lärm, eine Ausgelassenheit, ein Singen, Soldaten, die aufrecht stehend trinken, andere wieder, die sitzen, und Säbel und Tschako an die Wand gehängt haben und die Stiege, welche unter den schweren Stiefeln der Hinabsteigenden widerhallt. Ich selbst endlich habe einen neuen Freund, Joseph Detiot, der mich einige Verse von Musset kennen gelehrt bat. Wir sind begeistert von diesem Dicyter. Dediot hat in der Schule seinen Platz neben Scelleö, dem Sohn des Buchhändlers, demjenigen, welchem wir den Spitznamen Vel-Ocil gegeben haben, weil er schielt. Vel-Ocil ist faul wie ein Hummer, und Dediot hat mit ihm den wunderlichsten Handel geschlössen. Dediot macht ihm alle Aufgaden und als Entgelt für zede Eine giebt ihm Bel-Oeil die Abschrift von zehn Versen aus Rolla". Vater Sorbelle ist aus der Anstalt fortgeschickt worden und veröffentlicht eine Schmähschrift, in der er sich unter dem Pseudonym Lebros, den Schulleiter aber als Monsieur Bisteck einführt. Das Büchlein beschäftigt uns den ganzen Winter und bestimmt uns zu einer Verschwörung, die nicht zum Ausbruch kommt. So spielen wir auch noch Revolution. Wunderliche Zucht in unseren infamen Knaben Instituten, wo die Jünglinge die Jahre glücklicher Unschuld durch die kindiscye, vorzeitige Nachahmung von Leidenschaften verderben, unter welchen sie eines Tages wirklich leiden werden, so spielen K.uder, die späterhin im Kriege sterben sollen, in blonden Lckken und mit fröhlichem Lachen Soldaten. Ach! das Spiel hat bei mir zu schnell ein Ende genommen. Das war also mein Heim, der Ort, an dem ich mich wahrhaft zu Hause fühlte dies ungemüthliche Institut mit seinen kahlen Höfen, fernen luftlosen Studierzimmern, dem von eklen Dünsten verpcsteten Speisesaal, mit seinen Lchrzimmern und seinen unreinlichen Waschtischen. Ich liebte diesen Kerker, der halb Kaserne, halb Hospital war, weil ich hier wenigstens nicht den beständigen Beweis meines doppelten Unglücks fand. Trotz alledem erholte ich mich in der Unbefangenheit meines damaligen Alters und ich hörte auf, mich weiter in die sire Idee einzuspinnen, den Mörder meines Vaters zu entdecken .und meinen Stiefvater zn verabscheuen. Die Tage, an welchen ich abgeholt wurde, waren für mich wahre Bußtage: sie hätten mich das Ende meiner Jnstitutszeit mit Entsetzen erwarten lassen, wenn ich nicht gewußt hätte, daß ich, sobald ich Vaccalaureus geworden sein würde, mein Vermögen erhalten und mich voll und ganz den Nachsorschungen würde widmen können, welche das Endziel meines Lebens sein sollte. Ich hatte es mir zugeschmoren, den geheimnißvollen Mörder auszufinden, wclchen die Gerechtigkeit nicht entdeckt hatte, und ich schöpfte aus diesem Entschluß, den ich im tiefsten Innern geheim hielt, ohne je davon zu sprechen, eine oußcrgewöhnliche moralische Kraft. Das hinderte nlcht, daß ich durch Lappereien schwer litt, sobald diese Lappereien mir als Zeichen dafür dienten, daß ich doppelt verwaist war Wie sind sie mir von Neuem gegenwärtig, die Qualen jener Ausgänge ! Wnn der Diener, der mich ni weiner Mutter bringen soll, mich an diesen Sonntagen gegen acht Uhr abholt, erkenne ich an seiner Rücksichtslosigkeit, daß ich nicht mehr der Sobn des Hauses, der Kronprinz bin, dem die Dicnstleute knechtisch zu gefallen sich beeifern: Der Eine, dieser merkwürdige Franzois Ni, quet, mit seinem glattrasirten Kinn und dem frechen Blick, nimmt den Hut nicht ab, wenn ich in den Sprcchsaal komme, in dem er mich erwartet. Mitunter, wenn das Wetter schlecht ist, erlaubt er sich zu brummen. Er zündet.seine Pfeife im Eisenbahncoupä an, ohne mich erst um Erlaubniß zu fragen und der Tabaksqualm ist mir unleidlich. Ich würde lie der sterben, als ihm eine Bemerkung machen: denn eö ist mir einmal geschehen, daß ich mich über den Kammerdiener meines Stiefvaters, einen nichtsnutzigen Schelm, beklagt labe und daß man ihm Recht gegeben: seitdem habe ich beschlossen, mich niemals wiederum einer solchen Demüthigung auszusetzen Zudem habe ich schon zuviel gelitten und Leiden lehrt auch Verachten.... Wir fahren die ganze Strecke, ohne daß ich fünfzig Wort, mit diesem Lümmel wechsle. Ich weiß, daß ich für sehr heikel und hoffartig gelte; aber aus derselben Gemüthsbeschaffenheit, die mich als kleines Kind zum Schmollen antrieb,will ich denjengen mißsallen. . . . In diesem Schweigen, unter solchem Gedampfe des Grobians kommen wir auf dem Bahnhöfe in Montvarnasse an. Niemals, bei keinem noch so argen Wetter erwartet mich ein Wagen. Wir gehen zu Fuß bis zum Boulevard Latour-Maubourg die Straßen entlang, die mit Hütten, Spitälern und Trödlerbuden besetzt sind, vorbei an der Kirche Saint-5rancois?5avier .mit
ihren zwei Thürmchcn. dann überschreiten
wir ocn nvallöcnplay und stehen vor unserem Wohnhaus. Ich hasse die Gestalt dieses Gebäudes. Ich hasse auch den HüuSbcsorgcr, eine andere Kreatur von Herrn von Termonde, und sein brcites Gesicht, in dem ich eine Feindseligkeit leise, die ohne Zweifel nur vollkommene Gleichgültigkeit gcgen mich ist Aber alles wandelt sich für mich in Anzeichen des Hasses, von diesen Bcdicntengcsichtern bis zum Aussehen meines Zimmers. Herr Termonde hat mein früheres Zimmcr für sich genommen, ein schönes, helies, sonniges gemach, dcjjcn Fenster auf den Garten, dessen Thür in das Zimmer meiner Mutter gingen. Nun bewohne ich ein großes gegen Norde gelegenes Kabinct, mit der alleinigen Aussicht auf ein Holzlager, Wenn ich an diesen Sonntagsmorgen nach Hause komme, muß ich da absteigen und warten, bis Mama aufgestanden ist und mich cmpfangen kann. Man hat sich nicht die Mühe gegeben, einzuheizen; ich verlange, daß man Feuer macht, und während oer niedergekauerte Diener in die Gluth bläst, setze ich mich auf einen Stuhl und schaue das Bild meines Vaters an, das jetzt in meine Stube verbannt ist, nachdem es so lange Zeit auf einer. Staffelei, von schwarzem Tuch umrahmt, im kleinen Salon Mamas paradirt hat. Der starke, herbe Geruch des feuchten Holzes, das Feuer fängt, vermengt sich mit der faden Atmosphäre dieser die ganze Woche hindurch nicht gelüsteten Räumlichkeit. Ich habe hier ein paar bittere Augenblicke zu verbringen. Diese kleinlichen Leiden lassen mich noch grausamer die moralische Verlassenheit empfinden, in die ich gesunken bin. Und meine Mutter lebt, sie athmet, wenige Schritte von mir entfernt und sie liebt mich ! Wenn ich jetzt mit Narem Blick auf diese unglückliche Jugend zurückschaue, erkenne ich erst, daß auch mein Charakter viel Schuld trug an dem Mißverstandniß, das niemals geendet hat zwischen dieser armen Mutter und mir. Ja, sie liebte mich und sie liebte mich zugleich mit ihrem Gatten. Meine Sache wäre es gewesen, ihr die eigenthümliche Pein zu erklären, die sie mir verursacht, indem sie in ihrem Herzen diese zwei Neigungen vereinigte und vermengte. Sie würde mich verstanden, sie würoe mir diese Reihe kleiner Bekümmernisse erspart haben, die uns zuletzt jedes vertrauliche SichauSsprechen unmöglich machten. Wenn ich sie an diesen Morgm meiner Fcricntage gegen elf Uhr vor dem Gabelfrühstück sah, erwartete sie von mir überschwängliches Entgegenkommen; wie hätte sie ahnen sollen, daß die Anwesenheit ihres Gatten mich lähmte, genau so wie einst im Augenblick ihrer Abreise nach Italien? Diese vollständige Unfähigkeit, mein Inneres aufzuschließen, diese Unbeweglichkcit, die mich überkam, sobald wir, sie und ich, ich und sie, nicht mehr allein waren und wir waren das niemals mehr blieb ein unerklärliches Räthsel für sie. Sie besuchte mich fast niemals in Versailles sie kam allwöchentlich am Wttwoch ohne daß mein Stiefvater sie dahin begleitet hätte. Ich schrieb ihr kcinen einzigen Brief, den sie nicht ihrem Gatten gezeigt.hätte, wie all' ihre andcren Briefe. Ich kannte ihre Gewöhnhcit so genau, die Art, in der sie sagte: ..Andr6 hat mir aeickricbcn" und hantt diesem Mann das Blatt PavicTM 4 reichte, auf dem ich keine einzige aufrichtige, bewegte, vertrauensvolle Zeile hatte hinschreiben können eöcn in dem Gedanken, daß seine Alkgen sich darauf senken würden, Wieviel Sillcts habe ich zerrissen,. in welchen ich 'cS versuchte, ihr bis in'sÄleinste die Qualen zu schildern, unterwelchersich lebte ! Ja, ich hätte ihr gleichwohl 7'dävon'. sprechen, mich ein wenig erklären, ihr mein Leid, meine wahnsinnige Eifersucht, meine düstere Traurigkcit einbekenncn sollen, in dem Bedürfniß, in ihrem Denken ein kleines Winkelchcn für mich allein zu haben und wäre mir das nur aus Mitleid gewährt worden und ich wagte es nicht. Die verhängnißvolle Beschaffenheit meiner Natur wollte es, daß ich allzustark die Qual vorausfühlte, die ich ihr durch ein derartiges, offenherziges Michaussprechen bereiten würde und ich fühlte mich außer Stande, sie zu ertragen. Die verschiedenen Aufregungen meines Herzens führten nur zu verzagterem Schweigen, zu einem gezwungenen Benehmen ihr gegenüber, das sich auf sie übertrug. Sie war wie viele Frauen, unfähig, einen von dem ihrigen verschiedenen Charakter, eine der ihrigen entgegengesetzte Gefühlswcise zu verstehen. Sie war glücklich in ihrer .weiten Ehe. sie liebte und wurde acliebt. (Fortsetzung folgt.) Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlichkeit ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas -Oesttt! Mozart - Halle ! X&ool Bob, Eigenthum. Das größte, fchZnste und ölteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle sieht Vereinen, Logen uud Privaten zur Abhaltung von Vällen, Couzerten und Versammlungen unter liberalen Bediv. gen zur Verfügung. Anstreicher - Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Häusern werden aus'S Schönste ausgeführt von CAKL HOFMANN, 136 Madifon Ave. Preise mäßig. Schöne und gute Ar beit trird garantirt.
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