Indiana Tribüne, Volume 10, Number 356, Indianapolis, Marion County, 13 September 1887 — Page 1

r r v tr ar SYS M L, 7 v II WttfN AUvMf wuww V ZLhrgNSF 10 Sfsiee : üo. 120 Ott QorQIonö Steche. Umuti 356. Zodiauapolio, Zodiaoa, Dienstag, bcn 18. September 1887.

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tzezgetL 1a diese? Spalte kosteu 5 Centi per geile. Zluzeigen in welchen Sielleu gesucht, odei 'dfferirt werden, fisden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben Meilen 8 Tüge pelzen. kZuuen aber Rndeschrlukt ernrnert werde a. Lazeig:?, welche bit RittJgS ! H&r cti geben werden, sinken noÄ a seldizen Tage Lnfnahae. WttlQLgt. BirU n gt ein rdevtlichk deutsche Mädchen in K-nkr kleinen imtlle für gkiröhilize H iUsarbeit. Nachlufrage 6s 1 ord Alabama Strafe. 16Zp erlangt in deutsches ätchcn bei Wilhelm tll,6Ö5 Washington Straße. I6sx erlangt ein Idchen für gewöhnliche HauSar bett; kein Wäschen. 323 0 t Ohio Str. 15s tat rlan gt ein Rl&chen, um "da Soirnachen zu er lernen, achzufrazen 511 cüb 2ennqeftr. 15f erlangt wird ein staiker W?,n fü? HauSardeit und et guter ufOärter l S.rcle Pa'kotrl. 14s erlangt in Narker Junge in einer Schmiede. Rachzufrazen bet Tl. Lenkcr an HiUsis venu. 12s Zu vermiethen. Znvrtethen: Ein LtoreRoom mit Zimmer im 2- Stock a Eait Straße, zwischen Louisiana uud South trage. Zu erfragen in der Ossi te kirele Park Hotel. 11 Zu verkaufen. Zu verkaufen eine Wirihsckaft mit guter Kund schaft. RaZ,fragen tn der Office dS. Blatte, ,i schen S undUhr achmittag. SA b, Verschiedenes. Vollrnacvren erden ausgefertigt und eider au? uroxa etnge logen von Robert Ke mpf. vff. Notar. 4 Süd Kertdtan StraSe. Promvt und billig Bedienung. PolilischeAnkiindiglMg : ffü? City Clerk: Michael F. SbleldS, Wahl: ll. OUober IM. JnuianaPollZ Teutsch Skgenseittge Fener Berflchcrnugs-Gksellschast. Obige SeseLschaft mxsieb't sich den Stzenthümern lon Hausern, Waaren und ttobillen zur ersich -rung gegen Feuerschaden. Die Gesellscha-t beftmlet sich im vierten Jahre ihres Begehe, und hatten die itg'.teder wahrend dieser j,it nur ine, ncimllch fett tt, it..f..vfr machen. Verlust werden prompt und liberal bezahlt. Wer ftch der Gesellschaft anschließen will, spreche ge ,'ä2tgft aus der Ossie vor. Dieselbe befindet sich " UZ Oft Washington Straße. Heran. SlololIt Sekretär. Deutschen Vereinen ! welche beabsichtigen einen Ausflug aufs Land oder ein : P i c - N i c : zu veranstalten, diene zur Nachricht, daß wir eine große Auswahl von Hellen leichten Hüten auf Lager haben, welche wir zu äußerst niedrigen Preisen offeriren. Bamberger c?o. 10 OS WasbiuqtonSr. r i Todes Anzeige. Freunden und Lerroandten die traurige VZitthet lunz, dafj unser geliebter Later, William Kolb, am Sonntag, den 11. Sextember, ZlbendS 10 Uhr 1b in., im lter von 77 fahren, b Konaten und i Tagen verschieden ist Die Berdi,ung findet Vittmoch Nachmittag 2 Uhr, om Trauerhause, 151 Davidson Etrae, ?! statt, ozu Freund ergeben eingeladen sind. Die trauernden Hiuterb liebenen rederick W. old.j !d,r. William K.olb. i Km6,r r Starb Hafer theure Vutter. ffrau Masdalena vllS' inger. im Alter von 77 fahren, 1 onat und 17 Tagen, t Z7 ding rraße, Eleveland, O. Der olteSdien fand statt in der lrche ol the hoy Hirne : die Beerdiauna in dem St. Rufest) und t. John Kirchhof, om Samftag, den 10. September 'S?. Verlangt IquAre hn ! zum Umtausch gegen neue aufrechte. Wir bezahlen im Umtausch die besten Preise für alt der neue Square Piano-Z, Orgeln der Velo deons. Personen, welche solche Jnitrumentt haben, sollten sich so'ort an uns wenden. Pianos und Orgeln zu vermiethen billizer all sovflmo in der Stadt. D.H.BaldwinMo zöholesal und Retail VerkZu'er in Decker ro , Haine ro , Mischer nd anderer Piano und Este, unk Kaninaer Oraeln. Entfernt Wohnende so?ten um Zhere Auskunft ,chridn. . .... . Stimmen un evariren eine spe)iaiuac. vtiti iNitacn aus Beförderung von Piano von einer köohnung zur anoeren nnoen pronipi, catung. 95, 97, 99 Nsrd Peuvsylvauiastr., Jubianaxoli.

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KeueS per Telegraph. Otttrusichten. Washington. 13. Stpt. KäbllreS. schönes Wttter. Im NordwesttN Regen. DerAnarchistenprozeb. Zwei sich vied ersprechende Nachrichten. Ottawa. Jll.. 13. Sept. Die Supreme Court gab heute ihre Entscheid düng in dem Anarchistenprozek ab und verweigerte einen neuen Prozeß. Ottawa, Jll.. 13. September. Die Supreme Court war heute wieder in Sidung. Richter Magruder war abwe send. Das Bocket wurde verlesen und wird heute beendigt. Von dem Anar chistenprozek verlautet nichts. Tod eine Gouverneurs. San Francisco. 13. September. Washington Bartlett, Gouverneur von Calisornien, starb heute. Gditorielleö.

Im Jrrenasyl soll jetzt ein allgemeines Sparsystem eingeführt werden. Man will eine ganze Anzahl Wärter ab schicken und die unheilbar Irrsinnigen sollen nach den Armenhausern der Coun ties geschickt werden, von wo sie kommen. Natürlich ! Am Nothwendigen muß man sparen, damit genug für den Budel" übrig bleibt. Die News" schimpft wie ein Rohr spatz über die englische Negierung und die englische Polizei wegen der Schießerei in Mitchelstown in Irland. So treiben sie's. Ein Bischen Freundlichkeit für die Jrländer da drüben, das kostet nichts und macht Stimmung. Ware die Geschichte hier passirt, dann würde die News" einen lauten Freudenrus darüber ausstoßen, daß die tapfere Polizei den Plebs und die Canaille zusammenge schlsseli. ' ...... Es kommt zuweilen vor, daß Leute, trotzdem sie vollständig mit einer polttischen Bewegung sympathisiren, sich doch nicht entschließen können, sich derselben anzuschließen, weil sie nicht an den sofor tigen Erfolg glauben. Möglicher Weise kommt das auch in Bezug auf die Arbeiterpartei vor. Beim Amerikaner sind wir das gewohnt, denn er hascht nach dem augenblicklichen Erfolg, und kann sich schwer in die langsame, ruhige aber sicher fortschreitende politische Arbeit der Deutschen sinken. Wenn es Deutsche giebt, welche nach sofortigem politischen Erfolge haschen, so haben sie es vom Amerikaner gelernt. Diesem Sascken nacb auaenblicklicdem I 91 V Erfolge entspringt die so oft zu hörende Aeußerung : Ich will meine Stimme nicht wegwerfen", oder die Sache ist noch verfrüht" und dergl. mehr. Was nun die Arbeiterpartei betrifft. so sind wir der festen Zuversicht, daß dieselbe in Indianapolis sicher Etwas erzielen wird. Allerdings ist die Partei noch eine unbekannte Größe, und der Ausfall der Wahl ist zur Zeit unberechenbar, aber Diejenigen, welche glauben, daß die Ar beiterpartei aussichtslos sei, täuschen sich sehr, und sie werden das zu ihrer Ueber raschung aussinden. Ob die Arbeiterpar tei das Gros ihrer Stimmen der republi kanischen oder der demokratischen Partei entziehen wird, läßt sich auch nicht mit annährender Gewißheit bestimmen. Gleichviel aber, was das Resultat sein wird, man bedenke, daß eine Stimme, die man für ein Prinzip abgiebt, niemals weggeworfen ist. Und die Arbeiterpartei vertritt ein Prinzip. Das Prinzip, daS sie vertritt ist das, daß Jedermann be rechtigt ist, die Früchte seines Fleißes selbst zu genießen. Es sind schon Festungen im ersten An lauf erobert worden, wer aber deshalb. weil :r befürchtet, die FesZung nicht gleich beim ersten Ansturm nehmen zu können. gar nicht angreist, der wird natürlich niemals die Festung erobern. Einmal muß jede Bewegung ihren An fang haben und dieser Anfang muk ge macht werden, ohne sich auch nur im Geringsten mit dem Gedanken zu quälen. daß man nicht gewinnen könne. - Wem eine Partei, eine Bewegung zu sagt, wer mit der Idee, welche diese Partei vertritt, einverstanden ist, der gehe frisch an's Werk und helfe mit schieben an dem Wagen des Fortschritts. Je mehr ihrer sind, desto leichter die Arbeit. Handle Jeder so, als sei er überzeugt, daß der Sieg unausbleiblich ist. Er ist ja auch unausbleiblich, selbst wenn er nicht sofort eintritt. Handle Jeder so, daß, wenn

der Sieg auch nicht sofort kommen sollte, er sich sagen kann, daß er selber seine Schuldigkeit gethan habe. 5vurch Aengstlichkeit erreicht man nichts, durch Aengst lichkeit gewinnt man keine Anhänger, wohl aber kann man durch Begeisterung Andere mit fortreißen. DraytnagriHten.

Erbärmlicht Habsuch t. Erie. Pa.. 12. Sept. Die gegen wärtig hier in Sitzung bisindlichen Groß geschworenen haben während zwei Tage die gegen Sheriff W. Gifford erhobenen Anklagen untersucht. Vor etwa Mo natöfrist war die Beschuldigung erhoben worden, der Sheriff lasse seine Gesänge nen halb verhungern. Die Countv Commiffäre hatten Beweise dafür er langt, daß dir Sheriff die Gefangenen nicht nur ungenügend, sondern auch mit ungenießbarem Fleisch beköstige, und er suchten daS Gericht um Erlab eines Man damuS gegen den Sheriff, um ihn anzu halten, die Gesangenen so zu beköstigen, wie er verpflichtet war. Die Angelegen heit war den Grobgeschworenen überwiesen worden. Eine Menge Zeugen, der Anklage wie der Vertheidigung, wurden vernommen. Die Grotzgeschworenen hielten die Anklage dcr ungenügen den Beköstigung sowie die der Verabeei chung ungenitbdarer Nahrung, speziell verdorbenen Fleisches ausrecht. Sheriff Gifford ist ein hervorragendes Kirchen Mitglied und spielt eine groke Rolle in der Grand Army sowie in politischen Kreisen. Seine verbrecherische Handlungsweise hat hier die tiefste Empörung hervorgerufen. Johann Most will Bürger werden. N e w B o r k, 12. Sept. Johann Most suchte gestern in New Vork um Erlun gung der Bürgerpapiere nach. Der Clerk des GerichthofeS stellte an ihm die üblichen Fragen, und als Most erklärte. dab er cl für Pflicht halte, di Akschaf. fung von Gesedm welche der Wohlfahtt deS Volkes hinderlich seien, mit Gemalt zu erzwingen, verweigerte ihm der Clerk die Papiere. Most will an die Gerichte appelliren. Brauarbeiter Convention. Detroit, 12. Sept. Heute Morgen begann hier die Convention des National verein? der Braugehilfen. Etwa hundert Delegaten sind anwesend. Geht nicht nach New Orleans. New Orleans. 12. Sept. Der Präsident schrieb an den Mayor, daß er sehr bedaure, der Einladung nach New Orleans zu kommen, nicht Folge leisten zu können. Eine große Sensation. Montreal, 12. Sept. Eine große Sensotion hat hier die Neuigkeit verursacht, daß der hiesige Abt Chebert von den Großgeschworenen wegen der Ver gemaltigung eines jungen Mädchens in Anklagezustand verseht worden ist. DaS Mädchen ist die Tochter seiner Scheuer srau. Letztere war krank und sie hatte ihre Tochter gesandt, um die Zimmer deS Priesters zu reinigen. Bei dieser Ge legenheit fiel diese dem Lüstling zum Opfer. AIS Chebert vorgeführt wurde. gestand er sein Verbrechen ein, unter der AuSrede, daß er nicht im Stande sei. seine Leidenschaften zu zügeln. Er ist ein Franzose und hatte lange Zeit die Lei tung dlr RegierungSkunstschule in H2n den. Ver Habrl Die Metzelei in MitchelStown. London. 12. Sept. Die .Daily News- sagt über die Vorgänge in Mitcheletown : .Je mehr wir die Umstände der Tragödie prüfen, desto mehr fern men wir zu der Ueberzeugung, daß hier nichts anderes, als ein Mord, verübt von unbekannten Personen vorliegt. DaS ominöse Schweigen der Regie rung und ihrer verantwortlichen Vertre ter ist daS Schlimmste bei d:r Sache WaS können wir Anderes erwarten, als das man aus Verbrechen mit Verbrechen antwortet. Der gitödtete Lonergan hat drei Söhne in Amerika und fünf Kinder in Irland. Der Magistrat hat versprochen, die Po lizei heutewöhrend des Begräbnisses zu rückzuziehen, wenn die Prozession die Nähe dir Baracken vermeidet Labouchere sagt in einem Briefe, er habe gesehen, daß die Polizei zwei Män ner in die Baracken hineingezogen, sie zu Bodenaeworfen und mit Knüppeln bearbeitet! habe. Nur'Mit großer Mühe wurde die Polizei bgehalten, auS den Baracken zu stürzen und rechts und links zu schießen. ES sind'thatsächlich weniger all zwanzig Polizisten verwundet, darunter nur einer schwer.

O'B rien im G efüng nib. Dublin. 12,'Sept. 29m. O'Brken wurde gestern in Kingston verhastet und nach Mitchetttown gebracht. JnLimerick wurde er enthusiastisch empfangen. In Dublin empfingen ihn der Mayor und der Stadlrath am Bahnhof. In Be gleitung von 200 Polizisten und einer starken Militärabtheilung wurde er nach dem CourthauS und dann in'S Gefäng nib gebracht. Die Straßen dahin waren von Trnppen besetzt. Nach der Polizei eöcorte wurde mit Steinen geworfen, worauf die Polizei die Menschenmenge

mit Gewalt auseinanderjagte. Nachricht von Stanley. London, 12. Sept. Eine Depesche aus St. Paul de Loanda, datiet vom 9. September, bestätigt, daß Major Bar tellkt. der Commandant des Lager? am Aruwimi, die Mittheilung nach Leopolds ville hat gelangen lasten, daß er Nach richten von Henry M. Stanley empfan gen habe, welche vom 12 Juli datirt sind. Darnach drang Stanley nach einem zehntägigen Marsch in'S Innere weite? den Aruwimi hinauf vor, den eroberhalb der Fälle schiffbar fand. Er halte seine Stahlboote zpsammengesktzt und Flöße gebaut. Die Gesundheit der Mitglie der der Erpedition ist ait NahrunaS mittel sind in den großen Dörfern leicht zu erhalten. Die Landschaft erums sich alS allmählig zu Hochplateaus an steigend. Eine Karawane von 480 Mann folgte der Expedition auf dem linken Flußuser und eine Vorhut von 40 Eingeborenen von Zanzibar marschirte voraus. Stanley honte am 22. Juli daS Centrum des MabodidistrictS und Mitte August Wadelai zu erreichen. Der Vormarsch ist vollkommen friedlich von Statten gegangen. Stanley lieb Bar ttUet wiffen, daß er ihm binnen Kurzem Ordre senden werde, der Expedition auf demselben Wege zu folgen. Die Cholera. Rom, 12. Septem. Heute wurden fünfzig neue Erkrankungen und zwanzig Todesfälle. von Messtna, 19 Erkrankungen und 11 Todesfülle von Cätania unk 11 Erkrankungen von Palermo gemeldet. Irische Zustände. London. 12. Sept. Eine Bande von acht MoonlighterS überfiel in der Nähe von EnniS den Chef Constabler Wheelan, der sich an der Spitze von 12 Constablern befand. Wheelan erhielt einen Schlag auf den Kopf, der ihn so fort zu Boden streckte und tödtete. Die Constabllr fielen darauf über die Moon lightlrS her, und ein fürchterlicher Kamps entstand, bei dem jedoch von Feuerwas sen kein Gebrauch gemacht wurde. OchtffSnchrtSten. Angekommen in : Baltimore: .Baltimore"' von Liverpool. New York: .Australia"' von Ham bürg, .La Vourgogne" von Havre. Sout h a mp t on: .Elbe-von New Vork nach Bremen. Glasgow: .State of NebraSka von New Vork. London: .Helvetia von New York. H i e fi ge s. Ein deutscht Ardeiterversammlung. An der Ecke der MorriS Straße und Madison Avenue fand gestern Abend eine von der Arbeit, rpaljei arrangirte Ver sammlung statt, zu der sich ein zahl reiche, fast ganz und gar aus Deutschen bestehendes Publikum eingesunden hatte. verr Wm. Palter on vlelt eine eve ,n englischer Sprache, daraus sarg ein Dop pelquartett des sozialistischen Sänger bundeS daS Lied : .Der Gott, der Eisen wachsen ließ., und dann dielt H.rc Rav paport eine Rede in deutscher Sprache. Die Reden fanden sehr günstige Aus na(me und die Aussichten dir Arbeiter Partei in der 23. Ward sind auSgezrichnet. Nach beendigter Versammlung sand in v " M tt. MM 5 9 oem uoiaie oes verrn zoyn intm eine Szene statt, wie sie eben nur unter Deut schen beim schäumenden Gerstensast mög lich ist. Ein Theil deS Publikum? hatte sich in das genannte Lokal begeben, die anwesenden Sänger erzeugten durch den Vortrag einiger Lieder die richtige Stim mung und da drei StadtrathSkandidaten der Arbeiterpartei anwesend waren, nflrn lich Herr Robinson von der 23., Herr Spielhoff von der 22. und Herr Leuckhardt von der 9. Ward, so mußten dieselbcn natürlich Ansprachen halten. Die An spräche des Heirn Robinson hatte auch ihre humoristische Seite, indem er sein BiSchen Deutsch, daS er seiner Frau ab gelernt hat, in Anwendung trachte. Die Herren Conrad RieS. Paul Janke und Carl Hoffmann hielten ebenfalls kurze Anreden. Hochrufe auf die Partei und die anwesenden Kandidaten Wechsel

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versuch wir gestern berichtlten, hat nun doch ihr Ziel erreicht, indem sie gestern Zlbend an den Folgen des Gifte? starb. Sie war die zweit? Fiau von Frank Curry, der an der Nord Delaware Straße nahe der Washington Straße eine Schieß gallerie besitzt. Die Ede war eine äußerst unglückliche. Arbeiterpartti. Ralph Beaumont von Pennsylvania wird heute Abend an der Eck von Washington und Illinois Straße im Namen der Arbeiterpartei sprechen. Dcr Herr ist ein ausgezeichnet!? Redner und Jeder sollte ihn hören. 14 Fälle Dyphthkria 13 Fälle Scharlachfieber und 2 Fälle von Masern jetzt in der Stadt. WeSley Smith ein Jnsaffe des JrrenasylS welcher ai'Z der Anstalt ent flohen war, ist wieder eingefangen worden. Verlangt Mucho'S vest Havanna Cigara. Armstead Martlcy No. 205 AgneS Straße wohnhaft, wurde heute MiUag von der Hitze überwältigt, als er an einem Gebäude nahe dem Union Depot arbei tete. Flanner & HommownS Ambulanz brachte ihn nach Hause. t& George Hacker, der junge Mann. welcher Fred. Striegel, während er einen unzüchtigen Angriff auf seine HauSfran machte, mlt einem Revolver niederschlug, wurde vom Mayor den Großgeschwore nen überwiesen, trotzdem der Mayor selbst sagte, daß der Mann nicht überführt werden könne. LS- Der County Clerk wurde gestern benachrichtigt, daß Frau Mary E. Gray don an 6. Angust in San Francisko ein ScheidungSdelret gegen ihren Gatten, den hier wohnhaften Marlnelieutenant JameS W. Graydon erlangt hat. und ersucht, demRichter vor welchem Graydon dahier eine Scheidungsklage anhangig gemacht bat, davon Mittheilung zu machen Graydon hat schon am 23. Au gust seine Klage zurückgezogen. Deutsche Lokal - Nachrichten. Freie Städte. f Der als Journalist und Schriftsteller auf volkswirthschaftlichemGcbiete bekannte Nationalökonom Heinrich Dannenberg. Chcfrcdactcur der Hamburg!sche Vörscnhalle". Ferner ist mit Tod abgegangen dcr Dr. Wilhelm Claußen, welcher eine lange Reihe von Jahren demjenigen Zweige der ehemaligen sögenannten Wedde" vorstand, der sich mit der Aufnahme neuer Hamburger Bürger beschäftigte. Schweiz. In Ninggenbcrg ertrank im Vrienzersee der Lehrer und Gcmeindeschrciber P. gg. St. Gallen fand man den Fabrikanten Heinrich Niederer todt in seinem Bureau. Jn Zuzwyl wurde der Handlanger Richard durch den Büchsenschmicd Vernct ermordet. Wegen Brandstiftung an seiner eigenen Scheune und der seines Nachbars Fuchs ist Nikolas Wicki Vater in Malters zu 3 Jahren Zuchthaus vcrurtheilt worden. In Biasca lebt noch dcr letzte dcr tcssinischen Veteranen, welche unter Napoleon I. gedient haben. Derselbe ist Schlosser, stammt aus einer Urncr Familie und heißt Franz Svistgo (ursprünglich qwissig). . . ' Oesterreich. Dcr Mörder des Gendarmen Stallecker in Zwtllau, Franz Hawliczek, ' wurde in Brünn gehängt. Der Delinquent erhielt Nachts 11 Uhv den Besuch seiner aus Wien eingetrosfcnen Geliebten, Marie Jellinek, welche in dcr Zelle bis 3 Uhr Morgens blieb. Weder Hawliczek noch die Jellinek weinten beim Abschied. Auf das Zureden dcr Jellinek beichtete Hawliczek. Die Hinrichtung erfolgte um 7 Uhr früh im sogenannten .Wciberhofe" des Landcsgcrichtcs. Anwesend waren etwa fünfhundert Personen. . Hawliczek schritt festen Trittes zum Galgen und nach einigen Minuten konnte der Scharfrichte? Seyfricd den eingetretenen Tod melden. Beim Brande des neuen Brau Hauses des Brauers Josef Wagner in Kirchdorf wurde die Frau des Brauhurschen Sickertsleitner, Francisco, von einer einstürmenden Mauer erschla-aen.

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