Indiana Tribüne, Volume 10, Number 355, Indianapolis, Marion County, 12 September 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint FSglieZ und Ssnntags.

OVfttilichf .XrtJOne loßet durch htn Xi:tlJ G,ntt,roch,, bU on ag,..rtR b f ibII ptf Bocht. Vtiba ufas3ie 15 lintS. 9li V5 Bf4tCi i BctaiUijcSUa 5 f at. ivsßes: 1L0.MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 12. Sept'br 1337. Die Familie Winanö. Dor etwa 40 Jahren wohnten in Bal timore die zwei Brüder ThomaS und William Winans. Sie hatten es Beide zu einein ganz bedeutenden Wohlstande gebracht, und mit großer Vorliebe pflegten sie sich an Eisenbahn-Bauten zu betheiligen. Um dieselbe Zeit hatte der russische Czar die Idee gefaßt, daß eine Eisen bahn von Ct. Petersburg nach Moskau für sein Reich eine Nothwendigkeit sei. Eine Aufforderung an alle Ingenieure der Welt wurde erlassen, Pläne für diese Eisenbahn einzureichen, und es trafen auch viele derartige Pläne ein, sie waren aber von einander so sehr verschieden, daß der Czar auf eine echt russische Weise die Geschichte zum Abschluß brachte. Er nahm ein Lineal und einen Bleistift zur Hand und zog auf der Karte von Nußland einen dicken Strich zwischen Petersburg und Moskau. Hier soll die neue Eisenbahn gehen," sagte er. Die meisten Eisenbahn-Unternehmer schreckten vor der curiosen Aufgabe zurück, nur den beiden Brüdern Winans in Baltimore schien dieselbe kein Kopfzerbrechen zu machen. Sie schloffen mit der russischen Regierung wegen des Baues der neuen Eisenbahnlinie einen Eontract ab und arbeiteten unermüdlich, bis sie denselben auch wirklich durchgeführt hatten. Als es ihnen dann uoch im Jahre 1661 gelang, Locomotiven zu construiren, auf welchen das damals in Nußland noch sehr billige Holz zur Feuerung benutzt werden konnte, da waren sie obenauf. Sie waren in den Besitz eines riesigen Vermögens gelangt und hatten es nicht mehr nöthig, sich um das tägliche Brot abzuarbeiten. In der Zwischenzeit hatte sich ThomaS mit der Tochter eines russischen Kaufmanns verheirathet, von welcher er zwei Kinder hatte, einen Knaben Namens Noß, der setzt in Baltimore wohnt, und ein Mädchen Namens Eeleste, die an einen jungen englischen Diplomaten Namens Hutton verheirathet ist. William WinanS dagegen zog, nachdem er in Nußland ein reicher Mann geworden war, nach England und heirathete dort ein Mädchen aus den mittleren Ständen. .Nach Amerika wollte er nimmermehr zurück: er fürchtete die Fahrt über den Ocean. Für keine fünf Millionen Dollars möchte ich wieder über den Ocean fahren," erklärte er damals, und seither ist er auch wirklich nicht mehr nach seinem Heimathslande gekommen. Nicht einmal seinen Söhnen Walter und Louis will er die Fahrt über den Ocean gestatten. Die Familie Winans ist überhaupt sehr ercentrischer Natur. William hat e5 sich in den Kopf gesetzt, daß er in der Schiffsbau-Kunst Großes leisten könne. Er ist fortwährend mit neuen Plänen beschäftigt und läßt sich Schiffsmodelle anfertigen, die ihm ein Heidengeld kosten. Er hat ein Jahreseinkommen von 82,000,000 bis $3,000,000, und in ganz England gibt es außer den RothIchilds und dem Herzog von Westminster " Cm n . .. rr icincii a'iciiajcn, oer es rnll lym m Vezug auf Reichthum aufnehmen könnte. rr?.' ä . ' r. vscin .naus in jccniinstion Larven in London ist ein Palast, wie man kaum einen zweiten in der ganzen Niefenstadt findet. Er kann es sich demnach schon erlauben, seinen eigenen Schrullen zu frohnen. Jedes Schiffsmodell, das er nach seinen eigenen Ideen bauen läßt, versinkt regelmäßig im Wasser. Eines Tages ließ er in dem Emr 3" r rv .-, - pslliig5zimmer seines Patailes emen ' eigens nach seinen Plänen angefertigten " Teppich legen, der mehrere Tausende von Dollars gekostet hatte. Der Teppich gesiel ihm später nicht, und er ließ einen r t - - neuen nacy einem anderen iUfujter anfertigen, der ihm dieselbe Summe kostete. Als er aefraat wurde, was nun mit dem ersten Teppich geschehen solle, antwortete er nach einigem Besinnen! Well, leqt . - C . U - ' . oen neuen aus oen allen:" )as Zlmmer hat jetzt einen so theuren Tevvick oder vielmehr zwei Teppiche wie kein anderer Saal in der ganzen Welt. Außer dem Palast in Kensinaton Garden besitzt die Familie einen anderen in Brighton und einen großen Landsitz in Schottland, den sie ihre Shootinjr Box" (Schießbüchse) nennt, weil sich dort ein großer Wildstand besindet. DieShooting Bor" kostet ihr jährlich allein an Rente $35,000. Der alte William ist Um freund der Gegend und mag sich nicht gern an den Iaqden betbeüiaen. welche dort von seinen Söhnen veranstaltet werden. Er liebt es überhaupt nicht, sich in Schottland aufzuhalten, weil ihn seine dortigen Nachbarn nicht leiden mögen. Außerdem ist er aemein" genug, das m den Wäldern deö Landsitzes erlegte Wild nach London zum 0. ...: ... r c. ...ft. i t jciiuui zu seiioen, wayreno es lym anoererseits nicht einfällt, auf einem aewöbnlichen Eisenbahn - Zug zu fahren, wie andere Sterbliche auch. Will er einmal nach London, dann bestellt er sich einfach rc.x V' . 1 ' einen vjnrauxa, wie Die Nomam von England es thut. Die Kosten dafür t. f 'f m m 1 1 Ipieien oci lym reine wolle. Gelungen ist die Anecimt, dk? mnn sich von William Winans erzählte, als er f r-. rr . , .' nocy in sz. '4crcrsourg rsoynte. lines ages kam zu ihm em amerikanischer Eircusbesitzer und forderte von ihm für einige Sitze in der nächsten Vorstellung r r r. r r eine wayryail unvercyamte teurnrnt Was meinen Sie," schnauzte ihn Wi nans an, soll ich vielleicht für Ihre ganze Vorstellung allein die Kosten bezahlen?" Der Amerikaner ließ sich nlcht verbtussen. mix soll 3 recht sein, . antwortete er. Die Antwort imponirte den reichen Kauz, ir bezahlte Die aanze Vorstel

lung,' nahm noch" zwei oder drct Freunde mit und spielte auf der nächsten Vorstcllung mit denselben das alleinige Publikum. Die Halle war ausverkauft, aber das Publikum fehlte. Nur ab und zu applaudirte William und ließ von den Darstellern einzelne Sachen wiederholen, die ihm besonders gefallen hatten. Sein Bruder Thomas kehrte nach Baltimore zurück und erbaute sich dort einen prachtvollen Palast, der von Herrlichen Gartenlagcn umgeben wurde. In dem Garten gab es chinesische Pagoden, Kioöks und Moscheen und cineFülle Herr-

lichcr Statuen aus Älcarmor. Du Gewächshäuser waren mlt den lieblichlichstcn Kindern der Flora aus allen Theilen der Welt angefüllt. Thomas wollte in seiner Art ein Wohlthäter der Menschheit sein und seinen Garten zu gewissen Tagesstunden für das allgemeine Pubncum zugänglich machen, doch sanden die nackten". Statuen bei mehreren hochmoralischen Baltimoreren Anstoß und der Stadtrath wurde ersucht, dieselben entfernen zu lassen. Dies ärgerte ThomaS so, daß er um seinen Garten eine zwei &tod hohe Mauer errichten ließ. Von der Zett an darf kein Fremder mehr in sein Haus und in seinen Garten hinein. Dle Wimans sind mcht aesema. Sie verkehren nicht mit ihren Nachbarn und leben für sich allein. Während im Bade orte Newport die ganze elegante Welt" sich dem Vergnügen und dem Tanz hinaab, setzte sich Eeleste Wimans, die Tochter des Millionärs, in einem alten blauen fflanellklelde an den Pier und angelte, als ob die ganze Welt sie nichts angehe. Zhre Angel war freilich verjllbert ! Nikaragua n der anal. Seit einiaen Wochen ist bekanntlich in den Ver. Staaten die Bewegung für die Errichtung des Nlcaraqua-Eanals wieder iu Fluß gekommen. Es unterliegt kaum noch einem Zweifel, daß die Anqeleaenheit im nächsten Eongresse zur Sprache kommen und ihre Erledigung nnocn wird. Znm Panama-Eanal bat man hierzulande kein Zutrauen, und die Ausführbarkeit des Eads'schen Schisfseisen-bahn-Plans wird von den angesehensten SachvcrstZndiaen bezweifelt. Dagegen ist festgestellt, daß sich mit Benutzung des Nicaragua-Secs und des San JuanFlusses ein Zwischenmeer-Eanal auf dem Gebiete von Nicaragua verhaltmßmaßlg leicht anleqen läßt. Ein solcher Eanal würde den Seeweg zwischen den atlantischen nnd ' pacisicischen Staaten der Union bedeutend mehr abkürzen, als der r rr frvon xeneps IN angriff genommene. 5S würde ferner nicht im Bereiche der Windstillen liegen, welche die Schiffahrt m der Nahe von Panama erschweren, und überdies ist das Klima inNicaragua nicht annähernd o verderblich, wie auf derLandenge von Panama. Aus allen diesen Gründen wird das Unternehmen m den Ver. Staaten sehr günstig beurtheilt. Wie man in Mittelamerika über dasselbe denkt, zeigt folgende Eorrespondenz der Köln. Zeit, aus Managua: Das wichtigste Ereigniß der letzten Wochen war für Mittelamerika die Erlangung von 580,000 Vürgschaftssumme für den Beginn des internationalen Eanals durch Nicaragua seitens der in New L)ork ansässigen Eompania de Eanal Maritimo de Nikaragua", wodurch die von der Republik verlangte Bürgschaft vollständig wird und die Arbeiten beginnen können. Der Eanal nimmt seinen Anfang in Grcntown (San Juan dcl vcorte) am Antlllenmeere und folgt bis turn Nicaragua-See imWesentlichen dem Bette des zur Zeit für Flußdampfer fahrbaren Nio San Juan. Vom Nicara-gua-See ist der Weg zu dem Hafen Briton am Stillen Ocean noch nicht genau festgestellt, der Nicaragua-See wird insofern an der neuen Wasserstraße theilnehmen, als der Estero Tipitapa, welcher die belden Binnenseen miteinander ver bindet, für kleinere Schiffe der Eanal selbst muß natürlich für Fahrzeuge von der Größe der transatlantischen Dampfer fahrbar fern durchgängig gemacht roird. Die Vermcssungsarbeiten und dergleichen müssen binnen Jahresfrist ihren Anfang nehmen und in anderthalb Jahren vollendet fein, für die eigentlichen Eanalarbeiten ist ein zehnjähriger, nötkiaenialls vcrlänaerbarer Zeitraum gestellt. Unentgeltliche Abtretung der für den Eanal, die Anlage von HafenPlätzen und Wohnorten nothigen Staatslandereicn, auch des auf solchen besindlichen Baumaterials, Zollfreiheit für Maschincn, Lebens- und Arzneimittel für die Arbeiter, unter welchen sich keine Kulis befinden dürfen, und Enteignungsrecht wird der Gesellschaft bewilligt. Die Endhäfen des Eanals werden Freihäfen sein, an den Häfen innerhalb des Kanals erhebt die Negierung von Nlcaragua, wie an ihren andern Seehäfen, Abgaben und Zolle. Von allen vollstän dig den Eanal durchführenden Schiffen erhebt ausschließlich die Gesellschaft jede Art von Gebuhren,Tonnen- und Lootjengeldern. Der Zinsfuß für die an den Börsen von New Fork, London und Paris zur Zeichnung kommenden Schuldverschrcibungen darf sechs, der Gesammtgewinn der Actionäre 15 Procent nicht überschreiten. Die nöthigen Schritte sollen geschehen, um die Ncutralitätserklärung nicht nur der Wasserstraße und ihre? Häfen, sondern auch eines entsprechenden Zonenaebiets zu bewirken. Die Nachrichten über den Stand der Arbeiten auf der Landenge von Panama lauten so ungünstig, das Vertrauen auf den praktischen Sinn und die Thatkraft der Nordamcrikaner, nicht zu vergessen auch auf ihren Geldbeutel ist anderseits so groß, daß man hier vondem Zustandekommen des Nikaragua - Eanals überzeugt ist. Von welcher Wichtigkeit für den Fortschritt des Landes das Unternehmen sein wird, ist überflüssig u bemerken. Das Land ist reich und fruchtbar, es könnte anstatt der zwei- bis dreimalhunderttausend Menschen, welche es beVölkern, reichlich zehn Millionen ernähren. Wo die Bevölkerung dünn gesät ist, fehlt es trotz aller natürlichen Reichthumsauellen an dem allgemeinen TauschMittel für Güter, am Gelde. Der Mangel an Capitalien zur Verbesserung der vorhandenen und Anlegung neuer Verkehrsstraßen, die Armuth großer Bevölkerungskreise, die keineswegs immer mit Bedürfnißlosiakeit.Hanb in. Sand

sin5-groVc Mißstände. Ein Nm? M kurzer Zeit auf die Stufe der modernen Cultur zu heben, Eisenbahnen, Telcgraphen, Postämter, eine Presse, Schulen, Bibliotheken, gelehrte Anstalten gründen und einrichten, em Heer mit Nepetirgcwehren und Krupp'schen Kanonen bewasfnen das kostet Geld, viel Geld. Zur Zeit ist der übliche Zinsfuß hier in Nicaraaua 18 Procent jährlich, derselbe steigt aber in den meisten Fällen dadurch auf 20 und selbst 24 Procent, daß der Zins für ein Jahr vorausbezahlt, d. h. rr y' c 5 ,

cct 2)ewaurung oes 'ar.eyns aogezogen . c rv.j.i !.i e 4.: wlro. eyr ii einem Liullsinanne vle Erlaubniß zur Errichtung einer Mit Vorreckten ausaestatteten Bank verlieben worden, welche nicht mehr als zehn ry. c - y f cr i. llllscon!) UNO zwölf 'arleocn) Proccnl ins nehmen darf. Vom Jnlande. Die diesjährige Steuer, aussage iu New Z)ork beläuft sich auf die anständige Summe von 831,803,174. In Chicago ist vor einigen Tagen eine nationale Vereinignng von Handlunosreisenden in's Leben gerufen , - Ä Ä . i C x worden, zn ekwa oer groiZren raoie Amerikas werden permanente Hauptquartiere errichtet, wo Handlungsreisende immer ein Heim und Freunde sinden kön nen. Außer dem Präsidenten wurden 10 Direktoren des Vereins gewählt. Buffalos katholische Bevölkerung beläuft sich nach den Ermittelungen einer dortigen Zeitung aus etwa 100,000. Darnach waren also ungefähr die Hälfte der Einwohner jener Stadt zu den Katholiken zu rechnen. Von jenen 100,000 Katholiken sind ungefähr 42,000 Deutsche und 35,000 Jrländer; auch viele Polen gibt es in der Stadt, die durchweg Katholiken sind. Der unvermeidliche Wig ins hat schon vor zwei Jahren für diesen Monat den größten Sturm dieses Jahr Hunderts vorausgesagt. Derselbe soll, vom Nordpol kommend, am 16. Septbr. bei London in England und am 19. September südöstlich von Halifar eintref fen, wo er mit einer von den großen Seen heruntergekommenen Gegcnströmung zusammenstoßen und das Verwei len auf dem Wasser sehr ungemüthlich machen werde. Doch glaubt Niemand mehr an Wiggins' Prophezeiungen. Das menschliche Glück ist manchmal nur ein kurzer Traum. Fräulein Lillie McArthur, eine Nichte von Oberst McArthur in Eastman, Geargia, das schönste Mädchen in der Nachbarschaft, hatte sich kürzlich mit einem jungen Farmer 3!amens Pierson verlobt. An einem der letzten Nachmittage fuhr das glückliche Paar über Land, um eine Villa zu besichtigen, die der Vater für sie erbauen ließ. Auf dem Wege ging das von Pierson geführte Pferd durch und die beiden jungen Leute wurden aus dem Wagen geschleudert. Die Braut blieb todt am Wege liegen, und Pierson erlitt gleichfalls tödtliche Verletzungen. G e g e n D ?. I. B. D o r s e t t, den Director des Staats-Jrrenhauses zu Austin in Teras, ist jetzt förmlich die Anklage der Grausamkeit, Unsittlichkeit und clßocrwaltung erhoben, und die Untersuckuna bat bereits beaonnen. Es j j sind Beweise beigebracht, wonach er die Insassen nicht allein halb verhungern ließ, um sich den Ruf eines sparsamen Verwalters zu aeben, sondern sie auch häusig brutal geschlagen, und anderweitig mißhandelt hat. Neger und 'Weiße steckte .er oft m eine Zelle und in ein Bett, und wenn er sein Müthchen kühlen wollte, so peitschte und schlug er auf alle Kranken loö, die ihm gerade in den Weg kamen. Vor den Assisen inOttawa, der Hauptstadt der canadiscken Dominion. wird demnächst ein interessanter Fall für die dortiaen Farmer zur Verbandluna kommen. William Smith, ein Farmer imTownship Gloucester, hatte Feuer auf feinem .'anoe angezündet, um dasselbe zu lichten. Das Feuer war auf die benachbarte arm eines aewissen Thomas Grccn gedrungen und zerstörte fast oie ganze rnte oeöfelben. Grccn beansprucht jetzt einen Schadenersatz von H800. Smith dagegen behauptet, er habe das vcccht gehabt, das Feuer anzuzünden, um sein Land zu klären; für den angerichteten Schaden sei er nicht vcrant wortlich. Die besten Advokaten Eana das sind für den Proceü gewonnen, und man sieht der Entscheidung desselben mit Spannung entgegen. Ein Gesetz gegen Weinver fälschuna ist mit dem l. Sevtember die ses Jahres im Staate New York in Kraft getreten. Es verbietet die Anfertiauna und den Verkauf von Weinen, die mit irgend etwas Anderem, als Wasser, Zucker oder Traubcn-Vrandu versetzt oder geschnitten" worden sind. Da dieses UJeletz auch die künstliche Einführung von oyienjaure in den Wem untersagt so wird damit die Fabrikation von ein beimischen Schaumweinen t..amerikani schem Ehampagncr"), die seit einigen Jahren so stark im Staate New Nork be- ' trieben wurde, lahm gelegt, da hierbei die ... ..V cm..rr? , . imiiuiij uiiu uui) aiouircn nlcyr m erlaubter, natürlicher Weise, sondern durch Einpumpen von Kohlensäure zu uege gebracht wurde. Aus Uebertretunaen des Gesetzes sind Geldstrafen bis ,u b1000 oder Einspcrrung bis zu einem ayre fcjtge,etzt. Als die Passagiere de; Dampfers Atlas" aus Liverpool, wel cher kürzlich im Eastle Garden landete, von den Beamten reaistrirt wurden stellte es sich heraus, daß sechs Weber aus England mit der Elasttc Web Manufacturina Eomvann" zu Bridaeport in Connecticut einen Eontract von Europa aus abgeschlossen hatten und auf Kosten derselben nach Amerika herübergekommen waren. Sie werden nach England zurückgeschickt werden, weil durch iyre Ankunft das Gesetz betreff, der Einfuhr von Eontractarbeitern ver letzt wurde. Auch in Boston ereignete sich em ähnlicher frall. Vor einigen Taaen katten die Nknken.?kK;?, O 7 -v"ii-jHVtltHmill Roß, Turner & Eo. fünf Arbeiterinnen aus England herüberkommen lassen, um dieselben in ihrer Fabrik u besckäftiaen. Die Arbeitsntter in Boston brachten den tfau formell zur Kenntniß des Bundesanwalts. und der Letztere bat nun neatn i die Firma ein Klage gegen Verletzung oeseiees anyanglg. gemacht, welches

me Einfuhr sremoer Nrreltcr unter dem Eontractsystcm verbietet. Die für jede solche Gesetz - Ucbertrctunq festgesetzte

Strafe besteht in einer Geldbuße von S1000. Auch in Canada stehen jetzt Indianer - Unruhen bevor. Aus Ealgarn kommen beunruhigende Gerüchte, welche auf einen bevorstehenden IndianerAufstand schließen lassen. Vor einiger Zeit schoß ein Weißer auf einen Indianer und verwundete denselben schwer. Die Ursache war sehr geringfügiger Natur, sodaß die Stammcsaenossen sich gegen den Weißen zusammenrotteten und ihn mit dem Tode bedrohten. Der verwundete Indianer jtarb nach mehrtägigem vcldcn, und die Nachricht von seinem Tode rief bei dem Stammender Blackfect, dem der Verstorbene angehörte, große Entrüstung hervor. Auch viele der benachbarten Stämme nahmen eine drohende Haltung an. Einige Tage nach dem Tode des Indianers flüchtete ein Anderer Namens Deerfoot aus dem Gefängnisse zu Ealaary aus die Neervatron der chwarzsüße. Polizisten folgten ihm und ver: langten seine Auslieferung, allein die jnngen Krieger des Stammes weigerten sich, das zerjteck Deersoots zu verrathen. Jetzt wird sich eine größere, beritrcne Polizeimannschaft von Ealgary und Fort McLeod unter dem Befehle des Eol. Hlrchmer auf die Neservation bcgeben, um Deerfoot anzufangen. Eine zweite Mannschaft aus Ncgina wird ebenfalls dorthin abgehen, um als Reserve für alle Falle bereit zn sein. Die Aufregung unter den Indianern ist eine große und die Einwohner von Ealganj geben sich ernstlichen Befürchtungen hin. Die Schwarzfuß-Jndiancr sind bei Weitem der mächtigste Stamm im Nordwesten und würden schreckliche Feinde sein. UeberdicS ist es höchst wahrscheinlich, daß im Falle eines Aufstandes der Blackfect Indianer die übrigen Stämme ebenfalls den Kriegspfad betreten würden. Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Brandenburg. f Jn Groß - Cammin Graf Reinhard zu Stolbcrg-Wcrnigerode. f In Mimcheberg die verwittwcte Frau Kriegsgerichtsrath Lütcke. Selbstmord begingen in Berlin die beim Buchbinder Laaser an der Lindenstraße dienende Dorothea Pretz und der Handlungsreisende Keller; in Gütergotz der Inspektor des Bleichröder', schen Gutes; in Nackcl, Ncg.-Bez. Potsdam, der Prediger Schmidt. Ertrunken sind: in Erossen a. O. der Schuhmachergesell Müller, in Fürstenberg o. O. der Lehrer Klare, inMühlow der Sohn des Fischers Woite, in NaiTornow der Häusler Wilhelm Knick. In der Dreschmaschine verunglückte in Pankow der Ackercr Peter: am Sonnenstich starb in Kgl.-Ncctz die Tochter des Schnitters Kruger. Provinz Ostpreußen. Der Schuhmacher Karl Lichtrowitz in Königsberg wurde wegen Falschmünzerei verhastet. Der Kellner und Schlosser Auaust Winkler von Mehrungen wird steckbrieflich verfolgt. Derselbe soll in Hamburg einen von Rothenburg gebürtigen BäckerNamens Christian Türk ermordet haben. Die der Weltsirma Stan- . m . .ff.'.. cv n. r. - - . : lien a? Veaer gehörige -uernjiemimgljeic, welche ihre Arbeiten beinahe völlig emge stellt hatte, wodurch Hunderte von Fami lien den lohnenden Verdienst verloren, hat seit Anfang August den Betrieb wieder aufgenommen. Es sind z. Zt. wieder siebzehn Vagger im Gange. Es ist beschlossen worden, das nächste Provinialsängerfest in Tilsit abzuhalten und mit ihm die Einweihung des SchenkendorfDenkmals zu verbinden, hauptsächlich mit Nucklicht daraus, daß der Provinzul sängerbund einen bedeutenden Beitrag für das Denkmal bewilligt hat. ci Grenadier Dunst von Königsberg hat sich erschossen. Durch Unalucksfalle ka men umö's Leben: der Kaufmann Gra: bowski von Klaussen (Hufschlag seines Pferdes), der Sohn des uhrhalters Grudßus in Leitnershof (von einem Baum erschlagen) und der Sohn des GerichtSsekretars K. in Nikolaiken nnd die . t r rr -. o-rsi x - rau oes ?a)loers in .nnl ken). Provinz W e stprcu ß e n. Der Geschästsagent Gustav Dahlweid in Elbing wurde wegen Wuchers zu 4. Monaten Ge Snauitt, 400 M. Geld strafe und den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer eines Jahres verurtheilt. Der Hofbesitzer N. Classen von Tiege wurde während eines Streits von dem aus Wormditt gebürtiaer Arbeiter Franz Bauer dermalen ge schlaaen. daß er bald darauf starb Bauer ist in Haft. Der Destillateur v. S. von Danua und der Unteroffizier Sander von dem in Graudenz garnisonirenden Jnf.?Neg. Nr. 10 haben fich er schössen und der Arbeiter Scega von Ma rienburq hat sich erhängt. In Gesc richsee ertrank ein Sohn des Photographen Sawitzki von Dt. - Evlau. In Gr. - Nebrau brannten die Wirthschaftsund Stallgebäude des Gutsbeptzerö 'y. Neumann nieder. Provinz Pommern. r Der Kämmerer. Stadtrath a. D Prost, in Colberg. Schuhmachermeister m , -v V -i c: .1. ?perers uno rau in siolp uu Fest der goldenen Hochzeit. Der Büdner Joachim Block von Alt-arrenoors hat sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um'S Leben: der Deputant Golz von Groß-Gluschen und die Tochter des Dachdeckers Tresomski von Treptow a. N. (überführen), der Sohn des Fleischers Laafch von Lassan (Sturz vom Baum) und der Eigenthümer Robert Haase von Stöckow (ertrunken). Provinz S ch l e s w i g -H o l st ein. Eine unangenehme Affaire ereignete sich letzthin in Kolstrup. Dem Gefährt des mit seiner Braut durch Kolstrup heimkehrenden Sohnes des Gerbereibesitzers Tondering sperrten vier Soldaten den Weg ab. Um dies zu verhindern, eilten der Gemeindevorsteher Kapt-Kjöl-seth und der Nachbar Heitmann herbei ; die Soldaten wandten sich nun gegen diese Beiden und wurden beide alsdann von ihren Angreifern, die mittlerweile blank gezogen" hatten, mit Söbelhieden traktirt. Schließlich mußte ein in der Nähe wohnender Osficier geholt werZzen.er dem SndinEnde machte.

Pcier Asmussen und Frau m urerballig feierten -das Fest der goldenen Hochzeit. Ernst Hagelstcin und Frau in Neumünster feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Zimmcrlehrling Nikolaus Potts von Flensburg starb in Folge Sturzes vom Gerüst. Provinz Schlesien. Der Anzeigen - Agent Salomon Schwarzbaum in Breslau .wurde wegen Urkundenfälschung und Betrugs zu 8 Jahren Zuchthaus und Verlust der bür-

gerllchen Ehrenrechte aus die Dauer von 10 Jahren verurtheut. Hrau und Toch ter des Lehrers Höppe in Bricg sind an Trichinose erkrankt. f Der letzte der Appellations - Gerichtsräthe, der Geh. Justizrath Theodor v. Nottengatter :n Glogau. Hausbesitzer Wilhelm und Frau in Voiatsdorf. feierten das Fest der aoldenen Hochzeit. Der Wirthschafts: Inspektor Wenzig von Friedrichseck, dn Pollzeisergeant Jestel von Glatz und dei Füsilier Pawlick von Neiße haben sich er-, schössen; der Arbeiter Gottlieb Schmidj von Kilnzendorf hat sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Kärrner Heinrich Laube von Breslau lüberfahren), der 16 Jahre alte Andreas Kolodezy von ebenda und der Böttchn Hilbig von Deutmannsdorf (Sturz vom Gerüst bezm. vom Wagen), eine Tochtel des Lehrers Günther in Halbendorf (von dem 9 Jahre alten Sohn des Kreistara'. tors Hanke zufällig erschossen) und dn Schiffer Schmidt von Steinau a. O. (ertrunken). Bei Haynau brannte bis Michacl'sche Holländermühle nieder. Provinz Posen. Bäckermeister Piltz und Frau in Tirschtiegel feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Schneider Z. von Na: witsch hat sich erhängt. Der Eigenthü: mer Pinecki von Kleindorf wurde durch Hufschläge eines Pferdes getödtet und d Arbeiter Eduard Ziech von Schönfließ isl erstickt. Pro vinz Sachsen. Der Schreiber Friedrich Treppe und der Lehrer Karl Meißner ,n Magdeburg wurden wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen bezw. wegen an Schulkin: dern begangenen Sittlichkeitsverbrechen zu 6 Monaten Gefängniß resp. 3 Iahren Zuchthaus verurtheilt: In Büßleben wurde ein Kriegerdenkmal eingeweiht, welches zum Andenken an die in den Kriegen von 1866 und 1370 71 ge fallenen Soldaten errichtet worden ist. Der 15 Jahre alte Bürgermeistereischrei: ber Witter rn Kölleda, her aus dem Pult des Bürgermeisters mehrfach Geld entwendet hat, wurde zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. Der Makler Unoerhan in Quedlinburg wurde erhängt vorgefunden. Die Frau des Restaurateurs Neu bell in Erfurt hat sich ertränkt ; der Auszügler G. Ohm von Erdeborn, der Hofs mctjter Gustav Haumann von Greifen hagen, der Schuhmacher Chr. Gießlek von Horla und der Grundbesitzer WilHelm Gerte von Lanamavel haben sich erhsnat. Der Fördermann tzszo zeöny von EiÄeden starb in Folge eiues Wwrzes und der Vergoesitzer Papst von r . o. crw..i.--if . vsangeryauzen tn oigc von lulvergls? tung. Provinz Hannover. ' Domkapitular Prof. F. Laufkother inHildesheim. In Plate wurde der Lehrer Warnecke verhaftet. Derselbe ist beschuldigt, mit schulpflichtigen Mädchen unerlaubten Umgang gehabt zu haben. Der Arbeiter Heinrich Nolon von Han nover, der Stellebesitzer Barthold S. von Hemmoor und der Arbeiter Otto von Hohenbostel haben sich erhängt; ferner beging der Maurer Karl Böttcher von Springe Selbstmord. Der Bettfedernhändler Eduard Grimme von Hannover und der Eisenbahnarbeiter Neese von Kl.-Freden find ertrunken, der Arbeiter Louis Stiebeler von Harburg starb in Folge Hitzschlags, der Voilmeier Friedrich Elke von Oerre und der Haus lina I. Hauschild von Sottorf kamen durch einen Sturz vom Wagen bez. durch die Bodenluke um s Veven und eine er wachsene Tochter deö Dr. Lepenau m Salzbergen wurde von einem Zuge überfahren und getödtet. Königreich Baiern. Unter großen Festlichkeiten beging der Liederkranz" rn Pfafsenhofen sein 40takriacs Jubiläum. t sii Tlsiendort: I Kf 'V 'V - I I I Pfarrer Peter Scheuerl. Ein seltenes Fest begingen in Vilsbiburg 13 Priester der Dlo;ese Reqensburq, welche das 25jährige Priesterjubiläum feierten. Von den 26 damals Ausgewelhten sind 8 mir dem Tode abgegangen, S waren am Erscheinen verhindert. Selbstmord begin gen: in Ansbach der Gefreite Haase vom dortigen Ulanenreaiment, rn Katters dorf der Einwohner Lorenz Zitzler, bei Legau der Söldner Wilibald Mösle,' iu Neuitadt a. d. A. der Sohn des Mühlenbesitzers Schmidt, in Psassenhofen der Austraasbauer I. Walter, in Ried Hirsch die 1 Jahre alte geisteskranke Söldnerin Müller, in Nöthenbach der Bauer Joh. (Ipple. Ertrunken sind: der Ackercr Jakob Ottinqer in Arnstorf, in Falkcnberg der Lehrerssohn Michael tfuchs, in vceuburq der Tagelöhner Joseph Scitz, vlg. Rciterbauersepp, in der Trunkenheit : in Untcrleiterbach der Oekonomensohn Andreas Dauer und der 21jährigc Di?nstknccht Joh. Dausscr aus Freudeneck. In der Baumaun schen Fa"bxit zu Ambcrg verunglückte in der Kreissäge der Angestellte Jakob Wendl. Durch unglücklichen Sturz verunglückten: in Grciscnberg a. Ammersee der Forster Neithmeier, in Kempten der Monteur der Firma L. A. Niedinger in Augsburg, Frank, in Lohr der Maurer George Niedcrmaicr. in Pfarrkirchen der Bindermeister der Oswald'schen Brauerei Steiner, in Nandersacker der Arbeiter an der neuen Mainbrücke Stephan Erhard. Am Mundstarrkrampf starb in Heroldsbach der Oekonom Schleicher, nachdem er sich 14 Tage vorher einen Splitter in den Fuß getreten hatte; in Hilgertsberg starb der Brodtrager Peter Schmaz am Hitzschlag. Verbrannt ist der Sohn des Oekonomen Georg Förtsch in Höchstadt a. A. und durch eine Pctroleumerplosion der Maurer Herm. Steuer in Lindau. Todtgefahren wurde der taube Joseph Woll bei Osterhofen. Von einem umstürzenden Baum wurde der Holzvorardciter MMialer hd Trsunstein erschlage

Platform der Arbeiterpartei von Indianapolis.

Die Union Labor Palttt ist eine Pa. tei der Emanzipation, eine Varlei der WitdtrhekgeSung natürlicher Rechte, um welche die Arbeiter durch ein Industrie systembtraudt wurden, welches ohneRück stcht auf Empfindungen und Bedürsnisie ArdeitZkraft als bl fe Waare betrachtet. Der EndzwkÄ der Parte, ist die Abschaf. sung eineS Systems, unter welchem der Arbeit r kaum genug ,um Leben be. komwt. während der gößtre Theil des Resultate? seiner Arbeit stfl in den Hürden Weniger ansammelt, eiveS Systems, welchkS Wenige über alles Maß binauS bttlichert, während die Masse des Volkes immkr mehr verarmt, eines Systems rot! cheS Klassen schafft, und welches i Laufe der Zeit blob zwei Klassen übrig lassen wird, die sehr Reichen und die sehr Armen ; eine Systems, welches die volitische Freiheit und freie RegierungSsormen vernichNt. weil die sehr Armen die Sklaven der seir Reichen werden müssen. Es ist der Endzweck diestr Paitei an Stille dieses Systems ein andere? zu letzen, urter welchem die Arbeit urab büngig ist vom Kavital und unter wel chem menschliche Arbeitskraft zum Zwecke ihrer Anwendung nickt abhängen follvon dem Willen des Kapitals. Zu diefem Zwecke erklären w r. daß wir die in dir Convention zu Cincinnali am 22. ffedruar 1887 angenommene Platform beflötigen. Und für die Bewaltung urUx:t Start in der unmitteldoren Zutuns,, erklären wir. dab wir zu Gunsten folgender Bor schlägesind: 1. Alle Unternehmungen, welche ünt Natur noch monopolistischen CharaiterS sind, sollt n ausschließlich t on der E tadt gtfulrt werden zu Gunsten der Burger. Solche Unt.rnehmungen sind: Strafen bahnen, Wasserwerke, Gaöwlrke, Tele phoneinrichtungen u dergl. So lange diese Institutionen jedcch in Händen von Pklvatccrp iratlonen sind, sollen dnstlbkn durch das Gesetz gezwungen werden, ihre Geschälte so zu fuhren, dok die gebotenen Facililüten sich aus olle in gleicher Weise erstrecken, und dak dieselben keine unge bührlichen Vortheile warnehmen können. 2. Freie Bäder sollen errichtet und mit allem Comfoit auSgkstott-.t wden, dessen die Mittel der Stadt vermögen. 3 Nachdem die Stadt für $150.000 r Halle gebaut hat. von welcher die Armen gar keinen Vo, theil haben, begünstigen wir die Errichtung ösfer tlicher Parks in solcher Nähe der Statt dag sie auch für Dttjenigen erreichbar stno. welche keine ffuhrwerke halten und nicht viel Geld an Straßenbahnen zu vergeben haben. 4. Wir verlanaen eine Revision der teuergesetze dkrait. daß genau, re Ver mögenSangaben erzwungen werden und Jeder feinen gerechten Antheil an den Kosten der Stadtverwaltung bezahlt; alle Ländereien rnnircalb der Stadtaren zen sollen besteuert werden, doch soll das Seim und die HauSeinrichtang armer Wittwen steuerfrel fem. 5. Wir sind nicht für das Uebeltragen stäk tischer Privilegien an Staatsbeamte und und der Ansicht, dak die Polizeiver waltung eine der Funlt'vnen der S'nM und nicht deö Staates ist. 6. Besondere Privilegien für die Be nützung öffentlicher Straßen sollen nickt an PnoatcokporaMonen.vlrzkbin werden. und wir halten es für befonderö unmo ralisch und. den Rechten deS Volke? ae fährlich, solche Privilegien im Voraus zu SpekulalionSzwecken mit Beschlag zu de legen, und alle für solche Zwecke existirende Controlle zwischen der Stadt und Corvo rationin der Plrsonen, wie z. B. der in Bezug auf das unterirdische Legen elek irischer Träthe sollen widerrufen werden. 7. Gesundheitövorschkiften und Gesetze zur Anbringung von iire osoapes an öffentlichen Gebäuden sollten strikt durch gefühlt und auf Gebäude ausgedehnt werden, in welchen Arbeilir befchgftigt nnd. 8. DaS Besprengen der Straßen, die Fortschaffung von Abfällen und Asche soll durch die vtakt geschehen. 9. W r verlangen die Durchführung des AchtflundengefetzeS für die Ange stellten der Stdt. 10. Wir befürworten die U.bcrbrü ckung der Eisenbahngeleise an Virginia Avenue in der Weise, daß dieselben an einem Punkte zusammengesüirt werden und dak die Eisenbahngtsellschasttn den auf sie fallenden Theil der Kosten bezahl len. 11. Zum Schlüsse bltonen wir, dab das Recht des Volkes seinen Willen am Stimmkasten auszudrücken, mit der grö ten Sorgfalt gewahrt werden sollte, dieses Recht ist eine der heiligsten Privi. legien eines freien Bürgers, ein Recht für das Nationen gekämpft und Patrioten ihr Blut vrrqossen haben. Die Sprache hat nicht Worte genug, um Versuche zu verdammen, dieses Recht durch Betrug und Schwindel zu verkümmern. Wir de trauten solche Versuche, sowie das Kau sen von Stimmen als ein arobeS Ver brechen an dem Volke, welche? promp teste und schärfste Bestrafung verdient. , WlnstreiHer Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Häusern werden auf'S Schönste ausgeführt von CARL H0PMAM, 156 Madifon Ave. C7 Preise mäßig. Schöne und gute Arbeit dird garantirt. Deutsche flD2GiflßD-flnGll!0P, üil SL. illl Etablirt seit 1859. sitole Meen ßo., Ecks Ilusaa und Sprece Strest, (Trliuna Bnüling.) New York. beiorea all Arten Ton ChicTiäfUa nzeigen, Fer$ona lauft" vrderunQen etc für dUe Zeitung toteiefilr alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa , Sämmtlich Dcntsch-Ameriltniache Zeltangta ! lisn in anaerem OMchatts-Lokal sar 1 rltaXl&sioMdMPablika&uau ! Di ftMorUa HertueW draUcber Blittr warden MhtungVToU nacht, ui ihr PablikA tionn tut bbhti SvgUtratw xa ttowad

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