Indiana Tribüne, Volume 10, Number 353, Indianapolis, Marion County, 10 September 1887 — Page 2
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- S:scheint nnd S O n D? t S g S. Möglich CfitlIi4i Zzidanc Irt'A bu$ bcn Xrtii3 CistlpctQcCc btt sntaz-,TriSt-K ItrtJ p? och. Utii infantm II . Ve? mamtvü in g3tJE;:iia;:acg ; k Satt. SsiZee, 120 O. Warvlandür. Indianapolis, Ind., 10. Slpt'br 1337. Nach 2 Jahren begnadigt. Im Jahre 1812 kehrten die Vuffs, ein englisches Regiment, aus den Per. Staaten roieder in die Heimath zurück. In dem Kampfe mit den Fankees" waren die Reihen des Regiments stark gelichtet worden, und es stellte sich die Nothwendigkeit heraus, dasselbe durch neue Werbungen zu ergänzen. Daher wurden mehrere Werbeofsiciere nach verschieden! Richtungen ausgesandt, und einem derselben siel der damals kaum 20 jährige Bauernbursche Robert Tirrell in die Hände. Tirrell ließ sich von dem Herrn Soldaten" in einer Kneipe tractiren und rourde so belrunken, daß er das Bewußtsein verlor. Als er von seinem Rausche erwachte, hatte er des Königs Rock" an und fein Werbegeld in der Tasche. Er mußte Soldat spielen, wie sehr er auch dagegen protestirte. Sein Schrecken kannte keine Grenzen, als er erfuhr, daß sein Regiment dazu bestimmt sei, nach Belgien zufahren, um dort gegen die Armee des siegreichen Franzosenkaisers Napoleon zu kämpfen. Tirrells Regiment gehörte zu der i vision dcö Gen. Pictou und lagerte am 13. Juni 1815 an den Ufern des Flusses NivellcS in Belgien. Der arme Bauernbursche hatte vordem Kriege eine tödtliche Angst. (5r hörte, daß es wahrscheinlich -bald zu einer großen Schlacht kommen würde, und in seiner Feigheit faßte erden Entschluß, sich vor der drohenden Gefahr durch die Flucht zu retten. - .Er vertraute sich einem Kameraden an, und Beide beschloffen, fahnenflüchtig zu werden. Das Glück war ihnen nicht in gleichem Maße günstig. Während Tirrell über die engtischen Vorposten hinaus entkam und später von den Franzosen aufgegriffen, aber nach - einer tüchtigen Tracht Prügel wieder freigelassen wurde, fiel sein Kamerad in die Hände der Engländer und wurde festgehalten, bis die Schlacht bei Waterloo beginnen sollte. So groß war die Angst des armen Burschen vor. der Schlacht, daß er sich eine Sehne am Fuß durchschnitt, um nicht mitkämpfen zu müssen. Er wurde später, als eines ehrliefen Soldatentodes unwürdig, zu lebenslänglichcm Zuchthause in England verurtheilt und starb auch nach langen Jahren in der Haft. Tirrell gelangte nach verschiedenen 'Abenteuern nach Havre und schiffte sich von dort nach Amerika ein. Er kam später nach Richmond in Virginien und es gefiel ihm dort so gut, daß er fich verheirathcte und der Vater einer zahlreichen Familie wurde. Im Laufe der Zeit brachte er es sogar zur Würde eines Urgroßvaters. 72 Jahre sind verflossen, seitdem er seinen Fahneneid gebrochen und sich aus dem britischen Heeresdienste geflüchtet hat. König Georg ist unterdessen längst gestorbcn und modert im Grabe, auch der große ?!apoleon" weilt lange nicht mehr unter den Lebenden, deren Schrecken oder Abgott er früher gewesen war. Tirrell dachte wohl häufig an seine alte Hcimath und hätte dieselbe gerne wieder besucht, doch hütete er sich wohl, dies zu thun. Er befürchtete, daß er für seine Fahnenflucht in der Heimath die Todesstrafe werde erleiden müssen. Da feierte Königin Victoria ihr 50jähriges Dienstjubiläum und erließ die bei solchen Gelegenheiten übliche Bcgnadigung für alle Verbrecher, die sich gegen die Krone Englands vergangen hatten. Tirrell hörte davon und ließ durch einen seiner Enkel an die Königin einen Brief schreiben, worin er um Begnadigung und um die Erlaubniß bat, wieder nach England zurückkehren zu dürfen. Seine Bitte wurde ihm gewährt, und jetzt befindet sich der alte Knabe auf dem Wege naetj England, um die Stätten, wo er seine Jugend verlebte, nock einmal zu sehen. Er hat einen Paß aus England erhalten, der ihm vollständige Reisefreiheit sichert. 2!e Rappisten. George Rapp, ein religiöser Schwärmer, der sich in seiner Heimath in Baiern durch seine Lehren unmöglich gemacht hatte, faßte im Jahre 180Z den Beschluß, mit seinen Anhängern nach Amerika auszuwandern. Etwa C00 Menschen folgten damals seiner Führerschaft. Die Auswanderer kauften zuerst 5000 Acker Land in Butler-Eounty, etwa 25 Meilen nördlich von Pittsburg, und ließen sich auf diesem Lande häuslich nieder. Die Eolonie war von einem geradezu glänzenden Erfolge begleitet, und bald befand sie sich im Besitze vieler Fabriken, in denen ein ungewöhnlich lebhaftes Treiben herrschte. Im Jahre 1807 wagten die Rappisten eine große Neuerur.g. Von jeher hatten sie einen ascetischen, der Entsagung gewidmeten Lebenswandel geführt. Jetzt verfielen fie auf die Idee, daß es gottlos sei, in der Ehe zu leben, und von der Zeit an führten sie in hrer Eolonie gewissenhaft das denkbar strengste Eölibat durch. Vater" Rapp, der geistige Führer, der Eolonie, war selber einer der eifrigsten Befürworter der Ehelosigkeit. Es kam in der Eolonie spater zu MißHelligkeiten, durch welche sie veranlaßt wurde, ihren bisherigen Wohnsitz aufzugeben und im Jahre 1815 nach PosenEountn in Jndiana auszuwandern, wo sie.sich am Ufer des Wabash-Flusses niederließ. Zehn Jahre später zogen die Rappisten von dort wieder fort. Sie hatten die Erfahrung gemacht, daß die Umgegend des Wabash-Flusses in PosenEounty von Fiebermiasmen heimgesucht war, welche ihnen allen Lebensgenuß vergällten. So kamen sie wieder nach Pennsvlvanien zurück und ließen U in
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Beaver-Eouiltq nieder; wo sie die getönte Economy" gründeten. Dieselbe ist immerhin eine der reichste:. Eolonien im ganzen Lande, doch ist ihre Blüthczeit schon längst vorüber. Es gab eine Zeit, da sie nahezu 1000 Mitglicder zählte; jetzt ist die Anzahl ihrer Theilnehmer auf etwa 25 zusammcngeschrumpft. Die noch überlebenden Rappistcn sind im Laufe der Zeit alt und gebrechlich geworden, und es ist daher anzunehmen, daß die Gründung in sehr kurzer Zeit vollständig eingehen wird. . Vor einigen Tagen wurde in Economy nach alt deutscher Sitte das diesjährige Erntefest gefeiert. Die Rappisten selber sind bereits zu alt und zu schwach, um ihr großes Besitzthum noch selber bearbeiten zu können, und sie haben sich die Hilfe fremder Leute zu diesem Zwecke sichern müssen. Trotz ihrer Abneigung gegen die Ehe haben sie doch eingesehen, dafl sie fich auf verbeirathete Arbeiter viel besser verlassen können, als auf ledige Gehilfen, und in Folge dessen stehen viele Familienväter in ihren Diensten, die sich eines sehr reichlichen Kindersegens erfreuen. Die Arbeiter wohnen sämmtlich in niedlichen Häuschen, die von Eartenanlagen umgeben sind, und auf den Straßen der Ortschaft findet man zu jeder Tageszeit eine Menge spielender Kinder, als ob es in Economy überhaupt keine Gegner des Kindersegens gebe. Das diesjährige Erntefest wurde mit zwei großen Festmahlzeiten und mitMusik und Tanz bis spät in die Nacht hinein gefeiert. Auch guter alter Wein aus den Kellern der Eolonisten fehlte nicht aus den Tischen, und Jedermann erfreute sich der reichlichen Gaben, vielleicht mit alleiniger Ausnahme der paar Greise und Greisinnen, welchen die, ganze Herrlichkeit" gehört. alle Wasserstrahlen. In dem vom Kabel seinerzeit gemeldeten Artikel der Moskauer Zeitung", welcher die Behauptung zurückweist, daß Katkom Deutschland fanatisch gehaßt, Frankreich dagegen geliebt habe, heißte es: Katkom habe eigentlich nur Rußland fanatisch geliebt'. In der internationalen Politik habe er sich von der Ueberzeugung leiten lassen, daß man das Wohl des eigenen Landes über alles andere stellen müsse, seine Interessen" nicht fremden Interessen opfern dürfe. und daß man sich in der internationalen Politik, da die politischen Verhältnisse einem steten Wechsel unterworfn seien und der Feind von heute vielleicht morgen unser Freund sein könne, aller blinden fanatischen Feindscligkeitsgefühle zu enthalten habe. Diesen Grundsätzen sei 'Katkow niemals untreu geworden, und schon damit werde das alberne Märchen hinfällig, daß Katkow die Deutschen gehaßt und die Franzosen gelabt habe. Katkow sei bis an seln Leöenöende ein tiefer Verehrer der deutschen Wissenschaft gewesen und habe die deutsche Literatur und Kunst als nachahmenswerthe Vorbilder für Rußlaud hingestellt, er habe weder Deutschland noch die Deutschen gehaßt, letztere im Gegentheil, wegen, der Grundzüge ihres Eharacters, wegen ihres Fleißes, ihrer Ausdauer, ihrer Herzcnsgüte hoch geschätzt. Seit den politischen Ereignissen. die Preußen an die Spitze Deutschlands gestellt hätten, habe indeß nur Teutschland Nutzen aus der russischdeutschen Freundschaft gezogen, Nußland habe sich in der Fähigkeit seiner Diplomatie, ohne Nachtheil für die Würde und die Interessen Rußlands die Freundschaft mit Deutschland zu unterhalten, bitter getäuscht ; unter diesen Umständen sei es nothwendig geworden, daß Nußland die Freiheit seiner Bewegung sich wieder genommen habe. Katkow habe immer nur das Eine gefordert, daß Nußland in allen internationalen Fragen volle S e l b st. st ä n d i g k e i t und u n b edingte Freiheit haben müsse. Ein Bündniß mit Frankreich sei vorerst unmöglich, weil man dasselbe unter den gegenwärtigen Verhältnijzcn mit niemand in Frankreich abschließen könne, auch würden Nußland durch jedes Bündniß, sei cS mit Frankreich oder mit Teutschland, nur die Hände gebunden werden. Ein Krieg mit Deutschland würde so wenig wünschenSwerth sein, wie jedes andere nationale Unglück, Frankreich könne für Nußland nur dan von politischem Interesse werden, wenn es ein? feste, energische, stetige Negierung erhalte, gleichviel welcher Herkunft dieselbe auch sei. Nur unter dieser unerläßlichen Bedingung könne Frankreich auf die ihm zukommende Nolle im europäischen Eoncert und auf eine sympathische Mitwirkung Nußlands rechnen. Die Täule deS Herkuleö. tAuZ dem 7t. W. Tazkdl.") ZurNcchten und zur Linkender Pforte des Mittelmceres" erheben sich die beiden Säulen des Herkules. Die eine ist der Felsen von Avila bei Eeuta auf der afrikonischen Küste, die andere ist der Felsen Gibraltar auf der südlichsten Spitze Alidalusienö. Die beiden Säulen haben die Spanier einst in ihr Wappen aufgenommen, als ein Wahrzeichen ihrer Weltherrschaft. Aber wie sie diese letztere längst verloren haben, so hat ihnen auch schon längst, seit dem Jahre 1704, England die eine Säule des Herkules, Gibraltar, entrissen und nr Eeuta ist v spanischem Besitze geblieben. Fast ein Jahrhundert lang hat Spanlen, als es noch die Kraft zu ausmärt!gen Kriegen und großartigen Seeuntcrnehmungen nicht ganz verloren hatte, um den Wiederbcsitz Gibraltars gerungen, zumeist im Bunde mit Frankreich. Allein alle seine Anstrengungen hatten sich als erfolglos erwiesen, und sein Anerbieten, die Festung mit Gelde zurückzukaufen, wurde von dem reichen Albion mit Spott zurückgewiesen. Die Engländer verstanden es aber nicht blos, mit den Waffen in der Hand das durch einen kühnen Handstreich Gewonnene immerdar zu behaupten und die' Festung nach den Begriffen, die noch bis vor Kurzem herrschten, zu einer unüberwindlichen zu gestalten ; t brachte es durch ihren ausdau ,mw mr.;?, sa ?r,r s; . "V. V "7" verletzende Sprichwort entstand L!iÄ Ä europai ch als Gibraltar, das den Engländern aeböre. Die kahlen Felsen be-
jaMgatttiiMaQrr-ifa " ' v - V - V'KVwMumim .K . .j . , .
deckten sich mit' herrlichen Gärtenänlagen und Landhäusern die Stadt füllte sich mit reichen Kaufläden, die UnterrichtLanstalten daselbst glichen immer mehr wahren Palästen ; die Protestanten, die Katholiken, die Juden und Muhammcdancr liatten'ihre eigenen Gotteshäuser, auf dem Markte flössen die besten Erzeugnisse aller Erdthcile zusammen. Nirgends in der Welt trat der Gegensatz zwischen kräftig aufstrebender gemanischcr Eultur und verkommendem romanischem Wcscn so überraschend deutlich in Sicht und nichts war von jeher für den spanischen Nationalstolz cmpsindlicher, als der Anblick solchen englischen Wohlstandes, Stolzes und Behagens auf spanischem Boden. Seitdem infolge der Vervollkommnung dcr Geschütze der Besitz Gibraltars als Festung an Werth verloren hat, ist immer und immer wieder, etwa wie bei Helgoland, die Frage aufgetaucht, ob England nicht freiwillig auf diesen Besitz verzichten solle. Mehrmals schon wurde die Frage von Madrid aus angeregt, aber England hatte sich hier ebenso unzugänglich ermiesen, als bei Malta und Helgoland. Eine Weigerung, die besonders empfindlich auch für die Finanzminister Spaniens war, da von Gibraltar aus ein äußerst schwunghafter und für den spanischen Fiskus nachtheiliger Schmuggel betrieben wird. Zuletzt war es, wenn wir nicht irren, der schwärmerische Nepublikancr Eastelar, dcr es für eine Ehrenpflicht jeder spanischen Negierung erklärte, auf die Rückgabe Gibraltars hinzuwirken, obgleich die liberalen UeberLieferungen Gibraltar als den Zufluchtsort hochhalten sollten, wo allezeit die von der Reaktion Verfolgten Schutz fanden. Wie man nun aber aus London mittheilt, wird in dortigen unterrichteten Kreisen versichert, die englische Regierung trage sich mit der Absicht, Unterhandlngen mit Spanien wegen der Rückgabe Gibraltars anzuknüpfen. Und zwar solle diese europäische Festung gegen die auf afrikanischem Boden gegenüberliegende spanische Festung Eeuta abgetreten werden, deren Ausbau zu einem großen Kriegshafen beabsichtigt sei. Wenn sich diese Nachricht bestätigte, so würde das Vorhaben Englands einen Bruch mit dem bisher so ltarrfestgehaltenen Principe bedeuten, den nationalen Ansprüchen fremder Völker bezüglich der Punkte, die England auf deren natürlichem Gebiete besetzt hat, nicht Rechnung zu tragen. Spanien seinerseits könnte jetzt der Wiedergewinn Gibraltars hauptsächlich nur vom Standpunkte der nationalen Ehre willkommen sein, da, wie gesagt, die militärische Bedeutung Gibraltars sehr gefunken ist. Aber fehr bezweifeln möchten wir, ob die spanische Regierung sich geneigt finden lassen würde, auf den TauschHandel mit Eeuta einzugehen. Eeuta m englischen Händen, dies hieße für Spanien der Verzicht auf seine natürliche Opcrationsbasis, von dcr aus dasselbe seine Absichten auf Marokko, die es nie aufgeben wird, verfolgen könnte. Dieicv Kaufpreis für Gibraltar würde den Spaniern jedenfalls zu theuer erscheinen und sie würden es wohl vorziehen, unter solchen Bedingungen die eine Säule des Herkules noch länger in den Händen Englands zu lassen. VomJnlande. Eine seltene Naturerschekiung wurde an einem der letzten Nachrnittage in Springsield in Illinois beobachtet.' Eine tiefschwarze Wolke trieb oom Süden her über die Stadt und ließ einen förmlichen Regen von Maisstauden, Zweigen und Blättern niederfallen. Offenbar hat irgendwo südlich vo Lpringsield eine Windhose Verheerungen angerichtet und ihren Raub in Spring sield und weiter nördlich fallen gelassen; aber wo das Unglück geschehen ist, darüber fehlen noch die Berichte. In Geneva, Jll., ist vor einigen Tagen ein Panther aus einer Menagcrie entsprungen, welcher sich jetzt in den nahen Waldungen umhertreibt und Geneva, Batavia und die Umgegend in Furcht und Schrecken hält. Er hat bereits ein halbes Dutzend Hunde und zwei Kühe getödtt und auf dem East SideFricdhofe in Batavia mehrere Leichen ausgescharrt. Ein gewisser Huntley von dort schoß in einer der letzten Nächte auf die Bestie, doch ohne Erfolg. Ganze Jagdgesellschaften haben sich jetzt aufgemacht, um die Gegend von dem unhcimlichen Gast zu befreien. Ueber die diesjährige Baum-woll-Ernte wird aus Memphis in Tennessce gemeldet: Im Memphis-District, welcher West-Tennessee, Nord-Alabama, Nord-Mississippi und süd-Arkansas umfaßt, sind die Aussichten in Bezug auf die Vaummoll-Ernte durchaus nicht glänttnd. Einem hier eingetroffenen Privatberichte zufolge haben sich die Aussichten besonders seit dem I.August wesentlich verschlechtert ; dies gilt namentlich von cm nördlichen Alabama und von Tennessee. In Mississippi haben die Saaten durch Brand und Dürre gelitten ; das Gleiche gilt von Arkansas. Dcr im ganzen Distrikt seit dem I.August erlittene Schaden wird auf 38 Procent veranschlagt. Der Lachsfang im Eolum-bia-Strom nimmt immer mehr ab in Folge des echt amerikanischen unsinnigen Naubfangcs. In wenigen Jahren wird es im Columbia und in anderen Flüssen Oregons und des Territoriums Washington keine Fische mehr geben. Das kommt von dem rücksichtslosen Vertilgungskricg, der gegen die Fische geführt wird und keinen Nachwuchs übrig läßt. Als die ersten EntdeckungSReifenden in jene Gegenden kamen, wimmelten die Flüsse zur Laichzeit so von Fischen,, die sich in die Mündungen drängten, daß die Fische fast eine feste Masse bildeten und sich gegenseitig über die Wasserfläche hinaus in die Höhe hoben. Es sah manchmal aus, als ob ein Mensch über sie von Ufer zu Ufer gehen könne. Obgleich der Lachs das HauptNahrungsmittel der dort wohnenden Indianerstämme bildete, die ihn getrocknet ausbewahrten, minderte doch das, was miRnAi l Qis VtSf """.U"', ov Flsche nicht m merk cher We e. Aehnr es ja auch mit der Büffeljagd. Während der wilde rothe Mann 'bei ihr t'i'r,,-;. Lw. ... m.J. Hat
rskätter' durch seine ruchlöse VertUaürtäsj
jägd die Büffel beinahe gänzlich zerstört. Mit ziemlichem Erfolg benutzt jetzt eine Chicagoer Firma eine etwas brutale, aber gerade deshalb oft probate Methode, säumige Schuldner zum Zahlen zu bringen. Das System ist ungefähr folgendes. Erst kommt ein Mahnbrief. Derselbe steckt in einem Umschlag, auf dem in einer Ecke in großen Buchstaben Folgendes gedruckt ist: (Name dcr Firma.) Bad Deht Collecting Agency. In dem Briefe selber wird dem Schuldner eröffnet, daß sein Name mit denen j aller Personen, die ihre Rechnung nicht j auszugleichen die Gewohnheit haben, veröffentlicht werden soll, falls er nicht bald ' der Aufforderung zur Bezahlung seiner Sckuld Folge leisten sollte. Diese Liste werde in regelmäßigen Zwischenräumen allen bedeutenderen Kaufleuten und Gewerbetreibenden zugesandt, worauf dann den bösen Schuldnern aller Credit verweigert werde. Bleibt dieser Brief ohne Folgen, so kommt bald ein zweiter und dritter, wobei jedesmal das Laä vedt" auf dem Umschlag größer und immer größer wird. Unter Umständen fährt auch ein Wagen vor des böfen Schuldners Haus, auf welchem in großen goldenen Buchstaben zu lesen steht: Bad Debta Collected." (Schlechte Schulden eollectirt)oder: ire visit dead beats ouly" (Wir besuchen nur faule Kunden). Das Mittel hat in der Regel noch jedesmal geholfen. Die Prohibitionisten in Iowa geriethcn in arge Aufregung durch eine aus Davenport an den prohibitionistischen Nepublican" in Cedar Napids gerichtete Specialdepesche folgenden InHalts: Es wird gemeldet, daß sich eine Gesellschaft mit einem Capital von Hl,000,000 gebildet hat, um ein unterirdisches Röhrensystem herzustellen, durch welches Vier von einer Schnapsbrennerei in Peorla nach Punkten entlang dem Mississippi-Flusse auf dcr Jowaer Seite geleitet werden soll. - Die Nachricht hat großes Aussehen erregt, da es zweifelhaft ist, ob man diesen Uebertrctern des Prohibitionsgesetzcs mit dem Gesetze beikommen kann." Der deutsche Demokrat" in Davenport ergänzt die Meldung auf folgende gelungene Weise: Der Gedanke, Bier aus einer Whisky-Stadt in Röhren herzuleiten, ist einzig und noch nie dagewesen. Jetzt, da das großartige Unternehmen doch verrathen ist, kann man auch die ganze Wahrheit darüber mittheilen. Schon seit einiger Zeit hat die Standard Oil Co. davon gesprochen, Petroleumröhren von Chicago nach Davenport zu legen, und nun faßten die Brauer von davenport und die Branntweinbrenner von Peoria den Plan, daraus ihren Vortheil zu ziehen und Whiskyröhren von Peoria nach Davenport zu legen. Hier sollten die Brauer dann die Röhren verlängern und über den ganzen Staat Iowa ausdehnen. Die Jtöhren sollten durch Zwischenwandüngen doppelte Leitung erhalten, eine engere für Whisky und eine weitere für Bier; und wenn die Arbeiter beim Röhrenlegen gefragt würden, wozu die Röhren dienen sollen, dann hätten sie zu sagen, für eine Oel-Lcitung". Die Standard Oil Company" sollte für die Benutzung res Namens zwei Procent von dem yrosit bekommen. An bestimmten Punkten sollten sich Röhren abzweigen, um die Getränke nach anderen Richtungen, nördlich und südlich von der Hauptlinie, zu legen. Es waren schon Agenten ernannt für Wilton, WestLiberty, Iowa City, Marengo, Brooklyn, Grinncll, Colfar, Newton, Des Moincs und andere Prohibitionsstädtc. Das Grnndcapital der Gesellschaft war $6,000,000 und nicht 5lo3 1,000,000, wie das Telegramm sagt und davon sind bereits sl, 000,000 eingezahlt gewesen. Niemand kann bestreiten, daß Millionen in diesem Plane steckten, und man glaubt, daß ein enttäuschter Bewer berumdieStelledes Sv,,,crintendenten", für die ein Jahrgehf, von $10,000 ausgesetzt war, den ganzen genialen Plan an das republikanische Prohibitionsblatt in Cedar Napids' verrathen hat. Sa ein nichtswürdiger Schurke Wie eine Spezialdepesche von Des Momes meldet, ist Gouverneur Larrabee von der Groß artigkeit dieses Planes so überwältigt worden, daß er einen Purzelbaum ge schlagen hat. Nur Schade, haß es nicht sein erster gewesen ist." Vom Ausland, Vor dem Pariser Z u ch tpolizeigericht standen am 19. August zwei Frauen, Madame Dreur und Mademoiselle GrielcnS, unter dcr Anklage betrügerischer Manöver, um Heiräthslustigc herbeizulocken. Die GriclcnS hatte als Baronin van Kacm ein Hcirathsburcau gegründet, für das sie in mehreren Vlättern Reklame machte; bald hatte sie eine Russin mit zwei Millionen Vermögen, bald eine makellose Waise mit einer Mitgift von 380,000 Franken an den Mann zu bringen und gab große Gesellschaften, um die Beteiligten einander vorzustellen. Die rufsischeMlllionärin war immer aus irgend einem Grunde abwesend, die unschuldige Waise hingegen wurde durch eine Engländerin gespielt, die sich noch rechtzeitig drückte und anch bei dem Namensaufruf fehlte. Frau Dreur hatte die Nolle einer Ehrendame übernommen, aus purer Liebhaberei ; denn sie ist Besitzerin eines Cafehauses und verfügt über eine Rente von 5000 Franken'. Wie rs scheint, machte cS dcr Vierzigjährigen Vergnügen, bei Mademoiselle GriclcnS Leute zu finden, die ihr den Hof machten, um ihre Verwendung für eine Vortheilhafte Hcirath zu erlangen. Sclbstvcrständlich wurden die Gimpel, die auf den Leim gingen, von dcr findigen Baronin von Kaem" ausgebeutet.' Sie mußten Logen in der Oper, Diners im Restnurant, auch die Kosten der Reise bezahlen, wenn das unschuldige Mädchen aus einem Kloster geholt wurde" u. s. w. Einer dcr Geprellten ließ die Sache nicht auf sich sitzen, als ein Unbekannter ihm in einer Soiree bei dcr Bar'onln" im Vorbeigehen zuflüsterte: Ach die Waise, die kenne ich. Ich habi sie schon vor achtzehn Monaten einmal' gehcirathct." Er klagte und nun kam das gnnzc Schmindeluntcrnehmen an's Licht. Die Zeugen, welche ihre unglücklichen Abcnteuer gusfüh,rlicki erzählten, hatten nach
M' Schaden für" fort (spott Mchr zu sor
gen. rau 'reur wurde freigesprochen, Mademoiselle Grielens zu sechs Monaten und die Waise, Miß Elle'tt.in contumaciam zu vier Monaten Gefängniß vcrurtheilt. V o n der Kaiserin C h a rlotte von Mcrico erzählt die W. Allg. Ztg." : Vor einigen Tagen ließ Kaiserin Charlotte in Brüssel ihren Leibarzt zu sich bescheiden. Herr Toctor," sagte sie mit stockender Stimme, ich habe eine Bitte an Sie zu richten. Es' ist nun schon so lange her, daß ich keine Kinder gesehen bitte, schicken Sie einmal welche zu mir." Am nächsten Morgen wurden die zwei Blondköpschcn des Gärtners, sauber gewaschen und gekämmt, vor die 'geisteskranke Kaiserin geführt.. Diese unterhielt sich mit den Kleinen vortrefflich ; heiter lachend spielte sie in den weiten Sälen Versteckens und horchte aufmerkfam den Liedchen der Kinder zu. Als man dieselben nach einiger Zeit wieder entfernte, weinte die kranke Kaiserin; seither erwartet sie die Gäste schon all-, morgentlich am Fenster und sorgt dafür, daß Näschereien und Obst für dieselben bereitstehen. Die Kleinen haben auch die Scheu längst aufgegeben und behandeln dieselbe äußerst vertraulich, was dn Kaiserin viel Freude zu machen scheint." AMftngcn begeht in diesem Jahre in hunderkundfünfzigjähri'Zes Jubiläum. Im Herbst des Jahrcö 1737 wurde ourcü den damaligen Apotheker Georg Arnon Bcrberger die noch jetzt in unvermir.der:er Stärke fließende Quelle des Rakcz? tia alten Flußbett der Saale, ire.'cfc? auf Befehl des Fürstbisckoss Friedrich Ear! von Schonborn 72 Fuß weite? gegen Westen e:n neues Bett gegraben wurde, entdeckt. Bisher waren nur der Marbrunnen. ein Säuerling. u::d der scharfe" oder Badebrunnen, der sogenannte Pandur", bekannt gewesen und benutzt worden. Durch die Ableitung.der Saale sollte sowohl der Badebrunnen gegen die .häufigen Ueberschwemmungen besser geschützt, wie auch Raum zur Anlage ncucr Spazierwege in der Nähe dieses Brunnens geschaffen werden. Mit dem Nokoczy war die wichtigste und nunmehr berühmteste der Kissinger Heilquellen gefunden worden und von nun ab erhob sich der einst so stille Ort an der fränkischen Saale allmählich zu seiner jetzigen Bedeutung als Weltbad. I ii einem kleinen Häuschen im Mittelpunkte von Berlin, wo jetzt die Kaiser Wilhelmstraße durchgeführt wird, verstarb jüngst ein Almosenempfänger, bei der Straenjugend seines Viertels allseitig bekannt. Er hatte sich durch Geiz ein hübsches Vermögen erworben, versagte aber sich und seiner einzigen Tochter die nothwendigsten Lebenöbedürfnisse, aus Furcht, die erworbenen Reichthümcr, welche er in einer großen eisernen Kiste verschlossen hatte, zu verringern. Seine Tochter fand glücklicher Weife in Folge ihrer ausfälligen Schönheit einen Mann, dcr sie vor Jahresfrist heimführte. Louis K., der geisteskrank war, sann, nachdem er seinen Hund, den Wächter seiner Schätze, aus Geiz verkauft hatte, auf ein sonderbares Mittel, die vermeintlichen Spitzbuben, von denen er beständig seine sauren Ersparnisse bedroht wähnte, abzuhalten. Von Zeit zu Zeit stand der Geizhals aus scincm Bette auf, öffnete das Fenster und bellte mehrercmal durch dasselbe laut auf die Straße hinaus. Er wollte dadurch den vermeintlichen Dieben den Glaubeu beibringen, daß cr noch im Besitz seines Hundes sei. In seinem Nachlasse fand man außer russischen und rumänischen Eisenbahnactien noch 25,000 Mark in baarcm Geld, außerdem ein kleines Soerbeutelchen, welches lauter ausländische Goldmünzen entbielt. Nachdem die letzten Schüfe auf dem Schützenfcstplatz in Genf gefallen, fand dort dcr Schlußakt des Festes statt, die Preisvertheilung. Die goldene Krone als Schützenkönig erhielt Hauri aus Ncinach im Eanton Aargau. Die für die Scheiben Vaterland, Rhone und Arve ausgesetzten ersten Preise errangen sich: Arnold Monbardon von Fleuricn den von den Schweizern in Panama geschenkten goldenen Kclch (1S00 Frs.); Fürholz von dem Staate Genf, 1000 Frs. baar; Jmer-Schneider von Genf den der Stadt Genf, 1600 Frs. baar ; H. Toggweilcr von Zürich den des Journal de Gcnöve, eine Soupiere, Werth 1000 Frcs.; M. Bailly von Genf, den der Paris-Lnon-Mcditerranöe, 1000 Fns. : Dr. Pegaytaf von Bulle den des Postpersonals des Postbezirks Genf, 900 Frcs.; Laube von DavosPlatz den der Räpublique Fran?aise, bestehend in einem Bon auf ein Portrait von Eh. Giron und einer Sövrcs-Vase; V odmer von Zürich ein Vronzc-Statue, geschenkt vom Königreich Italien, Werth 1000 Frcs. ; E. D6cre? von Genf einen rcnctianischen Spiegel, Werth 1000 Frcs., Geschenk der italienischcn Eolonie in Genf ; Benz von Tucher die von dcr italienischen Regierung geschenkten Löwen von Eroup und M. Simmen in Tha sin Gemälde von Castres. Nach einer P o f e n e r E o rrespondenz dcr Köln. Ztg." wären für den nächsten Winter weitere gesetzgeberische Maßnahmen zum Schutze des Deutschthums in den Ostprovinzen zu erwarten. Namentlich soll eine größere Summe, und zwar- als regelmäßige.' Posten, in den preußischen Etat eingestellt wcrden, welche in erster Linie zu Schulbauten Verwendung sindet. Jähr lich sollen mchiere Kreise vorgenommen und in ihnen die dringlichsten Aufgaben erledigt werden. Auch bezüglich der Leitung dcr Schule, besonders einer vermehrten Versetzung der unter dem Banne der nationalen. Propaganda stehenden polnischen Lehrer nach dem Westen, ständen Schritte bevor. Erwähnt wird dabei eine vom Kultusminister in den letzten Tagen getroffene Anordnung, wonach vom 1. Oktober d. I. ab jährlich hundcrt deutsche Seminaristen von den schlefischen Seminaren denjenigen in der Provinz Posen überwiesen werden sollen, damit bier ein größerer Stamm deutscher, mit den Verhältnissen vertrauter Lehrer beranwächst. als bisher. Merrschaumpseiftn, lange deutscht Pseilen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm. MuSo, No. 199 OK Washington Str.
BlatsörmM Atbeiterpartel von öndianavolis
Ä)ie Union Ladir Va tei ist eine Pa tei der Ekranzipanon. eine Varkti der Wiederherftetlung na,ür!iSer Rechte, um welche die Troeiter durch ein Industrie systemdtiaudt wurden, welches odneRrckficht auf impsindungen und Berürfnche Ardt'bkroft als b! ß W iore beact t.t Der Kndzwkck der Pari., ist die Adschat' sung ein,s Systems, unter welchem der Arbeit r kaum aenua 'um L'd?n de komwt. während der 'ößie Theil des Resui'ateS seiner Arktik sicu ,n den den Weniaer ansammelt, tkrti Sys:em5. 1 welches ULeniae über olles Maß din,, bereichert, während die Masse deS Volke immir mtlx vercriut eines SystkmS we'chtS Klassen schafft, und w'lcheS i-., Laus? der Zeit bloß , wei Klassen übria lassen wird, die Ist r Reichen und d e sebr Armen ; eine EystemS. welches die voli tische reib'it und- srne Repierunasfot men vlrnich'.j weil s ie !ebr Armen die Sklaven der sel r Reichen wd,n müssen. tzs ist der i5nd,mcck dies? Pa'tei an Stelle dieses Sösterrs ein andere? ,u setzen, urter welchem die Arbe't urab hüngia ist vom Kovital un unter wel chem menschliche Ärde t?f rost um Zwecke ihrer 'Nnwrnduna risst abdänpen foOtjon dem W llen de? Kap hl. Zu die!em Zwicke erklären w r. daß wir die in d.r lLonveniion zu Cinnnnah am 22. ffedruar 1887 onhenommene Plaisoern bkflöt'ger. Und für tie Vewalkung uns.r.r CtaN in der unmittelbcren Zukurs,. erklären wir. daß wir zu Gunsten folgender Vor. schlüaettnd: 1. Alle Unternehmungen, w'ich txit Nat.r nach monopclislilchkn Charatterö sind, sollt n ausschließlich on der tadt pcfülrt wkrden zu Gunsten der Bürver Solche Unk rnehmungen ünd : Ctrazen bahnen, Wasserwerke, Gaöw'rke. Trle pdoneirrichturiaen u dtra'. o lanae diese Jnswulicnen jedcch in Händen vcn Privlciip Nationen sind, sollen trnfilbtn du'ch das Gelttz pezwungen werden, ihre Geschaht' so zu führen, daß die gebrtepen Jacilltütkn sich auf olle in gleicher Weise erstrecken, und dak dieselben keire ungebübrlichtn Voiteile warrehmen können. 2. Freie Bäder sollen errichtet und mit allem Comfort auögestott t weiden, dessen die Mittel der Stadt vermögen. 3 Nachdem die StaN für $150,000 circ Halle gebaut hat. von welcher die Armen gar keinen Vo,t!til haben, b,aürstigen wir die Errichtung öffe, tltcher Parks in solcher Nähe der Stal t daß sie auch für Dujenigen erreichbar sind, welche keine ffudrmerke ha ten und nicht viel (Seid on Straßenbahntn zu v rgeden Haber. ' 4. Wir verlangen eine Revision der Steuergeseke drnt, daß genamre Ber mögenSar.gaben erzwungen werden und Jeder seinen gereäten Antheil an den Kosten der Ctrdlverwaltang bezahlt; alle Ländereien inmrald der CtUtreN' zen sollen besteuert werden, doch soll dos Heim und die HauSeinricktang armer W ttwen st'Ukrsr i sein. 5. Wir sind nicht für das Uebeltrzgen stät t scher Privilegien an Staatsdeamte und sind der Ansiät. daß die Polizeiver rraltung eine der Fur.lt onen der S a)t und nicht des Staates ist. 6. Besondere Privilegien sür die Benügung öffentlicher Straßen sollen nid t an Privctcorporationen v. rieben werden, und wir halten es sür besonders unmoralisch und den Rechten beö Volkes ge kährlich, solche Privilegien im Voraus zu SptkulaiionSzwecken mt Beschlag zu belegen,' und alle sür solche Zwecke existirende Controlle zwischen der Stadt und Ckrpo rationen oder P-rsonen. wie z. B. der in Bezug aus da unterirdische Legen elek irischer Träthe sollen widerrufen wkröen. 7. Gesundheitivorschristen und Gesetze ur Anbringung von fite cscapes an öffentlichen Gebäuden sollten strikt durchgesüh t und aus Gebäude ausgedehnt werden, in welchen Arbeikir beschäftigt sind. 8. Da Btsprengen der Ciraßen. die Fortschaffung von Abfällen und Asche soll durch die Etat t geschehen. 9. W r virlangen die Durchführung des Achtflundengesetzeö für die Ange. stellten der C tadt. 10. Wir besürwoit n die U.blrlrückung der Eisenbahngeleise an Virginia Avenue in dr Weise, daß dieselben an einem Punkte zusammengesülrt werden und daß die Eisenbahngesellschasten den auf sie fallenden Theil der Kosten bezah len. 11. Zum Schlüsse b.tanen wir, daß das Recht des Volkes seinen Willen am Stimmkasten auszudrücken, mit dcr grö ten Sorgfalt gewahrt werden soLte, diese Recht ist eine der heiligsten Privi. legien inr S freien Bürger, ein Recht für da? Nationen gekämpft und Patrioten ihr Blut vkrqosien haben. Die Sprache hat nicht Worte genug, um Versuche zu verdammen, dieses Recht durch Betrug und Schwindel ,u verkümmern. Wirketrachten solche Versuche, sowie das Kau fen von Stimmen als ein xroßeS Verbrechen an dem Volke, welches tromp teste und schärfste Bestrafung verdient. vicherbekt, (Sparsamkeit und Bequemlickkelt ann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefell! Besser als Diamanten ist lai ' Geschenk der See! Advokaten Vareaa von Teiny & ffror'fl, ) Zimmer ö und 7 Talbvtt St mta Block.? Jndianaroli, 4. Sprtl 1887. ) Warshall C. Wood Co.: Verehrte Herren! Ich kaufte beute ein Schachtel Ihn Heilmittel nannt Ocean Wave Lim". , ein Frau und tch brauchten und kanden daß , S ein ausgeielchnete Heilmittel ist. Ich litt lett 1872 an agn'chmk,en und U?v,danlichktt. anchmal fand ich zar temreräre mental aber dauernie Hilfe der derVersuch den ich mit. Ocean Wave Li f gemacht habe, überzeugt mich, daß dief SItttkl mir dauernde Hilf dringt. Ich hoff daß Sie ekeeneit habe damit vielen Leidenden Hilf ,u bringen. Achtungsvollst J.'E. Denn, Sr-Sen. Anwalt. Geld zurüSerstatiet sollte diese Mittel nicht helfen. Wir wer. den unser Versprechen nicht irechm. ?. Woods &c Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndianaxolt, Ind. Preis ZI. Per Poft $1.15.
--'K-Tr
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