Indiana Tribüne, Volume 10, Number 353, Indianapolis, Marion County, 10 September 1887 — Page 1
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fax dieser Spalte kosten 6 Cent per Seile. Zlozeizen in welchen Stellen gesucht, oder offerirt werden, fiaden unentgeltliche Aufnahme. Dieselben bleiben Tage stehen, könne aber nöeschrZntt erneuert werden. Luieig, welche feil Nitteg, 1 H'$r atceleitn erden, finlen noch a selbizen Tage llnsuahuze. Oerlssgt, erlan g t ird ein ftkernn für fctuarbit ad An gutir Sufmätter in Girrte Pa'k fioUU U er langt ein Midchkn für alzemeine HauSa? seit, o. 273 SZord er,oi, Straße. 12s Le rlangt ein arker Jung ii einer Schmiide. Nachzufrazen bet Tl. Lenke, an Hillfts Eotnu. 12 erlangt: Ein gut deu jches lZIdchen. . ISO Wett 1. Sttai. lls erlangt: Ein erszhrene deutsche ä?chen ,um sofortigen eintritt bei A. Äipp, j. 13 or Kern Jerse, Strade lls e r l a n g t ein auteZ Mädchen für die üch in dem oardtngdtu 187 Siid Jllinsi Straße. 0s rlang t Zlufwärter im Eirele Hau. lls erlangt in Mädchen. Nachzusagen 31 o 123 ZKor, East Straße. Wf erlangt: 2 CM bei Fred. Boehlins. 228 W, 3Rcrto Strafe. 10s Zu verkaufen. kaufen eint W.rthlHaft mit guter und chaft. Na, fragen in der Ossic, d. latle, ,mi schen 3 nd Uhr achmtttaz. S22 dt Verschiedenes. v ol lm a cd te n erden gefertigt und elder au uroxa tng K gen von Robrt emps, öss. Notar. 424 Süd eriotan Straße. Promrte und billlg Bedienung. Politische Ankündigung : Für Eity Elerk: Micbael Z?. TbieldS, Wadl: ll.Oober lM. ZuianapaUS Teutsch ' Segenseitige Feurr. BerficherungS' Gesellschaft. Odi Sesellschaft mrsikdlt st 3 den Elzenthümern on Häusrn, Waaren nd obillen zur eisich. xung 'gen Feuerschaden Tie Sei'ellsch, t beftnet sii im vi'rten Jahre ihre Beeb,ni, vnd halten die -Mitglieder während dleser Leit rur ine. räml:ch di erste. Einzahlung ,u achen Lerlune werden xromvt und liberal bezahlt. Wer ch der Gesell!chatt anschließen wiZ, spreche ge fälift auf der Ossi.e vor. Dieselbe befindet sich No. 118) OS Washington Straße. Herai. i 3iololdt, Sekretär. WeutsHcn Vereinen ! welche beabsichtigen einen Ausflug aufs Land oder ein V i c - N i c l zu veranstalten, diene zur Nachricht, daß -vir eine große Auswahl von Hcllcn lelchtcn Hüten rmZ Lager haben, welche wir zu äußerst medzen Preisen offeriren. Läuidßrsser Tto. 18 OS Walbiugtouar. Sozialistische Sektion ! Oonvtag, II. September '87 Nachmittags 2 Uhr, Geschäfts -Versammlung! ST Zahlreich: Erscheinen der Mitglieder dnd erwartet. 2U. Jahres - Feft - bei - VentsHt Allg. Frot. aisen - Vereins ! am Oountag, 11. Sept'br, auf dem Waisenhau S-P l a tz e. E7" Für Vergnügung und Nnterehaltun gen jeder Art ist Sorge getragen. Somlte. Freie Excurston ! nach A.P.WENÖEE'S Bates House Schuh-Store. Srcurnomftea be!ommn bequeme vluyle nd Waaren zu dk niedrigsten Preisen in der Stadt. Sie könne mehrere Stunden bleiben. Älle ansehen und zur richtlg:n Zett zum bendessen wi'der dahkim sein. Komme Jeder vnd erkundige sich ach den gioen Vargains.
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fBlIlcr . u 1 t ch I e n Washington. 10. Stpt. M leres Wettcr, am Sonr.tag steigende Temptratur. Fiel durch eine Brücke. Lafayette. Ind. 10. Sept. Ein Zug von neun Wagtn fitl acht Meiltn von hur durch eine Brücke auf dtr Lake Erie und Western Balzn. Niemand wurde verletzt. Blaine kein Kandidat. New P o r k. 10 Sep. Eine Kabel depesche von Hamburg an die .Sunagt. daö Blaine sich Htlra Seligmann gegenüber dahin ausgesprochen habe, daß er kein Kandidat für die Präsidentschaft ei und unter keinen Umständen die No mination annehmen werde. ESitörielles. Powderly spricht schon wieder vom Abdanken. Er wird so lange davon sprechen, bis er abgedankt wird. Blätter vom Schlage des Journal" ergehen sich jeden Tag in Lobespsalmen über Powderly. DaS ist begreiflich. So lange Powderly an der Spitze der Knizhts of Labor steht, ist der Orden sehr harmlos. r Ein Schulmeisterlein vom Lande kam vor einigen Jahren zum ersten Male in seinem Leben nach Berlin und machte dort mit echt deutscher Gründlichkeit soziale Studien. Das Ergebniß seiner Beobachtunzen faßte er in die Worte zusammen : Es ist mir unbegreiflich, warum so viel von dem in Berlin herrschenden Elend geredet wird. . Ich habe daselbst nicht einen einzigen Menschen gesehen, der barfuß ging." An diese weise Kritik erinnern die Bemerkungen, welche von gewissen Blättern an die gelegentlich des Arbeitertages" abgehaltenen Umzüge geknüpft werden. Die Arbeiter, welche an diesen Kund gebungen in New Vork, Chicago, Mil waukee, Detroit und vielen anderen Städs ten theilnahmen, waren durchweg gut gekleidet. Sie opferten ' ferner einen Tagelohn, steuerten Geld für Fahnen und Musik bei und hatten auch sonstige Fest ausgaben. Sehen Proletarier so aus V fragen deshalb einige große Philosophen, und könnten Lohnsklaven sich dergleichen leisten? Die Arbeiter selbst haben den Beweis geliefert, daß ihre Klagen gänzlich unbegründet sind, daß sie 'sich in Amerika ausgezeichnet stehen und daß die Streiks nur auf die Verhetzung der Agitatoren zurückzuführen sind." Also giebt es in Amerika eigentlich gar keine Arbeiterfrage. Soweit überhaupt Unzufriedenheit herrscht, ist sie künstlich erzeugt. DaS Problem, das den größten Gelehrten und Staatsmännern in allen Culturländern so viel Kopfzerbrechen verursacht, cxistirt in den Ver. Staaten hoch' stens auf dem Papiere. Wie jener öfter reichische Staatsmann befriedigt und selbstbewußt ausrief: Bei Bodenbach hört die soziale Frage aus," so können die Amerikaner sich behaglich im Schaukelstuhl niederlassen, in der "beruhigenden Ueberzeugung, daß im Gebiete des Ster nenbanners Alles in schönster Ord NUNg ist. Nun ist allerdings die Lebenshaltung des amerikanischen Arbeiters im Allgemeinen besser, als die des europäischen, weil hierzulande die Arbeitskräfte das beste Feld zur Bethätigung finden und am allermeisten ausgenützt werden. Die Lage des deutschen Arbeiters ist aber auch weit besser, als die des russischen oder italienischen, der französische Arbeiter steht sich wiederum besser als der deutsche, und der englische wird noch höher bezahlt als der französische. Folgt daraus, daß der deutsche Arbeiter zufrieden, der französische zufriedener und der englische am zufriedensten sein muß ? Die Frage, um die es sich überall handelt, ist vielmehr die : Erhält der Lohnarbeiter den ihm gebüh renden Antheil an den Erzeugnissen seiner Thätigkeit, kommen ihm die gewaltigen Vortheile der Großproduktion, der ver befferten Verkehrsmittel und der grofc artigen Elfindungen in demselben VerHältnisse zu Gute, wie anderen Gesell schaftsklaffen? Mit gutem Gewissen wird diese Frage kein vorurtheilsloser Beobachter bejahen können. Das Streben nach Selbststandigkeit, welches jedem Menschen innewohnt, spielt auch eine Rolle. Es liegt in der Natur der Sache, daß die wirthschaftliche Unab hängigkeit um so schwerer zu erringen ist,
in je größerem Maßstabe Produktion und Handel betrieben werden müssen. Um heutzutage den Wettkampf aufnehmen zu können, muß der Fabrikant oder Kauf mann von allem Anfang an mit bedeu tenden Mitteln auftreten. Ausnahmen hiervon sind so selten, daß sie nur die Regel bestätigen. Es gehört sehr viel dazu, die kostspieligen Maschinen anzu schaffen, die fast für jeden' Betrieb noth-
wendig sind, oder in einem. Waarenlager die von den Kaufern geforderte Auswahl zu bieten. Daher wird die Zahl der Unternehmer im Verhältniß zur Gesammtbevölkerung immer kleiner, . die Zahl der Lohnarbeiter hingegen immer größer. Die Reihen der Letzteren werden nicht nur durch den natürlichen Nachwuchs ver stärkt, sondern auch durch Klein-Gewerbe treibende und Bauern, die sich nicht mehr behaupten können. Ist es nun den Mil lionen zu verdenken, daß sie nicht ewig von den Tausenden abhängig sein wollen ? Vor hundert Jahren lehnte sich die Masse gegen die politische Herrschaft der j Wenigen auf, heute fangen sie an, nach einer wirthschaftlichen Demokratie zu stre ben. Die Arbeiter wollen sich nicht den Maschinen gleichstellen lassen, die von ihnen bedient werden. Sie organisiren sich, um sich nicht willenlos den Capital! sten fügen zu müssen. Vielleicht werden sie bald mittels der Productivzenossenschaft auf eigene Rech nung arbeiten. Jedenfalls wird das jetzige Lohnsystem eben sowenig ewigen Bestand haben, wie irgend eine andere gesellschaftliche Einrichtung. Alle menschlichen Schöpfungen und Einrichtungen sind wandelbar. Es ist ganz in der Ordnung, den Arbeitern vorzuhalten, daß der Culturfort schritt sich nicht gewaltsam beschleunigen läßt. Wer aber die ganze Arbeiterbewegung bespöttelt, weil die Lohnsklaven" nicht in Lumpen, sondern in anständige Röcke gekleidet sind und einmal im Jahre ein paar Dollars für ihr Vergnügen ausgeben, der verwirkt denn doch jeden An spruch darauf, für einen urtheilsfähigen oder gerechten Kritiker gehalten zu werden. (Clevel. Anz.) DrahtnachriHteo. Ein Boycottgegen Prohibi t i o n i st e n. EastLiverpool, O,9. Sept. Heute kamen mehrere Bükger von Well? ville, O. hierher und machten in einem größeren Schneidrladen Bestillungen. Beim Fortgehen sagte einer derselben: .Sie werden noch mehr Bestellungen er haltm. da wie in unserem HeimathSort WellSville nichts m?hr zu kaufen geden ken Auf weiteres Befragen sagte der Mann i .W'r haben unS zu einem Ver band zusammengtthan, von dtsien Mit gliedern keines die Kaufleute jener Ort schuft mehr Patronistren wird, solange der Gemeinderath die Vrrordnung zur Schließung allcr Witthschasten nicht widerruft." Weitere Untersuchung er gab. daß der AntipcohibitionS'Berein feine Ziele buchstäblich durchführt, da GrocerieS. Fleisch. KleidunaSstä 'e und Schni'.tVaaren täglich von hier an seine Mitglieder nach WellSville gesandt wer den. Die armen Teufel können sich'S nicht erlauben. New Nork. 9. Sep'. Mit dem Herannahen des HirbsteS wird den Bör fenmaklern der Halbfeiertag am Ende der Woche lästig und eine Bewegung ist im Gange, den Befchlus, die Börse am Samstag Nachmitia, zu schließen, zu wiederrufen. Dieser Beschluß wurde Anfang deS Sommers gefaßt und wäh? rend dir heißen Periode ließ man es gern dabei bewinden Wahrscheinlich wird vom 1. Oktober an der halbe Feiertig abgeschafft werden. DtsKindeSraubeS beschul digt Jersey City, N. Y . 9. Septemd. Heute . wurde das Verhör von Henry Poindkx?er, elcher beschuldigt ist, am Mittwoch v. W. drei ftrndi? der Frau Mary E. For) in Lxust Valley. Cal.. entführt zu haben, fortgesedt. Die Mut er bezeugte, daß sie seit Jahren in Locust Valley wohnt und dort m't ihrem Mann ein Kosthaul b:treibt. Am 19. August fuhr sie na h San Francisco, um nach New York zu reisen. Am 2Z. August fuhr sie mit ihren Kmdern und GepZck ab. In PiltZburg war Poindexter der Pslter des Schlafwagens. Er war ihr fetr ge fällig und behandelte die Kinder sehr freundlich. Sie sagte Poindexir habe sie mit den Kindern bei der Ankunft in Jersey City nach einem Restaurant ge führt. Sie verließ dasselbe, um einen Besuch bei Freunden zu machen und war bei ihrer Rückkehr weder im Stande, ihre Kinder noch daö Restaurant zu finden.
Frau Ford identifizirtt Poindkzier positiv als den Mann, der sie nach dem Hotel gekühr?. Htnry L.' Traphagtn bezeugte, daß er einen Mann, der dem Angeklagten glich, mit Frau Fort, den Zug verlassen sah. Poindexter stellte dieBeschuldigung entschieden in Abrede und dehaupttte, die Frau nie gesehen zu haben. DaS Verhör würde hieraus vertagt. DaS Oberg ericht von Jlli
nö iS. Ottawa, Jll., 9. September. DaS Obergericht war heute Nachmittag und auch am Abend in geheimir Sitzung bei sammen. und zwar beschäftigt sich, wie es heißt, der hohe Rath ber Sieben zum ersten Male mit der geschriebenen Ent scheidunz in dem Prozeß gegen die verurtheilten Acht., Die Richter sind über den Inhalt dieser Entscheidung noch immer zugeknöpft b!S an den Hais, und es schwirren deshalb die .verschiedenartig sten Gerüchte durch die 'Lust. Einige Advokaten sind der Ansicht, daß derjenige von den Richtern, welcher die Entschei dung auSgealbeittt hat, eS nicht wagen wird, sich öffentlich alS Verfasser derselben zu nennen. Senator Duncan, einhervorragender Jurist, mejnte heute: .DaS Odergericht ist stelS sehr geheim nißvoll verfahren und man bat selten g: wußt, wie die Entscheidung in irgend welchem Prozeß ausgefallen ist. ehe die selbe nicht in der üblichen Weise abgegeden war. aber die Geheimnißkrämeresin diesem Falle übertrifft alle? Dagewesene. Ich glaube, daß nicht einmal der Richter, elchlr diese Entscheidung geschrieben hat, zu sagen weiß, wann dieselbe be kannt gemacht werden wird." Andere Advokaten sind der Ansicht, daß noch nie ein wichtigerer CriminalFall vor einem amerikanischen Gericht verhandelt wor den ist. Die Entscheidung wird unfrag lich, wie sie auch ausfallen mag, sofort nachdem sie abgegeben ist, über die ganze Welt telegraphirt werden. Der Prozeß gegen Münchrath. S i o u x C i t y , 9. Sept. ' Der Pro zeß gegen Fred. Münchrath wegen Er mordung deS Temperenzpr'digerS Haddock begann heute Morgen. DaS GerichtSzimmer war überfüllt. '-An allen Straßenecken, in den Hotels, . kurzum überall spricht man von nichts Anderem. Deputy Sheriff Davenport war der erste Zeuge. Seine Aussagen waren unge fähr dieselben wie in dem Prozesse gegen ArenSdorf. S&t üabt. Aufruhr. London. 9. Sept. In MitchelS town fand heute eine JndignationSver sammlung statt, deren Zueck dar n be stand, das Vorgehen der Regierung gegen Irland zu tadeln. Ein Stenograph, der von der Regierung geschickt war, die Reden niedirzuschreiben, wurde anhegris fen und daraus entstand ein vollständiger Aufruhr, ein Kampf zwischen der Volks menge und der Polizei. Die Polizei wurde zurückgedrängt, bis sie Verstärkung erhielt. Als dann die Volksmenge dkr Aufforderung. auSein anderzugehen, nicht nachkam, feuerte die Polizei. Die etwa Hunde, t Mann starke Polizei war mit Gewehren .bewaffnet Zwei Männer fielen sofort todt zu Bo den. mehrere wurden schwer verwundet. Die Menge stob daraus auseinander. Von den Polizisten UUn 51 leichte Ver undungen davongetragen. Die bulgarische Frage. L o n d o n. 9. Stptemb. In der bul garischen Frage scheint der Anfang vom Ende gekommen zu sein. Nachdem Ruß land die Misston des General Ernroth fallen lasten mußte, da die Mächte der selben nicht zustimmen wollten, hat eS den Fehdehandschuh hlngeworsen und ge droht. eS werde sich von den Verpflich tungen deS Bkrliner Vertrages lossagen und die Lösung der bulgarischen Frag allein in die Hände nehmen. Man er wartet ein dahin lautende? Manifest des russischen Czaren ln nächster Zukunft, da derselbe sicher zu sein scheint, da Deutsch land nicht interveniren wird. Dem Manifeste würde eine Besedung Bulga rienS auf dem Fuße folgen und Ferdi nand'S Herrschaft hätte ein Ende. Sofia, 8 Sept Der Belageungö zustand ist aufgehoben worden. Der Fürst Ferdinand hat den früheren Re genten Stambulow, Zitkow und Muk kuro den Tapferkeitsorden verliehen. Constantinopel. 8. Sep'. Die Antwort des Fürsten BiSmarck auf die Note der Pforte betrreffS der projectirten Sendung deS Generals Ernroth ist hier eingetroffen. Die .Nordd. Allgemeine Zeitung- er klärt, daß Fürst BiSmakck'-Z Anwt auf die Note der Pforte seine Weigerung enthält, zwischen der Türkei und Bulgarien zu vermitteln, da dies Rußland'S Sache sei.
lEtleeitäwm Motice Noticc is liereby giren that on Thursday, October 6th, 1887, at 8 P.M three trustees of the Butchers Association of Marion Co , Ind,will be elected for the terrn of one year at the usual place of rneeting. Fritz Ilergt, Pres. J. W. Wrerner, Sec'y,
Verlangt IiMre Manos ! zum Umtausch gegen neue aufrechte. Wir bezahlen im Umtausch die besten Prise für alt oder neue Square Pianoö. Orgeln oder Melo. teonö.' Personen, welche solche JnZrumente hab?n, llten sich so'ott an unS aenden. . Pianos und Orgeln zu vermiethen billiger all sonstwo in ter Statt. D.H.BaldwittkCo Wholesale und Retail Veikäu'er in tiefer 9?rc 8 . Haine txoi , Mischer und unterer i;no ur d Este und ?h?vik ger Orgeln. unts.rnt Wohnende sollen um regere Auskunft chr,ibn. Stimmen und Rvariren eire SrezialitLe. B'stl unaen auf Beföcderuna von iiano von einer Wohnung ,ur anderen finden promrte öeatung. 95, 97, 93 N-rd Penusyivaviastr., I dianapoli. Sarah Bernhardt ist fromm geworden. Paris, 9. Sept. Sarah Bernhardt hat in Folge einer Erkältung ihre Stimme fast ganz verloren. Gestern lieg sie in der Grotte von Lourdes für sich be ten. Man sagt allgemein, sie beabsichtige in ein Kloster zu gehen. SchiffSnschricöten. Angekommen in : New Bork: .City of Rome" von Liverpool. GlaSgvw: .Manitoban" von Philadelphia. Queenstown: Adriatie" und Umbria von New Bork. cm QuSlaude. Die f olgende nicrriDui diae Bencoenhelt wird der Ncpubll: que Franxaise" mitgetheilt: Madame B., welche nim Landaufenthalte m jcou ligien weilt, war an einem der letzten Tage eben mit ihrer Toilette beschäftigt . als sie plötzlich ihren sechsiahriaensohn. welcher in einem benachbarten Zimmer schlief, markdurchdringcr.de Schreie ausstoßen hörte; sie eilte sofort zu ihm und fragte ihn nach der Ursache seiner Angst. Der Knabe antwortete: zch habe den Papa verwundet und ganz mit Blut bedeckt gesehen; er ist geschlagen worden und man hat ihm seine Uhr ge raubt". Frau B. tröstete ihn, indem sie bemerkte, daß dies nichts Anderes als ein Traum sei; aber selbst war sie doch sehr bekümmert, und dies umsomehr, als ihr ohnchen icden Augenblick Nana leiten über seinen in Angers zurückge- - i-ht m rfV . vlievenen Aatcr erfahren woute. rau B. entschloß sich, von innerer Unruhe getrreoen, ber ihrer in dieser (tadt woh nenden Schwerer telegraphljä) anzusra qen, wie sich ihr Gatte befinde. erhielt eine sehr dunkel gehaltene Ant wort, welche ihrer Bangigkeit nur noch vermehrte. Auf ein zweites Telegramm erhielt sie endltch folaende Depesche: Eugen wurde diese Nacht verwundet und ihm lerne Uhr aestohlen : sem Zu stand ist verhältnißmäßiq befriedigend, er hat Dir geschrieben." Mit einem Worte also, genau das, was der Knabe geträumt hatte. Nheinvrovinz. Die Strafkammer in Bonn vcrurtheilte den tfnjni. v. olemacher-Antweiler wegen HerauSfordcruna des .Zrhrn. v. Echorlemer ui einer Woche 55cstunasbaft. Das große Loos (600,000 M.) ist in Hermann's hc Kollekte in Duisburg gefallen. 'as glückliche Loos (No. 43,901) wurde in vier Vierteln gespielt, davon eines in Hoch-Emmerich, wahrend die anderen drei Viertel in Duisburg, Düstern, Hochfeld und Hombcrg Vctheiligung hatten. Die Gewinner sind außer dem Kaufmann G. Maas in Duisburg, der ein Viertel spielte, meistens Leute, denen der Glücksfall zu gönnen ist. Der Schriftsetzer Kreuser in Lenncp hat aus Eifersucht den Handlungsgehilfen Fütlng von Lüttringhausen durch einen Nevoloerschuß schwer verwundet und dann stch selbst erschossen. In Lintsott hat der Schreiner I. seinen früheren Kostwirth, mit dem er in Streit gerathen, er schlagen. Der Mörder befindet sich in Haft. In Nuwer wurde der Maurer Clemens durch einen Schlag auf den Kopf gctödtet. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: die 31 Jahre alte Gertrud Faßbjndex von Köln tBrandwunden erlegen), der Arbeiter Link von Duisburg (verschüttet) und der Nangirer W. Günther von Oberhausen.
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