Indiana Tribüne, Volume 10, Number 348, Indianapolis, Marion County, 6 September 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint Fäg lich d Sonntegs. c?i, tZ,N4, .Train Kftet durch den XrleiTlS i Centipet Boche, He Cotintngl Xrtl,a ?!Z yif B4. yeidi jafaan li Ctntl. LZ VsA tn BaratICnaJLsftS ZI H 2,. f 8c 12V O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 6. September 1337. Mormonische Freier. Jch habe," so erzählte neulich ein Mädchen in Salt Lake City einem Berichterstatter, mehr als 100 Freier gehabt, ohne daß ich mich hätte entschließen können, einen derselben zu heirathen. Meine Eltern sind Engländer und haben sich erst vor einigen Jahren zum Mormonenthum bekehrt. Ich war bereits 15 Jahre alt, als ich mit meinen Eltern nach Utah kam. Wir waren kaum in der Salzseestadt angelengt, als ich bereits förmlich mit beliZthsantragen überschüttet wurde. Der erste Freier roar ein etn?z 90 Jahre alter Bischof, der daheim bereits tiru gür.ze Menge Frauen sein eigen nannte. Meine Ellern sind zwar gut Mormonen, leben jedoch in Emzelehe und wollen con der Vielweiberei nichts wissen. Trotz der hohen Würde meines Freiers war mein Vater nahe daran, ihm mit einem wohlgezielten Fußtritt zur frischen Lust draußen vor dem Hause zu verhelfen, als der Bischof ihn fragte, ob er mich zu seiner so und so oielten Frau haben könne. Außer dem Bischöfe hatte ich noch Hunderte" von anderen Freiern. Sie schwärmten um unser Haus, wie die Bienen, und jeder wollte mich zu seiner Frau haben. Besonders auffällig geberdete sich ein gemisser Franklin Neff. Er ist jetzt todt, doch war er damals ein reicher Mann und nahm in der Mormonenkirche eine hervorragende Stellung ein. Eines Tages kam feine Frau er hatte damals nur eine in unser Haus und hatte mit mir eine Unterredung. Sie bat mich, ich möchte die zweite Frau ihres Mannes werdezr. Well," meinte ich, wenn Ihr Mann dies haben will, Frau Neff, dann sollte er doch wenigstens Muth genug haben, seinen Antrag persönlich bei mir zu stellen." Die Frau ging fort, und noch an demselben Tage Abends fand sich ihr Mann in unserem Hause ein. Er war zu mir ungeheuer zärtlich und bat mich, ich möchte seine Frau werden. Ich sing an zu lachen und sagte ihm, ich sei doch nur noch ein Kind ; wenn er in solchen Geschichten überhaupt etwas zu sprechen habe, dann solle er sich an meine Mutter wenden. Meine Mutter wollte ihn nicht vor den Kopf stoßen und sagte ihm nur, sie wünsche nicht, mich zu irgend einer Heirath zu zwingen; wenn ich meine Wahl getroffen haben würde, dann wolle sie gern ihren Segen dazu geben, wenn der Mann überhaupt annehmbar sei. Kaum war Neff fort, als meine Mutter zu mir in's Zimmer kam und mich dringend aufforderte, den Bewerbungen Nefss absolut keine Folge zu leisten. Einige Tage später kam die Frau Nesfs wieder. Sie bat mich dringeud, ihren Mann zu heirathen ; sie und ihr Mann würden sich glücklich schätzen, wenn ich dies thun wollte. Je mehr sie mir zuredete, um so mehr war ich abgeneigt, auf den Vorschlag einzugehen. Sie ging unverrichteter Sache fort, kam aber bald wieder und erneuerte fortan ihre Besuch, sehr häusiz. Endlich machte mir die Frau den Vorschlag, ich mochte zu ihr auf einige Tage auf ihren Landsitz zu Besuch kommen. Ich wollte anfänglich die Einladung ausschlagen, doch wollte meine Mutter es mit den Leuten nicht ganz verderben und überredete mich, mit der Frau mitzugehen. Ich habe in meinem Leben mich noch nie so unglücklich gefühlt, wie in Nesfs Hause. Der Mann verfolgte mich auf Schritt und Tritt, und ich hatte große Muhe, mich vor dem Allemzein mit ihm zu retten. Fast jeden Taa suchte mich seine Frau zu bewegen, mit ihm allein eine Spazierfahrt im Buggn zu unternehmen, doch schlug ich jedes Mal die Einladung ab. Das Wesen der Frau kam mir überhaupt merkwürdia vor. Sie schien von einem geheimen Kummer Geplagt zu sein, trotzdem sie sich alle scühe gab, mich zu einer Heirath mit ihrem Manne zu überreden. Eines Abends lud mich Mr. Neff ein, mit ihm auf einen Ball zu gehen. Ich erklärte nur dann mitfahren zu wollen, wenn auch seme rau mitdurse. Mlt sichtbarem Widerstreben ging er auf diesen Vorschlag ein, nnd wir fuhren zusammen fort. Auf dem Ball hätte ich mehr Tänzer, als ich brauchte, und lch sorate dafür. daß Neff nicht an die Reihe kam. Seine Aufforderungen zum Tanze schlug lch jedesmal mit der Erklärung ab, ich sei bereits enaagirt. Jemand sagte ihm, lch sei zu ihm nur deshalb so spröde, weil seine Frau zugegen sei. Sofort befahl er ihr, nach Hause zu gehen und sie lei: stete dieser Aufforderung auch augenblick Uch Folge. Als lch spater m GesellZchaft ihres Mannes und eines Bruders dessel ben heimfuhr und die Frau in ihrem Schlafzimmer aufsuchte, fand ich sie in Thränen gebadet und vor innerem Weh fast förmlich aufgelöst. Aus meine theilnehmenden Worte gestand sie mir, sie habe den Gedanken nicht ertragen können, daß ich während ihrer Abwesenheit auf dem Balle mit ihrem Manne tanzen und allein mit ihm nach Hause zurückgefahren würde. Sie bat mich um Himxnelswillen, ja ihrem Manne nichts davon zu sagen, daß sie geroeint habe, er würde sie sonst dafür schelten. Ich tröstete sie, o gut ich konnte. Ich sagte ihr, es würde mir nicht im Traume einfallen, einen Mann zu heirathen, der bereits eine andere Frau tabe ; meinetwegen brauche sie sich keine Sorge zu machen. Dies beruhigte sie etwas, und sie legte sich schlafen. Am nächsten Mor aen fing Neff beim Frühstück wieder an. über die Schönheiten der Vielweiberei zu reden. Ich hatte auf diese Gelegenheit nur gewartet. Mr. Neff, sagte lch, waren Sie ein rechter Mann oder hätten Sle auch nur das nchtlge menschliche Ge
iubl. fö würden Ele märt varan Lenken,
außer Ihrer eigenen Frau noch eine andere zu nehmen. Ihre Frau ist viel zu gut für Sie. Sie liebt Sie mehr, als Sie es verdienen ; bleiben Sie ihr stets treu und lassen Sie ändere Frauensleute zufrieden." Dann erzählte ich ihm, in welcher Verfassung ich seine Frau in der letzten Nacht vorgefunden hatte. Er wurde todtenbleich, legte Mejjer und Gabel auf den Tisch und verließ das Zimmer. Noch an demselben Taae verließ ich sein Haus und bin in dasselbe niemals meyr zurucrgekehrt. Nur soviel erfuhr ich später, daß Neff von seinen polygamistischcn Ideen vollständig geheilt war. Er dachte nie mehr daran, noch eine zweite Frau zu heirathen, und ich srcute mich darüber, schon seiner lieben kleinen Frau willen. Es wäre für sie der Tod gewesen, wenn sie die Liebe ihres Gatten mit einer Andern hätte theilen müssen." Giebt es jetzt noch Mormonen, die sich mehr als eine Frau ansiegeln" lassen. trotz des Edmunds-Gesetzes?" fragte der Berichterstatter. Freilich giebt es lyrer noch viele, antwortete das Mädchen. Ich bin selber bis auf die Lehre von der Vielweiberei eine eifrige Mormonin, doch fällt es mir nicht ein, die Wahrheit zu verleugnen. Bis auf den heutigen Tag finden polygamistische Ansiegelungen statt, ob- . . t.rr. rixsi .f. ... gielcy man oieCioen moguajii pegniu zu halten sucht. Es ist natürlich eine Uebertretung der weltlichen Gesetze, wenn ein Mann mehr Frauen heirathet, als eine, doch kehren sich meine Glaubensgenossen nicht an diese Gesetze und versuchen ihr Bestes, um denselben ein Schnippchen schlagen zu können. Man ist jetzt nur vorsichtiger und stiller geworden, das ist Alles." Ferdinands Krönung. Der bekannte bulgarische Ccrrespon bent der Köln. Zeit." schreibt aus So. phia unterm 14. August: Die Proclamanon ves ovur-' gers wurde gestern in aller Frühe an die Straßenecken geklebt, und als der Spieß bürger von Sophia sich auf. die Straße wagte, konnte er schon von 60 Schritt Entsernunq in der Ecke des weißen Papiers den Namen Ferdinand" lesen. Bald daraus wurden Bulgaren und Fremde durch ein seltsames Bild überrasckt. Gendarmen sprengten auf zotti- ' sr n t t C i r. C f'-t gen tarnen ourm oic vsiranen uno hielten vor den angeklebten Bekanntmachungen, sprangen herab und rissen vor den Augen des erstaunten Publikums die Anschlage r n Fetzen. Dann wieder ymauf auf die Gäule und weiter ainq es zur nächsten Ecke. Männiglich erging sich in Deutungen und man kam überein, ein wenig zu glauben, daß das AleranoerRegiment sich gegen den Eoburger erfjo ben und das Königreich unter Alexander ausgerufen habe. Endlich erschien der Pollzeichef und erklärte das Stattgefundene. Die Zettel waren zu früh verausgabt worden, sie sollten erst nach dem feierlichen Tedeum der Oeffentlichkei' übergeben werden. Um 11 Uhr begann das Tedeum, von dem übelberüchtigten Gottesknecht K l ement unter Beistand eines Dutzends goldstrotzender Geistlichen vorgetragen. Eine so günstige Gelegenheit ließ sich der Metropolit nicht entgehen, und so hielt er denn nach Verlesung des Manifestes eine politische Wahlrede, wie sie wohl noch keine Kathedrale gehört hatte. Zunächst rief er dem Fürsten Ferdinand ins Gedächtniß zurück, daß er der bulgarischen' Abordnung gegenüber die Nothwendigkeit txtx Aussöhnung mit Rußland betont hatte, und er sprach die Hoffnung aus, oaß der Fürst nicht müde werden würde, daran zu arbeiten, die Befreierin und Beschützerin der Bulgaren, Nußland, wieder günstig zu stimmen. Nach dieser Lection an die Adresse des Fürsten erging sich Klement geradezu in Schmähungen gcqen die Regentschaft; er sprach von dem Monopolisiren der Gewalt und des Patriotismus durch einige Wenige, von Gcfängnissen, die mit Unschuldigen gefüllt seien, von Stimmen der Presse, welche durch rohe Gewalt erstickt seien. Sodann erklärte er scharfsinnig die bulgarische Krisis für beendet, versicherte jedem, daß nunmehr kein Hinderniß vorhanden sein würde, seine politische Meinung offen auszusprechen, und endete seine 3tede mit dem seiner würdigen Schluß, daß Gott Bulgarien, wenn es von einem verständigen, dasVolk wahrhaft liebenden Fürsten regiert sein werde, seinen mächtigen Schutz nicht entziehen werde. Als hierauf schließlich das Gebet beginnen sollte, entstand ein wachsender Lärm und mehr als die Hälfte der Anwesenden verließen die Kirche ; die Absichtlichkeit war unverkennbar. Die Ofsicicre blieben übrigens bis zum Schluß mit Major Paprikow an der Spitze. Vor der Kirche begann dann der VorÜbermarsch der Truppen: 1 Regiment Infanterie (Alexander und Rilo), 1 Schwadron und 1 Batterie. Dann erklärte Paprikow sachgemäß und mit pietätoollcr Erwähnung des Fürsten Alerander den Soldaten, weßwegcn sie nicht ihren Alexander wieder haben konnten und daß sie nunmehr in dem Eoburger ihren Vater zu sehen hätten. Die Swoboda" fällt heute über Klement her und schließt mit dem Satze, daß ein solcher Galgencandidat nicht für Bulgarien beten dürfe, denn seine Gebete gehen nicht zu Gott, sondern zum Teufel." Ganz ohne Begeisterung verlief übrigens die Feierlichkeit doch nicht. Eine Schilderung, welche der Eorrespondent des N. W. T." von den Scenen cntwirft, die sich bei der Verlesung der Proklamation abgespielt, spricht sür sich selbst. Die Verlesung, so schreibt er, wurde wiederholt von enthusiastischen Zurufen unterbrochen, besonders nach den Stellen, welche von der Unabhängigkeit Bulgariens sprechen; Niemand erwartete, daß das bedeutungsschwere Wort sich in der Proklamation so ost wiederholen werde, und um so größer war darum die Begeisterung. Uebermächtig war auch die Ueberraschung und der tosende Beifall dort, wo die Proclamation an den Thron der bulgarischen Ezaren erinnert ; das erregte Gefühl der begeisterten Zuhörer deutete dieses Wort gleich als politisches Programm. Nun kam aber nach der Vorlesung des Manifestes noch eine neue Steigerung: Kaum daß Stoilom geendet. erbob sich der Fürst und sprach mit
sonorer Stimme folgende bedeutungsvolle
Worte: Zyje sloboda i nezavisna Bolgaria!" (Es lebe das freie und unabhängige Bulgarien!) Was nun folgte, entzieht sich der Beschreibung. Männer und Frauen weinten. Alle hoben die Schmursingcr eidbereit empor. Zyje sloboda i nezavisna Bolgaria!" brauste es von tausend Stimmen durch den Saal und der stürmische Ruf verpflanzte sich auf die Straße hinaus, wo sich der Menge ein wahrer Freudentaumel bemächtigte. Der Fürst hatte die Estrade verladen, um sich ;u seinem Wagen zu begeben, aber die Deputirten hoben ihn auf die Schul tern und trugen ihn bis zum Wagen hmaus, das Volk umdrängte ihn, um lhm den Kleidersaum zu küsicn und warf sich den Pferdehufen entgegen vor ihm auf die Knie. Bekanntlich hatte der Eoburger die Mächte nachträglich um Entschuldigung ui bitten, weil er tut) erlaubt hatte, von der Freiheit und Unabhängigkeit Bulgarlms zu sprechen. In emem Nundschrelvtn erklärte er, damit habe er nur die durch den Berliner Vertrag gewahrleistete Freiheit gemeint, und es salk ihm gar nicht ein, die Oberherrlichseit des Sultans zu leugnen. Einen sehr guten Eindruck hat diese Entschuld!gung nicht gemacht. Viele deutsche Blätter meinen jedoch, der Eoburger werde sich einige Zeit lang halten können, weil der russische Ezar, angesichts des drohenden Entscheidungskampfes zwischen Frankreich und Deutschland, sich nicht auf einen Krieg im Osten einlassen wolle. hipeta. In den Berichten über den letzten Aufstand der White Nioer-Utes unter Eolorom ist mehrmals der Name derJndianerin Chipeta erwähnt morden. Einmal hieß es sogar, sie habe ihren Tod durch eine Kugel der Weißen gesunden, doch hat sich diese Nachricht b's jetzt nicht be stätigt. Die tcdtaesazte Indianerin hat eine sehr wechselrolle Lausbahn hinter sich. Noch vor 20 Jahren lebte sie mit ihrem Stan-.me friedlich in den Felsengebirzen als die atiin OurayS, eines der tapfersten Kriege? der Utes, der sich jedoch durch Friedensliebe und durch Wohlwol' len gegkn die Weißen auszeichnete. Da kam die Zeit, wo sür den Stamm ein neuer Häuptling gewählt werden sollte. Die Utes spalteten sich damals in zwei Parteien. Die eine Partei hielt es mit Jgnacio, dem erbitterten Feinde der Weißen, während die andere sich auf die Seite des friedlichen Ouray stellte. AuK der Wahl ging Ourau als Sieger hervor. Die Regierung der Ver. Staaten ersuchte den neuen Häuptling, nach Washington zu kommen und mit ihr wegen eines FricdensoertrageS z?u unterhandeln. Ouray folgte der Aufforderung und nahm feine Frau Chipeta mit. Beide erregten bei ihrem Erscheinen in Washington Sensation, besonders Ehipeta. Sie war in feine Seidenstoffe gekleidet und verstand es, mit der Würde und dem Selbstbewußtsein einer Königin aufzutreten. Ihre Mittel erlaubten ihr das. Daheim in den Felsengebirgen besaßen sie weite Landstrecken, auf denen ihnen gehörendes Vieh weidete, und sie hatten in vielen Beziehungen die Lebenswelse der Weißen angenommen. Man war in den feinen Gesellschaftskreisen Washingtons des seltsamen Besuches froh, und ln jedem fashionabeln Hause der BundesHauptstadt standen dem Häuptling und seiner Gattin als gerngesehenen Gästen die Thüren weit offen. Mit reichen Geschenken beladen, zog Ourau mit seiner Ehipeta endlich wieder in die heimischen Berge zurück. Die Zeit des Glanzes war indessen für Chipeta bald vorüber. Ouran starb, und auf seinem Grabe wurden alle seine Kostbarkeiten, wie z. V. Pferde und Schmucksachen, geopfert, und feiner Wittwe wurde nach altem Gesetz die Verpflichtunq auferlegt, wo nicht ihrem Gatten durch Selbstopferung im Tode zu folgen, so doch für den Rest ihres Lebens Wittwe zu bleiben. Sie setzte sich der Aechtung ihres Stammes aus, als sie beide durch hohes Alter geheiligten Gesetze übertrat und einen andern Acann henra thete, den Indianer Tu-muchi-autt, einen hübschen Vuck", der es jedoch in seinem Xtbtn noch rncht über den Nang eines gewohnlichen Kriegers gebracht hatte. Die ser Schritt sollte für sie verhänqnißvoll werden. Sie, die einst wie eine Königin gefeiert war, wurde jetzt von den Ange hörigen ihres clgcnen Stammes aemie den, wie die Pest. Ihre Ländereien und Viehhccrden' wurden von habgierigen Weißen in Beschlag genommen, und sie mußte schließlich mit ihrem neuen Gatten den Wandcrstab ergreifen, um sich bei minder hartherzigen Stammesgenoszen eine neue Hcimath zu suchen. So kam sie zu Eolorom, dem Feinde der Weißen, der jetzt in den Ute-Unruhen eine so hervorragende Nolle spielt. Früher galt sie als eine der besten Freunde der Weißen und that ihr Bestes, um ein r:.vn.- rr . . t l neuntes lnverneymen zwljmen oen beiden Nassen zu erzielen; jetzt wird sie wie ein geächtetes Wild von den Weißen herumgemgt, wenn ne nicht gar, wie be reits gemeldet, ersckossen worden ist. Das Leben in Amerika hat für Jedermann seine "ups and downs", sogar für i.!. f. cr . it. :t . r. c tr wie clllgevorenen noiyyaure oeloer KDf schlechter. EinNiesendamm. Bekanntlich ist es in vielen Staaten und Territorien des Westens, die an megenmangel leiden, eine Lebensfrage, für die Bewässerung der dem Ackerbau gewlometen anöslamen durch künstlich Berieselung Sorge zu tragen. In vie len Geaendcn bietet der Lauf der ftlüff und Bäche Gelegenheit genug, um mit 17 r .. rs- .a: r je auinijiii ein ui uue uuciiucn Zwecke ausreichendes Eanalisations-Sy-stem einzuführen, während in anderen Orten die künstliche Bewässerung, wo nicht ganz unmöglich, so doch bedeutend erschwert wird. Auch Favapal-County in Arizona leidet an Wassermangel, trotzdem durch dasselbe der Fluß Hassayampa mit einigen Nebenflüssen strömt. Es war nicht möglich, in der Gegend lohnenden Ackerbau zu betreiben, weil man das vorbandene Wasser nicht auf eine zmeckentspre-
cyende Weise vcrwcnöcn konnte. ')er
Hassaizampa fließt durch tlefe Eanjons, die es bisher verhinderten, daß man sein Wasser auf die Hochebene in der Umgegend leiten konnte, und seit langer Zeit beschäftigten sich die Ansiedler in der Gcaend mit dem Problem, wie dem Uebelstände abzuhelfen sei, bis vor , etwa 5 Jahren Wells H. Bates auf die Idee verfiel, den Hassauampa durch einen quer über das Eanjon führenden Iciesendainm derart aufzustauen, daß er sür die ganze Umgegend genug Wasser liefern würde. Seine Mittel reichten allerdings nicht aus, um das Vorhaben in Ausführung zu bringen, und es dauerte längere Zeit, ehe ihm die Gründung einer Acticngescllschaft gelang, die über die nothwendigen Geldmittel zur Ausführung des Baues verfügt. Im Juni vorigen JahrcS wurde endlich mit dem großen Werke begonnen, und zwar in einer engen Schlucht, deren Granitwände sich mehrere Hundert Fuß hoch über daö Flußbett erheben. An der Basis ist der Damm nur 80 Fuß lang, die Wände des Eanjons gehen jedoch nach oben zu immer weiter ausein. ander, so daß auch der Damm oben mindestens 400 Fuß lang sein wird. ' Unten an der Thalsohle besitzt der Damm eine Breite von 130 Fuß, er spitzt sich jedoch nach oben immer mehr zu, bis er nach seiner Vollendung an der Spitze nur eine Breite von 10 Fuß besitzen wird. Der Bau des Dammes ist ungeheuer solid. Eine zwölf Fuß dicke Mauer aus Quadersteinen wird zuerst zu beiden Seiten des Dammes aufgeführt; der Zwischenraum zwischen beiden Mauern wird mit losem, jedoch festgestampftem Gestein ausgefüllt. Tann wird gegen die der Strömung entgegengesetzte Mauer ein massives Valkengerüst aufgestellt, dessen Balken einen Durchmesser von 8 Zoll im Geviert haben. Ans 'dieses Gerüste werden Balken von 3 Zoll Breite und 3 Zoll Dicke luft- und wasserdicht festgenagelt, dann kommt über die Bretterwand eine mit Asphalt getränkte Filzdecke, und darüber wiederum eine 3 Zoll dicke Vrettenvand. Die letztere ist so dicht kalfatert, wie der Rumpf eine? Schiffes. An dem Damme wird Tag und Nacht in der letzteren bei elektrischem Lichte i gearbeitet und man hofft mit lhm bis Anfangs October dieses Jahres fertig zu werden. Er wird dann ein 5!eservoir bilden, welches 16,000,000 Gallonen Wasser fassen kann. Dasselbe wird sich den Hassayampa hinauf 2 Meilen weit erstrecken und auch den Wasscrstand der in ihn fließenden Bäche derart erhöhen, daß die ganze Umgegend fortan bequem sich mit Wasser versehen kann. Der Damm wird bei einem Gewicht von 8S,000 bis 100,000 Tonnen etwa tz2S0,000 kosten. Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Hessen-. Nassau. Der Buchdruckereibesitzer Heiß inFran kfurt a. M. ist wegen Urkundenfälschung flüchtig gegangen und wird steckbrieflich verfolgt. Der Kaufmann Wilhelm Wolfs in Frankfurt a. M. wurde wegen Diebstahls zu ö Wochen Gefängniß verurtheilt. Der zuletzl in Niederwalluf stationtrte Pcstgehllfe Blidt vsn Biedenkcvf hat sich ween Un:ersch'.agunZ amU ltcher Gelier erschossen. Thüringische Staaten. Die Bauunternehmer Otto Schmidt und Herm. Morgenroth in Eisenach, die zwe: Strecken des Baues der WartburgWasserleitung übernommen und dabei verschiedene Geschäftsleute betrogen hatten, wurden zu O resp. 5 Monaten Gefängniß verurtheilt. Ter Weichensteller Anton Jähnig von Gößnitz wurde von einem Güterwagen überfahren und starb kurze Zeit später an den erlittenen Verlctzungen ; Schultheiß Glaser von Oberpreilipp ist ertrunken ; der kürzlich ans dem Arbeitshaus entlassene Arbeiter Heincke aus Noda b. Jena wurde von einem Eisenbahnzuge überfahren und getödtet. Königreich Vaicrn. f in München: Der k. OberbundcSgerichtsrath, Dr. HKarl a. Kurz und der früh. Pfarrer Konrad Laberer. Das 30jährige Priesterjubiläum feierten in der Diözese Würzburg die Geistlichen Peter Wirth, freiresignirtcr Pfarrer von Nittershausen, Kommorant in Astheim; Franz Josef Schmidt, Pfarrer in Dibbach ; Dr. Andres Deppisch, freircsignirter Benefiziat von Sulzfeld a.M., Kommgrant dafelbst ; Dominikus Faustmann, Venesiziat in Würzburg. Eine der schändlichsten Seelenverkäufcrinncn, die Korbmachersfrau Uebelmann ist, von Würzburg durchgebrannt, weil ihr das Pflaster zu heiß geworden war. Sie hat meistens Mädchen von 12 14 Jahren und zwar größtentheils an verheirathete Männer verkuppelt. Selbstmord begingen: in Augsburg der Maschinenmeilter A. Kovacic, in Bavreuth der Schutzmann Dillmann wegen Unterschlagung amtlicher Gelder, in Gremertshausen der Bauer Simon Steininger im Irrsinn, in Haag der Kaufmannsdiencr Gallus, beim Schlosse Herrenchiemsee der Taglöhner Heinr. Schlerath, in Jchenhausen der Pferdehändler Leopold Bissinger, in Mindelheim der Schneidermeister WilHelm Ringer, in München, in einem Anfall von Melancholie, der Kunst- und Handelsgärtner I. P. Scheidecker, in 9!cu-Ulm der Häusler Mich. Hermann, in Schmidtstadt die 20jährige Margare. the Müllers in Schweinfurt der Metallarbeite? Joh. Nell. Ertrunken sind: in Friedberg der Wagner Pfaffenzollcr, in Hersbruck die Tochter des Schmiedemeisters Nuß, in Nudendorf das Kind des Müllers K. Thein, in Beiden dc? 27jährige Mechaniker Joh. Obermcicr. Ucberfahren und getödtet wurde in Bambcrg der Schuhmacherssöhn Joh. Glückner; von einem einstürzenden Bretterhaufcn wurde in Bavreuth der Sohn des Zimmcrgesellen Hipert getödtet. Durch einen Sturz in den Keller verunglückte in Dreisen der Uhrenausputze? Ehrist Bayer, von emem Balken wurde m Deggendorf der Häusler Aug. Ebner erschlagen. In Eggenfelden verunglückte der Schmied Bachmaicr dadurch, daß .beim Schmieden" der Stiel des Hammers plötzlich brach und ! ihm der schwere Hammer mit aller Wucht I srf. m ft rv n an oas leflcy: flog. n or,lmume stürzte der Anwesensbesitzer Mühlbauer von dem erst zwei Garben hoch, beladenen
Wagen; 5ärnrt nach Hause gebracht,
starb er. In der Dreschmaschine vcrunglückte bei Höchstadt a. A. der Oekonom Josef Schulz ; durch einen unglücklichen Sturz von der Leiter fand der Kupferschmicd Fritz Durot in Kempten seinen Tod; in Krumbach starb der Oekonom Martin Finkel in Folge eines Sturzes vom Erntewagen. In München starb der Schieferdecker. Math. Plötz in Folge eines Sturzes vom Schornstein des Hofbräuhaus - Kellers ; der Mühlcnbauer und Schreiner Karl Maus von Niederaucrbach erlitt durch einen unglücklichen Sturz auf der Faustermuhle einen Ge- , nickbruch und starb in Folge dessen ; in Passau wurde die Tochter des Bahnars beiters Hacker von einer Wagendeichsel durchbohrt und fand dadurch ihren Tod ; in Schwabnlünchen verbrannte die Söldnerstochtcr Therese Neich in Folge des Umwerfens einer Petroleumlampe. In Schönhaid wurde dem Bergmann I. Blechschmid durch einen herabstürzender Kübel der Schädel zerschmettert. Königreich Württemberg. Der Weinhändler Knoll in Stuttgart hat sich den 2. Preis beim Genser Schützenfest erschossen. Derselbe besteht aus 10 Hundertfrankenstücken, welche in einem reich ausgestatteten Etui um ein weißes Kreuz auf rothem Feld gruppirt sind. Buchdruckereibesitzer Hel ler, Herausgeber des eingegangenen Fremdenblatt" in Stuttgart, wurde wegen vorgeblicher Schwindeleien in Haft genommen. Der Schreiner Gustav Adolf Nahm und der Buchbinder Gustav Julius Wirth in' Stuttgart sind wegen Verbreitung socialistischer Flugschriften zu je 10 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. f Professor Baldinger von der Kgl. Vaugewerbschule in Stuttgart. Die Tochter des evangelischen Stadtpfarrers Maver in Stuttgart ist infolge eines Insektenstiches an Blutvergiftung gestorben.-Der vormaligeSchultheiß Küfer inOedheim hat 9500 M. unterschlagen. Unter angemessenen Festlichkeiten fand die Enthüllung des Wildcrmuth-Denk-mals im Wöhrwäldchen in der Nähe des Hirschauer Steges statt. Die 24 Jahre alte Friederike Gohl von Degerloch hat sich ertränkt, ein gewisser Andreas Schwendckel von Laichingen hat sich erschössen, der 33jährige lcdige Schäfer Joseph Gnessinger von Stimpfach und der Wcingärtner G. Jlbenberger von Stuttgart haben sich erhängt. Das Dienstmädchen Katharina Schrickner aus Aschenberg starb an erlittenen Brandwunden; an Verletzungen infolge eines Sturzes starben:' der Gerbergeselle Schneider von Vcilstein, der Knecht Schmid von Mcniswcilcr, der Maurer Friedrich Opp von Nottenburg und der Maurer Johann Dieter von Stuttgart; der Handlungsrcisende G. Euchner von Ebersbach wurde im Walde todt aufgcfunden (Selbstmord uicht ausgeschlossen) ; der Sohn des NothgcrbcrS G. Schwarzköpf von Nagold, Bierbrauer in Mainz, und der 16jährige Sohn von Karl Werncr von Thalheim sind ertrunken; der Arbeiter Vincenz Abt von Navcnsburg wurde unter rollenden Baumstämmen zu Tode gequetscht; der Oberamtsbaumcistcr Joh. Bapt. Napp von Tcttnang erlag einem Schlaganfall und der Steinbrcchcr Schatz von Tuttlinzcn wurde za Tode gefahren. Groß h erzogt h um Baden. f Der Gründer des weithin bekannten Internationalen Lehrinstituts, c. Tur de Scchelles, in Bruchfal. Die Bierbrauerei in Durlach ist für 70,000 M. an Ernst Dcrrcr verkauft worden. Der Fabrikant Adolf Bissinger in Pforzheim wurde wegen einfachen Bankerotts zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Kilian Vobis jun. in Oftersheim wurde verhaftet, weil er versucht hat, die Scheuer der Wittwe Marie Seitz in Brand zu stecken. Vierbrauer und Holzhändler Güntert von Obermettingen ist unter Hinterlassung seiner Familie und xahXt reicher Gläubiger flüchtig geworden, Zu Bürgermeistern wurden wiedergewählt: in Vrandenberg Nemhard Becker, in Handschuhsheim Friedrich Schröder, in Hardheim Alois Kühn und in Kützbrunn Hr. Wagner. In Karlsruhe entleibte sich der Buchdrucker Bertschy. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Sohn des Maurers Flieg in Darlanden und der Landwirth P. Spranz von Ctnsheim (in Folge Sturzes), der chn des Zimmermanns Ucberrhern m Freudenheim (Blutvergiftung), die Tochter des Leo Müller in Hohenthengen (vom Blitz erschlagen), der 30 Jahre alte Chrnsostomus Schlachter von KönigsHütte (von einem Sagklotz gegen einen Baum gedrückt), der Schuhmacher Neinhold von Lorrach (Hltzschlaq), der Ge freite Megenhardt und der Sohn des Schiffers Wiebel von Mannheim, der 24 Jahre alte Bernhard Berl von Marken, der Arbeiter Wilhelm Nippert von Neckarau und der 10 Jahre alte Sohn des Schreiners Ludwig Henninger von Unterlauchringen (ertrunken), der 29 ayre alte Ludwig Dall von Oppenau (überfahren) und der Ziegler Lacher von Pforzheim (verschüttet). Aus der Nheinpfalz. Ein furchtbarer Brand äscherte das Wohnhaus nebst Oekonomiegebäuden des Wirthes Fcnermuth ln Leistadt ein. Die Ackercr Weißmann und Gleich von Weilerbach geriethen daselbst in Streit, wobei Weißman, so schwere Hiebe, auf den Kopf mit einem Stein erhielt, daß er alsbald verstorben ist. Der Theilhaber der in Konkurs besindlichen Firma Louis Joann: & Cie., Louis Joanni, in Ludmigshafen, wurde verhaftet. Der andere Theilhaber dieser Firma, Joh. Werner von Nhodt, soll bereits die Neise über das große Wasser" angetreten haben. Das Benehmen der Insolventen war überhaupt auffällig ; dieselben etablirten vor wenigen Wochen, ohne daß der Konkurs zu Ende geführt, ein neues GesäZft" und zeigten dies in den öffentlichen Blättern an. In Nheingönnhcim sind -die Anwesen der Ackerer Jakob Köhler und Joh. Weidner niedergebrannt. Selbstmord begingen: in Frankenthal der Angestellte der Kühnle'schcn Maschinenfabrik Kraus, in Pirmascns der Fuhrmann Peter Vartz im Fieberberdclium. In Annweiler verunglückte im Steinbruch der SteinHauer Johannes Lconhardt, in Kirchheimbolanden ertrank der Bäcker Johs. Eu-ler.
k. mm .
MMW HAMBURGER TROPFEN gegen verschiedene Krankheileu. velfeu petö. Portage, WiSe., 8. Februar 1587. Mit Vergnügen kann ich bestätigen, dak Dr. Auguit König'S Hamburger Tropfen mir in den verschiedensten Krankheitsfällen schon ausge. zeichnete Dienste geleistet haben und möchte ich nicht ohne dieselben sein. Frau A. Eulberg. Sehr werthdoll. Hamxton, Iowa, 6. FeS. 1887. Ihre werthvollen Dr. August König'S Ham. burger Famiiien.Medizinen haben mir schon in vielen Krankheitsfällen große Dienste ge, leistet. Sie wirken immer, wenn andere Mittel wirkungslos waren. Ehr. Fink. Luchen ihre? Gleiche. New V ritain Sonn., S. Februar 18S7. Ihre berühmten Dr. August König' Ham burger Familien Medizinen bewährten sich in jedem Falle, wo ich Gelegenheit hatte diesel. den anzuwenden. Schon st vielen Jahren halte ich diese auegezeichneten Hausmittel stets im Hause vorräthig und möchte nicht ohne die selben sein. Andre Slovex. Vedihreu sich immer. Lenkoben, WiSe. 12. Februar, 1837. Mit Vergnügen bescheinige ich. daß Ihre Dr. Lug. Äörng'a Hamburger FamMen-Medi jinen schon seit einerReihe von Jahren in mei nem Hause angewandt werden und waren die Erfolge, welche mit deren Lnwendunz erzielt , wurden, stets zufriedenstellend. John Grundhoser. j THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. MMvkV Km n vkgen hmat,SS. ennlaiik, Fnftienleo, Hereuschnk. reuzweh, üSenschmerze. vkrAanchugen. Srühnngen, ' , Schniuwende, Vi Zahnschmerzen. Kopfweh, randwunde. 1 Vi SO Cent; in '.Un xothek u tabtn. ISI UUS1ES A TOCSLSft CO, BALXIXOBX, O. N einer Wer Wg Fe per Gallone. Wir garantiren denselben als voll ständig rein zufriedenstellend. SB. U. Muoller. 200 st Wasbivgtoustr. MantleS, Orateö uvl ZiegelHeerde Große Auswahl, niedr'ge preise. Für Naturgak eingerichlet wenn gewünscht. .Quick Mea Gasolin Oefen. "IIAPPY TH0UGHT RANGES. Wir verkaufen RinaeS (Kochöfen) billiger all Ix gend ein Hau in der Stadt. Kochöfen, Bas VurnerS und Hei öfen aller 5or:n. 9i bezahlt sich, bet unl vorzusprechen, ehe Sie kaufen. Wm. II. Bennott ?on, a. 33 Süd Meridian Strafe. J.S.FarrellKCo Dampfheizungs'Contraktoren. Plumbersi Gasfitters No. 84 Nord Illinois Straße. 2ö-1ährige Erfahrung ! Prompte nnd billige Bedienung ! Di Firma empfiehlt sich ut Lnsertigrng alier Plumderarbeiten und verspricht dieselben ben, so gut und dauerhast all den SesundheUIvorschrtften entsprechend, anzuserkgen. Vraunschweig. Anh alt. Lippe. s Jn Gaudersheim Justizrath Karl Justin W. Stegmann. Der Hüttenmann Heinrich Flottau in Langelsheim feierte mit seiner Gattin das Fest der goldenen Hochzeit. Amtsrath Wagner und "Gemahlin in Warmsdorf feierten kürzlich das Fest der silbernen Hockzeit. In dem von drei Familien bewohnten Ulrich'schen Hause in Oerlinghausen brach nächtlicher Weile Feuer aus und zerstörte das ganze Anwesen. Vier im Alter von 16, I I, 9 und 7 Jahren sie!ende Kinder des Briefträgers Schütte ind in den Flammen umgekommen. Schütte selbst hat lebensgefährliche Brandwunden davongetragen. ProvinzSachfen. Bürgermeister Müller, in Aschersleben wurde wegen Beleidigung des ReserveLieutenants Leeper und des Kreislandraths zu 300 M. Geldstrafe verurtheilt. Maurer Franz Weida und Frau in Erfurt feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der , frühere Redakteur der Germania", Körnig, ist auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft zu Berlin in Heiligenstadt verhaftet worden. Die verehelichte Erhardt von Neumarkt und der Arbeiter Schütz von Staßfurt haben sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: Der Arbeiter Weise von Aschersleben (überfahren), der Maurer Meißner von Erfurt (Sturz vom Gerüst), der Bildhauer Gustav Wülknitz von Kirchhain (ertrunken) und der Arbeiter Hartman von Wenden (Hitzschlag). Provinz Westfalen. Unter entsprechenden Feierlichkeiten - und Betheiligung zahlreicher Kriegerver- ' eine von nah und fern fand in Gronan die Enthüllung eines Kriegerdenkmals gatt. Stationsvorsteher Müller in Mitten wurde wegen Verbrechen gegen die Sittlichkeit zu 3 Jahren Zuchthaus und Ehrverlust aus gleiche Dauer verurtheilt. Der Leibzüchter Bernard Vröcker von Epe beging Selbstmord, indem er sich die Kehle durchschnitt. Der Arbeiter Grafenhorst von Herford wurde von einer Maschine erfaßt und getödtet und der Lieutenant v. d. Lühe von den in Paderborn qarnisonirenden Husaren kam um's Leben, indem er bei einem Wettrennen in ! Reuß mit seinem Pferde stürzte. '
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