Indiana Tribüne, Volume 10, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1887 — Page 3

,rt V. E. DOAfS L X. L. MsVlme Zaz beste Für Defen ! Besser als Diamanten ist taS Geschenk der See! Advokaten Bureau von Ten?? 3t (Xrorfg, ) Zimmer 6 und 7 Talbott ew 93Uf. Jndianarolil, 4.AxrillS87. ) arshall 5. Wood 5 Co.: Verehrte Herr,! Ich kau'te beut eine Schachtel Ihre HeilmUtel genannt Ocean Wive ime-, Vem Fkau ud ich edrauchten und banden baß 3 ein ausge,e,chrete Heilmittel ist. Ich litt fett 1S72 an Magen chmer,en und Unvkkdauttchkit. Manchmal fand ich at ternretäre mental aber dauernd Hilf ftrt der Versuch den ich mit .Ocean Wav Lia e- gematt habe, üter,eupt mich. roß diks-S Utel mir dauernde ii'Jt b tngt. Ich hoffe dß Sie Selegenieit hab tamtt tiin Leidenden Hilf zu bringen. Achtungsvollst I. k. D e n , Si.Sen. Anwalt. Geld znrü?crflat:et sollte diese? Mittel nicht tclfcn. Wir wer' den unser Versprechen nicht tikchm. 3Xariistll O. Wood Äs Co. No. 9 Süd Meridiaa Straße. Jndianavoli. Ind. Preii tzl. Per Post 1.15. Wolleu Sie ein Buggy, ine Kuüche, Piaeton, ?url,r, tpn g, einen b lief.rung. ,r Firmer. Wage, s.hen Ei.' unser a ose Lager. D löge n der Stadt, t Staate uns zu illen ,ufr dkr,fteUende Preisen. Wir sind F.tr.faiun aller Sorten flt,, .Corn urd SOitdi. P anter und Cultiimo'4" Heurechen je Wir verkzufen alle landwir h'chifklichei Geröll, wie .Fed MillZ,- Srinltr iutt.0 ffoott." uns Cotn Sheller. ' Schreibt um Äu!ux.ft der besucht un. Braclley, H lton Co . 177 Ost Washington Straße. Jndtanaxoli ß. A. SoKnSton, 62 OS Washington Str. Empfiehlt seine große Zlnswahl in KI. & D. Steel Banges für Hotett und Private. Ib lynian Gasolin-Oefen die besten der S2cU. Die vorzüglichen Eis Behälter aus hartem Holz. Argand NangcS u. Kochöfen uud FEUBB-HBKltDK Henry Klaitsmann's ;w?i4tte 9 Zlo. 203unb267 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stande verden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Billige Vreise, Prompte Bedienung. Ohlon&'o, LonU anrt Plttsbiirflr Xtallroad. geit-ladelle fix lurchgehend ud Lokat-Lüge 1 . 583rj, I8fc7 an: fcio ilafn da Unw.'.Dervt, J.iixll., i folgt: tat,. ,Lchnltjg,Voft,ug.,Schn,i Ictt bg-Jndtana,!' nk.amb'gt, . 8i$ond.... 9 Danton 's tau i , Urdana , Kolumbus.... . Xtxart f4X)J ,:tO . fl:4i. . 6teu9niS. , Qeeling... . Littldurg.. . HarrKdurz. , Baltimore.... , uaizmgro.. , Shtladelsyl. Ne pozl gzkon. TttoMi& i tflflUit, aaigeiiOTnin'' gonntac Cttüaann'i ala. $Uf und HoteUöocer drni bi? PittSbvrg. Harridrg. Philadelphia unl vor!, eh" Achsel, lo ln as,nech',l zch -Mraor, Shinz:e ?d Vston. r-y ahrkart nach all Oe'tlich, CtflMti HsiIji Hauxt'ahrtart,n.ukka dWfln ,d in de Stadt.Bureaa, Ze der JStnot unt aMnatsn Ltret und i llnion Dxet ureau ,,diaU, hab. chlafmagn.artn I3r in t Boiaul gesichert werden durch vxlikatir det ngknten t Stadt.Vnlteu tttt im Cnur gXTrt tt Zdieaxlt. Zb O. n. Bering. . . P. ordoft. Safhiuo, V. . sn ad Jllwot, Straß. Ind'?!,. 9. Snl. Sa,r, Pittburg. Pa. o. v. L I , VlZitl und tZtt.'z, t VMZb.

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yyj yi." Fürstin ÄakaNöiv. Novelle von Reinhold Ortmann. (Fortsetzung.) Raimund ergriff ihre Hand; sie lag eiskalt in der seinigen, und sie erwiderte nicht, wie sonst, den Druck derselben. Er fürchtete, Asta durch seine zudringliche 9!eugierde verletzt zu haben;, aber er konnte ihr die Ursache derselben unmöglich offenbaren. Darum svrach er mit verdoppelter Liebenswürdigkeit von etwaZ anderem, das ihr Freude machen sollte; doch ihre Antworten blieben gezwungen und einsilbig, mit einer Hast, welche ihr sonst ganz fremd war, sagte ste idm aus der Treppe ihres Palais Gute Nacht" und huschte da ' von, noch ehe er Aeit gefunden hatte, ' ein weiteres herzliches Wort zu ihr zu sprechen. l Nachdenklich und mißgestimmt begab sich Naimund zu Fuß m seine nahe gelegene Wohnung. Der Regen hatte . aufgehört und der eisige Wind, welcher ' ihm entgegenblies, that ihm wohl. Obschon eigentlich nichts vorgefallen war, das ihn mit Sorge hätte erfüllen kön nen, fühlte er sich doch bedrückt und ein wenig unzufrieden, sowohl mit sich selbst wie mit der Fürstin. Es war ein Schatten zwischen .sie gefallen, von dem er noch kaum wußte, woher er kam, und der doch seine Stimmung verdüsterte wie eine Vorahnung nahenden Unheils.' Die Fürstin Baranow aber hatte in ihrem Boudoir den Mantel ungestüm von den Schultern geworfen, ehe noch die Zofe im Stande gewesen war, ihre Hand danach auszustrecken. Eine heiße Röthe brannte auf ihren Wangen, und ihre Augen leuchteten in sieberischem Glänze. Hat Jemand nach mir gefragt ? Ist ein Brief abgegeben worden oder eine Depesche?" stieß sie fast athemlos hervor, und als die Zofe verneinte, riß sie wie in einer Anwandlung des Wahn Witzes oder sinnloser Wuth den funkelnden Brillantstern aus ihrem Haar und schleuderte ihn so heftig zu Boden, daß das Mädchen einen Aufschrei des Schrekkens nicht unterdrücken konnte. Dann warf sie sich ohne Rücksicht auf ihre kostbare Robe in einen Sessel und drückte das Gesicht in die Hände. Als sie endlich wieder aufschaute, war die Farbe völlig aus ihren Wangen gewichen und an ihren Wimpern hingen schwere Thränen. Guido schläft jetzt nicht wahr ?" fragte sie mit seltsam veränderter Stimme. Aber es ist darum doch wobl nicht unmöglich, daß ich ihn sehe?" Gewiß nicht, Durchlaucht!" versicherte die Zofe eifrig. Unser kleiner Prinz pflegt ja so fest zu schlafen, daß ihn selbst der Donner einer Kanone kaum wecken würde!" Sie öffnete der Fürstin, die Thüren, und in der nächsten Minute stand Asta in dem matt erhellten Schlafzimmer ihres einzigen Kindes. Die Bonne, welche sich noch nicht zu Bett begeben hatte, blickte mit verlegenem Erstaunen auf den seltenen Besuch, ihre tiefe Verbeugung war von der Fürstin garnicht bemerkt worden, und so zog sie sich dann in scheuer Bescheidenheit hinter einen Vorhang zurück, Asta aber sank neben dem Bettchen in die Kniee, und mit leidenschaftlicher Zärtlichkeit verschlang ihr ' Auge den Anblick des schlafenden Kindes. Wie er da in dem lieblichen Schmuck seiner goldblonden Ringellöckchen und mit zart gerötbeten Wangen auf den blüthenweißen Kiffen ruhte, bot der hübsche zweijährige Knabe, der erst zwei Monate nach seines Vaters Tode das Licht der Welt erblickt hatte, in der That ein rührendes Bild unschuldsvoller kindlicher Schönheit. Die kleinen Händchen, die nur all' zu fein und durchsichtig waren, lagen in einan der gefaltet auf der seidenen Bettdecke, und um die leicht, geöffneten Lippen des kirschengroßen Mundes spielte das herzbezwingende Lächeln irgend eines holdseligen Kindertraumes. Guido, mein Kind mein Engel mein Abgott!" flüsterte die Fürstin, indem, sie sich lies über ihn herabbeugte. Nicht wahr, Du wirst mich niemals niemals verlassen? Du wirst Deine Mutter immer immer lieben?" Und überwältigt von dem Sturm leidenschaftlicher Empsindunge.,, welche in diesem Augenblick ihre Brust durchstürmten, schlang sie ihre Arme um das schlafende Kind und preßte es in wilder Zärtlichkeit an ihre Brust. Die unsanfte Liebkosung riß den Kleinen jäh aus seinem Schlummer. Er stieß einen lauten, angstvollen Schra aus und ve gann dann, sehr kläglich zu weinen, indem er zugleich mit beiden Händen seine Mutter von sich abzuwehren suchte. Erschrocken ließ ihn die Fürstin auf das Kiffen zurückgleiten, r.nd da zeigte sich denn eine lange, blutende Schramme auf seiner Wange. Er mußte sich an der funkelnden Brillantagraffe, welche Asta auf ihrer Schulter trug, verletzt haben, und es war nicht nur der UnWille über den gestörten Schlaf, sondern auch der körperliche Schmerz, welcher ihm so heiße Thränen erpteßte. Asta war rn Verzweiflung über .lhre Unge schicklichkeit. Sie drückte .ihr' feines Spitzentuch aus die uerne'Wunde und suchte ihn zu beruhigen indem sie ihm die liebevollsten Kosenamen gab. Aber Guido sträubte sich jetzt mit Armen und Beinen gegen ihre Bemühungen, und erst als Asta der Kinde'rpflegerin ihren Platz eingercnlmt hatte, - sing - er an, ruhiger zu werden. Mehrmals noch machte sie den Versuch, sich ihm zu nähern ; aber all' ihre zärtlichen Schmer cheleien hatten keinen anderen Erfolg, als daß seine Thränen ' sogleich von neuem flössen, und daß er sein Gesicht chen ängstlich an die Brust der vertrauten Wärterin drückte. Als die Fürstin endlich das KinderZimmer verließ, lag ein Ausdruck unlaglichen Wehs auf ihrem schönen blassen Antlitz, sodaß selbst die wenig seinfühligen Dienerinnen erne mitleidige Bemerkung unter einander austausckten. Aber sie sollte doch längst wiffen, daß der kleine Prinz sich nichts aus ihr macht!" .ügte die LZNeaerin bim.

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a?' j,Bet den dörnehmeit keüten ist das ja nun einmal nicht anders. , Tagelang sindet sie nicht eine einzige Viertel stunde, um sich mit ihm abzugeben, und wenn ihr dann einmal mitten in der Nacht die Laune kommt, eine zärt liche Mutter zu sein, so reißt sie ihm mit ihren Brillantnadeln das Gesicht entzwei. . Ist es da ein Wunder, wenn er sie nicht mag?" Die schöne, reiche Fürstin Baranow aber vergrub unterdessen ihre brennenden Augen in die Kiffen und stöhnte verzweifelt vor sich hin: Das ist meine Strafe! Mein Kind liebt mich nicht ! O, Gott im Himmel, gebe nicht so hart mit mir in's Ge richt !" Erst um die Zeit der Morqendäm merung hatte Asta den beruhigenden Schlummer gefunden, und die Sonne war in ihrer Mittagshöhe angekom- i men, als sie erwachte. Erschrocken sah sie auf die Uhr. War es doch ihre Absicht gewesen, sich schon in frühester Stunde zum Ausgehen zu bereiten. Nun galt es, keinen Augenblick mehr müßig zu verlieren. Die Hilfe der Zofe kurz abweisend, kleidete sie sich an. In dem schlichten, dunklen Gewand, dessen Einfachheit auch nicht durch den winzigsten Schmuckgegenstand gestört wurde, wäre die strahlende Schönheit vom gestrigen Abend nur schwer wieder zu erkennen gewesen, selbst wenn Asta nicht mit beinahe ängstlicher Vorsicht ihr Gesicht hinter einem häßlichen schwarzen Schleier verborgen hätte. Zu Fuv verließ sie das Palais, um dann eine der am Leipziger Platz haltenden Droschken zu besteigen. )carlannenUser 47," rief sie dem Kutscher zu, aber schnell !" Es ist mir r r r . ' .f. .... ' gmygulig, was es lojtet'. Der Roffelenker that, was er vermochte, und peitschte den alten Gaul so lange, bis sich derselbe ächzend m einen verzweifelten Trab setzte; aber f f. r : p .x. . c. rv r, sur vie sieorislye ungeouio oer ursnn wurde die lange Fahrt nach der entlegenen Stadtgegend zu einer endlosen Marter. Mit brennenden Augen, in denen es zuweilen wie eine tödtliche Angst aufflackerte, starrte sie durch das unaufborach klappernde und klirrende Wagen fenster heraus. Als aber die Droschke endlich m jene Straße einbog, welche das Ziel ihres Weges bilden sollte, warf sie sich, überwältigt von der Macht der Erinnerungen, die gleich drohenden Gesvenstern mit nur au furchtbarer. Leben digkeit vor ihr auftauchten, in die har ten, vcrschoßenen Polster zurück. Mit einem Ruck stand der Wagen still, aber Asta mühte sich vergebens, um innen den Schlag zu öffnen. Da trat ein einfach gekleideter Mann, der in der Hausthür gestanden hatte, zu freundlir Pi j r . cyer Hilfeleistung yeran. ein Aussehen war das eines wohlsituirten Handwerkers; er hatte ein junges, hübsches Gesicht mit einem kecken Schnurrbärt chen und mit lustigen grauen Augen. Höflia) zog er den Hut und bot der Fürstin seine Hand, um ihr beim Aussteigen behilflich zu sein. Sie aber nahm diese Hand nicht an, und wendete ihren Kopf zur Seite, als sie ihm mit halb erstickter stimme em Wort des Dankes sagte. Dann huschte sie schnell in das Haus, dem Kutscher nur durch ein Zeichen mit der Hand bedeutend, daß er sie erwarten möge. Der junge Mann schaute der Davoneilenden mit einer seltsam erstaunten und zweifelnden Miene nach. Er fuhr sich mit der derben, ausgearbeiteten Hand einige Male über die Stirn und durch das widerspenstige dunkle Kraushaar, und 'er vergaß es ganz, seinen Hut wieder aufzusetzen, während er sich langsam in das Haus zurück begab. Wenn es nicht so ganz und gar unmöglich wäre", brummte er kopfschüttelnd vor sich hin, so möchte ich daraus schwören, sie sei es gewesen ! Die Hal tung und die Art, wie sie mit der Hand winkte und dann die Augen, die Au gen! Aber es ist ja ein Unsinn ! Die ist längst verschollen und irgendwo zu Grunde gegangen." Er 'ging über den Hof und in die Werkstätte der großen Kunstschlofferei, welche ihm gehörte. Eine Melodie aus dem Freischütz" vor sich hin pfeifend, schritt er zwischen den raffelnden, ächzenden, kreischenden Maschinen und Drehbänken hindurch. Seine Augen flogen scharf nach rechts und links, aber statt der halbfertigen Arbeiten und der nüchternen Gestalten der Gesellen mit den blauen Hemden und den vom Ei senstaub geschwärzten Gesichtern, sah er ganz andere, liebliche Bilder Bilder aus einer Vergangenheit, die er längst vergeffen geglaubt und die nun doch vurcy em einziges, wunoersames Augenpaar mit all' ihren süßen Freuden und mit ihrer großen, herben Enttäuschung wie aus em Zauberwort lebendig geWorden war. Er sah sich selbst als einen lang auf geschossenen, übermüthigen Burschen, der um der geschmeidigen Kraft seines Kör pers und um seiner allezeit rauflustigen Fäuste willen der Schrecken der ganzen männlichen Jugend in der Nachbarschaft geworden war, und er sah sich als den ritterlichen Beschützer emes zarten, hold seligen kleinen Mädchens, caß um sei nes feinen Madonnengesichtchens, seiner langen, seidenglänzenden, lichtblonden Locken und nicht am wenigsten um seines ungewöhnlichen Rufnamens willen von den rohen Knaben unendliches Gespött und unzählige Quälereien zu erdulden hatte. Die kleine Asta war das älteste Töchterchen des Kanzleibeamten Reimann. Ihre Eltern hatten eine gar bescheidene Wohnung im dritten Stock

. des dem Schloffermeister Härtung ge- ; hörigen Hauses inne, und vielleicht hielt sich Albert Härtung anfänglich nur aus diesem Grunde für verpflichtet, dem ; scheuen und zierlichen Geschöpf seinen mächtigen Schutz angedeihen zu laffen. Innerhalb weniger Jahre war sie die sem Schutze allerdings ganz und gar entwachsen, denn es trat etwas so jung . fräulich hoheitsvolles in ihrem Wesen ' zu Tagedaß sich keine Zudringlichkeit und keine übermüthige Neckerei mehr an sie heranwagte. Aber die gute Käme radschaft zwischen de Tochter des Mietherö im dritten Stock und dem Sohne des Sauswirths.Zvar nichtsdestowenign

unverändert vestchctt, geblieben; ' ic hätte sogar nach undnach eine (Äetalt angenommen, welche dem Schlosermeister Härtung Veranlassung zu überaus lebhaftem Mißsallen und zu einer sehr ernsten Unterredung mit dem Eanzlcibeamten Reimann gab. Albert war in eine andere Stadt geschickt worden; aber eines schönen Tages war er doch wieder gekommen, schöner, männlicher, stattlicher als vorher, und mit der alten Liebe für die blonde Asta im Her- j

zen. Die Melodie aus dem Freischütz", welche er noch immer vor sich hin pfiff, erhielt allerlei schmelzende Variationen, als Alberts Erinnerungen bei diesem Punkte angekommen waren. Erdachte an die glückselige, berauschende Zeit seiner ersten, innig erwiderten Leidenschaft, er dachte an die heißen Kämpfe mit feinem wohlhabenden, geldstolzen Vater, der durchaus nichts wiffen wollte von einer ehelichen Verbindung seines einzigen Leibeserben mit der armseligen Schreiberstochter", und der im ersten Zorn drohte, das ganze Gesinde!" auf die Straße hinaus zu werfen, und er dachte endlich an zenen unvergleichlichen Tag des Glückes, da Asta's Liebreiz selbst das harte Herz des stolzen Hartung o weit vezwungcn yatte, oas; er in eigner Person die drei steilen Treppen hinausgestiegen war, um im Na men seines Sohnes eine förmliche Werbung vorzubringen. Wie sie dann im Kreise aller Freunde und Verwandten eine prunkvolle, lärmende Verlobung gefeiert hatten und wie ein kurzer Frühling voll unbeschreiblicher Seligkeit gleich sam im Fluge dahingeschwunden war, das zog nur noch wie ein Traum an der Seele des jungen Mannes vorüber. Aber die Melodie aus dem Freischütz" war plötzlich verstummt und seine . c r . f l f r! rs, r. V -r vlirn legte M m nnsiere galten. sy er ihn doch leibhaftig vor sich, den ha geren, gebeugten Alten mit dem langen grauen Haar und den tiefliegenden, stewenden Augen, den schleichenden, hüstelnden Räuber seines Glückes ! Er war beim Quartalswechsel der Flurnachbar der Familie Reimann geworden, und er hatte sich bei der Polizei als Musikus Kreter aus Wien anmelden laffen. Vom Morgen bis zum Abend kratzte er unermudlich aus emer alten Violine herum, und es war gut für ihn gewesen, daß die Leute, welche am MariannenUfer wohnen, nicht so empfindliche Nerven haben dürfen, als ihre Mitmenschen in den vornehmeren vierteln. Sein Geigenspiel hätte ihm Albert zewiß von Herzen gern verziehen, aber vaß er auch durch die dünne Verbindungsthür der Wohnungen Asta's süßes, absichtsloses Gezwitscher belauschte und daß er ihr auf der Straße auflauerte, um das hübsche Köpfchen mit allerlei überspannten Fantasiegeoilden von einer ehrenreichen Künstlerinnen laufbahn und einer glänzenden Zukunft zu erfüllen, dafür hätte ihm der junge Schloffermcister noch heute einen Denkzettel geben mögen, der sicherlich nicht allzu gelinde ausfallen würde. Lachend hatte Asta anfänglich ihrem Verlobten und ihren Eltern von diesen sonderbaren öieden des alten Kreter erzählt. Allmählig aber hatte die gepflegte Saat doch Wurzel geschlagen in dem jungen, glückdürstenden Mädchenherzen: ihre Miene war ernst und nachdenklich geworden, manches bittere Wort war halb unbewußt den rosigen Lippen entschlüpft, und an die. Stelle der früheren liebevollen Zärtlichkeit war mehr und mehr eine schier unbegreifliche Scheu und kalte Zurückhaltung getreten. Eines Tages war dann der alte Kreter verschwunden gewesen, obwohl seine Wohnungsmiethe noch auf volle sechs Wochen im Voraus bezahlt war und vierzehn Tage darnach hatte Asta das Haus zu einem kleinen Spaziergange verlaffen, von dem sie noch bis auf diese Stunde nicht wieder zurückgekehrt war. Von Wien aus hatte sie einmal an ihren Verlobten geschrieben, ihn um Verzeihung gebeten und ihm sein Wort zurückgegeben. Eine unbezwingliche Leidenschast für die göttliche Kunst habe sie zu dem entscheidenden Schritt getrieben, von dem es wie sie wohl wisse kein Zurück mehr gäbe. Sie habe ihn recht gern gehabt, aber die Liebe zur Freiheit und, zur Kunst hätten doch den er sten Platz in ihrem Herzen, und so würde er an der Seite eines anderen Mädchens sicherlich ein viel reineres und ungetrübteres Glück finden, als sie es ihm zu bieten vermocht hätte. Der Musiker Kreter, den sie ihren Wohlthäter nannte, habe es übernommen, ' sie auszubilden, und sie habe vorläufig in einer freundli chen Familie ein gutes und anständiges Unterkommen gefunden. Das war das einzige Lebenszeichen, welches Härtung jemals von seiner ehemaligen Braut empfangen. Wenn er später einmal bei dem alten Rei mann, den der unerwartete Schlag völlig gebeugt hatte, eine schüchterne Frage nach Asta's Schicksal gewagt, so hatte er nur ein vieldeutiges Achselzucken oder irgend eine kurze wegwerfende Bemerkung als Antwort erhalten, und so glaubte er wie alle Welt, daß sie verschollen und kläglich zu Grunde gegan gen sei. Warum hatte ihn nur gerade heute die Erscheinung der fremden verschleierten Dame so lebhaft an- die verlorengeglaubte Juqendqeliebte erinnern müssen! Hatte er ' doch geglaubt, der schöne kurze Traum sei so gut wie ausgelöscht aus seinem Gedächtniß und eine etwaige Wiederbegeanuna mit der Unwürdigen könne sein Blut unmöglich noch einmal in raschere Wallung bringen. Und nun mußte er sich da auf ganz seltsamen Empfindungen ertappen, auf Empfindüngen, die ihm um so weniger anstehen wollten, als er ja seit vier Iahren der zufriedene und glückliche Gatte einer ehrsamen Bäckerstochtea war.' Sein j seelisches Gleichgewicht war ihm allen . Ernstes verloren gegangen, und erst . spät am Abend, als er seine beiden !Aeltestcn" auf den Knieen schaukelte und sich von ihnen die Haare zausen llen. fand er es wieder.' Die Fürstin Baranow batte ihren ehe maligen Verlobten auf den ersten Blick erkannt. Sie war nicht frei von Aberglauben, und diese Wiederbegegnung auf der Schwelle des Vaterhauses wollte ihr als eine üble Vorbedeutung erscheinen. So eilig sie es bis zu diesem Augenblick

txts schmalen, stellen, äusgetretencN treppen. Bis in den Hals hinauf fühlte sie den Schlag ihres Herzens und Mühsam mußte sie nach Athem ringen, bevor sie den Messinggriff des Glockcnzuges in Bewegung setzte. Mehrere Ä!inutcn vergingen, ehe ihr geöffnet wurde. Dann stand sie zitternd und mit niedergeschlagenen Augen vor demselben gramgebeugten alten Manne, den sie gestern im Vestibüle ihres Palais nicht einmal einer Antwort gewürdigt hatte. Er sah heute noch um vieles verstörter und unglücklicher aus. Seine Augen waren tief in ihre Höhlen gesunken und von einer dunklen Nöthe umgeben. Das dünne graue Haar hing wirr um die cingefallenen Schläfen. Er erkannte sie wohl nicht sogleich; aber als sie nun mit zitternder Hand den Schleier zurückschlug, da kam es wie ein dumpfer Zorneslaut über seine Lippen und mit gebieterischer Geberde streckte er den Arm aus, sie von seiner Schwelle zu weisen. In dem nämlichen Augenblick jedoch wurde eine andere Thür geöffnet, eine schlanke Mädchengestalt tauchte in dem Nahmen hersclben auf, und eine weiche, wohllautende Stimme, die nur

leicht verschleiert schien von emer tiefinnerlichen Betrübniß, fragte: Blst Du es, Schwester Asta? Blst Du endlich gekommen?" Der drohend ausgestreckte Arm des Alten sank schlaff herab ; er murmelte etwas Unverständliches vor sich hin und kehrte sich, ohne die Fürstin eines weiteren Blickes zu würdigen, kurz ab, um in der Thür eines Nebengemaches zu verschwinden. Das jungeA!ädchcn aber näherte sich der noch immer regungslos sen Asta. Sie ergriff ihre Hand und zog sie in den halbdunklen Flur. Ach, Schwester," sagte sie, und dabei rollten die Thränen über ihre Wangen, Warum kamst Du r.ich gestern, als wir Dich so sehnlich erwarteten?" Barmherziger Gott!" stöhnte die Fürstin. So ist es doch nicht etwa -zu-spät?" Ja, Asta, in dieser viaqt ist unsere arme Mutter sanft entschliimmcrt." Aus der Brust der iunacn Wittwe kam ein halb erstickter Schrei. Sie glitt neben ihrer jungfräulichen Schwester in die Krne, und die unnatürliche Span nung der letzten Stunden löste sich in eme Fluty von Thränen. Darf ich sie noch einmal sehen?" fragte sie endlich mit der bangen Scheu eines bösen Gewissens. 9!ur für wenige Augenblicke! Ich kann nicht von hier gehen, ohne sie um Verzeihung gebeten zu haben." Uno die beiden Schwestern, die sich seit Jahren heute zum ersten Mal wiedersahen, gingen Hand m Hand m das Sterbezimmer. Ach, wie oft hatte der Fürstin Varonow inmitten all' ihres verschwenderischen Glanzes die einfache, beinahe dürftige Einrichtung dieses Zimmers vor Augen gestanden! Wie krampfte sich ihr jetzt das Herz zusammen beim Anblick dieser dunklen, alt väterlichen Möbel, von denen kein ein ziges fehlte und keines seinen Platz ver ändert hatte! So Welt ste zurück zu denken vermochte, hatte hinter dem großgeblümten Vorhang das Bett der Mut ter gestandcii. Da stand es auch noch heute, aber für die arme, vielgeprüfte Frau, die unter der weißen Leinwandhülle darauf ruhte, war schon ein andcres Bett bereitet, das sie nicht mehr zu verlassen brauchte. Laß mich mit ihr allein, Alice!" bat die Fürstin. Auch mit Dir möchte ich noch sprechen, aber nicht in diesem Augenblick und Nicht in diesem Jammer! Ich bitte Dich, erwarte mich dort, wo wir früher zusammen zu schla' fen pflegten !" Das junge Mädchen, dcffcn Züge eine auffallende Aehnlichkcit mit. den jenigcn Astas zeigten, wenn auch ihr Antlitz ungleich zarter und durchgeistigter erschien, ging still hinaus. ' Die Fürstin aber entfernte zögernd die feuchte Hülle vom Gesicht ter Entschlafenen, und gab sich dann ohne alle Selbstbe herrschung einem mit schrankenloser Hef tigkeit hervorbrechenden Schmerze - hin. Wie in wilder Selbstanklage schlug sie sich gegen die Brust, und Unverstandliche, abgerissene Laute kamen über ihre Lippen, die Sprache eines von der furchtbarsten Qual zerrissenen MenschenHerzens. Immer wieder preßte sie ihren Mund auf die erstarrte Hand der Todten, die von ihren Thränen überströmt wurde, und als die Raserei der Verzwciflung vorüber war, als sie sich endlich mit sichtlicher Anstrengung erhob, da zeigten sich auf ihrem Antlitz tiefe, scharfe Lunen, welche sie um Jahre gealtert erscheinen ließen. lfforttetzung solai.) 1 (flt die Saison 1887. M. Eaylor, Office; 4CO Nord Wofct 8tr, tT Televbon 949. Wenn Sie den b e st e n. r e i n st t n und stärksten . ; iU I Backpulver, (baking powder,) QgttslCtf (flavoring extracts) und Glwnrze, Alles rein und urtnrfäls&t haben wol len, dann fragen Sie räch ll. F. SOMJDAT'S Maaren nnl zeirauchen Sie keine andern. ga. 8 tt i Süd Pknnsylliauia Skr. Indianapolis, Ind. Zweiggeschäft in Wtchita, Kan.

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